Einrichtung zum selbsttätigen Drucken mindestens eines Teils der Ablesung mindestens eines Instrumentes Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Drucken mindestens eines Teils der Ablesung mindestens eines Instru mentes auf ein Aufzeichnungsblatt, mit einer Anzahl von Typenbetätigungs-Elektromagne- ten, mit einer Vorrichtung zum Wählen von Steuerkreisen für die Elektromagnete, welche 7,11 betätigen sind, mit einem Träger für das Aufzeichniutgsblatt und Mitteln,
um eine sehrittweise Bewegung des Trägers über die Druckstelle zu erzeugen, und mit einem Stel lungsschalter, welcher durch die schrittweise Bewegung des Trägers betätigt wird, -und die ausgewählten Steuerkreise schliesst und da- durch die erforderlichen Elektromagnete in der passenden Reihenfolge betätigt.
Erfindungsgemäss besitzt bei einer solchen Einrichtung die Wählvorrichtung einen Satz von Relais, welche selbsttätig aufeinanderfol- gend und schrittweise betätigbar sind und die erforderlichen Steuerkreise in Übereinstim mung mit der Ablesung wählen.
Die Erfindung wird in Verbindung mit einer Einrichtmtg für das selbsttätige Auf zeichnen einer Folge von vier Prüfungen an ;jedem der Vierer eines Telephonkabels be- sehrieben. Bei der Beschreibung der Einrich tung wird angenommen, dass sie für die sog. Adern-Prüfung eines Kabels benutzt wird, das heisst Prüfung der Vierer, von welchen jeder vier isolierte Leiter enthält, nachdem die Vierer miteinander verlegt sind, um das Kabel zu bilden, jedoch bevor die Umhüllung aufge bracht wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindimgsgegen- stancles dargestellt.
Fig. 1 ist ein Blockschema der allgemeinen Anordnung des Teils der Einrichtung, welcher die Hauptmerkmale der Erfindung ein schliesst, und Fig. 2-5 bilden zusammen ein Schaltungs schema der ganzen Einrichtung.
Im Blockschema; (Fig. 1), in welchem Dop pelleitungen gezeigt sind, welche die zwei Teile BRC und TAll der Einrichtung verbin den, ist angenommen, dass diese Leitungen eine grosse Anzahl von Drähten für die Ver bindung dieser zwei Teile darstellen. In allen Figuren bezeichnet ein Dreieck an einem freien Ende einer Leitung deren Anschluss an einen Pol einer Gleichstromquelle, deren anderer Pol geerdet ist.
Alle Magnete und Relaisspulen sind unmittelbar an die Gleich stromquelle angeschlossen und werden da durch erregt, dass die entsprechenden Strom kreise an geerdete Klemmen gelegt werden. Erde wird in der Zeichnung durch das übliche Zeichen dargestellt. Alle Schalter und Kon takte sind im Normalzustand gezeigt, in wel chem keines der Relais und keiner der Magnete erregt sind, und die Einrichtung sich in einem Zustand für die Durchführung der ersten Prüfung befindet.
Die vier auszuführenden Prüfungen be treffen eine Kapazitätsungleichheit innerhalb eines Vierers, eine Kapazitätsungleichheit zwi schen einem Vierer und einem andern Vierer und zwei Widerstandsungleichheiten. Die ersten zwei Prüfungen werden durch Ausglei chen einer Kapazitätsbrücke CAP (Fig. 2) und die letzten zwei durch Ausgleichen einer Widerstandsbrücke RES (Fig. 2) vorgenom men.
Die Prüfungsanordnungen sind im einzel nen in Fig. 2 gezeigt, welche kein Gegenstück in dem in Fig. 1 dargestellten Bloclcsehema hat. An die in Fig. 2 gezeigte Schaltung sind vier Vierer angeschlossen, wobei die vier Drähte an einem Ende jedes Vierers mit einem der vierpoligen Sockel ST1-ST4 und an dem andern Ende mit einem der vierpoli- gen Sockel SB1-SB4 verbunden sind.
Die Sockel STl-ST4 sind jeder der Reihe nach nacheinander an sieben Sammelschienen ange schlossen, von welchen eine dauernd geerdet und die verbleibenden Xl-X4, <I>Y1, Y2</I> so angeordnet sind, dass sie in einer besonderen Reihenfolge mit verschiedenen Teilen der Schaltung zur Durchführung der verschiede nen Prüfungen an einem Vierer verbunden werden können. Zu irgendeinem bestimmten Zeitpl-ulkt wird ein Sockel, z.
B. S.Tl, einen geprüften Vierer enthalten, so dass ein fri scher Vierer an ihn angeschlossen werden kann., an einen andern Sockel ST2 ist der in Prüfung befindliche Vierer angeschlossen, an einem weiteren Sockel ST3 ist ein Vierer an geschlossen, welcher bei gewissen Prüfungen mit dem an den Sockel ST2 angeschlossenen Vierer verglichen wird, und an dem verblei benden Sockel ST4 ist ein Vierer angeschlos sen, welcher noch nicht geprüft worden ist.
Die wichtigen Teile der Prüfschaltung sind die Kapazitätsbrücke CAP, die Widerstands brücke RES und der Isolationsprüfer IS. Die Kapazitätsbrücke wird durch Hinzufügen oder Wegnehmen von Kapazitäten mittels der Kon takte BE3 und <I>T7</I> bis BF'3 ausgeglichen; in gleicher Weise wird die Widerstandsbrücke mittels der Kontakte BE5, A4 bis 14 und BF'4 ausgeglichen.
Der Zustand jeder Brücke wird durch einen Spannungsvergleicher VC ange zeigt, welcher ein polarisiertes Dreistellungs- relais BA steuert, das seinerseits über seine Kontakte BA1 ein Relais<I>BH</I> steuert, welches ein Teil der Steuerung für die automatischen Mittel ist, durch welche die Brücken ausgegli chen werden.
Der Anschluss der Prüfsockel STl-ST4 an die Sammelschienen X1 <I>X4,</I> Y1 und Y2 wird durch Relaiskontakte<I>CA1-CD4</I> be stimmt. In dem gezeigten normalen nicht be tätigten Zustand sind alle Sockel STl-ST4 an Erde angeschlossen. In den Prüfzuständen sind alle Klemmen eines Sockels an die Sam melschienen Xl-X4 und zwei Klemmen eines andern Sockels an die Schienen Y1, Y2 ange schlossen, während die verbleibenden Sockel klemmen geerdet sind. Bei der ersten Prü fung, einer Vorprüfung, sind die Sammel schienen X1 X4 an den Isolationsprüfer IS über Kontakte CE1-4 angeschlossen.
Wenn diese Prüfung befriedigend ist, wird das Re lais<I>DE</I> erregt und dies veranlasst Schalter betätigungen, welche das Schliessen der Kon takte CF1--4 zur Folge haben, um die Schie nen XI-X4 an die Kapazitätsbrücke CAP für die gegenseitigen Prüfungen anzLlschlie- ssen. Für die paarweise Prüfung wird diese Brücke an die Schienen X1, X2, Y1 und Y2 durch die Kontakte CG1-4 angeschlossen.
Nachfolgend werden die Zustände für zwei Widerstandsprüfungen durch Schliessen vor erst der Kontakte CHl-3 und dann der Kon takte CI1-3 eingestellt.
Das Hauptmerkmal der Fig. 3 ist der Prüf- wählschalter, der im Blockschema der Fig. 1 mit RLS bezeichnet ist und fünf Kontaktstu fen RLS1-5 aufweist. In diesem Schalter steuert die erste Stufe die Relais CA-CD, welche die Verbindungen zwischen den Sockeln STl-4 und den Sammelschienen fest legen.
Die zweite Stufe RLS2 steuert die Re-
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lais <SEP> <I>CE-C1,</I> <SEP> welche <SEP> die <SEP> Verbindungen <SEP> zwi sc#hen <SEP> den <SEP> Sammelschienen <SEP> und <SEP> der <SEP> Isolations kapazitäts- <SEP> Lmd <SEP> Widerstandsbrücken <SEP> festlegt.
<tb> Die <SEP> dritte <SEP> Stufe <SEP> <I>RLS3</I> <SEP> steuert <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>DA,</I>
<tb> welches <SEP> an <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> <I>DA2</I> <SEP> (Fig. <SEP> 2) <SEP> die
<tb> Isolationsprüfung <SEP> einleitet, <SEP> das <SEP> Relais <SEP> CJ,
<tb> welches <SEP> den <SEP> Spannungsvergleicher <SEP> VC <SEP> mit <SEP> der
<tb> Kapazitätsbrücke <SEP> (an <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> <I>CJl-2</I>
<tb> in <SEP> Fig.
<SEP> 2) <SEP> verbindet, <SEP> das <SEP> Relais <SEP> CK, <SEP> welches
<tb> iti <SEP> gleicher <SEP> Weise <SEP> die <SEP> Widerstandsbrücke <SEP> RES
<tb> (an <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> C12 <SEP> und. <SEP> C14 <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2)
<tb> alisehliesst, <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>CL,</I> <SEP> welches <SEP> durch
<tb> Sebliessen <SEP> der <SEP> Kontakte <SEP> <I>CLl-4</I> <SEP> (Fig. <SEP> 2) <SEP> einen
<tb> Stromkreis <SEP> für <SEP> einen <SEP> künstlichen <SEP> Vierer <SEP> <I>(STD</I>
<tb> in <SEP> Fig. <SEP> 2.) <SEP> für <SEP> die <SEP> Benutzung <SEP> in <SEP> Widerstands Ungleichheits-Prüfmessungen <SEP> schliesst, <SEP> und <SEP> das
<tb> Relais <SEP> <I>CLS,</I> <SEP> welches <SEP> die <SEP> entfernten <SEP> Enden
<tb> eines <SEP> Vierers <SEP> kurzschliesst <SEP> (an <SEP> den <SEP> Kontakten
<tb> CLS1 <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2).
<SEP> Der <SEP> vierten <SEP> Stufe <SEP> RLS4 <SEP> sind
<tb> Nimpen <SEP> LR1, <SEP> LR2 <SEP> und <SEP> <I>LG</I> <SEP> beigeordnet, <SEP> wel che <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> Kontakten <SEP> <I>CON1</I> <SEP> und
<tb> IIandsehaltern <SEP> (welche <SEP> den <SEP> Anfangsbuchsta ben <SEP> K <SEP> tragen) <SEP> angeben, <SEP> ob <SEP> die <SEP> Bedingungen
<tb> >o <SEP> sind, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Prüfung <SEP> anfangen <SEP> kann <SEP> oder
<tb> nicht, <SEP> und <SEP> auch <SEP> ein <SEP> Relais <SEP> CR <SEP> steuern, <SEP> wel ches <SEP> eine <SEP> Verriegelung <SEP> von <SEP> einer <SEP> automati schen <SEP> Vorrichtung <SEP> wegnimmt, <SEP> wenn <SEP> alles <SEP> für
<tb> eilte <SEP> Prüfung <SEP> bereit <SEP> ist.
