CH326266A - Schleifeinrichtung, welche eine Schleifscheibe und Mittel zum Abdrehen derselben aufweist - Google Patents

Schleifeinrichtung, welche eine Schleifscheibe und Mittel zum Abdrehen derselben aufweist

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CH326266A
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Description


  Schleifeinrichtung, welche eine Schleifscheibe und Mittel zum Abdrehen derselben aufweist    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Schleifeinrichtung,    welche eine Schleifscheibe  und Mittel zum Abdrehen derselben aufweist.  



  Bei bekannten Schleifeinrichtungen dieser  Art ist die Schleifspindel in     einem    in Kulis  sen geführten Support gelagert, der mittels  Gewindespindel und Mutter in direkter     Weg-          riehtung    gegen das Werkstück bewegt wird.  Dies hat zur Folge,     da.ss    beim Vorschub des  selben Spannungen entstehen, so     da.ss    sich der  Vorschub ruckweise auslöst. und daher  meistens über das gewünschte Mass, das zum       Fertigschliff    bei Schleifarbeiten hoher Präzi  sion     nur    noch z. B. 0,002-0,003 mm betragen  soll, hinausschiesst.  



  Die Schleifeinrichtung bezweckt. eine Be  hebung dieser Nachteile     und    ist dadurch ge  kennzeichnet., dass<I>eine</I> der Lagerung der  Schleifspindel dienende Lagerbüchse ein       r\ussengewinde    aufweist, das mit einer     Ge-          windeinut.ter    zusammenwirkt und die     Axial-          bewegung    der Schleifspindel zum Zwecke der       Zustellung    der Schleifscheibe gegen ein     Werk-          sl.ück    durch Drehen der     Lagerbüchse    in der  (Gewindemutter erfolgt,

   wobei die     Lager-          büelise    eine     Schraubbewegung    ausführt.  



  In     beiliegender    Zeichnung ist. eine bei  spielsweise Ausführungsform des     Erfindun        gs-          gegensta.ndes    veranschaulicht. Es zeigt       Fig.    1 einen Querschnitt durch die Schleif  einrichtung,       Fig.    2 einen Schnitt. nach Linie     I-1    in       Fig.    1.    Am     Querträger    1 einer     Schleifmaschine.     ist der Schlitten 2 horizontal verschiebbar     ge-          #lagert.    An diesem Schlitten 2 ist eine Platte 3  befestigt, an welcher ein.

   Schlitten 4 über eine  Gewindespindel 5 und die     Kegelrädergetriebe     6 und 7 durch :die Spindel 8, die im Quer  träger 1 gelagert ist, in der Höhe verstellbar  ist. Der Schlitten 4 weist zwei Augen 9     aui,     in welchen der Support 10 mittels Spitz  schrauben 12 gelagert ist. Eine Gelenk  schraube 13 ermöglicht eine bestimmte       Schrägstellung    des Supports 10, um die Topf  scheibe 14 in die gewünschte Schleifstellung  zu bringen.

   Im Support 10 ist eine Büchse  7.5 drehbar und vertikal verschiebbar gela  gert, in welcher die Schleifspindel 17 drehbar  und axial     unverschiebbar    gelagert ist.     Diese     Schleifspindel ist über eine Riemenscheibe 18       antreibba,r.    Die Büchse 15 weist ein Aussen  gewinde 19 auf, auf dem das     als    Gewinde  mutter     ausgebildete    Schneckenrad 21 sitzt,  das durch die Schnecke 22, die auf der     Walle     23 sitzt, mittels der Kurbel 24 gedreht wer  den kann.

   Das Schneckenrad 21 stützt sich,  angedrückt durch die Druckfeder 26, gegen  die als Anschlag dienende     Passfläche        25a    des       Ringes    25 ab, welcher mit dem Support 10  fest verbunden ist, wodurch eine spielfreie  axiale     Lagerung    der Büchse 15 erreicht. wird.  Durch Drehen des Schneckenrades 21 kann  somit die Büchse 15 und damit die Schleif  scheibe 14 in der Höhe eingestellt werden,  ohne dass sich dabei die Büchse 15 dreht., da      sie durch das Stirnrad 53 über das selbst  hemmende Schneckengetriebe 51 festgehalten  ist.  



  Parallel zur Büchse 15 ist im     Support.    10  die Büchse 30 axial verschiebbar, aber     undreh-          ba:r    in den Rollen 31 gelagert. Die Büchse     3t5     wird vom     Abdreh-Diamanthalter    durchsetzt,  der eine Stange 32 aufweist, an der ein Arm  33 befestigt ist, an     -welchem    der     Abdreh-          diamant    34 sitzt. Die Stange 32 ist im Teil 10  gelagert und hat. einen Einstich 35, in den  die Rolle 36 eingreift, welche an einem  Schwenkhebel 37 sitzt. Dieser ist auf dem im  Support gelagerten Bolzen 38 schwenkbar ge  halten. Der Schwenkhebel 37 kann in zwei  Rasten festgehalten werden.

