CH323481A - Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von flüssigen bis pastenförmigen Stoffen in Kunststoffbehältern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von flüssigen bis pastenförmigen Stoffen in Kunststoffbehältern

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CH323481A
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Lang Helmuth
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Hoechst Ag
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/02Machines characterised by the incorporation of means for making the containers or receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/02Combined blow-moulding and manufacture of the preform or the parison
    • B29C49/06905Using combined techniques for making the preform
    • B29C49/0691Using combined techniques for making the preform using sheet like material, e.g. sheet blow-moulding from joined sheets

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Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von flüssigen bis pastenförmigen Stoffen in
Kunststoffbehältern
Es sind bereits Verfahren bekannt, um in nahtlose oder geschweisste Schläuche aus Kunststoff flüssige oder pastenförmige Stoffe   eillzufüllen    und alsdann diese gefüllten Schläuche durch abteilweises örtliches Zusam  menquetschen    in vorbestimmten Abständen und Verschweissen der   Schlauchwandungen    an dieser Stelle in einzelne Behälter zu unter  leilen, welche    mit dem eingefüllten Gut ausgefüllt sind.

   Dieses an und für sich einfache Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass es nicht möglich ist, hierbei die   Füllgutmenge    in den einzelnen Behältern in einem vorbestimmten Ausmass zu halten bzw. alle   Behäl-      ter hunter    sich gleich gross zu maehen.   Ausser-    dem ist die praktische Durchführung des Verfahrens trotz seiner Einfachheit an   die Verwen-    dung mehrerer Apparate und Vorrichtungen zum Unterteilen,   Verschweissen und Schluss-      endliehem    Voneinandertrennen der Behälter gebunden, wobei auch mehrere Arbeitskräfte zur Durchführung des Verfahrens eingesetzt werden müssen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verpaeken von flüssigen bis pastenförmigen Stof  fen    in Kunststoffbehältern aus Kunststofffolien unter Anwendung der   Hochfrequenz-    schweissung und bei gleichzeitiger Bildung einer Vielzahl von   Einzelpackungen    zwischen zwei als Matrizen für die Packungen ausge  bildeten Pressorganen.    Das Verfahren ist gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass man zwei aufeinanderliegende Folien zwischen zwei rahmenartigen   Pressorganen    flüssigkeitsdicht einklemmt und innerhalb derselben zwei gegeneinander be  vegliehe,

      gitterartig als Matrizen für die   herzustellende Packungsgruppe    ausgebildete   Hoehfrequenzelektroden    derart   gegenüber-    stellt, dass der Abstand der beiderseitigen Schweisskanten nur noch klein im Vergleich zur Dicke der herzustellenden Einzelpackungen ist, danach das Füllgut unter einem solchen Druck zwischen die Folien hineinpresst, dass der hydraulische Druck die Folien bis zum Anliegen in die   Matrizenhohlräume    der Elektroden verstreckt, und anschliessend die beiden Elektroden über den verbliebenen geringen Abstand der Schweisskanten zusam  menführt,    bis die Folieninnenwandungen zwischen diesen Kanten sich berühren und mittels der unter   Hochfrequenzspannung    gesetzten Elektroden miteinander verschweisst werden.



   Bei einem Ausführungsbeispiel der   erfin-      dungsgemässen    Vorrichtung lässt sich die Dosierung des in jeden Behälter eingefüllten Füllgutes im vorbestimmten Ausmasse genau einhalten, wobei das Bilden und Füllen des  Behälters in ein-und derselben Vorrichtung vorgenommen werden kann, und zwar   nöti-    genfalls auch   einsehliesslieh    des Voneinandertrennens der einzelnen Behälter im Falle der gleichzeitigen Herstellung mehrerer   unmittel-    bar   aneinandergereihter    Behälter.

   zum Beispiel können als Trennmittel   Scherelektroden    verwendet werden, indem etwa die   Rahmen-    leisten unmittelbar mit mittleren   Seherelek-      trodenkanten    versehen sind, so dass zugleich mit dem Verschweissen der Folien in den Randzonen das Durchtrennen in diesen Zonen erfolgt.

