CH325456A - Verfahren zur Herstellung von Cyanäthylthioglycolsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyanäthylthioglycolsäure

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CH325456A
CH325456A CH325456DA CH325456A CH 325456 A CH325456 A CH 325456A CH 325456D A CH325456D A CH 325456DA CH 325456 A CH325456 A CH 325456A
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CH
Switzerland
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acid
cyanoethylthioglycolic
water
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organic solvent
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Rudolf Dr Griot
Emile Dr Barrelet Charles
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Siegfried Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C319/00Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides
    • C07C319/14Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides
    • C07C319/18Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides by addition of thiols to unsaturated compounds

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Cyanäthylthioglycolsäure
Es   warde gefunden, dass    man zu Cyan ÏthylthioglycolsÏure der Formel :
CN-CH2 ? CH2-S-CH2COOH gelangt, wenn auf thioglycolsaures Natrium in    wässeriger Losung, vorzugsweise mit einem    geringen ¯berschu¯ an Alkali, bei   einer Tem-    peratur zwischen 30-35¯ C Acrylnitril   einwir-    ken gelassen wird. Nach beendigter Reaktion fallt man durch   Ansäuern, z. B. mit Hilfe    einer Mineralsäure, die gebildete   Cyanäthyl-    thioglycolsÏure aus.

   Durch Umkristallisieren ans Wasser oder aus einem organischen Lö  sungsmittel    erhält man die reine Verbindung in farblosen Prismen mit einem Schmelzpunkt von   75     C.   14,    7 g   loden    sich in 100 cm3 Wasser bei 25¯C. Leicht l¯slich in Methanol, Aceton, ¯thanol ;   löslieh    in Essigester.



   Die neue Verbindung soll als Zwischenprodukt und zur Herstellung von Arzneimitteln lienen.



   Beispiel
Man stellt eine, L¯sung von 92 g   Thiogly-    eolsÏure, 200   em3    Wasser und   45    g Natrium  kydroxyd    her und lϯt zu diesem Gemisch un  @er gelegentlichem K hlen    63, 5 g   Acrylilitril      zufliessen    bei einer Reaktionstemperatur von 30-35¯   C.    Naeh beendigter Zugabe des Nitrils r hrt man bei   Baumtemperatur während    weiteren 5 Stunden. Unter K hlung wird die CyanÏthylthioglycolsÏure mit 30%iger Schwe  felsäure    freigesetzt. Dabei scheidet sich ein Teil als ¯lige Schicht ab, während der Rest mit einem organischen Lösungsmittel, z. B.



  ¯ther, aus der wÏsserigen Phase extrahiert wird. Die beiden Anteile werden vereinigt, mit   wenigWassergewaschen,    das Losungsmittel verdampft und der Rückstand aus Wasser oder einem geeigneten organischen Losungsmittel umkristallisieirt. Man erhÏlt auf diese Weise die   Cyanäthylthioglycolsäure    in Form   selon    ausgebildeter farbloser Prismen mit einem Sehmelzpunkt von 75  C.  



   PATENTANSPRUCH
VerEahren zur Herstellung von   Cyanäthyl-    thioglycolsäure, dadureh gekennzeichnet, dass man auf eine wässerige L¯sung von thiogly  colsaurem      Natrum.    Aerylnitril bei einer Temperat. ur von 30-35  C einwirken lϯt, durch Ansäuern die   Cyanäthylthioglycolsäure    ausfÏllt und durch Umkristallisieren reinigt.



   Die neue Verbindung bildet farblose Prismen vom Smp.   75     C.



   UNTERANSPRUCH
Verfahren gemäss Patentanspruch,   dadureh    gekennzeichnet, dass ¯ man der wässerigen Losung Alkali im ¯berschu¯ zusetzt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von Cyanäthylthioglycolsäure Es warde gefunden, dass man zu Cyan ÏthylthioglycolsÏure der Formel : CN-CH2 ? CH2-S-CH2COOH gelangt, wenn auf thioglycolsaures Natrium in wässeriger Losung, vorzugsweise mit einem geringen ¯berschu¯ an Alkali, bei einer Tem- peratur zwischen 30-35¯ C Acrylnitril einwir- ken gelassen wird. Nach beendigter Reaktion fallt man durch Ansäuern, z. B. mit Hilfe einer Mineralsäure, die gebildete Cyanäthyl- thioglycolsÏure aus.
    Durch Umkristallisieren ans Wasser oder aus einem organischen Lö sungsmittel erhält man die reine Verbindung in farblosen Prismen mit einem Schmelzpunkt von 75 C. 14, 7 g loden sich in 100 cm3 Wasser bei 25¯C. Leicht l¯slich in Methanol, Aceton, ¯thanol ; löslieh in Essigester.
    Die neue Verbindung soll als Zwischenprodukt und zur Herstellung von Arzneimitteln lienen.
    Beispiel Man stellt eine, L¯sung von 92 g Thiogly- eolsÏure, 200 em3 Wasser und 45 g Natrium kydroxyd her und lϯt zu diesem Gemisch un @er gelegentlichem K hlen 63, 5 g Acrylilitril zufliessen bei einer Reaktionstemperatur von 30-35¯ C. Naeh beendigter Zugabe des Nitrils r hrt man bei Baumtemperatur während weiteren 5 Stunden. Unter K hlung wird die CyanÏthylthioglycolsÏure mit 30%iger Schwe felsäure freigesetzt. Dabei scheidet sich ein Teil als ¯lige Schicht ab, während der Rest mit einem organischen Lösungsmittel, z. B.
    ¯ther, aus der wÏsserigen Phase extrahiert wird. Die beiden Anteile werden vereinigt, mit wenigWassergewaschen, das Losungsmittel verdampft und der Rückstand aus Wasser oder einem geeigneten organischen Losungsmittel umkristallisieirt. Man erhÏlt auf diese Weise die Cyanäthylthioglycolsäure in Form selon ausgebildeter farbloser Prismen mit einem Sehmelzpunkt von 75 C.
    PATENTANSPRUCH VerEahren zur Herstellung von Cyanäthyl- thioglycolsäure, dadureh gekennzeichnet, dass man auf eine wässerige L¯sung von thiogly colsaurem Natrum. Aerylnitril bei einer Temperat. ur von 30-35 C einwirken lϯt, durch Ansäuern die Cyanäthylthioglycolsäure ausfÏllt und durch Umkristallisieren reinigt.
    Die neue Verbindung bildet farblose Prismen vom Smp. 75 C.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass ¯ man der wässerigen Losung Alkali im ¯berschu¯ zusetzt.
CH325456D 1954-08-27 1954-08-27 Verfahren zur Herstellung von Cyanäthylthioglycolsäure CH325456A (de)

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