DE1127272B - Maschine zum kontinuierlichen Verschliessen von befuellten offenen Kunststoffdosen - Google Patents

Maschine zum kontinuierlichen Verschliessen von befuellten offenen Kunststoffdosen

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DE1127272B
DE1127272B DEB55096A DEB0055096A DE1127272B DE 1127272 B DE1127272 B DE 1127272B DE B55096 A DEB55096 A DE B55096A DE B0055096 A DEB0055096 A DE B0055096A DE 1127272 B DE1127272 B DE 1127272B
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Germany
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machine
machine according
welding
heated
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DEB55096A
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Detta Borgardt
Gerd Mueller
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Bebo Plastik GmbH and Co Kg
Hoechst AG
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Bebo Plastik GmbH and Co Kg
Hoechst AG
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/16Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
    • B65B7/162Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons by feeding web material to securing means
    • B65B7/164Securing by heat-sealing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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    • B65B11/50Enclosing articles, or quantities of material, by disposing contents between two sheets, e.g. pocketed sheets, and securing their opposed free margins

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Description

  • Maschine zum kontinuierlichen Verschließen von befüllten offenen Kunststoffdosen Fischmarinaden und sonstige tafelfertige Lebensmittel werden in tiefgezogene Dosen aus Kunststoff, insbesondere Vinylpolymerisaten, wie Polyvinylchlorid, ferner Polyäthylen u. dgl., abgefüllt, die dann mit Platten oder Folien aus gleichem Kunststoffmaterial luftdicht abgeschlossen werden müssen. Da üblicherweise die runden oder viereckigen tiefgezogenen Kunststoffdosen nicht in Einzelstücken, sondern in Form von eine Mehrzahl solcher Dosen umfassenden Nutzen erzeugt werden, läßt sich der Abpackvorgang vereinfachen und verbilligen, indem man jeweils einen ganzen, mehrere offene Dosen umfassenden Nutzen befüllt, verschließt und erst dann die befüllten und verschlossenen Dosen vereinzelt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum kontinuierlichen Verschließen einer Mehrzahl von befüllten, in Reihen neben- und hintereinander zusammenhängend geformten Kunststoffbehältern mit einer planen, von einer Vorratsrolle abgezogenen Kunststoff-Folie, bestehend aus einem mit Auswerfern ausgestatteten Aufnahmewerkzeug für die Behälter und einem darüber angeordneten abziehbaren Schweißwerkzeug sowie aus einer Vorrichtung zum Abtrennen eines Deckfolienstückes und einer Vorrichtung zum Vereinzeln der verschlossenen Packungen. Die Maschine ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmewerkzeug auf einem gegenüber dem oberen heizbaren und ortsfest angebrachten Schweißwerkzeug heb- und senkbaren Tisch angeordnet ist, wobei in der unteren Lage des Aufnahmewericzeuges dessen obere fläche etwa in der Ebene eines feststehenden Zuführtisches licgt, der mit seitlichen Führungsleisten und mit in der Längsrichtung hin- und herverschiebbaren Mitnehmern zum Fördern der Packungen versehen ist.
