CH326230A - Pitoniergerät - Google Patents

Pitoniergerät

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CH326230A
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piton
pitoniergerät
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Greiner Rudolf
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Greiner Rudolf
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D1/00Gripping, holding, or supporting devices
    • G04D1/04Tools for setting springs
    • G04D1/042Tools for setting springs for coil springs in regulating mechanisms
    • G04D1/045Tools for setting springs for coil springs in regulating mechanisms for fastening the ends
    • G04D1/048Tools for setting springs for coil springs in regulating mechanisms for fastening the ends on the coil bobbin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


      Pitoniergerät       Die     Pitoniergeräte    der bisher üblichen  Bauart haben einen gegebenenfalls als Ganzes  bewegbaren     Pitonhalter    und eine     Klemmbak-          ken    enthaltende Klemmvorrichtung. Häufig  ist auch noch eine besondere     Zählpunktauf-          lage    im     Pitoniergerät    vorgesehen, auf welcher  die abzugleichende und     zu        pitonierende    Spi  ralfeder aufliegen kann.

   Das freie Ende: der  Spiralfeder der Unruh wird zwischen den  wenigstens teilweise geöffneten Klemmbacken  und hernach durch die     Pitonbohrung    hin  durchgeführt. Nachdem die Spiralfeder sol  chermassen eingeführt ist, kann der     Abgleich     ihrer Länge vorgenommen werden. Ist. dieser       Abgleich    beendet, dann werden die Klemm  backen geschlossen, so dass sie die Spiralfeder  festhalten. Bei einem     Pitoniergerät    mit be  weglichem     Pitonhalter    wird der letztere nun.  in die für das     Pitonieren    vorgesehene Arbeits  stellung verschoben.

   Darauf wird der     Piton-          stift    neben der Spiralfeder und die     Pitonboh-          i        ung        gedrückt,    um die Spiralfeder im     Piton     zu befestigen. Nach dem öffnen der Klemm  backen der     Klemmv        orrichtiing    und des     Piton-          halters    kann die mit der fertig     pitonierten     Spiralfeder versehene Unruh aus dem     Pito-          niergerät    herausgehoben werden.  



  In der Uhr wird jedoch bei eingesetzter  Unruh die Länge des     Spiralfederteils    zwischen       Zählpunktauflage    und     Piton    von der entspre  chenden Länge im     Pitoniergerät    abweichen.  Uni diesem Unterschied in den Betriebsbedin  gungen der Spiralfeder in der Uhr einerseits    und im     Pitoniergerät    anderseits Rechnung zu  tragen, hat man den obenerwähnten     Abgleich     der Länge der Spiralfeder vor dem     Pitonieren     bei einer gegenüber der Sollfrequenz der  Unruh entsprechend veränderten Vergleichs  frequenz durchgeführt. Dabei wird indessen  vorausgesetzt, dass die mechanischen Eigen  schaften der Spiralfeder überall konstant sind.

    Infolge der unvermeidlichen Schwankungen  der Dicke, der Breite oder der Zusammen  setzung des Werkstoffes der Spiralfeder ist  jedoch diese Voraussetzung nie genau erfüllt.  Der solchermassen durchgeführte     Abgleich    der  Spiralfeder ist aus diesen Gründen stets noch  mit systematischen Fehlern behaftet, die vor  dem     Pitonieren    direkt nicht     erfassbar    sind und  erst nach     erfolgtem    Einbau der Unruh in die  Uhr erkennbar werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  diese Mängel zu beseitigen. Bei     einem        Pitonier-          gerät,    welches einen     Pitonhalter    und eine  Klemmbacken enthaltende Klemmvorrichtung  zum Festhalten der Spiralfeder während des       Pitonierens    aufweist,     wird    dies erfindungs  gemäss dadurch erreicht, dass das     Pitonier-          gerät    eine als Ganzes und     zwischen    zwei An  schlägen     bewegbare    Zange besitzt,

   mittels wel  cher nach vollendetem     Abgleich    und vor dem       Pitonieren    der Spiralfeder sowie bei geöffne  ten Klemmbacken der Klemmvorrichtung das  aus der     Pitonbohrung    hervorragende Ende der  Spiralfeder erfasst und um eine durch die bei  den Anschläge gegebene Länge nachgezogen            -erden    kann. Ein     Ausführungsbeispiel    des  erfindungsgemässen     Pitoniergerätes    ist in der  Zeichnung in der Draufsicht schematisch dar  gestellt,     wobei    für das Verständnis der Erfin  dung nicht unmittelbar erforderliche Teile  desselben aus Gründen der Übersichtlichkeit  nicht veranschaulicht sind.

