CH326360A - Verfahren zur Herstellung neuer Acylderivate des 5,6-Dihydro-benzo(c)cinnolins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Acylderivate des 5,6-Dihydro-benzo(c)cinnolins

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CH326360A
CH326360A CH326360DA CH326360A CH 326360 A CH326360 A CH 326360A CH 326360D A CH326360D A CH 326360DA CH 326360 A CH326360 A CH 326360A
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dihydro
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Max Dr Matter
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Haco Ges Ag
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    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
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    • C07D487/14Ortho-condensed systems

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  <B>Verfahren zur</B>     Herstellung   <B>neuer</B>     Acylderivate   <B>des</B>     5,6-Dihydro-benzo(c)cinnolins            Gegenstand    der Erfindung ist die Her  stellung von     Aeylderivaten    des     5,6-Dihy        dro-          benzo(c)cinnolins    der Formel  
EMI0001.0009     
         ihrer        tautomeren    Formen und ihrer Salze mit  Basen, wobei R Wasserstoff oder einen gege  benenfalls substituierten     Alkylrest    mit höch  stens 10     Kohlenstoffatomen    bedeutet.  



  Besonders erfolgreich werden     Acylderi-          vate    der obigen Formel, bei welchen R  für Wasserstoff, primäre und     sekundüre        Al-          kyIreste    mit höchstens 7     C-Atomen    steht, her  gestellt.  



  Die neuen     Aeylder        iv        ate    des     5,6-Dihy        dro-          hen7o    (c)     cinnolins    haben wertvolle pharma  kologische Eigenschaften.

   Viele Vertreter  haben eine ausgeprägte     analgetische    und     anti-          hhlogistische    Wirkung, andere sind ausge  zeichnete     Antipy        retica.    Bemerkenswert ist,  dass diese     Acylderivate    saure     Eigenschaften     besitzen und mit Basen, wie     Kaliumhydroxyd,          Lithiumhydroxyd,        Bariumhydroxy    d und     Tri-          .iiiethylammoniumhydroxyd,    Salze bilden,

   von       denen    insbesondere die     Alkalisalze    in der    Regel ohne     Basenübersehuss    in Wasser klar  löslich sind; solche     wässrige    Lösungen sind  nur schwach     alkalisch    und hervorragend ge  eignet zur     intramusctilären    oder     subcutanen     Injektion. Die Salze und die freien Säuren  können auch in fester Form, z. B. nach Ober  führung in Tabletten, Dragees oder in     Gela-          tinekapseln    oral verabreicht werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man     5,6-Dihydro-          benzo(c)cinnolin    oder ein Salz desselben mit  Verbindungen, welche den     Malonylrest    bzw.  den substituierten     Malonylrest    der Formel  
EMI0001.0052     
    worin R Wasserstoff oder einen gegebenen  falls substituierten     Alkylrest    mit höchstens  10     Kohlenstoffatomen    bedeutet., abzugeben  vermögen, umsetzt.  



  Eine Ausführungsform des Verfahrens  besteht darin, dass man     5,6-DihyAro-benzo(c)-          einnolin    oder ein Salz desselben mit einer  starken Säure mit einem     Malonylchlorid    der  Formel  
EMI0001.0058     
    in Gegenwart eines säurebindenden Mittels  wie     Pyridin    umsetzt. Da 5,6-Dihydro-benzo-      (e)     einnolin    bekanntlich sehr leicht. auch von  schwachen Oxydationsmitteln, wie Luft, in  das entsprechende     Benzo(c)cinnolin    überge  führt werden, ist es zweckmässig, die     rmset-          zung    unter Ausschluss von Luftsauerstoff,  z.

   B. in einer     Stichstoff-    oder Wasserstoff  atmosphäre, durchzuführen.  



  Nach einer andern Ausführungsform des  Verfahrens wird das     5,6-Dihydro-benzo(c)-          einnolin,    ebenfalls unter Ausschluss von  Sauerstoff, mit     31alonester    bzw. mit einem  monosubstituierten     Malonester    in Gegenwart  von     Alkalialkoholat    bei höheren Temperatu  ren kondensiert unter Abspaltung von     Ätha-          nol.       Schliesslich sind auch die     Alkalisalze    von       ",    6 -     Dihy        dro-        benzo    (e)     cinnoliri,

      welche be  kanntlich aus     Ben.zo(c)cinnolin    und den ent  sprechenden     Alkalimetallen    bei Raumtempe  ratur durch Schütteln oder Verrühren in Ge  genwart von geeigneten Lösungsmitteln wie  Äther entstehen, zur Umsetzung mit den       Malony    1- bzw. den monosubstituierten     Malo-          hylrest    abgebenden     Verbindungen    verwend  bar.    Die     Reaktanten    werden vorzugsweise so  gewählt, dass bei der     Umsetzung    die eingangs  besonders hervorgehobenen Verbindungen  entstehen. Die Ausgangsstoffe sind bekannt  oder lassen sich nach an sich bekannten Me  thoden gewinnen.

