CH324532A - Verfahren zur Herstellung von Amiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Amiden

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CH324532A
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Robert Dr Schwyzer
Beat Dr Iselin
Max Dr Feurer
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Ciba Geigy
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Amiden
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Amiden durch Umsatz von Aminocarbonsäureestern mit Aminen.



   Es ist bekannt, dass sich Ester von Aminocarbonsäuren durch Behandlung zum Beispiel mit Ammoniak oder Hydrazin in die entspre  ehenden    Amide resp. Hydrazide überführen lassen. Es sind auch vereinzelte FÏlle bekannt, in denen   organisehe    Amine   mit Aminocarbon-      säureäthylestern    umgesetzt worden sind (vgl.   z.    B. Ch.   Gränaeher,    Helv. Chim. Acta 8, 211   [1925]).    Im allgemeinen verlaufen diese   Re-    aktionen langsam und erfordern einen grossen   Überschuss an    Amin, was sich als grosser Nachteil   auswirkt, wenn schwerer zugängliche    Amine umgesetzt werden sollen.

   So ist es insbesondere erwünscht, dass bei der   Verknüp-    fung von zwei oder mehreren Aminosäuren, das heisst bei der Synthese von Peptiden, die   Beaktionspartner    in ungefähr den gleichen molaren Verhältnissen zur Anwendung kommen.



   Es   wurde nun gefunden, dass die Bildung    von Amiden durch Umsatz von Aminocarbonsäureestem mit Aminen stark beschleunigt ; wird, wenn man Aminocarbonsäureester, die in der Alkoholkomponente einen Elektronen anziehenden Substituenten aufweisen, mit or  ganischen Aminen umsetzt.   



   Der   Aminocarbonsäurerest    der als Ausgangsmaterial verwendeten Ester kann der    aliphatischen, aromatischen, araliphatischen    oder heterocyclischen Reihe angehören. Insbesondere eignet sich ein Aminocarbonsäurerest, in   dem die Aminogruppe durch l    bis 4 Kohlenstoffatome von der Carbonylgruppe getrennt ist, wie z. B. der Rest einer natiirlichen Aminosäure. Die Aminogruppe kann frei oder substituiert sein, beispielsweise durch Acyl-, Acylaminoacyl-, Aminoacylaminoacyl-, Alkyl-, Alkylen-, Cycloalkyl-, Aryl-,   Aralkyl-oder    heterocyclische Reste.



   Die Alkoholkomponente der als   Ausgangs-    material verwendeten Ester kann irgendein organischer Rest sein, der einen oder mehrere Elektronen anziehende Substituenten aufweist, wie z. B. Cvano-, freie oder veresterte   Carboxyl-,    Carbamyl-, Oxo-, quaternäre Amino-, Nitro-, Sulfo-oder vcrätherte Oxygruppen oder   Halogenatome. Es eignen sieh    besonders Ester folgender Alliohole : Cyanmethylalkohol (HOCH2CN), CarbÏthoxymethylalkohol (HOCH2COOC2H5),   Oxyaceton (HOCH2COCH3),    p-Nitrophenyl-methylalkohol  (HOCH2C6H5NO2), QuaternÏre Ammoniumsalze des Diäthyl   aminoäthylalkohols     [HOCH2CH2N(C2H5)2], Methoxymethylalkohol (HOCH2OCH3).



   Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden AminocarbonsÏureester, die als aktivierenden Substituenten eine   Crano-oder    Oxogruppe oder verätherte   Oxygruppe    aufweisen, sind neu, ebenso Ester von in a-Stellung mit organisehen   Radikalen substituierten Aminocar-      bonsäuren    mit Alkoholen, die als   aktivieren-    den Substituenten eine freie oder veresterte   Carboxyl-oder    eine Nitrogruppe besitzen.



   Die genannten Ester lassen sieh leicht durch Umsatz einer am Stickstoff substituierten   Aminocarbonsäure    mit einem   Halogen-    wasserstoffester des   entspreelienden    Alkohols in Gegenwart einer tertiären organischen Base, wie z. B. Triäthylamin, herstellen.



   Die Umsetzung der   dureh    Elektronen an   ziehende Substituenten aktivierten Amino-    carbonsÏureester kann mit beliebigen Aminen erfolgen, beispielsweise mit   aliphatisehen,    ali  cyclischen,    aromatischen, araliphatischen oder heterocyclischen Aminen, besonders mit   natür-    lichen oder synthetisch hergestellten Amino  earbonsäuren,    Peptiden oder Proteinen.



   Das Verfahren kann ohne L¯sungsmittel oder vorzugsweise in Gegenwart von organischen   Losungsmitteln,    wie Essigester, Dioxan, Dimethylformamid, Acetonitril oder deren Gemischen, gegebenenfalls auch in Anwesenheit von Wasser, durchgefiihrt werden. Vorteilhaft sind Konzentrationen von   l    Mol oder darüber an den beiden Reaktionsteilnehmern.



