CH325985A - Gruppenwahl-Empfangseinrichtung für nach dem Impulsintervallverfahren arbeitende Fernsteuerungsanlagen, insbesondere für Zentralsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektrischer Energie - Google Patents

Gruppenwahl-Empfangseinrichtung für nach dem Impulsintervallverfahren arbeitende Fernsteuerungsanlagen, insbesondere für Zentralsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektrischer Energie

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CH325985A
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CH
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Willy Dipl Ing Loepfe
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Zellweger Uster Ag
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


      Gruppenwahl-Empfangseinrichtung    für nach dem     Impulsintervallverfahren     arbeitende Fernsteuerungsanlagen, insbesondere für     Zentralsteuerungsanlagen    in Netzen  zur Verteilung elektrischer Energie    Es sind     Cxruppenwahl-Empfangseinrich-          tungen    bekannt, bei denen mit Hilfe eines  von einem     Synchronmotor    angetriebenen,  drehbaren     Selraltarmes    die fernzusteuernden  Sehalter mechanisch betätigt werden.

   Sofern  für eine Mehrzahl von solchen Schaltern nur  ein     einziger        Sehalta.rm    benützt. wird, sind  fliese Schalter und     Gruppenwa.hlvorrieht.un-          ,en    naturgemäss     hreisförmi-    um die Dreh  achse ihres Schaltarmes angeordnet     (ver-          gfeiehe    Schweizer Patente     Nrn.    262661 und       '_'63773),    was die nachfolgend aufgeführten  Nachteile zur Folge hat:

         Erstens    müssen in allen Empfängern für  alle Befehls- und     Gruppenwa.hlnummern     diesen Nummern     zugeordnete    Plätze vorge  sehen werden. Hat man nun beispielsweise  total 22 voneinander unabhängige Befehls  und     Gruppenwahlnummern,    so sind in     allen          Empfängern        ?\?    Plätze     hierfür    vorzusehen,  von denen aber meistens nur einige wenige  wirklich     ausgenützt    werden.

   Zudem ist. das  Verstellen eines Schalters von einer Befehls  nummer auf eine andere verhältnismässig  kompliziert., da der Schalter hierfür samt. der  ihm zugeordneten Verdrahtung von einem  Platz auf einen andern versetzt werden     mufi..     



  Sieht man anderseits für jeden Schalte  einen eigenen Schaltarm vor, so geht eben  falls viel Platz für diese Schaltarme verloren,       cla    ja für alle diese Schaltarme der Raum für    eine volle Umdrehung von 360  derselben  freigelassen werden muss.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet  diese Nachteile und besteht     darin,    dass der  Synchronmotor zum Antrieb des Empfangs  wählers sowie zur mechanischen     Betätigung     der fernzusteuernden Sehalter in eine um  ihre Achse drehbare Trommel eingebaut ist,  auf welcher Trommel für jeden mit Gruppen  wahl     fernzubetä.tigenden    Schalter je ein auf  eines von verschiedenen     Giuppenwahlzeiehen     einstellbares     Vorselektionsorgan    sowie je ein  wahlweise auf einen der verschiedenen Be  fehle einstellbares     Selektionsorgan    und Betä  tigungsorgan angeordnet sind.  



  In den beiliegenden Zeichnungen ist ein  Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä  ssen Empfangseinrichtung dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    ein     Impuls-Zeit-Diagramm     der     Steuerimpulse    für ein System ohne.       Gruppenw        ahl,          Fig.    2 ein     Impuls-Zeit-Diagramm    der  Steuerimpulse für ein System mit     Gruppen-          wahl,          Fig.    3 das     elektrische    Schaltschema.

   sowie  einen Teil des mechanischen Teils der Emp  fangseinrichtung     (mit.    oder ohne Gruppen  wahl),       Fig.    4     perspektivisch    und teilweise ge  schnitten den mechanischen Teil der Emp  fangseinrichtung (ohne Gruppenwahl),           Fig.        .5    ebenfalls perspektivisch einen     fern-          zubetätigenden    Schalter in der      .N7ull -Stel-          lung,          Fig.    6     perspektiviseh    und teilweise ;

  e  schnitten einen     fernzubetätigenden    Schalter  in der      Ein -Stellung,          Fig.    7 im Schnitt nach der Linie     Z-Z    der       Fig.    4 ein mechanisches Detail der     Empfangs-          einriehtung    für     Gruppenwahl,          Fig.    8 eine Ansicht (teilweise geschnitten)

    nach der Linie     Y-1'    des genannten     mechani-          sehen    Details von     Fig.    7 und       Fig.    9 einen Schnitt nach der Linie     X-Y     in     Pig.    7 desselben Details, in grösserem Mass  stab,

         Fig.    10 und 11 zeigen als Ansieht in     Rieh-          tung    des     Pfeils        1V    in     Fig.    7 dasselbe Detail  in     zwei    verschiedenen Operationsstellungen  und       Fig.    12 und 13 endlich je eine Ansicht in  Richtung der Pfeile     Tr    in     Fig.    10, 11 das     -e-          nannte    Detail in denselben verschiedenen  Operationsstellungen.  



  Die     Gruppenwahl-Empfangseinriehtung,     kurz     Gruppenwahl-Empfänger    genannt, ar  beitet mit. den Starkstromnetz überlagerten,       tonfrequenten    Steuerimpulsen, wobei die       Unterscheidung    von beispielsweise 120 von  einander unabhängigen Doppelbefehlen (ein  Doppelbefehl = Einschaltung     -f-        Ansschal-          t.ung)    mit Hilfe des nachfolgend beschriebe  nen     Impulsintervallverfahrens    für Gruppen  wahl erfolgt.  



  Bei jeder Befehlsänderung wird eine ganze  Impulsserie von der Sendeanlage ins     Stark-          stronunetz    gegeben.     Fig.    1 und 2 zeigen     als          Impuls-Zeit-Diagramm    ohne und mit Grup  penwahl den prinzipiellen Aufbau solcher  Impulsserien. Dabei ist. der erste Impuls 100,  der sogenannte Startimpuls, bei jeder Impuls  serie     -unentbehrlich.    Er hat. die Aufgabe, in  allen     Empfangsapparaten    des betreffenden  Netzes einen normalerweise ruhenden     Svn-          ehronmotor    einzuschalten, womit in jedem  Empfänger ein von diesem Synchronmotor  angetriebenes Zeitwerk in Bewegung gesetzt  wird.

   Da Sender und Empfänger in einer         Zentralsteuerungsanlase    immer an ein und  demselben Starkstromnetz angeschlossen sind,  ergibt sieh für beide Teile     Frequenzgleichheit     und damit in jedem Fall genau synchroner  Lauf zwischen der ebenfalls von     einemi-n-          chronntotor        angetriebenen        (-ebereinriehtun\;-          des    Senders und den Zeitwerken der Emp  fänger.  



  Für Systeme ohne     Gruppenwahl        ergibt     sich ein     Impuls-Zeit-Diagramm    nach     Fig,    1,  bei dem die Zeit     naeli    Beendigung des     @tatt-          impulses    100 bis zum Ende der ganzen Im  pulsserie in beispielsweise<B>22</B> gleich lange  Zeitabschnitte 1, 2, 3, 4 usw. bis 22     aufgeteilt     wird. Es kann also jedem der     \??    verschiedenen  Doppelbefehle ein     bestimmter        Zeitabschnitt     1, 2, 3, 4     usw.    bis 22 zugeordnet werden.  



