CH323851A - Einrichtung an Kehrichtsammelwagen zum staubfreien Entleeren von Kehrichteimern - Google Patents
Einrichtung an Kehrichtsammelwagen zum staubfreien Entleeren von KehrichteimernInfo
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Description
Einrichtung an Kehriehtsammelwagen zum staubfreien Entleeren von Kehrichteimern
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Kehrichtsammelwagen zum staubfreien Entleeren von Keh-richt- eimeln mit einer die Einschüttöffnung überdeckenden Haube.
Die erfindungsgemässe Eimichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Haube zwei quer zueinander stehende Staubbleche umfasst, von welchen das eine eine Kupplungs- vorrichtung für den Eimerdeckel aufweist, während das andere an feststehenden Teilen verschieb- und schwenkbar gelagert ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind überdies zusätzlich Mittel vorgesehen, welche den keh- richteimer bei seinem IIochschwenken automatisch hochheben, so dass dem Bedienungspersonal die entsprechende Arbeit abgenommen wird.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform der Einrichtung, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen schematisch dargestellten Längssclmitt,
Fig. 2 den Rupplungshaken für den Eimerdeckel,
Fig. 3 ein Detail in Ansicht und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
Fig. 5 bis 8 zeigen in Seitenansicht und verschiedenen Stellungen des Eimers eine weitere Ausführung.
In der Zeichnung bezeichnet 1 das hintere Ende eines Wagenkastens bzw. des Visiers eines Kehrichtsammelwagens. Um eine Welle 2 ist ein Korb 3, der zur Aufnahme eines Kehrichteimers 10 dient, schwenkbar. Die Schwenkung erfolgt mittels der Druckpresse 4, die sich bei 5 schwenkbar auf dem Wagenkasten bzw. auf das Visier abstützt und bei 6 an dem Korb 3 angelenkt ist. Dieser Korb 3 umfasst Wangen 7, welche den Ringflansch 8 des Eimers untergreifen, und er weist im weiteren einen Puffer 9 für den Eimer 10 auf.
Dieser letztere ist in bekannter Weise durch einen Schwenkdeckel 11 abgeschlossen, der einen Bügel 12 trägt. An den Wangen 7 befinden sich seitliche Lappen 13 mit Löchern 14.
Um die oben erwähnte Welle 2 ist eine Schwenkplatte 24 schwenkbar, gegen welche der Eimer 10 in der gehobenen Lage anzuliegen kommt. Am obern Ende der Schwenkplatte 24 ist ein Scharnier 25 vorgesehen, mittels welchem Staubbleche 17, 18 schwenkbar gelagert sind. Diese Staubbleche sind zwei starr miteinander verbundene, rechtwinklig zueinander stehende Abdeckbleche 17, 18, von welchen das letztere in der Ruhelage die zentrale Öffnung für den Eimerdeckel in der Schwenkplatte 24 überdeckt und mit einer Mitnahmevorrichtung für den Eimer deckel versehen ist. Am Abdeckblech 17 sind seitliche, U-förmige Kulissen 20 befestigt, die an feststehenden Rollen 21 verschiebbar und schwenkbar geführt sind.
Auf der Schwenkplatte 24 sind Hülsen 26 befestigt, in welchen Kupplungsbolzen 27 geführt sind. Diese letzteren stehen unter der Wirkung von Federn 28, die bestrebt sind, die Bolzen gegen Führungen 29 zu drücken, die an den Haubenseitenwänden 30 angeordnet sind. Diese Führungen besitzen an ihrem hintern Ende eine minimale Höhe, während im Bereich des Bogens 6 die Höhe einen konstanten aber grösseren Wert hat, und sie besitzen im Zwischenbereich ein vom minimal zum höheren Wert ansteigendes Stück. Durch diese Ausbildung der Führungen werden die Bolzen 27 entgegen der Wirkung der Federn 28 in den Führungen 26 axial verschoben und in die Löcher 14 der Lappen 13 hineingeschoben. Dadurch wird der Schwenkkorb 3 mit der Schwenkplatte 24 gekuppelt.
Die Mituahmevorrichtung für den Eimerdeckel umfasst in bekannter Weise einen Haken 23, der an einer am Staubblech 18 schwenkbar gelagerten Querstange 31 befestigt und starr mit einem Arm 32 verbunden ist. An diesem Arm ist einerseits eine Feder 33 befestigt, die mit ihrem andern Ende am Staubblech 18 befestigt ist. Diese Feder hat das Bestreben, den Haken 23 im Uhrzeigersinne zu drehen. Im weiteren ist am Arm 32 ein Druckbolzen 34 angelenkt, der in einer Führung 35, die seitlich am Staubblech 18 angebracht ist, verschiebbar ist.
Das hintere Ende des Druckbolzens liegt in der Ruhelage an der Schwenkplatte 24 an.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
Der gefüllte Eimer 10 wird in bekannter Weise in den Korb 3 eingebracht und durch die doppeltwirkende Presse 4 um die Welle 2 verschwenkt, bis der Ringflansch 8 an die Schwenkplatte 24 anzuliegen kommt.
Bei der weiteren Schwenkung von Korb und Schwenkplatte 24, die sich ebenfalls um die Welle 2 verschwenkt, führen die Staubbleche 17, 18 eine Bewegung um die Scharnierachse 25 aus. Diese Bewegung ist durch die Kulisse 20 und die Rolle 21 gesteuert. Bei dieser Drehbewegung der Schwenkplatte 24 gleiten die federbelasteten Bolzen 27 auf den Führungen 29 und werden hierauf axial verschoben, so dass sie in Eingriff mit den Lappen 13 kommen. Dadurch wird, wie oben er wähnt, der Korb 3 mit der Schwenkplatte 24 gekuppelt.
