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Maschine zum kontinuierlichen Verschließen von befüllten offenen Kunststoffdosen
Fischmarinaden und sonstige tafelfertige Lebensmittel werden in tiefgezogene Dosen
aus Kunststoff, insbesondere Vinylpolymerisaten, wie Polyvinylchlorid, ferner Polyäthylen
u. dgl., abgefüllt, die dann mit Platten oder Folien aus gleichem Kunststoffmaterial
luftdicht abgeschlossen werden müssen. Da üblicherweise die runden oder viereckigen
tiefgezogenen Kunststoffdosen nicht in Einzelstücken, sondern in Form von eine Mehrzahl
solcher Dosen umfassenden Nutzen erzeugt werden, läßt sich der Abpackvorgang vereinfachen
und verbilligen, indem man jeweils einen ganzen, mehrere offene Dosen umfassenden
Nutzen befüllt, verschließt und erst dann die befüllten und verschlossenen Dosen
vereinzelt.
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Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum kontinuierlichen Verschließen
einer Mehrzahl von befüllten, in Reihen neben- und hintereinander zusammenhängend
geformten Kunststoffbehältern mit einer planen, von einer Vorratsrolle abgezogenen
Kunststoff-Folie, bestehend aus einem mit Auswerfern ausgestatteten Aufnahmewerkzeug
für die Behälter und einem darüber angeordneten abziehbaren Schweißwerkzeug sowie
aus einer Vorrichtung zum Abtrennen eines Deckfolienstückes und einer Vorrichtung
zum Vereinzeln der verschlossenen Packungen. Die Maschine ist erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufnahmewerkzeug auf einem gegenüber dem oberen heizbaren
und ortsfest angebrachten Schweißwerkzeug heb- und senkbaren Tisch angeordnet ist,
wobei in der unteren Lage des Aufnahmewericzeuges dessen obere fläche etwa in der
Ebene eines feststehenden Zuführtisches licgt, der mit seitlichen Führungsleisten
und mit in der Längsrichtung hin- und herverschiebbaren Mitnehmern zum Fördern der
Packungen versehen ist.
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Es ist bereits eine Maschine bekannt, die röhrenförmige Kunststoffampullen
durch Aufschweißen einer dünnen Kunststoff-Folie verschließen soll. Bei dieser Maschine
ist eine Gruppe von Ampullen senkrecht nebeneinander in einen Aufnahmebehälter eingesetzt,
ein Verschlußfolienstreifen wird von einer Vorratsrolle über die offenen Enden der
Ampullen gelegt, mit einem Messer abgeschnitten, mittels eines von oben sich herabsenkenden
Schweißkontaktstempels auf den Ampullenrand aufgeschweißt und anschließend die aufgeschweißte
Verschlußscheibe durch ein ringförmiges Stanzmesser aus der Verschlußfolie herausgestanzt.
Diese Arbeitsweise mag für das Verschließen von Ampullen geeignet sein, läßt sich
aber nicht auf das Verschließen von Kunststoffdosen für Lebensmittelpräserven übertragen.
Die Ampullen, die in aller Regel zur Aufnahme von medizinischen Präparaten oder
von Füllfederhaltertinte u. dgl. bestimmt sind, zeichnen sich durch einen sehr geringen
Durchmesser aus, so daß auch die zu verschließende Füllöffnung nur einen sehr kleinen
Querschnitt besitzt. Außerdem sind die Ampullen niemals prall bis zur Unterseite
der Verschlußfläche gefüllt, sondern weisen zwischen Verschlußfläche und Füllgut
einen Hohlraum auf, weil der Inhalt solcher Ampullen mit der Spitze eines in die
Füllung eingetauchten Gerätes, z. B. einer ärztlichen Spritze oder der Spitze eines
Füllfederhalters, durch Aufziehen entleert wird und daher die Ampullen nur so weit
gefüllt werden dürfen, daß ihr Inhalt auch beim Eintauchen einer solchen Aufziehspitze
nicht überfließen kann. Im Gegensatz hierzu besitzen Kunststoffdosen für Lebensmittel
u. dgl. einen sehr großen Querschnitt, und es sind an ihnen entsprechend große Öffnungen
mit der Deckfolie zu verschließen. Außerdem muß bei Packungen dieser Art schon aus
Konservierungsgründen vermieden werden, daß zwischen Füllgutspiegel und der Unterseite
des Verschlußdeckels ein Luftraum verbleibt. Infolgedessen tritt die zugeführte
Declcfolie mit dem meist feuchten oder flüssigen Verpackungsgut in Berührung, und
es läßt sich nie völlig ausschließen, daß Flüssigkeitstropfen u. dgl. aus dem Füllgut
zwischen die Deckfolie und den umgebogenen Oberrand der Dose gelangen, wo die Schweißverbindung
hergestellt werden muß.