   Jedoch können die Rahmenleisten auch mit mechanisch schneidenden Trennmitteln versehen sein, welche unabhängig vom Eigentlichen Sehweissvorgang das   Durchtren-    nen der Folien in der Randzone vornehmen, wobei   zweekmässig    die Trennmittel derart gesteuert sind, dass das Trennen benachbarter Behälter voneinander frühestens während des   Sehweissvorganges, jedoch vor    dem Freigeben der Behälter durch das   Voneinanderwegbewe-    gen der Elektroden erfolgt.



   Bei geeigneter Wahl des Werkstoffes für die die Begrenzungsfläche bildenden Teile der Elektroden ist auch die Verpackung dielek  trisch    ungünstiger Füllgüter, wie z. B. gra  phitierter Öle,    trotz Verwendung von Elektroden ohne Schwierigkeiten möglich.



   Es ist bei einem Verfahrensbeispiel   mög-    lieh, aueh   Kunststoffhartfolien      zn verwenden,    wenn diese Folien spätestens während des Einfüllens des Füllgutes durch Erwärmen in einen verformbaren plastischen Zustand   über-    führbar sind und alsdann in diesem verformt werden. Zum entsprechenden Erwärmen der Folien kann man sieh z. B. der   Hochfrequenz-    erwärmung bedienen bzw. im Falle des Einfüllens von erhitztem Füllgut dieses in   genü-    gend heissem Zustande zwischen die Folien einpressen, wobei mit dem   Füllvorgang zu-    gleich die Verformung der Folien und Bildung des Behälters herbeigeführt wird.

   Die Folien können jedoch   aueh-bereits vor    Einfüllen des Gutes mittels eines erhitzten Mediums erwärmt werden. Hierzu kann z.   B.    ein erhitztes oder gasförmiges bis flüssiges Medium Verwendung finden, welches z. B. zwi  schleu    die in die Vorrichtung eingelegten Folien eingepresst wird. In diesem Falle sowie im Falle der Verformung der Folien durch unmittelbares Einpressen von heissem Füllgut muss dafür gesorgt werden, dass sich zwischen den Folien und den Begrenzungsflächen nicht   Lufteinsehlüsse    bilden, welche das Volumen des Behälters herabmindern könnten. Es ist daher zweckmässig in die Be  grenzungsfläehen    mindestens je einen Kanal münden zu lassen, der entweder ins Freie oder zu einer   Evakuiervorrichtung    führt.

   In letzterem Falle kann das Erhitzen der Folien mittels eines druch diese Kanäle zu- und abgeleiteten Mediums   erlolgen,    wobei während der Verformung das Medium einem Unterdruck ausgesetzt wird. Eventuell können auch Hartfolien mit   geringem Weiehmachergehalt    Verwendung finden, um die Verformung etwas zu erleichtern. Die Verwendung von   Hartfolien    mit oder   ohne Weiehmaehergehalt    ist besonders für die Verpakcuntg empfindlicher Füllgüter vorteilhaft, wie Lebensmittel, insbesondere Gewürze, Öle und dergleichen.



   An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert.



   Fig. 1 zeigt einen Sekrechten   Mittellängs-    schnitt durch eine Vorrichtung zum Verpacken von flüssigen bis pastenförmigen Stoffen.



   Fig. 2 zeigt ein   Steuerdiagramm    für diese Vorrichtung.



   Nicht näher dargestellte und erläuterte Teile sind an sich bekannt.



   Wie aus Fig.   1    ersichtlich, weist die Vorrichtung zwei als Stempel   a,    bzw.   a2    ausgebildete   Hochfrequenzelektroden    auf, welche   längsversehiebbar    in je einem kappenförmigen Gehäuseteil   bl    bzw.   b2    gelagert sind, die rahmenartige   Pressorgane    bilden.

