CH322237A - Mit einer stillen elektrischen Entladung arbeitender Ozonisator - Google Patents
Mit einer stillen elektrischen Entladung arbeitender OzonisatorInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B13/00—Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
- C01B13/10—Preparation of ozone
- C01B13/11—Preparation of ozone by electric discharge
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- C01B2201/00—Preparation of ozone by electrical discharge
- C01B2201/20—Electrodes used for obtaining electrical discharge
- C01B2201/22—Constructional details of the electrodes
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Description
Mit einer stillen elektrischen Entladung arbeitender Ozonisator Bei den besten bis heute bekannten Ozon anlagen, welche mit stillen Entladungen arbei ten, ist die Ausbeute rund 80 Gramm pro Kilowattstunde, während nach der Theorie etwa 1,2 kg/kWh erhalten werden sollten. Die Ursachen für diesen schlechten Wir kungsgrad sind verschiedener Natur. Ein gro sser Teil der aufgewendeten Energie geht. durch die Ionen-Rekombinationen verloren, ein nicht zu vernachlässigender Teil wird im Di- elektrikiim in Verlustwärme umgesetzt, wes halb die meisten Geräte gekühlt werden müs sen. Ebenfalls geht Energie durch Strahlung verloren, und schlussendlich wird gebildetes Ozon wieder zerfallen, bevor es analytisch er fasst werden kann. Um die Ionenrekombinationen zu verrin gern, hat man den Weg zwischen den beiden Elektroden verkleinert und die Strömungs geschwindigkeit des Gases erhöht. Diese Mass nahmen führen zu einer wesentlichen Ver- besserung der energetischen Ausbeute. Da durch aber, dass die Strömungsgeschwindigkeit des Gases erhöht wird, sinkt die Verweildauer in der Entladungszone und damit die Konzen tration an Ozon. Ausserdem werden die Ener- gie-Aufwendungen für den Gastransport, ge rechnet pro Gewichtseinheit Ozon, sofort we sentlich grösser, so dass die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt ist. Damit sich die dielektrische Verlustwärme nicht anstauen kann, wird bei den meisten An lagen mit. Kühlung gearbeitet, dabei wird durch geeignete Massnahmen mit einem flüs sigen oder gasförmigen Kühlmittel die gebil dete Wärme abgeführt. Eine bessere Aus- nützung der aufgewendeten Energie wird durch die Kühlung allerdings nicht erreicht, hingegen wird durch die Abfuhr der Wärme der Ozonzerfall etwas verlangsamt, da die Zer- fallskonstante dieses Gases stark temperatur abhängig ist. Es wurde nun gefunden, dass sich eine we sentliche Verbesserung der Ausbeute dadurch erreichen lässt, wenn. man die Entladungs fläche des Ozonisators in kleine, scharfkantig begrenzte Einzelflächen unterteilt. Gegenstand des vorliegenden Patentes ist demnach ein mit einer stillen elektrischen Ent- ladung arbeitender Ozonisator, der dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens eine Ent ladungsfläche derart ausgebildet ist, dass sie eine Vielzahl von scharfkantig begrenzten Flä chenstücken aufweist. Dadurch wird erreicht, dass man auf einem möglichst grossen Teil der Entladungsfläche eine starke, längs der Kanten auftretende Spitzenwirkung erreicht, ohne dass die Feld stärke gegen das Innere der gesamten Ent ladungsfläche stark .abnehmen würde. Man er reicht so eine grössere Stromdichte, die mass gebend für die Ozonausbeute und -konzentra; tion ist. Die Unterteilung der Entladungsfläche kann beispielsweise durch scharfkantige Riffe lung oder feine scharfkantige Lochung oder Schlitzung :der Blektrodenflächen erfolgen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, auf die Elektrodenoberfläche feinkörnige, scharfkan tige Stoffe anzubringen. Obwohl durch diese Massnahme, besonders bei der Lochung oder Schlitzung, eine Verklei nerung der Entladungsfläche eintritt, steigt die Ausbeute allein schon durch diese Mass- nahme um 15-25%, und dies wegen der stä.r- kern Entladung, d. h. wegen der Ausnützung des Kanteneffektes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mit einer stillen elektrischen Entladung arbeitender Ozonisator, dadurch gekennzeieh- net, dass mindestens eine Entladungsfläche derart ausgebildet ist, dass sie eine Vielzahl von scharfkantig begrenzten Flächenstüeken aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ozonisator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass mindestens eine Entladungsfläche scharfkantig geriffelt ist.2. Ozonisator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss mindestens eine Entladungsfläche scharfkantig perforiert ist. 3. Ozonisator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Entladungsfläche scharfkantig begrenzte Schlitze aufweist. 4. Ozonisator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Entladungsfläche feinkörniges, scharfkantiges Material aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH322237T | 1953-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH322237A true CH322237A (de) | 1957-06-15 |
Family
ID=4498690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH322237D CH322237A (de) | 1953-12-24 | 1953-12-24 | Mit einer stillen elektrischen Entladung arbeitender Ozonisator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH322237A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081429B (de) * | 1958-05-19 | 1960-05-12 | Ozonomat Ges Waehner & Co | Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon |
-
1953
- 1953-12-24 CH CH322237D patent/CH322237A/de unknown
Cited By (1)
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