CH323103A - Schmieranlage - Google Patents

Schmieranlage

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CH323103A
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CH
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metering
piston
lubricant
lubrication system
metering pistons
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Application number
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English (en)
Inventor
Renz Erwin
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH323103A publication Critical patent/CH323103A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N25/00Distributing equipment with or without proportioning devices
    • F16N25/02Distributing equipment with or without proportioning devices with reciprocating distributing slide valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  Schmieranlage    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine von  einer Kolbenpumpe über eine     Hauptleitung     stossweise gespeiste Schmieranlage.     Lm    das  Schmiermittel den einzelnen Schmierstellen  zuführen zu können, werden bekanntlich in  die Förderleitung     Verteiler    eingeschaltet.  



  Erfindungsgemäss ist die Schmieranlage  dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kol  benpumpe und Schmierstellen Verteiler ein  gefügt sind mit einem federbelasteten, nach  dem Druck in der Hauptleitung sich einstel  lenden Steuerschieber, der bei     jedem    Druck  stoss aus der Hauptleitung Schmiermittel vor  federbelastete     Zumesskolben    gelangen und aus  hinter den     Zumesskolben    gelegenen Vorrats  räumen zu den Schmierstellen fördern sowie  nach dem Druckstoss die     Zumesskolben    unter  der     Wirkung        ihrer    Belastungsfeder die vor  ihnen stehenden     Sehmiermittelmengen    zu den  ihnen nachgeschalteten Vorratsräumen     

  drük-          ken    lässt,    Ein     Ausführungsbeispiel    der Anlage nach  der Erfindung ist in einem Längsschnitt in  der Zeichnung dargestellt.  



  Ein Rohr 1 der Hauptleitung führt von  einer nicht dargestellten Kolbenpumpe zu  einem     Verteilergehäuse    2; um eine druckdichte  Verbindung der beiden Teile 1 und 2 zu er  halten,     wird    das     Rohr    1     voneinem    Gewinde  stück 3 umfasst, welches gegen einen     Dicht-          konzis    4 in das Verteilergehäuse 2 einge-    schraubt ist. Eine     Anschlussbohrung    5 für das  Rohr 1 der     Hauptleitung    mündet     in    eine Füh  rungsbohrung 6, die senkrecht zu der An  schlussbohrung 5 gelegen ist.

   In gleicher  Weise sind     symmetrisch        in    bezug auf die Füh  rungsbohrung 6 eine     Anschlussbohrung    5', ein  Dichtkonus 4', ein Gewindestück 3' und ein  Rohr 1' angeordnet; das Rohr 1'     führt    dabei  zu weiteren, jedoch nicht dargestellten Ver  teilern.  



  Senkrecht zu der Führungsbohrung 6 sind  in dem aus Flachmaterial hergestellten Ver  teilergehäuse 2 zu beiden Seiten Zylinderboh  rungen 7 vorhanden, in denen     Zumesskolben    8  (8', 8", 8<B><I>\</I></B>) mit Anschlagteilen 9 auswechsel  bar untergebracht sind. Die Anschlagteile 9  können verschieden lang sein (9', 9", 9"'); sie  sind im Durchmesser gegenüber dem der     Zu-          messkolben    8     kleiner    gehalten, so dass Be  lastungsfedern 10, die auf die Kolben 8 wir  ken, an ihrem einen Ende durch die Anschlag  teile 9 in ihrer Lage gehalten werden.

   Die  Federn 10 stützen sich an ihrem andern Ende  an mit einer Bohrung 11     versehenen    Gewinde  nippeln 12 ab, die unter Verwendung von  Dichtungen 13 ebenfalls in das Verteiler  gehäuse 2 eingeschraubt sind und damit Vor  ratsräume 14 begrenzen; diese sind ausser  durch die Zylinderbohrungen 7 noch durch  Schrägbohrungen 15 mit der Führungsboh  rung 6 verbunden. Von den Gewindenippeln  12 mit     überwurfmuttern    16 führen nicht dar-      gestellte     Anschlussleitungen    zu den einzelnen  Schmierstellen.  



