CH323884A - Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter Druckunterlage - Google Patents

Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter Druckunterlage

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CH323884A
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Zittau Veb Textilmaschinenbau
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Zittau Veb Textilmaschinenbau
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Description


      Schablonendruckmaschine    mit     absatzweise    fortbewegter Druckunterlage    Die Erfindung betrifft eine Schablonen.       ciruclzmaschine    mit absatzweise fortbewegter       Druekunterlage    und Anschlagmitteln zum  Einstellen der Druckunterlage gegenüber den  ortsgebundenen     Schablonendruckstellen.     



  Bei bekannten     Druckmasehinen    dieser Art       sind    die     Schablonendruckstellen    zwar heb  und senkbar, im übrigen aber ortsfest ange  bracht. Beim Fortbewegen der Druckunter  lage befinden sich die     Druckstellen    in der       ausgehobenen        Aussergebrauclisstellung.    Dies  hat zur Folge, dass die absatzweise     Fortschal-          tung    der Druckunterlage unabhängig von den       Sehablonendruelvstellen    selbst begrenzt wer  den. muss.

   An die     Druekunterlage    wird zu  diesem Zwecke ein Läufer geklemmt, der mit  einem einstellbaren und verschiebbaren     Strek-          kenansehlag    zusammen arbeitet. Der     Strecken-          ansehlag    wird von einer Zugstange getragen,  die an einen     verschwenkbaren    Zeiger     ange-          lenkt    ist. Für den letzteren ist     eine    Skala vor  gesehen, auf die das Bewegungsende der       Druckunterlage    einzutragen ist. Stösst bei der  Fortbewegung der Druckunterlage der Läufer  gegen den Streckenanschlag, so wird der ge  nannte Zeiger ausgeschwungen.

   Die Bedie  nungsperson muss nun aufpassen, bis der  Zeiger die eingetragene Marke auf der Skala  erreicht hat und dann den Bewegungsantrieb  für die Druckunterlage abschalten. Darauf  werden die     Schablonendruckstellen    gesenkt.  Diese Bedienungsweise ist nicht nur sehr    umständlich, sondern auch höchst     unzuver-          lässig.    Im wesentlichen wird es nämlich da  durch von der Bedienungsperson abhängig,  dass die Druckunterlage einwandfrei auf die       Schablonendruckstellen    zur Einstellung ge  langt.  



  Diesen Nachteilen zu begegnen ist der  Zweck der Erfindung, die sich dadurch kenn  zeichnet, dass die     Schablonendruckstellen    aus  parallel zur Druckunterlage fahrbaren Wagen  mit entgegengesetzt zum Lauf der Druck  unterlage wirkendem     Hilfsantriebamittel    be  stehen und für diese Wagen ausser ortsfesten  Anschlägen, die die vordere Endlage der  Wagen bestimmen, mit der     Druckunterlage          bewegungsgekuppelte    Anschläge vorgesehen       sind,    die der     rapportmässigen    Einstellung der  Wagen dienen und zu deren Betätigung die  Wagen ausserdem senkrecht zu ihrem Fahr  weg verstellbar sind, um in die Arbeitsebene  dieser Anschläge abgesenkt werden zu kön  nen.  



  Auf diese Weise begrenzen Druckunter  lage und     Schablonenwagen        gegenseitig    das  Bewegungsende der ersteren, so dass eine ge  naue Musterüberdeckung. gewährleistet wird,  ohne dass es hierzu der besonderen Aufmerk  samkeit der Bedienungsperson bedarf.  



