CH327765A - Kegelaufstelleinrichtung - Google Patents

Kegelaufstelleinrichtung

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CH327765A
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Description


  Kegelaufstelleinrichtung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Kegelaufstelleinrichtung, deren Kegel je mit  dem einen Ende eines biegsamen Zugorgans       verbunden    sind, dessen anderes Ende an  einem Festpunkt elastisch nachgiebig ver  ankert ist, wobei die Zugorgane je über  mindestens eine Umlenkrolle laufen,     zwi-          sehen    welcher und der Verankerung ein für  alle Zugorgane gemeinsamer durch einen  mit Steuerungselementen zusammenwirkenden  Elektromotor angetriebener Mitnehmer ange  ordnet ist, der auf die Zugorgane drücken  kann, um dieselben nach unten auszulenken  und dabei die Kegel zu heben.  



  Gegenüber bekannten Einrichtungen der  erwähnten Art unterscheidet sich diejenige  gemäss der Erfindung dadurch, dass das Zug  organ jedes Kegels mit einem elektrischen  Steuerschalter in Wirkungsverbindung steht,  der hierdurch beim Umfallen des betreffenden  Kegels wenigstens vorübergehend betätigbar  ist, und dass der Antriebsmotor durch alle       Steuerschalter    über einen Relaissatz mit Ver  zögerung in Betrieb setzbar ist.  



  In der beigefügten Zeichnung sind meh  rere Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht. Es zeigt:  Fig. 1 den zum Aufstellen der Kegel und  zum Zurückstossen der Kugeln dienenden  Mechanismus halbschematisch im senkreehten  Schnitt, der in Längsrichtung der Kegelbahn  geführt ist,    Fig. 2 ein Schema, zur Erklärung der  Kurbelbewegungen,  Fig. 3 den obersten Teil eines einzelnen  Kegels mit dem zugehörigen Zugorgan im  senkrechten Schnitt,  Fig. 4 eine Führung eines einzelnen Zug  organs im sogenannten Karree des Kegelstell  mechanismus,  Fig. 5 eine Einzelheit von Fig. 1 in grö  sserem Massstab und von der entgegengesetz  ten Seite her gesehen,  Fig. 6 einen teilweisen Schnitt längs der  Linie VI-VI in Fig. 5,  Fig. 7 eine andere Einzelheit von Fig. 1 in  gegenüber dieser grösserem Massstab und teils  im Schnitt längs der Linie VII-VII in  Fig.

   8,  Fig. 8 teils eine Draufsicht zu Fig. 7 und  teils einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII  in Fig. 7,  Fig. 9 schematisch einen Querschnitt  durch die Kegelbahn mit Blick gegen den  Kegelstellmechanismus,       Fig.    10 eine Einzelheit von     Fig.    9 in grö  sserem Massstab,       Fig.    11 einen Querschnitt längs der Linie       XI-XI    in     Fig.    10,       Fig.    12 .das elektrische Schaltschema ge  mäss einer ersten     Ausführungsform    der     Ke-          gelba.hneinr        ichtung,

            Fig.    13 das elektrische     Sehaltschema    eines  andern Ausführungsbeispiels mit optischer  Anzeige der umgefallenen Kegel,      Fig. 14 das elektrische Schaltschema einer  Einrichtung mit optischer Anzeige der gefal  lenen Kegel und mit sogenanntem  Spick ,  Fig. 15 das elektrische Schaltschema eines  andern Ausführungsbeispiels der Einrich  tung mit optischer     Anzeige    der Anzahl der  jeweils gefallenen Kegel.  



  Die Kegel 100 einer Kegelbahneinrichtung  sind gemäss Fig. 1 einzeln mit dem einen  Ende eines zugeordneten, biegsamen Zug  organs 101 verbunden, das z. B. eine Schnur  aus Kunstharz sein kann. Gemäss Fig. 3 sind  die Kegel 100 in ihrem     obern    Teil hohl und  mit einem durchbohrten Zapfen 102 aus  nachgiebigem Material, wie z. B. Gummi, ver  sehen. Das zugehörige Zugorgan 101 geht  durch diesen Zapfen 102 hindurch und ist in  der Ausnehmung des Kegels 100 beim Um  fallender Kegel gegen schädliche Quetschung  und Abscherung geschützt.  



  Die Zugorgane 101 sind je durch eine  Büchse 104 hindurchgeführt, welche gemäss  Fig. 1 und 4 in einer horizontalen Platte 105  angeordnet und mit Hilfe einer zugehörigen  Mutter 106 befestigt ist. Die Büchsen be  stehen aus scheuerfestem Material, wie Kunst  harz, Pressstoff oder Bronze und sind in der  Platte 105 in bezug aufeinander gleich ange  ordnet wie die Standplätze der Kegel 100  auf der Kegelbahn. Die Platte 105 mit den  daran befestigten Seilführungen nennt man  auch Karree. Sie ist an einem Traggestell 107  befestigt, das auf nicht näher gezeigte Weise  am Ende der Kegelbahn in einigem Abstand  vom Boden befestigt ist.  



  Die Zugorgane 101 laufen über am Ge  stell 107 drehbar gelagerte Führungsrollen  108, 109 und 110, welche aus möglichst leich  tem Material, wie Leichtmetall oder Kunst  harz, bestehen     und    vorzugsweise auf Kugel  lagern gelagert sind, damit sie beim Umfallen  der Kegel 100 die Zugorgane 101 nicht  bremsen und verhältnismässig rasch auf die  Geschwindigkeit der Zugorgane beschleunigt  werden können.

   Die Ausbildung und     Lage-          rung    der     Führungsrollen    geht noch näher aus  den Fig. 5 und 6 hervor und wird mit Bezug    auf diese weiter unten näher     erläutert.    Das  von den Kegeln 100 abgekehrte Ende jedes  Zugorgans 101 ist in einem zugeordneten  Hebel 111 auf nicht näher dargestellte Weise  lösbar festgeklemmt. Sämtliche Hebel 111  sind schwenkbar auf     einer    waagrechten Achse  112 am Gestell 107 gelagert und stehen je  unter dem Einfluss einer Zugfeder 113, die  bestrebt ist, den betreffenden Hebel bis zu  einem Anschlag nach oben zu schwenken.  



  Am Traggestell 107 sind ferner zwei Stan  gen 115 zu beiden Seiten aller Zugorgane 101  mit Hilfe von Gelenkzapfen 116 schwenkbar  gelagert, derart, dass sie in vertikaler Rich  tung schwenken können. In Fig. 1 ist nur  die eine dieser Stangen 115 sichtbar, die par  allel zueinander verlaufen und an ihrem  freien Ende durch eine Achse 117 miteinan  der verbunden sind. Die Stangen 115 bilden  zusammen mit der Achse 117 einen     bügel-          förmigen    Schwenkhebel, der um eine waag  rechte Achse, welche durch die Gelenkzapfen  116 hindurchgeht, schwenkbar ist.

   Auf der  Achse 117 sind in den Bereichen der neun  Zugorgane 101 zylindrische Walzen 118 dreh  bar gelagert, welche beim Niederschwenken  des Hebels 115, 117 auf die Zugorgane 101  einwirken können und dann als Mutnehmer  für die Zugorgane dienen, um diese anzu  spannen. Fig. 1 zeigt, dass die Mitnehmer  walzen 118 zwischen den Fühlungsrollen 110  und den Klemmhebel 111 mit den Zugorganen  101 zusammenarbeiten können.  



  Auf dem Gestell 107 ist eine waagrechte  Welle 120 drehbar gelagert. Das eine Ende  derselben trägt ein Zahnrad 121, welches mit  einem     Ritzel    122 in Eingriff steht.. Das letz  tere sitzt. auf der Antriebswelle eines auf  dem Gestell befestigten Elektromotors     123.     Das     Zahnrad    121 ist     niit    einem Kurbelzapfen  124 versehen, der durch eine Pleuelstange  125 mit der benachbarten Stange 115 des  Schwenkhebels 115, 117 in Verbindung  steht. In analoger Weise ist die andere Stange  <B>115,</B> welche in     Fig.    1 nicht. sichtbar ist,       durch    eine Pleuelstange mit. einer zweiten  Kurbel in Verbindung, die auf dem andern  Ende der Welle 120 sitzt.

   Die Länge der      Pleuelstangen 125 liegt zwischen der ein  fachen     und    der doppelten Länge des Kurbel  armes, das heisst des Abstandes der Achse  des Kurbelzapfens 124 von der Achse der  Kurbelaehse 120.  



  Unterhalb der Platte 105 sind konzen  trisch zu den Führungsbüchsen 104 Zentrier  ringe 126 mit Hilfe von Halteorganen 127  befestigt.  



  Die Wirkungsweise des bisher beschrie  benen Mechanismus ist wie folgt: Wenn die  Kegel 100 aufgestellt sind, haben die Zug  organe 101 zwischen den Führungsrollen 110  und den Klemmhebeln 111 je eine nach  unten durchhängende Partie, wie deutlich  Fig. 1 zeigt. Beim Kegel befindet sich der  Sehwenkhebel 115, 117 ferner in einer hoch  gehobenen Lage. Die Kegel 100 können somit  praktisch ungehindert umfallen, wobei die  durehhängende Partie der betreffenden Zug  organe mehr oder weniger starb getreckt  wird. Nach dem Kegeln beginnt der Motor  123 auf weiter unten im Zusammenhang mit  der elektrischen Schaltung beschriebene Weise  zu drehen, derart, dass die Kurbel 121, 124  sieh im Sinne des in Fig. 1 angedeuteten  Pfeils bewegt.

   Mittels der Pleuelstangen 125  wird der Schwenkarm 115, 1,17 zuerst lang  sam und dann schneller nach unten gesenkt,  wobei die Mitnehmerwalzen 118 zuerst sanft  auf die Zugorgane 101 aufliegen und diese  zwischen den Führungsrollen 110 und den  Klemmhebeln 111, dann mit grösserer Ge  schwindigkeit nach unten auslenken. Die  Zugorgane 101 werden hierdurch angespannt  und die Kegel 100 in das Karree gehoben, bis  sie an den Zentrierringen 126 anstossen. Das  ist dann der Fall, wenn die Kurbelzapfen 124  die in Fig. 2 mit III bezeichnete Lage er  reicht.

   Da der Kurbelzapfen schon bald seine  untere Totpunktlage IV einnehmen wird, er  folgt die Abwärtsbewegung des     Sehwenk-          hebels    115, 117 in diesem Zeitpunkt nur mit  verhältnismässig kleiner     Geschwindigkeit,    so  dass die Kegel sanft in die Ringe 126 einge  zogen werden. Bis die Kurbelzapfen 124 ihre  untere Totpunktlage IV erreicht haben,  schwenkt der Hebel 115, 117 noch ein wenig    weiter nach unten. Hierbei werden die Zug  organe 101 angespannt und die Klemmhebel  111 entgegen dem Einfluss der zugeordneten  Federn 113 etwas nach unten verschwenkt.  Auf diese Weise ergibt sich, dass alle Kegel  100 sicher in die Zentrierringe 126 eingezogen  werden und die Zugorgane 101 dennoch nicht  übermässig beansprucht werden.  



  Wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2  mit. V bezeichnete Stellung einnehmen, so hat  der Druck auf die Zugorgane so weit nach  gelassen, dass die Klemmhebel 111 wieder  gegen ihren Anschlag anstossen und nachher  die Kegel 100 abgesenkt werden, indem der  Schwenkhebel 115, 117 sich nach oben be  wegt. Die Absenkbewegung der Kegel erfolgt  anfänglich wieder mit verhältnismässig ge  ringer Geschwindigkeit. Wenn die Kegel 100  auf dem Boden abgestellt sind, hebt sich der  Sehwenkhebel 115, 117 von den durchhängen  den Partien der Zugorgane<B>101</B> ab und be  weg sieh anschliessend mit grösserer Ge  schwindigkeit nach oben als während der Ab  wärtsbewegung nach unten.

   Sobald die Kur  belzapfen ihre in     Fig.    1 dargestellte obere       Totpunktlage    erreichen,     wird    der Motor 123  auf weiter unten beschriebene Weise still  gesetzt. Die Einrichtung befindet sieh jetzt  wieder in ihrer Ausgangslage.  



  Sollte aus irgendeinem Grunde einmal ein  umgefallener Kegel 100 irgendwo hängen  bleiben, oder sollten sich die Zugorgane       zweier    oder mehrerer umgefallener Kegel mit  einander verwickeln, so kann selbstverständlich  der oben beschriebene Ablauf nicht. störungs  frei erfolgen. Bei der     Abwärtssehwenkung     des Hebels 115,<B>117</B> wird dann ein steigender  Zug auf die Zugorgane der gehemmten Ke  gel ausgeübt werden. Dies kann jedoch nicht  zum Zerreissen der Zugorgane führen, da die  betreffenden     Klemmhebel    111 entgegen dem       Einfluss.    der Federn 113 nachgeben können.  Erst wenn einer oder mehrere dieser Klemm  hebel 111 in unzulässigem Mass nach unten  geschwenkt werden, erfolgt, ein automatisches  Abschalten des Motors 123.

   Um dies zu er  möglichen, befindet sieh unterhalb der       Kleinmliebel    111 eine waagrechte Stange 130,      deren Enden an zwei zusätzlichen Schwenk  hebeln 131 befestigt sind, welche mit einem  elektrischen Schalter 132 in Verbindung  stehen. Wird die Stange 130 durch Hebel  111 niedergedrückt, so wird der Schalter 132  betätigt, der seinerseits auf weiter unten be  schriebene Weise den Motor 123 ausser Be  trieb setzt, bis die unzulässige Zugbeanspru  chung der Zugorgane 101 nachlässt und dann  die Klemmhebel 111 unter dem Einfluss der  Zugfedern 113 wieder nach oben schwenken.  



  Gemäss den Fig. 1, 5 und 6 sind die Füh  rungsrollen 109 je mit Hilfe zweier Kugel  lager 135 auf einer Achse 136 gelagert,  welche an einer Winkelplatte 137 befestigt  ist. Jede Führungsrolle 109 trägt ein kleines  Zahnradritzel 138, mit welchem ein grösseres  Zahnrad 139 zusammengreift. Dieses befindet,  sich drehbar auf einer Büchse 140, die ihrer  seits drehbar auf einer an der Winkelplatte  137 befestigten Achse 141 gelagert ist. Mit  Hilfe einer die Büchse 140 umgebenden  Druckfeder 142 wird das Zahnrad 139 gegen  einen Flansch der Büchse 140 angepresst,  derart, dass sich eine Rutschkupplung zwi  schen dem Zahnrad 139 und der Büchse 140  ergibt. Die letztere ist mit einem Mitnehmer  stift 143 versehen, welcher bei Drehung der  Büchse im einen Sinn mit einem Betätigungs  organ 144 eines elektrischen Schalters 145 zu  sammenarbeitet.

   Dieser Schalter ist an einem  Winkelstück 146 befestigt und ist seinerseits  mit der Winkelplatte 137 verbunden. Am  Winkelstück 146 ist ferner ein Anschlag 147  festgeschraubt, welcher den Mitnehmerstift  142 am Bewegen im umgekehrten Sinn hin  dert.  



  Wenn ein Kegel umgeworfen wird, so  wird das betreffende Zugorgan 101 durch den  Kegel nachgezogen und hierbei die Führungs  rolle 109 im Sinne des Pfeils in Fig. 5 in  Drehung versetzt. Das Zahnrad 139 wird  daher in umgekehrtem Sinn in Drehung ver  setzt, wobei die Büchse 140 mitgenommen  wird, bis der Stift 142 das Betätigungsorgan  144 des Schalters 145 betätigt. Beim weiteren  Ablauf des Zugorgans 101 über die Rolle 109  wird die Büchse 140 an der weiteren Drehung    verhindert. Zufolge der Rutschkupplung zwi  schen dem Zahnrad 139 und der Büchse 140  kann die Rolle 109 aber praktisch ungehin  dert weiterdrehen. Die Übersetzung zwischen  dem Ritzel 138 und dem Zahnrad 139 sorgt  dafür, dass die auf die Rolle 109 ausgeübte  Bremskraft vernachlässigbar klein ist. Mit  Hilfe des Schalters 145 wird der Motor 123  auf weiter unten beschriebene Weise in Be  trieb gesetzt.

   Wenn nachher das Zugorgan  durch den Schwenkhebel 115, 117 angespannt  und der Kegel angehoben wird, so erfährt  die     Führungsrolle    eine Drehung entgegen  dem in Fig. 5 gezeichneten Pfeil. Der Mit  nehmerstift 143 bewegt sich dann nur so  weit, als es der Anschlag 147 gestattet.  



  Gemäss Fig. 1 ist am Traggestell 107 ein  zweiarmiger Kugelrückstosshebel 150 um eine  Achse 151 schwenkbar gelagert. Der nach  unten weisende Arm des Hebels 150 trägt  eine drehbar gelagerte Rolle 152 aus elastisch  nachgiebigem Material. Der andere Arm des  Hebels 150 ist gegabelt und schwenkbar mit  einer Hülse 153 verbunden, die längsver  schiebbar auf einer Stange 154 angeordnet  ist, deren eines Ende gelenkig mit dem Kur  belzapfen 124 des Zahnrades 121 in Verbin  dung steht. Die Hülse 153 weist einen Feder  teller auf, der gegen das eine Ende einer die  Stange 154 umgebenden Druckfeder 155 an  liegt.. Das andere Ende dieser Feder ist. gegen  einen auf der Stange 154 festsitzenden Feder  teller 156 abgestützt. Am freien Ende der  Stange 154 ist ferner eine Pufferfeder 157  angeordnet.

   Mit dem Hebel 150 ist eine Kol  benstange 158     schwenkbar    verbunden, die an  einem Kolben 159 festsitzt. Dieser ist in  einem schwenkbar am     Traggestell    107 gela  gerten Zylinder 160     versehiebbar,    der an sei  nem vom Hebel 150 abgekehrten Ende eine  verhältnismässig kleine     Lufteinlass-    bzw.     -aus-          lassöffnung    besitzt. Zylinder 160 und Kolben  159 wirken zusammen als     pneumatiseher     Puffer.  



  Gemäss den     Fig.    1 und 7 ist am     Kugel-          rüekstossliebel    150 ein Organ 161 mit. einer  Sperrnase 162     befestigt..    Mit dieser arbeitet      eine Klinke 163 zusammen, welche zwei zu  einander parallele Laschen 164 und eine da  zwischen drehbar gelagerte Rolle 165 auf  weist. Die Achse der Rolle 165 ist mit Hilfe  von Kugellagern 166 in den Laschen 164 ab  gestützt. Gemäss Fig. 7 und 8 ist die Klinke  763 mittels eines Bolzens 167 schwenkbar am  einen Arm 168 eines Winkelhebels gelagert,  der seinerseits mit Hilfe eines Bolzens 169  schwenkbar an einer Platte 170 gelagert ist.  Die letztere ist fest in einer Mauer oder am  Traggestell 107 verankert.

   Der andere Arm  171 des Winkelhebels 168, 171 bildet den  Anker eines Elektromagnetes 172, dessen  Kern 173 an der Platte 170 festgeschraubt  ist. Die Klinke 163 weist einen Mitnehmer  bolzen 174 auf, gegen welche der Hebelarm  168 fährt, wenn der Magnet 172 erregt wird,  so dass dann die Klinke 163 und der Hebel  arm 168 miteinander nach oben schwenken.  An der Platte 170 sind ferner zwei Anschlag  stifte 175 und 176 vorhanden, welche die  Aufwärtsbewegung der Klinke 163 bzw. die  Abwärtsbewegung des Hebelarmes 168 be  grenzen.  



  Im Boden ist ein elektrischer Schalter 177  eingelassen, der ein tellerförmiges Betäti  gungsorgan 178 aufweist, welches von einer       Kegelkugel    niedergedrückt werden kann,  wenn sieh diese Kugel in Rüekstosslage vor  der Rolle 152 des Hebels 150 befindet und  dieser     durch    die Klinke 163 zurückgehalten  ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung zum automatischen Rüekstossen  der Kugeln ist wie folgt: Beim Kegeln befin  den sieh die Teile in der in Fig. 1 und 7 ge  zeigten Lage. Die abgeschossene Kugel rollt  durch das geeignet gewählte Gefälle des     Bo-          clens    selbsttätig vor die Rolle 152 des Rück  stosshebels 150, wo sie durch ihr Gewicht den  Schalter 177 betätigt. Die Wirkungsweise  dieses Schalters ist weiter unten mit Bezug  auf das elektrische Schema beschrieben. Wenn  nach dem Umfallen der Kegel der Motor 123  zu laufen beginnt, wird durch den Kurbel  zapfen 124 die Stange 154 derart verschoben,  dass die Feder 155 zusammengedrückt wird.

      Der Federteller 156 bewegt sich nämlich mit  der Stange 154 in Fig. 1 nach rechts, während  der Hebel 150 durch die Klinke 163 gegen       Bewegung    gesichert ist     und    die Schiebehülse  153 dadurch im Raum nicht verschoben wer  den kann. Wenn sich der Kurbelzapfen 124 in  einer Lage zwischen den beiden in Fig. 2 mit  I und II bezeichneten Stellungen befindet, ist  die Feder 155 maximal gespannt. Jetzt kann  durch Erregung des Magnetes 172 der Hebel  150 ausgelöst werden. Beim Anziehen des  Ankers 171 bewegt sich der Hebelarm 168  etwas nach oben, wobei die Klinke 163 durch  den Mitnehmerbolzen 174 ebenfalls nach oben  bewegt wird. Sobald die Achse der Rolle 165  höher als die Oberkante der Nase 162 zu lie  gen kommt, hört die sperrende Wirkung der  Klinke 163 auf.

