CH326699A - Gasturbinenanlage - Google Patents

Gasturbinenanlage

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CH326699A
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CH
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speed
pressure
low
pressure compressor
gas turbine
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Inventor
Albert Lombard Adrian
Linley Johnson Christopher
Original Assignee
Rolls Royce
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description


      Gasturbinenanlage       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Gasturbinenanlage    mit einem     Nie-          derdruckkompressor,    einem     Hochdruckkom-          pressor,    einer     Verbrennungseinrichtung,    einer  Hochdruckturbine und einer     Niederdruek        -          turbine,        welehe    Aggregate in     Strömungs-          riehtung        hintereinandergeschaltet    sind,

   wo  bei die     1-lochdruekturbine    dem Antrieb  des     Hoehdruckkompressors    und die     Nie-          derdruckt:urbine    dem Antrieb des     Nieder-          druckkompressors    dient, und bei     wel-          eher    die     Niederdruckturbine    zum Beispiel  direkt oder über ein     Reduktionsgetriebe    mit  einem Propeller antriebsverbunden ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Anlage besitzt ein       Anzapforgan,    durch welches im Niederdruck  kompressor komprimierte Luft in die Atmo  sphäre entweichen kann und Mittel zum  Öffnen des     Anzapforgans,    wenn die Dreh  zahl des     Hochdruckkompressors    gegenüber  der Drehzahl des     Niederdruckkompressor    s  herabgesetzt wird, um ein Pumpen des     Nie-          derdruckkompressors    zu verhindern.  



  Zweckmässig ist,     eine        Steuervorrichtung     vorgesehen, welche auf     ein    vorbestimmtes  Drehzahlverhältnis     zwischen    den Drehzahlen  des Hochdruckkompressors     und.    des     Nieder-          druckkompressors        anspricht        und    dazu be  stimmt ist., das     Anzapforgan    zu öffnen,

   wenn  die Drehzahl des     Niederdruckkompressors    den  durch das     vorbestimmte        Drehzahlverhältnis       und die Drehzahl des     Hochdruckkompressors     festgelegten     Wert    übersteigt. Das vorbe  stimmte Drehzahlverhältnis wird zweckmässig  in Abhängigkeit von der Temperatur     der-uin-          gebenden    Atmosphäre verändert.  



  Es hat sich gezeigt, dass, wenn die Dreh  zahl des     Niederdruckkompressors    einen be  stimmten Wert übersteigt, der durch den  momentanen Wert der Drehzahl des     Hoch-          druckkompressors        bestimmt    ist, der     Hoch-          druckkompressor    den bei dieser Drehzahl vom       Niederdruckkompressor    minimal geförderten       Massenfluss    nicht aufzunehmen vermag. In  der Folge tritt dann Pumpen. des Nieder  druckkompressors auf.

   Es     ist    jedoch unter  bestimmten Umständen erwünscht, die- Dreh  zahl des     Niederdruckkompr        essors    über den  dem     genanilten        vorbestimmten    Drehzahlver  hältnis entsprechenden Wert hinaus zu stei  gern.

   Dies     ist    zum     Beispiel    der Fall, wenn  die     Gasturbinenanlage    als Triebwerk in ein  Flugzeug eingebaut     ist;        wenn;    das     Fllgzeug     zum Landen ansetzt, ist es erwünscht, die  Drehzahl des     1\Tiederdxnzckkompressors    und  des mit diesem gekuppelten Propellers auf  einem relativ hohen Wert zu halten, während       die        Leistung    der Anlage durch Herabsetzung  der Drehzahl des     Hochdruckkompressors    ver  ringert werden muss;

   dadurch wird ein ra  sches Beschleunigen der     Anlage    ermöglicht,  wenn dem Flugzeug die Landung     eventuell         nicht gelingen sollte. Dieser     Betriebszustand     kann im vorliegenden Fall, ohne dass Pumpen  des     Niederdruckkompressors    eintritt, durch  Öffnen des     Anzapfventils    eingehalten wer  ; den.  



  Bei einem     Ausführungsbeispiel    des     Er-          findungsgegenstandes    sind     zwei    rotierende       Vorrichtungen    vorgesehen, von welchen jede  zur Erzeugung     eines        Flüidumdruckes    be  stimmt. ist, der     eine    Funktion der Drehzahl  der Vorrichtung ist.

   Die eine dieser     Vorriell-          tingen        wird    mit einer Drehzahl angetrieben,  die der Drehzahl des     Niederdruckkompressors     proportional ist, während die andere Vorrich  tung mit.

   einer     zur    Drehzahldes Hochdruck  kompressors     proportionalen    Drehzahl ange  trieben     wird.    Ferner ist eine     Druckansprech-          vorrichtung        vorgesehen,    die der     Differenz    der  beiden durch die genannten Vorrichtungen  erzeugten     Fliüddrücke        ausgesetzt        ist        und.    das       Anzapforgan        betätigt,    wenn die Drehzahl des       Niederdruckkompressors        einen.    Wert über  steigt,

   der durch das vorbestimmte Drehzahl  verhältnis und     die    Drehzahl des Hochdruck  ;     kompressors        bestimmt        ist.     



  Die     Druckansprechvorrichtung    ist zweck  mässig einer Belastung ausgesetzt, die im  gleichen Sinne     wirkt,    wie die eine Funktion  der Drehzahl des     Niederdruckkompressors          #    darstellende Belastung dieser Vorrichtung.  Die     Druckansprechvorrichtung    kann dabei  mit einer Belastung belastet sein, die mit zu  nehmender Temperatur der umgebenden  Atmosphäre zunimmt und im gleichen Sinne       ;wirkt,        wie    die Belastung, welche     eine    Funk  tion der Drehzahl des     Niederdruckkompres-          sors        ist.     