   In der einen  steht. der Arm 33 in der gezeichneten Stel  lung, in der andern Lage um 180      ver-          schwenkt    in einer tieferen Stellung, in     wel-          eher    der Diamant 34 die Unterseite der       Schleifscheibe    14 abdrehen kann (strich  punktierte Lage des Armes 33). Der Arm 33  könnte jedoch auch so an .der     Halterstange    32  angeordnet sein, dass damit wahlweise auch  die Oberkante     :der    Schleifscheibe 14 abge  dreht werden könnte, derart, dass also der  Diamant 34 entweder von oben oder von  unten wirksam sein könnte.  



  Die Büchse 30 weist ein Gewinde     30a        auf,     auf der das als Gewindemutter ausgebildete  Stirnrad 4.5 sitzt. Durch die Feder 47, die  gegen die Büchse 30 drückt, wird das Stirn  rad 45 gegen den Support 10 gedrückt und  dadurch die Büchse 30 axial     spielfrei    gela  gert. Der Zustellmotor 50 treibt. über ein  Schneckengetriebe 51 die Spindel 52, auf der  das Stirnrad 53 sitzt. Das Stirnrad 53 greift  sowohl in das mit der Büchse 15 fest verbun  dene Stirnrad 54     als    auch in das Stirnrad     -15.     Die Teile 50-54 bilden also den gemeinsamen  Antrieb für beide Büchsen. Da, das Rad 45  mit Innengewinde auf der Büchse 30 sitzt,  schraubt es diese hinauf oder hinunter.

   Das  Schneckenrad 21     und    die Schnecke 22 haben  eine Verzahnung mit selbsthemmender Stei  gung, so dass hierbei das Schneckenrad 21 als  feststehende Gewindemutter dient, in der sich    die     Büchse-    15 bei deren Drehung nach unten  schraubt. Das Innengewinde des Stirnrades  45 und dasjenige des Schneckenrades     \?1     haben genau gleiche Steigung, so dass durch  die Drehung des Stirnrades 53 die Büchsen  1.5 und 30 eine genau gleiche axiale Verschie  bung ausführen, weil die Räder 54, 45     gleiche     Zähnezahl haben. Es wäre natürlich auch  möglich, dass die beiden Räder 21 und 45 di  rekt miteinander in Eingriff stehen würden  und das Antriebsrad 52 eines dieser Räder  antreiben würde.  



  Zur automatischen Schaltung des Zustell  motors dient folgende Einrichtung: An der  Büchse 30 ist ein Ansatz vorhanden, in wel  chem die Stellschraube 56 gelagert. ist. Am  ortsfesten Support. 10 ist an dessen Arm     10a     die     AIessuhr    57     befestigt,    auf welche die  Schraube 56 einwirkt. Die     llessuhr    5 7 hat  einen Schaltstift     57a,    der auf :den Schalter  58 einwirkt, welcher die Schaltung der Si  gnallampen 59 und 60 bewirkt, und auch ein  nicht gezeichnetes     Potentiometer    ausschaltet,  mittels welchem der Zustellmotor 50 gesteuert  wird.  



  Zum     hiessen    und Einstellen der Schleif  zugabe dient die Einstellehre 61, welche  neben. dem Werkstück 62 angeordnet ist und  auf das Sollmass eingestellt wird. Die Schleif  zugabe Z wird mittels der     hlessahr    63 und der  feststehenden Lehre bestimmt.  



  Der     Vor-an,-    ist folgender:       Zunächst    wird mittels des     Abdrehdiamauts     34 die     Schleiffläehe    der Topfscheibe 14 ab  gedreht. Dann wird die Oberfläche des     VV        erk-          stückes    62 leicht. angeschliffen (touchiert),  so dass mittels der Uhr 63 die Schleifzugabe Z  zwischen dem     Arbeitsstii.ek    62 und der Ein  stellehre 61 gemessen werden kann, wozu die  Uhr über die Einstellehre gestellt wird.  



  Die Schleifscheibe 14 und der Diamant  34 stehen nun     uin    die Schleifzugabe höher als  das Sollmass der Schablone<B>61</B> Lind die     Mess-          uhr    57 wird nun mittels der Stellschraube  56 auf den gleichen Wert, den die Uhr 63 an  zeigt, eingestellt. Nun wird der     Diainantarm     33 in die gezeichnete Lage geschwenkt und  zurückgezogen und auch die Uhr 63 ausge-      schwenkt, so dass der Schleifvorgang begin  nen kann.  



  Durch das nicht gezeichnete     Potentiometer     wird nach jedem Schlittenweg der     Schleif-          n        iaschine    über das     Potentiometer    der Motor       Q30    eine bestimmte Zeit. eingeschaltet, wodurch       ,sowohl    die     Büchse    15 als auch die Büchse 30       iim    einen genau gleichen Betrag nach unten  geschraubt werden. Der axiale Zustellweg ist  auf der Uhr 57 ablesbar.  