  Auf der Zeichnung ist     die    Maschine ge  mäss der     Erfindung    in beispielsweiser Aus  führung dargestellt. Es zeigen:           Fig.    1 schematisch eine Druckmaschine  mit drei     Schablonendruckstellen    in Seitenan  sicht,       Fig.        \?    in etwas grösserem     Massstabe    die  Druckunterlage mit. einem die Anschläge tra  genden, endlosen Band,       Fig.    3 einen     Schablonenwagen    mit.

   seinen  Betätigungsmitteln von der Seite gesehen,       Fig.    4 eine Vorderansicht dazu mit den  Betätigungsmitteln für die     Rakel,          Fig.    5 einen Anschlag mit geschlossener  Klappe von vorn gesehen,  F i-. 6 eine Draufsicht dazu,       Fig.    7 die geöffnete     Kluppe,          Fig.    8 einen     kluppenlosen    Anschlag von  vorn gesehen und       Fig.    9 eine Seitenansicht dazu.  



  Das zu     bedruckende    Gewebe 1 wird, wie  aus der     Fig.    1 hervorgeht, von einer der  Rollen 2, 3 abgezogen und kantengerade in  geläufiger Weise auf die Druckunterlage 4  geklebt. Die letztere besteht aus einem end  losen Band, das an seinen Bewegungsenden  um die Walzen 5 und 6 geführt ist. Der  Lauf des Gewebes 1 und der Druckunter  lage 4 ist mit dem Pfeil A angedeutet. Der  Klebestoff wird mit der Klebevorrichtung 7  auf die Druckunterlage aufgetragen, und  zwar von der     Umkehrwalze    5. Durch die  Druckunterlage 4 wird das Gewebe 1 über  die Drucktische 8 geführt. Über den letzteren  befinden sich die     Schablonenwagen    9, und  zwar heb- und senkbar.

   Beim Fortbewegen  der Druckunterlage 4 befinden sich diese       Sehablonenwagen    9 in der angehobenen       Aussergebrauchsstellung.    Die Schablonen  wagen 9 sind im Abstand mehrerer Rapporte  hintereinander vorgesehen. In den auf diese  eise entstehenden Zwischenräumen befin  den sich Trockenvorrichtungen 10 und 11,  die der     Zwischentrocknung    dienen. Hinter  dem letzten     Schablonenwagen    9 ist eine     End-          trockenvorrichtung    12 vorgesehen.

   An der       Umkehrwalze    6 wird das fertig gedruckte  Gewebe in bekannter Weise von der Druck  unterlage 4 abgezogen und diese mittels einer  ebenfalls geläufigen Waschvorrichtung 13  von     Klebestoffresten    gesäubert. Auf eine der    beiden Rollen 14, 15 gelangt die     bedruckte     und getrocknete Gewebebahn 1 zur Aufwick  lung. Der Antrieb der gesamten Maschine ge  schieht mittels eines Motors 16 mit Hilfe  einer Hauptwelle 17.  



  Zu beiden Seiten der Druckunterlage 4  ist je ein endloses, und zwar     undehnbares     Band 18 vorgesehen. In     Fig.    2 ist nur das  Band 18 der einen Seite der     Druckunterlage     4 dargestellt. Diese Bänder 18 laufen mit der  Druckunterlage 4 gleich und tragen An  schläge 19 und 20. Die letzteren sind mit, be  kannten     Kluppen    2.1 ausgestattet. An den  Umkehrstellen laufen die     undehnbaren    Bän  der 18 über     Umkehrscheiben    22 und 23 und  sind zwischen diesen vorteilhaft auf Schienen  geführt, damit ein Durchhängen unterbleibt.  Die Enden der Bänder 18 sind bei 24 ein  stellbar miteinander verbunden.

   Die An  schläge 1.9 und 20 sind     rapportmässig    ange  bracht. Der Abstand der Umkehrscheiben 22  und 23 der endlosen Bänder 18 ist dabei  kleiner als der Abstand zwischen den Um  kehrwalzen 5 und 6 der Druckunterlage 4,  so dass die Umkehrstellen der endlosen Bän  der 18 zwischen den Umkehrstellen der Druck  unterlage 4 liegen.