     Mau    kann bei milden Bedingungen arbeiten, was f r die Synthese von relativ komplizierten Peptiden von wesentlicher Bedeutung ist.



  Das   beanspruelite    Verfahren ergibt ferner   gatte    Ausbeuten.



   Die Verfahrensprodukte können auf den verschiedensten Gebieten Anwendung finden.



  Vorzugsweise können sie als Heilmittel oder als Zwischenprodukte zu deren   Ilerstellung dienen.   



   In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1    1,    09 g   Hippursäure-cyanmethylester (0, 005    Mol) und 0, 53 g Benzylamin (0, 005 Mol) werden in 10 cm3 Essigester gel¯st und bei 24  stehen gelassen. Schon nach 5   Blinuten setzt    die Kristallisation ein. Nach 30 Minuten wird das abgeschiedene Amid abfiltriert. Die Ausbeute beträgt 1, 1 g (82 /o).   Nach Umkristalli-    sieren aus Alkohol schmilzt das   IIippursäure-      benzvlamid    bei   157-158 .    Wird der gleiche Ansatz mit der doppelten Menge Benzylamin ausgef hrt, so steigt die Ausbeute auf   96 /o    (auf Ester bezogen). Wenn statt Essigester die folgenden Losungsmittel angewendet werden, so sinkt die Ausbeute.



   ¯thanol Ausbeute 60%    Äthanol-AVasser 1    : 1 " 56%    Dimethylformamid-'\Vasser 2    : 3 " 74% Die Reaktion lϯt sich durch folgendes Schema veranschaulichen :
EMI2.1     
    Ausgehend von Hippursäure-eyanmethyl-    ester und den entsprechenden Aminen   erlalt    man in analoger Weise :
HippursÏure-cyclohexylamid vom F. =   161    bis   169  mit einer Allsbeute ron    91 %
HippursÏure-isopropylamid vom F. =   185    bis 186  mit einer Ausbeute von 95%.



   Der aIs   Ausgangsmaterial verwendete Hip-    pursÏure-cyanmethylester lϯt sich wie folgt darstellen :
Eine Lösung von 3, 58 g   Hippursäure    (0.02 Mol) und 3,03 g TriÏthylamin (0,03 Mol) in 30   eins Essigester wird mit 2, 27 g      Cliloraeetonitril    (0, 03 Mol) versetzt und wÏhrend 3 Stunden am R ckflu¯ gehalten. Das Reaktionsgemisch wird gekühlt, das   ausge-      schiedene    TriÏthylaminhydrochlorid   alpe-      trennt und die Essigesterlosung    mit verd.



     Natrium-hydrogen-carhonat-Lösung    und   Was-    ser gewaschen, getrocknet   und    eingedampft.



  Der   Rüekstand    kristallisiert bei Zugabe von ¯ther und ergibt 3, 47 g (80%)   Hippursäure-    cyanmethylester vom F. = 97-99 . Dureli Umkristallisieren aus   Aceton-Äther wird    der   Schmelzpunkt auf 99-100  erhöht.   



   Bei Anwendung von andern Lösungsmitteln unter sonst   gleichen Reaktionsbedingun-    gen werden folgende ! Ausbeuten erzielt :
Aceton Ausbeute 83 /o
Benzol ? 80%   
Acetonitril"76  /o
Dimethylformamid"75  /o    Die Bildung des Esters verläuft nach folgendem Schema :
EMI3.1     

Beispiel 2    2,      8    g   Hippursäureeyanmethylester    (0, 01 Mol) werden in 20 cm3 Essigester gel¯st und mit   2,    06 g (0, 02 Mol) frisch destilliertem Glycinäthylester versetzt. Die Reaktionslösung wird während   21/2    Stunden bei Zimmertem  peratur    stehen gelassen, dann mit Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakkuum eingedampft. Der   Bückstand    kristallisiert bei.

   Zugabe von Äther. Der gebildete Benzoylglycyl-glycinÏthylester der Formel
EMI3.2     
 sehmilzt bei   116-117  nach Umkristallisieren    aus Wasser. Die Ausbeute beträgt 2, 4g (=94%)
Beispiel 3
1, 09 g   I-Iippursäure-eyanmethylester    (0,   005    Mol) werden in 2 cm3 Dimethylformamid gelöst und mit der L¯sung von 0, 38 g Glycin (0, 005 Mol) und 0, 5 g   Triätllylamin    in 3 cm3   Wasser versetzt, wobei sich    der Ester   teilweisc    als öl   abscleidet.    Das Reaktionsgemisch wird während 8 Stunden mechanisch bei 24  ge  seliiittelt,    bis eine klare Lösung entstanden ist, darauf im Vakuum cingeengt und der   Riiek-    stand in 2-n. Salzsäure aufgenommen.