  • Es ist bereits eine Maschine bekannt, die röhrenförmige Kunststoffampullen durch Aufschweißen einer dünnen Kunststoff-Folie verschließen soll. Bei dieser Maschine ist eine Gruppe von Ampullen senkrecht nebeneinander in einen Aufnahmebehälter eingesetzt, ein Verschlußfolienstreifen wird von einer Vorratsrolle über die offenen Enden der Ampullen gelegt, mit einem Messer abgeschnitten, mittels eines von oben sich herabsenkenden Schweißkontaktstempels auf den Ampullenrand aufgeschweißt und anschließend die aufgeschweißte Verschlußscheibe durch ein ringförmiges Stanzmesser aus der Verschlußfolie herausgestanzt. Diese Arbeitsweise mag für das Verschließen von Ampullen geeignet sein, läßt sich aber nicht auf das Verschließen von Kunststoffdosen für Lebensmittelpräserven übertragen. Die Ampullen, die in aller Regel zur Aufnahme von medizinischen Präparaten oder von Füllfederhaltertinte u. dgl. bestimmt sind, zeichnen sich durch einen sehr geringen Durchmesser aus, so daß auch die zu verschließende Füllöffnung nur einen sehr kleinen Querschnitt besitzt. Außerdem sind die Ampullen niemals prall bis zur Unterseite der Verschlußfläche gefüllt, sondern weisen zwischen Verschlußfläche und Füllgut einen Hohlraum auf, weil der Inhalt solcher Ampullen mit der Spitze eines in die Füllung eingetauchten Gerätes, z. B. einer ärztlichen Spritze oder der Spitze eines Füllfederhalters, durch Aufziehen entleert wird und daher die Ampullen nur so weit gefüllt werden dürfen, daß ihr Inhalt auch beim Eintauchen einer solchen Aufziehspitze nicht überfließen kann. Im Gegensatz hierzu besitzen Kunststoffdosen für Lebensmittel u. dgl. einen sehr großen Querschnitt, und es sind an ihnen entsprechend große Öffnungen mit der Deckfolie zu verschließen. Außerdem muß bei Packungen dieser Art schon aus Konservierungsgründen vermieden werden, daß zwischen Füllgutspiegel und der Unterseite des Verschlußdeckels ein Luftraum verbleibt. Infolgedessen tritt die zugeführte Declcfolie mit dem meist feuchten oder flüssigen Verpackungsgut in Berührung, und es läßt sich nie völlig ausschließen, daß Flüssigkeitstropfen u. dgl. aus dem Füllgut zwischen die Deckfolie und den umgebogenen Oberrand der Dose gelangen, wo die Schweißverbindung hergestellt werden muß.
  • Schließlich besitzen Ampullen in aller Regel nur einen ganz schmalen Rand, der gerade der Materialdicke entspricht, und mithin auch nur eine minimale Schweißfläche, während die Kunststoffdosen für Lebensmittel üblicherweise mit einem verhältnismäßig breiten, rechtwinklig nach außen umgelegten Rand oder Flansch ausgestattet sind, so daß sich eine Schweißfläche ergibt, deren Flächeninhalt um mindestens zwei Größenordnungen größer als bei der Ampulle ist. Aus allen diesen Gründen bestehen beim Verschließen von I(unststoffdosen mit Kunststoffdeckeln völlig andere Probleme als beim Abdeckeln von Kunststoffampullen, so daß eine Vorrichtung, welche letzteres vollbringt, für die Lösung der erstgenannten Aufgabe weder geeignet ist noch irgendwelche brauchbaren Fingerzeige zu geben vermag.
  • Die Maschine der Erfindung stellt eine glückliche und im praktischen Betrieb bewährte Kombination dar, welche in ihren sämtlichen Funktionen den speziellen Erfordernissen des kontinuierlichen Verschließens befüllter offener Kunststoffdosen in einer Weise und mit einer Betriebssicherheit genügt, die bisher noch nicht erreicht werden konnte.
  • Die Maschine der Erfindung ist in einer Ausführungsform in den Abbildungen dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt einen Schnitt der Maschine in ihrer Längsausdehnung; Abb. 2 zeigt einen Schnitt der Maschine in einer Ebene senkrecht zu Abb. 1; Abb. 3 stellt den Schnitt in der Ebene C-D von Abb. 1, Abb. 4 den Schnitt in der Ebene A-B von Abb. 1 dar; Abb. 5 zeigt Einzelheiten des Unterwerkzeuges, Abb. 6 solche der Betätigung der Führungsschienen.
  • Die -Maschine umfaßt einen waagerechten, feststehenden Tisch 78 (Abb. 1 und 3), der sich, abgesehen von einem Durchbruch 79, über die ganze Breite der in Abb. 1 dargestellten Maschine erstreckt und auf dem die befüllten Dosennutzen von links nach rechts zur Verschlußstation, zur Perforationsstation und über diese hinaus gefördert werden. An den Längskanten des Tisches 78 sind senkrechte Führungsleisten 12 für die über den Tisch gleitenden Dosennutzen vorgesehen, über die in Längsrichtung verschiebbare und gefedert abklappbare Förderschienen 27 hinaus und mit ihren im rechten Winkel abgewinkelten Tei127a in den Raum oberhalb des Tisches 78 hineinragen.