       Die        Druekansprechvorrichtung    kann zur       Betätigung    des     Anzapforgans    durch einen       i    Servomotor mit dem Organ gekuppelt sein.

    Zweckmässig ist der Servomotor     federbelastet,     wobei die     Federbelastung    im     !Sinne    des Öff  ners des     Anzapforgans        wirkt.    Die     Anordnung          ist    dabei     zweckmässig    derart, dass das     Anzapf-          organ    durch eine     Fluidumbelasting    geschlos  sen wird, wenn die Drehzahl des     Niederdruek-          kompressors    unter einen - Wert. sinkt, der  durch das vorbestimmte     Drehzahlverhältnis       und.

   die Drehzahl des     Hochdruckkompressors     bestimmt ist..  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele der     erfindungsgemässen          Gasturbinenanlage    dargestellt; es     zeigt          Fig.1    eine     Gasturbinenanlage    mit     Anzapf-          organ    und Steuereinrichtung,       Fig.    2 in grösserem Massstab eine Einzel  heit der     Anlage    aus     Fig.    1,

         F'ig.    3     graphisch    die Betriebsmöglichkeiten  der     Anlage    -und       Fig.4    die     Steuereinrichtung        für    das An  zapforgan eines zweiten Beispiels     einer        -Gas-          turbinenanlage.     



  Die in     Fig.1    gezeigte     Gasturbinenanlage     besitzt einen     Niederdriuckkompressor    1, der       Luft    durch     den.        Lufteinlass    am Flugzeug,  welchem die     Anlage    als     Triebwerk    dient,  aus der Atmosphäre ansaugt,     einen        Hoch-          druckkompressor        '2,    dem im     Niederdruckkom-          pressor    1     komprimierte    Lift     nilgeführt    wird,

    eine     Verbrennungseinrichtung    3, in welche die  im     Hochdr        uckkompressor    , komprimierte Luft  gelangt     und    in welcher     Brennstoff    verbrannt  wird, eine Hochdruckturbine 4, welche durch  die aus der     Verbrennungseinrichtung    3 kom  menden     Verbrennungsprodukte    angetrieben  wird und eine     l.Tied'erdruckturbine    5, welche  durch die Abgase der Hochdruckturbine 4  angetrieben wird. Die Abgase der Nieder  druckturbine 5. gelangen in ein .Strahlrohr  der     Anlage    und werden anschliessend in die  Atmosphäre ausgestossen.

   Die     Hochdrucktur-          bine    4 ist durch eine Hohlwelle     @6    mit  dem     Hochdruckkompressor    2 antriebsverbun  den, während die     Niederdruckturbine,5    durch  eine Welle 7 mit dem     Niederdruckkompressor     1 antriebsverbunden ist. Die     Welle    7 ,ist in  der Hohlwelle 6     und    koaxial zu     dieser    ange  ordnet. Die     Niederdrackturbine    5 treibt  ausserdem über ein     Reduktionsgetriebe    9 einen  Propeller B.  



  Die in     Fig.2    gezeigte Steuereinrichtung  der in     Fig.    1     dargestellten    Anlage besitzt     eine          Zentrifugalpumpe    10, deren Einlass an eine       Niederdruckbrennstoffleitung    37 einer     Haupt-          brennstoffpiunpe    angeschlossen     ist;    letztere  könnte auch     durch        irgendeine    andere geeig-           nete        Fluidumquelle        ersetzt    -sein.

   Das Laufrad  der Pumpe 10 wird durch eine Welle     38a     angetrieben, die durch ein Getriebe     38,    (Fug. l)  mit der     Niederdrückrotorwelle;    7 gekuppelt  ist. Die     Steuereinrichtung    besitzt     ferner    eine  zweite     Zentrifiigalpumpe    11, deren Einlass an  die gleiche     Druckfluidumquelle    37 angeschlos  sen ist, wie die Pumpe 10'. Das Laufrad der  Pumpe 11 ist durch eine Welle     319a    ange  trieben, welche über ein     Getriebe    39     (Fig.1)     mit dem     Hochd'ruckkompressor'2        gekuppelt    ist..

    



  An die     Auslässe    der beiden Pumpen 7.0  und 11 sind Leitungen 12: bzw. 13     angesehlos-          sen,    welche zu einer Kammer     14a.    bzw.     14b          a.uf    verschiedenen Seiten     einer    biegsamen  Membran 14 führen. Die flexible Membran  14 ist somit im Betrieb der     Anlage    durch  Drücke belastet, welche vom Quadrat der  Drehzahl des     Niederdruckrotors    bzw. dem  Quadrat der     Drehzahl    des     Hochdraekrotors     abhängig sind.  



  In den Leitungen     12.,    13 ist, je eine An  zapfstelle 15     bzw.    16 vorgesehen, von welcher  eine Verbindung zu je einer     Reglervorrich-          tung    40- führt. Diese     Reglervorrichtungen    40  bilden einen Teil der     Brennstoffzuführein-          riehtungder        Anlage,        welche,        Brennstoffinjek-          toren    3a aufweist, durch welche der     Verbren-          nungseinrichtung    der Anlage     Brennstoff    zu  geführt wird.

   Die     Reglervorrichtimgen    40  sind zweckmässig so angeordnet, dass die       Brennstoffzufuhr    zu den     Injektoren    3a in  an sich bekannter Weise herabgesetzt wird,  wenn der Druck in der zugeordneten     Brenn-          stoffleitung    12     bzw.    13 der maximal zuläs  sigen     Drehzahl    des     Niederdruckrotors    -bzw.  des Hochdruckrotors entspricht.  