   Beim K hlen   scheident    sich das   Rcaktionsprodukt    in   klistalliner    Form ab. Die im Rohprodukt als Verunreinigung enthaltene HippursÏure wird   dural    Extraktion mit hei¯em Essigester entfernt und der verbleibende R ckstand aus Wasser umkristallisiert. Das so erhaltene Ben  zoyl-glycyl-gly cin schmilzt    bei 205-207 . Ausbeute 0, 83 g (= 70%).



   Beispiel   l zL-   
Eine L¯sung von 1, 09 g Hippursäure-eyan  metliylester und    1, 66 g Anilin in 10 cm3   Essigester wird 24 Stunden am Rückfluss    er  hitzt,    dann einige Zeit bei 0  gelassen. Das ausgeschiedene Kristallisat wird abgetrennt  (0, 80 g = 63%) und aus Alkohol umkristallisiert. Das so gewonnene Hippursäure-anilid   sellmilzt    bei 211-212¯.



   Beispiel   5   
1, 33 g HippursÏure-carbÏthoxymethylester wird in 10 cm3 Essigester gel¯st und mit 1, 16 g Benzylamin versetzt. Nach 10 Minuten beginnt die Ausscheidung von   Itristallen.    Das Reaktionsgemiseh wird eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen gelassen und darauf das ausgeschiedene Amid abfiltriert. Es werden 1, 34 g (100%) kristallines Material vom F.   =      157-] 58  erllalten, das mit    dem in Beispiel 1 gewonnenen IIippursÏurebenzylamid identiscli ist.



   Die Reaktion   lasst sieh durch folgendes    Schema veranschaulichen : 
EMI4.1     

Der als Ausgangsmaterial   verwendete Hip-    pursÏure-carbÏthoxymethylester lϯt sich analog der in Beispiel 1 besehriebenen Methode durch Umsatz von Hippursäure mit Bromessigsäureäthylester gewinnen. Der aus Aceton-¯ther umkristallisierte Ester schmilzt bei 70-71¯. Anbeute 82%.



  Beispiel 6
Eine   Losung    von 1, 18 g HippursÏure-acetonylester und 1, 07 g Benzylamin in 10 cm3 Essigester wird während 20 Stunden bei Zim  mertemperatur    stehen gelassen. Das ausge  wchiedene    kristalline Material   (0, 70 g = 52  /o)    ist   identiseh    mit dem in Beispiel   1      besehrie-    benen Hippursäure-benzylamid vom   F.    =157 bis 158¯.



   Die Reaktion verläuft nach folgendem   Sehema    :
EMI4.2     

Der als Ausgangsmaterial verwendete   Slip-      pursaure-acetonvlester    lässt sieh wie folgt herstellen :
3, 58 g Hippursäure und 3,03 g TriÏthylamin werden in 30 cm3 Essigester gel¯st und mit 3, 7 g   Chloraeeton    versetzt. Die Losung wird   während    5 Stunden am R ckflu¯ erhitzt und darauf in der in Beispiel 1   besehriebenen    Weise aufgearbeitet, wobei 3, 04 g   (65 /o)    kri  stalliner    Ester vom F. =   90-92     erhalten werden. verden. Nach zweimaligem Umkristallisieren aus Alkohol liegt der Schmelzpunkt bei   93    bis 94¯.



   Beispiet 7
Eine Suspension von 1, 57 g   Hippursäure-    p-nitro-phenylmethylester in   10 em3 Essig-    ester wird mit 1, 07 g Benzylamin versetzt und während 5 Stunden am R ckflu¯ gehalten.



  Dabei geht das Ausgangsmaterial in Losung, und ein neues Produkt selieidet sich ab, das nach dem Abkühlen des   Eeaktionsgemisches    abfiltriert wird. Das in einer Ausbeute von 1, 10 g (=   82 /a)    erhaltene Material vom F. =   157-158     ist identisch mit dem in Beispiel   1    beschriebenen HippursÏure-benzylamid.



   Der HippursÏure-p-nitro-phenylmethylester wird analog der in Beispiel   1      beselirie-    benen Methode durch   Umsatz von Hippur-    säure mit p-Nitro-benzylchlorid erhalten, wobei jedoch längeres Erhitzen (15 Stunden) vorteilhaft ist. Der aus Alkohol   umkristalli-      soierie    Ester schmilzt bei   134-135 .    Ausbeute 8%.