  • Die Förderschienen 27 führen entlang den Längskanten des Tisch es 78 eine regelmäßig hin- und hergehende Bewegung aus, wobei sie bei der Bewegung von rechts nach links mit ihren abgewinkelten Teilen 27 a in den Raum oberhalb des Tisches 78 hineinragen, während sie bei der Rückbewegung von rechts nach links so weit nach außen geklappt sind, daß ihre oberen Umbiegungen nicht mehr in den Raum oberhalb des Tisches 78 ragen. Die Strecke der Hin- und Herbewegung der Förderschienen27 entspricht der Seitenlänge eines einzelnen, in der Maschine zu verarbeitenden Dosennutzens, so daß mit jeder Links-Rechts-Bewegung der nach innen geklappten Förderschienen sämtliche auf dem Tisch 78 befindlichen Dosennutzen um jeweils eine Nutzenlänge nach rechts gefördert werden, während sie bei der anschließenden Rechts-Links-Bewegung der nunmehr winklig heraus geklappten Förderschienen in der erreichten Stellung stehenbleiben.
  • Die am Durchbruch des Tisches 79 arbeitenden Teile 49 der Förderschienen sind gesondert ausgebildet und mit einem Scharnier und einer Druckfeder gehalten. Die Schienenteile 49 sind nur so lang wie das Unterwerkzeug 80. An dieser Stelle müssen die Förderschienen 27 unterbrochen und abgefedert werden, da die Förderschienen auch geschlossen sind, wenn das Unterwerkzeug 80 sich in seiner obersten Stellung befindet. Dadurch wird erreicht, daß die Schienen länger in geschlossenem Zustand verbleiben und den Bedienungspersonen an der Maschine eine größere Zeitspanne zum genauen Einlegen der zu verschließenden Packungen gegeben wird.
  • Im Tisch 78 ist der erwähnte größere Durchbruch 79 vorgesehen, der den Bewegungsraum für den in senkrechter Richtung verschiebbaren Werkzeug-Aufnahmetisch 14 und das von diesen getragene Unterwerkzeug 80, 81, 52 bildet. In der Ausdehnung dieses Durchbruches 79 sind die Förderschienen 27 auf die entsprechende Länge, wie oben angegeben, gesondert abgeteilt und gesondert abklappbar gestaltet, weil sie nicht nur während der Rechts-Links-Bewegung der Förderschienen, sondern auch während der Stillstandsperiode, wo das Unterwerkzeug sich senkrecht nach oben und unten bewegt, herausgeklappt stehen müssen. Will man diese Unterteilung der Förderschienen vermeiden und durchgehende Förderschienen benutzen, dann muß deren Bewegungssteuerung so gestaltet werden, daß sie nicht nur während der Periode ihrer Rechts-Links-Bewegung, sondern auch in ihrer Stillstandsperiode, während das Unterwerkzeug sich senkrecht nach oben und wieder nach unten bewegt, herausgeklappt stehenbleiben und erst unmittelbar vor dem Beginn der Links-Rechts-Bewegung herangeklappt und dadurch mit denZwischenräumen zwischen den einzelnen Dosen der Nutzen in Eingriff kommen.
  • Die Auswerfer 81 stehen auf einem Blech 52, welches, wie Abb. 5 zeigt, mittels eines senkrechten Flacheisens an der Maschinenwand angeschraubt ist.
  • Das Flacheisen hat Langlöcher.
  • Die rechtwinklig umgebogenen Oberkanten 27 a der Förderschienen 27 sind, wie die Abb. 6 zeigt, derart profiliert, daß sie in die Hohlräume zwischen den einzelnen Dosen und den einzelnen Nutzen fingerartig eingreifen. Die schmaleren Finger 27b passen beispielsweise in die Zwischenräume eines in Längsrichtung drei Einzeldosen umfassenden Nutzens, während der breitere Finger 27 c in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nutzen dieser Art paßt.
  • Diese Gestaltung der Führungsschienen hat den Vorteil einer sehr günstigen Kräfteverteilung und einer sehr schonenden Behandlung der zu fördernden Nutzen, die mit ihrer Befüllung ohnehin ein beachtliches Gewicht darstellen und daher gegen ruckartige Verschiebung sehr empfindlich sind, bei gleichzeitiger Gewährleistung einer in Längs- und Seitenrichtung außerordentlich exakten und gleichmäßigen Verschiebungslänge.
