Einrichtung <B>zum Registrieren der Resultate einer Reihe von elektrischen Prüfungen</B> <B>der</B> Stromleiter <B>von elektrischen</B> Fernmeldekabeln Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Registrieren der Resultate einer Reihe von elektrischen Prü fungen der Stromleiter von elektrischen Fernmeldekabeln.- Sie bezieht sich auf eine Einrichtung,
bei welcher die Prüfungen einer Gruppe dieser Leiter nacheinander zu ma- cb.en und die Prüfungen für andere Gruppen zu wiederholen sind und für das selbsttätige Drucken einer Registrierung der Werte in Typenkolonnen auf einem Registrierblatt eine Schreibmaschine vorhanden ist, welche elek tromagnetisch betätigbare Typenglieder auf weist, wobei mit dem Schreibmaschinenwagen ein Mehrstellenschal.twerk in Verbindung steht,
welches während der Schrittschaltbewegimg des Schreibmaschinenwagens die Stromkreise zu den Typengliedern schliesst, und wobei eine Gruppe von elektromagnetischen Relais für das Einstellen jedes zu registrierenden Wer tes und eine Gruppe Relais für das Auswäh len der Stromkreise zu den Typengliedern vor gesehen ist.
Gemäss der Erfindung ist ein elektrischer Impulsgenerator vorhanden, welcher den Ein stellrelais eine Reihe von Impulsen zur Steue rung dieser Relais zuführt, wobei die Länge der Impulsreihe dem einzustellenden Regi- strierwert entspricht. Es ist auch eine Anzahl von Relais vorhanden, an welchen Summen der Registrierwerte von Prüfungen aufeinan- derfolgenden Leitergruppen in vorausbe stimmten Summiergruppen eingestellt wer den.
Auch sind Mittel zum Zuführen jeder Reihe von Impulsen gleichzeitig an die Ein stellrelais und in eine oder mehrere der Sum- mier-Relaisgruppen zusammen mit. Mitteln vorgesehen, um die Typenglieder wahlweise entweder mit den Einstellrelais oder mit den Summierrelais zu verbinden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfinduhgsgegen- standes dargestellt, und zwar ist in Fig. 1 eine Anordnung für das Prüfen der Kapazi- täts-Unsymmetrien der Vierer eines Telephon- kabels veranschaulicht.
Die kapazitiven Eigenschaften jedes Vie rers, das heisst jeder Gruppe von vier Lei tern, und zwischen einem Vierer und den be nachbarten Vierern eines Kabels können durch Ausführung von elf Prüfungen be stimmt werden. Diese Prüfungen ergeben nicht notwendigerweise die Werte der tat sächlichen Kapazitäten, die- in einem Vierer oder zwischen, einem Vierer und einem an dern bestehen;
sie ergeben jedoch Informatio nen hinsichtlich des Ausmasses, um -welches diese Eigenschaften angegebenen Normalwer- teri'abweicheri, und durch Prüfung aller Vie rer eines Kabels auch Informationen hinsicht lich des Grades der Gleichförmigkeit der ka- pazitiven Eigenschaften des ganzen Kabels.
Die Art der Prüfungen und die Weise, auf welche die Ergebnisse aufeinander bezogen werden, werden gewöhnlich durch Überein kunft zwischen dem Hersteller und dem Ver braucher festgelegt und sind natürlich durch die Umstände, unter denen das Kabel ge braucht wird, bedingt..
Die einem Vierer zugeordneten Kapazi täten. werden gewöhnlich -in der Weise ver teilt angesehen, wie es in der beiliegenden Fig. 2 angegeben ist, welche einen Sternvierer darstellt, bei welchem die Leiter 1 und 2 das erste Paar und die Leiter 3 und 4 das zweite Paar genannt werden. Jeder der Leiter 1, 2, 3 und 4 hat eine Kapazität gegen Erde, welche durch Ca, @ Cb, Cc bzw.<I>Cd</I> dargestellt und Seite-zu-Erde-Kapazitäten genannt werden.
Zwischen den Leitern 1 und 2 des ersten Paa res besteht eine sog. gegenseitige Kapazität Cm und in gleicher Weise zwischen dem zwei ten Paar von Leitern 3 und 4 eine gegenseitige Kapazität Cn. Es bestehen auch Kapazitäten zwischen den Leitern eines Paares und den jenigen eines andern Paares, welche als Cw, Cx, Cy und Cz zwischen den Leiterpaaren 1-3; 2-3, 2-4 bzw. 1-4 bezeichnet sind. Diese letzterwähnten Kapazitäten werden bis weilen als Phantom-Kapazitäten bezeichnet.
Die Prüfungen, welche durchgeführt wer den können, sind unten angegeben. Die Be zeichnungen der Prüfungen sind solche, wel che durch allgemeinen Gebrauch Standard ausdrücke in der Industrie geworden sind. <I>A.</I> Phantom-zu-Seite-Paar <I>1</I> Die Leiter 3, 4 des zweiten Leiterpaares sind miteinander und mit der Verbindung zwischen den zwei Kapazitätszweigen einer vorher abgeglichenen Induktanz/Kapazitäts- Brücke-,verbunden. Die .gegenseitige Kapazi tät Cn <I>-</I>ist,- augenscheinlich kurzgeschlossen.
Die Leiter 1; , 2 des. ersten Leiterpaares sind jeder mit jedem Ende der Kapazitätszweige verbunden, so dass die gegenseitige Kapazi- tät <I>Cm</I> durch die Induktanzzweige der Brücke im wesentlichen kurzgeschlossen ist. Die Seite- zu-Erde-Kapazitäten Ca, Cb, Cc und<I>Cd</I> sind symmetrisch in bezug auf die Brücke ange ordnet., und für diese Prüfung wird angenom men, dass sie genügend gleich sind, um ver nachlässigt zu werden.
Der Abgleich der Brücke wird somit durch den Wert (Cw+Cz) <I>-</I> (Cx <I>+</I> Cy) gestört, welcher durch das an gegeben wird, auf welches die variable Kapa zität der Brücke eingestellt werden muss, um den Abgleichzustand wiederherzustellen.
<I>B.</I> Phantom-zu-Seite-Paar <I>2</I> Dies ist eine gleiche Prüfung wie die vor hergehende, mit der Ausnahme, dass die Ver bindungen zwischen den Leiterpaaren und der Brücke umgekehrt sind, so dass die erhaltene Ablesung der Wert von (Cav <I>+</I> Cx) <I>-</I> (Cy + Cz) ist.
