CH323434A - Vorrichtung für das selbsttätige Konstanthalten des Stromes einer Gleichstromsammelschiene auf vorbestimmtem Wert - Google Patents
Vorrichtung für das selbsttätige Konstanthalten des Stromes einer Gleichstromsammelschiene auf vorbestimmtem WertInfo
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Description
Vorrichtung für das selbsttätige Konstanthalten des Stromes einer Gleichstromsammelschiene auf vorbestimmtem Wert Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vor- riehtung für das selbsttätige Konstanthalten des Stromes einer Gleiehstromsammelsehiene au r vorbestimmtem Wert, mittels eines die < ileiehstromsanmelschiene umfassenden ma- gnetisehen Kreises.
Bisher wurde eine Regelung der oben ge nannten Art entweder von Hand durch-e- führt, wobei der Augenblickswert an einem hlcssinstrumertt abgelesen wurde,
oder durch V er-leiehen der Spannungen einerseits an einem Serien-Nebenwiderstand und anderseits an einen Spannungsnormal bewerkstelligt. Die letztgenannte Art bringt Ungenauigkeiten itil'olg@e tlierniiseher Änderungen im. Neben widerstand und infolge von Spannungsände- rttnen an der Vergleichsquelle mit sich.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine vollautomatische Rege lung des Stromes innerhalb enger Grenzen. dnreh eine in ihrer Art robuste Vorrichtung zti erreichen, die billig hinsichtlich der IIer- steljun;# und von langer Betriebslebens dauer ist.
Der benannte Zweck wird durch die Vor- riehtun- nach dieser Erfindung dadurch er reicht, dass der Magnetkreis aus zwei getr enn- ten Teilen mit einem veränderlichen Luftspalt zwischen den beiden Teilen gebildet. ist, wobei der eine der beiden Teile, der eine auf zwei Sehenkeln angeordnete, von Wechselstrom ge- speiste Induktionswicklung trägt, aus sätti gungsfähigem Material hergestellt ist und das Ganze so eingerichtet ist, dass Steuersignale für die Regelung einer die Sammelschiene speisenden Gleichstromquelle von dem Strom.
in den Induktionswicklungen abgeleitet wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegensta.ndes ist, in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 einen Stromkreis und einen magne tischen Kreis für die Regulierschaltung, Fig. 1A einen Schnitt durch den magne tischen Kreis entlang der Linie 1.A-l.A der Fig. 1, Fig. 2 charakteristische Kurven für<I>zwei</I> Gleichstrombereiche und Fig. 3 eine Schaltung für die Regulierung des Feldes eines Generators mittels des Wech selstromes der Reaktanzwicklung.
In Fig. 1, die den Stromkreis zur Erzeu. r ung des Steuersignals zeigt, ist 1 die Sam melschiene, in der der konstant zu haltende CTleichstrom fliesst. Um. diese ist ein magne- t.iseher Kreis angeordnet, der aus einem U-för- migen Joch 2 aus gewöhnlichem magnetischem. Material, z. B. Weicheisen, und aus einem sätti,o,ungsfähigen Kern 3 mit einer Reaktanz- wicklung gebildet ist.
Der Kern 3 besteht aus einem magnetischen Material, z. B. Mu-Metall, dessen Verhältnis B(H zwischen dem gesättig ten und dem ungesättigten Zustand starke Veränderung zeigt, wobei die Zustandsän.de- run g plötzlich im Bereiche einer kleinen Anderung des H eintritt. Auf dem Kern 3 ist eine zweiteilige Spule 4 gewickelt, wobei ein Teil 4a auf dem einen itnd Teil 4b auf dem andern. Schenkel. des Kernes liegt und die Wicklung so ausgebildet ist, dass sie bei Strecken der beiden Schenkel in eine gerade Linie in einer einzigen Umlaufrichtung um die Schenkel gewickelt ist.
Die Enden der Spule sind zu Klemmen 5 und 6 geführt. Zwi schen dem Kern 3 und den an den Kern 3 herangeführten Enden des Joches 2 bestehen Luftspalte ei und e.2, deren Grösse gesehen in Richtung der Bahn eines Magnetflusses durch den geschlossenen Kreis Kern-Luftspalt-Joeh grösser oder kleiner eingestellt werden kann.
An die Klemmen 5 und 6 wird eine W eeh- selspannung geführt, die in dem Kern 3 einen 4A'eehselfluss erzeugt, der, wie die Pfeile A und B zeigen, in jedem Augenblick in den beiden Schenkeln in entgegengesetzter Rich tung verläuft. Normalerweise, das heisst bei ungesättigtem Kern, ist die Impedanz des Kreises sehr hoch, so dass nur ein sehr gerin ger Strom fliesst.
Fig. <B>1.A</B> zeigt einen Schnitt entlang der Linie 1=1-1A in Fig. 1 und verdeutlicht die Anordnung des Kernes 3.
