CH324761A - Kern für Kolbengiessmaschinen - Google Patents

Kern für Kolbengiessmaschinen

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CH324761A
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piston
bar
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Sterling Aluminum Products Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/02Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor of cylinders, pistons, bearing shells or like thin-walled objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


  Kern für     Kolbengiessmaschinen       Die     Erfindung    bezieht sich auf einen ge  teilten Kern in einer     Giesseinrichtung    zum       Formgiessen    eines     mit        mindestens    einer ein  wärtsgerichteten Leiste versehenen     Kolbens     und der dem Innenraum dieses Kolbens ent  sprechend geformt ist und ferner einen Innen  teil und     mindestens    einen mit     mindestens    einer       Vertiefung    zum Formen der     Leiste        verse-          henen    Seitenteil hat,

   wobei diese Teile so an  geordnet     sind,    dass sie aneinander gleiten  können und der Kern bei dem dem Seitenteil  gegenüber erfolgenden Gleiten des     Innenteils          zusammenfällt,    indem der     Seitenteil    nach  innen gezogen wird, um die     auf,dem    Kolben  befindliche Leiste     freizugeben,    dadurch ge  kennzeichnet,     da.ss    der     (Seitenteil        gegen-Längs-          bewegung    unabhängig von der     Leiste    festge  halten wird, wenn der Innenteil den Seiten  wänden gegenüber verschoben wird,

   um den  Kern     zusammenzulegen.     



  In der     beiliegenden        Zeichnung    ist       Fig.    1 eine     teilweise    geschnittene Ansicht  einer Vorrichtung mit     ausgedehntem        Kern,          Fig.2    ein Schnitt nach Linie     2--2    der       Fig.    1,       Fig.    3 ein der     Fig.    1 ähnlicher 'Schnitt mit       zusammengeklapptem        Kern,

            Fig.    4 ein der     Fig.1    ähnlicher     Teilschnitt     einer andern     Ausführung    mit     einem    Loch  in der Mantelwand,       Fig.5    eine     Innenansicht    eines Teils der  Mantelwand nach     Fig.    4 mit dem darin befind  lichen Loch,         Fig.6    eine der     Fig.5        ähnliche    Ansicht  einer andern     Ausführung    der in der Mantel  wand befindlichen     Lochung;

            Fig.7    und 8     sind    den     Fig.    4     lind    5 ähn  liche Ansichten einer     andern        Ausführung;          Fig.    9 und 10     sind    der     Fig.    4 und 5 ähn  liche Ansichten einer weiteren Ausführung,  und       Fig.11    und 12     sind:    der     Fig.    4     und    5 ähn  liche Ansichten einer Abänderung.  



  Die     Fussplatte    20     (Fig.1    bis 3) des Ge  stelles     einer    Giessmaschine, bildet einen Träger  für die     @Giessformhälften    21, von -denen jede  Hälfte eine halbe Deckenwand 22. hat. Beide  Deckenwände     22    bilden     gemeinsam    den Ein  lauftrichter 213.

   Die     Fig.    1 und 3 zeigen ledig  'lieh die eine Hälfte einer aus zwei Giessformen  bestehenden Gruppe, die längs der Zeichen  ebene     geteilt    ist.     DieGiessformhäliften21    gleiten  zum Öffnen und Schliessen auf der Fussplatte  20 in den     F'ig.1    und '3.     in.        Richtung    zum  Betrachter     hin.    und vom Betrachter weg, wobei  diese     Gleitverschiebung    mittels     einer    geeig  neten Vorrichtung (nicht     dargestellt),    erfol  gen kann.

       In.        F'ig.    2 ist     die    Fussplatte 20 weg  gelassen, um das Gestell 24 zu zeigen, das       eine    Unterplatte 5 aufnimmt, deren seitwärts  und     abwärts,    gerichtete     Henkel    26 in     Ausneh-          mungen    des Gestelles 24 eingreifen.