<I>C.</I> Seite-zu-Seite Die Leiter 1, 2 des Leiterpaares 1 sind über eine Diagonale und die Leiter 3, 4 des andern Paares über die andere Diagonale einer vorher abgeglichenen Kapazitätsbrücke verbunden, und eine Aufzeichnung der Kapa zitätseinstellung wird gemacht, welche erfor derlich ist, um die Brücke wieder abzuglei chen.
<I>D.</I> Seite-zu-Erde-Paar <I>1</I> Die Leiter 3, 4 des zweiten Leiterpaares sind mit den Anschlüssen der Induktanz- zweige einer abgeglichenen Induktanz-Kapa- zitätsbrücke verbunden, und der Anschluss der Kapazitätszweige ist geerdet.
Die Leiter 1, 2 des ersten Leiterpaares sind jeder mit jedem Ende der verbleibenden Brückendiago nale verbinden. In diesem Fall gibt die Kapa zitätsänderung, die erforderlich ist, um den Abgleich der Brücke wiederherzustellen, den Wert von (Ca<I>-Ob).</I> <I>E.</I> Seite-zu-Erde-Paar <I>2</I> Diese Prüfung ist gleich der vorerwähn ten, mit der Ausnahme, dass die Verbindungen zwischen den Leiterpaaren und der Brücke umgekehrt sind, so dass die erhaltene Ab lesung der Wert von (Cc=Cd) ist.
I'. <I>Zwischenvierer 1</I> Es ist zu beachten, dass zusätzlich zu den Kapazitätseigenschaften zwischen den Lei tern eines Vierers jene Leiter auch gewisse kapazitive Beziehungen mit den Leitern von benachbarten Vierern haben.
Es ist auch zu beachten, dass die sog. Zwischenviererkapazi- t.äten bis zu einem grösseren oder kleineren Ausmass in den Seite-zu-Erde-Kapazitäten Ca bis<I>Cd</I> eingeschlossen sind und auch von der Lage des Vierers im Kabel abhängig sind, das heisst, ob er innen ist, und daher von an dern Vierern vollständig umgeben, oder aussen, und daher von andern Vierern nicht ganz umgeben ist.
Wenn die oben beschriebenen Innenvierem-Prüfungen an einem Vierer ausgeführt werden, werden alle Leiter der andern Vierer geerdet, so dass die Kapazitäts verteilung. im wesentlichen so ist, wie es in Fig.1 dargestellt ist. Zwecks Erforschung der Beziehungen zwischen Vierern wird das fol gende willkürliche Verfahren angewendet. Bei Beginn einer Anzahl von Prüfungen eines Z'elephonkabels werden die Prüfungen im In nern eines Vierers auf der Vierernummer 1 gemacht, und zwecks Zwischenvierer-Prüfun- gen wird die nächste Vierernummer 2 benutzt.
Der nächste Satz von Prüfungen im Vierer wird auf der Vierernummer 2 durchgeführt, und die Vierernummer 3 wird für die Zwi- schenvierer-Prüfungen benutzt. Diese Aufein anderfolge wird während der Prüfung des Kabels fortgesetzt.
Für die ersten Zwischenvierer-Prüfungen der Vierernummer 1 wird das zweite Paar von Leitern 3, 4 geerdet. Das erste Paar von Leitern 5, 6 der Vierernummer 2 ist auch geerdet. Die verbleibenden Leiterpaare, näm lich das erste.Paar 1, 2 der Vierernummer 1 und das zweite Paar 7, 8 der Vierernummer 2 werden nun dem Prüfvorgang unterworfen, Gier vorstehend bei C (Seite-zu-Seite) beschrie ben ist, wie wenn sie Leiter im gleichen Vie rer wären. Somit ist Zwischenvierer 1 eine Prüfung der Kapazitätseigenschaften, welche zwischen dem ersten Leiterpaar 1, 2 der Vierernummer 1 und dem zweiten Leiterpaar 7, 8 der Vierer nummer 2 bestehen.
Drei weitere Zwischenvierer-Prüfungen werden auf gleiche Weise durchgeführt, wo bei die Leiterpaare benutzt werden, welche nachfolgend unter <I>G, H</I> und J angegeben sind. <I>G. Zwischenvierer 2</I> Erstes Leiterpaar 1, 2 der Vierernummer 1 mit erstem Leiterpaar 5, 6 der Vierernum mer 2. <I>H. Zwischenvierer 3</I> Zweites Leiterpaar 3, 4 der Vierernummer 1 mit zweitem Leiterpaar 7, 8 der Vierernum mer 2. <I>I. Zwischenvierer 4</I> Zweites Leiterpaar 3, 4 der Vierernummer 1 mit erstere Leiterpaar 5, 6 der Vierernum mer 2.
<I>J.</I> Gegenseitig-Paar <I>1</I> Die Leiter 3, 4 des zweiten Leiterpaares sind geerdet, und die Leiter 1, 2 des ersten Leiterpaares sind über einen Zweig einer Ka- puzitäts-Messbrücke verbunden, welche dann abgeglichen wird, um. die Beziehung zwischen einem Normalwert und dem tatsächlichen -\Vert der gegenseitigen Kapazität zwischen den Leitern 1 und 2 zu erhalten. Dies ist im wesentlichen der Unterschied entweder nega tiv oder positiv zwischen dem Wert der Kapa zität<I>Cm</I> und dem Normalwert.
<I>K.</I> Gegenseitig-Paar <I>2</I> Die Verbindungen der bei der voran gehenden Prüfung beschriebenen Leiterpaare werden umgekehrt und die Beziehung zwi schen der gegenseitigen Kapazität, im we sentlichen der Wert der Kapazität Cn, zwi schen. den Leitern 3 und 4 und einem Normal wert wird gemessen.