   Diese   Gehäuse-    kappen bl,   b2    sind an den einander zuge  kehrten    Seiten offen und sind an den miteinander abgekehrten Böden mit je einer   zen-    tralen Bohrung versehen, durch welche je eine   Stange cl    bzw. c2 durchgeführt ist, wel  che    am zugehörigen Stempel   a,    bzw.   a    sitzt.



  Mit einer nicht dargestellten   Antriebseinrich-    tung können die   Stangen cl und c2 und    damit die Stempel gegeneinander zu-und voneinder wegbewegt werden. Analog sind die beiden   Gehäusekappen      b,    und   b2    mit einer nicht   largestellten    Antriebseinrichtung gekuppelt, welche ebenfalls ein   Aufeinanderzu-bzw.    Voneinanderwegbewegen der   Gehäusekappen    bl, b2. unabhängig von den Stempelbewegungen, ermöglichen.



   Die   Alantelränder    der   Gehäusekappen    bl,   b,    sind an der in Fig.   1    linksseitig darge  stellten Einfüllstelle    mit halbrunden Ausnehmungen, zur Bildung einer Einlassöffnung d, versehen.



   Die Stempel a1, a2 weisen auf den einander zugekehrten Seiten eine Reihe von in ihrer   Cresamtheit    je einen   zusammenhängen-    den Rahmenrost bildenden Leisten   e.,    bzw. e2 auf, welche mindestens in einer Richtung aneinandergereihte Felder   umrahmen,    wobei in jedem Feld je ein   Einsatzstück fl    bzw.   J2    in die Stempel al bzw.   a2    eingesetzt ist. Die Einsatzstücke bestehen aus dielektrischem   lIaterial.    Die Einsatztücke f1, f2 und die Rahmenleisten   el,    e2 liegen einander in der   Versehieberiehtung der    Stempel paarweise unmittelbar gegenüber.

   Die   Einsatzstüeke fl,    f weisen an den einander gegenüberliegenden Seiten   nach. einwärts gewölbte    Begrenzungs  flächen gl bzw. g2 auf, welche    zusammen mit den sie   ringsumgebenden    Rahmenleisten el bzw.   e2    die Aussenkonturen je eines der zu bildenden Behälter umgrenzen.

   Von je zwei an der Bildung des gleichen Behälters beteiligten Einsatzstücken f1, f2 ist mindestens ein   Einsatzstüek,    wie dies für das in Fig. 1 links oben liegende Einsatzstüek f1 dargestellt ist, zum Teil als federnder Puffer h ausgebildet, der also auf der einen Seite an der Bildung der Begrenzungsfläche gl, und zwar in deren mittleren Teil, beteiligt ist und auf der andern Seite unter dem Einfluss einer mit vorbestimmter Druckspannung eingesetzten   Pufferfeder    i steht, die anderseits gegen einen in den Boden des Stempels   cbl      eingeschraub-    en Deekel abgestützt ist. Es ist zweckmässig, die Vorspannung der Pufferfedern i   verstell-    bar vorzusehen, z.

   B. dergestalt, dass der ge  nannte Deckel    mehr oder weniger tief in den   Stempelboden einschraubbar    und in versehiedenen Lagen feststellbar ist. Die Rahmenleisten el, e2 sind auf den einander gegenseitig zugekehrten Seiten mit Ausnehmungen   7, 1    bzw.   As    versehen, welche sich über die ganze Länge der betr. Rahmenleisten erstrecken.

   In den Ausnehmungen   ksi    sind Messer m angeordnet, welche in der   Stempelverschieberieh-    tung relativ zum Stempel beweglich sind und von einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung derart bewegt werden können, dass ihre Schneiden bis in die   Aussparungen k2    der gegenüberliegenden Rahmenleisten hineinpressbar sind, wenn die Stempel   Ci    und   a2    bis in ihre noch zu erläuternde Endlage aufeinander zu bewegt worden sind.