Wenn in der Sammelschiene ein Gleich trom fliesst, so entsteht in dem Magnetkreis 2, 3, bestehend aus dem U-förmigen Joch 2, dein Drosselkern 3 und den beiden Luftspalten, ein magnetischer Fluss. Dieser Fluss verläuft dauernd in einer Richtung, beispielsweise in der durch den Pfeil C angegebenen Richtung, Lind seine Grösse ist abhängig von der Grösse des Gleichstromes und der Länge des Weges durch die Luftspalte<I>ei,</I> e2. Für eine be stimmte Grösse der Summe der Luftspalte ei -h e2 ergibt sich, dass bei Zunahme des Cz=leiehstromes der Zustand eintritt,
in dem der Gleichstromfluss und der Wechselstromfluss den Kern 3 sättigen. Zunächst zeigt sieh die Sättigung so, dass tür einen Teil jeder halben Periode wechselweise ein Schenkel gesättigt wird, dann besteht nach weiterer Zunahme des Gleichstromes Sättigung während der gan- zen Zeit einer halben Periodendauer und schliesslich ist jeder Schenkel auch während des Zeitteils gesättigt, während dem der Weehselstromfluss dem Gleiehstromfluss ent gegengesetzt ist.
Wenn der Kern 3 ganz gesättigt ist. -v, ird die Impedanz der Spule 4 sehr gering, itnd es fliesst ein merklicher Wechselstrom, so dass, wie Fig. 2 zeigt, der Wechselstrom E in der Spüle mit dein Gleichstrom D ansteigt. In Fig. 2 ist sowohl der Wechselstrom E als auch der Gleichstrom D in Ampere aufge tragen.
In Fig. 2 gilt die Kurve F, die der Magiie- tisierungskurve des Kernmaterials entspricht, für einen Gleichstrombereich von etwa 25 000 bis 35 000 Ampere, denn, wenn die Regulie rung eine lineare Charakteristik zeigen soll. darf nur über den geraden Teil der Steuer einrichtung gearbeitet werden, das heisst zwi schen den mit einem Kreis markierten Punk ten F, und F2. Wenn dagegen ein Signal erhalten werden soll, das den Strom ausser halb des soeben genannten Bereiches regeln soll, dann stellt die Veränderung der Luft spalte ein geeignetes Mittel dar, um auf einer Kurve mit ähnlichem Verlauf aber mit einer gegenüber der erstgenannten Kurve verscho benen Lage zu arbeiten.
Mit grösserem Luft spalt ergibt sich eine Kurve, wie sie beispiels weise in Fig. 2 mit G bezeichnet ist. Diese Kurve bietet. zwischen den Punkten G1 und G2 einen Bereich von etwa 45000 bis<B>55000</B> Ampere. Natürlich kann eine ganze Schar von Kurven erhalten werden, die zwischen den beiden gezeigten Kurven liegen und Luftsnalt- einstellungen erfordern, die zwischen den Ein stellungen für die beiden gezeigten Kurven liegen.
Zur Einstellung der gewünschten Magneti- sierungskurve wird zweckmässigerweise der Kern mit der Reaktanzwicklung um eine Achse x drehbar angeordnet, so dass der wirk same Luftspalt durch Drehen des Kernes ein gestellt werden kann. Dadurch kann ein sehr grosser Arbeitsbereich erzielt werden, wobei Einstellung und Eichung leicht durehführ bar sind. Das in der beschriebenen Weise erhal tene Wechselstromsignal kann benutzt wer den, um das Generatorfeld mittels einer Am plidineschaltung 7, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, zu steuern.
Eine Wicklung 7a des Erre gerfeldes der Amplidyne-Erregern-aschine wird über die oben beschriebene, bei 8 veranschau lichte Vorrichtung von einem gleichgerichteten Signal erregt. Die andere Wicklung 7b des Feldes wird über den Teil 9, der eine Span- nungs- und Frequenz-Strom-Charakterintik besitzt, die der Charakteristik der hier ver wendeten Reaktanz gleich ist, erregt. Auf diese Weise ist die Anordnung für den Betrieb von Spannungs- und Frequenzänderungen der Weehselstromquelle unabhängig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung für das selbsttätige Konstant halten des Stromes einer Gleichstrom-Sammel- sehiene auf vorbestimmten \#Tert, mittels eines die Gleiehstromsammelschiene umfassenden -magnetischen Kreises, dadurch gekennzeich net, dass der Magnetkreis aus zwei getrennten Teilen (2, 3) mit einem veränderlichen Luft- spalt zwischen den beiden Teilen gebildet ist, wobei der eine (3) der beiden Teile, der eine auf zwei Schenkeln angeordnete, von W ech- selstrom gespeiste Induktionswicklung (4) trägt, aus sättigungsfähigem Material herge stellt ist, und das Ganze so eingerichtet ist,da.ss Steuersignale für die Regelung einer die Sammelschiene speisenden Gleichstromquelle von dem Strom in den Induktionswicklungen abgeleitet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der sättigungs fähige Kernteil aus solchem magnetischem Material gebildet ist, das zwischen gesättig tem und ungesättigtem Zustand eine grosse Veränderung des B%H-Verhältnisses aufweist.\'. Vorrichtung nach Unteranspruch l., da durch gekennzeichnet, dass die Feldwicklung eines Gleichstromgenerators, der die Sammel- 5ehiene speist, von einer Amplidyne-Erreger- masehine erregt wird, deren Erregerfeld in Abhängigkeit von den in den Induktions- ,vieklungen erzeugten Signalen gesteuert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB2370652A GB720128A (en) | 1952-09-22 | 1952-09-22 | Improvements in and relating to automatic current control systems |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH323434D CH323434A (de) | 1952-09-22 | 1953-09-01 | Vorrichtung für das selbsttätige Konstanthalten des Stromes einer Gleichstromsammelschiene auf vorbestimmtem Wert |
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| GB (1) | GB720128A (de) |
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Also Published As
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|---|---|
| ES211322A1 (es) | 1954-03-16 |
| GB720128A (en) | 1954-12-15 |
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