   Gezeigt ist hier  bei ein     Pitoniergerät,    welches eine besondere       Zählpunktauflage    sowie einen als Ganzes v er.  schiebbaren     Pitonhalter    aufweist.  



  Auf der Grundplatte 1 des     Pitoniergerätes     ist die vorn hakenförmige     Zählpunktauflage    2  sowie der die eine Klemmbacke 3 aufweisende  Teil 4 der Klemmvorrichtung fest aufge  schraubt. Die andere Klemmbacke 5 bildet der  Teil 6, der vermittels einer Zapfenschraube 7  schwenkbar auf der Grundplatte 1 gelagert  ist. Auf einer in der Grundplatte 1 befestig  ten Achse 8 sitzt ein drehbarer Hebel 9,     wel-          eher    mit     einem.    Exzenter 10 versehen ist. Die  am Stift 11 verankerte Feder 12 drückt den  Teil. 6 an die Zapfenschraube 7 und an den  Exzenter 1.0 an. Durch Drehung des Hebels 9  kann demnach die Klemmvorrichtung ge  schlossen oder geöffnet werden.

   In der Zeich  nung ist eine teilweise geöffnete Zwischen  stellung der Klemmvorrichtung dargestellt.  



  Der     Pitonhalter    hat einen plattenförmigen  Teil 13, der mit Hilfe einer nicht näher     ver-          ansehauliehten        Schwalbenschwanzführung    in  der Grundplatte 1 verschiebbar ist. An seinem  einen Ende hat der Teil 13 ein     Widerlager    14.  Der eingesetzte     Piton    15 wird von einem     An-          drückstift    16     gegen    dieses     ZViderlager    14 ge  drückt. Der     Andrückstift    16 ist in einem am  Teil 13 angebrachten Aufsatz 17 verschiebbar.

    Zur Betätigung des     Andrückstiftes    16 ist auf  dem Teil 13 ein Hebel 18 vorgesehen, der um  die     Zapfenschraube    19 drehbar ist. Der Hebel  18 steht unter dem Einfluss einer Zugfeder 20,  welche einerseits an einem in der Grundplatte  1 befestigten Stift- 21 und anderseits an einem  im Hebel 18 eingelassenen Stift 22 eingehängt  ist. Der Mutnehmer 23 des Hebels 18     greift    in  einen Schlitz 24 ein, welcher     in    dem am An  clrückstift 16 vorgesehenen Kopf 25 ange  bracht ist.

   Dieser     Pitonhalter    ist als Ganzes  in der erwähnten     Schwalbenschwanzführung       verschiebbar, und in der Zeichnung ist die       Einführstellung    desselben     ausgezogen        darge-    ;  stellt.

   Die zum     Pitonieren    vorgesehene Ar  beitsstellung ist durch die gestrichelte Lage  13' des plattenförmigen Teils, 1.4' des     Wider-          la.gers    und 15' des eingesetzten     Pitons        veran-          sehaulieht.    Die     Einführstellung    und die Ar- ;       beitsstellung    des     Pitonhalters    werden durch  in der Zeichnung nicht näher veranschaulichte  Anschläge fixiert, die auf der Unterseite der  Grundplatte 1 angebracht sind.

   In jeder die  ser beiden Stellungen des     Pitonhalters    wird,  bei losgelassenem Hebel 18 der     Andrückstift     1.6 in einer Richtung zum     Widerlager    14 hin  gedrückt.  



  Ausser diesen üblicherweise auf einem     Pi-          toniergerät    vorhandenen Vorrichtungen weist  nun das erfindungsgemässe     Pitoniergerät    noch  eine zusätzliche Zange auf. Die dargestellte       Ausführungsform    dieser Zange sieht zwei an  einander     angelenkte    Hebel 26 und 27 vor,  welche mit Klemmteilen 28 und 29 versehen  sind.

   Dabei ist der eine Zangenhebel 27 ver  mittels einer im     andern    Zangenhebel 26 fest  geschraubten Zapfenschraube 30     angelenkt.     Die Zange ist nun als Ganzes auf dem     Pito-          niergerät    drehbar gelagert, und zu diesem  Zweck ist in der     Grundplatte    1 eine Zapfen  schraube 31     befestigt.,    um welche sich der  Zangenhebel 26 schwenken kann. Eine ge  schwenkte Stellung der Zange ist. gestrichelt  veranschaulicht, wobei die     gesehwenkte    Stel  lung der Zangenteile 26 bis 30 mit 26' bis 30'  angeschrieben ist.

