CH325838A - Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung eine substituierte Aminogruppe aufweisenden 5-Oxyhexahydro-benz(c,d)-indolen und deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung eine substituierte Aminogruppe aufweisenden 5-Oxyhexahydro-benz(c,d)-indolen und deren Salzen

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CH325838A
CH325838A CH325838DA CH325838A CH 325838 A CH325838 A CH 325838A CH 325838D A CH325838D A CH 325838DA CH 325838 A CH325838 A CH 325838A
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Carl Kornfeld Edmund
Bruce Kline Grandville
Edward Morrison Dwight
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Lilly Co Eli
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  Verfahren zur Herstellung von in     4-Stellung    eine substituierte     Aminogruppe    aufweisenden       5-Oxyhexahydro-benz(c,d)-indolen    und deren Salzen    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0004     
    worin     R    einen     aliphatischen    oder     monoearbo-          eycliseli-aromatischen        Acylrest,        R.i    ein Was  serstoffatom oder einen niedrigen     Alkylrest     und     R-    einen niedrigen,

   substituierten oder       tinsubstituierten        Alkylrest    bedeutet, oder eine  Salzes einer solchen Verbindung. Dieses Ver  fahren ist gekennzeichnet durch     die,        rmset-          zung    eines     N-Acyl-4,5-epoxy-1,2,2a.,3,4,5-hexa-          liydro-benz[cd]-indols    mit einem Amin der  Formel  
EMI0001.0020     
    in welcher Formel     R-1    und     R..    dieselbe Bedeu  tung wie oben angegeben haben.  



  Das nachfolgend angegebene     Reaktions-          sehema        veranschaulicht    beispielsweise die Her-    Stellung von     N-Benzoyl-4-methylamino-5-oxy-          1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd]-indol    aus der  entsprechenden     4,5-Epoxy-verbindung,    sowie  die Herstellung der letzteren als Ausgangs  stoff für das erfindungsgemässe Verfahren die  nenden Verbindung ans     Indol-3-propionsäure:

       Durch Hydrieren und     Benzoylieren    von     Indol-          3-propionsäure    mit     ansehliessendem        Rin,-          sehluss    des Säurechlorids der     benzoylierten     hydrierten     Verbindung    mit. Aluminiumchlo  rid     wird    ein     N-Benzoyl-5-ket.o-1,2,2a,3,4,5-hexa-          liydro-benz[ed]-indol    erzeugt.

   Aus diesem       Benz[ed]-indol    erhält man durch Einwir  kung von     Natriumborhydrid        N-Benzoyl-5-oxy-          1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd]-indol,    worauf  durch Behandlung mit     Phosphortribromid    die  entsprechende     5-Bromverbindung    gewonnen  wird.

   Durch Behandlung der Bromverbindung  mit     Liltidin    am     Rückflusskühler    wird     N-Ben-          zoyl-1,2,2a,3-tetrahydro-benz[cd]-indol        gewon-          iten,    aus     dein    durch Behandlung     finit        Perben-          zoesäure    das entsprechende     4,5-Epoxy-hydro-          benz[ed]-indol    entsteht,

   das nach Umsetzung  mit     1Tethylamin    das     gewünschte        N-Benzoyl-4-          methyla.mino    - 5 -     oxy    -1,2,2a,3,4,5 -     hexaliydro-          benz[cd]-indol    bildet.    
EMI0002.0001     
    Die nach dem erfindungsgemässen Verfah  ren erhältlichen Verbindungen sind wertvolle  Zwischenerzeugnisse bei der Herstellung von  Verbindungen mit     Polyhydro-benz[ed]-indol-          Kernen.    Sie sind besonders wertvoll zur Her  stellung solcher Verbindungen, die ein in den       Mutterkornalkaloiden    vorkommendes Ring  system aufweisen, z.

   B. zur Herstellung der       Lysergsäure.     



  Die Erzeugnisse des erfindungsgemässen  Verfahrens enthalten ein basisches Stickstoff  atom und sind deshalb zur Salzbildung durch       Anlagerung    von Säuren befähigt. Solche Salze  lassen sich leicht, z. B. durch Umsetzung der  Base, mit der     stöchiometrischen    Menge einer  Säure in einem gegen beide Stoffe     inerten    Lö  sungsmittel und durch anschliessende Entfer-         nung    des Lösungsmittels herstellen.