   Diese wird durch die Wir  kung der Feder 155 mittels der Nase 162  weiter nach oben geschnellt, soweit es der An  schlagstift 175 gestattet. Der frei gewordene  Hebel 150 schnellt unter dem Einfluss der  Feder 155 in die in     Fig.    1 strichpunktiert  gezeichnete Lage, wobei die Kugel mittels der  elastisch nachgiebigen Rolle 152     entsprechend     dem in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeil weg  geschnellt wird. Da. diese Rolle 152 drehbar       i    m Hebel 150 gelagert ist, wird die Kugel  nicht am     Abwälzen    auf ihrer Rollbahn 179  gehindert. Die überschüssige kinetische Ener  gie des     Rückstosshebels    150 wird durch den  pneumatischen Puffer 159, 160 und durch die  Pufferfeder 157 aufgefangen.

    



  Während der Bewegung des Kurbel  zapfens 124 von seiner in     Fig.    2 mit     II    be  zeichneten Stelle an wird die Stange 151 in       Fig.    1 nach links bewegt, wobei mit Hilfe  der Pufferfeder 1.57 der Hebel 150 in die  Ausgangslage     zurückgeschwenkt    wird. Die  Feder 155 ist dann praktisch vollständig  entlastet. Sobald die Rolle 165 der Klinke 163  auf die schräge Fläche der Nase 162 auf  läuft, wird die Klinke angehoben, bis die  Rolle 165 schliesslich hinter der Nase 162 ein  fallen und den Hebel<B>150</B> sichern kann.  



  Zur elektrischen und vollautomatischen  Steuerung der beschriebenen     Kegelbahnein-          riehtung    ist beispielsweise die in     Fig.    12 dar-      gestellte elektrische Schaltung vorgesehen.  Von den bereits beschriebenen Teilen findet  man hier den Elektromotor 123, den Kugel  rückstosshebel 150, die Klinke 163, den Elek  tromagnet 172 und den Schalter 177 mit zwei  Arbeitskontakten 177a und 177b. Der mit  Bezug auf Fig. 1 schon erwähnte Sicherheits  schalter 132 weist einen Arbeitskontakt 132a  und einen Ruhekontakt 132b auf. Die Schal  ter 145 (Fig. 1 und 5 und 6), von denen für  jedes Zugorgan 101 ein gesonderter vorhan  den ist, sind in Fig. 12 mit 1, 2, 3, ... 8, 9  bezeichnet entsprechend den neun Kegeln  100.

   Die in den strichpunktiert umrandeten  Feldern 190 und 191 eingezeichneten Ele  mente befinden sich alle in entsprechenden  Schaltkasten montiert in der Nähe des Ke  gelstell- und Kugelrückstossmechanismus ge  mäss Fig. 1 und 5-8. Auf der Achse 120  sitzen mehrere Nockenscheiben 201-205, die  elektrische Kontakte 211, 212, 213, 214a, 214b  und 215 steuern. Ferner ist ein Satz von Re  lais A, B, C, D, E, F und G vorhanden, deren  Kontakte mit a, b, b', c, d, e, f und g bezeich  net sind. Zur Steuerung des Motors 123 sind  zwei Schaltschütze H und J für Vor- und  Rückwärtslauf vorhanden. Die zugehörigen  Kontakte sind mit h, h', j und j' bezeichnet.  Ein Schaltkontakt 220 ist derart angeordnet,  dass er durch den Rückstosshebel 150 ge  schlossen wird, wenn dieser nach vorn  schnellt. Ein von Hand zu betätigender Um  schalter 221 weist die Kontakte 221a, 221b  und 221e auf.

   Ferner ist ein Hauptschalter  222 vorhanden, der ebenfalls von Hand zu  betätigen ist. Für den Anschluss der Speise  leitungen zum Motor 123 ist ein Dreiphasen  stecker 223 vorgesehen, während ein zweipoli  ger Stecker 224 zum Anschliessen von Trans  formatoren 225 und 226 an das Lichtnetz  dient. Der Transformator 225 dient zur Spei  sung eines Gleichrichters in Brückenschaltung  227, welcher eine     Steuergleichspannung    für  den Betrieb der Relais liefert. Der andere       Transformator    226 dient zur Speisung des  Wechselstromrelais A und ist für besonders  geringe Leerlaufverlustleistung gebaut. Fer  ner sind Verzögerungskondensatoren 228,    229, 230 und Verzögerungswiderstände 231,  232 und 233 vorgesehen.  



  An derjenigen Stelle, an der die kegeln  den Personen sich jeweils befinden, ist ein  Kommandokasten 193 vorhanden, der durch  ein dreiadriges Kabel 194 mit den Schalt  kasten 190, 191 in Verbindung steht. Der  Kommandokasten 193 enthält einen elektri  schen Schalter 240, der mit Hilfe eines Si  cherheitsschlüssels betätigt werden kann und  zur Inbetriebsetzung der Einrichtung dient.  Ferner ist. ein von Hand zu bedienender Um  schalter 241 vorhanden, der     wahlweise    in eine  Stellung für automatischen Betrieb, wie dar  gestellt, oder eine andere Stellung für Aus  schaltung des Automaten gebracht werden  kann.

   Ein weiterer, von Hand zu     betätigen-          der    Umschalter 242 ermöglicht das Einschal  ten .eines kleineren oder grösseren Verzöge  rungswiderstandes 243 bzw. 244.     Schliesslieh     weist der Kommandokasten 193 noch einen       Diuickknopfkontakt    245 auf.  



  Mit 20-27 und 40 sind     Anschlussklem-          men    bezeichnet, die zum Verbinden des Kom  mandokastens 193 mit den Schaltkasten 190,  191 sowie zur Verbindung der Schaltkasten  teile 190 und 191 untereinander dienen. Zwei  jeweils miteinander verbundene Klemmen  haben stets die Bleiehe Bezeichnung. Die  Klemmen 26 und 40 werden beim Ausfüh  rungsbeispiel gemäss     Fig.    12 nicht benützt,  aber für die Erklärung anderer     Ausführunas-          beispi.ele    benötigt werden.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der       beschrlebenen    elektrischen Einrichtung ist.  wie folgt:  Wenn der Hauptschalter 222 geschlossen  ist, liegt der Steuertransformator 226     primär-          seitig    am Lichtnetz. Schliesst man hierauf mit  Hilfe des zugehörigen     Schlüssels    den Schalter  240, so wird das Relais A erregt: Sekundär  wicklung des Transformators 226, Relais  wicklung A, Kontakte 20, Schalter 240, Kon  takte 21 und Transformator 226. Der Kontakt  a des Relais     d.    schaltet auch den Transforma  tor 225 an das Lichtnetz an. Die Einrichtung  ist nun zum Kegeln bereit.      Es wird angenommen, die beiden Sehalter  241 und 242 seien in der dargestellten Stel  lung.

   Beim Kegelschub fallen einige Kegel  um, wobei reit Hilfe der daran befestigten  Zugorgane die betreffenden Schalter l45 bzw.  1 ... 9 geschlossen werden. Dadurch wird das  Relais B mit einer Zeitverzögerung von bei  spielsweise zwei Sekunden erregt, in welcher  Zeit die Kegel vollständig fallen können. Es  ergibt sich der Stromkreis: +Pol des Gleich  richters 227,     Relaiswicklung    B, Klemmen 25,  Widerstand 233, Schalter 1...9, Klemmen  23, Klemmen 22, Schalter 241 und 242, Wi  derstand 243, Klemmen 21, -Pol des Gleich  richters. Die Verzögerung des Relais B ergibt  sieh durch die Ladezeit des Kondensators 230  über die Widerstände 233 und 243.  



  Der Relaiskontakt b schliesst den folgen  den Stromkreis: +Pol, Relaiswicklung F,  Kontakt 132b, Kontakt 221a, Kontakt 214a,  Relaiskontakt b, Relaiskontakt e, -Pol. Da  durch wird das Relais F erregt, dessen Kon  takt f den Stromkreis des Schaltschützes H  schliesst: + Pol, Wicklung H, Relaiskontakt  ,j', Relaiskontakt f, -Pol. Das Schütz H  wird somit erregt, und dessen Kontakte h  setzen den Motor 123 für Vorwärtslauf in  Betrieb.  



  Der Kegelstellmechanismus beginnt nun  aus der in Fig. 1 dargestellten Lage heraus  sieh zu bewegen, wie schon mit Bezug auf  diese Fig. 1 beschrieben worden ist. Sofort  nach Bewegungsbeginn der Welle 120 schliesst  die Noekenscheibe 203 den zum Relaiskontakt  b parallel liegenden Kontakt 213, so dass das  Relais F und das Schütz H erregt bleiben,  auch wenn das Relais B entregt wird. Dies  ist der Fall, wenn die Schalter 1...9 alle  wieder geöffnet haben, was durch das An  ziehen der Zugorgane in der vorher beschrie  benen Weise erfolgt.  



  Befinden sieh die Kurbelzapfen 124 zwi  schen den beiden in Fig. 2 mit I und II be  zeichneten Stellungen, so schliesst die Nocken  seheibe 202 den Kontakt 212. Wenn die Ke  gelkugel vorher auf das Betätigungsorgan des  Schalters 177 gerollt ist und durch ihr Ge  wicht dessen Kontakte 177a und 177b ge-    schlossen hat, so wird der Auslösemagnet 172  erregt: + Pol, Schalterkontakt 177a, Magnet  172, Kontakt 212, -Pol. Dadurch wird der  Rückstosshebel 150 freigegeben, so dass dieser  die Kugel an die     Abschussstelle    zurück  schnellt. Hat aus irgendeinem Grunde die  Kugel jedoch nicht rechtzeitig das Betäti  gungsorgan 178 des Schalters 177 erreicht, so  bleibt dessen Kontakt 177a offen und der  Stromkreis des Magnetes 172 unterbrochen.

    Wenn die Rückstossfeder 155 etwa maximal  gespannt     ist,    lässt die     Nockenscheibe    204 den  Kontakt     214a    in die     Offenstellung    gehen, wo  durch der Stromkreis des Relais F unter  brochen wird. Mittels des Schützes H wird  dann der Motor 123 stillgesetzt, bis die Kugel  auf das Betätigungsorgan 178 des Schalters  177 gerollt ist. Die Kugel betätigt dann die  Kontakte     177a    und     177b,    wobei der     Kontakt          177a    in der schön beschriebenen Weise den       Rückstoss    der Kugel herbeiführt.

