CH325844A - Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von flüssigen explosiven Salpetersäureestern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von flüssigen explosiven Salpetersäureestern

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CH325844A
CH325844A CH325844DA CH325844A CH 325844 A CH325844 A CH 325844A CH 325844D A CH325844D A CH 325844DA CH 325844 A CH325844 A CH 325844A
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CH
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water
emulsion
pipeline
nozzle
column
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Inventor
Alexander V D Luft
H Waldin Vincent
E Walker Samuel
G Wrightsman Philip
Original Assignee
Du Pont
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17D—PIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D1/00—Pipe-line systems
    • F17D1/08—Pipe-line systems for liquids or viscous products
    • F17D1/086—Pipe-line systems for liquids or viscous products for explosives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von flüssigen explosiven     Salpetersäureestern       Die vorliegende Erfindung bezieht sich       auf    ein neues Verfahren sowie eine neue Vor  riehtung zum Fördern von flüssigen     explosi-          @-en        Salpetersäureestern    in gefahrloser und  praktischer Weise.  



       Nitroglycerin    ist ein     hochempfindliche.r     flüssiger Explosivstoff, der bei der Herstel  lung von technischem Dynamit verwendet  und     dureh        Nitriering    von     Glpeerin    herge  stellt. wird. Im reinen flüssigen Zustand ist  das     Nitroglycerin    derart     empfindlieh,        da.ss     selbst. geringste Störungen zur Detonation  führen können.

   Aus diesem     Grind    ist. es in  der Industrie der     Explosivstoffherstellu.ng     <B>s</B> seit langem üblich, das     Nitroglyeerin    nach       Massgabe    seiner Erzeugung aus der     Nitrier-          apparatur    zu entfernen und in kleinen     lIen-          gen    an     weita.useinanderliegenden,    zerstreuten       Lagerstellen    aufzubewahren, bis das     Dyna.mit-          niiseligebäude    für dessen sofortige     Verwen-          clung    bereit steht,

   und das flüssige     Nitro-          -lvcerin    in kleinen Anteilen nach Massgabe  seines     Verbrauches    abzugeben.  



  Das     Dynamitmisehgebäude    steht weit ent  fernt von der     Nitrierapparatur,    um eine     mög-          lielie,        unerwartete    Detonation zu lokalisieren.  



  Obschon bereits verschiedene     :Methoden          zum    Fördern von Nitroglycerin vorgeschlagen       worden    sind, sind von Hand gestossene Tank  wagen, die Räder mit     Kautschukreifen        aut-           -eisen    und aus keiner Funkenbildung fähigen    Materialien bestehen, bisher das     ineistverbrei-          tete    Hilfsmittel geblieben. Diese Handwagen  sind derart gebaut, dass sie nur eine sehr  kleine Menge des flüssigen Explosivstoffes  aufnehmen können.

   Die für diese Handwagen  vorgesehenen Wege müssen stets von     jegliehen     Hindernissen freigehalten werden und von  jeglichen Arbeitsstellen     entfernt    angelegt  sein. Diese Methode ist kostspielig und un  praktisch und erfordert überdies einen wie  derholten Umgang mit dem äusserst     gefähr-          liehen    und unberechenbaren     Nitroglyeerin.     



  Die vorliegende Erfindung ist. nicht auf       Gly        cerin-trinitrat    beschränkt, sondern um  fasst,     aueh    andere explosive flüssige     Salpeter-          sä.ureester,    wie z. B. nitriertes     Äthylenglykol,     sowie verschiedene nitrierte Zucker, wie z.     .ss.     nitrierte Glukose und     Saeharose.    Häufig wird  ein Gemisch von flüssigen     explosiven        Salp.3-          tersäureestern    durch gemeinsames Nitrieren  der Rohmaterialien hergestellt.  