      Die Erfindung wird in den nachfolgenden  Beispielen beschrieben. Zwischen Gewichtsteil  und V     olumteil    besteht die gleiche Beziehung       wie    zwischen Gramm und Kubikzentimeter.  Die Temperaturen sind in Celsiusgraden an  gegeben.    <I>Beispiel 1</I>    11 Gewichtsteile     5,6-Dihydro-benzo(c)-          ninnolin-hydrochlorid    oder eine äquivalente       :Menge    der freien Base werden, nach sorgfäl  tiger Trocknung, unter Ausschluss von Luft  sauerstoff und von Feuchtigkeit, mit 250     Vo-          lumteilen    absolutem Äther verrührt und  mit<B>10</B> Gewichtsteilen n-Butyl-malonyl-clilo-         rid    versetzt.

   Nach dem Kühlen auf etwa -10   werden 50     Volumteile    absolutes     Pyridin    zu  laufen gelassen. Nach dem Nachspülen mit  Äther wird noch während einer halben  Stunde in einem Eisbad, während einer  Stunde bei     20-\'5     und während anderthalb       Stunden    bei 30-35  verrührt.  



  Die schwach violett gefärbte     Aufsehlem-          mung    wird mit wenig Äther und 500     Volum-          teilen    2-n. Salzsäure in einen Scheidetrich  ter gespült. In einem zweiten Scheidetrich  ter werden 300     Volumteile    Äther vorgelegt.  Nach dem Schütteln des ersten     Seheidetrieh-          ters    wird die     wässrige    Schicht. in den zweiten       Seheidetriehter    abgelassen und so weiter.

    Nach dem Ausschütteln mit im ganzen drei  mal 500     Volumteilen        \?-n.        Salzsäure    wird mit  500 V     olumteilen    und darauf mit dreimal 150       Volumteilen    2-n. Natronlauge ausgeschüttelt.  Die vereinigten alkalischen Auszüge werden  mit Eis verrührt und durch langsame Zugabe  von konzentrierter Salzsäure kongosauer ein  gestellt, wobei 13 Gewichtsteile rohes     Acyl-          derivat    von     5,6-Diliydro-benzo(c)einnolin    der  Formel  
EMI0002.0056     
    in Form von schwach grüngelben Kristallen  ausfallen.

   Durch Lösen in 400     Volumteilen     kochendem Methanol und Einengen bis zur       beginnenden    Kristallisation erhält man dar  aus durch Abkühlen auf 0  und     Nutsehen     <B>710</B> Gewichtsteile reine, farblose Kristalle,  welche bei 135  schmelzen     (Koflerblock).    Die  neue Substanz ist gut löslich in Benzol und  in verdünnter     Natriumearbonatlösimg    und  kann aus einer     Mischung    von     Benzol-Benzin     3:     r    umkristallisiert werden.  



  Eine     wässrige    Lösung des     Natriumsalzes,     welchem, wahrscheinlich folgende Formel zu  kommt:    
EMI0003.0001     
    ist schwach gelb und reagiert nur schwach  alkalisch (ist sauer gegenüber     Phenolphtha-          lein).     



       Beispiel     95 Gewichtsteile     Benzo(c)cinnolin    werden  unter Ausschluss von Luftsauerstoff und von  Feuchtigkeit mit 30     Gewichtsteilen    feinen       Lithiumdrahtstücken    in 5000     Volumteilen    ab  solutem Äther während 21 Stunden geschüt  telt.

   Es entsteht eine dunkelgrüne Lösung  des     Di-Lithiumsalzes    von     5,6-Dihydro-benzo-          (c!)        ciiinolin.    Nach Abtrennung des überschüs  sigen     Lithiummetalles,        immer    unter Aus  sehluss von Feuchtigkeit und Sauerstoff, wird  mit 100     Gewichtsteilen        Butylmalonylchlorid     versetzt. Die grüne Lösung wird sofort ent  färbt., und es entsteht eine kristalline Fällung.  Die filtrierte Ätherlösung wird mit 2-n. Na  tronlauge ausgeschüttelt. Die alkalische Lö  sung scheidet beim Ansäuern ein braunes  Harz aus. Dieses geht durch     Ausät.hern    in  Lösung.

   Die mit     Natriumsulfat        getrocknete          .Ulierlösung    kann durch     Chromatographieren     über Aluminiumoxyd gereinigt werden. Beim       Eluieren    mit Äther bleiben die braunen Ver-         unreinigungen    auf dem Aluminiumoxyd, und  aus den     Äthereluaten    erhält man beim Ein  dampfen ein hellgelbes Öl. Daraus kann man  durch Kristallisieren in     Äther-Petroläther     1:1 Kristalle vom     Schmelzpunkt    135  gewin  nen, welche mit den in Beispiel 1 beschriebe  nen keine Depression des Schmelzpunktes  geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Acylderi- vaten des 5,6-Dihydro-benzo(c)cinnolins, da durch gekennzeichnet, dass man 5,6-Dihydro- benzo(c)cinnolin oder ein Salz desselben mit Verbindungen, welche den Malonylrest bzw. den substituierten Malony lrest der Formel EMI0003.0035 worin R Wasserstoff oder einen gegebenen falls substituierten Alkylrest mit höchstens 10 Kohlenstoffatomen bedeutet, abzugeben vermögen, umsetzt. UNTERANSPRL'CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die erhaltene Verbindung mit einer Base in ein Salz über führt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Butyl-malonylrest abgebende Verbindung verwendet wird.
CH326360D 1955-01-05 1954-01-20 Verfahren zur Herstellung neuer Acylderivate des 5,6-Dihydro-benzo(c)cinnolins CH326360A (de)

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