   Die Vorrichtung weist ferner eine der Ein  lassöffnung d    zugeordnete   Fülldüse      n    auf, die   winkelrecht    zur   Versehieberiehtung    der Gehäuskeppen b1 b2 verschiebbar ist und mittels einer Fülleitung o an den nicht dargestellten   Füllgutsammelbehälter    angeschlossen ist.

   Von dieser   Füllgutleitung    zweigt in unmittelbarer Nähe der Auslassöffnung eine   Rüeklaufleitung    p   unter    Zwischenschaltung eines federbelasteten Überdruckventils q ab, welche in den   Füllgutsammelbehälter    zurückgeführt ist und dazu dient,   übersehüssige    Füllstoffe in den Sammelbehälter   zurückzu-    befördern.



   In die Begrenzungsfläehe gl,   g2    mündet je ein Kanal   ri    bzw.   r2    bzw. s, welcher für die Durchleitung eines gasförmigen Mediums bestimmt ist und welcher anderseits an den Raum   t,    bzw. t2 zwischen dem betreffenden Stempel a1, a2 und dem Boden der   zugehöri-    gen Gehäusekappe   b,    bzw.   b2    angeschlossen ist. Der Kappenboden ist seinerseits durch je einen Kanal   ul    bzw.   u    durchbrochen, der im vorliegenden Falle ins Freie mündet, aber auch so ausgebildet sein kann, dass er an eine Leitung auschliessbar ist, die z. B. wahlweise mit einem Evaquator und mit einer Druckluftquelle verbunden werden kann.



   Unter Umständen ist es zweckmässig, den untern Kanal u2 wahlweise ins Freie mündend und an die Druckluftquelle anschliessbar auszubilden, um, wie später noch erläutert     werden    wird, ein selbsttätiges Ausstossen der gebildeten und gefüllten   Behälter durchfüh-    ren zu können.



   Zum Gebrauch werden die Stempel a1,   a2    und die   Gehäusekappen bl, b2    in einem   vor-    bestimmten Ausmass so weit voneinander bewegt, dass der Zwisehenraum zum Einlegen der als   Verpaekungsmaterial    vorgesehenen Folien   vl      und v2 ausreicht.    Die Folien   v,    und   '2    bestehen aus einem mindestens im er  wärmten    Zustande plastisch verformbaren Kunststoff. Je nach Bedarf können zwei be  züglich    der Dieke, der Härte, der Färbung, der Lichtdurehlassfähigkeit und der   Oberflä-      chenbeschaffenheit    (z.

   B.   Narbung)    mindestens in einem   dieser Merkmale unterschied-    liche, dicht aneinanderliegende Folien vl, v2 verwendet werden. Beim Einlegen der Folien ist darauf zu achten, dass etwaige   Luftein-      schlüsse    zwischen ihnen beseitigt werden. Das kann in einfacher Weise beim mechanischen Einführen der beiden Folien zwischen die Ge  häusekappen    bl, b2 erzielt werden, indem in der   Einführimgsrichtung    gesehen vor diesen   Gehäusekappen    ein Abquetsehwalzenpaar gesehaltet ist, durch welches die Folien aufeinanderliegend gemeinsam hindurchgeführt werden.

   Hierbei pressen die Walzen die Folien federnd so stark gegeneinander, dass etwaige Lufteinschlüsse zurückbehalten und also die Folien in dieht aufeinanderliegender Stellung zwischen die Gehäusekappen gelangen.



   Alsdann werden die Gehäusekappen b1, b2 und die Stempel ai, a2 mittels der genannten   Antriebseinriehtungen    bis in die in Fig.   1    dargestellte Lage aufeinander zu bewegt. In dieser Lage sind die beiden Folien vl,   v2    unmittelbar ausserhalb der Stempel al,   a2    durch die Mantelränder der   Gehäusekappen    bl,   b    ringsum dicht und reibungsschlüssig   gegen-      einandergepresst.    Der Abstand der beiderseitigen Schweisskanten bl,

     b2    ist nur noch klein im Verglich zur Dicke der herzustellenden   Einzelpaekungen.    Lediglich im Bereich der Einlassöffnung   ld    weisen die Folien einen entsprechenden Zwisehenraum gegenüber den Mantelrändern auf. Nun wird die   Einfüll-    düse n mitsamt den Leitungen o, p zwischen den Folien vl,   t's    und unter Zwischenklemmen dieser Folien dichtend an die   Einlassöff-    nung d herangeschoben. Um einen dichten   Sehluss    zu erreichen, sind diese   Einlassöff-    nung und die Düse konisch ausgebildet.