   Der Kontakt  214b hat gleichzeitig mit dem     Stillsetzen     des Motors 123 den Stromkreis zum Relais C  über den Verzögerungswiderstand 232 ge  schlossen. Die     Aufladezeit    des     Kondensators     229 ist auf etwa drei Sekunden bemessen,  weshalb das Relais C erst     ,erregt    wird, nach  dem der Motor 123 zwei bis drei Sekunden  stillgestanden hat. In der     Zwischenzeit    findet  die Kugel immer genügend Zeit, um auf das  Betätigungsorgan des Schalters 177 zu rollen.  Wenn das Relais C erregt wird, schliesst sein  Kontakt c den Stromkreis des Relais F wie  der, wodurch das Schütz H erregt und der  Motor 123 wieder in Betrieb gesetzt wird.

   Das  letztere ist auch der     Fall,    wenn gar keine  Kugel in der vorgesehenen Zeit das Betäti  gungsorgan des Schalters 177 erreicht.  



  Wenn während des Stillstandes des Mo  tors 123 die Kugel auf das Betätigungsorgan  des Sehalters 177 rollt, so wird mittels des  Kontaktes 177b der Stromkreis des Relais F  sofort wieder geschlossen, schon bevor die an  gegebene Zeitspanne von etwa drei Sekunden  verflossen ist. Der Motor 123 wird dann schon  früher wieder in Drehung versetzt.  



  Ist der Rückstoss der Kugel schon erfolgt,  bevor     mittels,der        Nockenscheibe    204 der Kon-      takt 114a geöffnet wird, so wird der Motor  123 überhaupt nicht stillgesetzt. Dann  schliesst der Rückstosshebel 150 nämlich den  Kontakt 220, welcher den Kontakt 214a über  brückt.  



  Wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2  mit II bezeichnete Lage durchlaufen haben,  lässt die Nockenscheibe 202 den Kontakt 212  in die Offenlage zurückgehen, wodurch ein  Rückstossen der Kugel verunmöglicht wird,  für den Fall, dass dies noch nicht stattgefun  den haben sollte. Diese Massnahme ist dafür  vorgesehen, dass das Auslösen des Rückstoss  hebels 150 jeweils nur während einer gewissen  Zeitdauer erfolgen kann, innerhalb welcher  die Feder 155     wenigstens    annähernd maximal  gespannt ist.  



  Überschreitet beim Kegelstellen die Zug  kraft der Zugorgane 101 infolge gegenseiti  ger Verhängung von Kegeln den maximal zu  gelassenen Wert von z. B. 6 kg, so wird in  vorher schon erwähnter Weise der Sicher  heitsschalter 132 betätigt. Sein Ruhekontakt  132b unterbricht dann den Stromkreis des  Relais F, wodurch mittels des Schützes H der  Motor 123 stillgesetzt wird. Gleichzeitig  schliesst der Arbeitskontakt 132a den Strom  kreis des Relais E : + Pol, Relaiswicklung E,  Verzögerungswiderstand 231, Kontakt. 132a,  -Pol. Das Relais E wird mit einer Verzöge  rung von etwa 3 Sekunden erregt, was durch  die Aufladezeit des Kondensators 228 be  wirkt wird. Entwirren sich jedoch in der  Zwischenzeit die miteinander verhängten  Kegel, so sinkt sofort die Belastung der Zug  organe 101 derart, dass der Schalter 132 wie  der seine Ruhelage einnimmt.

   Sein Kontakt  132b schliesst den Stromkreis des Relais F  wieder, das seinerseits über das Schütz H den  Motor wieder in Betrieb setzt. Dauert die  unzulässige Belastung der Zugorgane jedoch  länger an, so wird das Relais E erregt, dessen  Kontakt e umschaltet und dabei den Strom  kreis des Relais F unterbricht und denjeni  gen des Relais C schliesst. Der ebenfalls im  zuletztgenannten Stromkreis liegende Kon  takt 211 wurde schon vorher durch die  Nockenseheibe 201 geschlossen, als das Heben    der Kegel effektiv begann. Der Relaiskontakt  g schliesst folgenden Stromkreis: + Pol,  Wicklung des Schützes J, Kontakt h' des  Schützes H, Relaiskontakt g, -Pol. Das  Schütz J wird demzufolge erregt, wobei sein  Ruhekontakt j' den Stromkreis zum Schütz H  unterbricht und die Kontakte ,j den Motor 123  für Rückwärtslauf in Betrieb setzen.

   Die  Kegel werden nun wieder abgesenkt, wobei  sie Gelegenheit haben, sich zu entwirren.  Wenn die Kegel bei der Abwärtsbewegung  den Boden berühren, lässt die Noekenscheibe  201 den Kontakt 211 in die Offenlage gehen,  wodurch der Stromkreis zum Relais C     unter-          broehen    und durch das Schütz J der Motor  123 stillgesetzt wird. Die unzulässige Zug  beanspruchung der     Zugorgane    lässt dann   oder gegebenenfalls schon früher - nach, so  dass der Schalterkontakt 132a sieh öffnet und  das Relais E entregt wird. Sobald dessen  Kontakt e umschaltet, wird der Stromkreis  des Relais F geschlossen, das seinerseits über  das Schütz H den Motor 123 wieder auf Vor  wärtsgang einschaltet.  



  Sollte die Verwicklung der Zugorgane  immer noch andauern, so wiederholen sich  die oben beschriebenen Vorgänge automatisch  so lange, bis die Verwicklung sich gelöst hat.  



  Sind die Kegel 100 richtig in das Karree  hinaufgezogen und dann auf den Boden ab  gestellt worden, so lässt die Noekenscheibe 203  den Schalter 213 in die Offenstellung gellen,  sobald die     Kurbelzapfen    124 ihre obere Tot  punktlag,e gemäss     Fig.    1 erreichen. Die: Ein  richtung ist dann wieder in ihrer     Anfanos-          lage,    und ein nächster Kegelschub kann er  folgen.    Wird eine     Kugel        geworfen,    ohne dass ein  Kegel fällt, so schaltet, wenn die Kugel das       Betätigangsorga.n    des     Sehalters    177 erreicht,  dessen     Kontakt   <I>177b</I> den.

   Stromkreis des     R#--          la.is    F ein: + Pol,     Relaiswicklung    F, Kontakt.       221a,        Sellalterkontakt    117b, Relaiskontakt e,  -Pol. Das Relais F setzt dann     mittels    des  Schützes H den Motor 123 für     Vorwärtslauf     in Betrieb, wonach sieh die oben     besellriebe-          nen    Vorgänge des     Rüelzstosses    der Kugel, des      Anhebens und Wiederabsenkens der Kegel  abspielen.  



  Wenn man am Kommandokasten 193 den  Schalter 242 umlegt, so wird an Stelle des  Widerstandes 243 der Widerstand 244 einge  schaltet. Dieser bewirkt eine grössere     Verzö-          gesang    der Erregung des Relais B, so dass der  Ablauf der oben beschriebenen Bewegsngen  nach jedem Kegelschub     erst    nach einer Zeit  spanne von z. B. vier Sekunden beginnt.  



  Es ist noch zu bemerken, dass das Relais  D bei der dargestellten Stellung des Schalters  241 dauernd unter Strom ist, aber nicht er  regt wird, weil jeweils der Widerstand 243  oder 244 vorgeschaltet ist.  



  Öffnet man am Kommandokasten 193 den  Schalter 241, so beginnt der Mechanismus  nach dem Kegelschub jeweils nicht selbst  tätig zu laufen, weil der Stromkreis des Re  lais B unterbrochen ist. Um den Mechanismus  in Betrieb zu setzen, muss dann der Druck  sehalter 245 von Hand betätigt werden. Das  Relais D wird dann über den folgenden  Stromkreis erregt: + Pol, Relaiswicklung D,  D,  Klemmen 22, Kontakt 245, Klemmen 21,  -Pol. Der Kontakt d des Relais D liegt par  allel zum Kontakt b und leitet dann an dessen  Stelle den Ablauf der Funktionen durch  Schliessen des Stromkreises für das Relais F  ein. Sobald die Achse 120 zu drehen begon  nen hat, schliesst die Nockenscheibe 203 den  Kontakt 213, welcher den Relaiskontakt d  überbrückt. Man kann nachher den Druck  kontakt 245 loslassen.  



  Um ein neues Zugorgan 101 anbringen  oder die Zugorgane frisch einrichten zu kön  nen, wird der Handschalter 221 betätigt. Da  durch wird das Relais F erregt: + Pol,     Re-          laiswieklung    F, Kontakt 132b, Schalterkon  takt 221b, Kontakt 215, Relaiskontakt e,  -Pol. Über das Schütz H wird somit der  Motor 123 für Vorwärtslauf eingeschaltet,  bis die Nockenscheibe 205 den Kontakt 215  in Offenlage gehen lässt. Dadurch wird der  beschriebene Stromkreis unterbrochen. Weil  der Sehalterkontakt 221a jetzt offensteht,  kann das Relais F auch nicht über die für den  automatischen Ablauf     benützten    Stromwege    erregt werden.

   Diese Stillsetzung des Mo  tors erfolgt bei einer solchen Stellung     des     Schwenkhebels 115, 117, die für das Anbrin  gen und Ordnen der Zugorgane am günstig  sten ist.     Wenn    diese Arbeiten beendigt sind,  legt man den Schalter 221 wieder in seine  ursprüngliche Lage um, wonach automatisch  der Motor 123 vorwärts läuft, bis die in  Fig. 1 gezeigte Ausgangslage des Mechanis  mus erreicht ist.  



  Beim Ausführungsbeispiel der Kegelbahn  einrichtung gemäss Fig. 9-11 ist an der Vor  derwand 250 des     Kegelstellmechanismus    ein  Signalkasten 251 befestigt. Dieser weist vorn  eine Mattscheibe 252 auf, hinter welcher eine  aus undurchsichtigem Material bestehende  Maske 253 angebracht ist. Diese weist  mehrere Ausschnitte auf, hinter welchen elek  trische Lampen 41, 42, ... 48 und 49 in der  Anordnung der Standplätze der Kegel 100       -,orhanden    sind. Ferner hat die Maske 253  einen kranzförmigen     Ausschnitt,    hinter wel  chem     mehrere    Lampen 254 angeordnet sind.

    Ein weiterer Ausschnitt der Maske 253 hat  die Form     eines    .     Glückschweinch.ens,    hinter  welchem eine     elektrische    Lampe 255 sich be  findet. Die zu den einzelnen Maskenausschnit  ten gehörenden Lampen sind voneinander  durch     Abschirmungswände    256 getrennt, wie  am deutlichsten     Fig.    10 erkennen     lässt.    Der  Signalkasten 250. enthält überdies zwei aku  stische Signalgeber 257 und 258, die elek  trische Glocken mit     unterschiedlichem    Ton  sein können. Das Ganze dient zur optischen  und akustischen     Anzeige    der jeweiligen Re  tultate eines Kegelschubes.  



