CH323884A - Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter Druckunterlage - Google Patents
Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter DruckunterlageInfo
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Description
Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter Druckunterlage Die Erfindung betrifft eine Schablonen. ciruclzmaschine mit absatzweise fortbewegter Druekunterlage und Anschlagmitteln zum Einstellen der Druckunterlage gegenüber den ortsgebundenen Schablonendruckstellen.
Bei bekannten Druckmasehinen dieser Art sind die Schablonendruckstellen zwar heb und senkbar, im übrigen aber ortsfest ange bracht. Beim Fortbewegen der Druckunter lage befinden sich die Druckstellen in der ausgehobenen Aussergebrauclisstellung. Dies hat zur Folge, dass die absatzweise Fortschal- tung der Druckunterlage unabhängig von den Sehablonendruelvstellen selbst begrenzt wer den. muss.
An die Druekunterlage wird zu diesem Zwecke ein Läufer geklemmt, der mit einem einstellbaren und verschiebbaren Strek- kenansehlag zusammen arbeitet. Der Strecken- ansehlag wird von einer Zugstange getragen, die an einen verschwenkbaren Zeiger ange- lenkt ist. Für den letzteren ist eine Skala vor gesehen, auf die das Bewegungsende der Druckunterlage einzutragen ist. Stösst bei der Fortbewegung der Druckunterlage der Läufer gegen den Streckenanschlag, so wird der ge nannte Zeiger ausgeschwungen.
Die Bedie nungsperson muss nun aufpassen, bis der Zeiger die eingetragene Marke auf der Skala erreicht hat und dann den Bewegungsantrieb für die Druckunterlage abschalten. Darauf werden die Schablonendruckstellen gesenkt. Diese Bedienungsweise ist nicht nur sehr umständlich, sondern auch höchst unzuver- lässig. Im wesentlichen wird es nämlich da durch von der Bedienungsperson abhängig, dass die Druckunterlage einwandfrei auf die Schablonendruckstellen zur Einstellung ge langt.
Diesen Nachteilen zu begegnen ist der Zweck der Erfindung, die sich dadurch kenn zeichnet, dass die Schablonendruckstellen aus parallel zur Druckunterlage fahrbaren Wagen mit entgegengesetzt zum Lauf der Druck unterlage wirkendem Hilfsantriebamittel be stehen und für diese Wagen ausser ortsfesten Anschlägen, die die vordere Endlage der Wagen bestimmen, mit der Druckunterlage bewegungsgekuppelte Anschläge vorgesehen sind, die der rapportmässigen Einstellung der Wagen dienen und zu deren Betätigung die Wagen ausserdem senkrecht zu ihrem Fahr weg verstellbar sind, um in die Arbeitsebene dieser Anschläge abgesenkt werden zu kön nen.
Auf diese Weise begrenzen Druckunter lage und Schablonenwagen gegenseitig das Bewegungsende der ersteren, so dass eine ge naue Musterüberdeckung. gewährleistet wird, ohne dass es hierzu der besonderen Aufmerk samkeit der Bedienungsperson bedarf.
Auf der Zeichnung ist die Maschine ge mäss der Erfindung in beispielsweiser Aus führung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 schematisch eine Druckmaschine mit drei Schablonendruckstellen in Seitenan sicht, Fig. \? in etwas grösserem Massstabe die Druckunterlage mit. einem die Anschläge tra genden, endlosen Band, Fig. 3 einen Schablonenwagen mit.
seinen Betätigungsmitteln von der Seite gesehen, Fig. 4 eine Vorderansicht dazu mit den Betätigungsmitteln für die Rakel, Fig. 5 einen Anschlag mit geschlossener Klappe von vorn gesehen, F i-. 6 eine Draufsicht dazu, Fig. 7 die geöffnete Kluppe, Fig. 8 einen kluppenlosen Anschlag von vorn gesehen und Fig. 9 eine Seitenansicht dazu.
Das zu bedruckende Gewebe 1 wird, wie aus der Fig. 1 hervorgeht, von einer der Rollen 2, 3 abgezogen und kantengerade in geläufiger Weise auf die Druckunterlage 4 geklebt. Die letztere besteht aus einem end losen Band, das an seinen Bewegungsenden um die Walzen 5 und 6 geführt ist. Der Lauf des Gewebes 1 und der Druckunter lage 4 ist mit dem Pfeil A angedeutet. Der Klebestoff wird mit der Klebevorrichtung 7 auf die Druckunterlage aufgetragen, und zwar von der Umkehrwalze 5. Durch die Druckunterlage 4 wird das Gewebe 1 über die Drucktische 8 geführt. Über den letzteren befinden sich die Schablonenwagen 9, und zwar heb- und senkbar.