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Schließlich besitzen Ampullen in aller Regel nur einen ganz schmalen
Rand, der gerade der Materialdicke entspricht, und mithin auch nur eine minimale
Schweißfläche,
während die Kunststoffdosen für Lebensmittel üblicherweise mit einem verhältnismäßig
breiten, rechtwinklig nach außen umgelegten Rand oder Flansch ausgestattet sind,
so daß sich eine Schweißfläche ergibt, deren Flächeninhalt um mindestens zwei Größenordnungen
größer als bei der Ampulle ist. Aus allen diesen Gründen bestehen beim Verschließen
von I(unststoffdosen mit Kunststoffdeckeln völlig andere Probleme als beim Abdeckeln
von Kunststoffampullen, so daß eine Vorrichtung, welche letzteres vollbringt, für
die Lösung der erstgenannten Aufgabe weder geeignet ist noch irgendwelche brauchbaren
Fingerzeige zu geben vermag.
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Die Maschine der Erfindung stellt eine glückliche und im praktischen
Betrieb bewährte Kombination dar, welche in ihren sämtlichen Funktionen den speziellen
Erfordernissen des kontinuierlichen Verschließens befüllter offener Kunststoffdosen
in einer Weise und mit einer Betriebssicherheit genügt, die bisher noch nicht erreicht
werden konnte.
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Die Maschine der Erfindung ist in einer Ausführungsform in den Abbildungen
dargestellt.
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Abb. 1 zeigt einen Schnitt der Maschine in ihrer Längsausdehnung;
Abb. 2 zeigt einen Schnitt der Maschine in einer Ebene senkrecht zu Abb. 1; Abb.
3 stellt den Schnitt in der Ebene C-D von Abb. 1, Abb. 4 den Schnitt in der Ebene
A-B von Abb. 1 dar; Abb. 5 zeigt Einzelheiten des Unterwerkzeuges, Abb. 6 solche
der Betätigung der Führungsschienen.
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Die -Maschine umfaßt einen waagerechten, feststehenden Tisch 78 (Abb.
1 und 3), der sich, abgesehen von einem Durchbruch 79, über die ganze Breite der
in Abb. 1 dargestellten Maschine erstreckt und auf dem die befüllten Dosennutzen
von links nach rechts zur Verschlußstation, zur Perforationsstation und über diese
hinaus gefördert werden. An den Längskanten des Tisches 78 sind senkrechte Führungsleisten
12 für die über den Tisch gleitenden Dosennutzen vorgesehen, über die in Längsrichtung
verschiebbare und gefedert abklappbare Förderschienen 27 hinaus und mit ihren im
rechten Winkel abgewinkelten Tei127a in den Raum oberhalb des Tisches 78 hineinragen.
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Die Förderschienen 27 führen entlang den Längskanten des Tisch es
78 eine regelmäßig hin- und hergehende Bewegung aus, wobei sie bei der Bewegung
von rechts nach links mit ihren abgewinkelten Teilen 27 a in den Raum oberhalb des
Tisches 78 hineinragen, während sie bei der Rückbewegung von rechts nach links so
weit nach außen geklappt sind, daß ihre oberen Umbiegungen nicht mehr in den Raum
oberhalb des Tisches 78 ragen. Die Strecke der Hin- und Herbewegung der Förderschienen27
entspricht der Seitenlänge eines einzelnen, in der Maschine zu verarbeitenden Dosennutzens,
so daß mit jeder Links-Rechts-Bewegung der nach innen geklappten Förderschienen
sämtliche auf dem Tisch 78 befindlichen Dosennutzen um jeweils eine Nutzenlänge
nach rechts gefördert werden, während sie bei der anschließenden Rechts-Links-Bewegung
der nunmehr winklig heraus geklappten Förderschienen in der erreichten Stellung
stehenbleiben.
