CH323776A - Verfahren zur Herstellung von 17-Methyl-östradiol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 17-Methyl-östradiol

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CH323776A
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CH
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methyl
estradiol
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estrone
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Stoeck Georg Ing Dr
Hans Dr Voigt
Original Assignee
Boehringer & Soehne Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  <B>Verfahren zur Herstellung von</B>     17-Methyl-östradiol       Wie     festgestellt    wurde, besitzt das 17  Methyl-öst.radiol im     Cegensatz    zum     Östron    und       Östradiol    auch bei oraler Zuführung eine aus  gezeichnete     östrogene    Wirksamkeit. Damit ge  winnt     diese    Verbindung eine erhebliche Be  deutung in der Hormontherapie.  



  Nach der schweizerischen Patentschrift       Nr.189749    soll sich das     17-Methyl-östradiol     dadurch gewinnen lassen, dass man     Follikel-          hormon    mit metallorganischen Verbindungen  umsetzt und die Reaktionsprodukte mit. Hilfe       hydrolysierend    wirkender Mittel aufspaltet.  Eigene Versuche haben diese generelle An  gabe nicht bestätigen können.

   Sie haben viel  mehr ergeben, dass mittels der für die Durch  führung der     Grignard-Reaktion        üblicherweise          verwendeten        Methylmagnesiumhalogenide    aus  dem     östron    kein     tertiäres        Carbinol        entsteht,     man erhält vielmehr unter Anwendung der  üblichen Methoden das Ausgangsmaterial  praktisch unverändert zurück.

   Welcher Art  das nach dem Beispiel der     genannten    Patent  schrift erhaltene  kristalline Reaktionspro  dukt  gewesen ist, sei dahingestellt; die hier  für lediglich angegebenen pharmakologischen       Eigenschaften    und     Farbreaktionen    lassen  keine eindeutigen Rückschlüsse auf seine  Konstitution zu.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich das 17  Methyl-östradiol dadurch glatt und in prak-         tisch    quantitativer Ausbeute gewinnen lässt,  dass man     Östron    mit     Lithiummethyl    umsetzt.  Dieser     Befund'    muss     angesichts    des völligen  Versagens der so eng verwandten     magnesium-          organischen    Verbindungen als sehr     überra-          schend    bezeichnet werden     und    ist im     Hinbliek     auf die eingangs mitgeteilte orale Wirksam  keit des     17-Methyl-östradiols    von erheblicher  technischer 

  Bedeutung.  



  <I>Beispiel</I>  Zu einer     !Suspension    von 20 g     Östron    in  1 Liter     abs.    Äther lässt man     unter    Rühren  eine     Lithiummethyllösung    aus 20 g     Lithium     in 1 Liter     abs.    Äther zulaufen. Es wird 2  bis 3 Stunden bei     Zimmertemperatur    gerührt  und anschliessend 1 Stunde am     Rückfluss    ge  kocht. Nach Abkühlung wird dem Reaktions  gemisch Eiswasser zugefügt, worauf mit ver  dünnter     Salzsäure    bis zur sauren Reaktion  versetzt wird.

   Die klare Ätherlösung wird  abgetrennt, mit Wasser neutral gewaschen,  über     Na2S04    getrocknet, filtriert und zur  Trockne eingedampft. Es verbleibt ein kri  stalliner     Rückstand    von     2,1    g, der einen  Schmelzpunkt von 182 bis 185  zeigt. Das  reine 17     Methyl-östradiol    wird nach     Umkri-          stallisieren    aus Essigester mit einem Schmelz  punkt von 189 bis     190     erhalten. Ausbeute 95  bis 98     1/o    der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 17-#vlethyl- östradiol. durch Umsetzung von Östron mit metallorganischen Verbindungen und anschlie ssende hydrolytische Zersetzung der Reaktions- produkte, dadurch gekennzeichnet, dass man als Grignardierungsmittel Lithiummethy 1 ver wendet.
CH323776D 1953-05-15 1954-04-24 Verfahren zur Herstellung von 17-Methyl-östradiol CH323776A (de)

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