CH326444A - Stossschutzeinrichtung vor Schleusentoren, insbesondere Stemm- und Hubtoren - Google Patents

Stossschutzeinrichtung vor Schleusentoren, insbesondere Stemm- und Hubtoren

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CH326444A
CH326444A CH326444DA CH326444A CH 326444 A CH326444 A CH 326444A CH 326444D A CH326444D A CH 326444DA CH 326444 A CH326444 A CH 326444A
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CH
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lock
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Inventor
Volk Heinrich
Otto Dipl-Ing V Elling
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C1/00Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass
    • E02C1/10Equipment for use in connection with the navigation of ships in locks; Mooring equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description


      Stossschutzeinrichtung    vor Schleusentoren, insbesondere Stemm- und     Hubtoren       Bei Schleusenanlagen ist es ausser der Ver  wendung von     Fenderanlagen,    Streichpfählen,       Poller    und     Verholtauen    bekannt, vor den       Schleusentoren    und quer     ztt    diesen     Stosssehutz-          einrichtungen    anzuordnen, die im wesentlichen  je aus einem an seinen Enden gleichförmig  lieb- und senkbaren sowie in der Höhe einstell  baren elastischen Fangglied bestehen.

   Das  Fangglied ist hierbei an den Enden an feste       Führungen    angeschlossen, welche die Stösse  beim Auffangen eines Schiffes unmittelbar  auf das     Wehrmauerwerk    übertragen, so dass  die Führungskonstruktion sehr stabil ausge  bildet sein muss, wenn     nicht    schon bei gerin  gen Stössen Beschädigungen an der     Sehutzein-          riehtung    auftreten sollen.

   Bei einer Ausfüh  rung der     Stossschutzeinrichtung    ist zwar durch  kleine     Kraftspeicher    die Möglichkeit eines ge  ringen     Abhebens    des Befestigungsblockes für  das Fangglied von     Führungswagen    bis zu sei  ner Anlage an der Führungsbahn gegeben, dies  stellt aber nur eine Stossminderung dar.    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,  die bekannten     Stossschutzeinriehtungen    zu ver  bessern und sie derart auszubilden, dass die  Stösse in ausreichendem Masse gedämpft auf  das Wehrmauerwerk übertragen werden.    Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe  dadurch gelöst, dass die Enden des Fangglie  des in seiner Arbeitsstellung über verstellbare    Glieder mittelbar mit den Kraftspeichern ver  bunden sind.

    



       Zweckmässigerweise    werden die obern Füh  rungsbahnen für das Fangglied nachgiebig ge  lagert und von aus Doppelschienen zusam  mengefügten Wippen gebildet, deren nach  aussen gerichteten Flansche als Laufflächen  für die Enden des Fanggliedes tragende Wa  gen dienen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele der Einrichtung gemäss  der Erfindung schematisch dargestellt., und  zwar zeigt       Fig.1    den Aufriss des Oberhauptes einer  Schleuse mit dem ersten Beispiel,       Fig.2    den Aufriss des Unterhauptes der  selben Schleuse mit. einer gleich ausgebildeten  Einrichtung,       Fig    3.

   einen in Längsrichtung der Schleuse  durch diese     Stossschutzeinrichtung    gelegten  Schnitt mit einem Triebwerk,       Fig.    4 einen Aufriss der     Stossschutzeinrich-          tung    nach Wegnahme der obern     Abdeckplatte,          Fig.    5 einen Schnitt durch einen Teil die  ser     Stossschutzeinrichtung    nach der Linie B -B  in     Fig.    3,       Fig.    6 das Schema einer abgeänderten Aus  führungsform der     Stossschutzeinrichtung    und       Fig.    7 eine besondere Ausbildung der Füh  rung des Fanggliedes.