   Die     Kluppen    21 werden  zwischen den Umkehrscheiben 22 und 23 mit  der obern und untern Bahn der     Druckttnter-          lage    4 verbunden an den     Umkehrstellen    selbst  hingegen geöffnet, weil die endlosen Bänder  18     undehnbar    sind, und diese durch die     Klup-          pen    21 mit der Druckunterlage gekuppelt  sind, ist nicht nur eine einwandfreie Fort  bewegung der letzteren gewährleistet, sondern  auch eine     Reckung    derselben ausgeschlossen.  Zum Spannen der Druckunterlage sind die  Zapfen der vordern Umkehrwalze 5 in Lagern  25 geführt, die mittels eines Handrades 26  waagrecht verstellt werden können.

   Die vor  dere -Umkehrwalze 5     lässt    sieh damit, in  waagrechter Richtung verlagern.  



  Zur absatzweisen Fortbewegung der Ge  webebahn 1 wird nun entweder die Druck  unterlage 4 von dem Motor bzw. der Haupt  welle 17 angetrieben oder die beiden endlosen  Bänder erhalten hiervon ihren Antrieb. Gege  benenfalls können auch die Druckunterlage 4      und -die     endlosen        Bänder    18     gemeinsam    von  dem Motor 16 bzw. der Hauptwelle 17 ange  trieben werden. Beim Ausführungsbeispiel ist  es die     Druekunterlage    4, die zum gegebenen  Zeitpunkt mit dem Motor 16 antriebsgekop  pelt wird. Dies geschieht mittels der Kupp  lung 27, die auf der Welle des Motors 16  sitzt und mittels eines     Zahnradtriebes    28 die  hintere     Umkehrwalze    6 der Druckunterlage 4  antreibt.

   Mittels des Kettentriebes 29 wird  von der Motorwelle dauernd die Hauptwelle  17 in Bewegung versetzt.  



  Die Druckstellen bestehen, wie bereits     aus-          geführt,    aus     Sehablonenwagen    9. Auf ihrer  Unterseite sind dieselben mit Rollen 30 ver  sehen, die auf Laufschienen 31 und 32 ruhen       (Fig.    3). Die Laufschienen befinden sich am  obern Ende von senkrecht geführten Stangen  33 und 34, die unter dem Einfluss von Ex  zentern 35 bzw. 36 stehen. Auf der Welle 37  der Exzenter 35 befindet sich ein     Sehnecken-          rad    38. Dieses kämmt mit einer Schnecke 39,  deren Welle 40 durch Zahnräder 41 mit der  Hauptwelle 17 in Antriebsverbindung steht.  Auf der letzteren befindet sich eine Magnet  kupplung 42.

   Sowohl auf der Welle 37 der  Exzenter 35 als auch auf der Welle 43 der  Exzenter 36 sind Kettenräder angebracht.  Mittels einer Kette 44 wird somit von der  Welle 37 die Welle 43 angetrieben, die die  Exzenter     3'6    trägt. Durch einen weiteren  Kettentrieb 44 betätigt dann die Welle 43  einen     Mehrfachwalzenschalter    45. Die     Scha-          blonenwagen    9 sind     kurzwegig    parallel zur  Laufbahn der Druckunterlage 4 und damit  der endlosen Bänder 18 beweglich. Mittels  Federn 46 werden die     Schablonenwagen    9  in ihrer den Anschlägen 19 und 20 zugekehr  ten Endlage gehalten.

   Ein Vorsprung 47 an       Alen    Laufschienen 32 begrenzt die     diesbezüb     liehe Bewegung. Die Exzenter 35 und 36 sind  so beschaffen, dass bei ihrer Umdrehung die       Sehablonenwagen    9 zunächst in eine Vorbe  reitungsstellung gesenkt werden, und zwar  kurz bevor die Druckunterlage 4 die Endlage  ihres jeweiligen Versatzes erreicht hat. Diese  Stellung ist, in     Fig.    3 gestrichelt dargestellt  und mit 48 bezeichnet. Eingeleitet wird diese         Absenkung    der     Schablonenwagen    9 durch  eine an den Anschlägen 19 und 20 vorge  sehene Nase 49, die dann gegen den Hebel 50  eines Schalters 51 stösst.

