CH322608A - Verfahren zur Grünfutterkonservierung - Google Patents

Verfahren zur Grünfutterkonservierung

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CH322608A
CH322608A CH322608DA CH322608A CH 322608 A CH322608 A CH 322608A CH 322608D A CH322608D A CH 322608DA CH 322608 A CH322608 A CH 322608A
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CH
Switzerland
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green forage
substances
conservation
promote
green
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Inventor
Bachofen Heinrich
Paul Dr Schnorf
Sutter Anton
Original Assignee
Uetikon Chem Fab
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description


      Verfahren    zur     Grünfntterkonservierung       Bisher wurden für die     Grünfutt.erkonser-          vierung    hauptsächlich zwei Wege beschritten,  nämlich die     Säureverfahren,    bei denen durch  ein Zusatz von Mineralsäure das     PH    stark     er-          niedri;

  t    wird, Dies begünstigt die     Milehsä.ure-          glärung    gegenüber andern unerwünschten     Gä-          run        gs-    und Zersetzungsvorgängen und verhin  dert die     Buttersä.uregärung.    Angewandt wer  den hauptsächlich Gemische von Schwefel  säure und Salzsäure,     vergleiche    zum Beispiel       Schweizer        Patent        Nr.148391        (1930);

      ferner  der Zusatz von     Konservierungsmitteln,    die       desinfizierend    gegen     unerwünschte    Fermente       oder    Bakterien wirken, jedoch eine be  schränkte     Milehsäuregärtmg    bestehen lassen.       Hauptsä        chlieli    wird Ameisensäure angewen  det.  



  In letzter Zeit wurde auch das     S02-Gas-          verfahren    mit Erfolg angewandt, bei dem mit  einer Sonde     SO.,-Gas    in nicht zu dicke Gras  schichten eingeführt wird. Das Gas verteilt  sieh     ziemlich    gleichmässig. Diesem letzteren  Verfahren haftet jedoch der Nachteil an, dass       K0..>-Gas    verdichtet in Bomben     transportiert     werden muss, was die Bereitstellung und  Handhabung     erschwert.    Auch ist das Gas  nicht. so leicht. zu dosieren,  Es wurde deshalb nach einer Kombination  von festen Produkten gesucht, die diese Übel  stände nicht aufweisen und sich im Gegenteil  einfach und sicher anwenden lassen.

   Es wurde  festgestellt, dass     Natriumbisulfit    zwar gute    Konservierungseigenschaften besitzt, aber in  der praktischen Anwendung den erheblichen  Nachteil aufweist, dass es sich weder     in    fester  noch in gelöster Form gleichmässig über die  gesamte Oberfläche der     :Silofüllung    verteilen  lässt.

   Gemäss vorliegender Erfindung verwen  det man deshalb     ,S02-abgebend'e    Substanzen,  zum Beispiel     Bisulfite,        Sulfite,        Pyrosulfite,    in  Mischung mit oberflächenaktiven Stoffen aller  Art, und es hat sich     gezeigt,    dass die Konser  vierungswirkung der genannten Substanzen  ganz erheblich     verbessert.    und     gesteigert    wird.

    Es hat sich ferner gezeigt., dass weitere Zu  sätze von Salzen, welche     zum    Beispiel die  Diffusion im     Grünfutter        begünstigen,    die  Durchführung der Silage und Erzielung eines  für die Tiere     bekömmlichen        Silofutters    be  sonders gut beeinflussen. Günstig hat sich  hierfür     Kochsalz        erwiesen.    Es bewirkt den  raschen Saftaustritt aus den Zellen     und    das  raschere Zusammensinken der     Grassilagen.     



  Als     .S02-abgebende    Substanzen werden be  sonders     Sulfite,        Bisulfite        Und        Pyrosulfit.e    von  Alkalien, Erdalkalien und andern Metallen  verwendet. Wahlweise können auch gleichzei  tig Zusätze gegeben werden, die den Saftaus  tritt fördern. Die Anwendung dieser neuen       Silierungsm-ittel    kann in wässeriger Lösung,  in Suspension oder als trockene     Einstreusalze     erfolgen.

   Die Dosierung wird zweckmässig so  gehalten, dass die Eiweissstoffe der Silage  erhalten bleiben, dass sie für die Tiere be-           kömmlieh    sind und eine normale     Darmtäti;;-          keit.    ergeben.  



  <I>Beispiele,</I>       500    g     Natriumbisulfit        pulv.     20 g     Fet@talkoholsulfonat          500    g Kochsalz,  gelöst. in 10 1 Wasser  Ansatz für     100    kg Gras.    ?ä0     Natriumbisulfit    pule.       40    g     Alkylarylsulfonat     1000 g Kochsalz,  gelöst in 10 1 Wasser  Ansatz für 100 kg Gras.  



  Die anfallenden     Silagen    sind von frischer,       bräunliehgrüner        Farhe    und angenehmem Ge  ruch, ohne     nennenswerten    Buttersäuregehalt.;  sie weisen ferner einen hohen     Nährstoff-ehalt     auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Konservierung von Grün futter, dadurch gekennzeichnet., dass als Kon servierungsmittel SO.-abgebende Substanzen in Kombination mit oberflä.ehenaktiv en Stof fen verwendet werden, welche eine rasche ein heitliche Benetzung der ganzen Pflanzen oberfläche gewährleisten. UNTE.RANSPRÜ CHE 1. Verfahren nach Patentansprzeh, da durch gekennzeichnet, .d'ass man den Silie- rungsmitteln Stoffe zumischt, die die Osmose, Plasmoly se sowie den Saftaustritt. fördern. 2.
    Verfahren na.eh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Netzmittel verwendet, die selbst. eine konservierende Wir- kung ausüben.
CH322608D 1953-09-18 1953-09-18 Verfahren zur Grünfutterkonservierung CH322608A (de)

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CH322608A true CH322608A (de) 1957-06-30

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CH322608D CH322608A (de) 1953-09-18 1953-09-18 Verfahren zur Grünfutterkonservierung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227299B (de) * 1965-08-28 1966-10-20 Fritz Mueller Magnetventil

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