CH322704A - Zapfenlager für Uhrwerke - Google Patents
Zapfenlager für UhrwerkeInfo
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B31/00—Bearings; Point suspensions or counter-point suspensions; Pivot bearings; Single parts therefor
- G04B31/02—Shock-damping bearings
- G04B31/04—Shock-damping bearings with jewel hole and cap jewel
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Description
Zapfenlager <B>für</B> Uhrwerke Die Erfindung bezieht sich auf ein Zap fenlager für Uhrwerke, mit Loch- und Deck stein und mit den Lochstein nachgiebig hal tender Feder, insbesondere zur Lagerung der Unruhspindel bei stosssicheren Uhren.
Bei bekannten Lagern dieser Art geht leicht beim Aus- und Zusammenbau der nur lose anfliegende und von der Feder gehaltene Deekstein verloren. Aus diesem Grunde hat rain die Federn schon so ausgebildet, dass der Deekstein in ihnen eingepresst werden kann, so class er stets mit der Feder verbunden ist. Bei diesen Ausführungsformen springen je doch beim Ausbau des Lagers leicht die Federn mitsamt dem Deckstein fort.
Es sind ferner Zapfenlager bekannt, bei denen die Decksteinfeder scharnierartig am Lagerkörper angelenkt ist. Bei diesen können aber die Federn am eingebauten Lagerkörper zwecks Auswechselns nicht entnommen wer den, vielmehr muss hierfür das ganze Lager ausgebaut werden. Ferner kann bei diesen Federformen der Deckstein nicht einge sprengt werden, da die einerseits angelenkten Federn mit auseinanderfederbaren Armen anderseits unter Ausnehmungen eingehängt werden.
Diese Nachteile werden nun bei dem Zap fenlager gemäss der Erfindung vermieden. Dieses kennzeichnet sich dadurch, dass die cleti Deckstein haltende Feder mit am Lager körper eingerasteten Armen ausgerüstet und nach Ausrasten mindestens eines Armes um eine wenigstens einen der eingerastet bleiben den Arme schneidende freie Achse schwenk bar ist.
Eine Ausführungsform des elastischen Zapfenlagers gemäss der Erfindung ist bei spielsweise in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 die Draufsicht des Lagers.
In der Uhrplatine 1 ist in bekannter Weise der Lagerkörper 2 eingepresst, in welchem der Lochstein 3 mittels Fassung 4 gelagert ist. Der in der Feder 6 zweckmässig unverlierbar eingepresste Deckstein 7 hält die Fassung 4 nachgiebig in ihrem konischen Sitz 5. Die Feder 6 reicht mittels Armen 8 durch Aus fräsungen 9 am Rand des Lagerkörpers 2 und greift mittels seitlich abgewinkelter En den 10 unter die Hinterdrehung 11 am Lager körperrand.
Beim dargestellten Ausführungs beispiel sind die Federarme 8 um gleiche Win kel (90 ) gegeneinander versetzt, wogegen die Ausfräsungen paarweise und symmetrisch zu einer 'Winkelhalbierenden zwischen zwei aufeinanderfolgenden Federarmen einander genähert bzw. entfernt sind. Es bestünde natürlich ohne weiteres auch die Möglichkeit, die Ausfräsungen 9 um gleiche Winkel gegen einander zu versetzen und die Federarme ent sprechend verschoben anzuordnen. Die Ab winklungen 10 sind wechselweise einander zu- bzw. voneinander abgekehrt.
Sind die Federarme 8 nicht um 90 voneinander abste hend angeordnet, sondern paarweise näher zusammengerückt, so können sämtliche Aus- fräsungen 9 zueinander parallellaufend aus geführt sein, was in der Herstellung des Lagerkörpers 2 eine Vereinfachung mit sich bringt.
Die Feder 6 ist zum Zwecke des Ein- oder Ausbaues des Decksteines 7 so angeordnet und ausgebildet, dass nach dem Ausrasten zweier benachbarter Arme die Feder samt dein Deckstein so verschwenkt werden kann, dass die beiden ausgerasteten Arme aus den ihnen zugeordneten Ausfräsungen austreten, während die nicht ausgerasteten Arme in ihrer Stellung verbleiben und eine Art Schar nier bilden und so ein Wegspringen der Feder samt dem Deckstein verhindern.