   Nun wird durch die Leitung o unter Druck   flüssi-    ges bis pastenförmiges Füllgut eingepresst, was zur Folge hat, dass die beiden Folien in ihrem ganzen Bereich innerhalb der Mantelränder der   Gehäusekappen bl, b2    auseinandergetrieben werden. Hierbei legen sich vorerst die Folien im Bereich der Randzone der   einzel-    nen zu bildenden Behälter an die Rahmenleisten el,   63    an und werden durch diese daher im vorbestimmten Abstand voneinander abgestützt.

   Innerhalb dieser Randzonen werden dagegen die Folien bis zur Anlage an den beiderseitigen, die   Behältergestalt    bestimmenden Begrenzungsflächen gl,   g2    auseinandergetrieben, wobei die zwischen den Folien und diesen Begrenzungsflächen   befindliehe    Luft durch die Kanäle rl,   r2    bzw. s in die Räume tl, t2 und von diesen durch die Durchbre  ehungen    ul, u2 ins Freie entweichen können.



  Sobald die Folien an den Begrenzungsflächen   ssi,    g2 anliegen, ist der Einfüllvorgang been  det.    Nunmehr werden die Stempel ai,   a2    mittels der Stangen   cl,      c2    durch die betreffende Antriebseinrichtung in gleichem Ausmass bis zum völligen Aneinanderpressen der Folie in den Randzonen aufeinander zu bewegt.

   Hierbei wird das gegenüber dem vorbestimmten Inhalt der Behälter übersehüssige Füllgut durch die Einlassöffnung d und die Düse n wieder herausgequetscht, wobei der Druck in der Zuleitung o bis zur Auslösung   des Über-    druckventils q ansteigt, so dass das   zurückge-      förderte    Gut durch die Rüeklaufleitung   e    in den Sammelbehälter aurückgeführt wird. Die Rahmenleisten   el    und   e2    verhindern nun durch das feste Zusammenhalten der beiden Folien in den Randzonen jedes weitere Herauspqetschen von Füllgut.



   Nunmehr werden die Stempel a1, a2 unter   Hoehfrequenzspannung    gesetzt und alsdann unter weiterem   Aufeinanderzubewegen    die Folien mittels der Rahmenleisten el,   e2    in den   Randzonen miteinander-verschweisst.    Bei diesem   Aufeinanderzubewegen    der Stempel a1, a2 ist infolge des Gegeneinanderpressens der Folien in den Randzonen ein weiteres Herausquetschen von Füllgut ausgeschlossen.



  Jedoch sind die Pufferfedern i in ihrer Vorspannung derart bemessen, dass die Puffer h genügend   naehgeben    können, um als   Kompen-    sation   fUr    die mit dem Schweissvorgang ver  bundene Volumenverdrängung    ein entsprecliendes elastisches Nachgeben zu ermögliehen, wobei die Folien im Bereich der auf die   Puf-    fer   h    entfallenden Teile der   Begrenzungsflä-    ehe   ssi    eine entsprechende Formänderung errahren.



   Es steht nichts im Wege, die   Gehäusekap-    pen   nul, bu    als zusätzliche Elektroden auszubilden, so dass ihre Mantelränder, abgesehen on dem Bereich der Einlassöffnung d, an der Schweissung in den äussersten Randzonen der Behälter beteiligt sind.