   Da     Ge-          ste11    2'4 trägt mit seinen nach innen- ragenden  Ansätzen '2'7 die Unterplatte<B>25</B> und fluchtet  mit der Oberfläche der Unterplatte 26, Zwei      Seitenkerne     2;8    des     Kernaufbaues    gleiten mit  ihren Ansätzen 29 auf der Unterplatte 25 in       Führungen    60 (nach oben und unten, gesehen  in     F'ig.    2) und sind     mittels        Lenker    59 an     einer     geeigneten     Antriebsvorrichtinng    angeschlossen.

    Die     Seitenkerne    2     )8    haben     Ausnehmungen    30  zum Formen der     Kolbenbolzenaugen,    und  jede     Formhälfte    2'1 hat einen     Kern    zum For  men der in den Augen befindlichen und zur  Aufnahme des     Kolbenboli'    eis     bestimmten     Hohlräume. Durch bekannte     Einrichtungen     werden die Formhälften und die     Seitenkerne     des     Kernaufbaues    bewegt. Zur Komplettierung  des Kernaufbaues ist bei diesen bekannten  Vorrichtungen ein     Mittelkern    zwischen den  Seitenkernen angeordnet.

   Dieser     Mittelkern          kann    nach unten geschoben werden, um die       Seitenkerne    in den von dem Mittelkern frei  gegebenen Raum     hineinmibewegen.     



  Der     Mittelkern    hat     eine        besondere    Aus  führung, damit er     zusammengelegt    und seit  lich ausgedehnt werden kann, um den Ab  schnitt oder die Abschnitte "des Mittelkerns       zurückzuziehen,        die    einen aus der Innenfläche  des     Gussstückes    vorstehenden     freizugebenden     Teil     überkragen.    Ist     ein        seitlich    vorstehender  Teil nur an der einen Fläche des Kolbens vor  handen,

   so braucht nur der     .diesen    Teil for  mende     Kernteil        rückzieh    bar zu sein. Sind da  gegen vorstehende     'Teile    an gegenüberstehen  den Flächen der Kolbenwände vorhanden,  dann müssen beide     !Seitenkerne    mit formenden       Abschnitten.    versehen sein. Der Mittelkern lässt  sich nach unten unter die     Seitenkerne    herun  terziehen, damit die     Seitenkerne    in den von  dem     Mittelkern.    freigegebenen Raum hineinge  schoben werden können. Der Mittelkern kann  verschiedene Formen haben.

   Nachstehend     wird     eine besonders     geeignete        Ausführung    beschrie  ben.  



  Der Mittelkern (Fug. 1 bis 3) besteht aus  einem Innenteil     3'1,    der eine 'Schraubverbin  dung mit einer     in    einem Zylinder arbeitenden  Kolbenstange 32 , hat. Seitenteile 33 liegen an  dem     Innenteil    31 so an, dass .eine gegenseitige  Gleitbewegung dieser     Mittelkernteile    möglich       ist.    Die     innenliegenden        Berührungsflächen        der          Mittelkernteile        stehen    schräg     zur    Mitte des         Innenteils,

      jedoch hat jede Schrägfläche meh  rere     gruppenweise    angeordnete schrägliegende  Stufen .3'4, 35, 36 und 37, deren .Schräglage  mit Bezug auf die Mittellinie     des    Innenteils  plötzlich unterbrochen ist. Der Innenteil 31  und die Seitenteile 33 werden durch eine be  liebige Einrichtung, die eine     Relativbeweguuig     dieser Teile ermöglicht, zusammengehalten.

   In  der Darstellung     ist    in jeden     Seitenteil    33 eine  Schraube 38     eingeschraubt,    deren Kopf 39  in einen Schlitz 40 eingreift-, der die gleiche  Schräglage wie die Fläche<B>35,</B> hat und dessen       Schultern    41 so. enden, dass eine     Öffnung    43  entsteht, die     etwas    grösser als der Kopf 32       ist.        Wenn    ein Seitenteil 33 an den Innenteil  31 angelegt     wird,    tritt der Kopf     3'2    in die  Öffnung 42 ein und schiebt sich dann     -unter     die     Schultern    41..