<SEP> Es <SEP> steuert <SEP> auch <SEP> das
<tb> Relais <SEP> C111, <SEP> welches <SEP> an <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> <I>C1122</I>
<tb> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> gewisse <SEP> Stromkreise <SEP> schliesst, <SEP> welche
<tb> für <SEP> den <SEP> automatischen <SEP> Ausgleich <SEP> der <SEP> Brücke
<tb> notwendig <SEP> sind. <SEP> Der <SEP> fünften <SEP> Stufe <SEP> <I>RLS5</I> <SEP> sind
<tb> Relais <SEP> <I>CO</I> <SEP> und <SEP> <I>CP</I> <SEP> zugeordnet, <SEP> welche <SEP> zur
<tb> Wirkung <SEP> kommen, <SEP> wenn <SEP> es <SEP> erforderlich <SEP> ist,
<tb> gewisse <SEP> Prüfungen <SEP> auszulassen. <SEP> Die <SEP> Relais
<tb> Zind <SEP> Kontakte, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> den <SEP> Prüfwähl selialter <SEP> <I>RLS</I> <SEP> gesteuert <SEP> werden, <SEP> sind <SEP> in <SEP> Fig.
<SEP> 1
<tb> in <SEP> dem <SEP> Rechteck <SEP> <I>TSR</I> <SEP> allgemein <SEP> zusammenge asst.
<tb>
In <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> ist <SEP> das <SEP> Hauptmerkmal <SEP> die
<tb> ('Truppe <SEP> von <SEP> Relais <SEP> <I>A-T,</I> <SEP> welche <SEP> eine <SEP> Wähl vorrichtung <SEP> und <SEP> auch <SEP> einen <SEP> Satz <SEP> von <SEP> Brücken einstellrelais <SEP> bilden. <SEP> Dieser <SEP> Relaissatz <SEP> ist <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 1. <SEP> durch <SEP> das <SEP> Rechteck <SEP> <I>BAR</I> <SEP> veranschau licht. <SEP> Als <SEP> Brückeneinstellrelais <SEP> betätigen <SEP> sie
<tb> clie <SEP> Kontakte, <SEP> welche <SEP> in <SEP> den <SEP> Kapazitäts- <SEP> und
<tb> Widerstandsbrücken <SEP> <I>CAP</I> <SEP> und <SEP> RES <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2
<tb> als <SEP> Kontakte <SEP> mit <SEP> den <SEP> Vorzeichen <SEP> <I>A-T</I> <SEP> gezeigt
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sind;
<SEP> als <SEP> Wählvorrichtung <SEP> wählen <SEP> sie <SEP> über
<tb> ihre <SEP> Kontakte, <SEP> welche <SEP> in <SEP> dem <SEP> Block <SEP> <I>BRC</I> <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 1 <SEP> enthalten <SEP> und <SEP> mehr <SEP> im <SEP> einzelnen <SEP> als
<tb> Kontakte <SEP> mit <SEP> den <SEP> Vorzeichen <SEP> A-T <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 5
<tb> gezeigt <SEP> sind, <SEP> die <SEP> Druckmagnete <SEP> <B>111S9,1110</B> <SEP> <I>in</I>
<tb> dieser <SEP> Figur, <SEP> die <SEP> durch <SEP> den <SEP> Block <SEP> <I>T4M</I> <SEP> in
<tb> Fig.
<SEP> 1 <SEP> gezeigt <SEP> sind, <SEP> welcher <SEP> betätigt <SEP> werden
<tb> muss, <SEP> imi <SEP> die <SEP> Ablesluig <SEP> zu <SEP> drucken, <SEP> das <SEP> heisst
<tb> den <SEP> Wert, <SEP> um <SEP> welchen <SEP> eine <SEP> Brücke <SEP> durch <SEP> die
<tb> Relaisgruppe <SEP> <I>A-S</I> <SEP> geändert <SEP> worden <SEP> ist.
<tb>
In <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> im <SEP> einzelnen <SEP> ein <SEP> Satz <SEP> von
<tb> Druckmagneten <SEP> <I>DIS-1110</I> <SEP> und <SEP> ein <SEP> Schritt sehaltmagnet <SEP> TS <SEP> gezeigt, <SEP> welcher <SEP> den <SEP> Prüf w <SEP> ählschalter <SEP> <I>RLS</I> <SEP> betätigt. <SEP> In <SEP> dieser <SEP> Figur
<tb> sind <SEP> diejenigen <SEP> Kontakte <SEP> der <SEP> Brückeneinstell relais <SEP> A-S <SEP> (Fig. <SEP> 4) <SEP> gezeigt, <SEP> welche <SEP> die
<tb> Stromkreise <SEP> zu <SEP> den <SEP> Magneten <SEP> von <SEP> den <SEP> einzel nen <SEP> festen <SEP> Kontakten <SEP> (1-21) <SEP> eines <SEP> Stellungs schalters <SEP> PS <SEP> (der <SEP> auch <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> gezeigt <SEP> ist)
<tb> auswählt.
<SEP> Ein <SEP> Gleitorgan <SEP> PS <SEP> -W <SEP> ist <SEP> auf <SEP> einem
<tb> Schreibmaschinenwagen <SEP> angeordnet, <SEP> so <SEP> dass,
<tb> wenn <SEP> der <SEP> Wagen <SEP> sich <SEP> schrittweise <SEP> bewegt, <SEP> das
<tb> Gleitorgan <SEP> über <SEP> die <SEP> Reihe <SEP> von <SEP> festen <SEP> Kontak ten <SEP> wandert. <SEP> Über <SEP> die <SEP> Stellungsschalter <SEP> PS
<tb> werden <SEP> Stromkreise <SEP> der <SEP> Reihe <SEP> nach- <SEP> zu <SEP> den
<tb> passenden <SEP> Magneten <SEP> TS, <SEP> <I>111S-1110</I> <SEP> für <SEP> das
<tb> Drucken <SEP> der <SEP> bei <SEP> den <SEP> Prüfungen <SEP> erhaltenen
<tb> Ablesungen <SEP> und <SEP> für <SEP> das <SEP> Vorwärtsschatten <SEP> des
<tb> Prüfwälilschalters <SEP> <I>RLS</I> <SEP> geschlossen.
<tb>
Zusätzlich <SEP> zu <SEP> der <SEP> bisher <SEP> beschriebenen
<tb> Vorrichtung <SEP> sind <SEP> weitere <SEP> Relais <SEP> und <SEP> Kontakte
<tb> zur <SEP> Durchführung <SEP> der <SEP> Kontrolle <SEP> und <SEP> von
<tb> Hilfsvorgängen <SEP> vorhanden, <SEP> die <SEP> nachfolgend
<tb> beschrieben <SEP> sind.
<tb>
Die <SEP> Prüfresultate <SEP> werden <SEP> durch <SEP> eine <SEP> abge änderte <SEP> Schreibmaschine <SEP> aufgezeichnet, <SEP> deren
<tb> Wagen <SEP> als <SEP> Stellungsschalter <SEP> PS <SEP> arbeitet, <SEP> wel cher <SEP> ein <SEP> Gleitkontaktglied <SEP> PS <SEP> W <SEP> aufweist, <SEP> das
<tb> durch <SEP> den <SEP> Wagen <SEP> über <SEP> die <SEP> Reihe <SEP> von <SEP> einund zwanzig <SEP> festen <SEP> Kontakten <SEP> bewegt <SEP> wird. <SEP> Der
<tb> Stellungsschalter <SEP> besitzt <SEP> einen <SEP> festen <SEP> Kontakt
<tb> für <SEP> jede <SEP> Aufzeichnungsstellung <SEP> oder <SEP> Stelle
<tb> der <SEP> Aufzeichnungskolonne.
<SEP> Die <SEP> Typen <SEP> zum
<tb> Schreiben <SEP> der <SEP> Zahlen <SEP> 0-9 <SEP> und <SEP> der <SEP> Vorzei chen <SEP> plus <SEP> und <SEP> minus <SEP> können <SEP> zusätzlich <SEP> zur
<tb> Betätigung <SEP> durch <SEP> die <SEP> Schreibmaschinentasten
<tb> durch <SEP> eine <SEP> Gruppe <SEP> von <SEP> Typenbetätigungs- magnetezi TAlll betätigt werden. Die Auf zeichnung des Prüfresultates jedes Vierers be steht aus vier Kolonnen und jede Kolonne ist eine Versuchsablesimg, die aus einer Zahl mit einem davorgesetzten Vorzeichen besteht. Die Zahl kann aus einer, zwei oder drei Zif fern bestehen.
Jedem Satz von vier Prüf resultaten ist eine Prüfung der Unver- letztheit der Isolation der Drähte des Vierers vorangegangen. Das Resultat dieser Prüfung wird nicht in Ziffern aufgezeichnet, je doch wenn sie zufolge fehlerhafter Iso lation fehlschlägt, wird das Prüfen selbst tätig angehalten, wobei sich das Gleitkon- taktglied PSIF auf dem ersten Kontakt 1 des Stellungsschalters PS befindet.
Die vier Drähte jedes der zu prüfenden Vierer werden von Hand in richtiger Reihen folge an vier Sockel, je ein Sockel an einen Vierer, an jedem Ende des Kabels angeschlos sen, nämlich an STl-ST4 am Einrichtungs ende und an SBl-SB4 am andern Ende des Kabels. Wenn die Prüfungen fortschreiten, ersetzt die Bedienungsperson diese Vierer durch andere in passender Reihenfolge, so dass stets die passende Zahl von für den Ver such verfügbaren Vierern vorhanden ist und jeder Vierer des Kabels der Reihe nach den Prüfungen unterworfen wird.
Die Einrichtung schliesst einen drehbaren Prüfwählschalter RLS (Fug. 1) ein, der eine Gruppe Prüfwählrelais TSR (Fug. 1) steuert, durch welche die erforderlichen Stromkreis änderungen zur Auswahl der Vierer durch entsprechendes aufeinanderfolgendes An schliessen der Sockel und zum Wählen ger passenden Prüfungen für jeden Vierer er zeugt werden. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, weist dieser Schalter fünf Stufen RLSI- RLS5 auf.
Dieser Schalter in Verbindung mit den Ver- suchswählrelais TSR, welche nachfolgend im Einzelnen beschrieben sind, wählt nacheinan der die zu prüfenden Vierer und macht, dass jede der vier Prüfiuigen nacheinander für jeden Vierer aufgezeichnet wird und dass die Reihenfolge richtig beendigt wird. Der Schal ter veranlasst die primäre Isolationsprüfung jedes Vierers und veranlasst in Verbindung mit einer handbetätigten Taste die Weglas sung gewisser Prüfungen von dem normalen Satz von vier, wenn es erforderlich ist.
Der drehbare Prüfwählschalter wird schrittweise durch einen Magneten TS (Fug. 5) bewegt. rede Stufe des Schalters weist fünfundzwan zig feste Kontakte auf, welche mit einem dreh baren Kontaktarm zusammenwirken, wobei die Kontaktarme aller Stufen mechanisch mitein ander verbunden sind, so dass zu irgendeinem Zeitpunkt alle Kontaktarme sich in der glei chen Winkelstellung befinden.