       Bezwckt    wird mit. der vorliegenden Er  findung die Schaffung eines gefahrlosen und  praktischen Verfahrens zum     Fördern    von  flüssigen explosiven     Sa.lpetersäureestern        :)hne     Verwendung von handbetätigten Hilfsmit  teln.

   Mit der vorliegenden Erfindung wird  ausserdem bezweckt, eine Apparatur zu schaf  fen, die sieh für die Durchführung des obigen  Verfahrens     zum    Fördern flüssiger     explosiver          Salpetersäureester        eignet.         Es wurde gefunden.

   dass ein flüssiger  explosiver     Salpetersäureester    gefahrlos in  Rohrleitungen gefördert     werdenkann,    wenn  er zuerst zwecks Erzeugung einer Emulsion  innig mit Wasser     vermischt    und die erhaltene  Emulsion in Form verhältnismässig kurzer  Säulen, die durch     Wassersäulen        getrennt     werden, durch die Rohrleitung geleitet     wirrt.     Eine     wässrige    Emulsion von     Nitroglycerin     kann praktisch nicht     zum        Detonieren    ge  bracht werden.

   Dadurch, dass zwischen den       Nitrogly        e.erinsäulen    in der Rohrleitung Was  sersäulen eingeschoben werden,     bestellt        -ine     absolute Gewissheit, dass, selbst wenn eine  Säule detoniert, beispielsweise infolge Ent  mischung der Emulsion, die Detonation nicht  auf die gesamte Länge der Rohrleitung  übertragen wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass der flüssige explo  sive     Salpetersäureester        zweeks    Bildung einer  Emulsion     finit    Wasser innig vermengt wird,  die genannte Emulsion in eine     Förderrohr-          leitung,    eingeführt wird,     um    in der letzteren  eine     Emulsionssäule        zii    bilden, in die ge  nannte Rohrleitung Wasser eingeführt wird,       uni    in der Rohrleitung eine an die     Emu.lsions-          säule    angrenzende Wassersäule     zii    bilden,

   und  die     abweehslungsweise    Einführung von     EJiLil-          sion    und Wasser in die genannte Rohrleitung  bei einem solchen     Druck    fortgesetzt wird,  dass in der genannten Rohrleitung eine     Strii-          mungsgesellwindigkeit        voll    mindestens<B>91</B>     em.     pro Sekunde erzielt wird.  



  Zur     Durchführung    des obengenannten  Verfahrens wird eine Vorrichtung verwen  det, welche     dadureh    gekennzeichnet ist, dass  sie einen     rohrförmigen,        T-förinigen    Strahl  apparat     aufweist.,    in welchem an der Verbin  dungsstelle zwischen dem senkrechten     T-Arnr     und den     waagrechten        T-Armen    eine innere       Kammer    vorgesehen ist, wobei der eine  der waagrechten     '[=Arme    eine Düse ein  schliesst, die einen Verjüngungswinkel von  5-10  besitzt und über die Mittellinie der  genannten Kammer hinausragt,

   und der an  dere waagrechte     T-Arni    einen aus der Kam  mer in einen Halsteil führenden, sich ver-         engenden        Ausgang    mit einem     Konvergenz-          winkel    von 10-20  aufweist, und wobei die  Distanz zwischen dem     -enannten    Halsteil  und der genannten Düse 4- bis 5mal so     -gross     wie der Innendurchmesser der genannten  Düse ist und die Länge des genannten Hals  teils das 1- bis     1,5faehe    des Durchmessers des  genannten Halsteils     beträgt.,

      und der     ge-          nannte    andere     waagreehte        T-Arni    einen     ans     dem Halsteil hinausführenden, sieh     aus@vo:-          tenden    Ausgang mit einem     Diver--enzwinkel          von'        3-5         aufweist,    wobei das Verhältnis     des     Durchmessers des genannten Halsteils zum  Durchmesser der     #-enannten    Düse     mi-i-          destens    1,2:1     beträgt.     