Dieser Satz von elf Prüfungen wird für jeden Vierer eines Kabels wiederholt, wobei die Vierer in bekannter Aufeinanderfolge ge prüft werden, indem mit der Vierernummer 1. begonnen und über die Vierernummern 2, 3, 4, 5 usw, fortgefahren wird. Für einen nach- folgend erwähnten Zweck werden die Vierer nummern 1, 3, 5 usw. als ungerade Vierer und die Nummern 2, 4, 6 usw.
als gerade Vie rer erwähnt. Die elf Prüfungen werden als eine Zeile von Werten aufgezeichnet, welche in elf von 1-l1 numerierten Kolonnen er scheinen, denen eine Kolonnennummer 0 vor angestellt ist, in welcher der Vierer durch seine Nummer bezeichnet ist.
Die Anordnung ist nachstehend angegeben, wobei die Prüf werte symbolisch durch die Buchstaben dar gestellt sind, welche die oben beschriebenen Prüfungen bezeichnen.
EMI0004.0010
<B><U>0 <SEP> 1</U></B>1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> <B><U>1</U></B> <SEP> 9 <SEP> 10 <SEP> 11
<tb> <U>1 <SEP> A <SEP> B <SEP> CID <SEP> E</U> <SEP> FI<U>GI</U>H <SEP> II<U>J</U> <SEP> g Für gewisse Zwecke ist. es auch erwünscht, die gesamten kapazitiven Eigenschaften in einem Kabel aLxfzuzeichnen, indem die Werte, welche für die einzelnen Vierer erhalten wer den, miteinander in Beziehung gebracht wer den.
Es ist nicht. notwendig, die Änderung der Wechselbeziehung nach der Prüfung je des Vierers aufzuzeichnen, sondern nur, nach dem alle oder ein Teil der Vierer geprüft wor den sind. Diese Wechselbeziehung wird als Summieren oder Erhalten von Summen der Ablesungen bezeichnet. Bei der Summenbil dung werden die beim Prüfer von ungeraden Vierern erhaltenen Ablesungen getrennt von den beim Prüfen von geraden Vierern erhal tenen Ablesungen summiert.
Bei den gegen seitigen Kapazitätsprüfungen, wo das Vorzei chen der Ablesungen wichtig ist, erfordert die Summierung eine weitere Trennung der posi tiven Werte von den negativen Werten.
Die Summierungen schliessen die Integra tion der Prüfablesungen in den folgenden elf Gruppen ein:
EMI0004.0025
<I>Summierung</I>
<tb> <I>Gruppen.</I>
<tb> 1. <SEP> Phantom-zu-Seite-Paar <SEP> 1 <SEP> l <SEP> Alle <SEP> geraden <SEP> Vierer.
<tb> Phantom-zu-Seite-Paar <SEP> 2 <SEP> j
<tb> 2. <SEP> Phantom-zu-Seite-Paar <SEP> 1
<tb> 2 <SEP> Alle <SEP> ungeraden <SEP> Vierer.
<tb> Phantom-zu-Seite-Paar
<tb> 3. <SEP> Seite-zu-Seite; <SEP> alle <SEP> geraden <SEP> Vierer.
<tb> 4. <SEP> Seite-zu-Seite; <SEP> alle <SEP> ungeraden <SEP> Vierer.
<tb> 5. <SEP> Seite-zu-Erde; <SEP> Paar <SEP> 1 <SEP> Alle <SEP> geraden <SEP> Vierer.
<tb> Seite-zu-Erde; <SEP> Paar <SEP> 2
<tb> 6. <SEP> Seite-zu-Erde; <SEP> Paar <SEP> 1 <SEP> Alle <SEP> ungeraden <SEP> Vierer.
<tb> Seite-zu-Erde;
<SEP> Paar <SEP> 2
<tb> 7. <SEP> Zwischenvierer <SEP> 1
<tb> Zwischenvierer <SEP> -2 <SEP> Alle <SEP> Vierer
<tb> Zwischenvierer <SEP> 3
<tb> Zwischenvierer <SEP> 4
<tb> B. <SEP> Gegenseitig-Paar <SEP> 1 <SEP> Positive <SEP> Werte; <SEP> alle
<tb> Gegenseitig-Paar <SEP> 2 <SEP> geraden <SEP> Vierer.
<tb> 9. <SEP> Gegenseitig-Paar <SEP> 1 <SEP> Positive <SEP> Werte; <SEP> alle
<tb> Gegenseitig-Paar <SEP> 2 <SEP> ungeraden <SEP> Vierer.
<tb> <B>10.</B> <SEP> Gegenseitig-Paar <SEP> 1 <SEP> Negative <SEP> Werte; <SEP> alle
<tb> Gegenseitig-Paar <SEP> 2 <SEP> j <SEP> geraden <SEP> Vierer.
<tb> 11. <SEP> Gegenseitig-Paar <SEP> 1 <SEP> Negative <SEP> Werte; <SEP> alle
<tb> Gegenseitig-Paar <SEP> 2 <SEP> ungeraden <SEP> Vierer.
Das Erfindungsbeispiel sieht vor, die Werte der Summierungsgruppen in Summie- rungseinheiten zu speichern, während die Vie rerprüfung stattfindet, und während jeden Satzes von Prüfungen eines Vierers werden die während den Prüfungen erhaltenen Werte in die passenden Summiernngseinheiten ein geführt, so dass die aufgespeicherten Werte kontinuierlich geändert werden, während die Prüfung eines Kabels fortschreitet. Zu irgend einem gewünschten Zeitpunkt können die ge speicherten Werte in die gleichen elf Kolon nen gedruckt werden, wie sie für die Auf nahme der Resultate der einzelnen Prüfun gen benutzt werden.
Die Anordnung weist eine Kapazitäts- Brückenschaltimg auf, mittels welcher die Prüfungen durchgeführt werden. Ein zu prü fender Vierer wird mit der Brücke in der Weise verbunden, dass die Kapazität, die zu ermitteln ist, bestimmbar ist. Die Brücke wird dann durch fortschreitendes Einfügen be kannter Kapazitätswerte auf der positiven öder negativen Seite eingestellt, bis der Ab gleich der Brücke erreicht ist. Der Vorgang des Einfügens der Kapazitätswerte in die Brücke erfolgt durch eine Gruppe von Relais SR, die Einstellrelais genannt werden, das heisst Relais, welche arbeiten, um die Brücke in den Ausgleichszustand einzustellen.