   Es steht auch nichts im Wege, mindestens eine der Begrenzungsflächen gl,   g2    für jeden Behälter mit   Prägezeiclien    zu versehen, so dass die anliegende Folie spätestens während des   Sehweissvorganges    mit einer   entsprechen-    den Prägung versehen wird, welche beliebige, den Verwendungszweck des   Füllgntes    oder dessen Beschaffenheit betreffende Angaben aufweisen   kann, einschliesslich etwaiger Mar-      kenzeichen    und Herkunftsangaben.



     Ansehliessend    wird die Einrichtung zum Antrieb der Trennmittel betätigt, wodurch die Messer m die Randzonen in ihrem mittleren Teil   durchtrennen. Wenn sämtliehe Rahmen-    leisten e1, e2 mit Trennmitteln versehen und diese Trennmittel alle betätigt werden, dann werden alle Behälter voneinander getrennt.



  In diesem Falle empfiehlt es   sieh,    zum   schnel-    len   l-Ierausnehmen    der fertigen Behälter eine   Einrielitung zum selbsttätigen    Auswerfen   vor-    zusehen, welche nach dem nun anschliessenden   Wiedervoneinanderwegbewegen    der Stempel a1, a2 und Gehäusekappen b1, b2 in die Aus  gangslage    in Tätigkeit tritt. Hierzu dient die bereits erwähnte Druckluftquelle, welche zu diesem   Zweeke    an den Kanal   82      angesehlossen       wird, wonach ein Druckluftstoss genügt, um    durch die Kanäle r2 hindurch die Behälter aus den   Einsatzstücken f2 herauszubefördern.   



   Es kann jedoch unter Umständen vorteilhafter sein, die fertigen Behälter nicht einzeln, sondern gruppenweise voneinander zu trennen, indem vorzugsweise lediglich in einer Richtung hintereinanderliegende Rahmenleisten el,   e2    mit Trennmitteln versehen sind bzw. nur diese Trennmittel betätigt werden.



   Es entstehen dann, wenn in der   winkelrecht    dazu liegenden waagreehten Richtung noch eine Reihe von aneinandergereihten Behältern gebildet sind, in dieser Richtung aneinanderhängende Ketten von Behältern, und es genügt dann, die Endränder dieser Ketten zu erfassen, z. B. mit einer Greifervorrichtung und durch entsprechende Bewegungen, die Ketten einzeln aus den Einsatzstücken f2 herauszuheben.



   Es sind ferner Steuermittel zum   gegen-    seitigen   Versehieben    sowohl der Stempel als auch der   Gehäusekappen,    ferner zum Heranführen und   Wiederzurückführen    der   Einfüll-    düse, sowie zum Ein-und   Aussehalten    des   Sehweissstromes und eventuell    zum   selbsttäti-    gen Auswerfen der fertigen Behälter wie auch zum Einführen der Folien zwischen die Elektroden und zum Bewegen mechanisch ge  steuerter    Greifer, zum Fassen und   schritt-    weisen Fortschalten der Folien vorgesehen,

   und zwar in einer die einzelnen Verfahrensschritte automatisch in der vorbestimmten Reihenfolge periodisch fortlaufend   herbeifüh-    renden Weise.



   Ein   diesbezügliches      Steuerdiagramm    ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Hierin bedeuten die Bezugszeichen :    I das    Einlegen bzw. Einziehen und Heraus nehmen der Folien ;
II das Bewegen der   Gehäusekappen    bl, b2 ;
III das Heranführen und Wiederzurüekfüh ren der   Fülldüse      n ;   
IV den Füllvorgang ;
V das Bewegen der Stempel ai,   a2    ;
VI das Schliessen und Öffnen des   Hochfre-    quenzstromes ; VII das Bewegen der Trennwerkzeuge m. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, beginnt das Arbeitsspiel mit dem Einlegen der Folien entsprechend dem Kreisbogenstüek   1-2    auf der Kreislinie I. Als nächster Vorgang folgt das   Aufeinanderzubewegen    des   Gehäusekap-    pen bl, b2, entsprechend dem Bogenstüek   1-2    auf der Kreislinie II. Gleichzeitig mit diesem Vorgang erfolgt das   Aufeinanderzu-    bewegen der Stempel   a1,      a2    in die in Fig. 1 dargestellte Füllstellung, entsprechend dem Bogenstüek   l-2    auf der Kreislinie V.