Die Kontakte in allen Stufen des drehbaren Prüfwählschal- ters RLS sind in fünf Gruppen von je fünf angeordnet, wobei die ersten vier Gruppen nacheinander den Prüfungen von vier Vierern entsprechen und die verbleibende Gruppe im- wirksam ist, ausgenommen in der ersten Stufe RLSI, in welcher sie einem Kreis für die Rücldiehr der Kontakte in die Normallage zu geordnet ist.
Die erste Stufe RLS1 steuert Relais CA-CD, welche die wahlweise Verbindung der Prüfsockel mit einer Gruppe von sechs Sammelschienen X1-X4, Y1 Lund Y2 bestim men. Von diesen Sammelschienen werden iv ahlweise Verbindungen mit den verschiede nen Prüfkreisen über die zweite Schalterstufe RLS2 gemacht. In dem gezeigten normalen, nicht betätigten Zustand sind alle Sockel STl-ST4 an Erde angeschlossen.
In den Prüfzuständen sind alle Adernklemmen eines Sockels mit den vier Sammelschienen Xl-X4 verbunden und zwei Klemmen eines andern Sockels sind mit den verbleibenden Sammel schienen Y1 und Y2 verbunden. Die verblei benden Sockelklemmen sind geerdet. Die Kon takte in jeder Gruppe von fünf in der Schal terstufe RLS1 sind dauernd miteinander ver binden, und die erste, zweite, dritte und vierte Gruppe sind an die Sockelauswahlrelais <I>CA,</I> CB, <I>CC</I> bzw.<I>CD</I> angeschlossen. Wenn z.
B. der Kontaktarm dieser Stufe mit irgend einem Kontakt der ersten Gruppe zusammen- wirkt, kann das Relais<I>CA</I> erregt werden, um die Schalter CA1-CA4 zu schliessen und den Sockel ST1 mit den Sammelschienen X1-X4 und den Schaltern<I>CA5-CA6</I> zu verbinden arid zwei Klemmen im Sockel ST3 mit den Sammelschienen Y1 und Y2 zu verbinden.
Wenn alle Sockel so angeschlossen und ge prüft worden sind, berührt der Kontaktarm in dieser Stufe die Sehlussgruppe von fünf Kontakten, um ein Normalrückstellungsrelais C<B><I>S</I></B> zu erregen. Dieses verbindet den dreh baren Prüfwählschaltermagnet TS über einen Umschaltkontakt CSl und seinen eigenen Un terbrechungskontakt TSl (Fig. 5) mit Erde, So dass der Schalter in seine Anlassstellung zurückkehrt, in welcher sich der Schaltarm wieder auf dem ersten Kontakt befindet.
In der zweiten Stufe RLS2 wird der erste Kon takt jeder Gruppe von fünf Gruppen an ein Relais CE angeschlossen, welches die Kontakte CEl---CE4 schliesst, um den Isolationsprüfer IS an die Sammelschienen @Y1 X4 anzu schliessen. Dieser Isolationsprüfer LS kann von der Form sein, welche im Patent Nr. 320803 beschrieben ist.
Er prüft nacheinander jede Seele und die übrigen Prüfungen können iiielit vor sich gehen, wenn die Isolationsprü fung eine fehlerhafte Seele offenbart. Wenn die Isolationsprüfung befriedigend ist, wird das Relais<I>DE</I> erregt, um den Kontakt DEl zu schliessen und das Relais DP zu erregen, (las den ersten, sechsten, elften und sechszehn ten Kontakten der dritten Stufe RLS3 zuge ordnet ist,
und das durch das Schliessen des Kontaktes<I>DP11</I> gehalten wird. Die Isola tionsprüfung wurde durch das Schliessen eines Sehalters DA2 veranlasst, als Folge der Erre gung eines Relais<I>DA.</I> Dieses Relais<I>DA</I> wird durch das Schliessen von Hand einer Gruppe von Sehaltern KTLI, KTR1, KBL1 und EBRl erregt. Wenn das Relais DI' am Ende der Isolationsprüfung erregt wird, öffnet sich ein Kontakt DP2, um das Relais<B>DA</B> zum Ab fallen zu bringen. Es ist zweckmässig, hier das Vorgehen zu erklären, durch welches die Bedienungsperson den Prüfvorgang einleitet.
Alle verschiedenen Strom- und Spannungsquellen werden durch übliche Anordnungen eingeschaltet. Alle Magnete und Relais sind unmittelbar an eine Gleichstromquelle angeschlossen, welche in der Zeichnung durch einen Pfeil angedeutet ist, und sie werden dadurch erregt, dass die ent sprechenden Stromkreise an geerdete Klem men gelegt werden, welche in der Zeichnung in der üblichen Weise dargestellt sind.
In diesem Zustand ergibt die erste Stufe RLSl des drehbaren Prüfwählschalters die bereits beschriebenen Stromkreisverbindtmgen. Ge wisse Schaltertasten müssen durch eine an dem Ende des Kabels, an dem die Einrichtung ist, befindliche Bedienungsperson und durch eine Bedienungsperson am andern Ende des Kabels geschlossen werden. Bevor alle diese Tasten betätigt werden können, mass eine nicht dargestellte elektromagnetische Verrie gelung durch das Schliessen des Kontaktes CON1 (Fig. 1) gelöst werden, der durch den Schreibmaschinenwagen selbsttätig gesteuert wird.
Dieser Iiontakt CONl wird nur ge schlossen, wenn sich der Wagen in der Anlass- stellung befindet, wobei der Stellungsschalter Kontaktarm PS1I% auf dem ersten Kontakt ist.
Dieser Schalter ergänzt einen Stromkreis vom ersten Kontakt jeder der vier Gruppen von fünf in der vierten Stufe RLS4 des drehbaren Prüfwählschalters zu einer Signallampe<I>LG</I> und dem Entriegelungsrelais CR. Die eine Be dienungsperson an der Einrichtung schliesst mit beiden Händen die Tasten KTL <I>und</I> KTR, nachdem sie zuerst wahrgenommen hat,
dass eine Lampe LTl den Anschluss des Sockels ST1 anzeigt. Kontakte KTL1 und KTR1 ver vollständigen teilweise den Stromkreis des Re lais DA und Kontakte KTL2 und KTR2 zün den Lampen LR1 und LR2 mit reduzierter Spannung an.
Die andere Bedienungsperson, welche aus der Lampe LBl ersieht, dass der entsprechende Sockel an den richtigen Vierer an seinem Kabelende angeschlossen ist, schliesst mit beiden Händen die Tasten gBL und KBR. Dies schliesst mit den Kontakten KBL1 und KBRl von den ersten Kontakten in jeder der vier Gruppen der dritten Stufe RLS3 den Stromkreis des Relais<I>DA,</I> was die Isolationsprüfung in der schon angedeuteten Weise einleitet.
Gleichzeitig schliessen sich die Kontakte KBL2 und KBR2, um die Hellig keit der Lampen LRl und LR2 zu erhöhen,
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was <SEP> eine <SEP> sichtbare <SEP> Anzeige <SEP> ergibt, <SEP> dass <SEP> die
<tb> Isolationsprüfung <SEP> begonnen <SEP> hat.
<tb>
Wie <SEP> vorstehend <SEP> erwähnt, <SEP> wird, <SEP> wenn <SEP> die
<tb> Isolationsprüfiuig <SEP> befriedigend <SEP> beendigt <SEP> ist,
<tb> der <SEP> Stromkreis <SEP> des <SEP> Relais <SEP> <I>DA</I> <SEP> am <SEP> Kontakt
<tb> <I>DF2</I> <SEP> geschlossen. <SEP> Als <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>DA</I> <SEP> erregt
<tb> wurde, <SEP> wurde <SEP> ein <SEP> Kontakt <SEP> DA1 <SEP> (Fug. <SEP> 5) <SEP> im
<tb> Kreis <SEP> eines <SEP> Schreibmaschinenrelais <SEP> <I>CQ</I> <SEP> geöff net.
<SEP> Dieser <SEP> Kontakt, <SEP> der <SEP> nun <SEP> in <SEP> die <SEP> normale
<tb> geschlossene <SEP> Lage <SEP> zurückgekehrt <SEP> ist, <SEP> schliesst
<tb> den <SEP> Kreis <SEP> des <SEP> Relais <SEP> CQ <SEP> über <SEP> den <SEP> Kontakt
<tb> <I>DF3,</I> <SEP> und <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> <I>CQ2</I> <SEP> schliesst <SEP> das <SEP> Stel lungsschalter-Kontaktglied <SEP> PSW <SEP> an <SEP> Erde <SEP> an,
<tb> welches <SEP> Glied <SEP> sich <SEP> auf <SEP> dem <SEP> ersten <SEP> Kontakt
<tb> befindet.
<SEP> Dies <SEP> schliesst <SEP> Stromkreise <SEP> zu <SEP> einem
<tb> Schrittschaltmagneten <SEP> TS <SEP> für <SEP> den <SEP> drehbaren
<tb> Prüfwählsehalter <SEP> und <SEP> für <SEP> ein <SEP> Relais <SEP> <I>CU,</I> <SEP> wel ches <SEP> durch <SEP> Schliessen <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> <I>CU2</I> <SEP> in
<tb> Reihe <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Kontakt <SEP> <I>DFl</I> <SEP> gehalten <SEP> wird.
<tb> Das <SEP> Relais <SEP> <I>CU</I> <SEP> schliesst <SEP> den <SEP> Kontakt <SEP> CU6 <SEP> zum
<tb> Fortschaltmagnet <SEP> <I>DIS2,</I> <SEP> welcher <SEP> bewirkt,
<SEP> dass
<tb> der <SEP> Schreibmaschinenwagen <SEP> nun <SEP> um <SEP> einen
<tb> Schritt <SEP> in <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Stellung <SEP> bewegt <SEP> wird.
<tb> Bei <SEP> jeder <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Schreibmaschinen wagens <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Unterbrecherschalter <SEP> <I>IR</I> <SEP> ge öffnet <SEP> und <SEP> geschlossen. <SEP> Wenn <SEP> dieser <SEP> geöffnet
<tb> ist, <SEP> fällt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>CQ</I> <SEP> ab <SEP> und <SEP> öffnet <SEP> den
<tb> Kontakt <SEP> CQ2, <SEP> um <SEP> den <SEP> Stromkreis <SEP> zum <SEP> Kon taktglied <SEP> PSW <SEP> zu <SEP> unterbrechen.
<SEP> Der <SEP> Strom kreis <SEP> des <SEP> Schrittschaltmagneten <SEP> TS <SEP> wird <SEP> auch
<tb> unterbrochen <SEP> und <SEP> der <SEP> drehbare <SEP> Prüfwähl schalter <SEP> bewegt <SEP> sich <SEP> in <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Stellung.