  • Die Verschlußstation der Maschine befindet sich im Bereich des bereits erwähnten Durchbruches 79 des Arbeitstisches 78. Sie besteht aus dem senkrecht verschiebbaren Werkzeug-Aufnahmetisch 14, der das Unterwerkzeug 80, 81, 52 trägt, welches als Unterlage für den jeweils zu verschließenden Nutzen und als Gegenlager für die schweißenden Teile des Oberwerkzeuges dient, und aus dem Oberwerkzeug 85 mit einem den Umfangslinien der Einzeldosen des zu bearbeitenden Nutzens entsprechenden Schweißgitter 86 und quer zur Förderrichtung und seitlich zur entfernteren Unterkante des Schweißgitters angeordneten Abtrenndraht 48. Dieses Oberwerkzeug, das während des ganzen Arbeitsvorganges stillsteht, ist beispielsweise mittels Druckfederaufhängung42, obere Aufnahmeplatte 43, Befestigungsplatte 44 und Isolatoren 45 befestigt. Das Schweiß gitter 86 wird über einen an sich bekannten Bimetallregler 47 mittels Heizstäbe 46 (beispielsweise sechs Stäben zu je 140 Watt) auf die erforderliche Arbeitstemperatur gebracht. Die Stromzuführung zur Beheizung des Oberwerkzeuges erfolgt durch einen Stecker 28.
  • Der Abtrenndraht 48 dient dazu, die als kontinuierliche Bahn zugeführteVerschlußfolie jeweils zwischen dem zuletzt verschlossenen Nutzen und dem gerade in der Verschließungsoperation befindlichen Nutzen durchzutrennen. Er besteht zweckmäßig aus einem hochwertigen Stahl, z. B. V 2 A mit etwa 1 mm Dicke.
  • Er arbeitet gegen eine am Unterwerkzeug vorgesehene, abgefederte Gegenschiene 50, die in einer Halterungsschiene 51 gelagert ist.
  • Seitlich vom Oberwerkzeug ist eine Haltevorrichtung 26 für die Vorratsspule 25 vorgesehen, auf der die Verschlußfolie aufgewickelt ist und von der sie mittels des Führungsbleches 29 an die nächstgelegene Unterkante des Oberwerkzeuges herangeführt wird.
  • Beim Anfahren der Maschine muß das freie Ende der Verschlußfolienbahn von Hand über das Führungsblech 29 bis zur gegenüberliegenden rechten Kante des Oberwerkzeuges gezogen werden, während sich das Unterwerkzeug mit dem ersten zu verschließenden Dosennutzen von unten her an das Oberwerkzeug heranschiebt. Sobald der erste Dosennutzen durch Aufschweißen dieses freien Endes der Folienbahn verschlossen ist, erfolgt die weitere Zuförderung der Verschlußfolie selbsttätig dadurch, daß anschließend der verschlossene Dosennutzen um eine Nutzenlänge nach rechts gefördert wird und dabei gleichzeitig ein Stück Verschlußfolie von Nutzenlänge nachzieht. Um dies zu ermöglichen, ist der Abtrenndraht 48 für die Verschlußfolie nicht auf der linken, sondern auf der rechten Seite des Oberwerkzeuges (Abb. 1) angeordnet.
  • Dem Verschlußwerkzeug ist in Förderrichtung eine Einrichtung zum Perforieren der in der Förderrichtung verlaufenden Trennlinien des Nutzens zwischen den einzelnen Dosen nachgeordnet. Diese Perforiereinrichtung besteht aus einer beheizten Perforations-Messerrolle 11 und einer Gegenrolle 13, die z. B. mittels eines Perforationsgehäuses 8, einer Halterung 6, Isolatoren 7 an der Maschine angeordnet und mit einem Thermometer 9 und einem BimetallreglerlO versehen ist.
  • Im übrigen besitzt die Maschine eine Antriebs- und Steuereinrichtung, welche abwechselnd nacheinander die Längsverschiebung der an den Tisch 78 herangeklappten Förderschienen 12 in Förderrichtung um die Länge eines Nutzens, das Anheben des das Unterwerkzeug 80, 81, 52, 83, 84 tragenden Werkzeug-Aufnahmerisches 14 in seine obere Stellung und das Abklappen, Verschieben um eine Nutzenbreite gegen Förderrichtung und Wiederheranklappen der Förderschienen 12 bewirkt. Die Antriebs- und Steuereinrichtungbesteht beispielsweise aus einem Elektromotor 55 mit 0,5 kW (n = 900), einer Motoraufhängung 68, einer Antriebskette 71, einem Schneckengetriebe 65 (1 : 25), einem Nockenhebel 57 mit dem Lagerbock 76, einer Stabilisierungsplatte 77, einem Kettenrad auf der Nockenwelle 72, einem Hubnocken 74, einer Spindelmutter 67 zur Geschwindigkeitsregelung und aus einem Handrad 66 zum Einstellen der Maschine.