   In jeden Seitenteils     '33    ist  ausserdem eine Schraube 43, eingeschraubt, die  mit ihrem Kopf 44 in der     Bohrung    45 des       Ansatzes    46 von Innenteil<B>3,1</B> liegt. Ausserdem       ist    ein Stift 47 mit seinem geschlitzten Ge  windekopf 48 in eine Gewindebohrung 49  des Ansatzes 46, eingeschraubt. Dieser     Stift    4'7  ragt in eine Bohrung 50 des Seitenteils 33  ein. Zwischen Kopf 48 und Seitenteil 33 ist  eine Feder 51 eingeschaltet. Bei dieser Aus  führung werden die Teile des     Mittelkerns     nicht nur     zusammengehalten,    sondern sie kön  nen auch gegenseitig. eingestellt und durch  Verstellen der Schraubenköpfe 44 und 48 be  liebig gespannt werden.

    



  Die Unterplatte 25 hat eine Öffnung<B>52,</B>  deren     Durchmesser    dem ausgedehnten Mittel  kern entspricht. Die Seitenteile<B>313</B> haben An  sätze 53, die bei ausgedehntem     Mittelkern    in       Ausnehmungen    54 der auf der Unterplatte 25  befindlichen     Henkel        .516    eingreifen und sich  auf die     Schultern    5'5 auflegen. Die     Henkel    56  haben auch Schrägflächen 61, an die sich die  Ansätze 53, und 46 anlegen.     Ansatz    46 legt  sich auch auf die     ,Schulter    5<B>,</B>7.

   Die Unterlag  platte 25 hat ferner eine     Schrägfläche    '58 und  Schultern 59, an die     sich    die     Ansätze    53 an  legen.  



  Bei der in den     Fig.1    bis '3 ,dargestellten Aus  führung hat der auf der     .Innenseite    des Kol  benmantels     G5    nach innen ragende Teil die      Form einer Ringleiste 6,6. Eine derartige       Leiste    kann aus verschiedenen Gründen vor  gesehen sein, beispielsweise um die Stärke des  Kolbenmantels zu erhöhen, damit eine Ringnut  der Leiste gegenüber eingearbeitet werden  kann.

   Zur Herstellung dieser     Leiste    haben die  Seitenteile Ringnuten     i67,    die sich auch in die  Seitenkerne     2.8    erstrecken,     wenn    die Leiste  einen geschlossenen Ring bilden     6o1-1.    Da die       :Nuten    67 über die an. dem     Kolbengussstück     vorhandene Leiste 6,6 fassen, kann der Mittel  kern erst nach dem Zusammenschieben des Mit  telkernaufbaus herausgezogen werden, wenn  der     überkragende    Teil des Kernes zwecks Frei  gabe der Leiste 6,6 nach innen gezogen ist.

    Dies geschieht in folgender Weise  Der Innenteil 3,1 gleitet bei seiner den  Seitenteilen     33    gegenüber erfolgenden Ab  wärtsbewegung von der in     Fig.    1 dargestellten  Stellung in die in     Fig.3    dargestellte Stel  lung. Wie in     Fig.    1 gezeigt:, werden anfäng  lich die Seitenansätze 53 der- Seitenteile absolut  gegen Abwärtsbewegung festgehalten, weil die  Ansätze 53 an den Schultern anliegen und  die Federn 51 gespannt sind.

   Bei der Ab  wärtsbewegung des     Innenteils    31 werden  jedoch durch den Eingriff der Köpfe 3,9 mit  den schrägliegenden Schultern 41 die Seiten  teile 33 gegen den     Innenteil    31 gezogen, bis  der     überkra-gende    Abschnitt der Nut 6'7 die  Leiste 66 freigegeben hat. Hierbei haben sich  die Ansätze 53 ebenfalls nach innen bewegt  und werden von     denSchultern        5'5    freigegeben.