   Beispiel 8    1.      S7      g    (0,   005    Mol) Ester der Formel
EMI4.3     
 werden in 5 cm3 Alkohol gel¯st und mit 1,07g Benzylamin (0, 01 Mol) versetzt. t Beim Stehen bei 24¯ erfolgt eine langsame Abscheidung von Kristallen. Nach 18 Stunden werden   25    en3   'Wasserzugegebenunddas    feste   Alaterial    durch Filtration isoliert (0, 55 g = 41%). Die   so gewonnene    Substanz vom   F.    = 156-158¯   ist identiseh mit dem    in Beispiel   1    beschriebenen HippursÏure-benzylamid.



   In einem analogen Ansatz, in dem Wasser   (10    cm3) an Stelle von Alkohol als   Losungs-    mittel verwendet wird,   scheidet sich    das Hip pursäure-benzylamid schon nach wenigen Minuten in kristalliner   Forin    aus ; die Ausbeute beträgt in diesem Fall 0, 46 g (= 34%.



   Der als Ausgangsmaterial verwendete Ester lässt sich wie folgt herstellen :
Eine Lösung von 3, 58 g HippursÏure (0, 02 Mol) und 4, 08 g   Chloräthyldiäthylamin    (0, 03 Mol) in einem Gemisch von 25   cm3      Essig-    ester und 5 cm3 Dimethylformamid wird mit   2,    76 g fein gepulverter wasserfreier Pottasche (0,   02 Afol) versetzt und während    6 Stunden am Rückfluss erhitzt. Nach dem Erkalten wird das anorganisehe   iniaterial    abfiltriert, das Filtrat mit Natrium-hydrogenearbonat und Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft.

   Der als   01    erhaltene rohe Hippur  säure-diäthylaminoäthylester    wird durch Einleiten von   llethylbromid    in eine Lösung des Esters in Essigester direkt in das quaternäre Salz  bergef hrt. Die quaternäre Ammonium Verbindung scheidet sich dabei als öl ab, das nach dem Abgiessen des   Essigesters    und Trocknen im Vakuum. ohne weitere Reinigung für die oben beschriebene Reaktion verwendet wird.



   Beispiel 9
1, 12 g Hippursäure-methoxymethylester werden in 10   en3    Essigester gelöst, mit 1, 07 g Benzylamin versetzt und bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Nach etwa 15 Minuten beginnt die Abscheidung von Kristallen, die nach   1    Stunde abfiltriert werden. Aus der eingeengten Mutterlauge lässt sich bei Zugabe von Äther eine zweite Kristallfraktion gewinnen. Es werden so 1, 34 g (= 100%)   Hippur-      säure-benzylamid erhalten,    das mit dem in Beispiel   1      besehriebenen    Amid vom F. = 157 bis   158     identisch ist.



   Die   Reaktion verläuft nach folgendein    Schema :
EMI5.1     

Das Ausgangsmaterial lässt sieh nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode durch Umsatz von   Hippursäure    mit Chlormethyl äther gewinnen Der   Hippursäure-methoxy-    methylester vom Kp.   136-138 /0,    01 mm wird in einer Ausbeute von   67 /o erlialten.   



  Beispiel 10
1, 24   g      Carbobenzoxy-glycin-cyanmethyl-    ester (0, 005 Mol) werden in 10 cm3 Essigester gelöst und mit 0, 53 g Benzylamin (0, 005 Mol) versetzt. Nach 10 Minuten beginnt die Abscheidung von Kristallen ; das kristalline Amid wird naeli   30    Minuten abfiltriert : 1, 20 g (=   800/o).

   Nach Umkristallisieren aus Alko-    hol schmilzt das   Carbobenzoxy-glycin-benzyl-    amid der Formel
EMI5.2     

In   gleicher Weise entsteht a, us    dem am Sticlistoff   entsprechend substituierten Glyein-    cyanmethylester das Phthalyl-glycin-benzylamid, F. = 209-210¯, der Formel
EMI5.3     
 in 88%iger Ausbeute, und Tosyl-glycin-benzylamid, F. = 114-115¯, der Formel in 92%iger Ausbeute
EMI5.4     
 
Die als ngsstoffe verwendeten Ester lassen sieh nach der in Beispiel   I    angegebenen Methode durch Umsatz des am Stickstoff entsprechend substituierten Glycins mit Chloracetonitril herstellen :

     Carbobenzoxy-glycin-       eyanmethylester, F. = 64-65 , Ausbeute 83 %,    Phthal-glycin-cyanmethylester, F. = 129 bis   130 ,    Ausbeute   76  /o, Tosyl-glycin-cyanmethyl-    ester, F. = 82-83¯, Ausbeute 81 /o
Bei der   Darstellung    des letztgenannten Esters ist eine längere Dauer des Erhitzens (5 Stunden) erforderlich.