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Die am Durchbruch des Tisches 79 arbeitenden Teile 49 der Förderschienen
sind gesondert ausgebildet und mit einem Scharnier und einer Druckfeder gehalten.
Die Schienenteile 49 sind nur so lang wie
das Unterwerkzeug 80. An dieser Stelle
müssen die Förderschienen 27 unterbrochen und abgefedert werden, da die Förderschienen
auch geschlossen sind, wenn das Unterwerkzeug 80 sich in seiner obersten Stellung
befindet. Dadurch wird erreicht, daß die Schienen länger in geschlossenem Zustand
verbleiben und den Bedienungspersonen an der Maschine eine größere Zeitspanne zum
genauen Einlegen der zu verschließenden Packungen gegeben wird.
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Im Tisch 78 ist der erwähnte größere Durchbruch 79 vorgesehen, der
den Bewegungsraum für den in senkrechter Richtung verschiebbaren Werkzeug-Aufnahmetisch
14 und das von diesen getragene Unterwerkzeug 80, 81, 52 bildet. In der Ausdehnung
dieses Durchbruches 79 sind die Förderschienen 27 auf die entsprechende Länge, wie
oben angegeben, gesondert abgeteilt und gesondert abklappbar gestaltet, weil sie
nicht nur während der Rechts-Links-Bewegung der Förderschienen, sondern auch während
der Stillstandsperiode, wo das Unterwerkzeug sich senkrecht nach oben und unten
bewegt, herausgeklappt stehen müssen. Will man diese Unterteilung der Förderschienen
vermeiden und durchgehende Förderschienen benutzen, dann muß deren Bewegungssteuerung
so gestaltet werden, daß sie nicht nur während der Periode ihrer Rechts-Links-Bewegung,
sondern auch in ihrer Stillstandsperiode, während das Unterwerkzeug sich senkrecht
nach oben und wieder nach unten bewegt, herausgeklappt stehenbleiben und erst unmittelbar
vor dem Beginn der Links-Rechts-Bewegung herangeklappt und dadurch mit denZwischenräumen
zwischen den einzelnen Dosen der Nutzen in Eingriff kommen.
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Die Auswerfer 81 stehen auf einem Blech 52, welches, wie Abb. 5 zeigt,
mittels eines senkrechten Flacheisens an der Maschinenwand angeschraubt ist.
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Das Flacheisen hat Langlöcher.
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Die rechtwinklig umgebogenen Oberkanten 27 a der Förderschienen 27
sind, wie die Abb. 6 zeigt, derart profiliert, daß sie in die Hohlräume zwischen
den einzelnen Dosen und den einzelnen Nutzen fingerartig eingreifen. Die schmaleren
Finger 27b passen beispielsweise in die Zwischenräume eines in Längsrichtung drei
Einzeldosen umfassenden Nutzens, während der breitere Finger 27 c in den Zwischenraum
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nutzen dieser Art paßt.
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Diese Gestaltung der Führungsschienen hat den Vorteil einer sehr
günstigen Kräfteverteilung und einer sehr schonenden Behandlung der zu fördernden
Nutzen, die mit ihrer Befüllung ohnehin ein beachtliches Gewicht darstellen und
daher gegen ruckartige Verschiebung sehr empfindlich sind, bei gleichzeitiger Gewährleistung
einer in Längs- und Seitenrichtung außerordentlich exakten und gleichmäßigen Verschiebungslänge.
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Die Verschlußstation der Maschine befindet sich im Bereich des bereits
erwähnten Durchbruches 79 des Arbeitstisches 78. Sie besteht aus dem senkrecht verschiebbaren
Werkzeug-Aufnahmetisch 14, der das Unterwerkzeug 80, 81, 52 trägt, welches als Unterlage
für den jeweils zu verschließenden Nutzen und als Gegenlager für die schweißenden
Teile des Oberwerkzeuges dient, und aus dem Oberwerkzeug 85 mit einem den Umfangslinien
der Einzeldosen des zu bearbeitenden Nutzens entsprechenden Schweißgitter 86 und
quer zur Förderrichtung und seitlich zur entfernteren Unterkante des Schweißgitters
angeordneten
Abtrenndraht 48. Dieses Oberwerkzeug, das während des
ganzen Arbeitsvorganges stillsteht, ist beispielsweise mittels Druckfederaufhängung42,
obere Aufnahmeplatte 43, Befestigungsplatte 44 und Isolatoren 45 befestigt. Das
Schweiß gitter 86 wird über einen an sich bekannten Bimetallregler 47 mittels Heizstäbe
46 (beispielsweise sechs Stäben zu je 140 Watt) auf die erforderliche Arbeitstemperatur
gebracht. Die Stromzuführung zur Beheizung des Oberwerkzeuges erfolgt durch einen
Stecker 28.