   Der Zangenhebel 26 steht  unter dem Einfluss einer Feder 32, welche  bestrebt ist, den Zangenhebel 26 gegen einen  in der     Grundplatte    1. befestigten Anschlag  zapfen 33 zu drücken. Hierzu stützt sich die  Feder 32 einerseits an einem weiteren in der  Grundplatte 1 angeordneten Zapfen 34 und  anderseits mit ihrem nach unten gebogenen  Ende in einer in der     Grundplatte    1 v     orgese-          henen    Bohrung 35 ab. Der     Anschlag    33 be  grenzt die     Verschwenkbarkeit    des Zangen  hebels 26 in einer zum     Pitonhalter    hinweisen  den Richtung.

   Die Begrenzung der     Ver-          sehw        enkbarkeit    der Zange in der vom     Piton-          halter        fortweisenden    Richtung erfolgt mit      Hilfe eures Anschlagstiftes 36, an welchem. der  andere Zangenhebel 27 in seiner geschwenk  ten Stellung 27' zum Anliegen gebracht wer  den kann. Um die Lage des Anschlagstiftes 36  einstellbar zu gestalten, ist derselbe auf einer  Scheibe 37 befestigt, welche bei leicht gelöster  Schraube 38 um die letztere drehbar ist und  in jeder Stellung durch Anziehen derselben  fixiert werden kann.

   Die Scheibe 3 7 hat noch  eine willkürliche Teilung 39, welche in Verbin  dung mit einer auf der Grundplatte 1 ange  brachten Marke 40 jede Stellung des An  -Stiftes 36 zu reproduzieren gestattet.  



  In der Zeichnung ist die Lage der Zangen  hebel 26 und 27 bei geöffneter Zange ausgezo  gen dargestellt. Bewegt man aus dieser geöff  neten Stellung der Zange den Zangenhebel 27  im Uhrzeigersinn um die Zapfenschraube 30,  dann verbleibt der Zangenhebel. 26     vermöge     der Wirkung der Feder 32 so lange am An  schlag 33, bis sich die Klemmteile 28 und 29       der    beiden Hebel berühren. Bei weiterer     Dre-          l!ung    des Zangenhebels 27 im     Uhrzeigersinn     wird der Zangenhebel 26     zwangläufig    mit  geführt, und die ganze Zange dreht sich nun  uni. die     Zapfensehraube    31.

   Die     gestriehelt     veranschaulichte Endlage 26' und 27' der     Zan-          (Tenhebel    ergibt sich bei aneinander anliegen  den Klemmteilen 28' und 29', wobei die Feder  32 die Stellung 32' einnimmt. Lässt man den  Zangenhebel 27 in seiner geschwenkten Stel  lung 27' los, dann wird der andere     Zangen-          liebel    26 wegen der     Wirkung    der Feder 32 bis  zum. Anschlag 33     zurückgeführt,    so dass man  durch Drehung des Zangenhebels 27 im     Ge-          genuhrzeigersinn    die Zange wieder öffnen  kann.

   Zum öffnen und Schliessen der Zange  sowie zum     Verschwenken    derselben ist dem  nach nur ein einziger Hebel, nämlich der He  bel 27, zu betätigen.  



  Das beschriebene     Pitoniergerät    wird wie       folgt,    verwendet: Die Unruh 41 wird in be  kannter Weise mit ihrer Wellenspitze auf das  in der Zeichnung nicht näher veranschaulichte       Frequenzmessgerät    abgestellt, auf welch letz  terem auch das     Pitoniergerät    befestigt ist. Die  äusserste Windung der Spiralfeder 42 der Un  ruh. 41 wird über die hakenförmige Zählpunkt-         auflage    2 gebracht und auf der letzteren ab  gesetzt.

   Darauf wird' das Ende 43 der     Spiral-          f    oder zuerst zwischen den wenigstens teilweise  geöffneten Klemmbacken 3 und 5 der Klemm  vorrichtung hindurch bewegt und in die Boh  rung des     Pitons    15     eingeführt.    Der     Pitonhal-          ter    befindet sich hierbei in der ausgezogen  dargestellten Einfuhrstellung. Das durch die       Pitonbohrung    hindurch bewegte Ende 43 der  Spiralfeder wird schliesslich noch in der wie  dergegebenen Weise zwischen die Klemmteile  28 und 29 der geöffneten Zange eingelegt.