   Dadurch wird die  Magnetkupplung 42 geschlossen, so dass die       Exzenterwellen    37 und 43 zu laufen begin  nen. An der Vorderseite der     Schablonenwagen     9 befindet sich ein Vorsprung 52. Gegen  diesen stösst im weiteren Verlauf der betref  fende Anschlag 19 oder 20 und verschiebt  dabei den     Schablonenwagen    9 entgegen den  Federn 46 etwas nach rechts, so dass eine ein  wandfreie Anlage der Anschläge 19     bzw.    20  an dem Vorsprung 52 gewährleistet ist.

   Der  mit der Schliessung der Magnetkupplung 42  zugleich angetriebene Walzenschalter 45     ver-          anlasst    daraufhin die Öffnung der Kupplung  27     (Fig.1),    was     zur        Stillsetzung    der Druck  unterlage 4 und der Bänder 18 führt. Beim  weiteren Drehen der Wellen 37 und 43 wer  den nun die     Schablonenwagen    9 in die     Ge-          brauchsstellung        gesenkt,    um nach     vollzogenem     Druck ausgehoben zu werden.  



  Während die     Schablonenwagen    9 parallel  zu sich selbst gesenkt werden, erfolgt deren       Aufwärtsbewegung    durch Abkippen. Wie die       Fig.    3 zeigt, sind die Exzenter     3'5    und 36 zu  diesem Zwecke unterschiedlich gestaltet, und  zwar so, dass die     Schablonenwagen    9 zunächst  erst an ihrem     vordern    Ende ausgehoben wer  den, während das andere Ende nacheilt. Auf  diese Weise wird ein leichtes Ablösen der  Schablone vom Druck gewährleistet.

   Befinden  sich die     Schablonenwagen    9 wieder in ihrer       Aussergebrauchsstellung,    so veranlasst der  Walzenschalter 45 wieder das Einrücken der  Kupplung 2,7, und das Spiel beginnt von  neuem.  



  Den     Schablonenwagen    9 ist je eine Streich  rakel 35 zugeordnet, vorteilhaft in Farm     einer          Doppelrakel        (Fig.    4). Dieselbe ist kippbar um  eine Achse 54 an einem Schlitten 55 ange  bracht, der auf der Verbindung 75 gleitet.  Der Schlitten hat einen Schieber 5.6, der mit  Anschlägen 57 und 58 versehen ist. Die freien  Enden des Schiebers 56 stehen mit einer end  los geführten Kette 59 oder dergleichen in  Verbindung, die mittels eines Hilfsmotors 60      in Bewegung versetzt     wird.    Dieser ist um  schaltbar auf Links- und Rechtsdrehung. Ein  geschaltet wird der Motor 60 zur gegebenen  Zeit von dem Walzenschalter 45.

   Die Um  schaltung von Links- auf Rechtsdrehung     ge-          sehieht,        dRtrch    die     Endschalter    61 und 62,  wobei der letztere mit einem Zählwerk 63  in Verbindung steht, welches die Anzahl der       Rakelhübe    steuert und nach. Erreichen des  letzten Hubes den Hilfsmotor 60     stillsetzt.     Die Anschläge 57 und 58 sind so vorgesehen,  dass zwischen ihnen und dem Schlitten 55 ein  Spiel     a    verbleibt. Bei jeder Bewegungsum  kehr     erfolgt    die Mitnahme des Schlittens 55  erst, wenn der betreffende Anschlag 57 oder  58 über dieses Spiel     a    gelaufen ist.

   Dieser  Stillstand des Schlittens 55 wird zur Um  legung der     Rakel    55 benutzt. Hierzu ist an  dem Schieber 56 eine Klaue 64 angebracht.  In dieser läuft ein Bolzen 65, der am freien  Ende eines Hebels 66 sitzt. Letzterer ist bei  6 7 schwenkbar am Schlitten 5-5 gelagert und  trägt ein Zahnrad 68, das mit, einem Zahn  rad 69 auf der     Rakelachse    54 kämmt. Das  Bewegen des Schiebers 56 bei stillstehendem  Schlitten 55 hat das     Versehwenken    des ge  nannten Hebels 6,6 zur Folge, der über die  Zahnräder 68 und 69 dann die     Rakel    53 bei  jeder Bewegungsumkehr umlegt. Der Farb  stoff ist mit. 70 bezeichnet.