  Der Stift     57u        drückt.    beim Niedergehen  auf den Schalter<B>58,</B> der zunächst die rote  Lampe 59 einschaltet. Die Bedienungsperson  weiss nun,     da.ss    der letzte Schliff bevorsteht.  Sie kann nun, wenn erforderlich, die     Ma-          "hine    anhalten, .den Schwenkarm 33 mit.     dein     Diamant. in die     Abdrehlage    stellen und die  Schleiffläche der Schleifscheibe abdrehen.       Hierzu    kann durch Drehen der     Kurbel    24  über die Schnecke 23 das Schneckenrad 21  gedreht werden, so dass dieses die Büchse l-5  und damit die Schleifscheibe nach unten  gegen den Diamant bewegt.

   Bei dieser Mani  pulation zum Abdrehen der Schleifscheibe  hat sieh die Höhenlage des     Diamantes    34 und       damit    auch die Höhenlage der Schleiffläche  der Schleifscheibe nach dem Abdrehen durch  diesen Diamanten nicht verändert, so dass die  Maschine für den Endschliff eingeschaltet  werden kann, wonach bei Erreichen der Null  stellung des Zeigers der     Messuhr    57 die grüne  Lampe 60 aufleuchtet und der     Vorschubmotor     ausgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleifeinrichtung, welche eine Sehleif- seheibe und Mittel zum Abdrehen derselben aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Lagering der Schleifspindel (17) die nende Lagerbüchse (15) ein Aussengewinde (19) aufweist, das mit einer Gewindemutter (21) zusammenwirkt und die Axialbewegung der Schleifspindel (17) zum Zwecke der Zu stellung der Schleifscheibe (14) gegen ein Werkstiick (62) durch Drehen der Lager büchse (15) in der Gewindemutter (21) er folgt, wobei die Lagerbüchse (1.5) eine Schraubbewegung ausführt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schleifeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cxe- windemutter (21) drehbar ist. 2. Schleifeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, :dadurch ge kennzeichnet, dass eine zur Schleifspindel (17) parallele Stange (32) als Abdreh- diamantträ.ger ausgebildet.
    ist, wobei die Stange (32) in einer Büchse (30) gelagert ist, die ein Aussengewinde (30a) aufweist, welches mit einem Stirnrad (45) mit Innen gewinde zusammenwirkt und mit dem Stirn rad (54) der Schleifspindel gemeinsam an- treibbar ist, derart, dass die Axialversehie- bungen von Schleifspindel (17) und Stange (32) gleich gross sind. 3.
    Schleifeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gewindemutter (21) als Schneckenrad ausgebildet ist und mittels einer Schnecke (22) mit - selbsthemmender Steigung drehbar ist und das Innengewinde dieser Gewindemutter (21) die gleiche Stei gung hat, wie das Innengewinde des Stirn rades (45) der Abdreheinrichtung und- die Lagerbüchse (15) und die Büchse (30) durch ein gemeinsames Antriebsrad (53) verdreht werden können. 4.
    Schleifeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur axialen Führung der Lagerbüchse (15), in welcher die Schleifspindel (17) gelagert ist, eine Druckfeder (26) dient, welche einen Druck auf ;die auf der Lagerbüchse sitzende Gewindemutter (21) bewirkt und diese gegen einen Anschlagring (25) drückt. 5. Schleifeinrichtung nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass, eine feststehende Lehre (61) und eine Mess-Lihr (63) zum Bestimmen der Schleifzugabe des Werkstückes (62) vorgesehen sind. 6.
    Schleifeinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 5, da durch gekennzeichnet, da.ss eine einstellbare Schraube (56) an einem die Axialverstellung mitmachenden Teil befestigt ist und .eine Messuhr (57) an einem ortsfesten Teil der Schleifeinrichtung angeordnet ist, derart, dass die Axialverstellung der Schleifspindel durch die Messuhr feststellbar ist. 7.
    Schleifeinrichtung nach Patentan spruch -und Unteransprüchen 1, 2 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die iNIessuhr (57) mit einem elektrischen Schalter zusammen wirkt. B. Schleifeinrichtung nach Patentan- spruch und Unteransprüchen X, 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter ein Signallicht (59) einschaltet, bevor .das Soll mass erreicht ist. 9. Schleifeinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter bei.
    seiner Betätigung durch die Messuhr (57) eine Lampe (60) ein- und den Zustellmotor (50) abschaltet. 10. Schleifeinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Diamant (3-1) auf einem an der Stange befestigten Arm (33) angeordnet ist und die Stange (32) ver schiebbar und in zwei Höhenlagen feststellbar und verschwenkbar ist.. 11.
    Schleifeinrichtung nach Patent.an- spru,ch und Unteransprüchen 1, 2 und 10, da durch gekennzeichnet., dass der den Diamant (34) tragende Teil so an der Stange (32) befestigt ist, dass der Diamant wahlweise von unten oder von oben wirksam sein kann, zuni- Zwecke, die untere oder obere Stirnfläche der Schleifscheibe abzudrehen.
CH326266D 1953-08-10 1953-08-10 Schleifeinrichtung, welche eine Schleifscheibe und Mittel zum Abdrehen derselben aufweist CH326266A (de)

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