CH324651A - Maschine zum Abschneiden von im wesentlichen durch Zylindermantelflächen begrenzten Formstücken - Google Patents
Maschine zum Abschneiden von im wesentlichen durch Zylindermantelflächen begrenzten FormstückenInfo
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D3/00—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
- B26D3/003—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor specially adapted for cutting rubber
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Description
Maschine zum Abschneiden von im wesentlichen durch Zylindermantelflächen begrenzten Formstücken Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Abschneiden von im wesentlichen durch Zy- lindermantelflächen begrenzten Formstücken von in Stabform zugeführtem, weichem Stoff, wie Filz, geschäumtem Kunststoff iLsw" mit Hilfe eines Bandmessers.
Es sind schon Maschinen, die den gleichen Zweck verfolgen, bekannt. Da bei diesen jedoch ein zylindrisches Topfmesser verwen det wird, haben diese den Nachteil, dass sie nur einen konkaven Einschnitt an der Stirn seite des in Stabform zugeführten Materials vornehmen können. Das bedeutet, dass das Mes ser beim nächsten Schnitt immer an den spitz zulaufenden Enden des Materialeinschnittes ansetzen muss, wobei diese spitz auslaufenden Zipfel des von Haus aus weichen Materials ausweichen und dann der abgeschnittene Kör per von der vorgeschriebenen Form abweicht.
Auch sind die Topfmesser recht umständlich zu schärfen und müssen vor allem für jeden andern Durchmesser ausgewechselt und des halb in grosser Zahl am Lager gehalten werden.
Die Erfindung erzielt die Behebung dieser Mängel durch eine Maschine zum Abschneiden von im wesentlichen durch Zylindermantel flächen begrenzten Formstücken von in Stab form zugeführtem weichem Stoff mit Hilfe eines Bandmessers, die dadurch gekennzeich net ist, dass@ ein Bandmesseraggregat in kon vexem Bogen iun das Stirnende des Stoffes herum schwenkbaur ist und das Bandmesser doppelseitig geschärft ist.
Es kann vorgesehen sein, dass in einem ein zigen Maschinengestell mehrere Bandmesser- aggregate nebeneinander auf einer gemein= Samen Schaukel angeordnet und mit einem für alle gemeinsamen Schwenk-, Pendel- und Vor schubtrieb versehen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Gegenstandes der Erfindung schema tisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Frontansicht der Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine, Fig.3 einen Schnitt eines Teils der Ma schine nach Fig.1, und zwar der Übertra gungsteile der Schwenk- und Pendelbewegung in grösserem Massstab, Fig. 4 eine Draufsicht entsprechend Pfeil richtung A nach Fig. 3,_ Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines fertigen Formstückes.
An einem 1VIaschinenständer 10 ist ein lediglich für den Antrieb eines doppelseitig geschärften Bandmessers 11 vorgesehener Mo tor 12 angeflanscht. Das Bandmesser 11 läuft in bekannter Weise über ein mit der Motor welle gekuppeltes Treibrad 13 und ein weiteres gleich grosses Umlenkrad 14, welches bei 15 ge lagert ist. Eine Schleifvorrichtung 16 für das Bandmesser ist ebenfalls am Maschinenständer 10 angeschraubt. Der Maschinenständer 10 ist radial verstell bar (Schwalbenschwanzführung 17) auf der Supportgrundplatte 18 gehalten.
Die Support grimdplatte 18 ist wiederum um eine senk rechte Achse in einem Lagergehäuse 19 mittels eines Lagerzapfens 42 (siehe Fig. 3) schwenk bar gelagert, wobei das Gehäuse 19 starr mit der Schaukelplatte 20 verbunden ist. 191 ist eine Stromzuleitung, die durch eine Längs bohrung des Lagerzapfens 42 hindurchgehend zu den beiden Motoren geführt und nur bruch- stückweise dargestellt ist.
Die Schaukelplatte 20 ist an dem doppel seitigen Pendelrahmen 21 und 22 hängend befestigt. Die Pendelrahmen 21 und 22 sind mittels der Zapfen 23 und 24 an den Seiten ständern 25 und 26 des sämtliche Teile der Maschine tragenden, aus einer Reihe von Pro filständern und -streben zusammengesetzten Maschinenrahmens 27 gelagert.
Auf der Schaukelplatte 20 ist weiterhin das Getriebe 28 zur Übertragung der Schwenk- und Pendelbewegung vom Motor 29 aus an geordnet (siehe auch Fig.3).
Der über das Getriebe 28 antreibende Mo tor 29 ist einseitig als Spannrolle wirkend über den Bügel 30 an der Schaukelplatte 20 auf gehängt. Der Motor versetzt dabei mittels des durch das Gewicht des Motors immer ge spannten Treibriemens 31 ein Treibrad 32 in Umdrehung.