Bei der erwähnten Drehbewegung der Schwenkplatte 24 entfernt sich im weiteren das Staubblech 18 mit den Druckbolzen 34 von der Schwenkplatte, so dass die Feder 33 den Arm 32 und mit ihm den Haken 23 im Uhrzeigersinne verdrehen und in Eingriff mit dem Bügel 12 des Eimerdeckels bringen kann.
Die Mitnahme des letzteren bei der weiteren Schwenkung von Korb und Eimer ist dadurch gesichert.
Bei der Ausführung der Einrichtung gemäss den Fig. 5 bis 8 ist der Eimer 10 in Wangen 40 gehalten, die ihrerseits auf Führungsschienen 41 auf und ab beweglich geführt sind. Die beiden Führungsschienen sind durch Querverbindungen zu einem Rahmen verbunden, der um die Welle 42 schwenkbar ist. Die Schwenkung ei folgt durch eine Presse 4, die bei 43 (Fig. 6, 7) an Flanschen des erwähnten Rahmens angreift.
Um die erwähnte Welle 42 ist wiederum eine Schwenkplatte 44 schwenkbar, gegen welche der Eimer in der gehobenen Lage anzuliegen kommt. An Schenkeln 45 sind um Bolzen 46 Arme 47 schwenkbar. Diese letzteren sind an ihrem entgegengesetzten Ende bei 48 gelenkig mit doppelarmigen Hebeln 49 verbunden, die um Zapfen 50 schwenkbar sind. Die freien Enden der Hebel 49 weisen Längsschlitze 51 auf, in welche Bolzen 52 der Wangen 40 eintreten.
Die Wirkungsweise der Konstruktion gemäss Fig. 5 bis 8 ist die folgende:
Der zu entleerende Eimer wird auf die Wangen 40 gehoben (Fig. 5), so dass er mit dem an sich bekannten Tragring 8 darin hängt. Durch Betätigung der Presse 4 wird der die Führungen 41 enthaltende Rahmen entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne (Fig. 6) hochgeschwenkt. Hierbei sind die Schenkel 45 vorerst noch in Ruhe und dadurch werden über die Teile 47, 49 die Wangen 40 und damit der in ihnen hängende Eimer gehoben. Dem Bedienungspersonal wird dadurch Arbeit ab genommen, indem in der Praxis ohne zusätzliche Arbeitsleistung des Personals der Eimer um etwa 30 cm gehoben wird.
Nachdem die Führungen 41 in einem bestimmten Ausmass hochgeschwenkt worden sind, kommt der Eimer zur Anlage an die Schwenkplatte 44 (Fig. 7) und der weitere Verlauf der Entleerung entspricht genau demjenigen der bereits beschriebenen Ausführungen, wobei Fig. 8 die Entleerungsstellung des Eimers zeigt. Der Vorteil der soeben beschriebenen Variante liegt in dem durch das Hebelsystem 46 bis 5'bewirkten Anheben des Eimers.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ein-richtung an Kehrichtsammelwagen zum staubfreien Entleeren von Kehrichteimern mit einer die Einschüttöffnung überdeckenden Haube, dadurch gekennzeichnet, dass diese letztere zwei quer zueinander stehende Staubbleche umfasst, von welchen das eine eine Kupplungsvorrichtung für den Eimerdeckel aufweist, während das andere an feststehenden Teilen verschieb- und schwenkbar gelagert ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch da dadurch gekennzeichnet, dass das verschiebund schwenkbar geführte Staubblech (17) mit Kulissen (20) an feststehende Rollen (91) verschiebbar geführt ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch, mit einer einen Haken umfassenden Mitnahme- einrichtung für den Eimerdeckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (23) schwenkbar an einem Staubblech (18) gelagert und mittelbar mit einem Druckbolzen (34) verbunden ist, der in der Ruhelage an einer die Staubbleche (17, 18) schwenkbar tragenden Schwenkplatte (24) anliegt, und in gleicher Weise wie der Haken unter der Einwirkung einer Feder (33) steht, die bestrebt ist, den Druckbolzen (34) an die Schwenkplatte (24) anzudrücken und den Haken (23) in die eingekuppelte Stellung zu bringen.3. Einrichtung nach Patentanspruch, mit einer die Staubbleche schwenkbar tragenden Schwenkplatte, dadurch gekennzeichnet, dass an der letzteren verschiebbar geführte Kupplungsbolzen (27) angeordnet sind, und durch Federn gegen seitliche Führungen (29) gedrückt werden, welch letztere die axiale Bewegung der Bolzen (27) steuern und sie mit einem den zu entleerenden Eimer tragenden Schwenkkorb kuppeln können.4. Einrichtung nach Patentanspruch, mit den Eimer haltenden Wangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen an Führungen (41) verschiebbar geführt und durch ein Hebelsystem (46 bis 51) bei der Hochschwenkung der Führungen (41) nach oben gehoben werden.5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen (40) durch doppelarmige, an den Führungen (41) schwenkbar gelagerte Hebel (49) verstellbar sind, die sich ihrerseits über Arme (47) auf eine Schwenkplatte (44) abstützen, die um die gleiche Achse (42) wie die Führungen (41) schwenkbar ist und die die Staubbleche (17, 18) trägt.
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