<tb> Diese <SEP> Bewegung <SEP> lässt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>DF</I> <SEP> abfallen,
<tb> wodurch <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> <I>DF1</I> <SEP> geöffnet <SEP> wird, <SEP> das
<tb> Relais <SEP> <I>CL'</I> <SEP> abfällt <SEP> und <SEP> die <SEP> zugeordneten <SEP> Kon takte <SEP> gQöffnet <SEP> werden.
<tb>
Die <SEP> verbleibenden, <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> Stufe <SEP> <I>RLS2</I>
<tb> des <SEP> drehbaren <SEP> Prüfwählschalters <SEP> zugeordne ten <SEP> Relais <SEP> arbeiten <SEP> wie <SEP> folgt: <SEP> Das <SEP> Relais <SEP> CF
<tb> schliesst <SEP> in <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> Stellung <SEP> die <SEP> Kapazi tätsbrücke <SEP> an <SEP> die <SEP> Sammelschienen <SEP> X1 <SEP> X4
<tb> über <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> <I>CF1-CF4,</I> <SEP> zwecks <SEP> gegen seitigen <SEP> Prüfungen <SEP> an. <SEP> In <SEP> der <SEP> dritten <SEP> Stellung
<tb> schliesst <SEP> das <SEP> Relais <SEP> CG <SEP> die <SEP> Sammelschienen
<tb> 31, <SEP> X2, <SEP> Y1 <SEP> Lind <SEP> Y2 <SEP> an <SEP> die <SEP> Kapazitätsbrücke,
<tb> zwecks <SEP> paarweisen <SEP> Prüfungen <SEP> an.
<SEP> In <SEP> den <SEP> vier ten <SEP> und <SEP> fünften <SEP> Stellungen <SEP> schliessen <SEP> die <SEP> Re lais <SEP> <I>CH</I> <SEP> Lind <SEP> <I>CI</I> <SEP> die <SEP> passenden <SEP> Sammelschie-
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nen <SEP> an <SEP> die <SEP> Widerstandsbrücke <SEP> nacheinander
<tb> über <SEP> die <SEP> zwei <SEP> Schaltergruppen <SEP> CM<I>-CH3</I>
<tb> und <SEP> <I>CIl-CI3</I> <SEP> an. <SEP> Die <SEP> dritte <SEP> Stufe <SEP> arbeitet <SEP> in
<tb> der <SEP> ersten <SEP> Stellung <SEP> in <SEP> der <SEP> bereits <SEP> in <SEP> Zusam menhang <SEP> mit <SEP> der <SEP> Isolationsprüfung <SEP> erläuter ten <SEP> Weise. <SEP> In <SEP> den <SEP> zweiten <SEP> und <SEP> dritten <SEP> Stel lungen, <SEP> die <SEP> der <SEP> Kapazitätsprüfung <SEP> entspre chen, <SEP> ist <SEP> das <SEP> Relais <SEP> CJ <SEP> erregt.
<SEP> Dieses <SEP> schliesst
<tb> an <SEP> die <SEP> Kapazitätsbrücke <SEP> einen <SEP> Spannungsver gleicher <SEP> VC <SEP> über <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> CJl <SEP> und <SEP> <I>CJ2</I>
<tb> und <SEP> einen <SEP> Oszillator <SEP> 0S <SEP> über <SEP> die <SEP> Kontakte
<tb> CJ3 <SEP> und <SEP> CJ4 <SEP> an. <SEP> Auf <SEP> den <SEP> Spannüngsverglei cher <SEP> wird <SEP> nachstehend <SEP> näher <SEP> eingegangen. <SEP> In
<tb> den <SEP> vierten <SEP> und <SEP> fünften <SEP> Stellungen, <SEP> welche
<tb> der <SEP> Widerstandsprüfung <SEP> entsprechen, <SEP> werden
<tb> drei <SEP> Relais <SEP> CK, <SEP> <I>CL</I> <SEP> und <SEP> <I>CLS</I> <SEP> beeinflusst.
<SEP> Das
<tb> Relais <SEP> <I>CK</I> <SEP> schliesst <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> C,K2 <SEP> und
<tb> CK4, <SEP> um <SEP> -eine <SEP> Gleichstromquelle <SEP> und <SEP> den
<tb> Spannungsvergleicher <SEP> an <SEP> die <SEP> Widerstands brücke <SEP> <I>RES</I> <SEP> anzuschliessen. <SEP> Der <SEP> Kontakt <SEP> CK3
<tb> schliesst <SEP> sich <SEP> auch, <SEP> um <SEP> das <SEP> Relais <SEP> VA <SEP> zu
<tb> schliessen, <SEP> welches <SEP> über <SEP> Kontakt <SEP> VA1 <SEP> die <SEP> Be dingung <SEP> des <SEP> Spannungsvergleiehers <SEP> von
<tb> Wechselstrom <SEP> auf <SEP> Gleichstromablesung <SEP> verän dert.
<SEP> Das <SEP> Relais <SEP> <I>CL</I> <SEP> wird <SEP> erregt, <SEP> um <SEP> durch
<tb> eine <SEP> Kontaktgruppe <SEP> <I>CL1-CL4</I> <SEP> eine <SEP> Gruppe
<tb> von <SEP> \ <SEP> Tiderständen <SEP> an <SEP> einen <SEP> normalen <SEP> künst lichen <SEP> Kabelvierer <SEP> <I>STD</I> <SEP> anzuschliessen, <SEP> damit
<tb> die <SEP> Widerstands-Ungleichheits-Prüfmessungen
<tb> durchgeführt <SEP> werden <SEP> können. <SEP> Das <SEP> Relais <SEP> <I>CLS</I>
<tb> schliesst <SEP> an <SEP> einer <SEP> Kontaktgruppe <SEP> <I>CLS1</I> <SEP> die
<tb> vier <SEP> Sockel <SEP> SBl-SB4 <SEP> am <SEP> entfernten <SEP> Kabel ende <SEP> kurz.
<SEP> Der <SEP> vierten <SEP> Stufe <SEP> <I>RLS1</I> <SEP> sind <SEP> zwei
<tb> Steuerkreise <SEP> zugeordnet, <SEP> von <SEP> welchen <SEP> einer,
<tb> wie <SEP> bereits <SEP> beschrieben, <SEP> auf <SEP> den <SEP> ersten <SEP> Kon takt <SEP> jeder <SEP> Gruppe <SEP> von <SEP> fünf <SEP> Kontakten <SEP> bei
<tb> Beginn <SEP> der <SEP> Prüfung <SEP> und <SEP> der <SEP> andere <SEP> in <SEP> den
<tb> verbleibenden <SEP> vier <SEP> Stellungen <SEP> arbeitet. <SEP> Der
<tb> andere <SEP> Steuerkreis <SEP> besitzt <SEP> ein <SEP> Relais <SEP> <I>CDT,</I> <SEP> wel ches <SEP> dazu <SEP> dient, <SEP> die <SEP> für <SEP> das <SEP> selbsttätige <SEP> Aus gleichen <SEP> der <SEP> Brücken <SEP> in <SEP> den <SEP> zweiten <SEP> bis <SEP> fünf ten <SEP> Stellungen <SEP> des <SEP> drehbaren <SEP> Prüfwählschal ters <SEP> notwendigen <SEP> Kreise <SEP> zu, <SEP> schliessen.
<SEP> Die <SEP> der
<tb> fünften <SEP> Stufe <SEP> <I>RLS5</I> <SEP> zugeordneten <SEP> Relais <SEP> <I>CN</I>
<tb> und <SEP> CO <SEP> sind <SEP> nur <SEP> wirksam, <SEP> wenn <SEP> es <SEP> notwendig
<tb> ist, <SEP> gewisse <SEP> Prüfungen <SEP> auszulassen. <SEP> Die <SEP> Wir kungen <SEP> der <SEP> Relais <SEP> <I>C111, <SEP> CN</I> <SEP> und <SEP> <I>CO</I> <SEP> werden
<tb> nachstehend <SEP> beschrieben. Die Kapazitäts- und Widerstandsbrücken werden in den Ausgleichszustand durch den einzelnen Satz von Brückeneinstellrelais <I>BAR</I> eingestellt, welche die entsprechende Kapazi tät und Widerstand in die veränderliche Zweige der Brücken einführen.
Der Span nungsvergleicher VC, welcher von der im Pa tent Nr. 317941 beschriebenen Form ist, hält den Prüfvorgang an, wenn der Ausgleichszu stand erreicht ist, und bestimmt auch, ob ein negativer oder positiver Wert aufzuzeichnen ist. Der Spannungsvergleicher VC schliesst eile in drei Stellungen umschaltbares, empfind liches Relais BA mit Dreistellungskontakt BA1 ein.
In den zweiten bis fünften Stellun gen des drehbaren Prüfwählschalters RLS wird der Kreis des Relais BA durch den Kon takt C312 geschlossen. Der vorerst unausgegli- cllene Zustand bewirkt, dass der Kontakt BA1 sich in eine seiner Schliesslagen bewegt. Das Relais<I>BH</I> wird erregt, um den Kontakt BHI (Fug. 4) zu schliessen und die Kreise für die Brückeneinstellrelais vorzubereiten.
Das Re lais BB oder BC wird betätigt, je nachdem, ob die Ablesung negativ oder positiv ist, und wird durch die entsprechenden Kontakte BBl oder BC1 gehalten. Auch die Kontakte BB3 oder BC3 werden geschlossen, um das Relais BD zu erregen, welches am Kontakt BD5 ge halten wird.
Das Relais BD, indem es am Kontakt BD1 einen Kreis für das Relais<I>BI</I> schliesst, setzt die Brückeneinstellrelais in Tätigkeit und öffnet auch den Kontakt<I>B13,</I> so dass das Relais BB oder BC nur durch seinen Eigenkontakt BBl oder BC1 gehalten wird. Die Einrichtung wird normalerweise eingestellt, um ein positives Vorzeichen zu drucken.
Das Relais BC ändert diesen Zu stand nicht, jedoch, wenn die Ablesung nega tiv ist, schliesst das Relais BB den Kontakt BB6 <I>zu</I> Relais<I>BE,</I> das durch seinen Kontakt BEI gehalten wird und den Druckkreis am Kontakt BE6 von dem Druckmagneten M+ auf den Druclunagneten DZ- ändert.