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Der Abtrenndraht 48 dient dazu, die als kontinuierliche Bahn zugeführteVerschlußfolie
jeweils zwischen dem zuletzt verschlossenen Nutzen und dem gerade in der Verschließungsoperation
befindlichen Nutzen durchzutrennen. Er besteht zweckmäßig aus einem hochwertigen
Stahl, z. B. V 2 A mit etwa 1 mm Dicke.
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Er arbeitet gegen eine am Unterwerkzeug vorgesehene, abgefederte Gegenschiene
50, die in einer Halterungsschiene 51 gelagert ist.
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Seitlich vom Oberwerkzeug ist eine Haltevorrichtung 26 für die Vorratsspule
25 vorgesehen, auf der die Verschlußfolie aufgewickelt ist und von der sie mittels
des Führungsbleches 29 an die nächstgelegene Unterkante des Oberwerkzeuges herangeführt
wird.
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Beim Anfahren der Maschine muß das freie Ende der Verschlußfolienbahn
von Hand über das Führungsblech 29 bis zur gegenüberliegenden rechten Kante des
Oberwerkzeuges gezogen werden, während sich das Unterwerkzeug mit dem ersten zu
verschließenden Dosennutzen von unten her an das Oberwerkzeug heranschiebt. Sobald
der erste Dosennutzen durch Aufschweißen dieses freien Endes der Folienbahn verschlossen
ist, erfolgt die weitere Zuförderung der Verschlußfolie selbsttätig dadurch, daß
anschließend der verschlossene Dosennutzen um eine Nutzenlänge nach rechts gefördert
wird und dabei gleichzeitig ein Stück Verschlußfolie von Nutzenlänge nachzieht.
Um dies zu ermöglichen, ist der Abtrenndraht 48 für die Verschlußfolie nicht auf
der linken, sondern auf der rechten Seite des Oberwerkzeuges (Abb. 1) angeordnet.
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Dem Verschlußwerkzeug ist in Förderrichtung eine Einrichtung zum
Perforieren der in der Förderrichtung verlaufenden Trennlinien des Nutzens zwischen
den einzelnen Dosen nachgeordnet. Diese Perforiereinrichtung besteht aus einer beheizten
Perforations-Messerrolle 11 und einer Gegenrolle 13, die z. B. mittels eines Perforationsgehäuses
8, einer Halterung 6, Isolatoren 7 an der Maschine angeordnet und mit einem Thermometer
9 und einem BimetallreglerlO versehen ist.
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Im übrigen besitzt die Maschine eine Antriebs- und Steuereinrichtung,
welche abwechselnd nacheinander die Längsverschiebung der an den Tisch 78 herangeklappten
Förderschienen 12 in Förderrichtung um die Länge eines Nutzens, das Anheben des
das Unterwerkzeug 80, 81, 52, 83, 84 tragenden Werkzeug-Aufnahmerisches 14 in seine
obere Stellung und das Abklappen, Verschieben um eine Nutzenbreite gegen Förderrichtung
und Wiederheranklappen der Förderschienen 12 bewirkt. Die Antriebs- und Steuereinrichtungbesteht
beispielsweise aus einem Elektromotor 55 mit 0,5 kW (n = 900), einer Motoraufhängung
68, einer Antriebskette 71, einem Schneckengetriebe 65 (1 : 25), einem Nockenhebel
57 mit dem Lagerbock 76, einer Stabilisierungsplatte 77, einem Kettenrad auf der
Nockenwelle 72, einem Hubnocken 74, einer Spindelmutter 67 zur Geschwindigkeitsregelung
und aus einem Handrad 66 zum Einstellen der Maschine.