Beim Fortbewegen der Druckunterlage 4 befinden sich diese Sehablonenwagen 9 in der angehobenen Aussergebrauchsstellung. Die Schablonen wagen 9 sind im Abstand mehrerer Rapporte hintereinander vorgesehen. In den auf diese eise entstehenden Zwischenräumen befin den sich Trockenvorrichtungen 10 und 11, die der Zwischentrocknung dienen. Hinter dem letzten Schablonenwagen 9 ist eine End- trockenvorrichtung 12 vorgesehen.
An der Umkehrwalze 6 wird das fertig gedruckte Gewebe in bekannter Weise von der Druck unterlage 4 abgezogen und diese mittels einer ebenfalls geläufigen Waschvorrichtung 13 von Klebestoffresten gesäubert. Auf eine der beiden Rollen 14, 15 gelangt die bedruckte und getrocknete Gewebebahn 1 zur Aufwick lung. Der Antrieb der gesamten Maschine ge schieht mittels eines Motors 16 mit Hilfe einer Hauptwelle 17.
Zu beiden Seiten der Druckunterlage 4 ist je ein endloses, und zwar undehnbares Band 18 vorgesehen. In Fig. 2 ist nur das Band 18 der einen Seite der Druckunterlage 4 dargestellt. Diese Bänder 18 laufen mit der Druckunterlage 4 gleich und tragen An schläge 19 und 20. Die letzteren sind mit, be kannten Kluppen 2.1 ausgestattet. An den Umkehrstellen laufen die undehnbaren Bän der 18 über Umkehrscheiben 22 und 23 und sind zwischen diesen vorteilhaft auf Schienen geführt, damit ein Durchhängen unterbleibt. Die Enden der Bänder 18 sind bei 24 ein stellbar miteinander verbunden.
Die An schläge 1.9 und 20 sind rapportmässig ange bracht. Der Abstand der Umkehrscheiben 22 und 23 der endlosen Bänder 18 ist dabei kleiner als der Abstand zwischen den Um kehrwalzen 5 und 6 der Druckunterlage 4, so dass die Umkehrstellen der endlosen Bän der 18 zwischen den Umkehrstellen der Druck unterlage 4 liegen.
Die Kluppen 21 werden zwischen den Umkehrscheiben 22 und 23 mit der obern und untern Bahn der Druckttnter- lage 4 verbunden an den Umkehrstellen selbst hingegen geöffnet, weil die endlosen Bänder 18 undehnbar sind, und diese durch die Klup- pen 21 mit der Druckunterlage gekuppelt sind, ist nicht nur eine einwandfreie Fort bewegung der letzteren gewährleistet, sondern auch eine Reckung derselben ausgeschlossen. Zum Spannen der Druckunterlage sind die Zapfen der vordern Umkehrwalze 5 in Lagern 25 geführt, die mittels eines Handrades 26 waagrecht verstellt werden können.
Die vor dere -Umkehrwalze 5 lässt sieh damit, in waagrechter Richtung verlagern.
Zur absatzweisen Fortbewegung der Ge webebahn 1 wird nun entweder die Druck unterlage 4 von dem Motor bzw. der Haupt welle 17 angetrieben oder die beiden endlosen Bänder erhalten hiervon ihren Antrieb. Gege benenfalls können auch die Druckunterlage 4 und -die endlosen Bänder 18 gemeinsam von dem Motor 16 bzw. der Hauptwelle 17 ange trieben werden. Beim Ausführungsbeispiel ist es die Druekunterlage 4, die zum gegebenen Zeitpunkt mit dem Motor 16 antriebsgekop pelt wird. Dies geschieht mittels der Kupp lung 27, die auf der Welle des Motors 16 sitzt und mittels eines Zahnradtriebes 28 die hintere Umkehrwalze 6 der Druckunterlage 4 antreibt.
Mittels des Kettentriebes 29 wird von der Motorwelle dauernd die Hauptwelle 17 in Bewegung versetzt.