   Säuren,  die sich zur Herstellung von     Anlagerungssal-          zen    der Basen der vorliegenden Erfindung  eignen, sind zum Beispiel anorganische oder  Mineralsäuren,     wie    Salz-, -Salpeter-, Schwefel  säure oder Phosphorsäure oder organische  Säuren, wie Essig-,     Propion-,        Malein-,        Benzoe-          oder        Citronensäure.       <I>Beispiel 1</I>         N-Benzoy        1-4-methylam.ino-5-oxy-1,2,2a,3,4,5-          hexahydro-ben.z[cd]-indol     Ein Gemisch von 118 g (0,4     Mol)

          N-Ben-          zoyl.-indolin-3-propionsäure,    hergestellt nach  dem Verfahren von     Robinson    [J.     Chem.        Soc.     1931, 3158], und 200     em3        Thionylchlorid    blieb  bei Zimmertemperatur eine halbe Stunde ste-      hei und wurde dann etwa 20 Minuten lang       auf    dem Dampfbad erwärmt.

   Der     Thionyl-          chlorid-überschuss        wurde    im Vakuum ver  dampft. und der das N     -Benzoyl-indolin-3-          propionylchlorid    enthaltende Rückstand in  200     cm3    trockenem     Schwerfel'kohlenstoff    aufge  nommen. Die Lösung wurde in dünnem Strahl  unter kräftigem Rühren zu einer Suspension  von 240 g Aluminiumchlorid in     1'750        cm3     Schwefelkohlenstoff gegeben.

   Das Gemisch  wurde unter     Rückflusskühlung    eine Stunde  lang     warm    gerührt und dann mit, einem Ge  misch von 500 g Eis, 250     cm3    konzentrierter  Salzsäure und 500     em3    Wasser versetzt. Wäh  rend der Zugabe des Eisgemisches wurde es       gerührt    und durch öfteren     Abdestillieren    von       etwas    Schwefelkohlenstoff im Vakuum ge  kühlt.. Nach Zugabe des gesamten Eisgemisches  wurde der     übrigbleibende    Schwefelkohlenstoff  im Vakuum     abdestilliert    und der     wässrige     Rückstand mit 2 Liter Benzol ausgezogen.

   Der       Benzolextrakt    wurde über     Magnesiumsulfat     getrocknet und im Vakuum bis auf ein gerin  ges Volumen eingeengt.     Petroläther    wurde in  mehreren kleinen Teilmengen langsam dem.  Konzentrat zugefügt, worauf sich ein gelber  kristalliner Niederschlag von     N-Benzoyl-5-keto-          1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd]-indol    abschied,  der aufs Filter gebracht, mit     Petroläther    ge  waschen und schliesslich aus einem Gemisch  von Benzol und     Petroläther    umkristallisiert  wurde     (Fp.146-147 ).     
EMI0003.0029     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> C16H15N02:
<tb>  C <SEP> 77,96; <SEP> H <SEP> 5,45;

   <SEP> N <SEP> 5,05%
<tb>  Gef.: <SEP> C <SEP> 78,15; <SEP> H <SEP> 5,31; <SEP> N <SEP> 5,15%       Eine Lösung von 2,5g     Natriumborhydrid     in 120     em3    absolutem Äthanol wurde tropfen  weise unter starkem Rühren und     R.üekfluss-          külung    innerhalb etwa einer halben Stunde  zu einer Lösung von 25 g     N-Benzoyl-5-keto-1,2-          2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd]-indol    in 200     em3     absolutem Äthanol gegeben.

   Die Lösung     wurde     etwa eine Stunde unter     Rückfluss    belassen,       worauf        man        50        em3        10%ige,        wässrige        N        atron-          lange    zufügte und etwa eine halbe Stunde  weiter erwärmte.

   Die     Lösung    wurde darauf         abgekühlt    und in 350     em3        6n-Salzsäure    gegos  sen. - Durch Destillation im     Vakuiun    wurde  der Alkohol entfernt; das zurückbleibende  N     -Benzoyl    -     5-oxy-1,2,2a,3,4,5        -hexahydro-benz-          [cd]-indol        schmolz    bei etwa 182-185 .