  Dabei ist die Sendeanlage so beschaffen,  dass in .den den einzelnen Befehlen zugeord  neten     Zeitabsehnitten    jeweils ein aktiver     Iiti-          puls,    beispielsweise 10?, 108, 109, 112, 116,  <B>117</B> und 122, gesendet wird, wenn der betref  fende Befehl in allen angeschlossenen Emp  fängern in die     Stellung     Ein  gebracht oder  in der Stellung  Ein  belassen werden soll.

    Soll hingegen in den     Empfängern    der betref  fende Schalter in die Stellung      Aus>>    ge  bracht oder in der Stellung  Aus      belassen     werden, so gibt. der Sender während des be  treffenden, diesem Befehl zugeordneten Zeit  abschnittes keinen Impuls     (sogena.nnte    Im  pulslücke).  



  Das in     Fig.    1     dargestellte        Impuls-Zeit-          Diagramin    bewirkt also beispielsweise, dass  in allen     Empfängern    ohne     Gruppen        uvahl    die  Schalter mit den     Befehlsnunumern        ?,        h,    9,  12, 16, 17 und 22 eingeschaltet oder in der  Stellung  Ein  belassen werden. Umgekehrt  werden die Schalter mit den     Befehlsnuni-          inern    1, 3, 4, ä, 6, 7, 10, 11, 13, 14, 15, 18, 19.

         ZO    und 21 ausgeschaltet oder in der     Stellung      Aus  belassen.  



  Für     Giuppenwahlsvsteine    können gemäss       Fig.    2 durch     Aufteilung    der Zeit. nach Be  endigung des Startimpulses 100 bis zum Ende  der ganzen Impulsserie in beispielsweise 1'?  gleich lange     Zeitabsehnitte        a,        b,    c bis     in.    für  die     Vorwahl    einer von total 12 Gruppen     _l,         B,<B>C</B> bis     .7l    und 10 weitere gleich lange     Zeit-          eibsehnitte        l.,    2, 3,

   4 bis 10 für die     Befe!ils-          auswahl    innerhalb jeder Gruppe beispiels  weise 12     i;    10 = 120 Doppelbefehle vonein  ander     unterschieden    werden.  



  Dabei ist die Sendeanlage so beschaffen,       (lass    mit. Hilfe einer Impulsserie jeweils nur  die 10 Befehle, die ein und derselben Gruppe       angehören,    ins Netz gegeben werden können.       1)ie        Unterscheidung    der 12 verschiedenen       Gl@uppen    erfolgt. durch den zeitlichen Ab  stand .des     Gruppenwahlimpulses    130 vom       Startimpuls    100. Für die Gruppe     _1    wird also  beispielsweise der     Gruppenwa.hlimpuls    130  unmittelbar nach dem Startimpuls 100 gesen  det.

   Für die Gruppe B ergibt sich zwischen  Startimpuls und     Gruppenwa.hliinpuls    B ein       zeitlicher    Zwischenraum von einem Impuls  intervall; für die Gruppe C von 2 Impuls  intervallen usw.  



  In den     Gi@ippenwahlempfängern    bewirkt.  der     Startimpuls    100, wie beim Empfänger  ohne Gruppenwahl, ein Anlaufen des     Syn-          ehronmotors    und des zugehörigen Zeitwerkes.  Effektive Schaltungen können aber     beim          Gruppenwahlempfänger    im Gegensatz zum  normalen Empfänger nur     ausgeführt.    werden,  wenn nach dem Startimpuls noch mindestens  ein     Gxu.ppenwahlimpuls        folgt,    auf den der  betreffende     Gruppenwahlempfänger    einge  stellt ist. Wie dies geschieht., wird später de  tailliert beschrieben.

   Innerhalb jeder Gruppe  werden die 10 Doppelbefehle 1, 2, 3,     l    bis  10 so unterschieden, dass in den den einzel  nen Befehlen zugeordneten     Zeitabsehnitten     jeweils ein aktiver Impuls beispielsweise 102,  703, 106, 109 und     1l.0    gesendet wird, wenn.  der betreffende Schalter in allen angeschlos  senen Empfängern in die Stellung  Ein      ge-          braelit    oder in der Stellung  Ein  belassen       werden    soll.

   Soll hingegen in den     Empfän-          7ern    der betreffende Schalter in die Stellung   Aus  gebracht oder in der Stellung  Aus   belassen werden, so gibt, der Sender während  des betreffenden, diesem Befehl     zugeordne-          ten    Zeitabschnittes keinen Impuls (sogenannte       Impulslücke-).    Die Befehlsauswahl innerhalb  der Gruppen ist somit im Prinzip genau    gleich wie die Befehlsauswahl beim System  ohne Gruppenwahl.  



  Das in     Fig.    2 dargestellte     Impuls-Zeit-          Diagramm    bewirkt, also beispielsweise, dass in  allen     Gruppenwahl-Enipfängern,    die für die  Gruppe C eingestellt sind, die Schalter mit  den Befehlsnummern     C",    C3,     C6    ,Co und     Clo     eingeschaltet oder in der Stellung  Ein  be  lassen werden. Umgekehrt, werden die Schal  ter mit den Befehlsnummern     Cl,        C,1,   <I>C5, C7</I>  und     Cs    ausgeschaltet oder in der Stellung   Aus  belassen.  



  Sämtliche Sehalter, die den Gruppen     t1,     <I>B, D, E, F, G, H,</I>     J,   <I>K, L</I> oder<B>31</B> zugeteilt  sind, werden naturgemäss durch :die in     Fig.    2       als    Beispiel dargestellte, für die Gruppe C  bestimmte Impulsserie überhaupt nicht be  einflusst.  



  Im folgenden soll nun im Detail gezeigt.  werden, wie die     Cxrüppen-#vahl-Empfä.nger     arbeiten und wie sie die beschriebenen     Steuer-          impulsserien        verwerten:     Aus Gründen der besseren Verständlich  keit wird hierzu an Hand der     Fig.    1, 3 und 4  vorerst     das    Funktionieren eines Empfängers  ohne Gruppenwahl beschrieben.  



       Fig.    3 zeigt zu diesem Zweck das elektri  sche Schema der Steuerstromkreise und einen  Teil des     Steuermeehanismus    des Empfängers.  



  Der     50periodige        Starkstrom    sowie die die  sem überlagerten, tonfrequenten Steuer  impulse werden dem Empfänger über die  Klemmen 201 und 202 zugeführt. Das zwei  kreisige Bandfilter, bestehend aus den Filter  spulen 203 und 204 und den Filterkondensa  toren 205 und 206 hat die Aufgabe, die ton  frequenten     Steuerimpulse    vom     50.periodigen     Starkstrom zu trennen und gleichzeitig die       Spannung    der tonfrequenten Steuerimpulse       transformatorisch    zu erhöhen.  



  Der spannungsabhängige Widerstand 207  bat. bei den     Steuerimpulsen    normaler Span  nung nur eine kleine, nicht ins Gewicht fal  lende, zusätzliche Dämpfung des Stromes in  der Filterspule 203 zur Folge. Tritt aber eine  z. B. durch Stoss erzeugte sehr hohe Stör  spannung in den Empfänger ein, so sinkt der       momentane    Widerstand des spannungsabhän-           gigen    Widerstandes 207 stark und bewirkt  so eine starke Dämpfung des Stromes in der  Filterspule 203, was auch ein bedeutendes  Abschwächen der Störspannung selbst zur  Folge hat (Näheres siehe Schweizer     Patent     Nr.<B>302285)

  .</B> Die Sicherung 208 schützt den  Empfänger auf bekannte Weise im Falle  eines internen     Kurzschlusses    vor weiteren  Zerstörungen.  