  Die vorliegende     Erfindung    wird     nun       unter Hinweis auf die     beiliegende        Zeichnun      erläutert, in welcher       Fig.    1 ein Schema einer     @itrogl@-cerin-          förderanlage    gemäss der     vorliegenden    Erfin  dung ist     Ulla          Fig.    2 einen     Sehnut    durch ein Schema  eines für die     Durchführung.    des     vorliegelid-@n     Verfahrens geeigneten     Strahla.ppa-rates    dar  stellt.  



  In     Fig.    1     bezeielinet    1 eine     Nitrier;or-          riehturig,    die     Nentralisatoren    Und die V     or-          wascha.pparatur    einschliesst, ?     einen        Nitro-          glycerinvorratsbeliälter    und 3 einen Wasser  behälter.     -1    bezeichnet den in     Fig.    2 detailliert  dargestellten     Strahlapparat.    5 ist.

   eine     Wasser-          pumpvorrichtung    mit Steuerventilen usw.,  zur Regulierung des Druckes und zur Auf  rechterhaltung eines konstanten     Durchflusses.     6 bezeichnet zwei pneumatisch betätigte Ven  tile;

   7 bezeichnet eine     Druckluftqizelle;    8 be  zeichnet ein durch ein     Solenoid    betätigtes  Ventil, das dazu dient, den in die Luftrohr  leitung eingeführten und nach den Ventilen 6  geleiteten oder aus der Luftrohrleitung ab  gelassenen     Druckluftstrom    zu regulieren, und  q bezeichnet. einen Zeitregler, der dazu dient,  das durch das     Solenoid    betätigte Ventil 8     zii     steuern. 10 bezeichnet die     Nitroglvcerinför-          derrohrleitung;

      11     bezeiehnet    eine Rohrlei  tung für die     Riiekfördeiung    von Wasser,     und     13 bezeichnet das     Wassereinlassrohr,    das die       Pumpe    5 mit dem     Strahlapparat    4 verbindet.      14 ist eine     emulsionsbrechende        Ent.inischungs-          vorrichtung,    und 15 bezeichnet eine Rohr  leitung, die die     Entmisehungsvorriehtung        11.     mit der Verbrauchsstelle des     Nitrogly        cerins     verbindet.  



  In     Fig.    2 bezeichnet     -1    den Körper des       Stra.hlapparates    und 16 ein     Einlassrohr,    das  eine Düse 17 aufweist.. Die Düse 17 ragt in  die Kammer 18 hinein, die an der Verbin  dungsstelle zwischen dem Saugrohr 12 und  dem Körper 4 vorhanden ist. Der Halsteil 20  im     Körper    4 befindet sieh zwischen dem kon  vergierenden Ausgang 21 der Kammer 18  und dem divergierenden     Auslass        ?2,    der in  die     Förderrohrleitung    10 mündet.  



  Die oben     beschriebene    Vorrichtung arbei  tet. wie folgt:  Aus der Pumpe 5 strömt Wasser unter  Druck durch die Rohrleitung 13 nach dem       Strahlapparat    4. Das Wasser strömt durch  das     Einlassrohr    16 und die Düse 17 in den       Strahlapparat    4 ein. Infolge der verkleiner  ten Öffnung der Düse ist die     (Teschwindig-          keit    des durch die Düse strömenden     Wassers     beträchtlich grösser als die Wassergeschwin  digkeit im Rohr 13.

   Der mit hoher     Geschwin-          digkeit    aus der Düse 17 austretende Wasser  strahl erzeugt in der Kammer 18 rund um  die Düse eine Zone verminderten Druckes, in  welche durch das Saugrohr 12 Flüssigkeit       nachgesogen    wird. Die     Einstellug    der Ven  tile 6 ist. dafür massgebend, welche Flüssig  keit     naeligesogen    wird.  