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Eine zweckmäßige Lagerung des verschiebbaren Aufnahmetisches 14 für
das Unterwerkzeug besteht aus einer an Tischmitte angeordneten senkrechten Schubstange
17 mit einem Faltenbalg 18. Die so mit einem leichten Spiel gelagerte Schubstange
17 wird mittels zweier auf der Unterseite des Tisches 14 befestigter Führungssäulen
15 an zwei Führungsrollen 16 geradegeführt, wobei der Tisch 14 durch Verstellen
der die Rollen 16 tragenden Exzenterschrauben 33 seitlich verschiebbar ist. Auf
diese Weise wird erreicht, daß man das auf dem Tisch 14 befestigte Unterwerkzeug
80, 81, 52 jeweils exakt auf das feststehende Oberwerkzeug einstellen kann.
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Die senkrechte Verschiebung der Schubstange 17 wird durch einen Winkelhebel
23, eine Traverse 60 und einen Hubnocken 74 bewirkt. Auf diese Weise wird das Unterwerkzeug
80 angehoben.
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Die Hin- und Herverschiebung der Förderschienen 27 erfolgt durch
einen Fördernocken 56, einen Nockenhebel 57, ein Kugelgelenk 58, einen Transporthebel
21 und eine Kette 38. Das Öffnen und Schließen erfolgt über ein Segment 73 auf einem
Hebel 40 und über eine Kette 39.
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Die Aufhängung des Oberwerkzeuges mit dem Schweißgitter 86 und dem
Abtrenndraht 48 ist bereits beschrieben. Das Schweißgitter wird durch Widerstandsheizung
mittels der Heizstäbe 46 auf etwa 180 bis 2500 C erwärmt, wobei die Temperatur durch
einen Bimetallthermostaten geregelt werden kann. Im Gegensatz zu dieser Wärmekontaktbeheizung
des Schweißgitters wird der Abtrenndraht 48 zweckmäßig mittels Stromimpuls auf Glühtemperatur
gebracht, weil dieser Draht ja nicht zwei Kunststofflagen miteinander nur verschweißen,
sondern eine Kunststofflage völlig durchtrennen muß, wozu eine höhere Temperatur
erforderlich ist.
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Der Abtrenndraht 48 wird zweckmäßig über eine Drahtumlenkrolle 64
mittels einer in Federhalterung 62 angebrachten Feder 63 gespannt.
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Justierschrauben 61 dienen zur Feineinstellung des Oberwerkzeuges,
woraus sich, zusammen mit der bereits beschriebenen Verstellbarkeit des Unterwerkzeuges
mittels der Exzenterschrauben 33, eine sehr weitgehende Feinregulierung der Maschine
ergibt, die daher Dosen liefert, deren Verschlußfolien außerordentlich genau und
in gleichmäßiger Breite über den ganzen Umfang des Dosenrandes sauber aufgeschweißt
sind.
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Das Schweißgitter 86 des Oberwerkzeuges, das über die Isolatoren
45 mit der Befestigungsplatte 44 verbunden ist, kann in seiner Planparallelität
mit Hilfe der vier Justierschrauben 61 verstellt werden, die in entsprechenden Öffnungen
der oberen Aufnahmeplatte 43 eingesenkt sind und mit ihren Spitzen auf die Oberseite
der Befestigungsplatte 44 drücken, welche an der mit Druckfeder 42 abgefederten
und an einer durch ein Schraubengewinde in der oberen Aufnahmeplatte 43 hindurchgreifenden
und in ein ebensolches Gewinde der Befestigungsplatte 44 hineingreifenden Hauptschraube
hängt. Durch entsprechendes Höher- oder Tieferschrauben der Stellschrauben 61 läßt
sich nun die Planparallelität der Befestigungsplatte 44 und damit des mit dieser
starr verbundenen Oberwerkzeuges in gewissen Grenzen beliebig verstellen.