  Die ausgefilterten tonfrequenten Steuer  impulse werden dann dem Gleichrichter     209     zugeführt, von diesem in     Gleichstromimpulse     umgewandelt und hierauf in den Speicher  kondensator 210 hineingeladen. Sofern es sieh  um den ersten Impuls einer Impulsserie, also  um einen sogenannten Startimpuls 100 han  delt, erfolgt die     Aufla.dung    des     Speicher-          kondensators    210 so lange, bis die Spannung  an den beiden     Klemmen    211 und '12 des  Speicherkondensators 210 gleich der Zünd  spannung der Glimmröhre 213 wird.

   Die letz  tere wird damit vom Isolator zum Leiter, so  dass sieh die im     Speicherkondensator    210 auf  gespeicherte, elektrostatische Energie in sehr       kurzer    Zeit, dafür aber mit grosser     Leistung:,     über die     Wicklung    des Relais 214 entladen  kann. Im     Entladestromkreis    ist. der Aus  gleichwiderstand 215 durch die in der Ruhe  stellung des Empfängers geschlossenen Kon  taktfedern 223 und 224 überbrückt.  



  Die beschriebene, sogenannte     Speicher-          sehaltung    hat zwei ganz bedeutende Vorteile,  nämlich  Die ankommenden     Steuerimpulse    werden  erstens leistungsmässig bedeutend verstärkt,  bevor sie das eigentliche Relais 214 zu betä  tigen haben.

   Erfolgt nämlich beispielsweise  die     Aufladung    des     Speieherkondensators    210  durch die Eingangsleistung     NE    eines ankom  menden Steuerimpulses während 5 Sekunden,  die Entladung über die Relaiswicklung aber  in     1/1()0-Sekunde,    so ist die mittlere Entla  dungsleistung Na", - die zur Relaisbetäti  gung zur Verfügung steht - theoretisch  500mal grösser als<B>NE.</B> Praktisch ergeben sich  allerdings Verluste im Speicherkondensator  und in der Glimmröhre, aber es bleibt zur     Re-          laisbetätigang    ein ansehnlicher Leistungs-    gewinn,

   der einerseits die Verwendung eines  einfachen und robusten Gleichstromrelais in  den Empfängern ermöglicht und anderseits  auf der     Senderseite    auch nur kleine und ein  fache     Tonfrequenzgeneratoren    und Kopp  lungsglieder erfordert.  



  Die Speicherschaltung macht die Emp  fänger zweitens unempfindlich gegen die in  den Starkstromnetzen häufig auftretenden  und sehr gefürchteten, durch Stoss     erzeugten     Störspannungen. Diese Störspannungen sind  bekanntlich in ihrer Amplitude sehr gross,  glücklicherweise aber nur von kurzer Dauer.  Ihr Energieinhalt ist deshalb verhältnismässig  klein und infolgedessen nicht. in der Lage,  den     Speieherkondensator    bis zur Auslösung  einer Fehlschaltung aufzuladen. Durch den  spannungsabhängigen Widerstand 207, der  parallel der ersten Filterspule geschaltet ist,  wird die Unempfindlichkeit der Empfänger  auf Störspannungen, wie bereits dargelegt,  noch erhöht.  



  Gegen eventuell sich oft wiederholende,  durch Stoss erzeugte Störspannungen schützt  der dem Speicherkondensator 210 parallel ge  schaltete     Entladewiderstand    233, indem er  zwischen den einzelnen     Störspannungsstössen     die erfolgten Teilladungen. des     Speicher-          kondensators    210 immer wieder abbaut. Die  Störenergie der einzelnen Stösse kann     sielt    so  nicht addieren und also ebenfalls keine     Fehl-          seha.ltungen    auslösen.

   Für eine Einrichtung  gemäss vorliegender Erfindung ist das be  schriebene Speicherverfahren zwar sehr     vor-          teilhaft.,    aber nicht unbedingt. notwendig.  



  Das Relais     21.1    könnte beispielsweise auch  direkt durch die     tonfrequenten        Steuerimpulse     oder direkt durch die     gleiehgeriehteten    Im  pulse betätigt werden.  



  Das Aufladen des     Speieherkondensators     210 durch einen     riehtigen    Steuerimpuls und  die dann eingeleitete Entladung bewirkt ein       .Anziehen    des drehbar gelagerten Relaisankers  216, wodurch die Nase 217 des Relaisankers  den mit der Achse     23.1        ebenfalls    drehbar ge  lagerten     Steuerreelren    218 entriegelt, so     =lass     sich derselbe unter dem Einfluss der Zug  feder 219 in Richtung der     eingezeiehnefen         Pfeile er. drehen kann.

   'Mit dem     Steuerree'nen     218     bewegt    sich das     Isolierplättehen        '_'?0    in  Richtung des     eingezeiehneten        Pfeils    b, wobei  ihm die     Kontaktfedern    221 und 222     unter     dem Einfluss eigener Federkraft. folgen. Da  durch wird in erster Linie über den nunmehr       geschlossenen    Startkontakt 222, 223 der     Syn-          chronmotor    225 an die     5Operiodige    Netzspan  nung gelegt.

   Der Synchronmotor 22.5 beginnt  sieh zu drehen und treibt über ein zeichne  risch nur angedeutetes     Untersetzungsget.riebe     226, die Trommel 227 aus Bakelit. in Richtung       des    Pfeils c an. Der Einbau des Synchron  motors 225 in die Trommel 227 wirkt sieh  sehr     raumsparend    aus.

   Durch den sieh nach  der     Relaisbetätigung    ebenfalls schliessenden       Sucherkontakt        2''l,    223 wird der     Speiehe:r-          kondensator    210 durch den Widerstand 228       Lind    den Widerstand .der     Rela.iswieklung        ge-          shuntet,    so     da.ss    ein     nochmalio-es    fehlerhaftes  Aufladen des Speicherkondensators     ?10    durch       einen    eventuellen Rest des Startimpulses 100  vermieden wird.

   Das Drehen der Trommel  '27 bewirkt nun ein Auflaufen der Nase 299  auf den ersten Nocken 301 der Trommel 227.  Dabei bleiben     sowohl    der     Sucherkontakt        ;)91,     223 als     mich    der Startkontakt 222, 223 ge  schlossen, selbst dann, wenn etwas     später     auch die Nase 230 des     Steuerrechens    218  ebenfalls auf den Nocken 301 aufläuft.

   Dieses  letztgenannte Auflaufen hat hingegen zur  Folge, dass die Nase 217 des Ankers 216 des  nunmehr nicht mehr erregten Relais 214  wieder unter die     Andrehung    des     zylindri-          sehen        \Terriegelungsstiftes    231 des Steuer  rechens<B>218</B> eingreifen kann. Noch etwas  später fällt die Nase 229 der Kontaktfeder  223 über die ,erste     Noeke    301 ab.

   Damit wird  der     Sucherkontakt    221, 223 geöffnet und die       Shuntung    des Speicherkondensators ?10 auf<B>-</B>  gehoben.     Zeit.lieli    geschieht. dies in demjeni  gen Zeitintervall, das im     Impuls-Zeit-Dia-          gramm    dem Befehl Nr. 1 zugeordnet ist. Gibt  der Sender nun während dieses     Zeitintervalles          einen    aktiven Impuls, also einen     Einsebalt-          befehl    für die Schalter mit Befehlsnummer 1,  so wird der Speicherkondensator 910 durch       diesen    Impuls aufgeladen.

