CH323499A - Fussauflage an Fahrradpedalen - Google Patents

Fussauflage an Fahrradpedalen

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CH323499A
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Lienhard Fritz
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Lienhard Fritz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/08Pedals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Position Input By Displaying (AREA)

Description


  <B>Fussauflage an</B>     Fahrradpedalen       Die bekannte Fussauflage am Fahrrad  pedal besteht aus zwei relativ schmalen und  starr     gelagerten    Gummiklötzen, welche die  anatomischen Gegebenheiten des Fusses nur  ungenügend berücksichtigt; der letztere ist  ein zweiarmiger Hebel und die Tretarbeit wird  dem längeren, zwischen Sprunggelenk und  Metatarsalpartie liegenden Hebelarm zuge  mutet, so dass die am kürzeren     Hebelarm     bzw. am Fersenbein (Calcaneus) angreifen  den Wadenmuskeln eine ständige und sehr  beträchtliche Mehrarbeit leisten müssen, um  die ungünstige Belastung auszugleichen.

   Es  hat auch nicht an Versuchen gefehlt, um die  sen Mangel zu beheben, aber sie erwiesen sich  als zu kompliziert und massig und setzten  überdies eine Umgestaltung des allgemein     üb-          liehen    Fahrradpedals voraus.  



  Die vorliegende     Erfindung    ermöglicht es,  die genannten Nachteile zu beheben; sie ist  dadurch gekennzeichnet, dass beidseits der  Pedalachse je ein wippenartig beweglicher,  vierkantiger Fussauflagekörper angeordnet ist,  wobei jeder Körper auf mindestens einer  Breitseite zwei voneinander durch einen     Zwi-          sehenraum    getrennte Fussrasten aufweist,  damit, die Fussauflagekörper zwangmässig Be  wegungen des Fusses folgen     können    und da  durch demselben eine sich gleichbleibende  Auflagefläche bieten, um eine Entlastung der  Tretmuskulatur des Fahrers zu bewirken.  



  Beispielsweise Ausführungsformen der Er  findung sind in der Zeichnung dargestellt.  Es zeigt:    Fig. 1 eine Draufsicht eines ersten Aus  führungsbeispiels,  Fig.2 einen Schnitt nach der Linie I-I  in Fig. 1,  Fig. 3 eine Variante für die Lagerung  eines wippenartig beweglichen Fussauflagekör  pers,  Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel in  Draufsicht,  Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie II-II  in Fig. 4,  Fig. 6 ein drittes Beispiel in Draufsicht,  Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie  III-III in Fig. 6,  Fig. 8 eine Variante in Draufsicht,  Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IV-IV  in Fig. 8,  Fig. 10 Fuss, Schuh und Pedal mit erfin  dungsgemässer Fussauflage in einer Seiten  ansieht.  



  Gemäss den Fig. 1 und 2 ist 1 die     Pedal-          achse,    mit. welcher die Träger 2 und 3 der  Achsen 1 und 5 verschraubt sind; auf den  letzteren sind die beiden vierkantigen Fuss  auflagekörper 6 und 7 begrenzt drehbar, das  heisst     wippenartig    beweglich     gelagert;    sie  weisen an ihren dem Fuss zugekehrten Breit  seiten die einerseits durch die konvex ge  krümmten Längskanten begrenzten und durch  die Hohlkehlen  &  und 9 getrennten, gezahn  ten Fussrasten 10, 11 und     1"2,        13    auf.

   Gleich  artige, durch die Hohlkehlen 14 und 15 ge  trennte Fussrasten 16, 17 und     1$,    19 haben  die Unterseiten der     Fussauflagekörper    6 und      7; die zwischen Ober- und Unterseite der  letzteren liegenden Seitenflächen sind eben  falls mit Hohlkehlen 20, 21 und 22, 23 ver  sehen, derart, dass die innern Hohlkehlen 21  und 22 teilweise die Pedalachse 1 umgreifend  als Anschläge wirken und die Drehbewegun  gen der Fussauflagekörper 6 und 7 wippen  artig begrenzen, während die äussern Hohl  kehlen 20 und 23 mit liehtreflektierendem  Material 24, 25 versehen sein können, wel  ches infolge der doppelten Bogenform (Hohl  kehle und von oben gesehen konvexe Krüm  mung) auch seitlich, von unten oder oben  einfallendes Licht zu reflektieren vermögen.