  In der Führungsbohrung 6 befindet sich  ein als Kolben ausgebildeter Steuerschieber  17; dieser besitzt. eine von der rechten Seite  ausgehende Längsbohrung 18 mit davon aus  gehenden Querbohrungen 19, die den     Zumess-          kolben    8 angepasst, in Gruppen zu zwei (je  nach der Anzahl der     Zumesskolben    in einer  Gruppe) im Abstand der Anordnungsebenen       U-a    für die     Zumesskolben    8 liegen. Ausser  dem sind im Mantel des     Steuerschiebers    17       gleichfalls    im Abstand der Anordnungsebenen  Steuernuten 20 (20', 20", 20 "') vorgesehen.  



  In einem Sackloch 21 auf der linken Seite  des Steuerschiebers 17 ist ein Teil einer Be  lastungsfeder 22 untergebracht; diese stützt  sich an der andern Seite an einer mit einer  Dichtung 23 versehenen     Verschlussschraube     24 ab, die ausserdem die linke Seite der Füh  rungsbohrung 6 verschliesst und einen Raum  25 schafft. Um ein Ausweichen des im Raum  25 befindlichen Schmiermittels bei einer Be  wegung des     Steuerschiebers    17 nach links zu  ermöglichen, ist das Sackloch 21 mit einer  der Steuernuten 20"' im Mantel des Steuer  schiebers 17 durch ein Entlastungsloch 26 ver  bunden. Die Führungsbohrung 6 ist auf der  rechten Seite durch eine mit einer Dichtung  27 versehene Schraube 28 verschlossen, die  einen Anschlagteil 29 für den Steuerschieber  17 aufweist.  



  Die Zahl der Anschlüsse für die Schmier  stellen lässt sich erheblich erhöhen, wenn an  Stelle eines Gehäuses aus Flachmaterial ein  solches aus Rundmaterial vorgesehen wird. Die  Zylinderbohrungen 7 für die     Zumesskolben    8  sind dann gruppenweise in Ebenen     (ai-ai...)     parallel zueinander und wiederum senkrecht  zum Steuerschieber 17 angeordnet.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Anord  nung wirkt wie folgt: Im Verteilergehäuse 2  sind alle freien Räume mit Schmiermittel an  gefüllt. Bei jedem Druckstoss der Kolben  pumpe wird weiteres Schmiermittel in die  Hauptleitung gedrückt, so dass das im Rohr 1,  der     Anschlussbohrung    5 um den Anschlagteil  20 in der Führungsbohrung 6 befindliche    Schmiermittel den     Steuersehieber    17 gegen die  Wirkung der Feder 22 nach links bewegt.  Gleichzeitig wird das Schmiermittel durch die       Anschlussbohrung    5' und das Rohr 1' zu wei  teren Verteilern gefördert. Die Verteiler sind       viskositätsunabhängig;    der häufig erforder  liche, kurze     DruelLstoss    ist nicht notwendig.

    Der Druck kann also langsam bis zu einem  Höchstwert steigen.  



  Liegt der Steuerschieber 17 nicht mehr an  dem Anschlagteil 29 der Schraube 28 an, wirkt  der Druckstoss auch auf die bisher durch den  Anschlagteil 29 versperrte Längsbohrung 18  mit ihren Querbohrungen 19. Nachdem sich  nun der Steuerschieber 17 ein bestimmtes       Stück    nach links bewegt hat, gelangt das       nachdrüekende    Schmiermittel unter die,     Zu-          messkolben    8' in der     Anordnungsebene        ai-ai;     zu gleicher Zeit befinden sich aber auch die  Querbohrungen 19 des Steuerschiebers 17  unter den     Zumesskolben    8", 8"' in den übri  gen Anordnungsebenen.

   Die auf diese Weise  durch das Schmiermittel gegen den Druck der  Federn 10 bewegten     Zumesskolben    8 fördern  eine bestimmte Menge des im Vorratsraum 14  befindlichen Schmiermittels durch die Boh  rungen 11 der Gewindenippel 12     und    die sich  daran anschliessenden Leitungen zu den ein  zelnen Schmierstellen.

   Die Schmiermittel  menge kann für jede einzelne Schmierstelle  genau eingestellt werden, da jeweils nur     Zu-          messkolben    8 mit     entprechender    Länge des  Anschlagteils 9 eingesetzt werden müssen;  denn die Länge des     Anchlagteils    9 stellt ein  Mass für die     Schmiermittelmenge    dar; je län  ger der Anschlagteil 9 ausgebildet ist, desto  kleiner wird die     Schmiermittelmenge.    Bei der  Bewegung des Steuerschiebers nach links kann  im Raum 25 befindliches Schmiermittel durch  das Sackloch 21, das Entlastungsloch 26, die  Steuernut 20"' und die Schrägbohrung 15  ebenfalls zum Vorratsraum 14 gelangen.  