   Alsdann wird die   Fülldüse    n an die   Einlassöff-    nung d der Gehäusekappe bl, b2   herangescho-       ben, entsprechend dem Bogenstüek 1-2 der    Kreislinie III. Anschliessend erfolgt das Füllen entsprechend dem   Bogenstüek      1-2    der Kreislinie IV. Nun werden die Stempel al, a2 bis zum Zwischenklemmen der Folien aufeinander zu bewegt, entsprechend dem Bogenstüek   3-t    der Kreislinie V. Alsdann wird die   Fülldüse      n    zurückgeschoben, entsprechend dem Bogenstüek   34    der Kreislinie III.



  Gleichzeitig mit diesem Vorgang können die   Gehäusekappen bl, b2 um    ein geringes Mass voneinander entfernt werden. Da dieser Ver  fahrenssehritt    fakultativ ist, ist das betreffende   Bogenstüek    in gebrochenen Linien dargestellt. Nun erfolgt das Schweissen entspreehend dem   Bogenstüek      1-2    der Kreislinie VI. Anschliessend wird die Trenneinriehtung   betätigt, entspreehend    dem   Bogenstüek    1-2 der Kreislinie VII.

   Dann werden sowohl die Stempel   ceci,    a2 als auch die   Gehäusekappen    bl,   b2    bis in die Ausgangslage voneinander weg bewegt, entsprechend den Bogenstüeken   5-6    der Kreislinie II bzw.   V.    Alsdann werden die fertigen Behälter bzw.   Behälterketten    entnommen oder ausgeworfen, entsprechend dem   Bogenstüek      3-1    der Kreislinie   I.   