    Wie sich aus Fig. 1 weiter ergibt, wirkt sieh  die konvexe Form der äussern Fussrasten 10,  13 bzw. 16, 19 als eine sehr wirkungsvolle  Verbreiterung der dem Fuss zur Verfügung  stehenden     Tretfläche    in der Richtung der  Linie I-I in Fig. 1 aus. Die auf beiden Seiten  der Fussauflagekörper 6 und 7 (Ober- und  Unterseite) angebrachten Fussrasten 10-13  bzw. 16-19 bieten dem Fahrer in jeder Lage  des Pedals die notwendige Fussabstützung,  ohne dass das letztere bei Benutzung beson  ders eingestellt bzw. gedreht werden muss.  Für besondere sportliche Zwecke können die  Fussauflagekörper 6 und 7 aber auch mit       Fussrasten    nur auf einer Seite (Ober- oder  Unterseite) versehen sein, also beispielsweise  nur die Fussrasten 10-13 oder nur 16-19  aufweisen.  



  Soll die Verbreiterung der gesamten, dem  Fuss zur Verfügung zu stellenden Auflage  vergrössert werden, ohne an den genormten  Abständen der Achsen 4 und 5 von den     Pedal-          aehse    1 etwas verändern zu müssen, dann  können die Fussauflagekörper exzentrisch ge  lagert werden, wie dies in Fig. 3 als eine Va  riante zu Fig. 2 veranschaulicht ist. Hier  ist ein Fussauflagekörper 26 (an Stelle von  6 in Fig.1 und 2) mittels der exzentrisch  angebrachten Bohrung 27 so gelagert, dass  der Teil mit dem grösseren Abstand von der  Pedalaehse 1 nach aussen gekehrt ist.  



  Schliesslieh können die Fussauflagekörper  quer zu ihrer Drehachse     unterteilt    sein, bei  spielsweise in zwei Teile, welche sich nach    Form und Bewegungsfähigkeit zu einem gan  zen Fussauflagekörper (zum Beispiel 6 oder  7) ergänzen.  



  Die Fig. 4 und 5 zeigen einen in Metall  ausführbaren, skelettartigen Aufbau eines  Fussauflagekörpers, bei welchem nur die  durch die Hohlkehlen 34 und 35 voneinander  getrennten Fussrasten 30, 31, 32 und 33 auf  der Achse 36 drehbar gelagert sind, wobei  wiederum die Hohlkehlen 34 und 35 die  Pedalachse 37 teilweise umgreifen und die  wippenartige Bewegung der Fussauflagekör  per begrenzen. Auch hier können die Fuss  auflageflächen sowohl an der Ober- und Un  terseite (30, 31 und 32, 33) oder auch nur  auf einer dieser Seiten (30, 31 oder 32, 33)  angebracht sein.  



  Eine weitere, nicht massive Ausführungs  form eines Fussauflagekörpers 38 zeigen die  Fig. 6 und 7, in w eelchen 39, 40, 41 und 42  die Träger der Fussrasten 43, 44, 45 und 46  sind, zwischen welchen die Hohlräume 47 und  48 liegen. 49 und 50 sind die als Hohlkehlen  ausgebildeten Seitenfläehen des Fussauflage  körpers 38.  



  Eine andere Ausbildung und Lagerung  der Fussauflagekörper zeigen die Fig.8 und  9. Die Pedalaehse 51 ist hier mit den vier  in derselben Aebsebene liegenden, flachen  Ansätzen 52, 53, 54 unduid 55 versehen, deren  freie Enden als zylindrische, parallel mit der       Ped'alachse        verlaufende        Wulste    56, 57, 58 und  59 ausgebildet. sind, und zwar sind die letz  teren etwas länger als die Breite der An  sätze beträgt (vgl.

       Fi--.8).    Die     Fussaufl'age-          körper    60 und<B>GI</B> bestehen     zweckmässig-    aus  Vollgummi und haben beidseitig die durch  die Hohlkehlen 62, 631, 64 und 65 getrenn  ten und gezahnten Fussrasten     66=6.7,    68-69,  70-71 und 72-73. An den     äussern    Schmal  seiten sind die Hohlkehlen 74 und 7'5 aus  gespart, welche auch hier mit     liehtreflektie-          rend'em    Material     ausgekleidet    sein können.