Wenn der Ausgleich erreicht ist, wird der Drei stellungskontakt BA1 in die Mittelstellung gebracht, um das entsprechende Relais BB oder BC abfallen zu lassen, und auch das
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Relais <SEP> <I>BH,</I> <SEP> welches <SEP> die <SEP> weitere <SEP> Betätigung
<tb> der <SEP> Brückeneinstellrelaisgruppe <SEP> <I>BAR</I> <SEP> durch
<tb> Offnen <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> <I>BH1</I> <SEP> anhält. <SEP> Das <SEP> Relais
<tb> BE, <SEP> wenn <SEP> es <SEP> betätigt <SEP> ist, <SEP> bleibt <SEP> durch <SEP> seinen
<tb> Eigenkontakt <SEP> <I>BE1</I> <SEP> gehalten, <SEP> wie <SEP> auch <SEP> das
<tb> Relais <SEP> <I>BD</I> <SEP> durch <SEP> seinen <SEP> Kontakt <SEP> <I>BD,5.</I>
<tb>
Die <SEP> Kapazitätsbrücke <SEP> wird <SEP> durch <SEP> aufein anderfolgendes <SEP> Einschalten <SEP> einer <SEP> Anzahl
<tb> Kondensatoren <SEP> in <SEP> den <SEP> einstellbaren. <SEP> Zweig
<tb> ausgeglichen, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> die <SEP> Kontakte
<tb> A3-14, <SEP> K4, <SEP> L4-S4 <SEP> und <SEP> T7 <SEP> schrittweise <SEP> hin zugefügt <SEP> werden, <SEP> bis <SEP> der <SEP> Ausgleich <SEP> erreicht
<tb> ist. <SEP> Die <SEP> Brücke <SEP> ist <SEP> normalerweise <SEP> so <SEP> ange schlossen, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> positive <SEP> Ablesumgen <SEP> ergibt,
<tb> wird <SEP> jedoch <SEP> abgeändert, <SEP> um <SEP> negative <SEP> Able sungen <SEP> zu <SEP> ergeben, <SEP> indem <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> <I>BE2</I>
<tb> geöffnet <SEP> und <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> BE3 <SEP> umgeschaltet
<tb> wird.
<SEP> Die <SEP> Widerstandsbrücke <SEP> wird <SEP> durch
<tb> aufeinanderfolgendes <SEP> Kurzschliessen <SEP> einer <SEP> An zahl <SEP> von <SEP> Widerständen <SEP> im <SEP> einstellbaren <SEP> Zweig
<tb> mittels <SEP> der <SEP> Kontakte <SEP> A4-H4 <SEP> und <SEP> 15 <SEP> ausge glichen. <SEP> Diese <SEP> Brücke <SEP> wird <SEP> verwandelt, <SEP> um
<tb> eine <SEP> negative <SEP> Ablestuzg <SEP> zu <SEP> ergeben, <SEP> indem <SEP> der
<tb> Kontakt <SEP> <I>BE5</I> <SEP> umgeschaltet, <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> <I>BE4</I>
<tb> geöffnet, <SEP> und <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> <I>BE7</I> <SEP> geschlossen
<tb> wird. <SEP> Die <SEP> Brückeneinstellrelaisgruppe <SEP> <I>BAR</I>
<tb> umfasst <SEP> die <SEP> folgenden <SEP> Relais:
<SEP> Die <SEP> Relais <SEP> <I>A-1,</I>
<tb> die <SEP> Einer-Relais, <SEP> sind <SEP> dazu <SEP> bestimmt, <SEP> die
<tb> Brücken <SEP> auf <SEP> einmal <SEP> um <SEP> eine <SEP> Einheit <SEP> bis <SEP> zu
<tb> einem <SEP> Maximime <SEP> von <SEP> neun <SEP> zu <SEP> ändern, <SEP> indem
<tb> die <SEP> Kontakte <SEP> A3 <SEP> 14 <SEP> in <SEP> der <SEP> Kapazitätsbrücke
<tb> und <SEP> <I>A4-15</I> <SEP> in <SEP> der <SEP> Widerstandsbrücke <SEP> be tätigt <SEP> werden. <SEP> Jede. <SEP> Einheit <SEP> ist <SEP> 10 <SEP> pF <SEP> in <SEP> der
<tb> Kapazitätsbrücke <SEP> und <SEP> in <SEP> der <SEP> Widerstands brücke <SEP> ist <SEP> sie <SEP> gleich <SEP> der <SEP> Änder-umg <SEP> des <SEP> Wertes
<tb> des <SEP> Widerstandszweiges <SEP> iun <SEP> 0,1 <SEP> %. <SEP> Die <SEP> Relais
<tb> Ii-S <SEP> sind <SEP> die <SEP> Zehner-Relais.
<SEP> Das <SEP> Relais <SEP> K
<tb> am <SEP> Kontakt <SEP> K4 <SEP> fügt <SEP> 100 <SEP> pF <SEP> zu <SEP> der <SEP> Kapazi tätsbrücke, <SEP> oder <SEP> ändert <SEP> an <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> K5
<tb> und <SEP> K7 <SEP> die <SEP> Widerstandsbrücke <SEP> um <SEP> 1 <SEP> <B>%</B>.
<tb> Jedes <SEP> der <SEP> Relais <SEP> <I>L-S</I> <SEP> fügen <SEP> 100 <SEP> pF <SEP> dem <SEP> er forderlichen <SEP> Zweig <SEP> der <SEP> Kapazitätsbrücke <SEP> an
<tb> den <SEP> Kontakten <SEP> L4-S4 <SEP> hinzu. <SEP> Das <SEP> Relais <SEP> T
<tb> ist <SEP> das <SEP> Hunderter-Relais <SEP> und <SEP> fügt <SEP> 1000 <SEP> pF
<tb> der <SEP> Kapazitätsbrücke <SEP> am <SEP> Kontakt <SEP> T7 <SEP> zu. <SEP> Die
<tb> Relais <SEP> <I>L-T</I> <SEP> arbeiten <SEP> nicht <SEP> während <SEP> der
<tb> 1V <SEP> iderstandsprüftulg.
<SEP> Gewisse <SEP> dieser <SEP> Relais
<tb> haben <SEP> zusätzlich <SEP> andere <SEP> Funktionen. <SEP> Die <SEP> Re- laus A-1 und rf-T bereiten die passenden Kreise für die Betätigung der Typenbetäti- gungsmagnete TAII vor. Gewisse der Relais bereiten die Kreise. für die Betätigung des nächsten Relais vor, so dass die Einrichtung von selbst läuft. Die Relais K und T stellen auch die entsprechenden Kreise für die Über tragung der Vorzeichen auf eine andere Kolonne ein, wenn es erforderlich ist, so dass das Vorzeichen stets unmittelbar vor die erste Ziffer der Zahl auf den Träger gedruckt wird.
Die J-Gruppe von Brückeneinstellrelais .T-JE bewirken die Übertragung der Kreise von einer der andern Gruppen auf die nach folgende Gruppe. Das Relais JE arbeitet ver schieden von den andern, indem es ein Über stromrelais ist, das dazu dient, die Einrich tung anzuhalten, wenn ein den Normalstrom der Maschine übersteigender Überstrom auf tritt.
Die Relais J-JC bewirken den Über trag von den Einer-Relais auf die Zehner- Relais und gewährleisten, dass die Einer-Re- lais abfallen, wenn es erforderlich ist -und dass die Zehner-Relais in den passenden Zeitpunk ten betätigt werden. Das Relais<I>JD</I> wird in Verbindung mit dem Relais J betätigt, damit alle Einer- und Zehner-Relais abfallen' und durch das Hunderter-Relais T ersetzt werden, wenn der entsprechende Wert erreicht wird.
Die Einer-, Zehner- und Hunderter-Relais werden durch Kontakte erregt, die direkt oder indirekt durch vorerwähnte Relais ge steuert werden, so dass die Ausgleichsvorgänge kontinuierlich fortschreiten bis sie beim Aus gleich selbsttätig angehalten werden. Das erste Einer-Relais A wird durch Schliessen des Kontaktes BII des Relais<I>BI</I> erregt und dieses schliesst den Kontakt A2 im Betäti- gimgskreis des nächsten Relais B. Dies wird wiederholt bis das neunte Einer-Relais I er regt wird, wenn eine etwas andere Betätigung auftritt.
Die Einer-Relais werden durch ihre Eigenkontakte A1 I1 an einer über dem Kontakt J5 geerdeten Halteleitung gehalten. Beim Ausgleich öffnet sich der Kontakt BHl, um die Betätigung der Relais anzuhalten, jedoch bleiben die bereits erregten Relais durch ihre Haltekontakte betätigt. Das Relais I bereitet indirekt den Kreis für die ersten Zehner-Relais K vor. Das Relais I schliesst. den Kontakt 13, um das Übertragrelais J zu erregen, welches sich am Kontakt J2 hält -und den Kontakt J5 öffnet, um die Haltekreise für alle Relais A -I freizugeben.
Die Zehner- Relais sind in zwei Gruppen angeordnet, wo bei die obere Gruppe, wie in Fig. 4 gezeigt ist, die ungeraden Zahlen-Relais K-S und die untere Gruppe die geraden Zahlen-Relais L-R enthält. Die Auswahl der passenden Relaisgruppe wird durch den Umschaltkon takt JB6 bewirkt, der durch das Relais JB gesteuert wird.
Im Normalzustand ist der Kontakt JB6 so eingestellt, dass das Relais K erregt ist. 'Penn das Relais J betätigt wird und das Relais I dadurch abfällt; schliessen die Kontakte JI und 12 einen Kreis über Kon takt JB6 zu Relais JA und dein ersten Zeh ner-Relais K. Der Kontakt JA1 schliesst sieh, um das Relais J,3 zu erregen, welches sich durch den Kontakt JBl hält.
Das Relais K hält sich durch Schliessen des Kontaktes ,KI und der Kontakt K2 schliesst sich, um den Kreis für das nächste Zehner-Relais L in der untern Gruppe vorzubereiten. Das Relais JA hat sieh am Kontakt JA2 gehalten und das Relais J am Kontakt JA6 zum Abfallen ge bracht.
Das Relais JB bringt das Relais<I>JA.</I> durch Öffnen des Kontaktes JB3 zum Ab fallen, bewegt den Kontakt JB6 in die Ausser Normalstellung, um den Kreis für das zweite Zehner-Relais L vorzubereiten und auch den Kreis für das Relais JC durch Schliessen des Kontaktes JB2 vorzubereiten.
Es ist ersicht lich, dass, nachdem eines der Zehner-Relais K, ;1l, <I>0, Q</I> und S der obern Gruppe betätigt worden ist, das Relais JB gehalten wird, so dass der Kontakt JB6 in der entsprechenden Stellung für die Betätigung einer der untern Gruppe von Zehner-Relais <I>L,</I> Dl, P und R ist und der Kontakt JB2 geschlossen wird, um den Kreis zu Relais JC vorzubereiten.
Es ist auch ersichtlich, dass die Relais JA und JC abwechselnd arbeiten. Wenn die Bedingungen so sind, dass das zweite Zehner-Relais erregt werden muss, werden die Relais<B>1</B> und <I>J,</I> wie
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vorher <SEP> betätigt, <SEP> jedoch <SEP> wird <SEP> das <SEP> Relais <SEP> JC
<tb> an <SEP> Stelle <SEP> des <SEP> Relais <SEP> JA <SEP> erregt.