    An diesem Zeitpunkt liegen auch die Schrau  benköpfe     44    an den Deckwänden der Boh  rungen 45 an, so dass schliesslich die vereinig  ten     Mittelkernteile    31 und     33    in die in     Fig.    3  dargestellte Stellung gebracht werden, in der  die Seitenteile 33 von der Leiste 66 abgehoben  sind, so dass der gesamte Kernaufbau nach  unten gezogen und     völlig    aus der     Gussform     herausgehoben     und    unter die     Seitenkerne    28  gebracht werden kann. Die Seitenkerne     2'8     können nun in den von dem Mittelkern frei  gegebenen Raum hineingeschoben. werden.

   Die  Seitenkerne haben auch Vertiefungen, die die  Leiste des Kolbens     fortsetzen,    so dass die  Seitenkerne von     der    Leiste 66     ebenfalls    im    Abstand stehen und bei ihrer Bewegung in  den von den Seitenteilen freigegebenen Raum  die     Leiste    freigeben. Infolge des auf jeder       Innenseite        der    Seitenkerne vorhandenen ver  kürzten Bogens stehen die     Seitenkerne    von  der Leiste 66     ebenfalls    im Abstand. Nach dem  Öffnen der     Giessformseit:enwände        2,3.    kann der  Kolben von den     Seitenkernen    abgehoben wer  den.

    



  Die     Maschine    ist     nun    zu einem neuen Ar  beitsvorgang bereit. Nachdem die Seitenkerne  nach aussen geschoben worden     sind,    wird der  Mittelkern von -der in     F'ig.3,    dargestellten  Stellung in die in     Fig.1        dargestellte    Stel  lung gehoben.     Während        dieses        Hebens    legen  sich die Ansätze 53     und:        :46    an die Schräg  flächen 55 und 61 des     Henkels        15,6    an:

   Die  Ansätze 53 legen sich dann an die     ,Schultern     59, so     da.ss    bei einer weiteren Aufwärtsbewe  gung des     Innenteils    31 die Seitenkerne 28  nach aussen geschoben werden, wobei. sich die  Ansätze 53     in    die     Ausnehmungen    54     und    über  die .Schultern 55 schieben.     ,Schliesslich    legen  sich die Ansätze 416 des     Innenteils    31 an die  Ansätze 53 an.

   Nach dem     Einwärtsschieben     der     Giessformseitenwände        2d'1        ist    die Giess  maschine für den nächsten     Giessvorgang     bereit.  



       Die        Fig.    4 und 5 zeigen .eine     andere    Aus  führung der Erfindung, in der der von der  Innenfläche des     Kolbengussstückes    ausgehende       seitwärts    gerichtete Teil die Form einer     in    der  Kolbenwand     befindlichen        Vertiefung    70 hat,  die von einem Abschnitt '71     eines    Seitenteils  oder beider Seitenteile     hergestellt        wird.    Ein  derartiger Kolben wird in     gleicher    Weise ge  gossen, wobei der gleiche     Innenteil,

          itnd        die     gleichen Seitenteile 33 verwendet werden wie  in den     Fig.    1 bis 3. In     Fig.    6 hat     die        in.    der       Kolbenmantelwand        befindliche        Vertiefung    die  Form     eines    Schlitzes 72, damit in dem     Buss-          stück    ein lotrechter     Schflitz    im Kolben vor  handen ist.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen     eine    andere Aus  führung der Erfindung. In diesem Falle hat  der Kolbenmantel einen     einwärtsgerichteten     Ansatz oder Ansätze '7'3, -die auf     einer    Seite  oder auf beiden Seiten des     Kolbengussstückes         vorhanden sind. Die Seitenkerne sind mit ent  sprechenden Vertiefungen versehen, um diese  Ansätze zu formen. Das Zurückziehen der  Seitenteile 33     erfolgt        in    der gleichen Weise       wie    bei der in den     Fig.1    bis 3 dargestellten  Ausführung.