   Beispiel 11    Bine    Lösung von 12, 9 g Phthalyl-¯-alanincya. nmethylester (0, 05 Mol) und 10, 2 g Piperi  dillL    (0, 12 Mol) in 70   cm3    Essigester wird wÏhrend 3 Stunden bei   60     und darauf während   15 Stunden bei Zimmel7temperatur    stehen gelassen. Darauf wird das Reaktionsgemisch im Vakuum eingedampft und der kristalline Rückstand aus Methylenehlorid-Petroläther umkristallisiert Das Phthalyl-¯-alanin-piperidid schmilzt bei 137-138 . Ausbeute 12, 2   g    (=85%).



   In analoger Weise kann der Phthalyl-¯-alanin-earbäthoxy-methylester mit Piperidin umgesetzt werden, wobei jedoch eine lÏngere Reaktionszeit notwendig ist (5 Stunden bei   60 ).   



   Der als Ausgangsmaterial verwendete   Cyamnethylester    ist analog der in Beispiel 1 angegebenen Methode erhältlieh ; er schmilzt nach Umkristallisieren aus   Benzol-Ligroin    bei   9797, 5  Ausbeute 85  /o.    Der   Phthalyl-,-ala-    nin-carbäthoxymethylester lässt sich ebenfalls nach der in Beispiel   1    angebenen   Me-      thode    durch Veresterung von Phthalyl-¯-alanin mit Bromessigsäureäthylester darstellen ; er schmilzt bei 91-92¯. Ausbeute 96%.



   Beispiel 12
110 mg Glycyl-glyein-hydrochlorid (0, 65 ?10-3 Mol) werden in 0, 2 cm3 heissem Wasser gelöst und mit 0, 2 em3 Triäthylamin versetzt (1, 4?10-3 Mol). Darauf wird die Lösung mit 0,   5      cm.    Acetonitril verdünnt und 160 mg    Carbobenzoxy-glyein-cyanmetliylester (O, G5      -10-3    Mol) zugegeben. Nach   1    Stunde bei   60     wird das Lösungsmittel im Vakuum verdampft und der   Rückstand    in   1    em3 2-n. Salzsäure aufgenommen. Beim Kühlen mit Bis   scheident    sich das Reaktionsprodukt in Form farbloser Kristalle aus. Die Substanz wird getrocknet und mit absolutem Alkohol gewaschen.

   Ausbeute 200 mg (= 96 %), F.=194-195¯, mit   authen-    tischem Carbobenzoxy-triglycin (F. = 196 bis 197 ) keine   Schmelzpunktserniedrigung.   



   Der als   Ausgangsstoff verwendete Carbo-      benzoxy-glycin-cyanmethylester    ist in Beispiel   tO    beschrieben.



   Beispiel 13
0, 6?10-3 Mol Carbobenzoxy-glycin-carb äthoxymethylester wird mit   Glycyl-glycin-    hydrochlorid unter den in Beispiel   12    angegebenen Bedingungen umgesetzt. Das Carbobenzoxy-triglycin entsteht dabei in etwa 40% Ausbeute.



   Der   als Ausgangsmaterial verwendete    Carbobenzoxy - glycin - carbÏthoxymethylester der Formel
EMI6.1     
   Iässt    sich wie folgt herstellen :    2,    09   Carbobenzoxy-glycin    (1?10-2 Mol) werden mit   1,      1    g Triäthylamin (1, 09?10-2 Mol) in 10 cm3 Essigester gelöst und mit   1,    85 g BromessigsÏureÏthylester (1,   1' 10-2 Mol) ver-    setzt. Alsbald beginnt bei Zimmertemperatur die Abscheidung   von Triäthyl-ammonium-bro-    mid.

   Nach   1    Stunde wird zur   Beendigmng    der Reaktion noeh   I    Stunde auf Siedetemperatur erhitzt und nach dem Erkalten das Triäthylaminsalz   abgetrennt und mit Essigester und    Äther gewaschen. Es werden derart 1, 75 g des Salzes isoliert, was   100  /o    der erwarteten   Menge entspricht.    Die   Essigesterlosung    wird hierauf mit   verdünnter Natrium-ly-drogencar-      bonat-Lösung    und Wasser gewaschen.

   Nach dem Trocknen und Verdampfen des   Lösungs-    mittels hinterbleiben 2, 9   g    eines bald kristalli  sierenden    Ols   (Ausbeute roh 98"/o), welches    mit Petroläther verrieben wird. Die derart gewonnenen, nadelförmigen Kristalle Sehmelzen bei   44-15 ,    der Schmelzpunkt lässt sich dureli weitere   Kristallisationen    aus   licher-    PetrolÏther nicht erh¯hen. 



  Beispiel 14
Analog der in Beispiel 12 beschriebenen Methode werden 445 mg Carbobenzoxy-glycincyanmethylester (2?10-3 Mol) und 267 mg   DL-Methionin    (2?10-3 Mol) umgesetzt. Dabei entsteht das   Carbobenzoxy-glycyl-DL-methio-    nin der Formel
EMI7.1     
 in 86%iger Ausbeute.