  Die biegsame Membran 14 ist dazu be  stimmt,     dass    eine Ende eines schwenkbar ge  lagerten Hebels 17 mittels einer .Stange 14e  zu belasten. Der Hebel 17 trägt an seinem  andern Ende ein     Halbkugelventilel'ement        I8,     welches mit dem     Auslass    einer     Ablassleitimg     19, zusammenwirkt.  



  Die Anordnung ist. im vorliegenden Fall  so getroffen, dass eine Erhöhung des in der  Pumpe 10, die :durch den     Niederdruckrotor     angetrieben wird, erzeugten Druckes gegen-    über dem .in der Pumpe     11    erzeugten     Druel:,     welche durch den Hochdruckrotor angetrie  ben wird, das     Halbkugelventilelleement    18 von  seinem Sitz abzuheben sucht.

   Der Hebel 17  ist. ferner im :Sinne des     öffnens    des Ventils  18 durch eine Feder 20 belastet; die eine       Abstützung    der Feder 20 ist durch einen An  schlag 21 gebildet, der sowohl von Hand     Aals     auch automatisch in Abhängigkeit von der  Temperatur der umgebenden Atmosphäre  einstellbar ist; unter dieser Temperatur kann  auch die     Einlasstemperatur    der Anlage ver  standen sein.

   Die genannte temperaturab  hängige     Einstellung    der Federabstützung 21  erfolgt dadurch, dass der Anschlag 21 vom  einen Ende eines     Balges    22 getragen ist, wäh  rend das andere Ende     dieses        Balges    an einem  mit Gewinde versehenen Teil 23 befestigt ist,  mittels welchem Gewinde der Teil     '23    von       Band    im Gehäuse 24     einstellbar    ist.

   Der  Innenraum des     Balges    22 ist     mittels        eines          Kapillarrohres    2'5 an ein     temperaturempfind-          liches    Element 2.6 angeschlossen, das zum Bei  spiel mit einer     Flüssigkeit    gefüllt ist,. die  ihr Volumen bei Temperaturänderungen än  dert.

   Das Element 2!6 ist im     EinIass    der       Gasturbinenanlage        angeordnet.    Die zweite Ab  stützung der Feder 20 wird durch einen An  schlag     21a    gebildet, der gegen eine 'Stange       21b    anliegt, mittels welcher die Feder den  Hebel 17     belastet.     



       Zwischen    dem     Auslass    des     Niederdruck-          kompressors    1 und dem Einlass des     Hoch-          druckkompressors    2 besitzt die     Gasturbinen-          anlage        eine     Die Aussenwand 27  dieser     Leitung        ist    mit einem Gehäuse ver  sehen, in welchem Öffnungen 28 vorgesehen  sind, durch welche die Leitung mit der Atmo  sphäre verbunden ist.

   Mit diesen     Öffnungen     wirkt eine Anzahl von Schiebern 29     zumm-          men.    Die     .Schieber    29 sind axial beweglich  und können zugeordnete Öffnungen abdecken  oder freilegen. Sie     sind    ferner mittels einer  Stange 30 mit     einem    Kolben 31     eines    Servo  motors 32 verbunden. Die Aussenwand 27  besitzt eine Mehrzahl von Öffnungen 28a,  durch welche das Gehäuse mit der     zwischen     dem     Niederämuckkompressor    -und dein Hoch-           druckkompressor    liegenden Leitung verbun  den ist.

   Der Kolben 31 des Servomotors 33  ist durch eine Feder 33 im     Simse    des Fr     ei-          legens    der     Öffnungen    28 durch die     Anzapf-          schieber    29 belastet. Ferner     ist    der Kolben 31  durch einen     Fluiddruck    belastet, der im Zy  linderraum 34 auf der von der Feder 33 ab  gekehrten     Kolbenseite    herrscht. Diese     Fluid-          druckbelastung        wirkt    im Sinne eines Schlie  ssens der Öffnungen 28 durch die Schieber  29.

   Zur     Erzeugung    des genannten Fluidum  druckes in. der     Servomotor-Zylinderkammer     34 ist die letztere an eine     Fluidiundruckquelle     angeschlossen. Im vorliegenden Fall     ist    diese       Fluidumdruckquelle    angeschlossen. Im vorlie  genden Fall     ist    diese     F'liüdumdruekquelle     zweckmässig durch die     Ilochdruckbrennstoff-          zuführl:eitung        gebildet,    welche von der Haupt.  brennstoffpumpe der Anlage     wegführt,    oder  durch das     Schmierölsystem    der Anlage.

   Mit       dieser        Quelle    ist die Kammer 34 durch eine       Leitung   <B>36</B> verbunden, welche eine Blende  36 enthält. Ferner     ist    die     Kammer    34 mit  der     Ablassleitung    19 verbunden.  



  Die     Wirkimgsw.eise    der beschriebenen Ein  richtung ist die folgende: Wenn die Drehzahl  des     Niederdruckrotors    den     durrch    das vorbe  stimmte Verhältnis zur Drehzahl des Hoch  druckrotors bestimmten Wert nicht     übersteigt,     sind die auf den Hebel 17 wirkenden Kräfte  so verteilt, dass das Halbkugelventil 18 den       Auslass    der     Entlüftungsleitung    19 geschlossen  hält.

   Demzufolge ist der Druck     in    dem     Z3=          linderrauim    34 so hoch,     da.ss    die auf den Kol  ben wirkende     Fluidkraft    diejenige der Feder  33     übersteigt.    Dadurch werden die Schieber  29 die     Öffnungen    28     geschlossen    halten.  