    
EMI0003.0058     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> C18H1<B>7</B>N02:
<tb>  C <SEP> 77,59; <SEP> H <SEP> 6,13; <SEP> N <SEP> 5,01%
<tb>  Gef.: <SEP> C <SEP> 76,57; <SEP> H <SEP> 5,96; <SEP> N <SEP> 5,24 <SEP> %       Eine Lösung von 39,5 g     N-Benzoyl-5-          oxy-1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[ed]-indol    in  400     cm3    Benzol wurde in Eis gekühlt und  gleichzeitig mit 25     em3        Phosphortribromid     langsam unter Rühren versetzt. Das Gemisch       wurde    über Nacht. bei Zimmertemperatur ste  hengelassen und dann 4 Stunden lang am       Rückfluss    gelinde gekocht; dann wurde es ab  gekühlt und auf gestossenes Eis gegossen.

   Die  sich     abscheidende    organische Schicht wurde  entfernt. und die     wässrige    Schicht mit einem  Gemisch aus gleichen Teilen Äther     und    Ben  zol ausgezogen. Diese Auszüge werden zusam  men mit der organischen Schicht gut mit     Was-          ser        und        5%iger        Natriumcarbonatlösung        ge-          waschen,    worauf man die organischen Lö  sungsmittel im     Vakuum    verdampfte.

   Es ver  blieb ein aus     N-Benzoyl-5-brom-1,2,2a,3,4,5-          liexahydro-benz[cd]-indol    bestehender Rück  stand. 36 g der so erhaltenen 5 -     Brom-          hexahAro-benz    [cd]     -indol-Verbindung    wurden  mit<B>150</B>     em3        2,6-Lutidin    gemischt; die Lösung  wurde etwa 4 Stunden lang und     Rückfliiss-          kühlung    gekocht und nach Abkühlung in  400     cms    eiskalte     6n-Salzsäure    gegossen.

   Das  Gemisch wurde dreimal nacheinander mit  200     em3    einer     Äther-Benzol-Mischung    im Ver  hältnis von<B>1:</B> 1 ausgezogen. Die     vereinigten     Auszüge wurden mehrmals mit wässriger Na  triumcarbonatlösung, verdünnter Salzsäure  und Wasser gewaschen, mit Aktivkohle be  handelt und filtriert.

   Nach Verdampfung der       Lösungsmittel    im Vakuum verblieb ein     aus          N-Benzoy    1-1.2,2a.,3     -tetrahydro-benz    [cd]     -indol     bestehender Rückstand, der aus einem Ge  misch von Benzol und     Petroläther    umkristal  lisiert     wurde        (Fp.    etwa 91-95 ). Nach noch  maliger Umkristallisation lag der Schmelz  punkt bei 95,5-96,5 .

      
EMI0004.0001     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> C1sH15N <SEP> O
<tb>  C <SEP> 82,72; <SEP> <B>1-1</B> <SEP> 5,78; <SEP> N <SEP> 5,36 <SEP> 0/0
<tb>  Gel.: <SEP> C <SEP> 81,58; <SEP> H <SEP> 5,61; <SEP> N <SEP> 4,91%       Zu einer kalten     Lösung    von     Perbenzoe-          säure    in Chloroform,

   die in der üblichen Weise       hergestellt    und gegen     Natriumthiosulfat        ein-          gestellt        worden        war        und        einen          LTber-          schuss    an     Perbenzoesäure    enthielt, wurden  24 g     N-Benzoyl-1,2,2a,3-tetrahydro-benz[cd]-          indol    in kleinen Mengen unter     gründlichem     Mischen zugegeben.

   Man liess die Lösung 44  Stunden bei etwa 0  stehen, wusch sie     meh-          rere        Male        erst        mit        5%iger        Natronlauge        und     anschliessend mit Wasser, trocknete sie über  wasserfreiem Natriumsulfat und destillierte  das Chloroform im Vakuum ab.

   Der aus N-Ben       zoyl-4,5-epoxy--1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[ed]-          indol    bestehende     Rüclrstand    schmolz nach Um  kristallisation aus einem Gemisch von     Äthyl-          acetat    und     Petroläther    bei etwa 95-100 .