        Nach     Fig.    1 sind in einigem Abstand von  den Führungen des Hubtores 1 des Oberhauptes  2 der Schleuse, links und rechts in den den  obern     Vorhafen    3 in der Nähe der     Schleuse     abschliessenden Mauern 4,5     (Fig.1,   <B>3,5)</B> Nischen  6 vorgesehen. In die Sohle 7 jeder dieser  Nischen sind je ein Paar     I-förmige    Träger 8  senkrecht stehend fest eingelassen. Mit jedem  Paar dieser     I-förmigen    Träger ist oben eine  aus Doppelschienen     9.a,        9b    zusammengefügte  Wippe 9 über das Gelenk 9' gelenkig verbun  den.

   Auf den nach aussen gerichteten     Flan-          sehen    10 der Wippen 9 und den entsprechen  den Flanschen der ebenfalls als Führungs  bahnen dienenden Doppelträger 8 läuft je ein  Wagen 12 mit seinen Rädern 11. Auf der  Achse 13 des Wagens sitzt ein Lagerauge 14.  An den Lageraugen 14 beider Wagen 12 ist ein  biegsames Fangglied 15 (eine     Stosskette,    ein  Seil oder dergleichen)     angebracht,    das sieh  quer über den     Schiffzufahrtskanal    erstreckt.  



  Das Lagerauge 14 jedes Wagens 12 hat  eine Bohrung 16     (Fig.3,    5), die das Ende  eines Seils 17 durchnagt, das einen verstärkten  Abschluss besitzt, so dass es nicht wieder her  ausgezogen werden kann. Das Seil läuft über  die Seiltrommel 18 eines Hubwerkes 19     (Fig.    3,  4, 1, 2), welches ausserdem aus einem     Stirn-          radv        orgelege,    einem öldichten     Sehneeken-          getriebe,    einer     Doppelbaekenbremse,    z. B. mit  elektrischer     Eldro-Bremslüftung,    und einem  Elektromotor 20 besteht.

   Das ganze Hubwerk  19 ist mit Ausnahme der Seiltrommel 18 unter  halb der     Sehleusenmauer-Oberfläche    in ein  wasserdichtes Gehäuse eingebaut, dessen     Dek-          kel    mit dieser Oberfläche abschliesst und mit       einer     ausgestattet. ist.  



  Eine die Doppelschienen 9a,     9b    jeder Wippe  9 fest verbindende Querstrebe 21 ist. über zwei  Stangen 22 mit zwei Kraftspeicher bildenden  Pufferfedern 23 verbunden. Hierbei durch  ragt jede Stange eine     Pufferfeder,    die aus drei       hintereinandergesehaltet    zusammen wirkenden  Federteilen     23a-,        23b,    23e besteht und über die  Teile 22. 12 spannend auf das Fangglied 15       einwirkt.    Die ihre Pufferfedern     durehragenden     Stangen 22 sind an ihrem einen Ende durch ein  .roch 24     nachstellbar    verbunden.

   Die dem Joch    entgegengesetzten Enden der Pufferfedern 23  stützen sich auf einen fest im     Mauerwerk    ver  ankerten Rahmen 25 ab. Die Pufferfedern 23  sind in Höhe der     3Tauerwerksoberfläche    durch  eine vorzugsweise mehrteilige     Riffelbleehplatte     abgedeckt. An Stelle der Pufferfedern 23  können auch     hydraulische    oder     pneumatische     Mittel in an sieh bekannter Weise zur Anwen  dung kommen. Die vorstehende, nur für eine  Mauernische bzw.

   Wippe beschriebene Gestal  tung des Wagenaufzuges und der     Dämpfungs-          einriehtung,    bei der die Wippen 9 nachgiebige  Glieder darstellen, über welche die Enden des  Fanggliedes 15 mittelbar mit den     Kraftspei-          ehern    23 verbunden sind, ist. mit derjenigen  der gegenüberliegenden Seite des     Schiffzu-          fahrtskanals    identisch. Beide für dasselbe  Fangglied 15 vorgesehenen Hubwerke 19 bzw.  Hubmotoren 20 werden von nur einer Stelle  aus gesteuert.  