Die Druckstellen bestehen, wie bereits aus- geführt, aus Sehablonenwagen 9. Auf ihrer Unterseite sind dieselben mit Rollen 30 ver sehen, die auf Laufschienen 31 und 32 ruhen (Fig. 3). Die Laufschienen befinden sich am obern Ende von senkrecht geführten Stangen 33 und 34, die unter dem Einfluss von Ex zentern 35 bzw. 36 stehen. Auf der Welle 37 der Exzenter 35 befindet sich ein Sehnecken- rad 38. Dieses kämmt mit einer Schnecke 39, deren Welle 40 durch Zahnräder 41 mit der Hauptwelle 17 in Antriebsverbindung steht. Auf der letzteren befindet sich eine Magnet kupplung 42.
Sowohl auf der Welle 37 der Exzenter 35 als auch auf der Welle 43 der Exzenter 36 sind Kettenräder angebracht. Mittels einer Kette 44 wird somit von der Welle 37 die Welle 43 angetrieben, die die Exzenter 3'6 trägt. Durch einen weiteren Kettentrieb 44 betätigt dann die Welle 43 einen Mehrfachwalzenschalter 45. Die Scha- blonenwagen 9 sind kurzwegig parallel zur Laufbahn der Druckunterlage 4 und damit der endlosen Bänder 18 beweglich. Mittels Federn 46 werden die Schablonenwagen 9 in ihrer den Anschlägen 19 und 20 zugekehr ten Endlage gehalten.
Ein Vorsprung 47 an Alen Laufschienen 32 begrenzt die diesbezüb liehe Bewegung. Die Exzenter 35 und 36 sind so beschaffen, dass bei ihrer Umdrehung die Sehablonenwagen 9 zunächst in eine Vorbe reitungsstellung gesenkt werden, und zwar kurz bevor die Druckunterlage 4 die Endlage ihres jeweiligen Versatzes erreicht hat. Diese Stellung ist, in Fig. 3 gestrichelt dargestellt und mit 48 bezeichnet. Eingeleitet wird diese Absenkung der Schablonenwagen 9 durch eine an den Anschlägen 19 und 20 vorge sehene Nase 49, die dann gegen den Hebel 50 eines Schalters 51 stösst.
Dadurch wird die Magnetkupplung 42 geschlossen, so dass die Exzenterwellen 37 und 43 zu laufen begin nen. An der Vorderseite der Schablonenwagen 9 befindet sich ein Vorsprung 52. Gegen diesen stösst im weiteren Verlauf der betref fende Anschlag 19 oder 20 und verschiebt dabei den Schablonenwagen 9 entgegen den Federn 46 etwas nach rechts, so dass eine ein wandfreie Anlage der Anschläge 19 bzw. 20 an dem Vorsprung 52 gewährleistet ist.
Der mit der Schliessung der Magnetkupplung 42 zugleich angetriebene Walzenschalter 45 ver- anlasst daraufhin die Öffnung der Kupplung 27 (Fig.1), was zur Stillsetzung der Druck unterlage 4 und der Bänder 18 führt. Beim weiteren Drehen der Wellen 37 und 43 wer den nun die Schablonenwagen 9 in die Ge- brauchsstellung gesenkt, um nach vollzogenem Druck ausgehoben zu werden.
Während die Schablonenwagen 9 parallel zu sich selbst gesenkt werden, erfolgt deren Aufwärtsbewegung durch Abkippen. Wie die Fig. 3 zeigt, sind die Exzenter 3'5 und 36 zu diesem Zwecke unterschiedlich gestaltet, und zwar so, dass die Schablonenwagen 9 zunächst erst an ihrem vordern Ende ausgehoben wer den, während das andere Ende nacheilt. Auf diese Weise wird ein leichtes Ablösen der Schablone vom Druck gewährleistet.
Befinden sich die Schablonenwagen 9 wieder in ihrer Aussergebrauchsstellung, so veranlasst der Walzenschalter 45 wieder das Einrücken der Kupplung 2,7, und das Spiel beginnt von neuem.
Den Schablonenwagen 9 ist je eine Streich rakel 35 zugeordnet, vorteilhaft in Farm einer Doppelrakel (Fig. 4). Dieselbe ist kippbar um eine Achse 54 an einem Schlitten 55 ange bracht, der auf der Verbindung 75 gleitet. Der Schlitten hat einen Schieber 5.6, der mit Anschlägen 57 und 58 versehen ist. Die freien Enden des Schiebers 56 stehen mit einer end los geführten Kette 59 oder dergleichen in Verbindung, die mittels eines Hilfsmotors 60 in Bewegung versetzt wird. Dieser ist um schaltbar auf Links- und Rechtsdrehung. Ein geschaltet wird der Motor 60 zur gegebenen Zeit von dem Walzenschalter 45.