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Das Unterwerkzeug dient als nicht beheiztes Gegenlager für das Schweißgitter
86 des Obenverkzeuges und wird daher auf seiner Oberseite als ein entsprechend
gestaltetes,
aus sohmalen Schienen 80 bestehendes Gitter ausgebildet. Die durch diese Schienen
begrenzten Hohlräume entsprechen jeweils den Abmessungen einer einzelnen Dosenform,
so daß in jeden Hohlraum eine solche Dose derart hineinpaßt, daß der Dosenboden
auf dem Boden des Hohlraumes aufsitzt, während der Dosenrand mit seiner Unterseite
auf der Oberkante der Schienen 80 aufliegt. Mit dem auf diese Weise in die Hohlräume
des Schienengitters 80 eingebetteten Dosennutzen wird das Unterwerkzeug senkrecht
nach oben gegen das Schweißgitter 86 des Oberwerkzeuges gehoben und so weit an das
letztere angepreßt, daß im Bereich der Schweißgitterstäbe die Verschlußfolie fest
auf den von den Oberkanten der Gitterschienen 80 unterstützten Rand angedrückt und
mit diesem verschweißt wird.
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Sobald dieser Schweißvorgang beendet ist, wird das Unterwerkzeug,
das in seinen Hohlräumen den nunmehr auch auf der Oberseite verschlossenen Dosennutzen
enthält, in seine unterste Stellung zurückgeführt, und dabei wird eine Auswerfereinrichtung
tätig, welche den Dosennutzen nicht mit dem Unterwerkzeug bis zu dessen untersten
Punkt hin absinken läßt, sondern ihn innerhalb des Durchbruches 79 in der Ebene
des Arbeitstisches 78 hält, so daß dieser soeben verschlossene Dosennutzen bei der
nunmehr wieder beginnenden Links-Rechts-Bewegung der Förderschienen 12 von deren
zwei umgebogenen Oberkanten 49 a mit erfaßt und nach rechts in Richtung auf die
Perforierstation bewegt werden kann.
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Gegebenenfalls kann das Unterwerkzeug federnd ausgestaltet werden
durch Lagerung in einem auswechselbaren Rahmen mit fest aufgebrachtemGummibelag.
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Die Auswurfvorrichtung besteht aus Stempeln oder Stößeln 81, von
denen je einer in einer zentralen senkrechten Durchbohrung in jeder Kammer des Schienengitters
80 frei beweglich angeordnet ist und mit seinem unteren Ende auf einem waagerechten
Blech 52 steht, das mittels der Stellschraube 84 und der Muffe 83 in seiner Höhe
verstellbar ist, um die Höhe regulieren zu können, um die die oberen Enden der Auswerfer
über die Ebene der Oberkanten des Schienengitters 80 hinausragen. Die Auswerfer
oder Stößel laufen oben in eine kreisförmige Platte aus, die eine sichere Unterstützung
für die nach dem Abwärtssenken des Schienengitters 80 auf ihre ruhende befüllte
Dose bietet.
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Die Förderschienen 27 bestehen aus senkrechten Blechstreifen, derenUnterkanten,
wie in Abb. 3 und 6 dargestellt ist, an verschwenkbar gelagerten Tragstangen 35
befestigt sind, die ihrerseits in einem Rahmen angeordnet sind. Die Tragstangen
sind mittels an ihrem einen Ende angeordneter Rändelscheiben 37 um ihre Längsachse
schwenkbar, beispielsweise gegen die Spannung einer die beiden Exzenterkurbeln verbindenden
Zugfeder 89.
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In Abb. 3 sind die Förderschienen 27 so dargestellt, daß sie bei
senkrechter Stellung außer Eingriff mit dem Dosennutzen stehen und bei winklig nach
innen geklappter Stellung mit ihren Fingern 27 a, 27b, 27 c in die Zwischenräume
zwischen den einzelnen Dosen und Nutzen eingreifen. Dies ist eine andere Ausführung
für die vorher beschriebene Anordnung, bei der die Förderschienen in senkrechter
Stellung, bei etwas längeren Fingern 27a, 27b, 27c in die Zwischenräume zwischen
die Dosen und Nutzen hineinragen und durch winkeliges Nachaußenklappen außer Ein-
griff
gebracht werden. Das Herein- und Herausklappen der Förderschienen 27 kann beispielsweise
in der in Abb. 3 dargestellten Art über Verbindungsglieder und Schaltelemente von
dem gemeinsamen Antriebselektromotor 55 bewerkstelligt werden. Zu beachten ist,
daß in Abb. 3 nur zur Vereinfachung der Darstellung die linke Förderschiene 27 in
senkrechter und die rechte Schiene 27 in hereingekiappter Stellung gezeigt ist.