   Durch den als   Eventualmassnahme    er  wähnten      Arbeitssehritt    3-4 der Kreislinie II wird vermieden, dass die Mantelränder der    Gehäusekappen bi, b2 am Schweissvorgang    beteiligt werden, indem durch ein gering  fügiges      Voneinanderbewegen    der   Gehäuse-    kappen bl, b2 ihre Mantelränder ausser Kontakt mit den Folien gelangen. Hierdurch kann an   Schweissenergie    gespart werden. Dasselbe kann jedoch auch erreicht werden, wenn die   Gehäusekappen    bl,   b    aus einem elektrisch nicht leitenden Stoff hergestellt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Verpacken von flüssigen bis pastenförmigen Stoffen in Kunststoffbe- hältern aus Kunststoffolien unter Anwendung der Hochfrequenzschweissung und bei gleich- zeitiger Bildung einer Vielzahl von Einzelpackungen zwischen zwei als Matrizen für die Packungen ausgebildeten Pressorganen, dadurch gekennzeichnet, dass man zwei aufeinanderliegende Folien zwischen zwei rahmenartigen Pressorganen flüssigkeitsdicht einklemmt und innerhalb derselben zwei gegeneinander bewegliche, gitterartig als Matrizen für die herzustellende Packungsgruppe ausgebildete Hochfrequenzelektroden derart ge genüberstellt,
    dass der Abstand der beiderseitigen Schweisskanten nur noch klein im Vergleich zur Dicke der herzustellenden Ein zelpackungen ist, danach das Füllgut unter einem solchen Druck zwischen die Folien hineinpresst, dass der hydraulische Druck die Folien bis zum Anliegen in die Matrizenhohl- räume der Elektroden verstreckt, und anschliessend die beiden Elektroden über den verbliebenen geringen Abstand der Schweisskan- ten zusammenführt, bis die Folieninnenwandungen zwischen diesen Kanten sich berühren und mittels der unter Hochfrequenzspannung gesetzten Elektroden miteinander verschweisst werden.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich- net durch zwei gegeneinander bewegliehe und einander gegenüberstehend angeordnete rahmenartige Pressorgane, innerhalb deren win kelrecht zu den Rahmenebenen gegeneinander beweglich zwei Hochfrequenzelektroden angeordnet sind, deren jede ein Metallgitter besitzt, dessen Zwischenräume durch vertiefte Füllstüeke aus elektrisch nicht leitendem Material ausgefüllt sind, eine von einer Druckpumpe gespeiste, seitlich an die Berührungs- ebene der Pressorgane heranführbare Fülldüse für die zu verpackenden Stoffe sowie Antriebseinrichtungen, die die vorgenannten Teile abwechselnd derart betätigen,
    dass sich ein fortlaufender Arbeitsrhythmus für den Cesamtvorgang ergibt, wobei die gegenseitige Bewegungsfreiheit der Schweisskanten der Elektroden klein im Verhältnis zur gegenseitigen Bewegungsfreiheit der die Elektroden umgebenden Pressorgane ist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter aus Kunststoffhartfolie gebildet werden, die spä testens während des Füllvorganges zur Erleich- terung des Streckvorganges erwärmt wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie durch lieiss eingebrachtes Füllgut erwärmt wird.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie durch Hochfrequenzwärme erwärmt wird.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie durch einen hindurchgeführten Wärmeträger erwärmt wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Einzelpackungen während ihrer durch mindestens eines der durch die Elektroden und Pressrahmen gebildeten Fixiermittel bewirkten Fixierung in der Verpaekungslage durch in einen dieser Teile eingebaute Trennmittel von den übrigen Packungen abgetrennt werden.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Trennmittel Messer verwendet werden.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Trennmittel Scherelektroden verwendet werden.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen die Elektroden eingebrachten Folien durch vorgeschaltete Mittel luftfrei aufeinandergepresst werden.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Folien zwisehen Abquetsehrollen zugeführt werden.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kunststofffolien untersehiedlicher Dicke verwendet werden.
    11. Verfahren nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kunststofffolien untersehiedlieher Härte verwendet werden.
    12. Verfahren nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kunststofffolien untersehiedlicher Farbe verwendet werden.
    13. Verfahren nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kunststofffolien untersehiedlicher Transparenz verwendet werden.
    14. Verfahren nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei KLinststoff- folien unterschiedlicher Narbung verwendet werden.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstüeke der Elektroden mit dünnen Bohrungen zum Durehlass von Gasen versehen sind.
    16. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Elek troden in den Füllstücken gefederte Puffer zum Ausgleich der Volumenverdrängung beim Schweissvorgang enthält und dass die Federungen in ihrer Härte einstellbar sind.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Fülldüse nahe ihrer Mündung einen Rüeklaufabzweig mit Überdruckventil enthält.
    18. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Teil der Schweisskanten einer Elektrode Selmeidwerkzeuge geführt sind, die das Zertrennen der geschweissten Folien in Einzelpackungen noch in der Verpackungslage ausführen.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Kanten einer Elektrode als Scherelektroden ausgebildet sind.
    20. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadureh gekennzeiehnet, dass sie Mittel zum selbsttätigen Auswerfen der fertigen Packun- gen aufweist.
    21. Vorrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zum Auswerfen der fertigen Packungen durch Pressluft aufweist.
    22. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zum automatischen Einführen der Kunststoffolien aufweist.
    23. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Füllstüeke der Waffelelektroden Prägezeiehen in derartiger Anordnung aufweist, dal3 diese während des Full-lad Sehweissvorganges selbsttätig in die an die Füllstüeke herangepressten Folienteile der betreffenden Einzelpackungen eingeprägt werden.
CH323481D 1953-03-12 1954-03-09 Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von flüssigen bis pastenförmigen Stoffen in Kunststoffbehältern CH323481A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127272B (de) * 1959-10-08 1962-04-05 Bebo Plastik G M B H Maschine zum kontinuierlichen Verschliessen von befuellten offenen Kunststoffdosen
EP3187426A1 (de) 2015-12-28 2017-07-05 MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG Verpackungsmaschine

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