Der Brückeneinstellvorgang der Relais SR wird auf eine nachstehend angegebene Weise veran lasst, und diese fahren fort zu arbeiten, bis sich die Brücke im Abgleichzustand befindet. Wenn die Brücke abgeglichen ist, wird der Abgleichzustand selbsttätig durch eine Vor riehtung festgestellt, welche beim Ansprechen selbsttätig den Zustand unterbricht, welcher den Einstellvorgang der Einstellrelais veran lasst hat, und der Schaltzustand der Relais stellt dann die Kapazitätsänderungen (Dif ferenz zum Kapazitäts-Sollwert) dar, welche erfolgt sind, um die Brücke abzugleichen. Diese Kapazitätsänderungen stellen den Wert dar, welcher zu registrieren ist.
Gleichzeitig mit dem Arbeiten der Einstellrelais zum Ein stellen der Brücke wählen sie auch Strom kreise zu elektromagnetisch betätigbaren Ty- penbetätigungsgliedern, die schematisch als eine Anhäufung von Typenmagneten TH dar gestellt sind, so dass am Ende eines Brücken ausgleichsvorganges die Einstellrelais diejeni gen der Typenmagnete ausgewählt. haben, welche nachfolgend betätigt werden müssen, um den Wert der Kapazitätsänderung zu drucken, welche durch die Einstellrelais ge macht wurde.
Die Anordnung weist auch eine abgeänderte Schreibmaschine auf, mittels wel cher die Kapazitätswerte, welche durch die Einstellrelais SR eingestellt worden sind, um die -Brücke abzugleichen, mittels der Typen magnete T31, welche gleichzeitig durch die Einstellrelais SR ausgewählt worden sind, auf ein Registrierblatt gedruckt werden können, das in der üblichen Weise auf dem Schreib maschinenträger oder -wagen angeordnet ist. Es ist auch ein Zähler vorhanden, der als Viererzähler QC bezeichnet ist, durch welchen die Vierer gezählt werden, wenn sie einer nach dem andern an die Prüfanordnung ange schlossen werden.
Unter dem Einfluss des Vie rerzählers QC kann die Ordnungszahl der zu prüfenden Vierer in die erste Kolonne, die Kolonne 0 des Registrierblattes, gedruckt wer den, das heisst vor der Linie der gedruckten Aufzeichnungen der Prüfungen, welche auf diesem Vierer durchgeführt werden. Der Vie rerzähler QC weist für nachstehend beschrie bene Zweeke ein Relais PA, das erregt wird, wenn der Zähler eine ungerade Anzahl von Vierern registriert hat, und ein Relais PB auf, welches .für alle geraden Zahlen erregt wird.
Die vorstehend beschriebene Anordnung ist zum Teil in Übereinstimmung mit der im Schweizer Patent Nr.334216 beschriebenen Anordnung. In dieser Patentschrift ist eine Brücke mit regelbarem Kondensator beschrie ben, welcher ein drehbares Glied hat, das mit tels eines elektromagnetischen Schrittschalt- werkes gedreht wird. Eine Brückenausgleich Anzeigevorrichtung spricht selbsttätig auf den Ausgleichszustand an, um das Sehrittsehalt- werk anzuhalten.
Eine Gruppe von Relais sind durch eine drehbare Schaltvorrichtung unter dem Einfluss des gleichen elektromagne- tischen Schrittschaltwerkes wahlweise errAg- bar, und. diese Relais wählen die Stromkreise zu den Druckgliedern, welche betätigt werden müssen, um die Registrierung des Wertes des regelbaren Kondensators im Abgleichfalle zu drucken. In diesem Fall steuern die Relais jedoch nicht selbst die tatsächliche Einstel lung der Brückenschaltung, was hier nicht vorgesehen ist.
Der Viererzähler ist von der Art eines drehbaren Schrittschaltwerkes, wel ches tun einen Schritt. beweglich ist, wenn jeder Vierer mit der Prüfanordnung verbun den ist. Auch sind in diesem Fall Vorkehrutn- gen getroffen, wonach, wenn die Relaisgruppe für das Registrieren eines Prüfwertes einge stellt worden ist, sie vom drehbaren Wähler isoliert wird, wodurch das Resultat einer Prü fung gedruckt werden kann, während ein an derer Prüfvorgang fortschreitet.
In der Beschreibung des Schweizer Paten tes Nr. 322311 ist eine Viererprüfanordnung beschrieben, bei welcher eine Gruppe von Ein stellrelais verwendet wird, welche sowohl dazu dienen, den veränderlichen Zweig oder Zweige der Brücke zu steuern, als auch dazu, die Typenmagnete auszuwählen, welche betätigt werden müssen, um das Resultat einer Prü fung zu drucken. In diesem Fall wird zur Einleitung der Betätigung der Einstellrelais ein passendes Potential auf die Gruppe der Relais übertragen.
Die Relais beginnen so gleich, eines nach dem andern zu arbeiten, um Kapazitätseinheiten in die Kapazitätsbrücke einzusetzen, bis die Brücke abgeglichen ist. Beim Abgleich trennt der Ausgleichsanzeiger selbsttätig das Betätigungspotential zur Ein- stellrelaisgruppe ab, so dass der Vorgang der Einstellung der Brücke anhält. Das Drucken des Wertes, der durch die Einstellrelais in die Brücke eingefügt worden ist, geht selbsttätig weiter, und es sind Mittel vorgesehen, -um nachher die Einstellrelais in Vorbereitung für die nächste Prüfung wieder herzustellen.
In dem vorliegenden Fall wird vorgeschla gen, dass die Einstellrelais SR aus einer Gruppe von Relais bestehen, welche nachein ander durch eine Reihe von Impulsen betätig bar sind, so dass die Gruppe in der Art eines Impulszählers arbeitet. In dem vorliegenden Fall wird die Impulsreihe selbsttätig beendet, wenn die Brücke durch die Unterbrechung des Stromkreises zu einem Impulsgenerator abgeglichen ist, welche Unterbrechung durch den vorher erwähnten Anzeiger des Zustandes der Brücke bewirkt wird.
Der Viererzähler QC kann auch von einer Art sein, die im Schweizer Patent Nr. 326804 beschrieben ist.
Die Vierer werden nacheinander von Hand oder durch eine Kombination von Hand und automatischem Schaltwerk mit der Brücke verbunden, und die Verbindungen zwischen dem zu prüfenden Vierer und der Brücke werden für die verschiedenen Prüfungen nacheinander durch Prüffolgerelais einge stellt, von welchen einzelne mit<I>TA</I><B>...</B><I>TG</I> be zeichnete am untern Ende der Zeichnung ge zeigt sind. .