  • Eine zweckmäßige Lagerung des verschiebbaren Aufnahmetisches 14 für das Unterwerkzeug besteht aus einer an Tischmitte angeordneten senkrechten Schubstange 17 mit einem Faltenbalg 18. Die so mit einem leichten Spiel gelagerte Schubstange 17 wird mittels zweier auf der Unterseite des Tisches 14 befestigter Führungssäulen 15 an zwei Führungsrollen 16 geradegeführt, wobei der Tisch 14 durch Verstellen der die Rollen 16 tragenden Exzenterschrauben 33 seitlich verschiebbar ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß man das auf dem Tisch 14 befestigte Unterwerkzeug 80, 81, 52 jeweils exakt auf das feststehende Oberwerkzeug einstellen kann.
  • Die senkrechte Verschiebung der Schubstange 17 wird durch einen Winkelhebel 23, eine Traverse 60 und einen Hubnocken 74 bewirkt. Auf diese Weise wird das Unterwerkzeug 80 angehoben.
  • Die Hin- und Herverschiebung der Förderschienen 27 erfolgt durch einen Fördernocken 56, einen Nockenhebel 57, ein Kugelgelenk 58, einen Transporthebel 21 und eine Kette 38. Das Öffnen und Schließen erfolgt über ein Segment 73 auf einem Hebel 40 und über eine Kette 39.
  • Die Aufhängung des Oberwerkzeuges mit dem Schweißgitter 86 und dem Abtrenndraht 48 ist bereits beschrieben. Das Schweißgitter wird durch Widerstandsheizung mittels der Heizstäbe 46 auf etwa 180 bis 2500 C erwärmt, wobei die Temperatur durch einen Bimetallthermostaten geregelt werden kann. Im Gegensatz zu dieser Wärmekontaktbeheizung des Schweißgitters wird der Abtrenndraht 48 zweckmäßig mittels Stromimpuls auf Glühtemperatur gebracht, weil dieser Draht ja nicht zwei Kunststofflagen miteinander nur verschweißen, sondern eine Kunststofflage völlig durchtrennen muß, wozu eine höhere Temperatur erforderlich ist.
  • Der Abtrenndraht 48 wird zweckmäßig über eine Drahtumlenkrolle 64 mittels einer in Federhalterung 62 angebrachten Feder 63 gespannt.
  • Justierschrauben 61 dienen zur Feineinstellung des Oberwerkzeuges, woraus sich, zusammen mit der bereits beschriebenen Verstellbarkeit des Unterwerkzeuges mittels der Exzenterschrauben 33, eine sehr weitgehende Feinregulierung der Maschine ergibt, die daher Dosen liefert, deren Verschlußfolien außerordentlich genau und in gleichmäßiger Breite über den ganzen Umfang des Dosenrandes sauber aufgeschweißt sind.
  • Das Schweißgitter 86 des Oberwerkzeuges, das über die Isolatoren 45 mit der Befestigungsplatte 44 verbunden ist, kann in seiner Planparallelität mit Hilfe der vier Justierschrauben 61 verstellt werden, die in entsprechenden Öffnungen der oberen Aufnahmeplatte 43 eingesenkt sind und mit ihren Spitzen auf die Oberseite der Befestigungsplatte 44 drücken, welche an der mit Druckfeder 42 abgefederten und an einer durch ein Schraubengewinde in der oberen Aufnahmeplatte 43 hindurchgreifenden und in ein ebensolches Gewinde der Befestigungsplatte 44 hineingreifenden Hauptschraube hängt. Durch entsprechendes Höher- oder Tieferschrauben der Stellschrauben 61 läßt sich nun die Planparallelität der Befestigungsplatte 44 und damit des mit dieser starr verbundenen Oberwerkzeuges in gewissen Grenzen beliebig verstellen.