  Das vorbestimmte Verhältnis zwischen  den Drehzahlen des     Niederdruckrotors    und  des Hochdruckrotors ist beim vorliegenden  Beispiel durch     geeignete    Wahl des Überset  zungsverhältnisses in den Getrieben 38, 39  bestimmt, über welches die Pumpen 10, 11  durch die     Welle    7 bzw. 6 angetrieben werden.  



  Wenn die Drehzahldes     Niederdrackrotors     den     durch    das vorbestimmte Verhältnis zur  Drehzahl des Hochdruckrotors     bestimmten     Wert     übersteigt,    übersteigt die durch die    Pumpe 10 bewirkte     Belastung    zusammen  mit der durch die Feder 2.0 bewirkten     Be-          lastung    des Hebels 17 die durch die Pumpe  11 auf diesen Hebel 17 ausgeübte     Belastung.     Dadurch wird der Hebel 17 im Sinne des       Öffnens    des     Ventils    18     verschwenkt.    Demzu  folge sinkt der     Fluidumdruck    in der Kammer  34,

   wodurch die Feder 33 den Kolben 31  und die Schieber im Sinne des     öffnens    der  Öffnungen 28     bewegt;    nun kann Luft aus  dem     Niederdruckkompressor    1 in die Atmo  sphäre entweichen.  



  Die     Wirkung    der     beschriebenen    Vorgänge  ist, in     Fig.    3 dargestellt, in welcher die Dreh  zahl des     Niederdruckrotors    als Ordinate und  die Drehzahl des Hochdruckrotors als     Ab-          szisse    aufgetragen sind. Das für stationären  Betrieb geltende     Normaldrehzahlverhältnis    ist  durch die vollausgezogene Linie A, A', A"  angedeutet.

   Die Anordnung ist so getroffen,  dass,     wenn    die Maschine von ihrer vollen Lei  stung stetig gedrosselt wird, wobei der     Voll-          leistungspunkt    in     Fig.3    mit     i1TP    bezeichnet       ist,    die Drehzahl des     Niederdruckrotors    -zu  erst stärker fällt, als die     Drehzahl    des Hoch  druckrotors. Dies ist. innerhalb eines Dreh  zahlbereiches der Fall, der durch den Ab  schnitt A in     Fig.3    gekennzeichnet     ist    und  welchem der Punkt mit maximaler Leistung       117P    zugeordnet ist.

   Innerhalb des     Dreh2ahl     Bereiches, der in     Fig.    3 durch den Abschnitt  A' angedeutet ist, ist die Drehzahl des     .Nie-          derdruekrotors    direkt proportional der Dreh  zahl des Hochdruckrotors. Unter gewissen  Flugbedingungen, das heisst bei Betriebszu  ständen mit noch stärker gedrosselter Lei  stung, ist die     Drehzahl    des     Niederdruckrotors     konstant gehalten, während die     Drehzahl    des  Hochdruckkompressors sinkt; dies ist inner  halb des mit.

   A" bezeichneten     Bereichs    der       Fall.    In diesem Betriebsbereich kann die An  lage wenn nötig sehr rasch auf maximale  Leistung     beschleunigt    werden, was zum Bei  spiel:     notwendig    ist., wenn das Flugzeug eine       Landung    nicht durchführen kann.

   Es ist  zu bemerken, dass     es    beim Landen     eines    Flug  zeuges erwünscht ist, das nicht nur die An  näherung an die Landebahn mit     möglichst              kleiner        \1'riebwerkleistung    (oder sogar mit  dem Propeller in     Segelstellung)        durchgeführt     werden kann, sondern dass     es    auch möglich     sein     soll, das Triebwerk in wenigen Sekunden auf  maximale     Leistung    zu bringen.

   Die Trägheit  des     Niederdruckrotors,    der den     Propeller,    das       Untersetzungsgetriebe,    den     Niederdrucl & om-          pressor    und die     Nicderdruckturbine    umfasst,  ist bedeutend grösser als die Trägheit des  den Hochdruckkompressor und die Hoch  druckturbine umfassenden Hochdruckrotors.

    Es ist     klar,    dass, wenn beim Ansetzen     zier     Landung die Drehzahldes     Niederdruckrotors     einen im Bereich A" liegenden Wert besitzt  und die Drehzahl des Hochdruckrotors- zur  Herabsetzung der     Triebwerkleistmig    herab  gesetzt ist, der     Niederdruckrotor    sehr rasch  beschleunigt. werden kann, wenn notwendig  durch     Einführung    von zusätzlichem     Brenn-          Stoff    in die     Hauptvcrbrennungseinrichtung     der Anlage.

   Da ferner der     Niederdruckrotor     dabei von einer höheren Drehzahl aus be  schleunigt wird:, können beide Rotoren in kur  zer Zeit auf hohe     Drehzahl    und maximale  Leistung     beschleunigt    werden.  



  Bei andern Betriebszuständen beim Herab  setzen der     Leistung    unter- den bei Reiseflug  erforderlichen Wert     wird        durch        Anordnung          eines        Anschlages    verhindert, dass die Stei  gung des Propellers. kleiner werden kann;  dieser Anschlag wird bei den vorangehend  beschriebenen     Betriebszuständen    in eine -un  wirksame, Lage zurückgezogen. Die Anord  nung kann in der Folge so sein, dass die  Drehzahl des     Niederdruckrotors    zusammen mit  der Leistung der Anlage abnimmt., so dass eine  Betriebscharakteristik erhalten wird, wie sie  durch die Linie C in     Fig.3    angedeutet ist.  