    
EMI0004.0033     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> C1sH15N02:
<tb>  C <SEP> 77,95; <SEP> H <SEP> 5,45; <SEP> N <SEP> 5,05 <SEP> 0/0
<tb>  Gef.: <SEP> C <SEP> 78,17; <SEP> H <SEP> 5,72; <SEP> N <SEP> 5,33 <SEP> %       Ein Gemisch aus 20g     N-Benzoyl-4,5-epoxy-          1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd]    -     indol    und  200     em3    flüssigem     l@lethylamin        wurde    in einem  Autoklaren etwa 16 Stunden lang auf 100        erwärmt.    Dann wurde der     Methylamin-Z'ber-          schuss    verdampft und der Rückstand aus Ben  zol     umkristallisiert,

      auf dem Filter gesammelt,  reit Benzol und     Petroläther    gewaschen und  getrocknet.  



  So hergestelltes     N-Benzoy        1-4-methylamino-          5    -     oxy-1,    2,2a,3,4,5 -     hexahy        dro    - Benz [ cd ] -i     ndol     schmolz bei etwa 93-95 .  



  Analyse:  
EMI0004.0052     
  
    Ber. <SEP> für <SEP> <B>C,91-1</B>2<B>(,N202.</B> <SEP> C6Hs:
<tb>  C <SEP> 77,69; <SEP> H <SEP> 6,78; <SEP> N <SEP> 7,25 <SEP> %
<tb>  Gef.: <SEP> C <SEP> 77,71; <SEP> H <SEP> 6,85; <SEP> N <SEP> 7,26 <SEP> 0/0       <I>Beispiel 2</I>       N-Benzoyl-4-dimethylamino    -     5-oxy-1,2,2a,3,4,5-          hexahydro-benz        [cd]-indol.     



  Es wurde dasselbe Verfahren wie im Bei  spiel 1 angewandt, mit dem Unterschied, dass    200     cm3    flüssiges     Dimethylamin        verwendet     wurde.  



  Das erhaltene     N-Benzoy        1-4-dimethylamirio-          5    -     oxy-1,2,2a,3,4,5    -     hexahydro        -benz    [     cd    ] -     indol     schmolz nach     Umkristallisation    aus     Benzol-          Petroläther    bei etwa. 156,5-158 .

    
EMI0004.0071     
  
    Analyse:
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> C20H22N202:
<tb>  C <SEP> 74,50; <SEP> H <SEP> 6,88; <SEP> N <SEP> 8,69 <SEP> %
<tb>  Gef.: <SEP> C <SEP> 75,11; <SEP> H <SEP> 7,19; <SEP> N <SEP> 7,97'/o       <I>Beispiel 3</I>       iLT-Benzoyl-4-methylacetonylamino-5-oxy-1,2,2a,     3,4, 5     -hexahydro    -Benz [ cd ]     -indol-äthylenketal-          hydroclrlorid     Ein Gemisch von 1200 ein?, flüssigem     Me-          thylamin    und 300 g     Clrloraceton-äthylenketal     wurde in einem     Hochdruel@-Autoklaven    wäh  rend etwa 25 Stunden lang auf 160-165  er  wärmt.

   Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt       und    der     Methylamin-Überschuss    abgedampft.  Der Rückstand, der das während der Reaktion  gebildete     1Tethylamino-aeetonäthylenketal    ent  hielt, wurden in einer mehrfachen Menge  Äther gelöst. Die ätherische Lösung wurde  gründlich mit einer Lösung von 130g     Ka-          liumhydroxyd    in 65     em3    Wasser verrührt und  vom     Bodensatz    abgegossen und über festem       Kaliumhydroxyd    getrocknet. Nach Verdamp  fung des Äthers wurde der     Rfickstand    destil  liert.

   Die bei 158-182  siedende Fraktion  wurde für sieh aufgefangen und in 2 Liter  trockenem Äther gelöst; in diese Lösung wurde  trockenes     Chlorwasserstoffgas    bis zur Voll  endung der Fällung eingeleitet.  



  Das so erhaltene     llethylamino-acetonäthy-          lenketal-hydroehlorid    schmolz bei etwa 165 bis       767     und kann durch die Formel  
EMI0004.0093     
    dargestellt werden.  
EMI0004.0094     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> CGH13N0_, <SEP> - <SEP> HCl: <SEP> H <SEP> 8,56 <SEP> %
<tb>  Gef.: <SEP> H <SEP> 8,110/0         Das so hergestellte     Methylamino-aceton-          äthy        lenketal-hydrochlorid        wurde    in 1. Liter.  trockenem Äther suspendiert und unter Rüh  ren mit einer Lösung von 110 g Kalium  hy     droxyd    in 55     cm3    Wasser versetzt.