<SEP> In <SEP> diesem <SEP> Fall
<tb> fällt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> J <SEP> durch <SEP> das <SEP> Öffnen <SEP> des <SEP> Kon taktes <SEP> JC5 <SEP> ab <SEP> und <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> JC6 <SEP> wird
<tb> auch <SEP> geöffnet, <SEP> so <SEP> dass <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>JB</I> <SEP> abfällt,
<tb> wenn <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> J6 <SEP> in <SEP> Normallage <SEP> zurück kehrt. <SEP> Das <SEP> Relais <SEP> JC <SEP> fällt <SEP> durch <SEP> das <SEP> Öffnen
<tb> des <SEP> Kontaktes <SEP> <I>JB2</I> <SEP> ab <SEP> und <SEP> ein <SEP> Kreis <SEP> für <SEP> das
<tb> nächste <SEP> Zehner-Relais <SEP> <I>1V1</I> <SEP> in <SEP> der <SEP> obern <SEP> Gruppe
<tb> wird <SEP> durch <SEP> die <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> <I>JB6</I>
<tb> in <SEP> Normallage <SEP> vorbereitet.
<SEP> Die <SEP> Haltekreise
<tb> für <SEP> die <SEP> Zehner-Relais <SEP> K-S <SEP> werden <SEP> über <SEP> den
<tb> Bontakt <SEP> <I>J113</I> <SEP> geerdet <SEP> und <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>JD</I>
<tb> wird <SEP> benutzt, <SEP> damit <SEP> alle <SEP> diese <SEP> Relais <SEP> abfallen,
<tb> wenn <SEP> das <SEP> Hunderter-Relais <SEP> betätigt <SEP> wird. <SEP> Der
<tb> Kreis <SEP> zum <SEP> Relais <SEP> <I>JD</I> <SEP> wird <SEP> vorbereitet, <SEP> wenn
<tb> das <SEP> letzte <SEP> der <SEP> Zehner-Relais <SEP> betätigt <SEP> wird,
<tb> um <SEP> den <SEP> Kontakt <SEP> S3 <SEP> zu <SEP> schliessen.
<SEP> Es <SEP> ist <SEP> er sichtlich, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> JB6 <SEP> bereits <SEP> in <SEP> die
<tb> Ausser-Normalstellung <SEP> gebracht <SEP> worden <SEP> ist,
<tb> jedoch <SEP> beeinflusst <SEP> dies <SEP> das <SEP> Relais <SEP> T <SEP> nicht.
<tb> Wenn <SEP> das <SEP> Relais <SEP> 1 <SEP> das <SEP> nächste <SEP> Mal <SEP> betätigt
<tb> wird, <SEP> erregt <SEP> das <SEP> Schliessen <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> 13
<tb> das <SEP> Relais <SEP> <I>JD,</I> <SEP> während <SEP> das <SEP> Relais <SEP> J <SEP> in <SEP> der
<tb> üblichen <SEP> Weise <SEP> erregt <SEP> wird. <SEP> Der <SEP> Kontakt <SEP> <I>J113</I>
<tb> wird <SEP> geöffnet, <SEP> um <SEP> alle <SEP> Zehner-Relais <SEP> K-S
<tb> abfallen <SEP> zu <SEP> lassen, <SEP> während <SEP> das <SEP> Relais <SEP> J <SEP> alle
<tb> Einer-Relais <SEP> A-1 <SEP> zum <SEP> Abfallen <SEP> bringt.
<SEP> Der
<tb> Kontakt <SEP> <I>J116</I> <SEP> öffnet <SEP> sich <SEP> auch, <SEP> um <SEP> die <SEP> Betä tigung <SEP> irgendeiner <SEP> der <SEP> Relais <SEP> <I>L, <SEP> M, <SEP> P</I> <SEP> und <SEP> R
<tb> zu <SEP> verhindern, <SEP> wenn <SEP> das <SEP> Relais <SEP> 1 <SEP> abfällt, <SEP> um
<tb> den <SEP> Kontakt <SEP> 12 <SEP> wieder <SEP> zu <SEP> schiessen, <SEP> Das
<tb> IIunderter-Relais <SEP> T <SEP> wird <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kontakt
<tb> <I>.I31</I> <SEP> erregt <SEP> und <SEP> hält <SEP> sich <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kontakt
<tb> T1.
<SEP> Das <SEP> Relais <SEP> T <SEP> ist <SEP> genügend <SEP> langsam, <SEP> um
<tb> zu <SEP> gewährleisten, <SEP> dass <SEP> es <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> T3 <SEP> und
<tb> T-1 <SEP> in <SEP> den <SEP> Betätigungs- <SEP> und <SEP> Haltekreisen <SEP> des
<tb> Relais <SEP> <I>JD</I> <SEP> nicht <SEP> öffnet, <SEP> bis <SEP> alle <SEP> Zehner-Relais
<tb> abgefallen <SEP> sind. <SEP> Wenn <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>JD</I> <SEP> abgefal len <SEP> ist, <SEP> schliesst <SEP> sich <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> <I>J116,</I> <SEP> um <SEP> das
<tb> Relais <SEP> <I>JC</I> <SEP> über <SEP> den <SEP> Arbeitskontakt <SEP> <I>JB6 <SEP> zu</I>
<tb> erregen.
<SEP> Dieses <SEP> bringt <SEP> das <SEP> Relais <SEP> J <SEP> durch
<tb> Öffnen <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> J05 <SEP> zum <SEP> Abfallen, <SEP> und
<tb> (las <SEP> Relais <SEP> <I>JB</I> <SEP> fällt <SEP> ab, <SEP> weil <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> J6
<tb> in <SEP> Normallage <SEP> geht <SEP> und <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> JC6
<tb> sich <SEP> öffnet. <SEP> Der <SEP> Kontakt <SEP> <I>JB6</I> <SEP> kehrt <SEP> somit <SEP> in
<tb> die <SEP> Normallage <SEP> zurück, <SEP> um <SEP> den <SEP> Kreis <SEP> für <SEP> das
<tb> nächste <SEP> Zehner-Relais <SEP> K <SEP> vorzubereiten <SEP> und
EMI0009.0002
das <SEP> Relais <SEP> JC <SEP> fällt <SEP> durch <SEP> das <SEP> Öffnen <SEP> des
<tb> Kontaktes <SEP> <I>JB2</I> <SEP> ab.
<SEP> Wenn <SEP> der <SEP> durch <SEP> die
<tb> Brückeneinstellrelais <SEP> hergestellte <SEP> Wert <SEP> aufge zeichnet <SEP> worden <SEP> ist, <SEP> fallen <SEP> alle <SEP> diese <SEP> Relais
<tb> durch <SEP> das <SEP> Öffnen <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> CU1 <SEP> ab, <SEP> wie
<tb> nachstehend <SEP> beschrieben <SEP> wird.
<tb>
Wenn <SEP> der <SEP> zu <SEP> messende <SEP> Wert <SEP> grösser <SEP> äst,
<tb> als <SEP> derjenige, <SEP> für <SEP> welche <SEP> die <SEP> Einrichtung <SEP> zu
<tb> messen <SEP> bestimmt <SEP> ist, <SEP> wird <SEP> die <SEP> Betätigung
<tb> selbsttätig <SEP> angehalten. <SEP> Beim <SEP> maximalen <SEP> Wert,
<tb> welcher <SEP> gemessen <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> werden <SEP> die
<tb> Relais <SEP> S <SEP> und <SEP> Z' <SEP> gleichzeitig <SEP> erregt <SEP> und <SEP> berei ten <SEP> einen <SEP> Kreis <SEP> zu <SEP> dem <SEP> überstromrelais <SEP> JE
<tb> durch <SEP> Schliessen <SEP> der <SEP> Kontakte <SEP> 82 <SEP> und <SEP> T2 <SEP> vor.
<tb> In <SEP> dieser <SEP> Stufe <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> <I>JB6</I>
<tb> in <SEP> der <SEP> Arbeitsstellung.
<SEP> Wenn <SEP> das <SEP> Relais <SEP> J
<tb> das <SEP> nächste <SEP> Mal <SEP> betätigt <SEP> wird, <SEP> hat <SEP> das <SEP> Schlie ssen <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> J1 <SEP> zur <SEP> Folge, <SEP> dass <SEP> das
<tb> Relais <SEP> JE <SEP> erregt <SEP> wird, <SEP> welches <SEP> durch <SEP> den
<tb> Kontakt <SEP> JE1 <SEP> gehalten <SEP> wird <SEP> und <SEP> die <SEP> Einrich tung <SEP> in <SEP> Ruhelage <SEP> bringt, <SEP> indem <SEP> die <SEP> Erdan schlüsse <SEP> an <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> JE2 <SEP> und <SEP> JE3
<tb> unterbrochen <SEP> werden. <SEP> Der <SEP> Zustand <SEP> wird <SEP> nun
<tb> von <SEP> Hand <SEP> wiederhergestellt <SEP> und <SEP> das <SEP> Relais
<tb> n
<tb> JE <SEP> fällt <SEP> ab, <SEP> indem <SEP> der <SEP> Schalter <SEP> KO <SEP> in <SEP> seinem
<tb> Haltekreis <SEP> von <SEP> Hand <SEP> geöffnet <SEP> wird.
<tb>
Die <SEP> Gruppe <SEP> von <SEP> Typenbetätigungsmagne ten <SEP> <I>TAll1</I> <SEP> weist <SEP> zwei <SEP> Zwischenraummagnete
<tb> <I>JIS1</I> <SEP> und <SEP> MS2, <SEP> die <SEP> Vorzeichenmagnete <SEP> <I>1V1+</I>
<tb> und <SEP> <I>111-</I> <SEP> und <SEP> die <SEP> Zifferndruckmagnete
<tb> <I>1110-D19</I> <SEP> auf. <SEP> Die <SEP> Zahlen <SEP> 1, <SEP> 6, <SEP> 11, <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 21
<tb> der <SEP> Stellungsschalterkontakte <SEP> sind <SEP> miteinan der <SEP> verbunden, <SEP> um <SEP> das <SEP> Relais <SEP> <I>CU <SEP> zu</I> <SEP> erregen
<tb> und, <SEP> wenn <SEP> sich <SEP> der <SEP> Kontakt <SEP> CU6 <SEP> schliesst,
<tb> einen <SEP> Zwischenraum <SEP> über <SEP> den <SEP> Magnet <SEP> 31S2
<tb> zu <SEP> drucken, <SEP> wie <SEP> bereits <SEP> erläutert <SEP> wurde.
<SEP> In
<tb> allen <SEP> diesen <SEP> Stellungen <SEP> öffnet <SEP> das <SEP> Relais <SEP> CU
<tb> den <SEP> Kontakt <SEP> <I>CU1,</I> <SEP> und <SEP> die <SEP> Folge <SEP> davon <SEP> ist,
<tb> dass <SEP> mit <SEP> Ausnahme <SEP> in <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Stellung
<tb> alle <SEP> Brückeneinstellrelais <SEP> am <SEP> Ende <SEP> einer <SEP> Auf zeichnung <SEP> abfallen, <SEP> Auch <SEP> verhindert <SEP> der <SEP> Kon takt <SEP> <I>CU3,</I> <SEP> der <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> 2, <SEP> 7,
<tb> 12 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> und <SEP> den <SEP> Typenbetätigungsmagne ten <SEP> angeschlossen <SEP> ist, <SEP> eine <SEP> vorzeitige <SEP> Be tätigung <SEP> dieser <SEP> Magnete, <SEP> wenn <SEP> das <SEP> Stellungs kontaktglied, <SEP> PSW <SEP> sich <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Kontakte
<tb> bewegt.