   In den     Fig.    9 und 110 sind zwei       Ansätze    74 und 75 vorhanden, die an gegen  überliegenden     ,Seiten        eines        Schlitzes    72 ange  ordnet sind. Die Ansätze und auch der Schlitz  können, wie in den     Fig.    1 bis 3 gezeigt, von  dem     Mittelkern    geformt werden.  



  Die in den     Fig.    7     bis    10 dargestellten An  sätze 73; 74, 75 lassen sich für     verschiedene     Zwecke     verwenden.    Sie können Anschlagbol  zen für eine     Spannvorrichtung    oder einen  Drehdorn sein, der zur Bearbeitung des Kol  bens in den Kolben eingesetzt wird. Das Loch  70 oder die Lochung 70<I>(Film.</I> 4 und 5) kann  dem gleichen     Zweek    dienen.

   Die in den     Fig.    7  bis 10 gezeigten Ansätze können von einem       Stahlring    76     durchsetzt    werden, der in den  Ansätzen verankert ist und     dami    verwendet       wird,    den Kolbenmantel gegen Ausdehnung  zu halten,     wenn    der Kolben     aus        Altuninium          besteht,    das einen wesentlich grösseren     Aus-          dehnungskoeffizienten    als Stahl hat. Der Kern  hat eine Vertiefung, die den Ring bei zusam  mengelegtem     Kern    aufnimmt.  



  Bei der     Ausführung    nach den     Fig.11    und  12 ist eine Ringleiste 77 oder eine     Teilring-          leiste    77 auf     der        Innenseite    des Kolbens als  Teil des verstärkten     Kolbenkopfes    78 oder       -unterhalb    des verstärkten     Kolbenkopfes    78 an  geordnet.

   Wird in einem solchen Kolben eine  Ringnut 79 eingefräst, so entsteht in einer  Zone oder in beiden Zonen der Druckfläche  ein Umfangsschlitz oder     Querschlitz,    wie er  in vielen     Aluuniniumkolben    verwendet wird,  um den Kolbenkopf von dem     Kolbenmantel          teilweise        zu    trennen.

   Der Ansatz<B>7</B>7 und der       Kalbenmantel    6'5     können    auch einen dem  Schlitz 72 der     Fig.        $,    9 und<B>10</B>     entsprechen-          den    Schlitz haben, um. den Querschlitz $0 mit  dem     Vertikalschlitz    zu verbinden.  



  Die     Erfindung        ermöglicht    die schnelle Her  stellung eines     Gussstückes,    das auf der Innen  fläche nach innen vorstehende Teile hat. Bei  der     Herstellung    ist kein Kern     aus    Einzel-    stücken erforderlich, die nach dem Erstarren  des     Gussstückes    getrennt herausgeholt wer  den müssen.

   Die     Teile    des     Innenkerns    bleiben  immer     vereinigt,    so dass das     Gussstück    durch  einfaches Herausnehmen des     Mittelkerns    und  durch Verschieben der     Seitenkerne    in den von  dem Mittelkern freigegebenen Raum abgenom  men werden     kann.    Nachdem die Seitenkerne  wieder     auseinandergeschoben    sind, kann der  Mittelkern     zwischen    die     Seitenkerne    eingesetzt  und ausgedehnt werden.