   Durch  Zusatz eines genügenden Überschusses an  festem     Kaliumhydroxyd    wurde die ätherische  Schicht entwässert, diese Schicht dann abge  schüttet, der Äther verdampft und der Rück  stand destilliert. Der Siedepunkt des dabei  erhaltenen     Methylamino-acetonäthylenketals     lag bei etwa 158-159 .

    
EMI0005.0009     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> <B>C,1-I"</B> <SEP> N02: <SEP> N <SEP> 10,68 <SEP>  /o
<tb>  Gef.: <SEP> N <SEP> 10,93 <SEP>  /o       Ein Gemisch von etwa. 2,47 g (0,01     Mol)          NT-Benzoyl-4,5-epoxy-1,2,2a,3,4,5-hexahydro-          benz[cd]-indol    und 5,0g     Methylamino-aceton-          äthylenketal    wurde auf dem Dampfbad etwa  19 Stunden lang     erwärmt.    Der     Überschuss    an       Ketal    wurde durch Vakuumdestillation ent-         fernt    und der Rückstand in etwa 20     cm3    Ben  zol gelöst.

   Dann setzte man der     benzolischen     Lösung genügend     Petroläther    zur vollständi  gen Fällung zu, goss die Lösungsmittel vom  abgeschiedenen Harz ab, löste dieses in etwa  10     em3    Aceton und leitete trockenen Chlor  wasserstoff in die Lösung ein.

   Es bildete sich  ein kristalliner Niederschlag aus     N-Benzoyl-4-          methylacetonylamino    - 5 -     oxy-1,    2, 2a., 3,4,     5-hexa-          hy        dro    - Benz [cd] -     indol-äthylenketal-hydrochlo-          rid,    der     durch    Filtration von der Flüssigkeit  getrennt und mit kaltem Aceton und Äther  gewaschen wurde;     Fp.    etwa 156-158  u. Z.

    
EMI0005.0033     
  
    Analyse:
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> C24H28N204 <SEP> - <SEP> HCl <SEP> - <SEP> C2Ha0
<tb>  N <SEP> 5,57; <SEP> Cl <SEP> 7,05 <SEP> %
<tb>  Gef.: <SEP> N <SEP> 5,54; <SEP> Cl <SEP> 7,22 <SEP> 0/<B>0</B>       Das     N-Benzoyl-4-methylacetonyjamino-5-          oxy    -1,2,2a,3,4,5 -     hexahydro    -     benz[cd]        -indol-          äthylenketal-hydrochlorid    kann durch die  Formel  
EMI0005.0040     
    ;wiedergegeben werden.

      <I>Beispiel 4</I>         N-Acetyl-4-methylacetonylamino    -     5-oxy-1,2,2a,          3,4,5-hexahydro-benz        [cd]        -indol-äthylenketal          N-Acetyl-indolin-3-propionsänre    wurde  durch Reduktion und     Acetylierung    der     Indol-          3-propionsäure    hergestellt.  



  Ein Gemisch von 23,3 g (0,1     Mol)    der       N-Acetyl-indolin-3-propionsäure    und 50     cm3     reinem     Thionylchlorid    wurde eine halbe  Stunde bei Zimmertemperatur stehengelassen    und darauf etwa 20 Minuten lang auf dem  Dampfbad erhitzt. Das überschüssige     Thionyl.-          chlorid        wurde    durch     Vakuumverdampfung     entfernt.

   Der Rückstand wurde in 50     cm3     trockenem Nitrobenzol gelöst und diese Lö  sung in dünnem Strom unter kräftigem Rüh  ren zu einer Suspension von 60 g wasserfreiem  Aluminiumchlorid in 150     cm3    Nitrobenzol ge  geben, wobei das Reaktionsgemisch von aussen  auf eine Reaktionstemperatur von etwa 10 bis  20  gekühlt wurde. Das Gemisch wurde dann  weiter     gerührt    und etwa 3 Stunden lang auf      einer Temperatur von 50  gehalten, worauf  es bei Zimmertemperatur einige Stunden ste  hen blieb. Darauf wurde es auf 20  abgekühlt  und durch langsames Zugeben eines Gemisches  von     1_00    g zerstossenem Eis, 100     em3    konzen  trierter Salzsäure und 200     em3    Wasser zer  setzt.