   Durch eine einstell  bare Feder 71 wird die     Rakel    53 elastisch an  die Schablone angedrückt. -Wenn nach vollen  detem Druck die     Exzenter    35 und 36 die       Sehablonenwagen    9 wieder anheben, wird       zweckmä.ssigerweise    vorher deren     Streichrakel     53 eine Kleinigkeit angehoben, um die Scha  blonen von dem Druck der     Rakel    zu entlasten.  Zu diesem Zwecke sind die     Schablonenträger     88 mit senkrechtem Spiel an Verbindungs  stangen 72 aufgehängt. Die Aufhängeglieder  73 weisen hierzu ein Langloch 74 auf. An den  Verbindungsstangen 72 sind Führungsstan  gen 75 für den Schlitten 55 befestigt, und  zwar ohne Spiel.

   Beim Ausheben der Lauf  schienen 31 und 32. wird damit zuerst der  Schlitten     5i5    angehoben, während der     Scha-          blonenträger    88 mit Rücksicht auf die Lang  löcher 74 dieser Bewegung mit. Abstand folgt.         )'V        ie    bereits ausgeführt, befinden sich auf  den endlosen,     undehnbaren    Bändern 18 ein  fache Anschläge 19 und solche Anschläge 20  mit     Kluppen    21. Diese Anschläge 19 und 20  sind mittels Schrauben 76 an den endlosen  Bändern 18 befestigt. Dabei besitzen die An  schläge 19 und 20 einen nach unten gerichte  ten Arm 77.

   An diesem ist ein zweiarmiger  Hebel 78 mittels eines Schraubenbolzens 79       verschwenkbar    gelagert. Der Bolzen 79 ist  quer zur     Längsachse    der Bänder 18 gerichtet.  Das obere Ende der Hebel 78 trägt die     eigent-          liehe    Anschlagschraube 80 mit der Konter  mutter 81. An dem untern Ende des Hebels  78 erfolgt mittels Kugel 82 und Feder 83       (Fig.    5, 8) die Festlegung der Hebel 78 in  der Gebrauchsstellung.

   Ein Anschlag 84       (Fig.    9) dient dem Hebel 78 in der Ge  brauchsstellung als     Widerlager.    In der     glei-          ehen    Figur ist der Hebel 78 gestrichelt in  seiner     Aussergebrauehsstellung    dargestellt.  Der untere Teil des Hebels 78 bildet zweck  mässigerweise gleich die Nase 49, die, wie aus  der     Fig.    3 ersichtlich, mit dem Hebel 50 des  Schalters 51 zusammenarbeitet.  



  Die     Kluppe    21 ist gebräuchlichen Auf  baues. Der     Kluppenhammer    85 kann mittels  Schraube 86 auf die jeweilige Stärke der  Dreckunterlage 4 eingestellt werden. An  einem Finger 87 erfolgt das Öffnen und  Schliessen der     Kluppe    21 durch ortsfest ange  brachte Steuerglieder an den Umkehrstellen  der endlosen Bänder 18.  



  Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie  folgt:  Die     Kupplung    ?7 ist eingerückt, so dass  sieh die Druckunterlage 4 und die endlosen  Bänder 18 in Bewegung befinden. Die     Scha-          blonenwagen    9 stehen in der obern     Ausser-          gebra.richslage        (Fig.    3). Kurz vor dem Bewe  gungsende von Druckunterlage 4 und end  losen Bändern 18 stösst, die Nase 49 der be  treffenden Anschläge 19 oder 20 gegen den  Hebel 50, wodurch der Schalter 51 die       Magnetkupplung    42 schliesst. Dadurch werden  die     Schablonenwagen    9 in die gestrichelte  Vorbereitungsstellung 48     (Fig.    3) gebracht.