   Die       TJnruh    41 wird jetzt zu     Drehsehwingiuigen    an  geregt und das Ende 43 der Spiralfeder 42  beispielsweise mit der Pinzette so weit nach  rechts durch das     Pitoniergerät    gezogen, bis die  Frequenz der Unruh 41 genau mit der Soll  frequenz übereinstimmt. Im Gegensatz zur  Arbeitsweise mit den bisher üblichen     Pitonier-          geräten    wird somit nicht mit einer gegenüber  der Sollfrequenz verschiedenen Vergleichsfre  quenz, sondern mit der     Sollfrequenz    selbst ab  geglichen.

   Ist dieser     Abgleich    mit Sollfrequenz  beendet, dann wird der Zangenhebel 27 im  Uhrzeigersinn geschwenkt, so dass der     zwi-          sehen    den Klemmteilen 28 und 29     befindliche     Teil der     Spiralfeder    42 festgehalten wird.

   Bei  weiterer Schwenkung des Zangenhebels 27 im       lUhrzeigersinn        erfolgt    nun ein Nachziehen der  Spiralfeder um eine Länge, welche durch die  gegenseitige Stellung der beiden Anschläge 33  und 36 gegeben ist.     Der    vor der Betätigung  der Zange auf der     Zählpunktaufla'ge    2 auf  liegende Teil der Spirale 42 wird hierdurch       beispielsweise    bis zur     Stelle    2' nachgezogen.  Die bisher geöffneten Klemmbacken 3 und 5  der     Klemmv        orrichtrnrg    werden darauf durch  entsprechende Schwenkung des Hebels 9 in  ihre Schliessstellung gebracht, in welcher sie  die Spiralfeder 42 festhält.

   Der Hebel 27, der  bis jetzt noch in der Stellung 27' gehalten       worden.    ist, kann losgelassen werden, wodurch  sich der Zangenhebel 26 wieder bis zum An  schlag 33     zurückbewegt    und die Zange geöff  net werden kann. Nunmehr wird der     Piton-          halter    in die gestrichelte Arbeitsstellung 13',  14' verschoben, so dass der     Piton    die Lage 15'  einnimmt. Die Spiralfeder verläuft dann     in         der gestrichelten Weise nach 43' und wird  durch das Eindrücken des nicht veranschau  lichten     Pitonstiftes    an der Klemmbacke 3 und  am     Piton    15' abgewinkelt und zwischen diesen  Teilen gestreckt.

   Nach     erfolgtem    Eindrücken  des     Pitonstiftes    kann der rechts aus der     Piton-          bohi-Ling    noch vorstehende Teil der Spiral  feder abgeklemmt werden. Die mit dem     Piton     versehene Spiralfeder 42 der Unruh 41 kann  sodann durch öffnen der Klemmbacken 3 und  5 und durch Zurückziehen des     Andrückstiftes     16 aus dem     Pitoniergerät    herausgehoben wer  den.

   ,  Betrachtet man die Lage 15' des     Pitons    ge  genüber der Stelle 2' des nachgezogenen Teils  der Spiralfeder 42, so kann man den Anschlag  36 stets so einstellen, dass die Stelle 2' genau  mit der normalen Lage der     Zählpunktauflage     der Uhr übereinstimmt, in welche die Unruh  41 eingesetzt werden soll. Mit Hilfe der Zange  zum Nachziehen der Spiralfeder 42 kann man  demnach die später in der Uhr     vorhandenen     Betriebsbedingungen mit grosser Genauigkeit  in dem     Pitoniergerät    abbilden und den Ab  gleich der Länge der Spiralfeder 42 unmittel  bar mit der Sollfrequenz durchführen. Ein       svstematischer    Fehler, welcher von der Dicke.