  Infolge der Wirbelbewegung in der Kam  mer 18 wird die durch das Rohr 12 nach  gesogene Flüssigkeit     innig    mit. dem aus der  Düse 17 austretenden Wasserstrahl vermischt.  Ist die     na.ehgesogene    Flüssigkeit     Nitroglyce-          rin,    so entsteht, bei diesem Mischvorgang eine       wä.ssrige    Emulsion.

   Die vermengten Flüssig  keiten strömen durch den sich verengenden  Ausgang 21, den Halsteil 20 und den sich  ausweitenden     Auslass    22, in welchem eine zu  sätzliche     Durchwirbelung    stattfindet, in die  Förderrohrleitung 10 ein und .gelangen in die       emu.lsionsbreehende        Entmischungsvorriehtung          14-,    in welcher das abgetrennte     Nitrogly        cerin,     das ein höheres spezifisches     Gewicht    als    Wasser     besitzt,.    am Boden durch das Rohr  15 abgelassen wird, während das Wasser  durch die Rohrleitung 11 nach der Pumpe 5  zurückbefördert. wird.  



  Der Spiegel des Nitroglycerins im Vor  ratsbehälter 2 wird durch den     Zufluss    aus der       Nitriervorriehtung    1 konstant gehalten, wäh  rend der Wasserspiegel im Vorratsbehälter 3  durch Zufuhr von Wasser entweder mittels  einer (nicht bezeigten) Zweigleitung aus der  Pumpe 5 oder aus einer (nicht     gezeigten)          Frischwasserquelle    aufrechterhalten wird. Es  sind     vorzugsweise    Mittel für die Entleerung  des Wasserleitungssystems und zur Einfüh  rung von frischem Wasser in die Pumpe 5  vorgesehen.  



  Die Ventile 6 sind derart eingestellt, dass  bei Fehlen eines Luftüberdruckes das Ventil  in der     Nitraglycerinrohrleitung    geschlossen  und das Ventil in der Wasserleitung offen  ist. Wenn Luftdruck angelegt wird, so  schliesst sich das Ventil der     Wasserleitung,     während sich das Ventil in der Nitroglycerin  leitung öffnet, so dass ein     fehlschlagsicherer     Betriebsablauf gewährleistet ist.

   Der Zeit  regler 9 kann     derart.    eingestellt. werden, dass  er das     Solenoid    des Ventils 8 bei     ,einer    ge  gebenen Frequenz erregt und     aberregt.    Das  Ventil 8 reduziert im     aberregten    Zustand den       Druck    in ,der nach den Ventilen 6 führenden  Rohrleitung, während es in erregtem Zu  stand die Rohrleitung mit. der     Druckluft-          quelle    7 verbindet,     wodu        #ch    ebenfalls ein       fehlsehla.gsieherer    Zustand hergestellt wird.

    Durch das Wort      fehlsehlagsicher     soll aus  gedrückt werden, dass, wenn je irgendeiner  der Mechanismen der Vorrichtung versagen  sollte, die geförderte Flüssigkeit immer  Wasser sein wird, so dass keine     Anhäufung          v    an Nitroglycerin am Abgabeende erfolgt  bzw. keine ununterbrochene     Emulsionssäule     in der Förderleitung 10 entsteht.  



  Das folgende Beispiel erläutert die prak  tische     Durchführung    des erfindungsgemässen       Verfahrens.     



  <I>Beispiel</I>  Es     wurde    mit einer Anlage gearbeitet, die  im wesentlichen :die in     Fig.    1     gezeigte    Anord-           nung    aufwies. Die     Rohrleitungen    10, 11,     1.      und 13 wiesen alle einen Innendurchmesser  von     14,4    mm     auf.    Die Distanz zwischen der       Nitriervorrichtung    1 und der     Entmisehaugs-          vorrichtung    14 betrug etwa 183 m. Die Saug  höhe     betrug    etwa 0,9 m.

   Die Anlage wies bei  einem     Pumpenwasserdruek    von     ?,1   <B>k-</B> e[112       (Überdruck)    eine     Förderkapazität    von<B>317,5</B> kg       Nitroglyeerin    pro Stunde auf.  