    Deren Vorsprung 52 liegt nun in der Bewe-           gungsbahn    des betreffenden Anschlages 19  oder 20. Beim Weiterbewegen von Druck  unterlage 4 und endlosen Bändern 18 stösst       nein    der betreffende Anschlag 19 oder 20       gegen    den Vorsprung 5<B>2</B>. Damit ist die     rap-          portgemässe    Kupplung zwischen     Druckimter-          lage    4 und     Schablonenwagen    9 hergestellt.       Kurz    darauf löst der Walzenschalter 45 die  Kupplung 27, was zur     Stillsetzung    von Druck  unterlage 4 und endlosen Bändern 18 führt.

    N     nnmehr    werden die     Schablonenwagen    9 in  die Arbeitsstellung gesenkt. Die     Streichrakel     53 nehmen ihre Bewegung auf, was durch  Einschalten des Hilfsmotors 60 mittels des       Walzensehalters    45 geschieht. Haben die       Streichrakel    ihre vorgewählte Zahl Hübe er  füllt, so setzt das Zählwerk 63 den Hilfsmotor  60 still. Inzwischen sind die Exzenter 35 und  36 so weit umgelaufen, dass die Schablonen  xagen 9 wieder ausgehoben werden. Dies     ge-          sehieht    in der     beschriebenen    Weise zunächst  an deren vordern Ende, also durch Abkippen.

    Befinden sich die     Schablonenwagen    9 in ihrer       Ausgangsstellung,    so v     eranlasst    der     NValzen-          selialter    45 das Schliessen der Kupplung 27,  worauf wieder ein absatzweises Fortrücken  von Druckunterlage 4 und endlosen Bändern  18 in die Wege geleitet wird.  



  Alle Bewegungsvorgänge der vorliegen  den Maschine sind also selbsttätig.  



  Die Gewebebahn 1 v     erlässt    die Maschine  vollkommen getrocknet, und zwar durch die       Eridtroekenvorrichtung    12.  