   Noch     innerhalb       des     Zeitintervalles    für den Befehl Nr. 1 fällt  auch die Nase 230- des     Steuerrechens    über  die Kante des     Noekens    301. Dabei folgen das       Isolierplättchen    220 mit der     Kontaktfeder     221. Der Sucherkontakt 221, 223 wird ge  schlossen, so dass sich der     S.peieherkondensa-          tor    210 - sofern er durch einen Impuls Nr. 1  aufgeladen worden ist. - schlagartig über  den     Ausgleichwiderstand    228 und die Relais  wicklung entladen kann.

   Der     Relaisanker    216  zieht, in diesem Falle wieder an, so     da.ss    der  Steuerrechen 218 respektive sein zylindrischer       Verriegelungsstift    231, sich an der Nase 217  des Relaisankers 216     vorbeibewegen    kann. Der  Steuerrechen kommt so in die in     Fig.    3 ge  strichelt eingezeichnete Lage.  



  Hat der Sender hingegen während des       Impulsintervalles    1 keinen aktiven Impuls  gegeben, so konnte sieh der Speicherkondensa  tor 210 während der Öffnungszeit des Sucher  kontaktes 221,<B>223</B> nicht aufladen. Beim  Schliessen des Sucherkontaktes 221, 223 kann  in diesem Falle selbstverständlich auch keine  Entladung und somit keine     Erregung    des  Relais 214 stattfinden. Der Steuerrechen 218  kann sieh deshalb nur so weit     zurückdrehan,     bis sein     Verriegelungsstift    231 an der Nase  217 des Relaisankers ansteht.  



  Das     weitere,    rein mechanische Funktionie  ren des Empfängers, das heisst die eigentliche  Betätigung der zu steuernden Schalter, sei  später, an Hand der perspektivischen     Fig.    4,  5     und    6 erklärt.  



  Vorläufig sei nur festgehalten, dass der  Steuerrechen 218 beim Eintreffen eines akti  ven Betätigungsimpulses nach dem Abfallen  seiner Nase 230 über den Nocken 301 sich bis  in die gestrichelt gezeichnete Stellung drehen  kann und     da.ss    .er anderseits bei einer Im  pulslücke durch den Relaisanker verriegelt  bleibt, so dass er sich nur bis zur ausgezogen       gezeichneten    Stellung zurückdrehen kann.  



  Die Trommel 227 dreht sich natürlich  weiter, wodurch die Nasen 229 und 230 im  nächsten Zeitabschnitt. auf den Nocken 302       auflaufen    und wieder abfallen.  



  Dabei wiederholt sich das für den Nocken  301 beschriebene Spiel, mit dem einzigen 17n-           tersehied,    dass sieh diesmal der Sucherkontakt       '?21,    323 in demjenigen Zeitintervall     öffrr->t,     das im     Impuls-Zeit-Diagramm    dem     BeteM     Nr. 2     zugeordnet    ist. Es wird also diesmal der  Befehl Nr, 2 empfangen. Im weiteren zeit  lichen     Ablauf    wiederholt sieh das Spiel wei  tere 20mal für die Nocken 303, 304 bis ='22  und die zugeordneten Befehle Nr. 3, 4 bis 22.

    Nachher hat die Trommel 227     eine    C     tn-          d        rehung    von 360  vollendet. und die Nase 229  der Kontaktfeder 223 fällt in die extra liefe       Nullstelluna,slücke    232.

   Damit wird nicht     nur     der Sucherkontakt 221, 223, sondern auch der       Startkontakt.    222, 223 geöffnet, Der     Svrr-          ehronmotor    225 wird spannungslos und     1ä        P)t     die Trommel 227 in ihrer     Ruhestellung-          stehen.    Der ganze Ablauf wiederholt sich erst  beim Eintreffen des Startimpulses 100 der  nächsten Befehlsserie.  



  An Hand von     Fig.    4 sollen nun der     nr.e-          ehanische        Aufbau    und die mechanische       kungsweise    des Empfängers näher erläutert.

    werden:  Man erkennt in     Fig.    4     sofort    die Trommel  227 mit ihren Nocken 301, 302, 303 usw. so  wie die Kontaktfedern 221, 222, 223 und     22.1.     Rechts von den Kontaktfedern befindet     sich     einer, 243, von beispielsweise drei     fernzubetä:          tigenden    Schaltern 241, 242 und     2-13.    Die bei  den genau gleichen Schalter 241 und 242  könnten unmittelbar links vom Schalter     24:)     in den Empfänger eingebaut -werden. Sie sind  der besseren Übersichtlichkeit. halber in     Fig.    4  rieht eingezeichnet.  



  Selbstverständlich kann jedem     Schalter     eine beliebige Befehlsnummer zwischen 1 und  22 zugeordnet werden. Montage oder Demon  tage der Schalter     erfolgt    mit je einer einzi  gen Schraube. An Stelle von drei einpoligen  Umschaltern finden im     Bedarfsfalle    auch ein  dreipoliger Schalter und ein einpoliger Um  schalter Platz.  



  Ferner können die Empfänger auf  Wunsch von Kunden vorerst auch mit nur  einem     einzi;en    oder zwei Schaltern ausge  rüstet, gekauft und benützt     werden.    Ergibt  sich dann im Laufe der Zeit das Bedürfnis  mach mehr     Sehaltern    pro     Empfänger,    so kön-    neu dieselben als Einzelteile     naehgelzauft    und  sehr einfach mit einer     einzigen    Sehraube in  die Empfänger montiert     werden.     



  Oberhalb der Schalter 341, 242 und     '?43     sind auf der Trommel 227 drei     Selektorrin        ce     251, 252 und 253     angebracht-,    die jeweils dem  entsprechenden Schalter 241, 242 oder 21  zugeordnet sind.

   Mit Hilfe dieser     Selektor-          ringe,    die sieh von Hand auf der Trommel  227 in einer zu deren Achse senkrechten  Ebene verdrehen lassen, können die     einzelneu     Sehalter auf die gewünschten     Befehlsnum-          mern    eingestellt werden.

       Hierzu    sind .die     Se-          lektorringe    251, 252     und    253 mit je     einer     ringförmigen Bronzefeder 261, 262 und 263       ausgerüstet,    die     nur    auf der einen Seite mit  je zwei Nieten 254 an den     eigentlichen        Selek-          torringen        befestigt.    sind.  



  Zwischen diesen Nieten sind die Bronze  federn     ?61,    262 und 263 als     Rasterfedern    255  usw. ausgebildet, mit deren Hilfe die kom  pletten     Selektorringe    in einer der     1NTuten    401,       4-02    bis 422 eingerastet. werden können. Die  jeweilige Stellung der     Selektorringe    ist an  den auf ihnen aufgeprägten Ziffern 1, 2 bis  22 leicht erkennbar, da als Bezugsmarke die  Nute     4-15    der Trommel 227 weiss oder     far,rig     ausgelegt ist.

   Die auf den einzelnen     Selektor-          ringen    unmittelbar über der markierten Nute  415     erscheinende    Ziffer zeigt. dabei an,     wel-          eher    Befehlsnummer der zugehörige Haupt  schalter     zugeordnet    ist.

   Eine     eventuell    ge  wünschte Änderung dieser Befehlsnummer  lässt sieh auf einfachste Weise     dareh        blosses     Verdrehen der     Selektorringe    von Hand be  werkstelligen (in     Richtung    des     einge7eichne-          ten        Pfeils    d).  



  Die Bronzefedern 261, 262 und 263 be  sitzen auf der, ihren Rasterfedern 255     -e-en-          überliegenden    Seite je einen Schaltstift<B>271,</B>  272 und 273.  