  • Das Unterwerkzeug dient als nicht beheiztes Gegenlager für das Schweißgitter 86 des Obenverkzeuges und wird daher auf seiner Oberseite als ein entsprechend gestaltetes, aus sohmalen Schienen 80 bestehendes Gitter ausgebildet. Die durch diese Schienen begrenzten Hohlräume entsprechen jeweils den Abmessungen einer einzelnen Dosenform, so daß in jeden Hohlraum eine solche Dose derart hineinpaßt, daß der Dosenboden auf dem Boden des Hohlraumes aufsitzt, während der Dosenrand mit seiner Unterseite auf der Oberkante der Schienen 80 aufliegt. Mit dem auf diese Weise in die Hohlräume des Schienengitters 80 eingebetteten Dosennutzen wird das Unterwerkzeug senkrecht nach oben gegen das Schweißgitter 86 des Oberwerkzeuges gehoben und so weit an das letztere angepreßt, daß im Bereich der Schweißgitterstäbe die Verschlußfolie fest auf den von den Oberkanten der Gitterschienen 80 unterstützten Rand angedrückt und mit diesem verschweißt wird.
  • Sobald dieser Schweißvorgang beendet ist, wird das Unterwerkzeug, das in seinen Hohlräumen den nunmehr auch auf der Oberseite verschlossenen Dosennutzen enthält, in seine unterste Stellung zurückgeführt, und dabei wird eine Auswerfereinrichtung tätig, welche den Dosennutzen nicht mit dem Unterwerkzeug bis zu dessen untersten Punkt hin absinken läßt, sondern ihn innerhalb des Durchbruches 79 in der Ebene des Arbeitstisches 78 hält, so daß dieser soeben verschlossene Dosennutzen bei der nunmehr wieder beginnenden Links-Rechts-Bewegung der Förderschienen 12 von deren zwei umgebogenen Oberkanten 49 a mit erfaßt und nach rechts in Richtung auf die Perforierstation bewegt werden kann.
  • Gegebenenfalls kann das Unterwerkzeug federnd ausgestaltet werden durch Lagerung in einem auswechselbaren Rahmen mit fest aufgebrachtemGummibelag.
  • Die Auswurfvorrichtung besteht aus Stempeln oder Stößeln 81, von denen je einer in einer zentralen senkrechten Durchbohrung in jeder Kammer des Schienengitters 80 frei beweglich angeordnet ist und mit seinem unteren Ende auf einem waagerechten Blech 52 steht, das mittels der Stellschraube 84 und der Muffe 83 in seiner Höhe verstellbar ist, um die Höhe regulieren zu können, um die die oberen Enden der Auswerfer über die Ebene der Oberkanten des Schienengitters 80 hinausragen. Die Auswerfer oder Stößel laufen oben in eine kreisförmige Platte aus, die eine sichere Unterstützung für die nach dem Abwärtssenken des Schienengitters 80 auf ihre ruhende befüllte Dose bietet.
  • Die Förderschienen 27 bestehen aus senkrechten Blechstreifen, derenUnterkanten, wie in Abb. 3 und 6 dargestellt ist, an verschwenkbar gelagerten Tragstangen 35 befestigt sind, die ihrerseits in einem Rahmen angeordnet sind. Die Tragstangen sind mittels an ihrem einen Ende angeordneter Rändelscheiben 37 um ihre Längsachse schwenkbar, beispielsweise gegen die Spannung einer die beiden Exzenterkurbeln verbindenden Zugfeder 89.
  • In Abb. 3 sind die Förderschienen 27 so dargestellt, daß sie bei senkrechter Stellung außer Eingriff mit dem Dosennutzen stehen und bei winklig nach innen geklappter Stellung mit ihren Fingern 27 a, 27b, 27 c in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Dosen und Nutzen eingreifen. Dies ist eine andere Ausführung für die vorher beschriebene Anordnung, bei der die Förderschienen in senkrechter Stellung, bei etwas längeren Fingern 27a, 27b, 27c in die Zwischenräume zwischen die Dosen und Nutzen hineinragen und durch winkeliges Nachaußenklappen außer Ein- griff gebracht werden. Das Herein- und Herausklappen der Förderschienen 27 kann beispielsweise in der in Abb. 3 dargestellten Art über Verbindungsglieder und Schaltelemente von dem gemeinsamen Antriebselektromotor 55 bewerkstelligt werden. Zu beachten ist, daß in Abb. 3 nur zur Vereinfachung der Darstellung die linke Förderschiene 27 in senkrechter und die rechte Schiene 27 in hereingekiappter Stellung gezeigt ist. Selbstverständlich befinden sich auf beiden Seiten die Förderschienen 27 immer gleichzeitig in senkrechter oder in winkeliger Stellung.