Bei diesem Schema werden Relaisspulen durch Rechtecke angegeben, welche die grossen Buchstaben enthalten, durch die sie bezeich net werden. Die durch jedes Relais gesteuer ten Kontakte sind von der Spule getrennt ge zeigt und durch die gleichen kleinen Buch staben bezeichnet. Wo elektrische, in einem Dreieck endende Verbindungen gezeigt sind, geben diese die Verbindung zu einer Gleich stromquelle an, deren andere Klemme geerdet ist.
Wo in dem Schema Vorrichtungsteile durch zwei parallele Leitungen verbunden sind, ist dies so zu verstehen, dass die Leitungen eine ungenannte Anzahl von Drähten darstellen, welche für die Durchführung der Schaltungs verbindungen zwischen diesen Teilen geeignet sind.
Das Schreiben in der Schreibmaschine er folgt durch die Erregung von Typenmagneten T1il, von welchen je einer für jedes der Zei- eben +, -, 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 vor gesehen ist. Es ist auch ein Abstandsmagnet JUS vorhanden, welcher benutzt wird, um den Wagen ohne Drucken zu bewegen.
Der Schreibmaschinenwagen nimmt bei seiner Bewegung drei Kontaktarme b1, b2, b3 mit, von welchen jeder mit einer Reihe BKl bis BK3 von feststehenden Kontakten zusam menwirkt. Diese Kontaktreihen sind schema- tusch in dem Uechteek Rin dem untern Teil der Zeichnung gezeigt. Jede Reihe BK1 und BK2 besitzt einen Kontakt für jede Stellung des Schreibmaschinenwagens, auf welchem die Arme b1 und b2 'abgestützt sind.
Die Reihe BK3 besitzt einen Kontakt für jede der zwölf Kolonnen, in welche das Registrierblatt unter teilt ist. Die Stellen der Kolonnen in bezug auf die Kontakte sind am Kopf des Recht- eckes in der Zeichnung markiert. Es ist er sichtlich, dass in jeder der Reihen BK1 und BK2 fünf Kontakte in jeder Kolonne vorhan den sind und dass in der Reihe BK3 ein lan ger Kontakt sich über die Breite der Kolonne erstreckt.
Die Reihe BK2 der Kontakte bezieht sich auf. das Drucken der Vierer-Identitätszahlen und der entsprechenden Prüfungsresultate. Die Reihe BK1 bezieht sich auf das Drucken der Summen, wenn dies erforderlich ist. Die Reihe BK3 wirkt mit den Prüffolgerelais TA, <I>TB usw.</I> für die bereits angegebenen Zwecke und für einen zusätzlichen, nachfolgend be schriebenen Zweck zusammen.
Es ist ersichtlich,. dass jede der Kontakt reihen<I>BK1-BK3</I> mit ihrem Kontaktarm (b1, b2 oder b3) einen Mehrstellenschalt.er bildet. Dieser Schalter steuert Teile der Schaltung der Typenmagnete TH und wirkt mit den Einstellrelais SR und den nachfolgend er wähnten Summierrel.ais SDIR zusammen, um für jede Stelle des Schreibmasehinenträgers, ausgenommen derjenigen in Kolonne 0, einen Kreis eines Typenmagneten Ttll oder des Ab standsmagneten<I>DIS</I> zu schliessen,
so dass die entsprechende Wirkung auf dem Registrier- blatt erzeugt wird. Die Kontakte der Kolonne 0 in Reihe BK2 wirken mit dem Viererzähler QC zusammen, nun Kreise zu den Typen magneten T-71 für das Drucken der Anzahl der Vierer zu schliessen, wie es durch den Viererzähler QC bestimmt ist.
Die vier ersten Kontakte in Kolonne 0 der Reihe BK1 sind alle miteinander und mit dem Typenmagne ten mittels eines Leiters d verbunden, so dass vier + Zeichen in der Kolonne 0 als Anzeige gedruckt werden, dass die Zahlen, welche auf der gleichen Zeile folgen, die Summen und nicht die gewöhnlichen Prüfzahlen sind. Wenn es erforderlich ist, dass die Summen gedruckt werden sollen, wird die Umschaltung von Reihe BK2 auf Reihe BK1 durch einen mit KV markierten Handschalter bewirkt, welcher normalerweise eine Verbindung mit der Reihe BK2 herstellt, wie in der Zeichnung gezeigt ist.
Die Schreibmaschine besitzt den üblichen Mechanismus für die Erzeugung eines Zwi schenraumes nach jedem Druckvorgang. Sie besitzt auch Mittel für die Zurückbewegung. des Wagens für den Beginn einer neuen Druckzeile unter dem Einfluss eines Wagen rückstellrelais PH und-für die selbsttätige Be wegung des Registrierblattes um einen Zeilen abstaild nach der Rückkehr in die Ausgangs lage.
In diesem Fall erfolgt zur Beschleunigung des Arbeitens der Anordnung die Auswahl der erforderlichen Typenmagnete TH, nicht unmittelbar durch die Einstellrelais SR, son dern durch eine Zwischengruppe von Relais, welche Speicherrelais<I>STR</I> genannt werden. Der Brückeneinstellvorgang wird durch die Einstellrelais bewirkt. Wie im Patent Num mer 334216 steuern die Speicherrelais<I>STR</I> eine Reihe von Speicherrelaiskontakten STRC, um die Typenmagnete auszuwählen. Die Spei cherrelais<I>STR</I> sind eine Gruppe von Wieder holrelais, welche den Zustand der Einstell relais wiederholen.
Es können Hilfskontakte angeordnet werden, welche -unter dem Ein fluss der Einstellrelais SR und der Speicher relais<I>STR</I> stehen, die in einen Reihenpar- allel-Anzeigeh-reis geschaltet sein können, wel cher nur geschlossen ist, wenn die Einstellung der Einstellrelais auf die Speicherrelais über tragen worden ist.
Es ist auch vorgekehrt, dass, wenn die Brücke ausgeglichen ist, der Stromkreis, welcher die Einstell- und Spei eherrelais verbindet, -unterbrochen ist, und wenn die Einstellrelais zur Vorbereitung für die nächste Prüfeng wieder hergestellt wer den, die Speicherrelais erregt bleiben, bis der in ihnen gespeicherte Wert gedruckt ist.