   Nach Umkristallisieren aus   Essigester-Pe-      troläther      sehmilzt    das Amid bei   121-123 .   



   Beispiel   15   
50 mg Carbobenzoxy-glycyl-DL-alanyl-glycin-cyanmethylester (1,   33-10-4    Mol) werden in eine   Losung    von 30 mg Glycinmethylester  hydroehlorid    (2, 4?10-4 Mol) in 0, 5 cm3 Acetonitril und 3 Tropfen   Triäthylamin eingetra-    gen. Nach 20 Stunden bei   20     wird das Lö  sungsmittel    verdampft und der   Bückstand aus    hei¯em Wasser (nach Ansäuern mit   verd.   



  Salzsäure) umkristallisiert. Der   Carbobenz-       oxy-glycyl-DL-alanyl-glycyl-glycin-methyl-    ester wird aus 1, 5 cm3 Methanol umkristallisiert. Farblose mikroskopische Kristallnadeln, welche in siedendem Aceton fast unl¯slich sind. Ausbeute 50 mg (= 92%). F.=144 bis 145¯.



   Der als Ausgangsmaterial verwendete Ester lϯt sich folgendermassen herstellen :
0, 44 g   Carbobenzoxy-glycyl-DL-alanyl-gly-    ein (1, 3?10-3 Mol) und 0, 2 g Triäthylamin    (2-10-3 Mol) werden    in   1      em3    Cliloracetonitril gelöst und 1/2 Stunde auf   80     erhitzt.



  Darauf wird das Losungsmittel im Vakuum abdestilliert und der R ckstand in Essigester aufgenommen und mit   Natrium-hydrogencar-    bonat-L¯sung und Wasser gewaschen. Trocknen md Verdampfen des Lösungsmittels ergeben 490 mg kristallisierten Ester. Aus Aceton kristallisiert der Carbobenzoxy-glyeyl-DL  alÅanyl-glyein-eyanmethylester    in Form farbloser Kristalle, welche bei 145-145,   5       schmel-    zen. Ausbeute   470    mg (=   95"/o).   



   Beispiel 16
1, 87 g p-Nitro-benzoyl-L-glutaminsÏure-dicyanmethylester (0, 005 Mol) werden in 30 em3 abs. Essigester gel¯st, 5, 36 g Benzylamin (0, 05 Mol) zugefügt und das Gemisch 17 Stunden bei   Raumtemperatur aufbewahrt. Schon    nach einer Stunde beginnt das   Reaktionspro-    dukt   auszufällen.    Das Gemisch wird im Va  kuum    zur Trockne   eingedampft und der kri-    stalle Rückstand aus   Dimethylformamid-    Acetonitril umkristallisiert Ausbeute : 89%.



  Das p-Nitro-benzoyl-L-glutaminsÏure-di-benzylamid der Formel
EMI7.2     
 schmilzt bei   219-220 .   



   In ähnlicher Weise lassen sich die folgenden Ester mit Benzylamin umsetzen : Dicarbobenzoxy-L-cystin-dicyanmethylester, Dicarbobenzoxy-L-cystin-dicarbäthoxy methylester, Carbobenzoxy-L-asparagin-cyanmethylester, Carbobenzoxy-L-asparagin-carbÏthoxy methylester, 5-Benzyloxy-indolyl-3-essigsÏure-cyanmethyl ester, 5-Benzyloxy-indol-2-carbonsÏure-carbÏthoxy metliylester.



   Die als Ausgangsmaterialien verwendeten Cyanmethylester lassen sich wie folgt darstellen :
2, 96 g p - Nitrobenzoyl-L-glutaminsÏure (0, 01 Mol) werden in 22, 6   g      (0,      3    Mol)   Chlor-      a. cetonitril und    3,   0    g (0, 03 Mol) Triäthylamin heiss gelöst und 2 Stunden auf 80  erhitzt.



  Das Reaktionsgemisch wird anschlie¯end im Vakuum zur   Troekne    eingedampft, der kri  stalline    R ckstand in Essigester aufgenommen und die organische Schicht mit Wasser und   halbgesättigter      Sodalosung    gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der kristalline R ckstand liefert, aus Aceton-PetrolÏther umkristallisiert, 2, 77 g (=   74 /o)      p-Nitrobenzoyl-    L-glutaminsÏure-dicyanmethylester. F. =   102      bis 102, 5 .   



   In gleicher Weise werden erhalten : Dicarbobenzoxy-L-cystin-dicyanmethylester,
F.=93-93,5¯, Carbobenzoxy-L-asparagin-cyanmethylester,
F.=128-129¯, 5-Benzyloxy-indolyl-3-essigsÏurecyanmethyl ester, F.   =      91-92 .   



