CH327729A - Verfahren zur Darstellung von Schwefelfarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von SchwefelfarbstoffenInfo
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- C09B49/00—Sulfur dyes
- C09B49/12—Sulfur dyes from other compounds, e.g. other heterocyclic compounds
- C09B49/122—Sulfur dyes from other compounds, e.g. other heterocyclic compounds from phthalocyanine compounds
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Description
Verfahren zur Darstellung von Schwefelfarbstoffen Es ist bekannt, grüne bis blaue Schwefel farbstoffe der Phthalocy aninreihe durch Ein- wIrkung von Reduktionsmitteln auf Phthalo- (,yaninsl @li'oeliloi#ide herzustellen.
Es wurde nun gefunden, dass bei der Ein wirkung von iIydroxyla.min bzw. Hydroxyl- amin liefernden Substanzen und von Chlor- sulfonsäure auf Phthaloey anine unter dem katalytischen Einfluss von Verbindungen der Elemente der 5. oder 6.
Gruppe des periodi schen Systems (wie Ammoniummolybdat oder Vanadinpentoxyd) bei Temperaturen von 100 bis l.50 Umsetziuigspro@dukt:e entstehen, die bei der Behandlung mit Reduktionsmitteln Schwefelfarbstoffe von in der Phthalocyanin- reihe bisher unbekannten grüngrauen bis blau grauen Farbnuancen liefern.
Der Farbton der aus dem Schwefelnatriumbad auf Baumwolle aufziehenden neuen Farbstoffe lässt sich durch Anderung der Konzentration dies Hydroxyl- amins im Umsetzungsgemisch weitgehend variieren.
Zweckmässig verwendet man Salze des Hy- di-oxyIamins wie das Hydrochlorid oder Sulfat usw. sowie seine Derivate, z. B. die verschie denen Hy droxylaminsulfosäuren, welche un ter den Reaktionsbedingungen in Hydroxyl- amin übergehen. Als Reduktionsmittel für die oben erwähnten Umsetzungsprodukte kommen vor allem Metalle oder reduzierende Metall- salze in Betracht, wie z. B.
Eisen, Zinkstaub, Stannoehlorid usw. Die mit den so erhaltenen Farbstoffen erzielten Färbungen besitzen gute Echtheitseigenschaften, insbesondere hervor ragende Lichtechtheit.
Beispiel .2 23 Teile Kupferphtha:loeyaniri und 0,23 Teile Ammoniummolybdat werden in 460 Teile Chlorsulfonsäure eingetragen.
Nach Zusatz von 26 Teilen Hydroxylaminsulfat wird das Gemisch auf 150 erwärmt und 2 Stunden bei der gleichen Temperatur gerührt. Die Re- aktionsmasse wird auf ein stark gerührtes Ge misch von 1380 Teilen Eis und 80 Teilen Eisenpulver gegossen. Nach 24stündigem Rüh ren bei 50 wird der schwarzgrüne Farbstoff abgesaugt und von Eisensailzen und Säuren durch Waschen befreit.
Das Produkt färbt Baumwolle aus dem Schwefelnatriumbad in grünstichig grauen Tönen mit guten Echt heitseigenschaften.
Beispiel <I>2</I> 23 Teile Kupferphthaloeyanin und 0,2 Teile Ammoniummolybdat werden in 342 Teile Chlorsulfonsäure eingetragen. Nach Zusatz von 26 Teilen Hydroxylaminsulfat erwärmt man auf 135 und rührt 2 Stunden bei der gleichen Temperatur. Die Reaktionsmasse wird auf ein Gemisch von 1030 Teilen Eis und 80 .Teilen Eisenpulver gegossen und sofort auf 90-95 erhitzt.
Nach 3stündigem Rühren bei der gleichen Temperatur wind wie in Bei spiel 1 aufgearbeitet. Die Farbnuance dieses Produktes isst. etwas grünstichiger als die des nach Beispiel 1 erhaltenen Farbstoffes.
Ersetzt man das in diesem Beispiel ver wendete Hydroxylaminsulfat durch 22 Teile Hydroxylamin.hydroehlorid, so erhält man den gleichen Farbstoff. Beispiel <I>3</I> 22,8 Teile Kobaltphthalocyanin und 0,2 Teile Ammoniiunmolybdat werden in 342 Teile Chlorsulfonsäure eingetragen. Nach Zusatz von 19,7 Teilen Hydroxylaminsulfat wird 2 Stunden bei 130 gerührt. Die Reaktionsmasse wird wie in Beispiel 2 der Reduktion unter worfen und aufgearbeitet.
Man erhält einen Farbstoff, der aus Schwefelnatriumlösung blaugrau auf Baumwolle aufzieht.
Verringert man die in obigem Beispiel an gegebene Menge Chlorsulfonsäure auf 295 Teile, so erhält, man den gleichen Farbstoff. Beispiel 22,8 Teile Koba.ltphth:alocyanin und 0,2 Teile Ammoniummolybdat werden in 312 Teile Chlorsulfonsäure eingetragen. Nach Zugabe von 22 Teilen Hydroxylaminhy drochlorid wird 2 Stunden bei 125 gerührt-. Die Reaktions masse wird auf ein Gemisch von 1030 Teilen Eis und 80 Teilen Eisenpulver gegossen.
Dann wird 30 Minnten bei 20 , 2 Stunden bei 50 bis 55 und, 1 Stunde bei 95 gerührt. Die Aufarbeitung erfolgt wie in den früheren Bei spielen beschrieben. Das erhaltene Produkt färbt. Baumwolle aus Schwefelnatriumlösung in blaugrauen Tönen.
Verwendet man statt der in vorstehendem Beispiel angegebenen Menge von 22 Teilen Hydroxylaminh@-droelilorid nur 16,6 Teile, so erhält man ein sehr ähnliehes Produkt. Beispiel <I>5</I> 92,8 Teile Nickelphthalocyanin und 0,2 Teile Ammoniummolvbda.t werden in 3.12 Teile Chlorsulfonsäure eingetragen. Nach Zusatz von 19,7 Teilen Hyd:roxylaminsttlfat. wird 2 Stunden bei 125 gerührt.
Der Ansatz wird auf ein Gemisch von 1380 Teilen Eis, 80 Tei len Eisenpulver und 300 Teilen konz. Salz säure gegossen und biss zur vollständigen Um.- setzung unter Temperatursteigerung auf 80 bis 90 gerührt. Das in üblicher 'Weise auf gearbeitete Produkt ist bezüglieh seiner Eigen schaften den in Beispiel 1 @u nd 2 genannten Substanzen sehr ähnlich.
Claims (1)
- PATEN TANSPR.U CH Verfahren zur Herstellung von Sehwefel- farbstoffen der Phthaloeyaninreihe, dadurch gek ennzeiehnet, dass man auf Phthalocyanine bei einer Temperatur von 100-150 Hydrox@-1- amin bzw.Hydroxy lamin liefernde Substanzen und Chlorsulfonsäure in Ge,enwar,t von Ver- bindun:;Ven der Elemente der \5.und 6. Gruppe des periodischen Systems einwirken lässt und die so erhaltenen Produkte mit. Reduktions mitteln behandelt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327729X | 1953-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH327729A true CH327729A (de) | 1958-02-15 |
Family
ID=6185265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH327729D CH327729A (de) | 1953-07-02 | 1954-06-30 | Verfahren zur Darstellung von Schwefelfarbstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH327729A (de) |
-
1954
- 1954-06-30 CH CH327729D patent/CH327729A/de unknown
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