  Es hat sich jedoch gezeigt, dass besonders  dann, wenn der Bereich, innerhalb welchem  sich der     Massendurchfluiss        durch    den Nieder  druckkompressor und den Hochdruckkompres  sor im Betrieb-ändern kann bei jeder Dreh  zahl zwischen dem     Punkt,    an welchem Pum  pen auftritt, und dem Punkt, an welchem       Schallgeschwindigkeit    auftritt, klein ist,

   ein  Herabsetzen der Drehzahl des     Hochdruck-          kompressors        lind    somit des Massendurchflus-         ses        durch        diesen        Kompressor        hei    gleichzeiti  gem     Konstanthalten    der Drehzahldes     Nieder-          druckkompressors    entsprechend der Linie     i1"     ein Pumpen     des        Niederdruckkompressors    zur       Folge    hat.

   Dies kann dadurch vermieden  werden, dass im     Niederdruckkompressor    kom  primierte Luft aus dem     :Strömungsweg    abge  zweigt wird, so dass der     Massendurchfluss    im       Niederdruckkompressor    grösser ist als im  Hochdruckkompressor; die abgezapfte Luft  wird im vorliegenden Fall durch die Öffnun  gen 28 in die     Atmosphäre    ausgestossen.  



  Die oben beschriebene     Anordnung    und  Ausbildung der Anlage gewährleistet, dass  die Anlage nicht nur gegen ein Pumpen des       Niederdruckkompressors    beim Ansetzen zum  Landen gesichert ist, sondern hilft auch ein  Pumpen in der     Anlage    bei     allen    andern Dreh  zahlverhältnissen zu vermeiden. Die Pump  linie für den     Niederdruckkompressor    ist in       Fig.    3 mit     S    bezeichnet, während' die Linie, an  welcher die     Luftanzapföffnungen    28 geöffnet  werden, durch die Linie B angedeutet ist.

    Links der Linie B sind die     Öffnungen   <B>28</B> ge  öffnet, während sie rechts dieser Linie ge  schlossen sind. Die Abszisse des     Punktes,    in       welchem    die Linie B die     $oordinatenaxe     schneidet, ist durch die durch die Feder 20  auf den Hebel 17 ausgeübte Belastung be  stimmt.  



  Im vorangehenden wurde     ausschliesslich     von den momentanen     Drehzahlen    der     Rotaren     gesprochen, während die Änderungen der Ein  lasslufttemperatur,     \welche    den Wert der Nie  derdruckrotordrehzahl gegenüber der Dreh  zahl des     Hochdruckrotors    ändert, bei welchem  im     Niederdruckkompressor    Pumpen auftritt,       umberücksichtigt        gehlieben    sind.

   Diese Tem  peraturänderungen     bewirken,    dass bei einer       Temperatursteigung    die Drehzahl des     Nieder-          druckrotors,    bei welcher bei irgendeiner ge  gebenen     Drehzahl    des Hochdruckrotors Pum  pen im     Niederdruckkompressor        auftritt,    sinkt,  das heisst, die Linie     @S\    wandert in     F'ig.    3 nach       rechts,    wie dies mit der Linie     Sg    angedeutet:  ist.

   Die Anordnung     ist    dabei derart, dass der  auf     Temperatur    ansprechende     Balg    22 den  Hebel 17 im Sinne einer Verstärkung der           Belastung        durch    die Feder<B>20</B>     verschwenkt,          wenn.    die     Einlasstemperatur    steigt.

   Somit  muss bei einer Erhöhung der     Einlasstempera-          tur    durch die Pumpe 10, welche durch den       Niederdruckrotor    angetrieben wird, ein gerin  gerer Druck erzeugt werden, um das     Halb-          kugelventil    18 zu öffnen und somit den Druck  in der Zylinderkammer     3.1    zu senken, als bei  sinkender     Einlasstemperatur.        Durch    die Wir  kung der Feder 33     wird;

      dann das     Anzapf-          organ    29 geöffnet, und vom     Niederdruckkom-          pressor    komprimierte Luft kann schon bei  einem geringeren Wert der Drehzahl des     Nie-          derdruekkompressors    für jeden     Wert    der  Drehzahl     des    Hochdruckkompressors entwei  chen, wie dies durch die Linie BH angezeigt ist.  



  Die Anordnung kann derart sein, dass bei  niederen     Einlasstemperaturen    die maximale  Leistung der Anlage     auf    einen Wert     begrenzt     ist, der auch bei normaler     Einlasstemperatur     erreichbar ist, um so eine     Überbelastung    der  Anlage zu vermeiden.

   Dies kann dadurch er  reicht werden, dass die Drehzahl.- des     Hoch-          druckkompressors    gesenkt und die Drehzahl       des        '-Miederdruckrotors    auf einem maximalen  Wert konstant gehalten     wird,        wie        dies    durch  den Punkt     JIP,    in     Fig.    3 angedeutet ist. An  diesem Punkt würden die     Anzapföffnungen     28 bei normalen und hohen     Einlasstempera-          turen    geöffnet sein.  



  Bei niederen     Einlasstemperatiuen    dagegen  kann auch bei kleineren Werten der Drehzahl       des    Hochdruckrotors im     Niederdruckkompres-          sor    Pumpen auftreten, wenn dieser eine be  stimmte Drehzahl     aufweist,

      wie dies     beispiels-          weise        in.        Fig.    3 durch die     Linie        S".    -angedeutet       ist.    Durch die     Wirkung    des Balges 22 kann  die Drehzahl des     Niederdruckrotors    gegenüber  der Drehzahl des     Hochdruckrotors    einen hö  heren Wert     erreichen,    bevor die Öffnungen  28 freigegeben werden, wie bei     B,    gezeigt,     im    d  somit     wird    die maximale     Maschinenleistung,

       in     Fig.    3 mit     31P,    bezeichnet,     unter    diesen       Betriebsverhältnissen    wie gewünscht bei ge  schlossenen     Öffnungen    28 erreicht.  