  Die entsprechende elektrische Einrich  tung ist in     Fig.    13 gezeigt. Hier ist wieder  der Kommandokasten 193 zu finden, der  genau gleich wie in     Fig.    12     ausgebildet    ist,  ferner der     Schaltkastenteil    190, der ebenfalls  völlig mit demjenigen gemäss     Fig.    12 überein  stimmt.. An Stelle des     Schaltkastenteils    191 ist  hier ein anders ausgebildeter Teil 195 vor  handen, welcher mittels der Klemmen 23-27  mit dem Teil 190 in     Verbindung    steht. Von  letzterem sind nur die Relais<I>B</I> und<I>D</I> des  besseren Verständnisses wegen angedeutet.

        Im Schaltkastenteil 195 befinden sich  wieder die neun Schalter 1... 9, welche von  den Zugorganen 101 beim Umfallen der Kegel  geschlossen werden. Ferner sind die Signal  lampen 41 ... 49, 254 und 255 sowie die aku  stischen Signalgeber 257 und 258 im Schema  gemäss Fig. 13 zu finden. Weiters sind neun  Relais K1, K2, ... K8, K9 vorhanden, deren  Kontakte mit k1, k1', k1'', k2, k2', k2'' usw.  bezeichnet sind. Die Schaltung enthält ferner  einen Kontakt 216, der durch eine auf der  Welle 120 sitzende Nockenscheibe 206 betä  tigt wird, zwei von Hand zu betätigende  Schalter 260 und 261, einen Verzögerungs  kondensator 263 und zwei Verzögerungs  widerstände 264     und    265.  



  Die Wirkungsweise ist wie folgt: Wenn  bei einem Kegelschub einige Kegel umfallen,  so werden die entsprechenden Schalter 1 ... 9  geschlossen. Dadurch werden die entspre  chenden Relais K1 ... K9 erregt, z. B. über  folgenden Stromkreis: + Pol, Relaiswicklung  K1, Schalter 1, Kontakt 216, -Pol. Diese  Relais K1 ... K9 weisen je einen Selbsthalte  kontakt k1 ... k9 auf, der den zugehörigen  Schalter 1... 9 überbrückt. Wenn die Schal  ter 1 bis 9 später geöffnet werden, bleiben  die Relais El ... K9 gleichwohl erregt. Par  allel zu den Relaiswicklungen sind die Si  gnallampen 41...49 angeschlossen, so dass  die Lampen der umgefallenen Kegel jeweils  aufleuchten. Durch Erregung eines oder  mehrerer der Relais K1 ...

   K9 wird much der  Stromkreis des Relais B geschlossen: + Pol,       Relaiswicklung    B, Klemmen 25, Verzöge  rungswiderstand 265, geschlossene Kontakte  k1' ... k9', Klemmen 23 und dann gemäss  Fig. 12 Klemmen 22, Widerstand 243, Schal  ter 242, Schalter 241, Klemmen 21, -Pol.  Das Relais B wird mit der gewünschten Zeit  verzögerung erregt und dadurch der automa  tische Ablauf der mit Bezug auf Fig. 12 be  schriebenen Vorgänge eingeleitet. Kurz bevor  die Kurbelzapfen 124 nach einem Umgang  ihre obere Totpunktlage wieder erreichen,  lässt die Nockenscheibe 206 den Schalter 216  kurzzeitig in die Öffnungslage gehen, wobei  der Strombreis der Relais K1...K9 unter-    brochen wird und diese Relais entregt wer  den.

   (Die Schalter 1... 9 haben bekanntlich  schon kurz nach Beginn des Kegelstellvor  ganges durch das Anspannen der Zug  organe 101 wieder geöffnet.) Die Relais des  Schaltkastenteils 195 nehmen dann wieder  ihre ursprüngliche Stellung ein und die Si  gnallampen 41...49 löschen aus.  



  Werden in einem     Kegelschub    alle äussern  Kegel mit Ausnahme des sogenannten  Kö  nigs  umgeworfen, so werden alle acht Relais  K1 bis K8 erregt und deren Kontakte k1''  bis k8'' geschlossen. Es schliesst sich der  Stromkreis: + Pol, Schalter 260, Signallam  pen 254 und Signalgeber 257, Ruhekontakt  k9''', Kontakte k9'', k8'', ... k1'', -Pol. Da  durch werden die     Signalgeber    254 und 257  in Betrieb gesetzt. Die Lampen 254 zeigen  optisch den sogenannten  Kranz  an.  



  Wenn in einem Kegelschub sämtliche neun  Kegel umgeworfen werden, so ergibt sieh ein  analoger Stromkreis über alle Relaiskontakte  k1'' bis k9'' zu den Signalgebern 255 und 2.58,  welche die Erzielung eines     sogena.nnten         Ba-          belis     anzeigen. Der Ruhekontakt k9<B>'</B> unter  bricht. dabei den Stromkreis der zur Anzeige  des  Kranzes  dienenden Signalgeber 254  und 257.  



  Durch Öffnen der beiden Schalter 260  und 261 von Hand, können die     Signalgeber     254, 255, 257 und 258     wahlweise    ausser Be  trieb gesetzt werden.  



  Das beschriebene     Ausführungsbeispiel    hat  gegenüber demjenigen gemäss     Fig.    12 den  Vorteil der optischen Anzeige der jeweils       umgeworfenen    Kegel.  



  Es ist noch zu     bemerken,-    dass durch den       Ruhekontakt        b'    beim     Einregen    des Relais B  jeweils der     Verzögerungskondensator    263 und  der     Verzögerungswiderstand    264 abgeschaltet  werden, damit die     Entregung    des Relais B  nicht auch verzögert ist.  



  Das in     Fig.    14 und     teils    auch in     Fig.    5  und 6 veranschaulichte     Ausführungsbeispiel     unterscheidet sich von dem soeben beschrie  benen durch eine     weitere        Z'ein,ollkommnun'-.     An Stelle des     Schaltkastenteils    195 ist. ein an  derer 7.96 vorhanden. Dieser weist wieder die      gleiehen optischen und akustischen Signal  geber 41 ... 49, 254, 255, 257 und 258 auf,  ferner die     zugehörigen    Handschalter 260 und  261 sowie den durch die Nockenscheibe 206  betätigbaren Kontakt 216. An Stelle der  neuen Relais K1 ... K9 sind hier neun andere  Relais N1 ...

   N9 vorhanden, die aber teils die  gleichen Funktionen ausüben wie die Relais  K 1 ... K9 des vorigen Beispiels. Die durch  die Zugorgane betätigten Schalter 1... 9 die  nen hier nicht mehr zum Einschalten der  Selbsthalterelais N1 ... N9, sondern sie befin  den sieh in den Stromkreisen von neun zu  sätzlichen Relais P1 ... P9, die wieder einen  Teil der Funktionen der Relais K1 ... K9 des  vorigen Beispiels übernehmen. Die Kontakte  dieser Relais sind analog zu vorher mit n1,  n1', u1'', n2, n2', n2'' ... p1, p1', p1'' ... usw.  bezeichnet. Ein weiteres Relais V hat neun  Umsehaltekontakte v1, v2, ... v9. Ferner sind  Relais R, S, T und U vorhanden, deren Kon  takte mit r, s, t, t', u und u' bezeichnet sind.

    Ein Kontakt 217 ist durch eine auf der  Achse 120 sitzende Nockenscheibe 207     betä-          tigbar.    Zur Verzögerung der Erregung des  Relais B sind ein Kondensator 230 und ein  Widerstand 233 vorhanden, während für die  Verzögerung der Entregung der Relais R, S  und T weitere Kondensatoren 270, 271 und  273 diesen Relais parallel geschaltet sind. Als  Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels sind  ferner neun Elektromagnete M1 ... M9 vor  handen, die je zur Betätigung einer     Klemm-          v    orrichtung für ein jedes der Zugorgane 101  bestimmt sind.  



  Eine einzelne dieser     Klemmvorrichtungen     ist in Fig. 5 und 6 sichtbar, zusammen mit  dem zugehörigen Magnet M. An der Winkel  platte 137, an welcher auch die Führungs  rolle 109 gelagert ist, befindet sieh eine fest  stehende     Klemmbacke    275, welche das betref  fende Zugorgan 101 oben übergreift. Die  Klemmbacke 275 ist aus einem an der Win  kelplatte 137 festgeschraubten Winkelstück  276 und einer nachgiebigen Gummimanschette  277 gebildet, welche über den vorspringenden  Schenkel des Winkelstückes geschoben ist.  Unterhalb des Zugorgans 101 ist eine zweite    Klemmbacke 278 um einen Bolzen 279       schwenkbar    gelagert, der an der Winkelplatte  137 befestigt ist. Diese Klemmbacke besteht  aus einem Klotz 280 und einem nachgiebigen  Gummibelag 281.

   Mit Hilfe eines Lenkers  282 ist die Klemmbacke 278 mit dem Anker  283 des Elektromagnetes M gekuppelt, dessen  Kern 284 an der Winkelplatte 137 fest  geschraubt ist.  



  Durch Erregung des Magnetes M kann die  Klemmbacke 278 nach oben gegen die fest  stehende Klemmbacke 275 geschwenkt wer  den, wobei das Zugorgan 101 zwischen den  Backen 278 und 275 eingeklemmt wird. Die  Klemmvorrichtung ist selbsthemmend für Be  wegungen des Zugorgans 101, welche die  Rolle 109 im Sinne des in Fig. 5 eingezeich  neten Pfeils antreiben. Der Magnet M kann  dann     entregt    werden, ohne dass die     Klemm-          wirkung    verlorengeht. Bewegt sich das Zug  organ 101     hingegen    im entgegengesetzten  Sinn, so wird die Backe 278 in lösendem Sinn  mitgenommen und die Klemmvorrichtung bei       entregtem    Magnet     .1T    gelöst.  



  Gemäss     Fig.    14 ist der Kommandokasten  193 durch einen Teil 197 erweitert, welche  einen von Hand zu betätigenden Schalter 290  zum wahlweisen Ein- und Ausschalten der  zusätzlichen Automatik, einen doppelpoligen  Schalter 291 mit zwei Kontakten     291a    und       291b    sowie neun einzeln     betätigbare    Schalter  11, 12 ... 19 aufweist. Ferner ist ein -Wider  stand 292 vorhanden. Ein zehnadriges Kabel  198 verbindet die     Anschlussklemmen    30, 31,  32 ... 39 des     Kommandokastenteils    197 und  des     Scha.ltkastenteils    196. Mit dem Kasten  193 ist der Teil 197 über     Anschlussklemmen     40 verbunden.  