   Wie erwähnt, haben       Aluminiumgussstücke    einen hohen     Kristallisa-          tionsschwtznd    sowie     eine    grosse     Ausdehnung     und     Zusammenziehung.    Wird der Kern zu  früh     herausgezogen,    so ist die     Kristallisation     noch nicht beendet,     und    es entsteht kein ein  wandfreies und sauberes     Gussstüek.    Wird da  gegen das Herausziehen des Kerns verzögert,  dann klebt das     -Gussstück    an dem Kern,

   reisst       -Lund    wird     zerstört.    Diese Nachteile werden mit  der     Erfindung    vermieden.     Wenn        die    Seiten  kerne nach dem     Herausziehen    des Mittelkerns  stehengelassen werden, damit sie anschliessend  in den von dem Mittelkern freigegebenen  Raum geschoben werden können, werden sich  diese Kerne, selbst wenn     sie    nicht     getrieblich     bewegt werden,     beim    Schrumpfen so weit  nach innen schieben, wie sich das     Gussstück          zusammenzieht,

      da diese     Seitenkerne    ja ledig  lich auf der Fussplatte aufruhen und ihre       Einwärtsbewegung    bei diesem Zusammenzie  hen nicht gehindert     wird.     



  Die     aneina.nderliegenden    Flächen des     In-          nenteils-    und der     Seitenteile    des     Mittelkerns          sind    zwar geneigt, doch sind sie     so.    ausgebildet  und geformt, dass sich die     Seitenteile    bei einer  Gleitbewegung gegen den     Innenteil    schieben  und den     überkragenden    Abschnitt, des Kerns  nach innen ziehen,

       so        da.ss    der auf der     Innen-          Fläche    des     Gussstückes        einwärtsragende    Teil  freigegeben     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geteilter Kern jn einer Giesseinrichtung zum Formgiessen eines mit mindestens einer einwärtsgericht.eten Leiste versehenen Kolbens und der dem Innenraum. dieses Kolbens ent- sprechend geformt ist und ferner einen Innen teil und mindestens einen mit mindestens einer Vertiefung zum Formen der Leiste versehenen Seitenteil hat, wobei diese Teile so angeord net sind, dass sie aneinander gleiten können und der Kern bei dem dem Seitenteil gegen über erfolgenden Gleiten des Innenteils zu- sammenfällt,
    indem der 'Seitenteil nach innen gezogen wird, um die auf dem Kolben be findliche Leiste freizugeben, dadurch gekenn zeichnet, dass der Seitenteil gegen Längsbewe gung unabhängig von der Leiste festgehalten wird, wenn der Innenteil den Seitenwänden gegenüber verschoben wird, um den Kern zu sammenzulegen. UNTER-ANSPRÜCHE 1. Kern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Zusammenlegen der Kernabschnitte der Seitenteil gegen Längs bewegung freigegeben wird und der gesamte, geteilte Kern aus dem Kolbengussstück heraus ziehbar ist. 2.
    Kern nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der in umgekehrter Richtung erfolgenden Gleitbewegung der Sei tenteil gegen Längsbewegung festgehalten wird, wenn der Innenteil dem Seitenteil ge genüber verschoben wird, um den Kern wieder einzusetzen oder ihm seine ursprüngliche Form wiederzugeben. '3.
    Kern nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil mehrere Nocken hat, die aus mindestens einer Fläche nach aussen ragen und mit entsprechenden Nocken des Seitenteils in Eingriff stehen. 4.
    Kern nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Komplettierung des Kerns Seitenkerne dienen, die mit dem Innen teil und den :
    Seitenteilen zusammenarbeiten und in den Raum hinein verschiebbar sind, der von den aus dem Kälbengussstück heraus gezogenen Innen- und Seitenteilen freigegeben wird, und dass die Seitenkerne Vertiefungen haben, die die Leiste des Kolbens fortsetzen, dass die Seitenkerne von der Leiste (66) eben- falls im Abstand stehen und bei ihrer Bewe- g-ung in den von den ;
    Seitenteilen freigege benen Raum die Leiste freigeben.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK154332B (da) * 1977-10-31 1988-11-07 Geyer & Co Spredekerne til fremstilling af sproejtestoebte emner

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DK154332B (da) * 1977-10-31 1988-11-07 Geyer & Co Spredekerne til fremstilling af sproejtestoebte emner

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