  Es     ist    zu bemerken, dass die Linie A die       Linie    S, bei welcher     Pumpen        eintritt,    bei  einem Wert der Drehzahl des ' Nieder-         druckrotors    schneidet, der über dem  maximal zulässigen Wert     JIP    liegt.

   Wenn  dieser Betriebszustand eintritt,     zum    Beispiel  zufolge eines Versagens der     Drehzahlbegren-          zungsvorrichtung    für den     Eropeller,    oder  wenn diese zu langsam wirksam wirkt, wird  ein Pumpen des     Niederd'ruckkompressors,    das  sonst eintreten würde, durch die     vorangehend     beschriebene     Luftanzapfeinrichtung    verhin  dert, da, wie ersichtlich, die Linie A zuerst  die Linie B kreuzt, was bedeutet, dass die       Anzapföffnungen    28 unter     diesen    Umständen  geöffnet werden, bevor ein Pumpen eintreten  kann; letzteres wird somit wirksam verhin  dert.  



  Die Linie, an welcher bei normalen Ein  lasstemperaturen bei offenen     Anzapföffnun-          gen    28 im     Niederdruckkompressor        Piunpen     eintritt, ist in     F'ig.    3 mit     .S$    bezeichnet. Diese  Stelle     kann    sich bei ändernder Temperatur  der umgebenden Atmosphäre verschieben, wie  dies in     Fig.3.    bei S, SH und     S,    angedeutet  ist. Es ist jedoch ersichtlich, dass diese Stelle  stets     ausserhalb    des Betriebsbereichs der An  lage liegt.  



  Bei kleiner     Leistung    und bei den     durch     die Linie C bezeichneten Betriebszuständen  sind die Öffnungen 28 normalerweise ge  öffnet, da die Linie C bei kleiner     Leistung     links der Linie B     liegt.     



  In     Fig.    4 ist eine zweite     Ausführungsform     der Steuerung der     Anzapfsehieber    29 darge  stellt, bei welcher ein     Folgemechanismus    zur       Steuerung    der Schieber     2J    vorgesehen ist     und     zur Erzielung eines     Drehzahlsteuerimpiilses     eine andere     Vorrichtung    verwendet wird als  beim vorangehend     beschriebenen    Beispiel.  



  Die     Betätigungsstange    30 der Schieber  _9  ist an einen Kolben 50     angeschlossen,    der  in einem Zylinder zwei Zylinderräume 51,  52     voneinander    trennt. Der     Zylinderraiun    51  ist zur     Speisung    mit Druckfluidum durch  eine     Leitung'53    an den     Auslass    54 einer Brenn  stoffpumpe 55 der Anlage     angeschlossen,    wäh  rend der     Zylinderraiun    52 eine den Kolben  50 belastende Feder     5ss    enthält und über  eine Drossel 57 an die Leitung 53 ange  schlossen ist.

   Eine     Ablassleitung    58 führt      ausserdem vom Raum     52.    zu einem     Auslass-          v        entil    59. Der Kolben 50     besitzt.    verschieden  grosse Stirnflächen, wobei die kleinere Stirn  fläche des     Kolbens    50 dem Zylinderraum 51  zugekehrt ist. Wenn Fluidum durch die Lei  tung 58 abgelassen wird, sinkt der Druck  im Zylinderraum     5'2    und der Kolben 50  nimmt. eine     Stellung    ein, die von den auf  ihn wirkenden     Fluidumbelastungen    und der  Stärke der Feder 56 abhängt.  



  Das     Ablassv        entil        ,5,9    wird von einem Hebel  60 getragen, der im     ;Sinne    des     Öffnens    des  Ventils 59 durch eine biegsame Membran  61 belastet ist., deren Belastung durch den  Druck im Raum     61a.bestimmt    ist, der durch  eine Leitung 62 mit einer Vorrichtung 110  verbunden ist, in welcher ein Druck herrscht,  der ein Mass für die Drehzahldes     Hochdruck-          kompressors    ist.

   Im Öffnungssinn wirkt auch  die Feder 63, deren Belastung durch die Stel  lung des Kolbens 50 bestimmt ,ist, welcher  der Feder 63 als     Abstützung    dient, wobei der  andere Anschlag der Feder 63 durch eine  Stange 64 gebildet, ist, welche gegen die  Membran 61 anliegt.  



  Der Hebel 60     ist    im Sinne des Schliessens  des Ventils 59 ebenfalls belastet, und zwar  durch eine Belastung mittels der Membran 61,  welche Belastung durch den Druck im Raum  61b bestimmt ist, der durch eine     Leitung    65  mit einer Vorrichtung 111 verbunden ist,  in welcher ein Druck herrscht, der ein Mass  für die Drehzahl des     Niederdruckrotors    ist,  und durch eine mittels eines     Bourdon-Rohres     66 ausgeübte Belastung, welches Rohr an das       Kapillarrohr    25 und das     temperaturempfind-          liehe    Element 26 angeschlossen ist.  



  Der durch das     Ablassventil    59 abgezweigte       Fluidstrom    gelangt in eine Leitung 67, die  an die Saugseite .der Pumpe     515,        angeschlossen     ist. Es ist ersichtlich, dass beim Betrieb der  Anlage der Kolben '50 eine von den Drehzah  len des     Niederdruckkompressors    und des       Hochdruckkompressors        und;    von der     E.inlass-          temperatur    abhängende Stellung einnimmt.  



  Die beiden hydraulischen     Drehzahlfühlv        or-          richtungen    110 und 111 sind von gleicher  Bauart. Jede besitzt ein Element 68, das vom    zugeordneten Rotor der Anlage angetrieben  wird. Das     Rotorelement    68 ist in einer Kam  mer<B>6'9</B> angeordnet, in deren     Einlass        eine     Blende     69a    angeordnet     ist.    Jeder Einlass  führt zu einer Zweigleitung 70 der     Pumpen-          förderleitung    54.