    Die     Fussauflagekörper    60 und 61 sind an den  beiden innern Schmalseiten offen, derart,  dass die sieh gegenüberliegenden     Fussauflage-          fläehen    6; 71 und 68, 7'? auf Lappen sitzen,  welche die     Peda:l'achse    51 teilweise     umgreifen         und die wappenartige Bewegung der Fussauf  lagekörper begrenzen. Die Innenwände der  Lappen gehen in keilförmige Schlitze (76 und  7 7 in Fig. 9) und diese in etwas breitere,  zylindrische Hohlräume (zum Beispiel 78 in  Fig. 9) über. Bei der Montage werden die  Wulste 56, 57, 58 und 59 in die Schlitze ge  stossen, welche zum Durchlass etwas gestreckt  werden, sich alsdann aber fest schliessen.

    Diese Lage veranschaulichen die Fig. 8 und  9, und es ist daraus ersichtlich, dass die  Wulste 56-59 Drehachsen bilden, welche den  Fussauflagekörpern 60 und 61 eine wappen  artige Beweglung erlauben, und zwar immer  nur so weit, bis die die Fussauflageflächen  67, 68 bzw. 71, 72 tragenden Lappen ihren  Anschlag an der Pedalachse finden.  



  Fig.10 zeigt die Vorteile der beschrie  benen Fussauflage in     Verbindung    mit Fuss  und Schuh. Es geht daraus hervor, dass die  Fussauflagekörper zwangmässig jeder Bewe  gung des Fusses folgen können und dadurch  demselben eine sich gleichbleibende beweg  liche Auflagefläche bieten, um eine Entla  stung der     Tretmuskulatur    des Fahrers zu  bewirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fussauflage an Fahrradpedalen, dadurch gekennzeichnet, dass beidseits der Pedalachse je ein wappenartig beweglicher, vierkantiger Fussauflagekörper angeordnet ist, wobei jeder Körper auf mindestens einer Breitseite zwei voneinander durch einen Zwischenraum ge trennte Fussrasten aufweist, damit. die Fuss auflagekörper zwanmässig Bewegungen des Fusses folgen können und dadurch demselben eine sich gleichbleibende Auflagefläche bieten, um eine Entlastung der Tretmuskulatur des Fahrers zu bewirken UNTERANSPRÜCHE 1. Fussauflage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Längskanten der Fussauflagekörper konvex geformt sind. 2.
    Fussauflage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen der Fussauflagekörper konkave Form aufweisen, so dass sie eine dop pelte Krümmung haben. 3. Fussauflage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die als Hohlkehlen mit doppel ter Krümmung ausgebildeten innern Seiten flächen der Fussauflagekörper die Pedalachse teilweise umgreifen und die wappenartige Be wegung der Fussauflagekörper begrenzen. Fussauflage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die eine Doppelkrümmung auf weisenden äussern Hohlkehlen mit lichtreflek tierendem Material versehen sind. 5.
    Fussauflage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Fussauflagekörper auf beiden Breitseiten mit Fussrasten ver sehen sind. 6. Fussauflage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Fussauflagekörper nur auf der dem Fuss zugekehrten Breitseite mit Fussrasten versehen sind. 7. Fussauflage nach Patentanspinich und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fussrasten gerillt sind. B. Fussauflage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2., dadurch gekenn zeichnet, dass die Fussrasten gezahnt sind.
    9. Fussauflage nach Patentanspruch, da- dureh gekennzeichnet, dass mindestens ein Auflagekörper exzentrisch gelagert. ist, wobei der Teil mit. dem grösseren Abstand von der Drehachse nach aussen gekehrt ist. 10. Fussauflage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Fussaufliage- körper mindestens einmal quer zu ihrer Dreh achse unterteilt sind.
    11. Fussauflage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fussauflage kGrper skelettartig ausgebildet sind und als doppelt gekrümmte Hohlkehlen geformte Seitenflächen aufweisen. 12.
    Fussauflage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Pechlachse beidseits, in derselben Achsebene liegende Ansätze mit zylindrischen, wulstartigen Enden aufweist, über welche die mit.
    keilförmigem Schlitzen und anschliessenden, den Wulsten entspre chenden zylindrischen Aussparungen verse- henen Fussauflagekörper gezogen sind, der art, dass die Wulste der Ansätze den Fussauf- lagekörpern als Drehachsen dienen können, während die lappenförmigen Träger der in- nern Flächen der Fussauflagekörper die Pedalachse teilweise umgreifen und die wip- penartige Bewegung der Fussauflagekörper begrenzen.
CH323499D 1952-12-11 1952-12-11 Fussauflage an Fahrradpedalen CH323499A (de)

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