CH323264A - Luftkonditionierungsvorrichtung - Google Patents

Luftkonditionierungsvorrichtung

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CH323264A
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CH
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Inventor
Nessensohn Eduard
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Tech Neuheiten Ag F
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description


      Luftkonditionierungsvorrichtung       Bei     bekannten        Luftkonditionierungsvor-          riclitnngen,    die mit Einrichtungen zum Fil  trieren, Erwärmen, Befeuchten und     Wasser-          ti-opfenabseheiden    der aus den konditionier  ten Räumen kommenden     Rüekluft    versehen  sind, treten gewisse Mängel in Erscheinung,  die in der Hauptsache darauf beruhen,

   dass       nielit    alles mit der     Befeuchtungseinrichtung     der Luft zugefügte Wasser     verdunstet    und       dann        dureh    die     feuelite    Luft die Wandungen  der Kanäle benetzt werden, durch welche die  Luft in die zu konditionierenden Räume     ge-          führt    werden.

   Abgesehen davon, dass unter       Umständen    hierdurch an den Kanalwänden  Korrosionserscheinungen hervorgerufen wer  den können, kommt es unter Umständen auch       sogar    in den konditionierten Räumen selbst,  in. welche die Luft durch die Kanäle einströmt,  vor, dass Möbel benetzt werden, oder dass die       tenehte    Luft den sich in diesen Räumen auf  haltenden Personen lästig wird. Ausserdem  führt die überschüssige Luftfeuchtigkeit zu  Kalk- und     Phosphatablagerungen,    die     -unter     Umständen als feiner Staub von der Luft       mitgerissen    werden und sieh in den Räumen  ablagern.

   Diese Mängel können durch das  blosse Vorsehen von     Wassertropfenabschei-          clern,    wie die     Erfahrung    gezeigt hat, nicht.  restlos behoben werden. Auch eine Erhitzung       der        Befeuehtungseinrichtung    führt nicht zum  Ziel. Sie fördert beispielsweise bei durch     Zer-          stä        ubungsdüsen    eingespritztem Wasser die       Kalkabseheidung    in den Düsen, wodurch auch    die Betriebssicherheit der letzteren beeinträch  tigt wird.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet nun  diese Mängel und besteht darin, dass die     Be-          feuchtungseinrichtung    einen zum Teil von der       unfiltrierten    Rückluft und zum andern Teil  von der filtrierten Warmluft umflossenen Be  hälter aufweist, der am einen Ende zum Ein  lassen eines Luftstromes und zum Befeuchten  dieses am andern Behälterende wieder aus  tretenden Luftstromes eingerichtet ist, wobei  sich die     Luftstromeinführungsöffnung    auf der  vom Warmluftstrom umflossenen Behälterseite  befindet,

   wogegen auf der von der Rückluft  umflossenen Behälterseite am Eintrittsende  des Luftstromes eine     Wassereinspritzdüse    und  am Austrittsende die mit einem Wasser  tropfenabseheider versehene Austrittsöffnung  für die befeuchtete Luft angeordnet sind. Bei  geeigneter Ausbildung einer solchen Anlage  lässt sieh trotz verhältnismässig grosser Feuch  tigkeitsabgabe an die Luft ein Benetzen der  Kanalwandungen bzw. Ofenteile durch die  befeuchtete Luft vermeiden, auch wird ein  Mitreissen von Kalk, durch das in der     Strö-          in-ingsrichtung    hinter der     Feuchtigkeitsein-          fiihrung    liegende Filter verhindert.

   Da die       Wassereinspritzdüse    und der betreffende Teil  des Behälters im Bereich der Rückluft liegen,  treten die durch Erhitzen der     Befeuchtungs-          einriehtung    bei bekannten Anlagen vorkom  menden Mängel     grundsätzlieh    nicht auf.      Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt eine perspektivische Darstel  lung mit weggeschnittener Vorderwand.  



       Fig.    2 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie     II-II    in     Fig.    1, jedoch mit Detail  variante.  