Wenn der Druckvorgang fertig ist, fallen die Spei cherrelais<I>STR</I> ab, und sie werden wieder mit den Einstellrelais verbunden, tun entspre- chend dem Arbeiten der Einstellrelais selbst wieder eingestellt zu werden.
Diese Anordnung sieht vor, dass die durch die Einstellrelais SR erhaltenen Werte als Resultat jeder Prüfung auf die Speicherrelais STR übertragen und darin gehalten werden, bis das Drucken beendigt ist, was gestattet, dass die Einstellrelais SR frei werden, so dass die nächste Prüfung durchgeführt werden kann, während die vorhergehende Prüfung auf das Registrierblatt gedruckt wird.
Bei dem in der Zeichnung behandelten Fall findet die Prüfung A statt, während .die Viereridenti- tätszahl in Kolonne 0 gedruckt wird, die Prü fung B findet statt, während das Resultat der Prüfung A, welches durch die Speicherrelais <I>STR</I> gehalten wird, . in Kolonne 1 gedruckt wird usw.
Demgemäss muss das Prüffolge relais TA für das zu druckende Resultat in Kolonne 1 betätigt sein, während der Regi- strierblatt-Träger durch die durch Kolonne 0 belegten Stellen hindurchgeht. Somit ist die ses Testrelais TA mit dem ersten Kontakt der Reihe BK3 verbunden, welche in Kolonne 0 angeordnet ist. Der letzte Kontakt dieser Reihe, das heisst der Kontakt in Kolonne 11, ist nicht mit irgendeinem Prüfrelais verbun den; weil während des Druckens in dieser Kolonne keine Prüfung stattfindet.
Zwecks Erzielung der'elf Summen der an gegebenen Prüfresultate sind elf Summier relaiseinheiten SDIR vorgesehen. Diese sind mit den Zahlen<B>1-11</B> bezeichnet. Jede Sum- inierrelaiseinheit ist eine Gruppe von Relais, welche im allgemeinen gleich der Gruppe von Einstellrelais SR ist, indem die Relais jeder Einheit so angeordnet sind, dass sie nachein ander in der Form eines Zählers arbeiten, der unter dem Einfluss einer Reihe von Impulsen steht.
Diese Relaiseinheiten können auch von der im Patent Nr. 326804 beschriebenen Art sein. Ihre Relaiskontakte SRC sind in elf gleich numerierten Einheiten gezeigt, und zwar so, dass sie mit den Kontakten der Reihe BK1 .die Kolonnen 1-11 des Schreibmaschi- nen-Mehrstellenschalters verbinden.
Die Impulse, durch welche die tinstell- relais SR und Summierrelais SIytR betätigt werden, werden durch das Schliessen und Öff nen des Kontaktes pel ausgesandt. Durch die sen Kontakt werden die Impulse gleichzeitig parallel an die Einstellrelais SR und die Sum- mierrelais SIRR abgegeben.
Die Wahl der Summierrelaiseinheit hängt von verschiedenen Merkmalen ab, wie aus einem Vergleich der Liste der vorher angege benen Summen mit der Liste der Prüfungen ersichtlich ist. Die Auswahlbedingungen sind: 1. die Art der Prüfung; 2. ob der Vierer ungerade oder gerade ist, und 3. ob der zu registrierende Wert positiv oder negativ ist.
Es ist aus dem Schema ersichtlich, dass die Wege vom Kontakt pel zu den Summierrelais 8311R durch die Kontakte ta <B>...</B> tg und tl ge steuert werden, welche durch die Prüffolge relais TA-TG, <I>TL</I> betätigt werden und die erste Bedingung berücksichtigen. Geprüft und das Resultat gespeichert wird immer, wenn die frühere Kolonne bedruckt wird.
Die Wege zu den Summierrelais enthalten auch Kon takte p4 und pb, welche ungeraden bzw. ge raden Viererzahlen entsprechen. Sie enthalten auch Kontakte ev und cw, welche das Vorzei chen des Prüfresultates berücksichtigen, wo bei cv positiv und cw negativ ist. Jeder dieser Kontakte wird geschlossen, wenn die Bedin gung, auf welche er sich bezieht, vorhanden ist.
Diese Kontakte cv und ew stehen unter dem Einfluss von Relais, die durch die Kapa- zitätsbrückenschaltung betätigbar sind, je nachdem am Anfang des Brückenausgleichs vorganges die Abweichung positiv oder nega tiv ist. Eine solche Anordnung ist im Patent Nr. 334216 beschrieben.
Die Wirkungen dieser Steuerungen -kann leicht verfolgt werden, wenn mit einer Prü fung, die durch einen Kontakt der Reihe BK3 bezeichnet ist, angefangen wird. Es ist dabei so, dass das Prüfrelais TA-TL jedes dieser Kontakte in dem Zeitpunkt anzieht, in wel chem das Resultat in der vorangehenden Ko- Tonne gedruckt ist.
Zum Beispiel sendet das Prüffolgerelais <I>TL,</I> welches für die Kolonnen 10 und 11 der Prüfliste angezogen ist, über die Kontakte tl die Resultate dieser zwei Prü fungen in eine Leitung, in welcher sie zuerst durch die Kontakte cv und ew in positive und negative Werte unterteilt werden, und dann ferner zwischen ungeraden und geraden Vie rern durch die zwei Sätze von Kontakten pb und pa unterteilt werden, so @dass sie unter die Einheiten 8, 9, 10 und 11 des Summier relais verteilt werden.
Es ist zu beachten, dass der Anfang des Prüfzyklus eines Vierers sich ergibt, wenn ein Vierer an die Anordnung an geschlossen wird, und gewöhnlich wird er vor liergehenden Prüfungen unterworfen, um sich. zum Beispiel zu vergewissern, dass die Leiter isolation unversehrt und keiner der Leiter ge brochen ist. Der Anfang der Prüfung erfolgt gewöhnlich selbsttätig. Ausserdem werden sieh die aufeinanderfolgenden Prüfungen eines Vierers einander selbsttätig folgen. Es sind bereits solche Anordnungen in einzelnen der vorstehend erwähnten Patenten beschrieben.
lm Zeichnungsschema ist ein Schalter x ge zeigt, welcher schematisch einen Steuerkreis darstellt, welcher sich zu Beginn einer Prü fung eines Vierers schliesst und selbsttätig ge öffnet wird, wenn die Brücke abgeglichen ist.