  Die Düse des     Strahlapparates    wies einen  Verjüngungswinkel von 7  auf und verengte  sich bis auf einen     Innendurehmesser        von          4-    mm. Der sich gegen den Halsteil verengende  Ausgang wies einen     Konvergenzwinkel    von  15  auf. Die Distanz zwischen dem     Halsteil.     und der Düse betrug 18 mm. Der     Ilahtc@l     wies einen     Durchmesser    von 7,61 mm und  eine Länge von 10 mm auf.

   Der sich     gegen     die     Förderleitung        ausweitende    Ausgang wies  eine Verjüngung von 3,35      auf.    Bei Verwen  dung dieser Ausmasse enthielt die erzeugte       wässrige    Emulsion 43     Gew.o/o        Nitroglyeerin.     



  Die     Nitroglyeerinmenge,    die bei Verwen  dung der oben beschriebenen Anlage pro  Stunde abgegeben werden kann, ist     durch    die       folgenden    Faktoren festgelegt:       a)    Durchmesser     Lind    Länge der     Förderrohr-          leitung;     b) Wasserdruck;  c) Bauart und Verhältnisse der Abmessun  gen des     Strahlapparates;     d) Saughöhe;       e)    Länge der     Emulsionssäule    im Verhältnis  zur Länge der     -#Vassersä:ule.     



  Wenn eine Anlage einmal erstellt ist, so  sind nur die Faktoren     b)    und e) leicht zu  verändern und stellen somit die     Betriebs-          steuermittel    beim vorliegenden Verfahren  dar. Zur Erzielung einer maximalen Sicher  heit wird die Länge der     Nitroglvcerinsäule     vorzugsweise auf ein     Maximum    von     22,8        m     beschränkt und die Länge der Wassersäule  vorzugsweise auf ein     Minimum    von 6,1. in  festgesetzt. Der     Druck        ini        Strahlappara.t    weist.

    zweckmässig einen solchen Wert auf, dass in  der Förderrohrleitung eine     Fördergeschwin-          digkeit,    von     mindestens    91     ein    pro Sekunde  aufrechterhalten werden kann, wobei die    obere Grenze der     Fördergesehwindigkeit     durch die Kapazität der     emulsionsbrechenden          Entniischungsvorriclitung    gegeben ist. Die  Länge des Saugrohres beträgt bei befriedigen  dem Arbeiten der Anlage     vorzugsweise    nicht.

    mehr als     \3,44        m.    Zwecks Verminderung der  Gefahr der Detonation der     Emulsion    in der  Förderrohrleitung ist es ratsam, der Emul  sion ein solches     Miseliverhä.ltnis    zu geben,  dass sie mindestens 30 /o Wasser enthält.  



  Eine     Vorentmisehun,    der Emulsion kann  in einfacher Weise     dadurch    .erzielt werden,  dass der Durchmesser des Rohres am     Ablass-          ende    der Förderleitung genügend vergrössert  wird, um die     Strömungsgesehwindigkeit    des  Gemisches zu reduzieren und dadurch die       Wirbelbewegung    zu vermindern.

   Bei nied  riger     Strömungsgesehwindigkeit    in der     För-          derleitung    lässt sieh die Emulsion     entmiselien.     Ein etwa 4,6     m    langes     Rolirstüek    mit ver  grössertem Durchmesser genügt, um die Ent  mischung in der anschliessenden     Entmi-          schungssvorrielitung    zu erleichtern und zu       besehleunigen,    ohne dass die Grösse dieser       Vorrichtung-    erhöht werden muss.

   Die     Förder-          rohrleitung    wird     vorzugsweise    aus einem Ma  terial hergestellt, das durch die flüssigen       Salpetersäureester    nicht benetzt wird, bei  spielsweise aus     Polyäthylen.     