Bei quer auf die Unruhwelle 12 wirken den Stössen gleitet, die Lochsteinfassung 4 mit dem Loehstein 3 in ihrem Sitz 5 gegen Wir kung der den Deekstein 7 haltenden Feder 6, 8 hoch und wird nach dem Auffangen des Stosses durch diese Feder 6, 8 wieder in ihre ursprüngliche Ruhelage zurückgebracht.
Das Öffnen des Lagers geschieht. einfach durch Ausbiegen und Aushängen zweier be liebiger, jedoch nebeneinanderliegender Fe derarme 8 mit Abwinklungen 10. Hierzu sind keinerlei Spezialwerkzeuge erforderlich, wie das sonst. meist notwendig ist.
Um beim Aus- bzw. Einhängen ein leich teres Auseinanderbiegen der Federarme 8 zu crmögliehen, können diese auch wechselweise gegen bzw. zueinander gekrümmt und an ihren Enden abgewinkelt sein, wie in der Zeichnung strichpunktiert angedeutet.
Die Feder ermöglicht, den Deckstein zen triert zu halten, was für die einwandfreie CIlhaltung unerlässlich ist. Es ist möglich, der Feder eine geringe Vorspannung zu geben.
Die Feder kann daher verhältnismässig gross sein, was sehr erwünscht ist.
Man wird vorzugsweise diesen Durchmes ser so wählen, dass er dem kleinsten in Frage kommenden Kaliber entspricht. Die Feder kann des weiteren mit beliebig vielen Armen ausgestattet werden, so dass die Möglichkeit besteht, mehr als zwei Auflagepunkte des Lagers zu schaffen. Hierdurch wird die Fede rung besser.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zapfenlager für Uhrwerke, mit Loch- und Deckstein und mit einer den Deckstein nach giebig haltenden Feder, dadurch gekennzeich net, dass die den Deckstein haltende Feder mit am Lagerkörper eingerasteten Armen aus gerüstet und nach Ausrasten mindestens eines Armes um eine wenigstens einen der einge rastet bleibenden Arme schneidende freie Achse schwenkbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Zapfenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Decksteinhalte- federarme seitlich abgewinkelt und unter Hin terdrehungen am Lagerkörper festgehängt sind.2.- Zapfenlager nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Federenden wechselweise einander zu- und voneinander abgekehrt sind. 3. Zapfenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Feder den Deckstein unverlierbar hält. 4. Zapfenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sämtliche Feder arme und sämtliche Ausfräsungen zueinander parallel laufen. 5. Zapfenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federarme wechselweise voneinander weg bzw. aufein ander zu gekrümmt ausgebildet sind. 6.Zapfenlager nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Federarme durch Ausfräsungen am Lagerkörperrand hindurehragen und ihre seitlich abgewinkel ten Enden unter Hinterdrehungen am Lager körperrand greifen. 7. Zapfenlager nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Federarme paarweise um gleiche Winkel gegeneinander versetzt und die Ausfräsungen einander paar weise und unsymmetrisch zu einer Winkel- halbierenden zwischen zwei aufeinanderfol- genden Federarmen genähert sind. B.Zapfenlager naeh Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Ausfräsungen um gleiche Winkel gegeneinander versetzt und die Federarme einander paarweise und symmetrisch zu einer Winkelhalbierenden zwi schen zwei aufeinanderfolgenden Ausfräsun gen genähert sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1087526X | 1952-09-18 | ||
| DE322704X | 1952-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH322704A true CH322704A (de) | 1957-06-30 |
Family
ID=61627792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH322704D CH322704A (de) | 1952-09-18 | 1953-09-17 | Zapfenlager für Uhrwerke |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH322704A (de) |
| FR (1) | FR1087526A (de) |
-
1953
- 1953-09-17 CH CH322704D patent/CH322704A/de unknown
- 1953-09-18 FR FR1087526D patent/FR1087526A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1087526A (fr) | 1955-02-24 |
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