Selbstverständlich befinden sich auf beiden Seiten die Förderschienen 27 immer gleichzeitig
in senkrechter oder in winkeliger Stellung.
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Wenn, wie bereits erwähnt, die Führungsschienen 49 im Bereich des
Durchbruches 79 als abgetrennte und gesondert bewegliche Abschnitte ausgebildet
sind, so müssen die auf diese Abschnitte der Führungsschienen einwirkenden Steuerungsmittel
derart gestaltet sein, daß diese Abschnitte während der ganzen Dauer der Aufwärts-
und Abwärtsbewegung des Unterwerkzeuges 80 nicht in den Raum über der Arbeitsebene
der Maschine hineinragen.
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An der Perforationsstation werden die in Förderrichtung verlaufenden
Verbindungslinien zwischen den einzelnen Dosenreihen des oben verschlossenen Nutzens
durch eine Perforation markiert, die es gestattet, die gefüllten Dosen leicht von
Hand aus dem die Maschine verlassenden Nutzen zu vereinzeln.
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Zu diesem Zweck wird der Dosennutzen vorteilhaft zwischen einer in
ihrer Umfangszone keilförmig zu einer spitzen und in gleichmäßigen Abständen mit
etwa 1 mm tiefen Kerben oder Aussparungen versehenen beheizten Perforationsmesserrolle
11 und einer mit einem zylindrischen Rand ausgestatteten Gegenrolle 13 hindurchgeführt.
Die Messerrolle 11 wird dabei am ganzen Umfang bis auf etwa 4000 C beheizt.
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Da Ober- und Unterwerkzeug der Maschine in der beschriebenen Weise
sehr genau aufeinander eingestellt werden können, arbeitet die Maschine zuverlässig
und so sicher, daß in aller Regel keine einzige Dose zum Auslaufen gebracht wird.
Um aber auch für den seltenen Fall einer Verletzung der gefüllten Dose vorzusorgen,
kann die Maschine mit einer Ablaufwanne ausgestattet werden. Diese besteht aus einem
nahe unterhalb des Unterwerkzeuges angeordneten Auffangblech, das in eine schräge
Ablauffläche übergeht, die so angeordnet ist, daß sie sämtliche unterhalb des Auffangbleches
befindlichen Maschinenteile vor Abtropfen der Flüssigkeit abschirmt und die ablaufende
Flüssigkeit nach außerhalb der Maschine, insbesondere in einen geeigneten Auffangbehälter
leitet.
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Die Maschine kann in der Weise benutzt werden, daß die zu verschließenden
Dosennutzen von links her auf den Arbeitstisch 78 von Hand aufgesetzt und die verschlossenen
Dosennutzen auf der rechten Seite der Maschine wiederum von Hand abgenommen werden.
Zweckmäßig wird aber die Zu- und Abbeförderung mit Hilfe von an sich bekannten Transportbändern
durchgeführt.
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In der beschriebenen Ausführungsform ist die Maschine für Dosennutzen
ausgelegt, die 2 3 rechteckige Dosen enthalten, wobei quer zur Förderrichtung der
Maschine jeweils drei Dosen nebeneinanderliegen. In diesem Falle muß die Perforierstation
mit zwei in entsprechenden Abständen parallel zueinander angeordneten Obermessern
11 und Gegenrollen 13 ausgestattet sein. Gestaltet man dagegen den Durchbruch 79
und Ober- und Unterwerkzeug derart, daß
in der Förderrichtung der
Maschine der Nutzen drei Dosen hintereinander enthält, so weist er senkrecht zu
dieser Richtung nur jeweils zwei Dosen auf, und es genügt dann ein einziges Paar
von Obermessern 11 und Gegenrollen 13. Selbstverständlich kann die Maschine auch
für größere Nutzen ausgelegt werden, die eine größere Anzahl Einzeldosen enthalten.
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Entscheidende Vorteile der Maschine der Erfindung sind ihre leichte
und übersichtliche Handhabung, die Förderung der Dosennutzen innerhalb einer einzigen
Ebene, die genaue gegenseitige Einstellungsmöglichkeit von Unter- und Oberwerkzeug,
die Beschränkung auf ein einziges Werkzeugpaar und die Vornahme des Anperforierens
der verschlossenen Dosennutzen in der gleichen Maschine.