Die Um schaltung von Links- auf Rechtsdrehung ge- sehieht, dRtrch die Endschalter 61 und 62, wobei der letztere mit einem Zählwerk 63 in Verbindung steht, welches die Anzahl der Rakelhübe steuert und nach. Erreichen des letzten Hubes den Hilfsmotor 60 stillsetzt. Die Anschläge 57 und 58 sind so vorgesehen, dass zwischen ihnen und dem Schlitten 55 ein Spiel a verbleibt. Bei jeder Bewegungsum kehr erfolgt die Mitnahme des Schlittens 55 erst, wenn der betreffende Anschlag 57 oder 58 über dieses Spiel a gelaufen ist.
Dieser Stillstand des Schlittens 55 wird zur Um legung der Rakel 55 benutzt. Hierzu ist an dem Schieber 56 eine Klaue 64 angebracht. In dieser läuft ein Bolzen 65, der am freien Ende eines Hebels 66 sitzt. Letzterer ist bei 6 7 schwenkbar am Schlitten 5-5 gelagert und trägt ein Zahnrad 68, das mit, einem Zahn rad 69 auf der Rakelachse 54 kämmt. Das Bewegen des Schiebers 56 bei stillstehendem Schlitten 55 hat das Versehwenken des ge nannten Hebels 6,6 zur Folge, der über die Zahnräder 68 und 69 dann die Rakel 53 bei jeder Bewegungsumkehr umlegt. Der Farb stoff ist mit. 70 bezeichnet.
Durch eine einstell bare Feder 71 wird die Rakel 53 elastisch an die Schablone angedrückt. -Wenn nach vollen detem Druck die Exzenter 35 und 36 die Sehablonenwagen 9 wieder anheben, wird zweckmä.ssigerweise vorher deren Streichrakel 53 eine Kleinigkeit angehoben, um die Scha blonen von dem Druck der Rakel zu entlasten. Zu diesem Zwecke sind die Schablonenträger 88 mit senkrechtem Spiel an Verbindungs stangen 72 aufgehängt. Die Aufhängeglieder 73 weisen hierzu ein Langloch 74 auf. An den Verbindungsstangen 72 sind Führungsstan gen 75 für den Schlitten 55 befestigt, und zwar ohne Spiel.
Beim Ausheben der Lauf schienen 31 und 32. wird damit zuerst der Schlitten 5i5 angehoben, während der Scha- blonenträger 88 mit Rücksicht auf die Lang löcher 74 dieser Bewegung mit. Abstand folgt. )'V ie bereits ausgeführt, befinden sich auf den endlosen, undehnbaren Bändern 18 ein fache Anschläge 19 und solche Anschläge 20 mit Kluppen 21. Diese Anschläge 19 und 20 sind mittels Schrauben 76 an den endlosen Bändern 18 befestigt. Dabei besitzen die An schläge 19 und 20 einen nach unten gerichte ten Arm 77.
An diesem ist ein zweiarmiger Hebel 78 mittels eines Schraubenbolzens 79 verschwenkbar gelagert. Der Bolzen 79 ist quer zur Längsachse der Bänder 18 gerichtet. Das obere Ende der Hebel 78 trägt die eigent- liehe Anschlagschraube 80 mit der Konter mutter 81. An dem untern Ende des Hebels 78 erfolgt mittels Kugel 82 und Feder 83 (Fig. 5, 8) die Festlegung der Hebel 78 in der Gebrauchsstellung.
Ein Anschlag 84 (Fig. 9) dient dem Hebel 78 in der Ge brauchsstellung als Widerlager. In der glei- ehen Figur ist der Hebel 78 gestrichelt in seiner Aussergebrauehsstellung dargestellt. Der untere Teil des Hebels 78 bildet zweck mässigerweise gleich die Nase 49, die, wie aus der Fig. 3 ersichtlich, mit dem Hebel 50 des Schalters 51 zusammenarbeitet.