<SEP> Die <SEP> Kontakte <SEP> 5, <SEP> 10, <SEP> 15 <SEP> und <SEP> 20 <SEP> sind
<tb> normalerweise <SEP> so <SEP> angeschlossen, <SEP> @ <SEP> -dass <SEP> - <SEP> sie
EMI0010.0001
irgendeinen <SEP> Wert <SEP> von <SEP> 0-9 <SEP> drucken, <SEP> je <SEP> nach
<tb> der <SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> Einer-Relaiskontakte
<tb> A6 <SEP> I6. <SEP> Die <SEP> Kontakte <SEP> 4, <SEP> 9, <SEP> 14 <SEP> und <SEP> 19 <SEP> sind <SEP> nor malerweise <SEP> so <SEP> angeschlossen, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> je <SEP> nach
<tb> der <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Kontaktes <SEP> <I>BE6</I> <SEP> ein <SEP> Vorzei ehen <SEP> drucken.
<SEP> Wenn <SEP> die <SEP> Aufzeichnung <SEP> eine
<tb> zweistellige <SEP> Zahl <SEP> enthält,,hat <SEP> das <SEP> Zehner-Relais
<tb> Ii <SEP> den <SEP> Kontakt <SEP> K3 <SEP> in <SEP> die <SEP> Arbeitsstellung <SEP> be wegt, <SEP> um <SEP> diese <SEP> Kontakte <SEP> mit <SEP> der <SEP> Gruppe <SEP> der
<tb> Magnete <SEP> <I>11I1 <SEP> D19</I> <SEP> zu <SEP> verbinden, <SEP> und <SEP> es <SEP> wird
<tb> der <SEP> passende <SEP> Magnet <SEP> durch <SEP> die <SEP> Zehner-Relais kontakte <SEP> L3-R3 <SEP> und <SEP> S6 <SEP> ausgewählt. <SEP> Eine
<tb> Ziffer <SEP> wird <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Stellung <SEP> nur <SEP> benötigt,
<tb> wenn <SEP> das <SEP> Hunderter-Relais <SEP> T <SEP> betätigt <SEP> ist <SEP> und
<tb> kein <SEP> Zehner-Relais <SEP> betätigt <SEP> ist;
<SEP> -unter <SEP> diesen
<tb> -Umständen <SEP> ist <SEP> der <SEP> Magnet <SEP> 1110 <SEP> über <SEP> den <SEP> Kon takt <SEP> T8, <SEP> welcher <SEP> durch <SEP> die <SEP> Betätigung <SEP> des
<tb> Humderter-Relais <SEP> T <SEP> bewegt <SEP> worden <SEP> ist, <SEP> und
<tb> den <SEP> Kontakt <SEP> K6, <SEP> welcher <SEP> sich <SEP> infolge <SEP> Nicht , <SEP> Betätigung <SEP> des <SEP> Zehner-Relais <SEP> K <SEP> in <SEP> Normallage
<tb> befindet, <SEP> an <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> 4, <SEP> 9, <SEP> 14 <SEP> wund <SEP> 19 <SEP> an geschlossen.
<SEP> Die <SEP> Kontakte <SEP> 3, <SEP> 8, <SEP> 13 <SEP> und <SEP> 18 <SEP> sind
<tb> normalerweise <SEP> über <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> T6 <SEP> und <SEP> K8
<tb> mit <SEP> dem <SEP> Schaltmagneten <SEP> <I>117S1</I> <SEP> verbunden.
<tb> Wenn <SEP> sich <SEP> zweistellige <SEP> Zahlen <SEP> in <SEP> der <SEP> Auf zeichnung <SEP> befinden, <SEP> werden <SEP> diese <SEP> Kontakte
<tb> mit <SEP> einem <SEP> der <SEP> Vorzeichenmagnete <SEP> durch <SEP> den
<tb> aus <SEP> der <SEP> Normallage <SEP> herausbewegten <SEP> Kontakt
<tb> K8 <SEP> verbunden, <SEP> und <SEP> wenn <SEP> dreistellige <SEP> Zahlen
<tb> vorhanden <SEP> sind, <SEP> schliesst <SEP> die <SEP> Betätigung <SEP> des
<tb> Ilunderter-Relaiskontaktes <SEP> T6 <SEP> diese <SEP> Kontakte
<tb> an <SEP> den <SEP> Ziffernmagneten <SEP> 1111 <SEP> an.
<SEP> Die <SEP> übrigen
<tb> Kontakte <SEP> 2, <SEP> 7, <SEP> 12 <SEP> -und <SEP> 17 <SEP> sind <SEP> auch <SEP> miteinan der <SEP> normalerweise <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Zwischenraum ; <SEP> magneten <SEP> <I>IYISl</I> <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kontakt <SEP> T5 <SEP> ver bunden. <SEP> Wenn <SEP> die <SEP> Aufzeichnung <SEP> dreistellige
<tb> Zahlen <SEP> enthält, <SEP> schliesst <SEP> der <SEP> aus <SEP> der <SEP> Normal lage <SEP> herausbewegte <SEP> Hunderter-Relaiskontakt
<tb> T5 <SEP> diese <SEP> an <SEP> den <SEP> Kreis <SEP> für <SEP> die <SEP> Vorzeichen , <SEP> magnete <SEP> 17-I- <SEP> und <SEP> <I>1V1-</I> <SEP> an.
<SEP> Aus <SEP> vorstehendem
<tb> geht <SEP> hervor, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Vorzeichen, <SEP> welches <SEP> vor
<tb> einer <SEP> Zahl <SEP> erscheint, <SEP> beweglich <SEP> ist, <SEP> so <SEP> dass <SEP> es
<tb> stets <SEP> unmittelbar <SEP> vor <SEP> einer <SEP> Ziffer <SEP> erscheint,
<tb> unabhängig <SEP> davon, <SEP> ob <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> aus <SEP> einer, <SEP> zwei
<tb> oder <SEP> drei <SEP> Ziffern <SEP> besteht.
<tb>
Die <SEP> folgende <SEP> Beschreibung <SEP> gibt <SEP> die <SEP> aufein anderfolgenden <SEP> Schritte <SEP> bei <SEP> der <SEP> Betätigung
<tb> der <SEP> Einrichtung <SEP> beim <SEP> Prüfen <SEP> von <SEP> vier <SEP> Vierern an, welche an die Klemmensockel <I>ST1-ST4</I> angeschlossen sind. In der ersten Stellung des drehbaren Linienschalters RLS ist der erste Vierer angeschlossen. Das Stellungsschalter- Kontaktglied PSW befindet sich auf' dem Kontakt 1 des Stellungsschalters und die Iso lationsprüfung wird durchgeführt und hat die Betätigung des Relais<I>DE</I> zur Folge.
Dies be wirkt die Betätigung der Schreibmaschinen relais CQ und CU. Der drehbare Prüfwähl- schalter RLS wird durch seinen Magneten TS um einen Schritt vorwärts bewegt und der Zwischenraummagnet 111S2 bewegt den Schreibmaschinenwagen, um das Stellungs- schalter-Kontaktglied PSW auf den Kontakt 2 zu bringen.
Die Kapazitätsbrücke wird durch das Relais CF von der Stufe RLS2 des drehbaren Prüfwählschalters in den Kreis ein gebracht und die Ausgleichsbetätigung wird durch das Relais<I>CM</I> von der Stufe RLS4 des drehbaren Prüfwähischalters eingeleitet. Der Kontakt B,Hl schliesst sich in dem Betäti gungskreis für die Brückeneinstellrelais BAR, welche die Brücke in der bereits beschriebenen Weise ausgleichen, und wählt den passenden Typenbetätigungsmagneten TA1ll aus.
Wenn der Ausgleich erreicht ist, öffnet sich der Kontakt BH1 und die Brückeneinstellrelais werden in der betätigten Stellung gehalten. Die Kontakte BB7 und BC6 sind in die Nor mallage zurückgekehrt und das Relais BD wird gehalten, Tun den Kontakt BD6 zu schlie ssen, das Schreibmaschinenrelais CQ wird wie derangezogen, um den Kontakt CQ2 zu schlie ssen.
Ein Druckkreis wird dadurch über das Kontaktglied PSW und den Kontakt 2 des Stellungsschalters zu dem ausgewählten Typenbetätigungsmagneten geschlossen. Die Schreibmaschine wird selbsttätig schrittweise durch den üblichen Mechanismus in die Stel lungen bewegt, welche den Stellungsschalter kontakten 3, 4, 5 und 6 entsprechen, wobei in jeder Stellung ein Magnet betätigt wird. In der sechsten Stellung wird das Relais CU wie der erregt, da der Kontakt BI--9 durch das Relais<I>BI</I> geschlossen wird, welches sich selbst durch das Relais BD über den Kontakt BD1 hält.
Das Relais C117 fällt nun durch den Kon-
EMI0011.0001
takt <SEP> <I>CÜ4</I> <SEP> ab, <SEP> die <SEP> Brückeneinstellrelais <SEP> <I>BAR</I>
<tb> fallen <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kontakt <SEP> CU1 <SEP> ab <SEP> und <SEP> der
<tb> Fortschaltmagnet <SEP> <I>DIS2</I> <SEP> wird <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kon takt <SEP> <I>CU6</I> <SEP> betätigt. <SEP> Gleichzeitig <SEP> schaltet <SEP> der
<tb> Magnet <SEP> <I>TS</I> <SEP> den <SEP> drehbaren <SEP> Prüfwählschalter
<tb> <I>RLS</I> <SEP> in <SEP> die <SEP> nächste <SEP> Stellung, <SEP> um-das <SEP> Relais
<tb> <I>CG</I> <SEP> der <SEP> Stufe <SEP> <I>RLS2</I> <SEP> zu <SEP> erregen.
<SEP> Die <SEP> Einrich tung <SEP> vollführt <SEP> nun <SEP> die <SEP> nächste <SEP> Prüfung, <SEP> wo bei <SEP> der <SEP> Stellungsschalter <SEP> sich <SEP> auf <SEP> Kontakt <SEP> 7
<tb> befindet. <SEP> Diese <SEP> Betätigungen <SEP> werden <SEP> fortge führt, <SEP> bis <SEP> alle <SEP> Prüfungen <SEP> gemacht <SEP> und <SEP> aufge zeichnet <SEP> sind <SEP> und <SEP> das <SEP> Stellungsschalter-Kon taktglied <SEP> sich <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Endkontakt <SEP> 21 <SEP> befin det.