   Die als Ausgangsmaterialien verwendeten CarbÏthoxymethylester : Dicarbobenzoxy-L-cystin-dicarbÏthoxymethyl   ester, F. = 105, 5-106 ,    Carbobenzoxy-L-asparagin-carbÏthoxymethyl ester, F. = 112-113, 5-Benzyloxy-indol-2-carbonsÏure-carbÏthoxy    methylester, F    = 148-149¯, lassen sich gemϯ der im Beispiel 13 angegebenen Methode herstellen.



   Beispiel 17    Eine Losung    von 1, 75 g   p-Nitro-benzyl-       oxyearbonyl-DL-leuein-cyanmetlylester in    10 cm3 Essigester wird mit 1, 03 g frisch de  stilliertem    Glycin-Ïthylester versetzt und wÏhrend 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Die Lösung wird darauf mit Wasser gewaschen, getrocknet, und im Vakuum eingedampft. Der ¯lige Rückstand kristallisiert   beim Verreiben mit Äther.    Die derart   gewon-      nenen Kristalle    (1, 54 g = 78%) schmelzen bei 90-91  ; der Schmelzpunkt lässt sich durch Umkristallisieren aus   Alkohol-Äther nicht    erh¯hen.

   Das gewonnene Peptid entspricht der Formel
EMI8.1     

Der als Ausgangsmaterial verwendete Ester wird nach der in Beispiel   1    beschriebenen Methode erhalten. Er schmilzt nach Umkristallisieren aus   Ather-Petroläther    bei   64    bis 65¯; Ausbeute 68%.



      13eíspiel 18   
2, 23 g p-Nitro-benzyloxycarbonyl-DL-leu  ein-p-nitropheylmetlylester und    1, 07 g Ben  zylamin werden in    10 cm3 Essigester gel¯st, und die Lösung wird während 10 Stunden am R ckflu¯   erlitzt.    Der nach dem   Einenge    erhaltene   Rückstand    kristallisiert bei Zugabe von ¯ther. Nach Umkristallisieren aus Ace  ton-Ather      sclimilzt    das p-Nitro-benzyloxyear  bonyl-DL-leucin-benzylamid    bei 129-131 .



  Ausbeute 1,   52    g (=76%).



   Der als Ausgangsmaterial   verwendeteEster    wird durch Veresterung von p-Nitro-benzylcarbonyl-DL-leucin mit p-Nitro-benzylchlorid nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode erhalten, wobei jedoch längeres Erhitzen (15 Stunden) erforderlich ist ; F. =   71-73     naeh   Umkristallisieren aus Äther-Petroläther.    Die Ausbeute betrÏgt 72%.



   Beispiel 19
1, 03   g    Tosyl-DL-methionin-cyanmethylester   wird nach der in Beispiel    17   beseliriebenen      Aletllode mit    0, 62 g GlycinÏthylester umgesetzt. Das gebildete Peptid der   Formel    
EMI9.1     
 schmilzt bei 88-90  naeh Umkristallisieren aus Alkohol-¯ther. Ausbeute 1,   0 g    (=   86  /o).   



   Der als Ausgangsmaterial verwendete Cyanmethylester lässt sich wie folgt herstellen :
3, 03 g   Tosyl-DL-methionin    wird in 20 cm3 Chloracetonitril gel¯st und mit 1, 9 g   Triäthyl-    amin versetzt. Das   Reaktionsgemiseh    wird während 5 Stunden auf   50     erhitzt und darauf im Vakuum eingeengt. Der   Rue'stand    wird in Essigester aufgenommen, vom Tri äthylamin-hydrochlorid abfiltriert, und das Filtrat wird mit Natrium-hydrogencarbonat   Losung und AVasser gewaschen, getrocknet    und eingedampft.

   Der vorerst als   61      erhal-    tene Ester kristallisiert beim Verreiben mit Äther ; die so gewonnenen Kristalle (2, 75 g =   80  /o) sehmelzen    bei 80-81  ; durch Umkristallisieren aus   Aceton-Petroläther wird    der Schmelzpunkt nicht erhöht.



   Beispiel 20
Eine   Losung    von 1, 95 Tosyl-DL-methionin  carbäthoxy-metliylester und 1, 21    g   Phenyl-      äthylamin    in 10   em3    Essigester wird während   5    Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Die   Losung    wird darauf mit 1-n. Salzsaure und Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der feste   Bückstand    wird mit   Äther verneben und    liefert so 1, 71 g (= 84    /o)    Substanz vom F. =   89-90 .    Naeli weiterem Umkristallisieren aus Aceton-¯ther schmilzt das Tosyl-DL-methionin-phenylÏthylamid bei   94-95 .   