Die Kluppe 21 ist gebräuchlichen Auf baues. Der Kluppenhammer 85 kann mittels Schraube 86 auf die jeweilige Stärke der Dreckunterlage 4 eingestellt werden. An einem Finger 87 erfolgt das Öffnen und Schliessen der Kluppe 21 durch ortsfest ange brachte Steuerglieder an den Umkehrstellen der endlosen Bänder 18.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die Kupplung ?7 ist eingerückt, so dass sieh die Druckunterlage 4 und die endlosen Bänder 18 in Bewegung befinden. Die Scha- blonenwagen 9 stehen in der obern Ausser- gebra.richslage (Fig. 3). Kurz vor dem Bewe gungsende von Druckunterlage 4 und end losen Bändern 18 stösst, die Nase 49 der be treffenden Anschläge 19 oder 20 gegen den Hebel 50, wodurch der Schalter 51 die Magnetkupplung 42 schliesst. Dadurch werden die Schablonenwagen 9 in die gestrichelte Vorbereitungsstellung 48 (Fig. 3) gebracht.
Deren Vorsprung 52 liegt nun in der Bewe- gungsbahn des betreffenden Anschlages 19 oder 20. Beim Weiterbewegen von Druck unterlage 4 und endlosen Bändern 18 stösst nein der betreffende Anschlag 19 oder 20 gegen den Vorsprung 5<B>2</B>. Damit ist die rap- portgemässe Kupplung zwischen Druckimter- lage 4 und Schablonenwagen 9 hergestellt. Kurz darauf löst der Walzenschalter 45 die Kupplung 27, was zur Stillsetzung von Druck unterlage 4 und endlosen Bändern 18 führt.
N nnmehr werden die Schablonenwagen 9 in die Arbeitsstellung gesenkt. Die Streichrakel 53 nehmen ihre Bewegung auf, was durch Einschalten des Hilfsmotors 60 mittels des Walzensehalters 45 geschieht. Haben die Streichrakel ihre vorgewählte Zahl Hübe er füllt, so setzt das Zählwerk 63 den Hilfsmotor 60 still. Inzwischen sind die Exzenter 35 und 36 so weit umgelaufen, dass die Schablonen xagen 9 wieder ausgehoben werden. Dies ge- sehieht in der beschriebenen Weise zunächst an deren vordern Ende, also durch Abkippen.
Befinden sich die Schablonenwagen 9 in ihrer Ausgangsstellung, so v eranlasst der NValzen- selialter 45 das Schliessen der Kupplung 27, worauf wieder ein absatzweises Fortrücken von Druckunterlage 4 und endlosen Bändern 18 in die Wege geleitet wird.
Alle Bewegungsvorgänge der vorliegen den Maschine sind also selbsttätig.
Die Gewebebahn 1 v erlässt die Maschine vollkommen getrocknet, und zwar durch die Eridtroekenvorrichtung 12.
Die Anbringung der Anschläge 19 bzw. '?0 an den endlosen Bändern 18 erfolgt rap- portgemäss. Dadurch, dass die eigentlichen Ansehlagschrauben 80 umlegbar sind, kann der Rapport bedarfsgemäss verändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter Druckunterlage und Anschlag mitteln zum rapportgemä.ssen Einstellen der selben gegenüber den ortsgebundenen Seha- bionendruekstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonendruckstellen durch par allel zur Druckunterlage (4) fahrbaren Wagen (9) mit entgegengesetzt zum Lauf der Druckunterlage (4) wirkendem Hilfsantriebs- mittel (46 gebildet sind und für diese Wagen (9) ausser ortsfesten Anschlägen (47),die die vordere Endlage der Wagen (9) bestimmen, mit der Druckunterlage (4) bewegungsge- kuppelte Anschläge (19 und 20) vorgesehen sind, die der rapportmässigen Einstellung der Wagen (9) dienen, und zu deren Betätigung die Wagen (9) ausserdem senkrecht zu ihrem Fahrweg verstellbar sind, um in die Arbeits ebene dieser Anschläge (19 und 20) abgesenkt werden zu können.UNTERANSPRÜCHE 1. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei derseitig der endlosen Druckunterlage (4) je ein ebenfalls endloses, undehnbares Band (18) vorgesehen ist, welche Bänder (18) mit der Druckunterlage (4) gleichlaufen und die An schläge (19 und 20) tragen.2. Schablonendruckmaschine nach Patent- anLg,ruch und Unteranspruch 1, dadumch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (20) zugleich als Kluppen (21) ausgebildet sind, mittels welcher die Druckunterlage (4) und die Bän der (18) bewegungsgekuppelt werden.3. Schablonendruckmascliine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Umkehrschei ben (2\? und 23) der endlosen Bänder (18) zwischen den Umkehrwalzen (5 und 6) der Druckunterlage (4) liegen und die Kluppen (21) der Anschläge (20) sowohl die obere als auch die untere Bahn der Druckunterlage (4) erfassen, an den Umkehrstellen der Bänder (18) hingegen selbsttätig geöffnet werden. 4. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den An schlägen (20) mit Kluppen (21) solche (19) ohne Kluppen vorgesehen sind.5. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Anschläge (19 und 20) einzeln in eine unwirksame Stellung abschwenkbar sind. 6. Sehablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Anschläge (19 und 20), bevor sie gegen ihren Schablonen wagen (9) treffen, einen in ihren Weg ge stellten Schalter (51) betätigen, der die senk rechten Bewegungen der Sehablonenwagen (9) einleitet.7. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass die Laufschienen (31 und 32) der Schablonenwagen (9) mittels gleichlaufenden Exzentern (35 bzw. 36) heb- und senkbar sind, die beim Betätigen des Sehalters (51) mit der Hauptwelle (17) der Maschine bewegungsgekuppelt werden.B. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, da durch gekennzeichnet, dass die Exzenter (35) für den Vorderteil der Schablonenwagen (9) anderer Gestalt als die Exzenter (36) für den Hinterteil desselben sind, das Ganze der art, dass die Sehablonenwa.gen (9) parallel 7L1 sich selbst gesenkt, aber schräg abgehoben "j-erden. 9.Schablonendruckmasehine nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass eine die Exzenter (36) tragende Welle (43) mit einem Walzen schalter (45) bewegungsgekuppelt ist, der, nachdem die Druckunterlage (4) und Seha blonenwagen (9) rapportgerecht eingestellt sind, die Antriebsmittel der Druckunterlage (4) von dem Antrieb der Maschine abschal tet, um sie bei wieder ausgehobenen Schablo- nenwagen (9)wieder einzusehalten. <B>1.0.</B> Schablonendruekmasehine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, da- durch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der Streichrakel (53) der Sehablonenwagen (9) durch einen Hilfsmotor (60) veranlasst werden, der ebenfalls von dem Walzenschalter (45) gesteuert wird.11. Schablonendruekmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, da.ss die als Doppel rakel ausgebildete Rakel (53) jedes Schablo- nenwagens (9) an einem Schlitten (55) ange bracht ist, der auf einem mittels des Hilfs motors (60) hin und her bewegten Schieber (56) sitzt, wobei der letztere zu beiden Seiten des Schlittens (55) Anschläge (57 und 58) aufweist, die den Schlitten (55) mit Spiel (a) zwischen sich nehmen und der Hin- und Her bewegung der Rakel (53) dienen, während ein mit dem Schieber (56) mittels eines Bol zens (65) gekoppelter Hebel (66)innerhalb des genannten Spiels bei jeder Bewegungs umkehr der Rakel (53) das Umlegen dersel ben veranlasst. 12;. Schablonendruckmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Scha- blonenwagen (9) im rapportgemässen Abstand hintereinander vorgesehen sind und sich in den dadurch gebildeten freien Räumen je eine Trockenvorrichtung (10 bzw. 11) befindet.13. Schablonendruckmasehine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, da durch gekennzeichnet, dass die der letzten Schablonendruckstelle folgende Trockenvor richtung (12) eine Endtrockenv orriehtung darstellt., während die vorangehenden Trok- kenvorrichtungen (10 und 11) Vor_troekner sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH323884T | 1954-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH323884A true CH323884A (de) | 1957-08-31 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH323884D CH323884A (de) | 1954-05-22 | 1954-05-22 | Schablonendruckmaschine mit absatzweise fortbewegter Druckunterlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH323884A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2162441A1 (de) * | 1970-12-30 | 1972-07-20 | Svecia Silkscreen Maskiner AB, Vaarby (Schweden) | Siebdruckmaschine |
| DE2903415A1 (de) * | 1978-01-30 | 1979-08-02 | Svecia Silkscreen Maskiner Ab | Siebdruckmaschine mit grossem drucktisch |
| DE3744361A1 (de) * | 1987-04-24 | 1988-11-10 | Sasaki Glass Co | Druckmaschine |
-
1954
- 1954-05-22 CH CH323884D patent/CH323884A/de unknown
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| DE3744361A1 (de) * | 1987-04-24 | 1988-11-10 | Sasaki Glass Co | Druckmaschine |
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