Hach Fig. 3 und 4 überträgt ein auf der Treibradwelle angeordnetes Schneckenrad 33 die Umdrehung auf ein Zahnrad 34, auf des sen Welle eine Kurvenscheibe 35 sitzt. Die Kurvenscheibe 35 stützt sich an der ortsfest durch den am Maschinenrahmen angebrachten Hebel 36 gehaltenen Rolle 37 ab.
Beim Ablaufen der Kurve 35 auf der Rolle 37 wird entsprechend der Formgebung der Kurvenscheibe 35 die aus der Schaukelplatte 20 und den Pendelrahmen 21 und 22 gebildete Schaukel in schaukelnde Bewegung versetzt und damit auch das Bandmesseraggregat 101. Das Hebelverhältnis des Hebels 36 ist mittels der Stellvorrichtung 361 regelbar und dement sprechend auch der Pendelausschlag der Schaukel, da die Kurvenscheibe sich in anderer Lage an die mit .dem Hebel 36 verstellte Rolle 37 anlegt.
An der Kurvenscheibe 35 ist exzentrisch eine Pleuelstange 38 gelagert. Diese setzt ein an ihrem andern Ende bei 39 angelenktes und seinerseits wiederum bei 40 schwenkbar ge lagertes Zahnsegment 41 in hin und her pen delnde Bewegung. Durch Eingriff der Zähne des Segmentes 41 in am Lagerzapfen 42 vorge sehene Zähne 421 wird dieser und damit auch die Supportplatte 18 bzw. das Bandmesser aggregat (Fig.1, vor allem Fig.3 und 4) in wechselweise Schwenkbewegung versetzt.
Fig. 2 zeigt die Schaukel mit dem Band messeraggregat in einer Pendelendstellung. In dieser Darstellung ist auch der automatische Vorschub des zu schneidenden Materials 43 be sonders deutlich zu ersehen. Der volle und verhältnismässig lange prismatische Material strang 43 wird durch die verstellbaren Platten 44 an den Seiten geführt. Der Vorschub des Materials wird von der Pendelbewegung der Schaukel abgeleitet.
Zu diesem Zweck ist ein Hebel 45 mit einem Ende am Pendelrahmen 22 angelenkt und greift mit seinem andern Ende an einem Eckpunkt der dreieckig geformten Hebel platte 46 an, die um einen Zapfen 47 schwenk bar ist. Die dadurch in pendelnde Bewegung versetzte Platte 46 bringt durch zwei jeweils an den andern Eckpunkten der Platte angrei fende Schubstangen 48 und 49, an denen vier schwenkbar je eine Zahnklinke 50 und 51 an gelenkt ist, eine mit Zahnrasten versehene Scheibe 52 in gleichgerichtete ruckweise Dreh bewegung. Die Grösse des Vorschubes wird eingestellt durch die beiden verstellbaren Steuerscheiben 53 und 54.
An diese kommen mit den Zahnklinken 50 und 51 gleiehgela- gerte und fest verbundene Steuerfinger 55 und 56 anzuliegen und heben dadurch nach einem gewissen einstellbaren Weg die Klinken 50 und 51 aus den Rasten. Von da ab ist die Bewe gung der Klinke 46 für den Vorschub un- wirksam.
Die intermittierende Drehbewegung der Scheibe 52 wird mittels des Kettenantriebs 57 auf die Vorschubwalze 58, über die das Ma- terial 43 dem Bandmesser zugeführt wird, übertragen. Eine Gegenwalze 59, die gege benenfalls noch unter Federdruck steht, drückt das Material fest gegen die Vorschubwalze 58, wodurch eine zwangläufige Mitnahme gewähr leistet ist.
Die abgeschnittenen Formlinge 60 fallen über eine am Maschinenrahmen befestigte Rutsche 61 in den fahrbaren Behälter 62. An Stelle von Rutsche und Behälter kann auch ein Förderband zum Transport der fertigen Formstücke dienen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist fol gende: Bei umlaufendem Bandmesser wird der Antriebsmotor 29 eingeschaltet, nachdem zu vor ein Materialstrang 43 zwischen die Platten 44 und die Walzen 58 und 59 eingelegt wor den ist. Vom Motor 29 wird über den Treib riemen 31 das Treibrad 32 und über das mit letzterem gleichartige Schneckenrad 33 das Zahnrad 34 in Umdrehung versetzt.
Die sich mitdrehende Kurvenscheibe 35 be wirkt direkt durch ein Abstützen seiner Kur venbahn an der ortsfesten Rolle 37 eine Pen delbewegung des Bandmesseraggregates, wo durch der Neigungswinkel seiner Endstellun- gen und damit der Begrenzungsflächen der abzuschneidenden Formstücke zur Achse des Materialstrangs einstellbar ist.