    Breite oder Materialbeschaffenheit der Spiral  feder 42     abhängt,    kann nicht auftreten, da die  mit der Zange nachgezogene Länge der Spi  ralfeder von diesen Grössen nicht beeinflusst  wird. Dabei ist es möglich, Spiralfedern von  Unruhen der verschiedensten Grössen im     Pl-          toniergerät    abzugleichen und zu     pitonieren.     Man braucht     lediglich    im     Pitoniergerät    die  Entfernung zwischen der     Zählpunktauflage    2  und dem     Piton    1.5 gleich oder grösser zu wäh  len als die     grösste    in Frage kommende Ent  fernung,

   welche in der Uhr zwischen ihrer       Zählpunktauflage    und dem     Piton    verwendet  werden soll. Nebstdem erhält man im     Pitonier-          gerät    hinsichtlich der     gegenseitigen    Anord  nung und Ausbildung der     Zählpunktauflage,     der Klemmbacken der     Klemmvorrichtung    und  des     Pitonhalters    eine grössere Freiheit, so dass  man nunmehr diese Teile vorwiegend im Hin  blick auf die ihnen zukommenden Funktionen  entwerfen kann.

      Das beschriebene     Pitoniergerät    kann noch  mit zwei Transportrollen versehen sein, mit  tels welchen die Spiralfeder zur Durchfüh  rung des     Abgleiches    bewegt wird. Die eine  dieser Transportrollen wird in üblicher Weise  wegschwenkbar ausgebildet, während die an  dere Transportrolle     beispielsweise    auf einem  Achsstück eines selbsttätig arbeitenden Ab  gleichgerätes     befestigt    ist. Diese Transportrol  len können etwa. im Raum zwischen der     Zä.hl-          punktauflage    2 und den Klemmbacken 3 und  5 oder auch im Raum zwischen dem     Pitonhal-          ter    13, 14 und dem Zangenhebel 26 angeord  net sein.  



  An Stelle einer aus zwei Hebeln 26 und 27  bestehenden Zange könnte auch eine solche  verwendet werden, bei welcher die Klemmteile  28 und 29 nach Art einer Parallelflachzange  bewegt. werden. Die Zange als Ganzes braucht  schliesslich nicht wie dargestellt um eine Dreh  achse schwenkbar zu sein, sondern sie könnte  auch ähnlich dem     Pitonhalter    vermittels einer       Schwalbenschwanzführung    in der Grund  platte 1 in geradliniger Richtung beweglich  ausgebildet sein. Gegebenenfalls könnte auch  der Anschlag 33 einstellbar und der Anschlag  36 feststehend angeordnet werden.

   Diese und  ähnliche Variationen machen indessen gleich  falls vom Grundgedanken des     erfindungsge-          mässen        Pitoniergerätes    Gebrauch; sie sind aber  gegenüber der     dargestellten    Ausführungsform  entweder kostspieliger, weniger genau herzu  stellen oder aus andern Gründen ungünstiger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pitoniergerät, welches einen Pitonhalter und eine Klemmbacken enthaltende Klemm vorrichtung zum Festhalten der Spiralfeder während des Pitonierens aufweist, dadurch ge kennzeichnet, da.ss das Pitoniergerät eine als Ganzes und zwischen zwei Anschlägen beweg bare Zange besitzt, mittels welcher nach voll endetem Abgleich und vor dem Pitonieren der Spiralfeder sowie bei geöffneten Klemm backen das aus der Pitonbohrung hervor ragende Ende der Spiralfeder erfasst und um eine durch die beiden Anschläge gegebene Länge nachgezogen werden kann.
    <B>UNTER-ANSPRÜCHE</B> 1. Pitoniergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine der beiden Anschläge für die als Ganzes bewegbare Zange verstellbar ist, um die Länge der Spiralfeder, welche mit der Zange nachgezogen wird, ein stellbar zu gestalten. 2. Pitoniergerät nach Patentansprueli und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derjenige der beiden. Anschläge; welcher die Bewegung der als ganzes bewegbaren Zange in einer Richtung vom Pitonhalter fort begrenzt, verstellbar ist.
    3. Pitoniergerät nach Patentanspiaich, da durch gekennzeichnet, dass die Zange aus zwei aneinander angelenkten und mit Klemmteilen versehenen Hebeln-besteht und als Ganzes auf dem Pitoniergerät drehbar gelagert ist.
    4. Pitoniergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der einet der beiden Hebel der Zange mit tels einer Feder gegen denjenigen der beiden Anschläge gedrückt wird, welcher die Dreh bewegung der als Ganzes bewegbaren Zange in einer Richtung zum Pitonhalter hin be grenzt. 5. Pitoniergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der andere der beiden An schläge die Bewegbarkeit des andern der bei den Hebel begrenzt.
    6. Pitoniergerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 4 und 5.
CH326230D 1955-02-03 1955-02-03 Pitoniergerät CH326230A (de)

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