  Die erfindungsgemässe Anlage kann zu  einer vollautomatischen Steuereinrichtung  für die Herstellung von Dynamit. ausgebaut  werden. In einer solchen Anlage kann der  Zeitregler des durch das     Solenoid        betätigten     Ventils durch einen in der     Entmisehungs-          vorrichtiing    eingebauten     Regjer        gesteuert     werden, wobei in der     Entniisehungsvorrieli-          tung    ein konstanter Spiegel aufrechterhalten  wird, indem die entsprechenden Längen der       Nitroglycerin-    und     Wassersäulen    reguliert  werden.

   Die     Nitrieivorrichtung    kann derart  gesteuert werden, dass im     L\-itroglyceriii-          vorratsbehä.lter    ein bestimmter Spiegel     auf-          reehterhalten,    bleibt. Indem man auf diese  Weise die     einzelnen    Operationen aufeinander  abstimmt., kann man die Anhäufung     be-          trä.chtlieher    Mengen     Nitroglycerin    vollständig      vermeiden und     einen    kontinuierlichen Ar  beitsprozess erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRI'CFIE I. Verfahren zum Fördern flüssiger explo siver Sa.lpetersäureester, dadurch gekenn zeichnet, dass der genannte flüssige eiplosive Sa.lpetersäureester zwecks Bildung einer Emul sion mit Wasser innig vermengt wird, die ge nannte Emulsion in eine Förderrohrleitung eingeführt wird, um in der letzteren eine EmuIsionssä.ule zii bilden, in die genannte Rohrleitung Wasser eingeführt.
    wird, i1.m in der Rohrleitung eine an die Emulsionssä.nle angrenzende Wassersäule zu bilden, und die abweehslung;sweise Einführung von Emulsion und Wasser in die genannte Rohrleitung bei einem solchen Druck fortgesetzt wird, da.ss in der genannten Rohrleitung eine Strö- mu.ngs-esehwindigkeit, von mindestens 91 ein pro Sekunde erzielt wird. Il.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspriteh I, dadurch ;ekennzeiehnet, dass sie einen rohrförmigen, T-förmigen Strahlapparat aufweist, in wel- eh.em an der Verbindungsstelle zwischen dem senkrechten T -Arm und den waagrechten T-Armen eine innere Kammer vorgesehen ist, wobei der eine der waagrechten T-Arme eine Düse einschliesst, die einen Verjüngungswin kel von 5-10 besitzt und über die Mittel linie der genannten Kammer hinausragt.,
    und der andere waagrechte T-Arm einen aus der Kammer in einen Halsteil führenden, sieh verengenden Ausgang mit einem Konvergenz winkel von 10-20 aufweist, und wobei die Distanz zwischen dem genannten Halsteil und der genannten Düse .1- bis 5mal so gross wie der Innendurchmesser der genannten Düse ist und die Länge des genannten Halsteils das 1- bis 1,5fache des Durchmessers des ge nannten Halsteils beträgt, und der genannte andere waagrechte TArm einen aus dem Halsteil hinausführenden,
    sich ausweitenden Ausgang mit einem Divergenzwinkel von 3 bis 5 aufweist, wobei das Verhältnis des Durchmessers des genannten Halsteils zum Durchmesser der genannten Düse mindestens 1,2:1 beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspraxch I, da durch gekennzeichnet, dass die Länge der Emulsionssäule höchstens 22,86 m und die Länge der Wassersäule mindestens 6,1 m be tragen.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass die Emulsion min- destens 30% Wasser enthält. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ablassende der Förderrohrleitung einen grösseren Durch messer aufweist als der Rest der Rohrleitung.
CH325844D 1954-06-08 1954-06-18 Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von flüssigen explosiven Salpetersäureestern CH325844A (de)

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GB16714/54A GB775368A (en) 1952-09-19 1954-06-08 Method and apparatus for preserving liquid explosive nitric esters from explosion

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CH325844D CH325844A (de) 1954-06-08 1954-06-18 Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von flüssigen explosiven Salpetersäureestern

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