Wenn die Schaltanordnungen für das Prü fen eines Vierers gemacht worden sind, ist das Relais PE durch die entsprechende Steuerung angezogen worden, welches den Kontakt x in die gezeigte Schliesslage bewegt und ihn hält; bis der Satz von Prüfungen dieses Vierers be endigt ist.
Das Schliessen des Kontaktes x schliesst den Erregerkreis zum Relais PE und schliesst folglich den Kontakt pe1. Dies be wirkt das Einbringen einer Kapazitätseinheit von entweder positivem oder negativem Vor zeichen, je nach dem Zustand der Brücken schaltung mittels des Relais CV oder des Re lais CW. Wenn dieser Wert eingebracht wor den ist, schliesst sieh der Kontakt c. Dieser schliesst den Kreis des Relais PC, welcher den Umschalter pcl aus der Normallage in die angezogene Lage umschaltet.
Es ist ersicht lich, dass dadurch der Betätigungskreis für das Relais PE über den Kontakt x und den Gleichrichter D1R1 unterbrochen wird. Wenn der durch das Schliessen des Kontaktes pel erhaltene Impuls in einem der Summierrelais SHR zur Wirkung gekommen ist, schliesst der Kontakt a dieses Relais, und dadurch wird der Kreis des Relais PD geschlossen,
wodurch der Umschaltkontakt pd aus seiner Normal lage in die andere Lage bewegt wird. Dies schliesst einen Abfallkreis (Gegenerregung) für das Relais PE über den Kontakt pel, Gleichrichter 111R3 und die Umschaltkontakte pcl und pd3. Das Abfallen dieses Relais PE öffnet den Kontakt pel.
Es ist zu beachten, dass das Relais PE nur abfallen kann, wenn sein Impuls sowohl in den Einstellrelais SR als in den Summierrelais S1l1R wirksam gewesen ist.
Der Kontakt c und die Kontakte a werden durch die Relais der Relaisgruppe, zu der sie gehören, auf solche Weise gesteuert, dass, wein ein Impuls in irgendeine dieser Gruppen eingeführt worden ist und die Gruppe beim Ansprechen auf diesen Impuls betätigt ist, der entsprechende Kontakt c oder a sieh schliesst.
Die Relais, welche die Kontakte c und a steuern, stehen ihrerseits so unter dem Ein fluss des Kontaktes pel, dass, wenn dieser als Folge der Erregung der Relais<I>PC</I> und PD geöffnet wird, die Kontakte c und ca durch das Abfallen ihrer Betätigungsrelais. geöffnet werden.
Somit ist ersichtlich, dass, der Kontakt c und der passende der Kontakte a am Ende eines Einstell- bzw. Summierschaltschrittes geschlossen sind, und jeder geöffnet wird, wenn die Vorbereitung seines zugehörigen Kreises für den nächsten Einstell- oder. Sum- mierschritt, je nach dem Fall, beendigt wor den ist. Die Anordnung für die Erreichung dieser Resultate kann so sein, wie es in Fig. 4 des Patentes Nr. 326804 gezeigt und in bezug darauf beschrieben ist.
Es ist aus den Anord nungen, der Kontakte in dem Kreis des Relais PE ersichtlich, dass die Umschaltkontakte pc1 und pcl sowohl für die Steuerung des Anzie hens als des Abfallens des Relais PE wirksam sind. Diese Umschaltkontakte sehen vor, dass der Kontakt pcl sich nicht schliessen kann, bis beide Relais<I>PC</I> und PD nach dem Öffnen der.
Kontakte c und a bei Beendigung der Vor- bereitung für die nächsten Einstell- und Sum- mierschritte abgefallen. sind.
Der Gleichrichter 1fIR1 ist in den Kreis eingeschlossen, um zu verhindern, dass das Relais PE vorzeitig abfällt, wenn das Relais PD vor dem Relais<I>PC</I> anziehen sollte. Ein Gleichrichter 111R3 verhindert, dass ein zweites Zählen stattfindet, bevor das Relais PC ab gefallen ist.
Es ist ersichtlich, dass ohne den Gleichrichter 31R3 das Relais PE durch einen Kreis über Kontakt<I>x,</I> Kontakt pd in Normal lage, Kontakt pcl in angezogener Lage und den Gleichrichter 111R2 angezogen werden könnte.
Der Gleichrichter 111R2 .ist vorhanden, um zu gewährleisten, dass eine Zählung über den Kontakt pel und nicht über den Kontakt a.:, die Kontakte pd1 und pcl in ihre Normal lagen und den Gleichrichter 111R1 veranlasst wird.
Das Schliessen -Lund Öffnen des Relais PE fährt fort, bis es durch die Erreichung des Ausgleichszustandes in-der Brückenschaltilng angehalten wird. Wenn dies stattfindet, ist der gleiche Wert sowohl in den Einstellrelais SR als in den Summierrelais SDIR eingestellt wor den. In den letzteren ist er zu der Summe der vorher in der betreffenden Einheit gehaltenen Werten addiert worden.
Die Betätigung dieser Einstell- und Sum- mierrelais kann so sein, wie es im Patent Nr. 326804 beschrieben ist.
Wenn die Einstellung der Einstellrelais SR für eine Prüfung beendigt ist, werden diese Relais in Verbindung mit den Speicher relais<I>STR</I> gebracht, so dass die letzteren auf die schlussendlich in den Einstellrelais er reichten Werte eingestellt werden. Wenn die Speicherung beendigt ist, werden die Einstell relais SR von den Speicherrelais<I>STR</I> ge trennt und sind für die nächste Prüfung des zu behandelnden Vierers verfügbar.
Wie vorstehend angegeben, schreitet, wäh rend das soeben beschriebene Einstellen und .Speichern stattfindet, das Drucken unter dem Enfluss der Reihe BK2 fort. Dieses Drucken ist in dem Fall der Kolonne 0 das Drucken der Viererzahl gewesen oder in dem Fall irgendeiner andern Kolonne das Drucken der dieser Kolonne angeordneten Prüfung, welche in dem Fall der Kolonne 1 durchgeführt wor den ist, während die Viererzahl gedruckt wor den ist.