  Innerhalb der Schleusenkammer vor dem  Tor des Unterhauptes, das hier die     Form    eines  Stemmtors 26     (Fig.2)    hat, ist dieselbe     Stoss-          sehutzvorriehtung    wie vorstehend beschrieben  in derselben     Hauptstromriehtung    nochmals  vorgesehen. Die dort genannten Teile kommen  hier, mit den Bleiehen Bezugszeichen versehen,  wiederholt oder     sinngemäss    mit dem Index a  versehen     zur        Anwendung.     



  Das jedem Tor (1, 26)     vorgelagerte    Fang  glied 15 kann dein jeweiligen Stauwasserspie  gel entsprechend nach Bedarf eingestellt, ge  hoben oder gesenkt werden. Für die Ein- und       Ausfahrt.    eines     Schiffes    werden die Fangglie  der bis auf die Sohle des Ober- oder Unter  hauptes abgesenkt. Dies kann im Bruchteil  einer Minute geschehen. In ungefähr der Blei  ehen Zeit ist. auch das Heben des Fanggliedes  in seine Wirklage erreichbar.  



  Bei     hoehgezo-enei-,    also in Arbeitsstellung  befindlicher Lage des     Fanggliedes    und einem       Durchhang    von einem halben Meter ist der die  lebendige Energie des herankommenden Schif  fes abfangende     Stossweg    des Fanggliedes einen  Meter gross.

   Innerhalb dieses Bereiches wird  der vom Schiff 2 7 auf das Fangglied 15 aus  geübte Stoss über die Wippen 9 \auf die. die  kinetische     Energie    in potentielle Energie um-      formenden Pufferfedern 23 und von diesen  zum Teil auf das Mauerwerk     (4,1a.,        5,5a)    oder  dergleichen übertragen, wobei die Wippen 9  in     Fig.    3 nach     vorn    v     erschwenkt    werden. L m  in der Ausweichrichtung des Fanggliedes 15  eine Beschädigung des Mauerwerkes     zti    verhin  dern, ist dieses     dort    mit Stossblechen 28 ver  kleidet.  



  In Abänderung der     vorbesehriebenen    Aus  führungsform mit um untere Schwenkpunkte  drehbaren Wippen 9 sind einem weiteren  Ausführungsbeispiel gemäss die     '\Vagen    12 so       geführt,    dass die Pufferfedern 23     (Fig.    3,     .1)     unabhängig von deren jeweiliger Lage bei  einer Beanspruchung des Fanggliedes 15 stet  in gleicher Stärke gespannt werden.  



  Dies wird nach     Fig.    6 erreicht, indem an  Stelle der zweirädrigen Wagen 12 vierrädrige  Wagen     12a.    zur Anwendung     kommen,    deren  mit Spurkränzen und somit an seitlichem Aus  weichen verhinderte Räder     11,-c,    11b auf jetzt  durchgehend ortsfest gestalteten Führungs  bahnen 9c auf- und abwärts laufen. Je ein zu  sätzliches Seil 29, dessen freies Ende, z. B.

    am obern Teil des Schleusenkörpers, ortsfest  gehalten wird, umschlingt nach seiner Um  lenkung durch eine in der Nähe des Fuss  punktes der Schleusensohle ortsfest gelegene  Rolle 33 die Laufrollen     11a,    11b, oder diesen  nebengeordneten Rollen des jeweils zugeord  neten     @\'agens    und eine zwischen diesen     ge-          haltene,    auf dem Wagen in geeigneter Weise  gelagerte weitere Rolle 30, an die das Fang  glied 15 angeschlossen ist. Das freie Ende     29a     des Seils 29 ;reift an dem einen Arm 31 eines       ortsfest    gelagerten Winkelhebels 32 an, dessen  anderer Arm, z.

   B. durch eine geeignete     Stift-          sehlitzverbindung,    über die Stangen 22 auf die  zugehörigen Pufferfedern 23 einwirkt. Bei  diesem Ausführungsbeispiel fällt dann die       (Auerstrebe    21     (Fig.    3) weg. Diese kann dafür  in passender Form hinter den Führungen 9e  zur starren Verbindung der Stangen 22 heran  gezogen werden. Durch die     vorbesehriebene     Anordnung arbeiten die Pufferfedern un  geachtet der jeweiligen Höhenlage des     Wa-          @,ens    12a bei einer Belastung des Fanggliedes  stets in gleicher Stärke.