   Das     Rotorelement    68 ist  hohl und enthält eine biegsame Membran 73,  welche zwei     Rätune    71, 72! voneinander  trennt. Der Raum 71     ist    gegen die Kammer  <B>6'9</B> hin offen, während der Raum 72     durch     Öffnungen 74 und ein Rohr 7-5 mit der     Ab-          strömleitimg    67 in Verbindung steht. Ferner  ist der Raum 72 durch eine     ventilgesteuerte     Öffnung 76 mit der Kammer 69 verbunden,  wodurch ein     Auslass    für die     Kammer    69  gebildet ist.

   Die Kammer     i69        ist    ferner durch  eine Leitung 80, in welcher zwei     hinterein-          andergeschaltete    Blenden      & 1    angeordnet sind--,  mit dem Rohr 75 verbunden. Die Öffnung  76     ist    durch ein     Ventilelement    77 gesteuert,  das am     einen    Ende eines     Armes    78     angeord-          riet        ist.    Der Arm 78 ist an seinem andern  Ende     mittels    einer Blattfeder 79 im Rotor  element 68 gelagert.

   Der Arm 78 liegt gegen  die biegsame Membran     73s    an, so     dass    er     durch     den in der Kammer 69 herrschenden Druck  im     Sinne        des        Öffnens    der Ventilöffnung 76       belastet        ist.    Wenn     dass        Rotorelement    68 an  getrieben wird, versucht der Arm 78 das       Ventilelement.    im Sinne des Schliessens der  Öffnung 76 zu bewegen.

   Wenn somit die  Drehzahl des     Rotorelementes        6,8        zunimmt,     wird der Ausfluss durch die     Öffnung    76 un  terbrochen,     lind    der Druck     in    der Kammer 68  nimmt zufolge der Drosselung     des        Stromes     aus der Kammer 69 in das Rohr 75 und  somit in die     Abströmleitung    67 zu.

   Der       DrLickimpuls    zur Belastung der Membran 61  wird dem Raum zwischen. den beiden Blenden  81 entnommen.     Demzufolge    wird die der Vor  richtung 110!     zugeordnete        Leitung    62 zwi  schen den beiden Blenden 81 an die Leitung  80 angeschlossen, während die der Vorrich  tung 111 zugeordnete Leitung 6-5 ebenfalls  zwischen den beiden Drosseln 81 an die Lei  tung 80     angeschlossen        wird.    Wie ersichtlich,  nimmt zufolge der     Zunahme    des Druckes in  der Kammer<B>9</B> mit     zunehmender    Drehzahl      des     zugeordneten    Rotors der durch die Vor  richtungen<B>110,

  </B> 111 auf die Membran 61 aus  geübte Druck mit zunehmender     Drehzahl    des  zugeordneten Rotors zu.  



  Die     Drehzahlfühlvorrichtungen   <I>1102</I> 111  können auch zur Abgabe eines Impulses zur  Steuerung der     Brennstoffpumpe    herangezo  gen werden, und zwar so, dass .ein Durch  brennen des     'iederdruckrotors    oder des Hoch  druckrotors verhindert wird, indem dieser  Impuls ein Drosseln der Brennstoffzufuhr  zu den     Injektoren        3a    bewirkt, wenn der eine  oder der andere der genannten Rotoren die  zulässige Drehzahl zu überschreiten droht.  



       Wenn    zum Beispiel die Brennstoffpumpe  eine Pumpe mit     einstellbarer    Schrägscheibe  82 ist, wobei diese .Schrägscheibe 82 mittels  eines Kolbens 83 eines Servomotors verstell  bar ist, kann die     Anordhung    derart     sein,        da.ss     die in den     Vorrichtungen    110 und<B>111</B> herr  schenden Drücke die     Stellung    des     Kolbens    83  im     Servomotorzylinder    bei Überschreiten der  zulässigen Drehzahl steuert.

     Beim gezeichneten Beispiel     trennt    der       Servomotorkolben    83 zwei     Kammern    84, 85  im     Serv        omotorzylinder.    Die Zylinderkammer  84 ist direkt an die     Pumpenförderleitung    64       angeschlossen,    während die Zylinderkammer  85 über     eine    Blende 86 mit der     Pumpenförder-          leitung    verbunden ist.

   Der Kolben 83 wird  durch eine in der Kammer 85     angeordnete     Feder 87 belastet, welche den Kolben 83  in seine der maximalen     Brennstofförderung     entsprechende Stellung zu verschieben sucht.  In diesem Fall kann der Druck im     Zylinder-          raum    85 durch Abzapfen von     Servofluidum          aus    dieser Kammer verändert werden.

   Beim  gezeichneten Beispiel     ist.    die     Anordnung    der  art, dass .die     in    den     Vorrichtungen        11.0    und       7.11    herrschenden Drücke zugeordnete An  zapföffnungen steuern.  



  Mit 88 sind     Anzapfkanäle    bezeichnet.  Jeder     Anzapfkanal    wird durch ein Ventil  element 89     gesteuert,    das am einen Ende  eines Hebels 90     angeordnet        ist.    Der Hebel 90       ist    im Sinne des Schliessens des     Ventils    89  durch eine     Feder    91     und        im.    Sinne des     Öff-          nens    des     Ventils    89     zwecks        Erhöhung    des An-         zapfstromes    durch eine 

  Membran     K2        belastet.     Die Membran 92 ihrerseits     ist        durch    den in  der zugeordneten     Vorrichtung   <B>110</B> bzw. 111  herrschenden Druck belastet. Die Membran  92 bildet, eine Wand     einer    Kammer 93,  welche durch eine Leitung '94 im einen Fall  mit der     Leitung    62: und im andern     Fall    mit  der Leitung     G5    verbunden ist.