  Da die Bronzefedern 261, 262 und 263 me  ehanisch vorgespannt sind, liegen die genann  ten Schaltstifte     271.,    272 und 273 normaler  weise seitlich hart an ihren     Selektorringen     an. Die Schaltstifte 271, 272 und     \373    lassen  sich aber durch äussere Kräfte in     R.ichtun,-          der    Trommelachse 256 nach rechts     auslenken.         Eine solche Aaslenkung kann     nuri        durch    die  Nase 281, 282     resp.    283 des     Steuerrechens     918 erfolgen.

   Befindet sieh der letztere in  seiner durch das Relais 214     verrie;Yelten    Lage  (wie in     Fier.    2 voll ausgezogen gezeichnet).  so passieren die Schaltstifte 271, 272 und 273  den     Steuerreeben    2.18, ohne von dessen Nasen  '1, 282 und 283 beeinflusst zu werden.

   Die  Schaltstifte 271, 272 und 273 werden in die  seni Falle nicht. aasgelenkt. und     passieren    so  den ihnen     zugeordneten    Schalter 241,     2.1'_'    und  43 links seiner Trennwand<B>257.</B> Ist ander  seits der Steuerrechen 218, wie früher     be-          sehrieben,    durch einen eintreffenden aktiven       Steueinmpuls    durch das erregte Relais 214  entriegelt worden und damit in     die    - in       Fig.    2     gestrichelt    eingezeichnete - Lage ge  langt,

   so stösst der zu dieser Zeit den     Steuer=          reellen    218 passierende Schaltstift<B>271,</B> 272  oder 273 an der entsprechenden Nase 281-,  282 oder 283 des Steuerrechens 218 an. Der       Schaltstift    271,<B>272</B> oder     '?73    wird dadurch  nach rechts aasgelenkt, so dass er den ihm       zugeordneten    Schalter     2-11,        2-12    oder ?43     nur     rechts seiner Trennwand 257 passieren kann.  



       Dureli    das Einstellen (von Hand) der       Sel,ektorriii--e    2.51, 252 und 253 auf bestimmte       Nummern    wurden die Schaltstifte '71, 272       und        2/3    relativ zur Trommel 227 in folgende,       genau    definierte Lage gebracht:

         Wenn    nach     Eintreffen    eines Startimpulses  100 sieh die Trommel 927 - angetrieben  durch den     Synchronmotor    225 - zu drehen  beginnt, so gelangen die Schaltstifte     '?J71,    272       wind    273 gerade in dem Moment unmittelbar  vor den Steuerrechen     ?18,    in welchem sieh  der Sucherkontakt. 221, 223 zur Aufnahme  desjenigen Steuerimpulses schliesst., dessen       ()rdnungsnumm,er    mit der auf dem.     Selektor-          ring    251, 252 und 253     eingestellten    Ziffer  übereinstimmt.  



  Selbstverständlich kann dabei jeder     @e-          lektorring    auf eine andere     Befehlsnummer     eingestellt sein.  



  Es sei nun folgendes rekapituliert  Erstens: Sollen die fernzusteuernden       Sehalter    941,     249    und 243 mit bestimmten    Befehlsnummern eingeschaltet werden oder  in der     Stellung     Ein  belassen werden, so  gibt der Sender während der diesen Befehlen  zugeordneten Zeitintervallen einen     aktiven     Impuls. Der durch den Startimpuls 100 in  Bewegung gesetzte Empfänger nimmt diese  Impulse in seiner Speichereinrichtung auf  und gibt. sie durch Schliessen des Sucher  kontaktes 221, 223 gerade in demjenigen  Moment an das Relais 214 ab, in welchem die  diesen Schaltern 941, 242 oder 243 zugeord  neten Schaltstifte 271, 272 oder 273 sich un  mittelbar vor dem Steuerrechen 218 befin  den.

   Das Relais 214 wird erregt und gibt den  Steuerrechen 218 frei, so     dass    sich der letz  tere bis in die in     Fig.    2 gestrichelt gezeich  nete Lage drehen kann. Die Schaltstifte 271,  272 und 273 stossen infolgedessen an den  ihnen zugeordneten Nasen 281, 282 und 283  des Steuerrechens 218 an und werden da  durch nach rechts aasgelenkt., so dass sie die  ihnen zugeordneten Schalter 241, 242 und  243 rechts von deren Trennwänden 257 pas  sieren müssen. Es wird später eingehend ge  zeigt werden,     da.ss    dieses Passieren rechts der  Trennwand 257 eine Einschaltoperation zur  Folge hat.

   Sollten sieh die Schalter 241, 242  und 243 schon in der      Ein -@Stellung    befin  den, so werden sie in der      Ein -Stellung    be  lassen.  



  Zweitens: Sollen anderseits die Schalter  241, 242 oder     2-13    mit bestimmten Befehls  nummern ausgeschaltet werden, oder in der  Stellung  Aus  belassen werden, so gibt. der  Sender während der diesen Befehlen zuge  ordneten Zeitintervallen keinen Impuls (Im  pulslücke). Die Speichervorrichtung des  Empfängers kann also nichts aufnehmen.  Beim Schliessen des     Sucherkontaktes    221, 223  kann keine Entladung stattfinden. Das Re  lais 214 wird also nicht erregt. Der Steuer  rechen 218 kann sich nur bis zur     Verriege-          lungsstelle    am Relaisanker drehen (das heisst  bis zu der in     Fig.    3 voll gezeichneten Stel  lung).

   Infolgedessen passieren die Schalt  stifte 271, 272 und 273 unbeeinflusst von  den ihnen zugeordneten Nasen 281, 282 oder       2'83    des Steuerrechens 218. Die Schaltstifte      271, 272 oder 273 werden also nicht. nach  rechts     ausgelenkt.    Sie passieren die ihnen zu  geordneten Schalter 241,     2-12    oder 243 links  von deren Trennwänden 257. 'Wie später ge  zeigt wird, hat dies eine Ausschaltung oder  ein Belassen in der      Aus -Stellung    der Schal  ter 241, 242 oder 243 zur Folge.  



  Selbstverständlich kann mit einer ein  zigen Impulsserie auch ein Teil der Schalter  241, 242 und 243 ein und .desselben Empfän  gers eingeschaltet und der andere Teil der  Schalter     ausgeschaltet    werden.  



  An Hand der     Fig.    5 und 6 soll nun er  läutert werden, wie die     Betätigung    der fern  zusteuernden Sehalter 241, 242 und 243 er  folgt:  Der in     Fig.    5 perspektivisch dargestellte  Schalter befindet sich in der      ALis -    oder        0 -Stellung.    Er weist zwei feste Kontakte  244 und 245 aus silberplattiertem Material  auf, die in ein     Bakelitgehä:use    247     eingelegt     sind. Dazwischen befindet sich .der bewegliche  Kontakt 246, dessen in zwei Stellungen kipp  barer     Arne        2-18    in einer Schneide 249 der  Kontaktabnahme 240 schwenkbar gelagert ist.  



  Das Umlegen des kippbaren Armes 248       erfolgt    durch den kurzen Arm 264 des Betä  tigungshebels 265 über die     omegaförmige     Kippfeder 266. Dabei kann der     Antrieb    des       Betätig        ingshebels    265 entweder von Hand  oder     ferngesteuert    durch die Schaltstifte       271,        272        oder        273        erfolgen.        Bei        den     von Hand kann der Betätigungshebel 265  an seinem Arm 267 leicht gefasst     und    um  gelegt werden.

   Zusammen mit einer in     Fig.    4  nicht eingezeichneten     Abdeckpla,tte    dient der  Arm 267 zugleich als leicht erkennbarer  Stellungsanzeiger für die einzelnen Schalter  271, 272 oder 273. Bei ferngesteuerter Betäti  gung passiert. einer der Schaltstifte 271, 272  oder 273 gemäss der vorgenommenen Rekapi  tulation bei einer      Ein -Schaltoperation    den  Schalter bekanntlich rechts von dessen Trenn  wand 257.