   Bei diesem Ausfüh-         rungsbeispiel    werden     die,verstellbaren    Glieder,  welche die Enden des Fanggliedes 15 mittel  bar mit den     Kraftspeieherrn    23 verbinden, von  den Winkelhebeln 31 gebildet.  



  Um die Möglichkeit einer Beeinflussung  des Fanggliedes 15 durch durchfahrende  Schiffe auszuscheiden, werden die in     Fig.6     dargestellten ortsfesten     Führungen    9c für die  Wagen     12a    gemäss     Fig.    7 zur Schleusenmitte  hingeneigt so vorgesehen, dass deren Abstand  voneinander im obern Teil grösser als im un  tern ist. Auf diese Weise wird auch der Ab  stand der Wagen     12a.    beider Seiten in ihrer  untern Lage geringer.

   Damit ist die Länge des  Fanggliedes 15, ins     Verhältnis    zum Abstand  der Wagen 12a. gesetzt, grösser geworden, und  es wird erreicht,     da.ss    der     Durchhang    des Fang  gliedes gegenüber dem bei vertikaler Anord  nung der Führungsbahnen 9c grösser ist. Das  Fangglied 15 kann sieh daher mit einem län  geren Teil auf die Schleusensohle 7 auflegen.  Damit wird die Gefahr eines     Zusammenstosses     von durchfahrenden Schiffen mit dem Fang  glied vermindert. Die beiden     Durchhang-          linien    des Fanggliedes 15 sind in     Fig.    7 strich  punktiert eingezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stoss.sehutzeinriehtung vor Schleusentoren, insbesondere Stemm- und Hubtoren, mit einem biegsamen Fangglied, dessen Enden zu beiden Seiten der Schleusenkammer unter Zwischen- sehaltung von Kraftspeichern abgestützt und heb- und senkbar geführt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden des Fanggliedes (15) in seiner Arbeitsstellung über verstell bare Glieder (9, 31) mittelbar mit den Kraft speichern (23) verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stossschutzeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obern Führungsbahnen (9) für das Fangglied (15) verstellbar sind und von aus Doppelschienen (9.U,, 9b) zusammengefügten Wippen gebildet werden, deren eine Flansche (10) als Lauf flächen für die Enden des Fanggliedes (15j tragende Wagen (12) dienen. Stosssehutzeinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Fangglied (15) tragenden Waagen (1'?) einzeln von je einem Windv#erk (19) aus gleichförmig heb- und senkbar sind. 3.
    Stossschutzvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Windwerke (19) von nur einer Stelle aus gleichzeitig steuerbar sind. 4. Stossschutzeinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen ? und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Enden des Fang gliedes (15) tragenden Wagen (12a) auf durchgehend festen Führungsbahnen (9c) laufen und mit je drei Umlenkrollen (11a., 11b, 30) versehen sind, über die ein Seil (29) läuft, dessen eines Ende nach Umlenkung durch eine an der Schleusensohle (7) gelagerte Rolle (33)
    am obern Teil des Sehleusenkörpers ortsfest Gehalten ist und dessen anderes Ende an dem einen Arm eines Winkelhebels (31) angreift, dessen anderer Arm auf Kraftspeicher (23) einwirkt, wobei an die mittleren (30) der auf den Wagen (12a) gelagerten Umlenkrollen das Fangglied (15) angeschlossen ist. Stossschutzeinriehtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Führungsbahnen (9c) nach unten zu konvergierend angeordnet, sind.
CH326444D 1952-09-06 1953-07-17 Stossschutzeinrichtung vor Schleusentoren, insbesondere Stemm- und Hubtoren CH326444A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2573787A1 (fr) * 1984-11-27 1986-05-30 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Dispositif de protection contre les chocs pour le freinage des bateaux dans les ecluses

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2573787A1 (fr) * 1984-11-27 1986-05-30 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Dispositif de protection contre les chocs pour le freinage des bateaux dans les ecluses

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