  • Wenn, wie bereits erwähnt, die Führungsschienen 49 im Bereich des Durchbruches 79 als abgetrennte und gesondert bewegliche Abschnitte ausgebildet sind, so müssen die auf diese Abschnitte der Führungsschienen einwirkenden Steuerungsmittel derart gestaltet sein, daß diese Abschnitte während der ganzen Dauer der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Unterwerkzeuges 80 nicht in den Raum über der Arbeitsebene der Maschine hineinragen.
  • An der Perforationsstation werden die in Förderrichtung verlaufenden Verbindungslinien zwischen den einzelnen Dosenreihen des oben verschlossenen Nutzens durch eine Perforation markiert, die es gestattet, die gefüllten Dosen leicht von Hand aus dem die Maschine verlassenden Nutzen zu vereinzeln.
  • Zu diesem Zweck wird der Dosennutzen vorteilhaft zwischen einer in ihrer Umfangszone keilförmig zu einer spitzen und in gleichmäßigen Abständen mit etwa 1 mm tiefen Kerben oder Aussparungen versehenen beheizten Perforationsmesserrolle 11 und einer mit einem zylindrischen Rand ausgestatteten Gegenrolle 13 hindurchgeführt. Die Messerrolle 11 wird dabei am ganzen Umfang bis auf etwa 4000 C beheizt.
  • Da Ober- und Unterwerkzeug der Maschine in der beschriebenen Weise sehr genau aufeinander eingestellt werden können, arbeitet die Maschine zuverlässig und so sicher, daß in aller Regel keine einzige Dose zum Auslaufen gebracht wird. Um aber auch für den seltenen Fall einer Verletzung der gefüllten Dose vorzusorgen, kann die Maschine mit einer Ablaufwanne ausgestattet werden. Diese besteht aus einem nahe unterhalb des Unterwerkzeuges angeordneten Auffangblech, das in eine schräge Ablauffläche übergeht, die so angeordnet ist, daß sie sämtliche unterhalb des Auffangbleches befindlichen Maschinenteile vor Abtropfen der Flüssigkeit abschirmt und die ablaufende Flüssigkeit nach außerhalb der Maschine, insbesondere in einen geeigneten Auffangbehälter leitet.
  • Die Maschine kann in der Weise benutzt werden, daß die zu verschließenden Dosennutzen von links her auf den Arbeitstisch 78 von Hand aufgesetzt und die verschlossenen Dosennutzen auf der rechten Seite der Maschine wiederum von Hand abgenommen werden. Zweckmäßig wird aber die Zu- und Abbeförderung mit Hilfe von an sich bekannten Transportbändern durchgeführt.
  • In der beschriebenen Ausführungsform ist die Maschine für Dosennutzen ausgelegt, die 2 3 rechteckige Dosen enthalten, wobei quer zur Förderrichtung der Maschine jeweils drei Dosen nebeneinanderliegen. In diesem Falle muß die Perforierstation mit zwei in entsprechenden Abständen parallel zueinander angeordneten Obermessern 11 und Gegenrollen 13 ausgestattet sein. Gestaltet man dagegen den Durchbruch 79 und Ober- und Unterwerkzeug derart, daß in der Förderrichtung der Maschine der Nutzen drei Dosen hintereinander enthält, so weist er senkrecht zu dieser Richtung nur jeweils zwei Dosen auf, und es genügt dann ein einziges Paar von Obermessern 11 und Gegenrollen 13. Selbstverständlich kann die Maschine auch für größere Nutzen ausgelegt werden, die eine größere Anzahl Einzeldosen enthalten.