  Ein allseitig geschlossener Schrank 1 ist  im untern Teil durch eine waagrechte     Quer-          v7and    2 und ein schräggestelltes Luftfilter 3  unterteilt. In dem dadurch. abgegrenzten  untern Raum 4 ist ein durch einen nicht dar  gestellten Elektromotor angetriebener Ventila  tor 5 angeordnet. Der über dem Raum 4 ange  ordnete Raum ist. durch eine mittlere senk  rechte     Wand    6 in zwei im Querschnitt     recht-          eekförmige    Kanäle 7, 8 unterteilt, welche  mittels     Durchbreehungen    7' bzw. 8' in der  Decke 9 des     Sclira.nkes    nach aussen geführt  sind.

   Die Öffnung 7' wird in nicht dargestell  ter Weise an. den von den konditionierten  Räumen     kommenden        Rücklnftkanal    ange  schlossen, die Öffnung 8' dagegen an den die  sen Räumen die konditionierte Luft zuführen  den, nicht dargestellten Kanal.

   Der Ventila  tor 5 ist derart angeordnet,     da.ss    er Rück  luft durch die Öffnung 7' hindurch an  saugt und die verdichtete Luft durch die       Öffnung    8' aus dem Schrank     lierausbeför-          dert.    Die Rückluft kann natürlich auch  etwaige vom Freien kommende Frischluft ent  halten, die an Stelle von zum Beispiel aus       hvgienisehen    Gründen nicht verwendbarer,  aus konditionierten Räumen kommender Luft,  zusätzlich eingeführt wird. Im Kanal 8 be  findet sieh unmittelbar über der Trennwand 2  ein Ofen 10, der in beliebiger Weise,     z..    B.  mit.

   Kohle, beheizt wird und     dessen        Aussen-           ..vände    von der im Kanal 8 strömenden Luft  umflossen werden. Das     R_auchabzugrohr    11 ist  durch die Trennwand 6 und den Kanal 7  durch eine     Öffnung    der Schrankwandung  hindurch nach aussen geführt. Dem Ofen 10  gegenüberliegend ist im Kanal 7 ein     Wärme-          austauscher    12     angeordnet,    welcher durch ent  sprechende Züge in den     Rauehabzugstrom    ein  geschlossen ist und von diesem erwärmt wird.

    Er dient zur     Vorwärmung    der ihn umst.rö-         inenden    Rückluft, bevor diese durch das Fil  ter 3 geführt wird.  



  Oberhalb des Ofens 10 und des     Wärme-          austauschers    12 ist die     Trennwand    6 mit     einer-          reehteckigen        Durchbrechung    versehen, durch  welche ein zweckmässig aus galvanisiertem  Blech bestehender Behälter 13 hindurchge  steckt ist. Da. die beiden Kanäle 7 und 8 un  mittelbar nebeneinander stehen, ragt der Be  hälter 13 von     seinem    mittleren Teil aus nach  beiden Seiten in diese Kanäle hinein. Der im  Kanal 7 befindliche Behälterteil wird daher  von der     unfiltrierten        R:üekluft,    der im Kanal 8  befindliche Teil dagegen von der filtrierten  Warmluft umflossen.

   Der letztere Teil weist  an dem in     Fig.    1 im Vordergrund liegenden  Behälterende eine     Lufteintrittsöffnung        1.4     auf,     wogegen    der im Kanal 7 befindliche Be  hälterteil an diesem Ende eine W     asserein-          spritzdüse    15 (siehe     Fig.    2) aufweist,

   die an  eine in den Sehrank hineingeführte Wasser  leitung 16 angeschlossen ist \und das in regu  lierbaren Mengen zugeführte Wasser in Form  eines feinen Nebels in den Behälter hinein       zerstäubt.    Am andern Behälterende weist die       j        ollständig    im Kanal 7 befindliche Behälter  seitenwand 17 eine     Luftaustrittsöffnung        auf,     welche mit einem     -#Vassertropfenabsclieidcr    1.8       versehen    ist. Die beiden     Endwände    19 und 20 des  Behälters sind mit der Trennwand 6 fest. und  luftdicht verbunden.

