CH324985A - Verfahren zum Eingiessen von Sintermetallkörpern - Google Patents
Verfahren zum Eingiessen von SintermetallkörpernInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
- B22F3/00—Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/22—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded
- B23K20/233—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded without ferrous layer
- B23K20/2333—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded without ferrous layer one layer being aluminium, magnesium or beryllium
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Description
Verfahren zum Eingiessen von Sintermetallkörpern Die Erfindung betrifft Weiterbildungen und Verbesserungen des Verfahrens zum Ein giessen von Sintermetallkörpern nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Nach diesem wird beim Eingiessen von Sinter- meta.llkörpern mit an der Oberfläche leicht oxydablen Bestandteilen, insbesondere von Sintermetallkörpern aus Aluminium oder dessen Legierungen, in Metalle wie Alumi nium oder Aluminiumlegierungen so ver fahren, dass die Sintermetallkörper vor dem Eingiessen mit einer unmittelbar nach der Ablösung ihrer oberflächlichen Oxydschicht gebrachten metallenen Schutzschicht ver <B>,</B> -iuf,eb sehen werden, die beim Eingiessen durch Be- rührung mit dem schmelzflüssigen Metall durch dieses abgelöst wird. In der Praxis hat sich ergeben, dass in manchen Fällen, besonders bei Anwendung hoher Giesstemperaturen, nicht nur die z. B. aus Zink bestehende Schutzschicht in Lösung geht und durch Glas Giessmetall abgespült wird, sondern dass das Giessmetall infolge seiner Strömung auch Teile des Sintermetall körpers auswäscht, welche sich dann in das Giessmetall einlagern und die mechanischen Eigenschaften, insbesondere die Härte des Gussstückes, beeinträchtigen. Die Erfindung bezweckt, die Möglichkeit solcher Einwirkungen des Giessmetalles auf den mit. der Schutzschicht versehenen Sinter metallkörper zu verhindern. Dies wird erfin- dungsgemäss dadurch erreicht, dass die Sinter metallkörper vor dem Aufbringen der metal lenen Schutzschicht mit einer den Sinter- metallkörper zumindest teilweise einhüllen den Ummantelung versehen werden, welche aus einem Metall besteht, das dem Giessmetall zumindest . ähnlich ist. Dabei ist es zweck mässig, dass die metallene Ummantelung mit dem Sinterkörper vor dem Aufbringen der Schutzschicht in innige Verbindung gebracht wird. Dies kann z. B. durch Pressen, Strang pressen, Ziehen oder Sintern des Sinterkör pers mit der metallenen Ummantelung ge schehen. Mittels dieses Mantels kann erreicht wer den, dass beim Eingiessen bzw. beim Umgiessen des Sinterkörpers der Eingriff des Giess metalles sich nur auf die Schutzschicht und die äussern Zonen des aus gleichen oder art gleichen Werkstoffen bestehenden Mantels des Sintermetallkörpers erstrecken kann, nicht aber auf diesen selbst. Eine teilweise Auswaschung :des Mantels durch das Giess metall kann zu keiner Beeinträchtigung des Gussstückes führen. Im Gegenteil wird da durch die homogene Verbindung des Einsatz körpers begünstigt. Anderseits ist eine feste Einbettung des Sinterkörpers durch innige mechanische Verbindung desselben mit dem vor dem Eingiessen aufgebrachten Mantel ge währleistet, weil zu diesem Zweck jede ge- wünsehte zweckmässige Vorbehandlung durch Pressen, Sintern usw. durchgeführt werden kann. Im folgenden werden zwei Beispiele für die Durchführung des Verfahrens angegeben. Beispiel <I>1</I> Eine Rundstange aus Aluminim-Sinter- werkstoffen von 50 mm o wird in ein Rohr aus einer für Aluminiumkolben geeigneten Legierung eingeschoben, welches bei 50 mm lichter Weite :einen Aussendurchmesser von <B>70</B> mm aufweist. Hierauf wird der Sinter metallkörper mit dem Rohrmantel unter Er hitzung nach dem Strangpressverfahren be handelt, wobei die Abnahme des Gesamt durchmessers so bemessen wird, dass eine innige Verbindung zwischen dem Sinter metall und dem Mantelmetall erreicht wird. Von dem so gewonnenen Strang werden Scheiben von etwa 10 mm Dicke abgeschnit ten und, wie im Hauptpatent beschrieben, an der Oberfläche von Oxyd befreit und mit einer metallenen Schutzschicht aus z. B. Zink versehen. Diese scheibenförmigen Plat ten werden bei der Herstellung von Kolben für Brennkraftmaschinen so in die Kokille eingelegt, dass sie einen Teil des Kolben bodens bilden. <I>Beispiel 2</I> Von einer Rundstange aus Aluminium- Sintermetall von 50 mm Z werden Scheiben von 10 mm Dicke abgeschnitten und unter Erhitzung in Näpfe eingepresst, die aus den Kolbenwerkstoffen hergestellt sind und eine Wandstärke von 5 bis 10 mm aufweisen. Nach dem Einpressen der Sintermetallscheiben in die napfförmigen Ummantelungen wird die weitere Behandlung wie nach Beispiel 1 durchgeführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Eingiessen von Sinter metallkörpern nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Sintermetallkörper vor dem Aufbringen der metallenen Schutzschicht mit einer den Sintermetallkörper zumindest teilweise ein hüllenden Ummantelung versehen werden, welche aus einem Metall besteht, .das dem Giessmetall zumindest ähnlich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbrin gen der Schutzschicht die metallene Umman telung mit dem Sintermetallkörper in innige Verbindung gebracht wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein stabförmiger Sintermetallkörper mit einem metallenen Rohr ummantelt, zusammen mit diesem einem Strangpressen unterworfen und hiernach in Scheiben unterteilt wird, auf denen nach Ablösung der oberflächlichen Oxydschicht die metallene Schutzschicht auf gebracht wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sintermetallkörper in napfförmige Ummantelungen eingepresst und eingesintert und nach Ablösung der "oberflächlichen Oxydschicht mit, der metallenen Schutz schicht versehen werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE318530X | 1953-02-05 | ||
| DE324985X | 1953-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH324985A true CH324985A (de) | 1957-10-15 |
Family
ID=32471288
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH318530D CH318530A (de) | 1953-02-05 | 1954-02-05 | Verfahren zum Eingiessen von Sintermetallkörpern |
| CH324985D CH324985A (de) | 1953-02-05 | 1954-02-10 | Verfahren zum Eingiessen von Sintermetallkörpern |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH318530D CH318530A (de) | 1953-02-05 | 1954-02-05 | Verfahren zum Eingiessen von Sintermetallkörpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH318530A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1458095B1 (de) * | 1962-08-04 | 1969-09-11 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zum Angiessen von Leichtmetall an Sinterk¦rper aus Aluminiumpulver |
| DE102014218595A1 (de) * | 2014-09-16 | 2016-03-17 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren zum zumindest teilweisen Entfernen einer Mischoxid- bzw. Oxidschicht von einer Oberfläche eines intermetallischen Aluminid und/oder Aluminiumlegierung umfassenden Körpers |
-
1954
- 1954-02-05 CH CH318530D patent/CH318530A/de unknown
- 1954-02-10 CH CH324985D patent/CH324985A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH318530A (de) | 1957-01-15 |
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