Zur gleichen Zeit wird über die exzentrisch an der Kurvenscheibe 35 gelagerte Pleuel stange 38 das Zahnsegment 41 jeweils im Augenblick des Stillstandes der Pendelbewe gung hin und her bewegt, wodurch der Lager zapfen 42 und die durch die Supportplatte 18 mit diesem verbundene Bandmessermaschine in hin und her gehende Schwenkbewegung ver setzt wird. Während des Stillstandes des Vor schubes und bei in einer Endlage stehender Schaukel 20, 21 und 22 wird das Bandmesser aggregat um die Achse 42 geschwenkt und schneidet in konvexem Bogen um das Stirn ende des Materialstranges 43 herum.
Nach dem Vorschub schwenkt das Bandmesser auf dem gleichen Bogen, jedoch infolge Ausschlags der Schaukel 22, 20 in die andere Endstellung mit umgekehrter Neigung. Das Messer schnei- det dabei einen von Zylinderflächen begrenz ten Materialkeil ab. Beim nächsten Arbeits spiel fällt wieder ein solcher Keil ab, jedoch bei umgekehrter Richtung der Keilspitze.
Durch die stetig aufeinanderfolgende Pen del- und Schwenkbewegung des Bandmesser aggregates 101 und infolge des automatisch geregelten Vorschubes des Rohmaterials wer den die jeweils spitzwinklig zulaufenden und von zylindrischen Mantelflächen begrenzten Formstücke 60 ohne Materialverlust vom Stirnende des Rohmaterialstranges abgeschnit ten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Maschine zum Abschneiden von im wesent lichen durch Zylindermantelflächen begrenz ten Formstücken von in Stabform zugeführ tem weichem Stoff mit Hilfe eines Bandmes sers, dadurch gekennzeichnet, dass das Band messeraggregat in konvexem . Bogen um das Stirnende des Stoffes herum schwenkbar ist und das Bandmesser doppelseitig geschärft ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Abschneiden von Formkörpern, deren Zylindermantel- flächen unter spitzem Winkel zueinander ge neigt sind, das Bandmesseraggregat auf einer Schaukel montiert ist, deren waagrechte Pen delachse im wesentlichen in der Höhe der Mittellinie des zu schneidenden Stoffes liegt. 2. Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schwenkachse des Bandmesser aggregates ein Support schwenkbar an der Platte der Schaukel gelagert ist, auf dem das Bandmesseraggregat radial zur Schwenkachse verstellbar ist. 3. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass.an der Schaukel ein Antriebsmotor zur Erzeu gung der wechselnden Schwenkbewegung des Bandmesseraggregates und zur Erzeugung einer Pendelbewegung der Schaukel im Be reich der Umkehr der Drehbewegung vorge sehen ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass der Motor eine an der Schaukel ge lagerte Kurvenscheibe treibt, die-den Kurbel zapfen eines Pleueltriebes für die Schwenk bewegung und die Kurve für die Erzeugung der Pendelbewegung trägt. 5.Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung der Pendel bewegung sich die Kurvenscheibe gegen ein am Maschinengestell festes Gestänge abstützt, des sen Hebelverhältnis zur Änderung des Pendel ausschlages veränderbar ist. 6.Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der intermittierende Vorschub des Rohstoffes von der Pendelbewegung der Schaukel abgeleitet ist, und zwar mit Hilfe eines nur in einer Drehrichtung übersetzenden Sperrklinkengetriebes, das seinerseits auf eine Förderwalze wirkt und bei dem der wirk same Teil des Sperrklinkenweges gegenüber dem unwirksamen Teil veränderbar ist. 7.Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem einzigen Maschinen gestell mehrere Bandmesseraggregate neben einander auf einer gemeinsamen Schaukel und mit einem .für alle gemeinsamen Schwenk-, Pendel- und Vorschubantrieb angeordnet sind. B.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abführrinne so vorgesehen ist, dass sie in die offene Seite des Schwenkhalbkreises des Bandmesseraggregates hineinragt und die ab geschnittenen Formlinge aus diesem Bereich in. einen Behälter oder in ein anderes Förder- mittel leitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324651X | 1953-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH324651A true CH324651A (de) | 1957-10-15 |
Family
ID=6180788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH324651D CH324651A (de) | 1953-09-14 | 1954-09-10 | Maschine zum Abschneiden von im wesentlichen durch Zylindermantelflächen begrenzten Formstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH324651A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2912934A1 (de) * | 1979-03-31 | 1980-10-02 | Manfred H Humann | Vorrichtung zum schneiden insbesondere groesserer formstuecke aus einem materialblock |
-
1954
- 1954-09-10 CH CH324651D patent/CH324651A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2912934A1 (de) * | 1979-03-31 | 1980-10-02 | Manfred H Humann | Vorrichtung zum schneiden insbesondere groesserer formstuecke aus einem materialblock |
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