  • Entscheidende Vorteile der Maschine der Erfindung sind ihre leichte und übersichtliche Handhabung, die Förderung der Dosennutzen innerhalb einer einzigen Ebene, die genaue gegenseitige Einstellungsmöglichkeit von Unter- und Oberwerkzeug, die Beschränkung auf ein einziges Werkzeugpaar und die Vornahme des Anperforierens der verschlossenen Dosennutzen in der gleichen Maschine.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜcHE: 1. Maschine zum kontinuierlichen Verschließen einer Mehrzahl gefüllter, in Reihen neben- und hintereinander zusammenhängend geformter Kunststoffbehälter mit einer ebenen, von einer Vorratsrolle abgezogenen Kunststoffolie, bestehend aus einem mit Auswerfern versehenen Aufnahmewerkzeug für die Behälter und einem darüber angeordneten heizbaren Schweißwerkzeug sowie aus einer Vorrichtung zum Abtrennen eines Deckfolienstückes und aus einer Vorrichtung zumVereinzeln der geschlossenen Packungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmewerkzeug (80, 81, 52) auf einem gegenüber dem oberen heizbaren und ortsfest angebrachten Schweißwerkzeug (85) heb- und senkbaren Tisch (14) angeordnet ist, wobei in der unteren Lage des Aufnahmewerkzeuges dessen obere Fläche etwa in der Ebene eines feststehenden Zuführtisches (78) liegt, welcher mit seitlichen Führungsleisten (12) und weiter mit in Längsrichtung hin- und herverschiebbaren Förderschienen (27) zum Fördern der Packungen versehen ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Werkzeug-Aufnahmetisch (14) auf einer in seiner Mitte angeordneten senkrechten Schubstange (17) mit Faltenbalg (18) mit leichtem Spiel gelagert ist, mittels zweier auf seiner Unterseite befestigten Führungssäulen (15) an zwei Führungsrollen(16) geradegeführt und durch Verstellen der die Rollen (16) tragenden Exzenterschrauben (33) seitlich verschiebbar ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die senkrechte Verschiebung der Schubstange (17) des Werkzeug-Aufnahmetisches (14) durch ein aus Nockenhebel (57), Kugelausgleichsgelenk (58), Transporthebel (59), Hubnocken (74), Nadellagerrolle (75), Lagerbock (76), Stabilisierungsplatte (77), Traverse (60) bestehendes Aggregat vorgesehen sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberwerkzeug aus einer oberen Aufnahmeplatte (43) mit Druckfederaufhängung (42), einer Befestigungsplatte (44) und Isolatoren (45) besteht, an denen das eigentliche, mittels Heizstäben (46) beheizte Schweißwerkzeug mit Schweißgitter (86) und ein Abtrenndraht (los) befestigt ist, wobei letzterer über eine Drahtumlenkrolle (64) mittels in Federhalterung (62) angebrachter Feder (63) gespannt ist, und daß Justierschrauben (61) zur Feineinstellung des Werkzeuges vorgesehen sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schweißgitter (86) über Bimetallregler (47) in an sich bekannter Weise mittels Heizstäbe (46) beheizte Schweißwerkzeug aufheizbar ist, während der Abtrenndraht (48) unabhängig hiervon mittels Wärmeimpuls auf die erforderliche höhere Temperatur beheizbar ist.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterwerkzeug eine in Halterungsschiene (51) abgefederte Gegenschiene (50) für den Abtrenndraht angeordnet ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschienen (27) aus senkrechten Blechstreifen bestehen, deren Unterkanten an in einem Rahmen verschwenkbar gelagerten Tragstangen (35) befestigt sind, während die Oberkanten (27a) ungefähr rechtwinkelig umgebogen und derart ausgeschnitten sind, daß sie kammartig angeordnete Zungen (27 b, 27 c) bilden, welche mit knappem Spiel durch Eingreifen in die Zwischenräume die einzelnen Dosenkörper des Nutzens von dessen Längsseiten derart umfassen, daß sie bei jeder Vorwärtsverschlebung der Führungsschienen jeden auf dem Tisch (78) befindlichen Nutzen um den gleichen Weg transportieren.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationsmesserrolle (11) in ihrer Umfangszone keilförmig zu einer spitzen Kante verjüngt ist, in der in gleichmäßigen Abständen etwa 1 mm tiefe Kerben vorgesehen sind und die auf etwa 4000 C beheizt ist, während die Gegenrolle (13) mit einem zylindrischen Rand ausgestattet ist.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine unterhalb des Unterwerkzeuges (80) angeordnete Ablaufwanne mit schräg geneigter und alle darunterliegenden Maschinenteile abschirmender Ablauffläche.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 968 930, 1 058 426; schweizerische Patentschrift Nr. 323 481; französische Patentschrift Nr. 1 180 058; britische Patentschriften Nr. 673 813, 778 496; USA.-Patentschrift Nr. 2712717.
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