Das Drucken einer Prüfung erfolgt durch die Betätigung von Typenmagneten T111 über Kreise, welche durch die Speicher- relaiskontakte@ STRC und die Kontakte der Reihe BK2 über ihren Kontaktarm b2, Kon takt kv und Kontakt pit geschlossen werden.
Der Kontakt p?a wird durch das Relais PN gesteuert, in dessen Kreis sich der Kontakt w befindet, welcher mechanisch bei jeder Bewe gung des Wagens geöffnet wird, so dass er den Betätigungszyklus abschliesst -Lund dann wie der geschlossen wird. Sie werden auch durch drei Sätze von- Verriegelungskontakten <I>s,</I> pv und q gesteuert, von welchen jeder dazu be stimmt ist, dass die durch die Reihe BK2 ge steuerten Kreise nur betätigt werden können, wenn andere Kreise sich in entsprechendem Zustand befinden.
Der Kontakt q wird durch den Viererzähler QC gesteuert, wobei q<B>be-</B> tätigt wird, wenn die Voraussetzungen vor handen sind, dass das Drucken der Viererzahl stattfinden kann. Der Kontakt pv wirkt mit den Speicherrelais STR zusammen, wobei die Prüfdruckkreise nicht wirksam werden kön nen, bis die Speicherrelais<I>STR</I> ganz betätigt worden sind. Wenn dies der Fall ist, wird der Kontakt h in der Speicherrelaiseinheit <I>STR</I> geschlossen, um ein Relais PF zu erre gen und dadurch den Kontakt pv zu schlie ssen.
Der Kontakt s erfüllt eine ähnliche Funk tion für die Summierrelais.
Eine Zeile des Prüfdruckens beginnt mit dem Drucken der Viererzahl in Kolonne 0, indem ein Kontakt yn, durch die Bedienungsper son geschlossen wird, um die Betätigung ein- zuleiten.
Der so in Betrieb gesetzte Viererzähler QC druckt die Identitätszahl, in deren Verlauf der Wagen sich durch die Kolonne 0 bewegt. Während dieser Periode ist das Prüffolge relais A durch den Kontakt der Reihe BK3 und den Kontaktarm b3 angezogen gehalten und die Prüfung A gemacht und gespeichert worden. Der Wagen geht dann mittels des Abstandskontaktes über in die Kolonne 1 und fährt fort, das Resultat der ersten Prüfung A in dieser Kolonne zu drucken, während die Prüfung .B gemacht und gespeichert wird.
Es ist ersichtlich, dass jeder fünfte Kontakt der Reihe BK2 mit dem Abstandsmagneten DIS verbunden ist, so dass ein Abstand zwischen ,je zwei. Kolonnen selbsttätig vorgesehen wird. Das Verfahren des Prüfens und Druckens er folgt kontinuierlich für jede Kolonne 1-11, wobei die Aufzeichnung ein Vorzeichen und bis zu drei Ziffern in jeder Kolonne zeigt.
Wenn der Wagen von einer Kolonne zu der nächsten geht, geht der Kontaktarm b3 der Reihe BK3 von einem Kontakt dieser Reihe zu dem nächsten, wobei er eines der Prüffolgerelais TA-TL zum Abfallen bringt und ein anderes anzieht, so dass die Verbin dungen für jede Prüfling der Folge vorberei tet und aufrechtgehalten und gleichzeitig die Verbindungen für die Summierrelais SDIR orgesehen werden.
Am Ende der Prüfungen eines Vierers wird das letzte Resultat in Ko lonne 11 gedruckt, und dann wird das Relais Pull über den Kontaktarm b2 und den letzten Kontakt der Reihe BK2 angezogen. Dieses Re lais Pjll löst eine selbsttätige Vorrichtung aus, welche die Rückkehr des Schreibmaschinen wagens in die erste Stellung bewirkt.
Das Verfahren des Prüfens der Vierer und des Registrierens der -Resultate der Prii- fungen schreitet unter der Steuerung der Be dienungsperson (Kontakt m) fort, und wäh rend dieses Fortschreitens werden die Sum men der Prüfresultate durch die Summier relais SD2R gespeichert.
Wenn die gespeicherten Summen gedruckt werden sollen, wird der Schalter KV so be wegt, dass er eine Verbindung zwischen Erde und dem Kontaktarm. b1 der Reihe BKl her stellt. Dieser Schalter KV öffnet auch den Kreis zum Kontaktarm b2 der Reihe BK2 und hält dadurch das Drucken des Viererzählers QC an. Andere Betätigungen dieser Vorrich tung und des Prüfens sind durch Schalter verhindert, welche mit dem Schalter<I>KV</I> ver riegelt sind.
Wenn der Kreis zu dem Kontakt arm b1 der Reihe BKl hergestellt ist, schrei tet das Drucken fort, und zwar über die ganze Breite des Registrierblattes, wobei eine Ver bindung mit dem -I- Magnet in Kolonne 0 und mit jeder der Summierrelaiskontakteinheiten SRC 1-11 und den entsprechenden Typen- betätigiingsmagneten TDl in Kolonne 1-11 gemacht wird. An dem letzten Kontakt der Reihe BK1 wird das Relais PH betätigt, und der Wagen kehrt in die erste Lage zurück.
Es können Vorkehrungen getroffen sein, um das Programm der Prüfungen zu verän dern, indem Schalter vorhanden, sind, um ge wisse Prüfungen abzuschalten und den Wagen in die Ausgangslage zurückzubewegen, wenn die Kolonne für das Drucken der letzten er forderlichen Prüfung ausgefüllt ist. Dieser letzte Schritt kann erreicht werden, indem das Relais Plll mit dem letzten Kontakt der erfor derlichen Kolonne der Reihe BK2 statt mit dem Abstandsmagneten MS verbunden wird.
Das Abschalten von Prüfungen kann gesche hen, indem Kontakte, welche gewöhnlich für den Abstand zwischen Kolonnen dienen, mit einem Tabulatormagnet statt mit dem Ab standsmagnet MS verbunden werden. Wenn diese Programmschaltung verändert wird, werden Vorkehrungen getroffen, um gewisse Kreise zwischen den Kontakten der Reihe BK3 und den Prüffolgerelais TA-TL gleich zeitig mit den andern Schaltungen, durch wel- ehe das Prüfprogramm reorganisiert wird, zu unterbrechen.