  Die beschriebene Einrichtung ermöglicht  ausser der optischen bzw. akustischen Anzeige  der jeweils umgeworfenen Kegel den so  genannten  Spick  beim     Kegelspiel,    bei wel  chem die gefallenen Kegel jeweils entfernt       werden    und weiter gekegelt wird, z. B. bis  sämtliche Kegel gefallen sind.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  wie folgt: Befinden sich die Schalter 290 und      291 in der in Fig. 14 dargestellten Lage, so  ist die Einrichtung für vollautomatischen   Spick  eingestellt. Das Relais U wird dann  über den folgenden Stromkreis erregt: + Pol,  Relaiswicklung U, Klemmen 29, Kontakt  221c, Klemmen 30, Widerstand 292, Schal  ter 290, Klemmen 40, -Pol. Die Wicklung  des Relais V liegt parallel zu derjenigen des  Relais U, ist aber für eine höhere Arbeits  spannung     dimensioniert    als diese. Durch den  Vorschaltwiderstand 292 wird nämlich die       Spannung    an den Relaiswicklungen U und V  so weit herabgesetzt, dass wohl das Relais U,  nicht aber das Relais V erregt wird.

   Die Re  laiskontakte     u    und<I>u'</I> sind somit geschlossen,  was vorläufig aber noch ohne Einfluss auf  die Stromkreise ist.  



       Wenn    nun bei einem     Kegelschub    durch  Umfallen der entsprechenden Kegel z. B. die  Schalter 1, 2 und 8 geschlossen werden, so  werden die Relais P1, P2 und P8 erregt, so  lange die Schalter 1, 2 und 8 geschlossen sind.  Die Relaiskontakte p1', p2' und p8' schliessen  in     Parallelschaltung    den     Erregerstromkreis     des Relais B, das wie beim vorherigen     Aus-          führungsbeispiel    mit einer Verzögerung an  zieht, wodurch der Motor 123 indirekt in Be  trieb gesetzt wird, wie vorher beschrieben.

    Durch die Relaiskontakte p1,<I>p2</I> und p8  werden auch die Erregerstromkreise der Re  lais N1, N2 und N8 geschlossen: + Pol, Klem  men 24, Wicklung N1, Relaiskontakt v1, Re  laiskontakt p1, Relaiskontakt t, Relaiskontakt  u, Klemmen 27, -Pol (und analog für die  Relais N2 und N8) . Die den Relaiswicklungen  N1, N2 und N8 parallel geschalteten Signal  lampen 41, 42     und    48 werden dadurch eben  falls eingeschaltet zur optischen Anzeige des  Kegelschubresultates. Die Relaiskontakte n1',  n2' und n8' bewirken Selbsthaltung der Re  lais N1,<I>N2</I> und N8, auch für den Fall, dass  die Relais P1, P2 und P8 beim Beginn des  Kegelstellens wieder entregt werden. Die     Si-          gnallampen    41, 42 und 48 bleiben über die  Kontakte n1', n2' und n8' ebenfalls einge  schaltet.

   Wenn die Kurbelzapfen 124 ihre  untere Totpunktlage IV erreichen und die  Kegel vollständig in das Karree hochgezogen    sind, wird durch die Nockenscheibe 207 der  Kontakt 217 geschlossen, wodurch die Ma  gnete M1, M2 und M8 zum Betätigen der  entsprechenden Klemmvorrichtungen erregt  werden. Zum Beispiel für den Magnet M1 er  gibt sich der Stromkreis: + Pol, Kontakt 217,  Magnet M1, Relaiskontakt n1'', Relaiskontakt  t', Relaiskontakt u', Klemmen 27, -Pol. Die  den Schaltern 1, 2 und 8 entspreehenden Ke  gel können daher nicht nach unten gehen,  während die übrigen Kegel auf ihre Stand  plätze     abgesenkt    werden.

   Die Magnete     1I1,     312     und        1178    werden nur kurzzeitig erregt;  die zugehörigen Klemmvorrichtungen bleiben  wegen der     Selbsthemmung    aber in Wirkung.  



  Kurz bevor die Kurbelzapfen 124 wieder  ihre obere     Totpunktlage    erreichen,     lä.sst    die       Nockenscheibe    206 den Kontakt 216 vorüber  gehend in die     Offenlage    gehen, was aber ohne  Einfluss auf die immer noch erregten Relais  <I>N1, N2</I> und NS bleibt, weil der Kontakt 216  durch die beiden Relaiskontakte<I>t.</I> und     1c    über  brückt ist.  



  Werden bei einem zweiten     Keglschub     weitere vier Kegel umgeworfen, denen z. B.  die Kontakte 3 bis 6 zugeordnet sind, so  werden vorübergehend die Relais P3 bis P6  erregt, welche. ihrerseits die     Erregung    der       Selbsthalterelais    N3 bis N6 in der vorher er  läuterten     Weise    herbeiführen. Dann leuchten       zusätzlich    zu den bereits brennenden Signal  lampen noch die weiteren Signallampen     -13     bis 46 auf.

   Die zu Fall gebrachten Kegel wer  den durch die     zugeordneten    Klemmvorrich  tungen ebenfalls in der hochgehobenen Lage  festgeklemmt, so dass nur noch die zwei Kegel  auf ihre Standplätze abgesenkt werden, die  den Schaltern 7 und 9 entsprechen.  



  Der Kegelschub kann in analoger Weise  weitergehen, bis sämtliche Kegel     umgefallen     sind und zuletzt, alle Signallampen 41 bis 49  brennen. Dann sind alle neun Relais N1 bis  N9 erregt, und deren Kontakte.     7i1    bis     n9,    die  alle in Reihe liegen, schliessen folgenden  Stromkreis: + Pol, Relaiswicklung T, Relais  kontakt     v,    Relaiskontakte     n1   <I>... n9,</I> Kontakt  216, Klemmen 27, -Pol. Dadurch     wird    das  Relais<I>T</I> erregt, dessen Kontakt<I>t'</I> .den Strom-      kreis der Magnete M1 ... M9 unterbricht.

    Wenn durch die Nockenscheibe 207 der Kon  takt 217 geschlossen wird, werden die Ma  gnete M1...M9 daher nicht erregt, und alle  Kegel können somit auf ihre Standplätze ab  gesenkt werden. Kurz bevor die Kurbelzapfen  124 ihre obere Totpunktlage erreichen, lässt  die Nockenscheibe 206 vorübergehend den  Kontakt 216 in die Offenstellung gehen, wo  durch die     Erregerstromkreise    sämtlicher  Selbsthalterelais N1 bis N9 unterbrochen und  diese Relais entregt werden. Gleichzeitig wer  den auch die Signallampen 41 bis 49 ausge  löscht. Wenn sieh die Relaiskontakte n1 bis n9  öffnen, wird auch der Stromkreis des Relais  T unterbrochen, das mit einer durch den Kon  densator 273 gegebenen Verzögerung abfällt.  



  Werden in einem einzigen Kegelschub acht  Kegel entsprechend den Schaltern 1 bis 8  umgeworfen, so schliessen die in Reihe mit  einander liegenden Relaiskontakte p1'' bis  p8'' vorübergehend den folgenden Strom  kreis: + Pol, Relaiswicklung R, Ruhe  kontakt p9''', Relaiskontakte p8'', p7'' ... p1'',  Klemmen 27, -Pol. Dadurch wird das Re  lais R erregt, dessen Kontakt r die den so  genannten  Kranz  anzeigenden Signalgeber  254 und 257 in Betrieb setzen, sofern der zu  gehörige Handschalter 260 geschlossen ist.  Wenn beim Anziehen der Zugorgane 101 die  Relais P1 bis P8 entregt werden, wird auch  der Stromkreis des Relais R unterbrochen,  das aber nur mit einer durch den Kondensa  tor 270 gegebenen     Verzögerung        entregt    wird,  so dass die Signalgeber 254 und 257 einige  Sekunden wirksam bleiben.  



  Werden alle neun Kegel in einem einzi  gen Kegelschub umgeworfen, so wird über die  Relaiskontakte p1'' bis p9'' das Relais S er  regt, das seinerseits die Signalgeber 255 und  258 einschaltet, sofern der zugehörige Hand  sehalter 261 geschlossen ist. Durch den Ver  zögerungskondensator 271 wird erreicht, dass  auch diese Signalgeber noch einige Sekunden  wirksam bleiben, nachdem die Relais P1 bis  P9 schon entregt worden sind. Der Ruhe  kontakt p9''' unterbricht beim Erregen des  Relais S jeweils den Stromkreis zum Relais R.    Legt man am Kommandokasten 197 den  Sehalter 291 in die andere     Schaltstellung    um,  so wird der Vorschaltwiderstand 292 im  Stromkreis der beiden Relais U und V über  brückt.

   Die Spannung an den Wicklungen  dieser Relais ist daher jetzt bedeutend höher       als    im vorigen Fall, was zur Folge hat, dass  sowohl das Relais U als auch das Relais V  erregt werden. Das letztere unterbricht mit       seinem    Ruhekontakt     v    den     Erregerstromkreis     zum Relais T und die Relaiskontakte v1 bis  v9 schalten die Relaiswicklungen N1 bis N9  von den Kontakten n1' bis n9' und p1 bis p9  ab, um sie dafür mit den Schaltern 11 bis 19  des Kommandokastens 197 zu verbinden. Die  Einrichtung ist nun für den sogenannten   Spick durch Handebetätigung  eingestellt.  



  Die Wirkungsweise ist jetzt wie folgt:  Werden am Kommandokasten 197 beispiels  weise die Schalter 11, 13 und 14 geschlossen,  so werden die Relais     N1,    N3 und N4     erregt     und zugleich die Signallampen 41, 43 und 44  eingeschaltet. Für das Relais N1 z. B. ergibt  sich der Stromkreis: + Pol, Relaiswicklung       1V1,    Relaiskontakt     v1,    Klemmen 31,     Schalter     11, Schalter     291a,    Schalter 290, -Pol.

   Wenn  nachher durch Betätigung des Druckschalters  245 am Kommandokasten 193     (Fig.    12) der       Kegelstellmechanismus    für eine     Umdrehung     .der Welle 120 in Betrieb gesetzt wird, wer  den die Magnete H1,     1123    und 114 erregt,  sobald die     Nockenscheibe    207 den Kontakt  217 schliesst. Die     .entsprechenden    Kegel Nr. 1,  3 und 4 werden somit in hochgehobener Stel  lung festgeklemmt, so dass nur die übrigen  sechs Kegel auf ihre Standplätze     abgesenkt     werden.