<SEP> Wieder <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Zwischenraum <SEP> durch
<tb> den <SEP> Magneten <SEP> <I>ilIS2</I> <SEP> gedruckt <SEP> -Lund <SEP> der <SEP> Magnet
<tb> T,K <SEP> schaltet <SEP> den <SEP> drehbaren <SEP> Prüfwählschalter
<tb> in <SEP> die <SEP> sechste <SEP> Stellung, <SEP> während <SEP> der <SEP> Schreib n <SEP> iasehinenwagen <SEP> von <SEP> Hand <SEP> oder <SEP> selbsttätig <SEP> in
<tb> die <SEP> Ausgangslage <SEP> zurückkehrt, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> sich
<tb> das <SEP> Stellungsschalter-Kontaktglied <SEP> auf <SEP> dem
<tb> Kontakt <SEP> 1 <SEP> befindet. <SEP> Ausser <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Stel lungsschalter <SEP> so <SEP> zurückkehrt, <SEP> bleibt <SEP> der <SEP> Kon takt <SEP> <I>CO1V1</I> <SEP> offen <SEP> und <SEP> die <SEP> Prüfung <SEP> kann <SEP> nicht
<tb> wieder <SEP> angefangen <SEP> werden.
<SEP> Von <SEP> der <SEP> Stufe
<tb> <I>RLSl</I> <SEP> des <SEP> drehbaren <SEP> Prüfwählschalters <SEP> wird
<tb> der <SEP> nächste <SEP> Vierer <SEP> für <SEP> die <SEP> Prüfung <SEP> durch <SEP> das
<tb> Relais <SEP> <I>CB</I> <SEP> angeschlossen. <SEP> Die <SEP> Sätze <SEP> von <SEP> Prü fungen <SEP> werden <SEP> nacheinander <SEP> wiederholt, <SEP> wenn
<tb> der <SEP> drehbare <SEP> Prüfwählschalter <SEP> die <SEP> zwei <SEP> ver bleibenden <SEP> Vierer-Anschlussrelais <SEP> <I>CC</I> <SEP> und <SEP> <I>CD</I>
<tb> erregt, <SEP> bis <SEP> das <SEP> Stellungsschalter-Kontaktglied
<tb> MGM' <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Kontakt <SEP> 21 <SEP> das <SEP> vierte <SEP> Mal <SEP> zu sammenwirkt. <SEP> Der <SEP> drehbare <SEP> Prüfwählschalter
<tb> <I>RLS</I> <SEP> bewegt.
<SEP> sich <SEP> nun <SEP> in <SEP> die <SEP> einundzwanzigste
<tb> Stellung, <SEP> und <SEP> das <SEP> Nullstellungsrelais <SEP> CS <SEP> von
<tb> der <SEP> ersten <SEP> Stufe <SEP> RLS1 <SEP> wird <SEP> erregt. <SEP> Dieses
<tb> Verändert <SEP> den <SEP> Kontakt <SEP> CS1, <SEP> um <SEP> einen <SEP> Null stellungskreis <SEP> für <SEP> den <SEP> Magneten <SEP> TS <SEP> zu <SEP> schlie ssen, <SEP> welcher <SEP> den <SEP> Schalter <SEP> <I>RLS</I> <SEP> in <SEP> die <SEP> erste
<tb> Stellung <SEP> zurückbewegt.
<SEP> Wenn <SEP> die <SEP> Bedienungs personen <SEP> neue <SEP> Vierer <SEP> an <SEP> die <SEP> Sockel <SEP> <I>ST1-ST4</I>
<tb> und <SEP> <I>SB1-SB4</I> <SEP> angeschlossen <SEP> haben, <SEP> wird <SEP> der
<tb> ganze <SEP> Kreislauf <SEP> von <SEP> Prüfungen <SEP> selbsttätig
<tb> wiederholt <SEP> und <SEP> diese <SEP> Wiederholung <SEP> schreitet
<tb> so <SEP> lange <SEP> fort <SEP> als <SEP> Vierer <SEP> richtig <SEP> angeschlossen
<tb> werden <SEP> und <SEP> keine <SEP> andern <SEP> Bedingungen <SEP> aiü treten, <SEP> um <SEP> die <SEP> Betätigung <SEP> anzuhalten.
<tb>
Wenn <SEP> zu <SEP> Beginn <SEP> einer <SEP> Prüfung <SEP> eine Brücke ausgeglichen ist, das heisst der aufzu zeichnende Wert Null ist, wird das Relais<I>BH</I> nicht betätigt, weil der Dreistellungsschalter BA1 in der mittleren geöffneten Stellung bleibt. Der Kontakt BH1 in dem Brückenein- stellrelais-Betätigungskreis wird nicht ge schlossen.
Um zu kontrollieren, dass ein wah rer Ausgleich besteht und dass dieser Zu stand nicht eine Folge eines Fehlers ist, wird ein Kapazitäts-Verzögerungsrelais BF nach einem kurzen Intervall nach Schliessen des Kontaktes CH5 betätigt, um eine kleine Ka pazität oder Widerstand einem Zweig der ent sprechenden Brücke hinzuzufügen. Die sich er gebende Brücken-Unausgeglichenheit betätigt das Relais BA für den Beginn der Brücken prüfung, jedoch wird ein Wert Null gedruckt, weil die Brückeneinstellrelais nicht funk tionieren.
Das Relais BF fügt durch das Schliessen des Kontaktes BF3 Kapazität auf die positive Seite der Kapazitätsbrücke hinzu, oder durch das Schliessen des Kontaktes BF'4 ändert es den Ausgleich der Widerstands brücke positiv. Gleichzeitig betätigt der Kon takt BF'1 das Relais<I>BG,</I> das den Kontakt BG2 im Kreis zum Brückeneinstellrelais A öffnet, um zu verhindern, dass dieses und die zugehörigen Relais betätigt werden, wenn der Kontakt<I>B11</I> sich eventuell schliesst.
Die posi tive Änderung der Brücke bewirkt, dass der Kontakt BA1 sich in die positive Stellung be wegt, um die Relais<I>BH</I> und BC zu betäti gen. Das Relais<I>BH</I> ist unwirksam, aber das Relais BC beginnt den ursprünglichen Prüf vorgang durch Schliessen des Kontaktes BC3 im Kreis zum Relais BD. Dies veranlasst das Abfallen des Relais BV durch das öffnen des Kontaktes BD3 Lind die Brücke kehrt zum Ausgleich zurück.
Dies bewegt den Kontakt BA1 in die Mittellage, damit das Relais BC abfällt. Die Schreibmaschine druckt daher eine Ziffer, weil das Relais CQ über den nor malerweise geschlossenen Kontakt BC6 und den. Kontakt BD6 erregt wird, der durch das Relais BD geschlossen worden ist. Wie vorher fallen die Relais<I>BG,</I> BD und<I>BI</I> durch das öffnen des Kontaktes CD1 ab. Es ist er- sichtlich, dass einer Nullablesung stets ein positives Vorzeichen vorangestellt ist.
Es sind Vorkehrungen getroffen, um ent weder die Isolationswiderstandsprüfung und die zwei Kapazitätsprüfungen oder die zwei Widerstandsprüfungen wegzulassen. Zur Er zeugung der notwendigen Stromkreisände- rungen sind zwei Schaltergruppen SA,S und Cu vorhanden, die für 1iandbetätigung me chanisch gekuppelt sind. In einer Stellung wird die Cu-Gruppe für die Eliminierung der ersten drei Prüfungen und in der andern Stellung die S/S-Gruppe für die Eliminierung der letzten zwei Prüfungen betätigt.
Im ersten Zustand findet kein Prüfen in den ersten drei Stellungen des drehbaren Linienschalters RLS statt. Der Kontakt Cu3 unterbricht den Erdanschluss zur zweiten und dritten Stufe RLS2-RLS3 des drehbaren Prüfwählschal- ters und der Kontakt Cu4 verhindert die nor male Betätigung des Relais Clli, welches nor malerweise die Brückenausgleiehvörgänge in den zweiten bis fünften StellLUlgen der vier ten Stufe RLS4 einleitet.
Der Kontakt<I>Cut</I> schliesst sich, um einen Kreis von einem Re lais CO von den ersten bis "zu den dritten Stellungen der Stufe RLS5 vorzubereiten, und der Kontakt<I>Cut</I> bereitet einen Kreis zum Relais CN von den vierten und fünften Stel lungen dieser Stufe vor. Zu Beginn der Prü fungen betätigt das Schliessen des Kontaktes KTL3 von Hand das Relais<I>C0,</I> welches sich durch den Kontakt C06 hält.
Dieses Relais bringt die Kontakte COI-C04 in die Stel- hmg, in der alle Stellungsschalterkontakte, mit Ausnahme von 1, 6, 11, 16 und 21 mit dem Zwischenraummagneten !11S1 verbunden werden, und es schliesst den Kontakt<B>005,</B> um den Schreibmaschinenmagneten zu betäti gen. Die .Schreibmaschine wird somit über die ersten fünfzehn Stellungen ohne Aufzeich nung schreiten, während der drehbare Prüf- wählschalter sich über die ersten drei Stel lungen bewegt, ohne eine Prüfung einzuleiten.
Auf dem Kontakt 16 des Stellungsschalters hat sich der drehbare Prüfwählschalter in die vierte Stellung bewegt, damit das Relais CO der fünften Stufe RLS5 abfällt und alle<I>CO</I> Gruppen von Kontakten in Normallage zu rückzubewegen.
Auf dieser Stufe wird das Relais CN betätigt, es schliesst den Kontakt CN2, um den Erdanschluss zu den Stufen RLS2 RLS3 des drehbaren Linienschalters wieder herzustellen, und den Kontakt CN3 zu schliessen, um den Kreis zum Relais CM der vierten Stufe RLS4 vorzubereiten. Die Zu stände sind daher wieder so hergestellt, dass die zwei Schlussprüfunggen durchgeführt und in normaler Weise aufgezeichnet werden kön nen.
Beim zweiten Zustand wird keine Prü fung in der vierten und fünften Stellung des drehbaren Prüfwählschalters durchgeführt. Die normalen Kreise zum Relais CM und Schalterstufen<I>RLS3-RLS4</I> werden durch Schalterkontakte S/S1 Lind S/S4 unterbro chen. Das Relais CN wird in der ersten bis dritten Stellung des drehbaren Prüfwähl- schalters durch Kontakt S/$22 und das Relais CO in der vierten und fünften Stellung durch den Kontakt S/S3 betätigt.
Es ist ersichtlich, dass die Betätigung der Relais CN und<I>CO</I> im umgekehrten Sinn zu dem schon beschrie benen, jedoch auf gleiche Weise die erfor derlichen Resultate ergibt.
Um die Betätigung der Einrichtung zu kontrollieren, wird ein Kontakt KS1 von Hand geschlossen, um ein Relais CP zu be tätigen, welches durch Schliessen der Schal tergruppe<I>CP1-CP6</I> an die Sammelschienen A'1-Y2 eine Schaltung<I>STD</I> anschliesst, die ein normales Kabel nachahmt.
Obschon das Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Durchführung einer Reihe von Prüfungen beschrieben worden ist, ist sie in gleicher Weise auf die Ausführung und Aufzeichnung einer einzelnen Prüfung anwendbar. Obschon - ferner die Brückenein- stellrelais <I>BAR</I> für die Benützung in Ver bindung mit dem Dekadensystem der Berech nung beschrieben worden ist, ist zu beachten, dass sie in Übereinstimmung mit einem Dual oder anderem System angeordnet sein kön nen, welches für irgendeine besondere Anwen dung passend sein kann.