  Hört der Druckstoss auf, ist auch die       Schmiermittelzufuhr    zum Verteiler beendet.  Unter der Wirkung der Feder 22 bewegt sich  der Steuerschieber 17 wieder nach rechts, bis  er     wieder    in seiner     Ausgangsstellung    am An  schlagteil 29 der Schraube 28 anliegt.

   Durch      die Bewegung des Steuerschiebers 17 nach  rechts werden die Querbohrungen 19 wieder  durch die Wand der Führungsbohrung 6     ver-          sehlosen,    jedoch sind inzwischen die Steuer  nuten 20 unter die     Zumesskolben    8 gelangt,  so dass die unter der Belastung der Federn 10       stehenden        Zumesskolben    8 das in den Zylin  derbohrungen 7 zwischen     Zumesskolben    8 und  Steuerschieber 17 befindliche Schmiermittel  durch die Steuernuten 20 und die Schräg  bohrungen 15 zu den Vorratsräumen 14     drük-          ken    können. Der Verteiler ist nun für den  nächsten Druckstoss der Kolbenpumpe bereit.  



  An Stelle der Schraube 28 kann auch un  mittelbar eine     Einkolbenpumpe    in die Füh  rungsbohrung 6 des Steuerschiebers 17 ein  gesetzt sein, so dass ein relativ kleines und bil  liges Schmieraggregat entsteht, welches für       Iland-    und mechanischen Antrieb ausgeführt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATEN TANN SPRU CH Von einer Kolbenpumpe über eine Haupt leitung stossweise gespeiste Schmieranlage, ge kennzeichnet durch zwischen Kolbenpumpe und Schmierstellen eingefügte Verteiler mit einem federbelasteten, nach dem Druck in der Hauptleitung sich einstellenden Steuer schieber,
    der bei jedem Druckstoss aus der Hauptleitung Schmiermittel vor federbela stete Zumesskolben gelangen und aus hinter den Zumesskolben gelegenen Vorratsräumen zu den Schmierstellen fördern sowie nach dem Druckstoss die Zumesskolben unter der Wir kung ihrer Belastungsfedern die vor ihnen stehenden Schmiermittelmengen zu den ihnen nachgeschalteten Vorratsräumen drücken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schmieranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zumesskolben quer zu dem Steuerschieber angeordnet sind. 2.
    Schmieranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Zuführung verschieden grosser, für die einzelnen Schmier stellen bestimmter Schmiermittelmengen Zu- messkolben verschiedener Länge auswechselbar angeordnet sind. 3. Schmieranlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zumesskol- ben gruppenweise in Ebenen parallel zuein ander und senkrecht zum Steuerschieber an geordnet sind. 4.
    Schmieranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der als Kolben aus gebildete Steuerschieber für die Beaufschla- gung der Zumesskolben eine Längsbohrung be sitzt mit davon ausgehenden Querbohrungen, die, den Zumesskolben angepasst, in Gruppen im Abstand der Anordnungsebenen für die Zumesskolben liegen, und dass ausserdem im Mantel des Steuerschiebers gleichfalls im Ab stand der Anordnungsebenen I\TUten für die Weiterleitung des Schmiermittels vorgesehen sind. 5.
    Schmieranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlussboh- rung für die Hauptleitung im Verteiler gehäuse parallel zu den Ebenen der Zylinder bohrungen für die Zumesskolben liegt. 6. Schmieranlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Druckstoss erzeugende Kolbenpumpe eine ummittelbar in die Führungsbohrung des Steuerkolbens ein gesetzte Einkolbenpumpe ist.
CH323103D 1953-09-05 1954-07-12 Schmieranlage CH323103A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067920A1 (de) * 1981-06-19 1982-12-29 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Verteilelement einer Schmiereinrichtung insbesondere für eine Webmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0067920A1 (de) * 1981-06-19 1982-12-29 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Verteilelement einer Schmiereinrichtung insbesondere für eine Webmaschine

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