   Durch entsprechende     Betätigung    der  Schalter 11 bis 19 am Kommandokasten 197  ist es also möglich, durch Fernsteuerung  wahlweise irgendwelche Kegel in hochgezo  gener Lage festzuklemmen. Diese Betriebs  möglichkeit wird insbesondere beim Üben des  Kegelschubes von Nutzen sein. Es ist noch  zu bemerken, dass das Relais T zufolge Erre  gung des Relais V beim Drehen der Nocken  scheibe 206 nicht erregt werden kann. Sofern  sämtliche neun Schalter 11 bis 19 am Kom  mandokasten 197 geschlossen sind, bleiben      somit sämtliche neun Kegel in hochgezogener  Lage festgeklemmt.  



  Der Handschalter 221 im Schaltkastenteil  190 weist einen Kontakt 221e auf, welcher  den Erregerstromkreis der Relais U und V  zu unterbrechen gestattet, wenn der Schalter  221 zwecks Einziehens neuer Zugorgane 101  oder zwecks Ausriehtens derselben umgelegt  wird. Dadurch wird verhindert, dass bei die  ser Arbeit die Magnete M1. .. M9 erregt und  die Zugorgane festgeklemmt werden, sofern  am Kommandokasten 197 der Schalter 291  auf  Spick mit Handbetätigung  umgelegt  ist und einzelne der Schalter 11 bis 19 ge  schlossen sind.  



  Wenn man den Schalter 290 am Kom  mandokasten 197 öffnet, ist die Einrichtung  für die gleichen Funktionen geeignet, wie sie  mit Bezug auf Fig. 13 beschrieben worden  sind. Die Relais U und V sind dann nicht er  regt, so dass die Magnete M1 bis M9 in kei  nem Fall erregt werden können und die Re  laiskontakte v1 bis v9 die in Fig. 14 gezeigte  Lage behalten. Fallen bei einem Kegelsehub  einzelne oder alle der Kegel um, so werden       mittels    der entsprechenden Zugorgane die zu  gehörigen Schalter 1, 2...9 geschlossen und die  mit diesen verbundenen Relais P1, P2 bis P9  erregt. Über die geschlossenen Relaiskontakte  p1', p2' bis p9' wird das Relais B mit Verzöge  rung erregt und der Mechanismus in der Folge  eingeschaltet.

   Die geschlossenen Relaiskon  takte p1, p2 ... p9 schliessen die Erreger  stromkreise der entsprechenden Selbsthalte  relais N1, N2 ... N9 und schalten die Signal  lampen 41, 42 ... 49 ein. Kurz vor Beendi  gung des Kegelstellvorganges lässt die     Nocken-          Scheibe    206 den Schalter 216 vorübergehend  öffnen, wodurch die Stromkreise der erreg  ten Selbsthalterelais N1 ... N9 unterbrochen  und diese Relais entregt werden, wobei auch  die Signallampen 41 ... 49 auslöschen.  



  Das in Fig. 15 dargestellte Ausführungs  beispiel der     Kegelbahneinrichtung    unterschei  det sich von demjenigen gemäss Fig. 13 nur  durch eine andere Ausbildung des zur opti  schen     Anzeige    des Kegelresultates dienenden  Apparateteils. An Stelle des in Fig. 13 ge-    zeigten Schaltkastenteils 195 ist ein anderer  vorhanden, der in Fig. 15 mit 199 bezeichnet  ist. Er weist die Schalter 1 bis 9 auf, die je  durch eines der Zugorgane 101 betätigt wer  den können. Mit jedem dieser Schalter ist ein  Widerstand 51, 52 ... bzw. 59 in Reihe ge  schaltet. Es haben alle diese Widerstände den  gleichen elektrischen Widerstandswert. Sie  stehen mit der einen Wicklung eines Brücken  relais X in Verbindung, das zwei einander  entgegenwirkende Wicklungen aufweist.

   Die  andere dieser Wicklungen ist mit neun Wi  derständen 61 bis 69 verbunden, die an Kon  takte eines Schrittschalters 300 angeschlossen  sind. Die beiden Widerstände 51 und 61 sind  einander elektrisch gleich. Der Widerstand  62 hat denselben Wert, wie die     Parallelschal-          tung    von zweien der Widerstände 51 bis 59,  der Widerstand 63 hat den gleichen Wert, wie  die Parallelschaltung von dreien der Wider  stände 51 bis 59 usw. Der Widerstand 69 hat  den gleichen Wert wie die Parallelschaltung  sämtlicher Widerstände 51 bis 59.  



  Der Schrittschalter 300 kann in an sieh  bekannter Weise durch einen Drehmagneten       yTr    schrittweise     betätigt    werden. Mit dem  Anker dieses Drehmagnetes     IV    ist noch ein  Ruhekontakt w verbunden. Mit dem Schritt  schalter 300 ist eine kreisrunde Scheibe 301  starr gekuppelt, welche transparente Ziffern  0, 1, 2 ... 9 trägt., deren Teilung derjenigen der  feststehenden Kontakte des Schrittschalters  300 entspricht. Im Bereich der Scheibe 301 be  findet sich eine elektrische Lampe 302, welche  imstande ist, jeweils eine der Ziffern 0, 1 bis  9 zu beleuchten und -dadurch für die Kegel  spieler sichtbar zu machen. Zum Beispiel  können diese Ziffern einzeln auf eine Matt  scheibe projiziert werden.  



  Der     Sehaltkastenteil    199 enthält     ferner     ein Relais Y und ein Relais Z, deren Kon  takte mit y, z und z' bezeichnet sind. Zur  Anzugsverzögerung des Relais Y sind ein  Kondensator 303 und ein Widerstand 304  vorhanden     und    für die verzögerte     Erregung     des Relais B ein Kondensator 230 und ein  Widerstand 233. Auf der Welle 120 des     Ke-          gelstellmeehanismus    sitzen ferner zwei Nocken-      Seheiben 208 und 209, die zum Betätigen von  Kontakten 218u, 218b und 219 dienen.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein  richtung ist wie folgt: Werden bei einem Ke  gelschub z. B. die Schalter 1, 4 und 5 ge  schlossen, so werden die drei Widerstände  51, 54 und 55 miteinander parallel geschal  tet und zugleich das Relais X erregt: + Pol,  Schalter 1, 4, 5 und Widerstände 51, 54, 55,  linke Wicklung des Relais X, Kontakt 218b,  -Pol. Über den Relaiskontakt x wird der Er  regerstromkreis des Relais Z wie folgt ge  schlossen: +Pol, Kontakt x, Kontakt 218a,  Relaiswicklung Z, Kontakt 218b, -Pol. Das  Relais Z wird demzufolge erregt, wobei sein  Selbsthaltekontakt z geschlossen wird.

   Sein  zweiter Kontakt z' schliesst den Erregerstrom  kreis des Relais B, das mit einer Zeitverzöge  rung erregt, wird und seinerseits den Kegel  stellmechanismus in Betrieb setzt. Über den  Relaiskontakt x wird aber auch der Strom  kreis des Relais Y geschlossen: + Pol, Relais  kontakt x, Widerstand 304, Relaiswicklung Y,  Kontakt w, -Pol. Das Relais Y wird mit  einer Verzögerung von etwa 0,1 Sekunden er  regt, wobei sein Kontakt y den Stromkreis  des Drehmagnetes W schliesst. Dieser wird  erregt, schaltet den Schrittschalter um einen  Schritt auf den Widerstand 61 und öffnet zu  gleich den Kontakt w, welcher den Strom  kreis des Relais Y unterbricht.

   Mit einer Zeit  verzögerung von etwa 0,1 Sekunde wird das  Relais Y wieder entregt, so dass auch der       Stromkreis    des Drehmagnetes W     unterbro-          ehen    wird. Dadurch schliessen sich der Kon  takt w und der Erregerstromkreis des Relais  Y von neuem, dessen Kontakt x seinerseits  wieder den Magneten W erregt. Der Schritt  schalter führt dabei einen zweiten Schritt auf  den Widerstand 62 aus, wobei der Kontakt     w     wieder geöffnet und das Relais Y wieder     ent-          regt    wird.

   Diese Vorgänge wiederholen sich       automatisch    so lange, bis der Schrittschalter  denjenigen Widerstand 63 erreicht hat,     wel-          eher    der Parallelschaltung der angeschlosse  nen Widerstände 51, 54 und 55 gleich ist.  Dann fliesst durch die rechts gezeichnete  Wicklung des Relais X der gleich starke    Strom wie durch die andere     Wicklung    dieses  Relais. Die magnetischen Wirkungen der bei  den     Relaiswicklungen    heben sich dann gegen  seitig auf, so dass das Relais X entregt wird.  Wenn der Kontakt x öffnet, wird der Strom  kreis des Relais Y unterbrochen mit dem Er  gebnis, dass der Schrittschalter 300 in der  zuletzt eingenommenen Stellung stehenbleibt.

    Mit dem Schrittschalter 300 hat sich die  Scheibe 301 so weit gedreht, dass nun die  Ziffer 3 im Wirkungsbereich der Lampe 302  liegt.  



  Mittlerweile ist der Kegelstellmechanismus  in Betrieb gesetzt worden. Kurze Zeit nach  dem die Achse 120 zu drehen begonnen hat,  werden durch die     Nockenscheibe    208 die     Kon-          takte        218a    und 218b geöffnet, wobei die  Stromkreise der Relais X und Z unterbrochen  werden. Etwa     gleichzeitig    wird durch die       Nockenscheibe    209 der Kontakt 219 geschlos  sen, wodurch die Lampe 302 eingeschaltet  wird. Dieselbe lässt die Ziffer 3 der Scheibe  301 sichtbar erscheinen zur optischen Anzeige  der Anzahl der     umgeworfenen    Kegel.  



  Beim     Anziehen    der Zugorgane 101 wer  den die Schalter 1, 4 und 5 wieder geöffnet,  was die Ausschaltung der links gezeichneten       Wicklung    des     Brückenrelais    X zur Folge hat.  Wenn der Vorgang des     Kegelstellens    beendet  ist, lässt die     Nockenscheibe    209 den Kontakt  219 wieder öffnen, wodurch die Lampe 302  gelöscht wird. Gleichzeitig werden durch die  andere     Nockenscheibe    208 die Kontakte     218a     und     218b    geschlossen, über deren letztgenann  ter die rechts gezeichnete Wicklung     des    Re  lais<I>X</I> erregt wird.

   Sein Kontakt<I>x</I> schaltet  den Erregerstromkreis des Relais Y ein, das  in     wechselseitiger    Zusammenarbeit mit dem  Drehmagneten W den Schrittschalter 300  schrittweise betätigt, bis er wieder die in       Fig.    16 dargestellte Ausgangslage erreicht, in  welcher der Stromkreis durch das Relais X  unterbrochen ist. Solange der Relaiskontakt  x geschlossen ist, ist auch das Relais Z     erregt.     Lange bevor das verzögert     ansprechende    Re  lais B jedoch erregt. wird, ist der Schrittschal  ter 300 in seine Ausgangslage gesteuert, wo  nach auch das Relais Z     entregt    wird.