   Die Kammer  95,     auf    der einen Seite der Membran 93 ist  mit der     Abströmleitiung    67     verbinden,    welche  zweckmässig zum     Einlass    der Brennstoff  pumpe 515     führt.    Eine Einstellfeder 96     ist    mit  ihrem einen Ende an einem einstellbaren  Anschlag 97 verankert, während das andere  Federende an der Membran 92. abgestützt     ist,     welche durch einen Druck belastet.     ist,    der  durch die     Drehzahl    des Hochdruckrotors be  stimmt ist.

   Durch     Einstellen    des     Anschlages     97 kann die maximale Drehzahl des Hoch  druckrotors eingestellt werden.  



  Die Brennstoffpumpe 5-5 saugt beim Be  trieb der Anlage Brennstoff aus einem     Brenn-          stofftank    9,8. Die     Brennstofförderleitung    54  der     1?-Lumpe    55     führt    zu den Brennstoff  injektoren     3ca    und enthält, ein     Drosselventil    99  und einen     Abstellhahn   <B>100.</B> Der     Druckabfall     im     Drosselventi1'99    und somit der Brennstoff  strom durch dieses Ventil bei jeder Ventil  einstellung     wird    durch eine barometrische  Steuervorrichtung     10'1    gesteuert.

   Da     diese    Vor  richtung an sich bekannt ist, soll sie hier  nicht näher beschrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gasturbinenanlage mit einem Niederdruck- kompressor, einemHochdruckkompressor, einer Verbrennungseinrichtung, einer Hochdruck turbine und einer Niederdruckturbin e, welche Aggregate in Strömungsrichtung hintereinandergeschaltet sind,
    wobei die Hochdruckturbine dem Antrieb des Hoch- druckkompressors und die Niederdrucktur- bine dem Antrieb des Niederdruckkompres- sors dient und bei welcher die Niederdruck- turbine mit einem Propeller antriebsverbun den ist, gekennzeichnet durch ein Anzapf- organ, durch welches im Niederdruckkom. pressor komprimierte Luft in die Atmosphäre, entweichen kann,
    und. durch Mittel zum Öffnen des Anzapforgans, wenn die Dreh zahl des Hochdruekkompressors gegenüber der Drehzahl des Niederdruckkompressors herabgesetzt wird, um ein Pumpen des Nie- d'erdruckkompressors zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine .Steuereinrichtung, die auf ein vorbestimmtes Verhältnis zwischen der Drehzahl des Hochdruckkompressors und der Drehzahl des Niederdruckkompressors an spricht, und welche Einrichtung das An zapforgan öffnet, wenn die Drehzahl des Niederdruckkompressors einen Wert über steigt., der durch das vorbestimmte Drehzahl verhältnis und die Drehzahl des Hochdruck- kompressors bestimmt ist.
    2. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die 'Steuer einrichtung zwei rotierende Vorrichtungen auf weist, von welchen jede zur Erzeugung eines Fluidumdruckes dient, der eine Funktion der Drehzahl der Vorrichtung ist, wobei die eine Vorrichtung mit.
    einer Drehzahl angetrieben wird,, welche der Drehzahl des Niederdruck- kompressors proportional ist, während die andere Vorrichtung mit einer Drehzahl an getrieben wird, welche der Drehzahl des Hoch druckkompressors proportional ist, sowie eine Druckansprechvorrichtung, welche dem Dif ferenzdruck aus den in den beiden Vorrich tungen erzeugten Drücken ausgesetzt ist und das Anzapforgan betätigt, wenn die Drehzahl des Niederdruckkompressors einen Wert über steigt,
    der durch das vorbestimmte Drehzahl verhältnis und die Drehzahl des Hochdruck- kompressors bestimmt ist. 3. Gastürbinenanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass die Druck- ansprechvorriehtung ferner durch eine Be- lastung belastet ist, welche im gleichen .Sinne wie diejenige wirkt,
    welehe eine Funktion der Drehzahl des Niederdruekkompressors ist. 4. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- ansprechvorrichttmg einer Belastung ausge setzt ist, welche mit zunehmender Temperatur der umgebenden Atmosphäre zunimmt und welche im gleichen Sinne wirkt wie die jenige- Belastung, welche eine Funktion der Drehzahl des Niederdruckkompressors ist.
    5. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druek- ansprechvorrichtung mittels eines Servomotors mit dem Anzapfdrgan gekuppelt ist, welcher Servomotor im Sinne des Öffnens des An zapforgans federbelastet ist, während er im Sinne des Schliessens des Anzapforgans durch eine Fluidum.belastung belastet ist, wenn die Drehzahl des Niederdruckkompressors unter einen Wert sinkt,
    der durch d'as vorbestimmte Drehzahlverhältnis und die Drehzahl des Hochdruckkompressors. bestimmt ist. 6. Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Servo motor einen Kolben mit einem Druckraum auf der. einen Kolbenseite aufweist, und dass die Druckansprechvorrichtung ein Anzapfventil zur Steuerung des Druckes im genannten Druckraum aufweist, 7.
    Gasturbinenanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die rotieren den Vorrichtungen über Getriebe durch den Niederdruckrotor bzw. den I3ochdruckrotor angetrieben sind und dass das vorbestimmte Drehzahlverhältnis durch die Übersetzungs- verhältnisse dieser Getriebe bestimmt ist, B.
    Gasturhinenanlage nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zum Verän dern des vorbestimmten Drehzahlverhältnisses in Abhängigkeit von der Temperatur der umgebenden Atmosphäre.
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