   Der als Ausgangsmaterial verwendete Ester wird nach der in Beispiel 19 angegebenen Methode durch Umsatz von Tosyl-DL-methionin mit BromessigsÏureÏthylester erhalten, wobei jedoeh kürzeres Erhitzen (1 Stunde bei   50 )    gen gt. Der so gewonnene Ester wird durch Destillation gereinigt, Kp.   203-206     (0, 01 mm Hg). Die Ausbeute beträgt   69  /o.   



   Wird der Ester naeli der in Beispiel 1   angegebenen Alethode    dargestellt, so beträgt die Ausbeute   62"/o.   



   Beispiel 21
0, 98 g   Dicarbobenzoxy-L-tyrosin-cyan-    methylester werden in 5 em3 Essigester gelöst und mit 0, 43 g Benzylamin versetzt. Die Losung wird während 5 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen und darauf im Va  kuum    eingedampft. Der kristalline   Bückstand    wird mit Äther gewaschen und liefert so   1,    0 g (=   93  /o) Amid der Formel   
EMI9.2     

Nach Umkristallisieren aus Aceton-¯ther schmilzt die Substanz bei   187-189 .   



   Das gleiche Amid wird erhalten, wenn Dicarbobenz-oxy-L-tyrosin-carbÏthoxymethylester mit.   Benzylamin umgesetzt wird. B@i.    Anwendung der oben angegebenen Reaktionsbedingungen beträgt die Ausbeute 75%.



   Die als Ausgangsmaterial verwendeten Ester lassen sich nach der in Beispiel 19 angegebenen Methode durch Umsatz von Di carbobenzoxy-L-tyrosin und Chloracetonitril resp. Bromessigsäureäthylester gewinnen :
Dicarbobenzoxy-L-tyrosin-eyanmethylester, F. =79-80¯ ; Ausbeute   82e/o.   



      Dicarbobenzoxy-L-tyrosin-carbäthoxy-    methylester,   F.    =   98-100  ; Ausbeute    71    /o.   



   Beispiel 22
Eine Losung von 3, 90 g   Dicarbobenzoxy-    L-tyrosin-cyanmethylester und 1,55 g   Glycin-    äthylester in 15 cm3 Essigester werden 8 Stmden bei Zimmertemperatur stehen gelassen.



  Nach etwa   1    Stunde beginnt die Abscheidung von Kristallen, die   nael-i    8 Stunden abfiltriert werden (2, 35 g). Das Filtrat wird mit 1-n. Salzsäure und Wasser   gewasehen,    getroeknet und eingedampft. Der Rückstand liefert naeli dem Verreiben mit Äther weitere   1, 65 g kristallines Material,    so dass die Gesamtausbeute   4,    0 g   (=      94 /o)    beträgt. Der   Dicarbo-    benzoxy-L-tyrosyl-glycinÏthylester schmilzt nach Umkristallisieren aus   Aceton-Äther    bei   164-165 .   



   In gleicher Weise werden 0, 98 g Dicarbobenzoxy-L-tyrosin-cyanmethylester mit einer Ïquimolaren Menge von DL-LeucinÏthylester (0, 32   g) umgesetzt, wobei jedoch    eine lÏngere Reaktionszeit (40 Stunden bei Zim  mertemperatur)    erforderlich ist. Der Dicarbobenzoxy-L-tyrosyl-DL-leucin-Ïthylester schmilzt nach Umkristallisieren aus Aceton Äther bei 159-160 . Die   Ausbeute beträgt    68%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Amiden, dadurch gekennzeichnet, dass man Aminocar- bonsäureester, die in der Alkoholkomponente einen Elektronen anziehenden Substituenten aufweisen, mit organischen Aminen umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man solche AminocarbonsÏureester als Ausgangsstoffe venven- det, in denen der Säurerest ein N-unsubstituierter oder N-substituierter natiirlicher Aminosäurerest ist.
    2. Verfahren nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Aminocarbonsäureester als Ausgangsstoffe verwendet, die in der Alkoholkomponente eine Cyangruppe aufweisen.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh l, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Aminocarbonsäureester als Ausgangsstoffe verwendet, die in der Alkoholkomponente eine veresterte Carboxylgruppe aufweisen.
    4. Verfahren naeh Patentanspruch und den Unteranspr chen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Aminocarbonsäure- ester des Carbäthoxy-methylalkohols als Aus gangsstoffe verwendet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch nud den Unteransprüehen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Aminocarbonsäu- ren, Peptiden oder Proteinen umsetzt.
CH324532D 1954-02-09 1954-02-09 Verfahren zur Herstellung von Amiden CH324532A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3211716A (en) * 1958-04-29 1965-10-12 Ciba Geigy Corp Cyclic decapeptides and process for their manufacture

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