  Die     Anbringung    der Anschläge 19 bzw.       '?0    an den endlosen Bändern 18 erfolgt     rap-          portgemäss.    Dadurch, dass die eigentlichen       Ansehlagschrauben    80     umlegbar    sind, kann  der Rapport bedarfsgemäss verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter Druckunterlage und Anschlag mitteln zum rapportgemä.ssen Einstellen der selben gegenüber den ortsgebundenen Seha- bionendruekstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonendruckstellen durch par allel zur Druckunterlage (4) fahrbaren Wagen (9) mit entgegengesetzt zum Lauf der Druckunterlage (4) wirkendem Hilfsantriebs- mittel (46 gebildet sind und für diese Wagen (9) ausser ortsfesten Anschlägen (47),
    die die vordere Endlage der Wagen (9) bestimmen, mit der Druckunterlage (4) bewegungsge- kuppelte Anschläge (19 und 20) vorgesehen sind, die der rapportmässigen Einstellung der Wagen (9) dienen, und zu deren Betätigung die Wagen (9) ausserdem senkrecht zu ihrem Fahrweg verstellbar sind, um in die Arbeits ebene dieser Anschläge (19 und 20) abgesenkt werden zu können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei derseitig der endlosen Druckunterlage (4) je ein ebenfalls endloses, undehnbares Band (18) vorgesehen ist, welche Bänder (18) mit der Druckunterlage (4) gleichlaufen und die An schläge (19 und 20) tragen.
    2. Schablonendruckmaschine nach Patent- anLg,ruch und Unteranspruch 1, dadumch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (20) zugleich als Kluppen (21) ausgebildet sind, mittels welcher die Druckunterlage (4) und die Bän der (18) bewegungsgekuppelt werden.
    3. Schablonendruckmascliine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Umkehrschei ben (2\? und 23) der endlosen Bänder (18) zwischen den Umkehrwalzen (5 und 6) der Druckunterlage (4) liegen und die Kluppen (21) der Anschläge (20) sowohl die obere als auch die untere Bahn der Druckunterlage (4) erfassen, an den Umkehrstellen der Bänder (18) hingegen selbsttätig geöffnet werden. 4. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den An schlägen (20) mit Kluppen (21) solche (19) ohne Kluppen vorgesehen sind.
    5. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Anschläge (19 und 20) einzeln in eine unwirksame Stellung abschwenkbar sind. 6. Sehablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Anschläge (19 und 20), bevor sie gegen ihren Schablonen wagen (9) treffen, einen in ihren Weg ge stellten Schalter (51) betätigen, der die senk rechten Bewegungen der Sehablonenwagen (9) einleitet.
    7. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass die Laufschienen (31 und 32) der Schablonenwagen (9) mittels gleichlaufenden Exzentern (35 bzw. 36) heb- und senkbar sind, die beim Betätigen des Sehalters (51) mit der Hauptwelle (17) der Maschine bewegungsgekuppelt werden.
    B. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, da durch gekennzeichnet, dass die Exzenter (35) für den Vorderteil der Schablonenwagen (9) anderer Gestalt als die Exzenter (36) für den Hinterteil desselben sind, das Ganze der art, dass die Sehablonenwa.gen (9) parallel 7L1 sich selbst gesenkt, aber schräg abgehoben "j-erden. 9.
    Schablonendruckmasehine nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass eine die Exzenter (36) tragende Welle (43) mit einem Walzen schalter (45) bewegungsgekuppelt ist, der, nachdem die Druckunterlage (4) und Seha blonenwagen (9) rapportgerecht eingestellt sind, die Antriebsmittel der Druckunterlage (4) von dem Antrieb der Maschine abschal tet, um sie bei wieder ausgehobenen Schablo- nenwagen (9)
    wieder einzusehalten. <B>1.0.</B> Schablonendruekmasehine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, da- durch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der Streichrakel (53) der Sehablonenwagen (9) durch einen Hilfsmotor (60) veranlasst werden, der ebenfalls von dem Walzenschalter (45) gesteuert wird.
    11. Schablonendruekmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, da.ss die als Doppel rakel ausgebildete Rakel (53) jedes Schablo- nenwagens (9) an einem Schlitten (55) ange bracht ist, der auf einem mittels des Hilfs motors (60) hin und her bewegten Schieber (56) sitzt, wobei der letztere zu beiden Seiten des Schlittens (55) Anschläge (57 und 58) aufweist, die den Schlitten (55) mit Spiel (a) zwischen sich nehmen und der Hin- und Her bewegung der Rakel (53) dienen, während ein mit dem Schieber (56) mittels eines Bol zens (65) gekoppelter Hebel (66)
    innerhalb des genannten Spiels bei jeder Bewegungs umkehr der Rakel (53) das Umlegen dersel ben veranlasst. 12;. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Scha- blonenwagen (9) im rapportgemässen Abstand hintereinander vorgesehen sind und sich in den dadurch gebildeten freien Räumen je eine Trockenvorrichtung (10 bzw. 11) befindet.
    13. Schablonendruckmasehine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, da durch gekennzeichnet, dass die der letzten Schablonendruckstelle folgende Trockenvor richtung (12) eine Endtrockenv orriehtung darstellt., während die vorangehenden Trok- kenvorrichtungen (10 und 11) Vor_troekner sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2162441A1 (de) * 1970-12-30 1972-07-20 Svecia Silkscreen Maskiner AB, Vaarby (Schweden) Siebdruckmaschine
DE2903415A1 (de) * 1978-01-30 1979-08-02 Svecia Silkscreen Maskiner Ab Siebdruckmaschine mit grossem drucktisch
DE3744361A1 (de) * 1987-04-24 1988-11-10 Sasaki Glass Co Druckmaschine

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