   (Die Blickrichtung ist in .den       Fig.    5 und 6 durch .einen Pfeil     ss    angedeutet.)  Der Schaltstift erfasst dabei den Hilfshebel  268, der um eine Achse 269 drehbar gelagert  ist und mit seiner Verlängerung 270 über    den am     Betätigungshebel    265 befestigten  Zapfen     27-1    mit dem     Betätigungshebel    265 ge  kuppelt ist. Der Schaltstift 271, 272 oder 273  drückt den Hilfsschalthebel 268 links     (Fig.    5,  6) nach unten und damit über die genannte  Kupplung die linke Seite 284 des eigentlichen  Betätigungshebels 265 nach oben, in die in       Fig.    6 eingezeichnete      Ein -Stellung.     



  Es sei ganz speziell darauf aufmerksam  gemacht, dass bei eventuell am Empfänger  eintreffenden weiteren      Ein -Befehlen    für  einen Hauptschalter 241, 242 oder 243, der  sieh schon in der      Ein -Stellung    befindet  der Schaltstift 271, 272 oder 273 den Schalter  241, 242 oder 243 wiederum rechts der Trenn  wand 257 passiert. Dabei kann er keinerlei  Schaltoperationen     ausführen,    so dass der  Schalter in der      Ein -Stellung    verbleibt.  



  Bei ferngesteuerten Ausschaltungen pas  siert einer der Schaltstifte 271, 272 oder 273  den ihm zugeordneten Sehalter 241, 242 oder  243     bekanntlich    links der Trennwand 257.       Der     erfasst dabei den Teil 284 des  Armes 265 und drückt ihn nach unten, so  dass der Sehalter in die      Aus -Stellung    zu  rückkippt.  



  Selbstverständlich passiert der Schaltstift  seinen Sehalter bei einem      Aus -Befehl    eben  falls ohne irgend etwas zu ändern, wenn sieh  der Schalter bereits in der      Aus -Stelluno,*     befindet.  



  Da die Schalter 241, 242 und 243 als     Uiu-          scha:lter    ausgebildet werden können, ist es  natürlich ohne weiteres auch möglich, einen  fernzusteuernden Verbraucher oder ein fern  zusteuerndes Gerät so an seinen Schalter an  zuschliessen, dass einem aktiven Impuls eine  Ausschaltung und einer Impulslücke eine  Einschaltung zugeordnet ist.  



  An Hand der     Fig.    2 und 7 bis 13 werden  nun die für die Gruppenwahl notwendigen  zusätzlichen     3leeha.nismen    und Funktionen  beschrieben:  Die Trommel 227 der     Gruppenwahl-          empfä.nger    wird statt mit, einfachen     Selektor-          ringen    251 usw. mit doppelten, konzentrisch  angeordneten     Selektorringen    251     lisw.    und  291 usw. ausgerüstet (vgl.     Fig.    7 bis 13).

        Dabei dient der neu hinzugekommene     Selek-          torring-        291    zur Auswahl der Gruppe _1, B,  C     usw.    bis     JI    und der     Selektorring    251 zur  Auswahl einer der Befehle 1, 2,     @3    bis 10  innerhalb jeder Gruppe.  



  Dementsprechend sind die     Selektorringe     251 mit Ziffern 1, 2, 3 bis 10 und die     Selek-          torringe    291 (von nun an     Gruppenwahlringe     benannt.), mit Buchstaben     .l,    B, (" usw. bis       JI    versehen.  



  Die     ringförmigen    Bronzefedern 261 usw.  sind mit je zwei Spezialnieten 31 mit. verdick  tem Schaftteil 32 und einer Begrenzungs  scheibe 33 an den     Selektorringen    251 usw.  befestigt. Auf der einen Seite besitzen die  Bronzefedern 261 usw. die bereits bekannten  Schaltstifte 271, auf der andern Seite die  Rasterfeder 255 zum Einrasten der     Selektor-          ringe    251     usw.    in die     ---\-rtten    401,     -102    bis 422  der Trommel 227.  



  Die     CTruppentvahlringe    291     usw.    sitzen in  einer zur Trommelachse senkrechten Ebene       verdrehbar    auf je einem zugehörigen     Hilfs-          i-ing    41     usw.    Dieser Hilfsring 41     usw.    ist auf       der    einen Seite mit einem Ausleger 34     aus-          erüstet,    welcher eine     Arretierfeder    35 trägt.  Mit Hilfe dieser     Arretierfeder    35 und den  Nuten 501, 502 usw. in den Ringen 291 usw.  lassen sieh die     Gruppenwahlringe        \?91    usw.

    in bestimmten Winkelstellungen     auf    dem       Hilfsring    41 arretieren. Auf der andern Seite  ist. der Hilfsring 41 usw. über eine     Zu;-feder     36 mit der zugehörigen Bronzefeder 261 usw.  gekoppelt.     Gruppenwahlring    291 und     Hilfs-          ring-    41 sind     zusammen    als Einheit in     bogen-          förmi-en    Aussparungen. 37, 37' und<B>37"</B> des       Ililfsringes    41 durch die Schaftteile 32 der  Befestigungsnieten 31 und durch den Schaft.

    38 einer speziellen     Arretierniete    relativ zum       Selektorring    251     um        einige    Winkelgrade  leicht drehbar gelagert.  



  Da, der     Selektorring    251 durch die Raster  feder 255 des zugehörigen Bronzeringes 261  in bezug auf die Trommel 227 in einer Nut  arretiert ist, werden     Gruppenwahlring    291       usw.    und Hilfsring 41     usw.    durch die Zug  feder 36 in Richtung des eingezeichneten    Pfeils e gedreht, bis der Schaltstift<B>271</B> am  Ausleger     @34    anstösst (siehe     Fig.    7 und 11).

    Wird die Bronzefeder 261 mit dem Sehalt:  seift<B>271</B> auf irgendeine Weise in     Richtung     des eingezeichneten     Pfeils    f (Fug. 11) aus  gelenkt, so können sich     Gruppenwahlring    291  und Hilfsring 41 noch etwa 1 mm weiter  drehen, worauf das Ende der Aussparung 37  des Hilfsringes 41 am Schaft 38' der     Arre-          tierniete    38 anstösst (vgl.     Fig.    12).  



  In diesem Falle bleibt die Bronzefeder 261  mit dem Schaltstift 271 in der in den     Fig.    8  und 10 gezeichneten, stark     ausgelenkten    Lage  durch den Ausleger 34 arretiert. Diese Stel  lung entspricht der Ruhelage der     Gruppen-          Wahl-Empfänger.    Der Schaltstift befindet  sich in der sogenannten     Leerlaufstellung.     Wird nun der Gruppenwahl, Empfängers     urch     einen     Startimpuls    100 gestartet, so beginnt  sieh die Trommel 227 in Richtung des Pfeils  C (Fug. 7) zu drehen.  



  Die     Gruppenwahl-    und     Selektorringe    pas  sieren mit ihren     Schaltstiften    271     usw.    vor  den zu betätigenden Schaltern 241 usw. So  fern kein geeigneter     Graippenwahlimpuls    den       Gruppenwahl-Empfänger    erreicht,     bleiben     die Schaltstifte 271 usw. in der stark     ausge-          lenkten        Leerlauflage    (wie in     Fig.    10 ge  zeichnet) arretiert und sie passieren so die  Schalter 241 usw.

   längs der in     Fig.    8 gestri  ehelt gezeichneten Linie     g,    das heisst voll  ständig ausserhalb der Betätigungshebel 268  und     28-1.    Eine     Seha.lterbetätigung    kann also ;  weder beim Eintreffen noch beim Ausblei  ben von Betätigungsimpulsen erfolgen.  