        Es ist selbstverständlich möglich, die zu  letzt beschriebene Ausführungsform mit  irgendeiner gemäss Fig. 12 bis 14 zu kombi  nieren, oder auch     nur    mit Teilen derselben,  beispielsweise zur optischen und     akustischen     Anzeige des     Umwerfens    der acht, den soge  nannten  Kranz  bildenden Kegel, oder des  Umwerfens aller neun Kegel.  



  Bei der praktischen Ausführung der be  schriebenen Kegelbahneinrichtungen können  die in den strichpunktiert umrandeten Fel  dern 190, 191, 195, 196 dargestellten Elemente  räumlich voneinander getrennt     angeordnet     und soweit dies zweckmässig erscheint, in  getrennten Kästen untergebracht sein. So  werden die durch die Nockenscheiben 201 bis  209 betätigten Kontakte mit Vorteil auf dem  Stützgestell 107 angebracht, während sämt  liche Relais in einem separaten Kasten ange  ordnet werden können. Die Verbindungen  zwischen den einzelnen Teilen der Einrich  tung erfolgen zweekmässigerweise mit Hilfe  von Kabeln, die     mittels    Steckern und Steck  dosen lösbar mit den Schaltkastenteilen ver  bunden werden.

   Dadurch wird es möglich,  die ganze elektrische, Verdrahtung am Her  stellungsort der Einrichtung nur die einzel  nen Teile zusammenzustecken. Der Vorteil  dieses Verfahrens liegt in der verhältnismässig  kurzen Montagezeit, die für das Aufstellen  der Einrichtung erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kegelaufstelleinrichtung, deren Kegel je mit dem einen Ende eines biegsamen Zug organs verbunden sind, dessen anderes Ende an einem Festpunkt elastisch nachgiebig ver- ankert ist, wobei die Zugorgane je über mindestens eine Umlenkrolle laufen, zwi schen welcher und der Verankerung ein für alle Zugorgane gemeinsamer, durch einen mit Steuerungselementen zusammenwirkenden Elektromotor angetriebener Mitnehmen an geordnet ist, der auf die Zugorgane drücken kann, um dieselben nach unten auszulenken und dabei die Kegel zu heben, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zugorgan (101) jedes Kegels (100) mit einem elektrischen Steuer- schalter (1...9) in Wirkungsverbindung steht,
    der hierdurch beim Umfallen des be treffenden Kegels (100) wenigstens vorüber gehend betätigbar ist, und dass der Antriebs motor (123) durch alle Steuerschalter (1 ... 9) über einen Relaissatz (A ... F) mit Verzöge rung in Betrieb setzbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher jedes Zugorgan zu seiner Veranke rung an einem entgegen dem Einfluss einer Feder schwenkbaren Arm befestigt ist, der mit einem elektrischen Sicherheitsschalter zu sammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsschalter (132) beim Auftreten einer unzulässig hohen Zugbelastung eines der Zugorgane (101) den Antriebsmotor (123) sofort ausschaltet und auf den letzte ren mittels eines verzögert anziehenden Relais (E) ferner derart einwirkt, dass jeweils nach einer bestimmten Zeitdauer der Motor (123)
    selbsttätig vorübergehend auf Rückwärtslauf umgeschaltet wird, wenn vor Ablauf der ge nannten Zeitdauer die unzulässig hohe Zug belastung nicht nachgelassen hat. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Umlenkrolle (109) jedes Zugorgans (101) der Kegel (100) mittels einer Friktionskupplung (139, 140) mit dem zugeordneten elektrischen Steuer schalter (1...9) verbunden ist, derart., dass beim Umfallen des betreffenden Kegels (100) durch Nachziehen des Zugorgans (101) der Schalter betätigbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspi-tich, da durch gekennzeiehnet, dass jedem der Steuer schalter (1...9) ein Relais<I>(K1</I> ...K9 bzw. <I>N1 ... N9)</I> mit. Selbsthaltestromkreis zugeord net ist, welches Relais mit. wenigstens einem Signalgeber (41 ...49) in elektrischer Steuer verbindung steht, um das Ergebnis des be treffenden Kegelschubes anzuzeigen.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass auf einer vom Elektromotor (123) angetriebenen Welle (120) eine Nockenscheibe (206) zur Betä tigung eines Unterbrechungskontaktes (216) sitzt, welcher im Speisestromkreis des Relais (K1 bis K9 bzw. N1 bis N9) liegt und jeweils vorübergehend in Offenlage geht, bevor die Kegelaufstelleinrichtung ihre Ruhestellung erreicht. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Selbsthalte relais (N1...N9) je einen zusätzlichen Ar beitskontakt (n1... n9) aufweisen und dass alle diese Arbeitskontakte (n1...n9) in Reihe miteinander und mit einem verzögert abfallenden Hilfsrelais (T) liegen, das einen Ruhekontakt (t) besitzt, welcher parallel zu dem von der Nockenscheibe (206) betätig- baren Unterbrechungskontakt (216) liegt, derart, dass die Selbsthalterelais (N1 ... N9) jeweils erst wieder entregt werden können, wenn sämtliche Kegel (100) umgeworfen wor den sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedem der Steuer schalter (1 ... 9) ein Relais (K1 ... K9 bzw. P1 ...
    P9) zugeordnet ist und dass Arbeits kontakte (k1''... k9'' bzw. p1'' ... p9'') dieser Relais miteinander in Reihe in einem Strom kreis zum Betätigen wenigstens eines Signal gebers (255 bzw. 258) liegen, der dann an spricht, wenn in einem einzigen Kegelschub sämtliche Kegel (100) gefallen sind. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass diejenigen Relais (K1... K8 bzw. P1 ... P8), welche den den sogenannten Kranz bildenden Kegeln (100) zugeordnet sind, in Reihe miteinander lie gende Arbeitskontakte (k1'' ... k8'' bzw. pl'' ... p8'') aufweisen, die in einem Strom kreis zum Betätigen mindestens eines Signal gebers (254 bzw. 257) liegen, der dann an spricht, wenn die den Kranz bildenden Ke gel gefallen sind. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das dem mittleren Kegel (100), dem sogenannten König zu geordnete Relais (K9 bzw. P9) einen Ruhe kontakt (7c9''' bzw. p9 ''') aufweist, der im Stromkreis zur Anzeige des Kranzes liegt und diesen Stromkreis jeweils unterbricht, wenn der nicht zum Kranz gehörende mitt lere Kegel umgeworfen wird. 9. Einrichtung nach den Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Relais (K1 ... K9) zum Steuern der Signal geber (255, 258 bzw. 254, 257) zum Anzeigen des Umfallens sämtlicher Kegel (100) und des sogenannten Kranzes identisch sind mit den Selbsthalterelais (K1 ... K9) für die Si gnalgeber (41...49) zur Anzeige des Um- fallens der einzelnen Kegel. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedem Zugorgan (101) eine Klemmvorrichtung (275, 278) zu geordnet ist, die durch einen zugehörigen Elektromagneten (M) zur Wirkung gebracht werden kann, um den betreffenden Kegel (100) in der hochgezogenen Lage festzuhalten. 11. Einrichtung nach den Unteransprü- ehen 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Selbsthalterelais (N1 ... N9) einen Arbeitskontakt (n1''... n9'') zum Einschalten des zugeordneten Magneten (M) der Klemm vorrichtung (275, 278) aufweist. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvor richtungen (275, 278) selbsthemmend sind gegen Abwärtsbewegung der Kegel (100) und dass auf einer vom Elektromotor (123) ange triebenen Welle (120) ein Schaltnocken (207) sitzt zum Betätigen eines im Speisestromkreis der Magnete (JT) liegenden Arbeitskontaktes (217) derart., da.ss die Magnete (i11) jeweils nur vorübergehend eingeschaltet werden, wenn die Kegel (100) ihre höchste Lage er reicht haben. 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da,ss jedem Kegel (100) ein von Hand zu betätigender Schalter <B>(11...</B> 19) zugeordnet ist und Umschalte mittel (291, V) vorhanden sind, welche er möglichen, jeden der Elektromagnete (11) wahlweise auch von Hand mittels des zuge hörigen Schalters (11 ... 19) zur Wirkung zu bringen. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerschalter (1...9) je mit einem elektrischen Wider- stand (51...59) verbunden sind, um densel ben im einen Arm einer elektrischen Brücken schaltung einzuschalten, in deren anderem Arm mit Hilfe eines Schrittschalters (300, W) jeweils ein Abgleiehwiderstand (61...69) einschaltbar ist, derart, dass die Brücke in das Gleichgewicht kommt, wobei mittels eines Brückenrelais (X) der Schrittschalter (300, W) automatisch stillsetzbar ist, und dass der Schrittschalter<B>(</B>300, W) mit einer Ziffern anzeigevorrichtung (301) zusammenwirkt, die bei Abgleich der Brücke jeweils die der An zahl der gefallenen Kegel (l00) entsprechende Zahl sichtbar werden lässt. 15.
    Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer mit dem Antriebsmotor (123) verbundenen Welle (120) eine Nockenscheibe (208) zur Betäti gung eines Unterbrechungskontaktes (218b) im Speisestromkreis des Brückenrelais (X) liegt, derart, dass dieses während des Laufes des Motors (123) ausgeschaltet wird und der Schrittschalter (300, W) somit in seiner An zeigelage stehenbleibt. 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein verzögert arbeitendes Relais (Y) mit Selbstunterbre- eherkontakt (y) zur Steuerung des Schritt schalters (300, W) vorhanden ist und dass die Nockenscheibe (208) auch mit einem elek trischen Schalter (218a) zusammenarbeitet, derart, dass dieser Schalter das Selbstunter- breeherrelais (Y) jeweils in Betrieb setzt, um den Schrittschalter (300, W) in seine Aus gangslage zu steuern, wenn die Welle (120) ihre Ruhelage wenigstens annähernd wieder einnimmt. 17.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalgeber (41 ... 49) Lampen sind, welche in einem Kasten (251) hinter einer llattseheibe (252) angeordnet sind, deren Rückseite eine un durchsichtige Maske (253) mit. den Lampen zugeordneten Ausschnitten trägt. 18.
    Einrichtung nach den Unteransprü ehen 7 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalgeber (255 und 25.1) zur Anzeige des Umfallens sämtlicher Kegel bzw. zur An zeige des Kranzes ebenfalls Lampen sind, welche sieh hinter der 1-lattseheibe (252) be finden, und da13 die Maske (253) spezielle Ausschnitte zur Symbolisierung dieser Kegel resultate aufweist.
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