   Die untere,     nitrobenzolhaltige    Schicht  wurde abgetrennt und dreimal mit je 150 ein?,  einer     2n-Natronlauge    und dann mit Wasser  gewaschen. Die gewaschene     Nitrobenzolsehicht     wurde abgetrennt und aus ihr das     Nitroben-          zol    mit Dampf     abdestilliert.    Der     wässrige     Rückstand, der ausgefälltes     N-Acetyl-5-keto-          1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd]-indol    enthielt,  wurde filtriert, der Niederschlag mit Wasser       gewasehen    und getrocknet;     Fp.    etwa 1.74,5 bis  176,5 .  



  Die erhaltene     Iietoverbindung    wurde so  dann gemäss dem im Beispiel 1 beschriebenen  Verfahren zum     N-Acetyl-4,5-epoxy-1,2,2a,3,4,5-          hexahydro-benz[ed]-indol    aufgearbeitet. Die  ses gab durch Behandlung mit     Methylamino-          acetonätliylenketal    nach dem Verfahren des  Beispiels 3 das     N-Acetyl-4-methylacetonyl-          amino-    5 -     oxy-1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz    [ cd ]     -          indol-äthylenketal-hydroehlorid.    Dieses Salz  wurde in verdünnter wässriger Natronlauge.

    gelöst und aus der Lösung das     N-Acetyl-4-          methylacetonylamino    - 5 -     oxy        -1,2,2a,3,4,5-hexa-          hvdro-benz[cd]-indol-äthylenketal    mit Benzol  extrahiert. Nach     Entfernung    des Lösungsmit  tels und Umkristallisation aus     Aceton-Äther     erhielt man die reine Base, das     N-Acetyl-4.-          rnethylaeetonylamino    - 5 -     oxy-1,2,        2a,3,4,5-hexa-          bydro-benz[ed]-indol-ä.thylenketal,   <B>Pp.</B> etwa  152-153 .

    
EMI0006.0037     
  
    Analyse
<tb>  Ber. <SEP> für <SEP> C1911.611.104:
<tb>  C <SEP> <B>65,87;</B> <SEP> H <SEP> 7,57; <SEP> N <SEP> 8,09 <SEP> %
<tb>  Gef.: <SEP> C <SEP> 65,62; <SEP> H <SEP> 7,49; <SEP> N <SEP> 8,18 <SEP> 0,''0

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung der Formel EMI0006.0039 wobei R- einen aliphatischen oder monocarbo- cyclisch-aromatischen Acylrest, R1 ein Was serstoffatom oder einen niedrigen Alkylrest und R., einen niedrigen, substituierten oder unsubstituierten Alkylrest bedeutet, oder eines Salzes einer solchen Verbindung, gekennzeich net durch die Umsetzung eines N-Aeyl-4,5- epoxy-1,2,2a,3,4,
    5 - hexahy dro-benz [ cd ] - indols mit einem Amin der Formel EMI0006.0055 in welcher Formel R1 und R.., dieselbe Bedeu- lung wie oben angegeben haben. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass N-Benzoyl-4,5- epoxy -1,2,2a,3,4, 5 - hexahy dro - Benz [cd] - indol mit flüssigem Methy lamin umgesetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass N-Benzoyl-4,5- epoxy-1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[ed] -indol mit flüssigem Dimethylamin umgesetzt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass N-Acyl-4,5-epoxy- 1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd]-indol mit Me- thjamino-acetonä.thy lenketal umgesetzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die entstehenden Verbindungen durch Zusatz einer Säure in Salze überge führt werden. 5.
    Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass N-Benzoyl-4,5- epoxy-1,2,2a,3,4,5-hexahydro-benz[cd] -indol mit Methy lamino-aeetonäthylenketalumgesetzt wird.
CH325838D 1953-01-19 1953-12-01 Verfahren zur Herstellung von in 4-Stellung eine substituierte Aminogruppe aufweisenden 5-Oxyhexahydro-benz(c,d)-indolen und deren Salzen CH325838A (de)

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