  Nun nehmen wir an, der     Gruppenwahlring     291 sei durch Drehen von Hand relativ zum  Hilfsring 41 und der Trommel 227 auf die,  Gruppe C -eingestellt worden. Der Buchstabe  C dieses     Gruppenwahlringes    erscheint. dann  direkt über der weiss     ausgelegten    Nut. 415 der  Trommel 227, und er wird in .dieser Stellung  durch die     Arretierfeder    35, und die Nut 503,  im     Gruppenwahlring    festgehalten.

   (Nut 501  entspräche der Gruppe A, Nut 502 der  Gruppe B     usw.,    aber nur dann, wenn der       Selektorring   <B>251</B> auf Befehl 2     eingestellt    ist.)  Ein Startimpuls 100 bringe die Trommel 227      in bekannter Weise zum Anlaufen. -.Mit einem  zeitlichen Zwischenraum von zwei Impuls  intervallen sende der Sender auch den     Grup-          penwa.hlimpuls    C.

   Dadurch wird in bereits  bekannter Weise das Relais 211 ein zweites       11a1    erregt, so     dass    der Steuerrechen 218 in  die in     Fig.    7 gestrichelt, eingezeichnete Lage  <B>218'</B> fällt, und zwar so, dass die Nase 39 des       Steuerreehens    unmittelbar vor den auf dem       (lruppenwahlring    291 befestigten     Noeken    39'       ztt        liegen    kommt.

   Beim Weiterdrehen der  Trommel<B>2127</B> stösst. der Nocken 39' an der  Nase 39 an, wodurch der     Gruppenwahlring    291  samt dem     Hilfsring    11 entgegen der     Wirkung     der Zugfeder 36 aufgehalten Wird, während       gleichzeitig    der     Selektorrin-    251 mit     denn     Schaltstift 271 in     Riclxtun-    des Pfeils C     wei-          terdrehen.        Dadurch        bewegt.        sich        der     <B>271</B> relativ zum.

       Ausleger    31 in     Rieh-          tun-    des Pfeils h (siehe     Fig.    10). Der     Schali-          st.ift    271 befreit. sich so von seiner Arretie  rung durch den Ausleger 31 und springt  durch Federkraft der Bronzefeder '361 in die  in     Fig.    11 gezeichnete Lage.  



  Damit. ist der     Gruppenwahl-Empfänger          funktionsmässig    genau so geworden, wie der  bereits eingehend beschriebene     Empfänger     ohne     Gruppenwahl.    Die     Betätigung    der Schal  ter erfolgt je nach den nach dem     Gruppen-          wahlimpu,ls    eintreffenden     Betätigungsimpul-          sen,    und zwar in genau derselben Art und  Weise, wie dies schon für den Empfänger  ohne     Gruppenwahl    beschrieben worden ist.  



  Nach     erfolgter        SchalterbetätigLing    stossen  die Betätigungsstifte 271,<B>272</B> und 273 auf je  einen, ihnen     zugeordneten        Rückführungsflii-          o-el    15, die auf dem Steuerrechen 218 angeord  net sind.

   Die     Betätigungsstifte    werden hier  durch wieder stark in Richtung des Pfeils     T          ausgelenkt        (Fig.    11), so dass sieh der     Grup-          penw        ahlring   <B>291</B> mit dem Hilfsring 11 unter  dem Einfluss der     Zugfeder    36 in     Richtung     des     eingezeiehneten    Pfeils e dreht, bis der       Hilfsring    11 mit. seiner     Ausspaxaing    37 am       Arretierniet    38 anschlägt (siehe     Fig.    12).

   So  werden die     Betätigungsstifte    271,<B>272</B> und  <B>273</B> nach dem Passieren der     Rückführungs-          flügel    45 wieder in der in den     Fig.    10 und    12 dargestellten vollständig     ausgelenkten     L     eerlauflage    verriegelt.  



  Dabei ist es durchaus möglich, aber     auch     belanglos, dass diese     RüeAführungen    der Be  tätigungsstifte 271,<B>272</B> und 273 erst nach  erreichter Nullstellung der Trommel 227 und  nach     erfolgtem    neuem Start der Trommel  227 vollendet werden. Die     R.üekfülxrungen     müssen aber     selbstverständlich    vollendet sein,  bevor sieh beim     neuen    Start. ein     Gruppen-          wahlimpu        1s    auswirken kann.  



       ,Selbstverständlieh    können mit der be  schriebenen     Gruppenwahl-Empfangseinrich-          tung    die     fernzubetätigenden    Schalter .ein  und desselben Empfängers     unabhängig    von  einander auf beliebig verschiedene     Gruppen     eingestellt werden. Dies bedeutet in der  Praxis einen wesentlichen Fortschritt, da  man an vielen     Stellen    des Netzes, bei denen  Schalter     zu,    betätigen sind, die verschiedenen  Gruppen     angehören,    nur noch einen Empfän  ger braucht.  



  Es sei auch noch     erwä        eint,    dass die als  Beispiel beschriebene Aufteilung der     ??    Zeit  intervalle in 12 Gruppen mit, je 10 Befehlen       geändert    werden kann, ohne dass die     kon-          struktive    Ausführung der     Empfangsapparate          geändert    werden müsste. So sind beispiels  weise zwei Gruppen -1 und B mit je<B>20</B> Be  fehlen oder drei     Gruppen    _l, B und     ('    mit je  19 Befehlen ausführbar usw.  



  Ferner ist es möglich, in ein und lein  selben Empfänger für einzelne     fernzubetäti-          ()ende    Schalter an Stelle von     Selektionsrin-en     mit     Gxuppenwahlringen    zur Vorwahl,     nur     gewöhnliche     ',,elektiousringe    ohne     (Truppen-          wahl    vorzusehen.  



  In diesem Falle wird im     zugehörigen    Sen  der     zweekmässigex@weise    eine sogenannte Null  gruppe für Befehl ohne     Gruppenwahl        g@ebil-          eet.    Die dieser Nullgruppe     zugeordneten        Ini-          pulsintervalle    können dann aber nicht mehr  für     Grtppenwahlbefehle        verwendet        @verden.     Bei total 22 Impulsintervallen ergibt sieh also  beispielsweise folgende     Kombinationsmöglich-          keit:     Erstens: Eine Nullgruppe mit sieben Dop  pelbefehlen.

        Zweitens: Fünf     Gruppenwahlgruppen    mit  je zehn Doppelbefehlen.  



  Dies ergibt, total 7 + 5 X 10 = 57 Doppel  befehle und 7 + 5 + 10 = 22 Impulsinter  valle.  



  In der     Praxis    werden     dann    aus     wirt-          sehaftliehen    Gründen (wegen der einfacheren  Empfänger) die Doppelbefehle der     Null-          (1    hauptsächlich für sogenannte     Massen-          aufgaben,    wie Steuerung von Haushalttarifen,  I     taushaltheisswasserspeichern,.        Stra        ssenbel.euch-          1        i(ligen    usw. eingesetzt, während die Doppel  befehle mit Gruppenwahl eher für stärker  differenzierte Schaltaufgaben vorbehalten  bleiben (z. B.