   Im Bereich des Behälters  kann jedoch auch, wie in     Fig.    2 angedeutet,  die Trennwand 6 ersetzt sein durch je einen  an jedem Behälterende nach aussen vor  stehend     angeordneten        _N'4        andsteg    21, welche  bis unmittelbar an die Vorderwand bzw. Rück  wand des Schrankes 1 herangeführt sind und  mit diesem verbunden werden können. Un  mittelbar über dem Boden 22 des Behälters  befindet sieh in der Seitenwand 17 eine       Durchbrechung    23, die an ein nicht darge  stelltes, aus dem Schrank herausführendes       Wasserablaufrohr    angeschlossen ist,     durch     welches überschüssiges, sieh im Behälter an  sammelndes Wasser nach aussen geleitet wird.

    



  Bei Betrieb strömt ein Teil der verdichte  ten Warmluft aus dem obern Teil des Kanals  8 durch die Öffnung     1.4    in den Behälter 13      ein, wird im Innern des Behälters durch das  mittels der Düse 15 in den Behälter hinein  zerstäubte     NN'asser    befeuchtet und strömt       dann    in befeuchtetem Zustande durch den       Tropfenabscheider    18 in den Unterdruck auf  weisenden Kanal 7.

   Der     Wassertropfena.b-          scheider    18 kann aus einem bekannten     Trop-          fenfilter    oder aber auch aus in einem Ab  stand voneinander befindlichen     Wellblechen     oder dergleichen gebildet sein, zwischen denen  die Luft hindurchströmt. Diese Einrichtung  ist jedenfalls so beschaffen, dass nach     Möglich-          Izeit    in der aus dem Behälter     ausströmenden          Luft    keine Wassertropfen mehr vorhanden  sind.

   Die aus dem Behälter austretende       feuelite    Luft mischt sieh nun im Kanal 7  mit. der Rückluft, wobei     gleichzeitig    bei Um  fliessen des     Wärmeaustauschers    12 \eine     Vor-          wärmung    der Luft in stark wirbelnder     Bewe-          -@iin;,    erfolgt.

   Im anschliessenden Filter 3 wird  dann die Luft von allen festen Staubteilen  einigt und gelangt durch den Ventilator 6  hindurch mit     LTberdruek    in den Kanal 8, in       welchem    sie durch den Ofen 10 auf die     ge-          ivünschte    Temperatur gebracht wird und, ab  gesehen von dem durch die Behälteröffnung       1.1    abgezweigten geringfügigen Teil, durch die       iffnunr    8' aus dem Sehrank herausgelangt.  Es ist     nveckmässig,    die     Luftstromeinführungs-          öffnilng    14 regelbar zu gestalten, was z. B.

    durch eine verstellbare Klappe erfolgen kann,  die am Behälter schwenkbar gelagert und von  aussen verstellbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Luftkonditionierungsvorriehtung, die mit Einrichtungen zum Filtrieren, Erwärmen, Be feuchten und Wassertropfenabscheiden der aus den konditionierten Räumen kommenden hüekluft versehen ist, dadurch gekennzeieh. , net, dass die Befeuchtungseinrichtung einen zum Teil von der unfiltrierten Rücklift und zum andern Teil von der filtrierten Warmluft umflossenen Behälter aufweist, der am einen Ende zum Einlassen eines Luftstromes und zum Befeuchten dieses am andern Behälter ende wieder austretenden Luftstromes einge richtet ist,
    wobei sich die Luftstromeinfüh- rungsöffnung auf der vom Warmluftstrom umflossenen Behälterseite befindet, wogegen auf der von der Rücklii.ft umflossenen Be hälterseite am Eintrittsende des Luftstromes eine Wassereinspritzdüse und am Austritts ende die mit einem Wassertropfenabscheider ersehene Austrittsöffnung für die befeuchtete Luft angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einem Wasserablauf versehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Luftstromein- führungsöffnung des Behälters regelbar ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass am Behälter eine verstellbare Klappe zum Regeln der Luft stromeinführungsöffnung gelagert ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- elureh gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle für die Rückluft und die Warmluft unmittel bar nebeneinander stehen und im Bereiche des von seinem mittleren Teil aus nach beiden Seiten in sie hineinragenden Behälters durch je einen an jedem Behälterende nach aussen vorstehend angeordneten Wandsteg vonein ander getrennt sind.
CH323264D 1954-07-19 1954-07-19 Luftkonditionierungsvorrichtung CH323264A (de)

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