CH326533A - Verfahren zur Darstellung von 9-Xanthylnatrium - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 9-Xanthylnatrium

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CH326533A
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sodium
xanthene
xanthyl
toluene
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Lutz Renato
Rosicky Jan
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Selectochimica Lautenberg S A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/78Ring systems having three or more relevant rings
    • C07D311/80Dibenzopyrans; Hydrogenated dibenzopyrans
    • C07D311/82Xanthenes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F1/00Compounds containing elements of Groups 1 or 11 of the Periodic Table
    • C07F1/04Sodium compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     9-Xanthylnatrium       In letzter Zeit haben viele in     9-Stellung     substituierte     Xanthen-Derivate    in der phar  mazeutischen Praxis Verwendung gefunden,  unter anderem Derivate der     .9-Xanthencarbon-          säure,    des     9-Xanthyläthyls    usw. Die Darstel  lung dieser Derivate setzt die Herstellung von       9-Xantliylnatrium    voraus, woraus man die  verschiedenen     Substitutionsprodukte    durch  Einwirkenlassen der entsprechenden Verbin  dungen erhält.  



  Im allgemeinen wird als     Natriumüberträ-          ger    das     Phenylnatrium        verwendet.    Die Dar  stellung von     Phenylnatrium    aus Natrium -und  Chlorbenzol in     Toluol    ist in der Literatur be  schrieben worden und verläuft in guter Aus  beute.

   Wird nun das     Phenylnatrium    in     Toluol     auf höhere Temperatur gebracht, so wird das  Natrium auf das     Toluol        übertragen,    und es  entsteht     Benzylnatrium,    aus welchem durch  Behandeln mit fester Kohlensäure     Phenyl-          essigsä-ure    entsteht (Runge: Organ. metallische  Verbindungen, Seite     24/Gilman    J.:     Journ.     Am.     Chem.        Soc.        Vol.    62, Seite 1514).  



  Wird nun zum     Phenylnatrium    in     Toluol          iioeh        Xanthen    zugesetzt, so findet bei Tem  peraturen um 40  keinerlei Übertragung des  <B>1</B>     atriums        auf        Toluol        oder        Xanthen        statt,        und          durch    Einwirkung von     feister    Kohlensäure auf  dieses Gemisch resultiert nur     Benzoesäure.     Wir haben nun die überraschende Feststel  lung gemacht,

   dass beim Erhöhen der Tem  peratur eines Gemisches von     Phenylnatrium     und     Xanthen    in     Toluol    auf über 500 eine    Übertragung von Natrium. auf das     Xanthen     stattfindet und nicht auf     Toluol,    wie es der  Fall     wäret        wenn    kein     Xanthen    vorhanden  wäre.  



  Hält man bestimmte Bedingungen ein, so  erhält man praktisch reines     Xanthylnatrium,     .das nach Einwirken auf feste Kohlensäure  sehr reine     Xanthencarbonsäure,    die höchstens  Spuren von     Phenylessigsäure    aufweist, ergibt.  



  Die Tatsache, dass die Gegenwart von     Xan-          then    den Reaktionsgang so grundsätzlich ver  ändert, liess sich nicht ohne weiteres voraus  sehen, da das Erhitzen von     Phenylnatrium    in       Toluol    und nachfolgender     Behandlung    mit  Kohlensäure als Darstellungsmethode für     Phe-          nylessigsäure    beschrieben ist (Runge: Organ.  metallische Verbindungen, Seite 24).  



  Es ist auch in der Arbeit von     Burner    und       Cu@ic    (Am.     Chem.        Soc.    65, S.262, 1943) die  Darstellung von     Xanthencarbonsäure    beschrie  ben, wobei das Pulverisieren des Natriums in  einem     höhersiedenden    Lösungsmittel durchge  führt, zur Herstellung von     Xanthylnatrium     mit     Chlorbenzol    und Natrium jedoch Benzol  als Medium benützt wird.  



  Die unserem Patent zugrunde liegende Er  findung bedeutet eine weitgehende Verein  fachung des Prozesses zur Darstellung von       Xanthylnatrium,    da der ganze Vorgang, be  ginnend mit dem Pulverisieren des Natriums  bis zur Bildung von     Xanthylnatrium,    in einem  einzigen     Arbeitsgang    durchgeführt werden  kann.

        Man geht erfindungsgemäss so vor, dass  man in der ersten Phase bei Temperaturen  unter 45 , vorzugsweise zwischen     25-40 ,    in       Toluol    Natrium auf     Chlorbenzol    einwirken  lässt, wobei     Phenylnatrium    gebildet wird; in  der zweiten Phase fügt man der Mischung       Xanthen    zu und lässt dieses mit dem     Pheny    1  natrium     beti    einer Temperatur von 55-65   reagieren, wobei das Natrium vom     Phenyl-          natrzum    auf das     Xanthen    übertragen wird.

         Beispiel     9 g Natrium werden in 100     emj        Toluol    bei       100     gepulvert. Hierauf wird das Gemisch ab  gekühlt     Lind    zwischen     30-40     innerhalb einer       Stunde    14,5 g Chlorbenzol eingetragen. Dar  aufhin wird eine Lösung von 24 g     Xanthen    in  60 g     Toluol    zugegeben und das Reaktions  gemisch     11/2    Stunden bei 55-60  gehalten.

           1)as    ursprünglich schwarze Reaktionsgemisch  von     Phenylnatrium    hat nun die -ziegelrote  Farbe von     Xanthylnatriiim    angenommen und  kann für die     verschiedensten    Reaktionen ver  wendet werden. Giesst man zum Beispiel dieses  Gemisch auf     1.00    g feste Kohlensäure, so er  hält man 20 g     Xanthencarbonsäure    vom  Schmelzpunkt 223-225 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung von 9-Xanthyl- natrium, dadurch gekennzeichnet, dass man in Toluol als Medhlm Natrium auf Chlorbenzol bei Temperaturen unterhalb 45 einwirken lässt, wobei Phenylnatrium entsteht, und hier auf Xanthen, zugibt und bei einer Temperatur @ an 55-65 . einwirken lässt, was die Bildung von Xanthvlnatrium bewirkt. .
CH326533D 1954-03-08 1954-03-08 Verfahren zur Darstellung von 9-Xanthylnatrium CH326533A (de)

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