   Steuerung von grossen Elektro  kesseln oder von     13ochspannungsschaltern).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gruppenwahl - Empfangseinrichtung für nach dem Impulsintervallverfahren arbei tende Fernsteuerungsanlagen, insbesondere für Zentralsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektriselrer Energie, dadurch ge kennzeichnet, dass der Synchronmotor zum Antrieb des Empfangswählers sowie zur me- ehanisehen Betätigung der fernzubetätigen- den Schalter in eine um ihre Achse drehbare Trommel eingebaut ist,
    auf welcher Trommel für jeden mit (Truppenwahl fernzuhetätigen- den Schalter je ein auf eines von verschiede- nen Gruppenwahlzeiehen einstellbares Vor selektionsorgan sowie je ein wahlweise auf einen der verschiedenen Befehle einstellbares Selektionsorgan (251, 259, 253) und Betäti gungsorgan (261, 262, 263, 271, 272 und :.'71) angeordnet sind.
    U'NTERANSPRÜCIIE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch a-ekerrnzeiehnet, dass die einstellbaren Selektionsorgane als Ringe ausgebildet sind, die sieh für die Einstellung der Gruppe und für die Einstellung eines Befehls unabhängig voneinander auf der Trommel in .einer :Ebene senkrecht zu deren Achse verdrehen lassen. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Betätigungs organe auslenkbar sind lind dass sie vor dem Eintreffen eines Gruppenwahlimpulses beim Drehen der Trommel durch ein mechanisches Auslenkorgan in eine Leerlaufebene ausge- lenkt und in dieser Leerlaufebene verriegelt werden,
    in welcher Leerlaufebene die Betät.i- gningsorgane beim nachfolgenden Passieren der fernzubetätigenden Schalter diese Sehal ter nicht beeinflussen können. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung der Betätigungsorgane in der Leerlaufebene durch das Eintreffen eines Gruppenwahlimpulses, auf den die Vor selektionsorgane eingestellt sind, gelöst wird, wodurch die Betätigungsorgane in zur nach folgenden Schalterbetätigung geeignete Ebe- iien gelangen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Betätigungsorgane nach erfolgter Entriegelung durch einen geeigne ten Gruppenwahlimpuls beim weiteren Drehen der Trommel ein Auslenkorgan passieren müssen, das seinerseits vom durch die Steuer impulse für die Befehle betätigten Relais gesteuert, wird und das die Seha.ltorgane je nach den eintreffenden Steuerimpulsen in eine von zwei Ebenen lenkt,
    von denen die eine Ebene einer nachfolgenden Ausschalt- und die andere Ebene .einer Einschaltopera tion der fernzubetätigenden Schalter zuge ordnet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Untera.nsprueh 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Betätigungsorgane als federnde Ringe ausgebildet .sind,
    die einen Schaltstift zur eigentlichen Schalterbetätigung aufwei sen und die auslenkbar an den Selektions- ringen befestigt sind. 6.
    Einrichtung nach Patenta.nsprucli und Unteransprüchen 2, 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Auslenkorgan (218) als drehbar gelagerte Wiege ausgebildet ist, die stets unter dem Einfluss einer Federkraft (219) steht, die die Wiege in einer Richtung zu drehen versucht, die aber durch den Anker des unerregten Relais (214) an dieser Drehbewegung verhindert wird und erst bei erregtem Relais eine durch einen Anschlag beschränkte Drehbewegung ausführen kann, wobei an der Wiege rechenförmig angeord nete Auslenknasen (281 ...
    ) mit den auslenk- baren Schaltorganen 271...) in Eingriff kommen können. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2, 3, -1 und 6, dadurch ffekennzeiehnet, dass die Wiege nach erfolg tem Eingriff der Auslenknasen mit den aus lenkbaren Sehaltorga.nen durch auf der Trom niel angebrachte Nocken (301...) entgegen der Federkraft (219) ziriiiekgedrelit und wie der mit dem Relaisanker verriegelt wird. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Wiege über ein Iso- lierplättchen (220) mit. Kontaktfedern ('322, 223) zum Ein- und Ausschalten des Syn chronmotors derart gekuppelt ist., dass bei der ersten Erregung des Relais durch einen Startimpuls die genannten Kontaktfedern ge schlossen werden. 9.
    Einrichtung nach Patentansprneh und den Unteransprüchen 2, 3, 4, 6 und 8, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Kontaktfedern nach erfolgter voller Uni drehung von 360 der Trommel durch eine in der Trommel angebrachte Nullstellungsnut (232) wieder geöffnet werden, wodurch der Synchronmotor vom Starkstromnetz getrennt wird. 10.
    Einrichtung nach Patentanspriieli und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorselektions- und die Selektions- ringe mit Ziffern versehen sind, an denen ini Zusammenwirken mit einer 1Iarhierung auf der Trommel der eingestellte Befehl innerhalb der Gruppe und die eingestellte Gruppe ab gelesen werden können. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel Nuten aufweist., in denen die Selektionsringe zur Einstellung des ge wünschten Befehls innerhalb der Gruppe ein gerastet werden können. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspi2lch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe. zur Einstellung der Gruppe konzentrisch über den Selektionsringen zur Einstellung des Befehls innerhalb der Clrtippe angeordnet sind. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringe (291) zur Einstel lang der Gruppe in einer zur Achse der Trommel senkrechten Ebene verdrelibar auf einem Hilfsring (-11) angeordnet sind. 14. Einrichtung nach Patentanspruch und den L:nteransprüehen 1, '?, 5, 12 und 13, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsringe mit einem Ausleger (34) ausgerüstet sind, an dem die Betätigatng-sorgane (271) in der Leerlauf stellung verriegelt werden. 15.
    Einrichtung nach Pateilta.nspi'xich und U nteransprüehen 1, 2, :5 und 12 bis 11, da durch gekennzeichnet, dass Gruppenwahl- ring und Hilfsring relativ zum Selektions- ring (251) uni einen Winkel verdrehbar sind und dass der Clrxrppenivalilring mit einer Noeke ausgerüstet ist,
    welche VNoeke beim Eintreffen eines geeigneten Gruppenwahl impulses an einer Nase der durch den Grup- penwahlimpuls entriegelten Wiege anstösst, derart, dass sich Gruppenwahlring und Hilfs ring vorübergehend nicht. mehr drehen kön nen und so relativ zum Selektionsring mit Betätigungsorgan eine Drehbewegung ausfüh ren, durch welche die Verriegelung des Betä- tiolingsorganes gelöst wird. 16.
    Einrichtung nach Patentansprueli und den Unteransprüchen 1, 2, 5 und 12 bis 15, da durch gekennzeichnet., dass Gruppenwahlring und Hilfsring über eine Feder mit dem Se lektionsring gekoppelt sind, welche Feder beim Anstossen des Gruppenwahlringes an der Nase der Wiege und der dadurch hervorgerufenen Relativbewegung zwischen Gruppenwahlring und Selektionsring ge spannt wird, und welche Feder die genannte Relativbewegung nach erfolgter Verriegelung. des Betätigungsorgans rückgängig macht. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Gruppenwahlring niit Nuten und der Hilfsring mit einer Ra- stierungsfeder ausgerüstet sind, mit deren Hilfe der Gruppenwahlring in. den den ver schiedenen (,nippen zugeordneten Stellungen fixiert. werden kann. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Energie der Steuerimpulse in einem Speicherkondensator (210) gespeichert wird, worauf gespeicherte Energie in kürzerer Zeit. als die Aufladung- dauerte, aber dafür mit grösserer Leistung an das zu betätigende Relais (214) abgegeben wird.
    19. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeich- tiet., dass die Entladun- des Speicherkonden- sators für die Startimpulse über eine Glimm- röhre (213) und für die Betätigungsimpulse über Kontaktfedern (221, 223) erfolgt, die ihrerseits von auf der Trommel angebrachten locken (301...) gesteuert werden.
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