Kegelaufstelleinrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kegelaufstelleinrichtung, deren Kegel je mit dem einen Ende eines biegsamen Zugorgans verbunden sind, dessen anderes Ende an einem Festpunkt elastisch nachgiebig ver ankert ist, wobei die Zugorgane je über mindestens eine Umlenkrolle laufen, zwi- sehen welcher und der Verankerung ein für alle Zugorgane gemeinsamer durch einen mit Steuerungselementen zusammenwirkenden Elektromotor angetriebener Mitnehmer ange ordnet ist, der auf die Zugorgane drücken kann, um dieselben nach unten auszulenken und dabei die Kegel zu heben.
Gegenüber bekannten Einrichtungen der erwähnten Art unterscheidet sich diejenige gemäss der Erfindung dadurch, dass das Zug organ jedes Kegels mit einem elektrischen Steuerschalter in Wirkungsverbindung steht, der hierdurch beim Umfallen des betreffenden Kegels wenigstens vorübergehend betätigbar ist, und dass der Antriebsmotor durch alle Steuerschalter über einen Relaissatz mit Ver zögerung in Betrieb setzbar ist.
In der beigefügten Zeichnung sind meh rere Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht. Es zeigt: Fig. 1 den zum Aufstellen der Kegel und zum Zurückstossen der Kugeln dienenden Mechanismus halbschematisch im senkreehten Schnitt, der in Längsrichtung der Kegelbahn geführt ist, Fig. 2 ein Schema, zur Erklärung der Kurbelbewegungen, Fig. 3 den obersten Teil eines einzelnen Kegels mit dem zugehörigen Zugorgan im senkrechten Schnitt, Fig. 4 eine Führung eines einzelnen Zug organs im sogenannten Karree des Kegelstell mechanismus, Fig. 5 eine Einzelheit von Fig. 1 in grö sserem Massstab und von der entgegengesetz ten Seite her gesehen, Fig. 6 einen teilweisen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 eine andere Einzelheit von Fig. 1 in gegenüber dieser grösserem Massstab und teils im Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig.
8, Fig. 8 teils eine Draufsicht zu Fig. 7 und teils einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7, Fig. 9 schematisch einen Querschnitt durch die Kegelbahn mit Blick gegen den Kegelstellmechanismus, Fig. 10 eine Einzelheit von Fig. 9 in grö sserem Massstab, Fig. 11 einen Querschnitt längs der Linie XI-XI in Fig. 10, Fig. 12 .das elektrische Schaltschema ge mäss einer ersten Ausführungsform der Ke- gelba.hneinr ichtung,
Fig. 13 das elektrische Sehaltschema eines andern Ausführungsbeispiels mit optischer Anzeige der umgefallenen Kegel, Fig. 14 das elektrische Schaltschema einer Einrichtung mit optischer Anzeige der gefal lenen Kegel und mit sogenanntem Spick , Fig. 15 das elektrische Schaltschema eines andern Ausführungsbeispiels der Einrich tung mit optischer Anzeige der Anzahl der jeweils gefallenen Kegel.
Die Kegel 100 einer Kegelbahneinrichtung sind gemäss Fig. 1 einzeln mit dem einen Ende eines zugeordneten, biegsamen Zug organs 101 verbunden, das z. B. eine Schnur aus Kunstharz sein kann. Gemäss Fig. 3 sind die Kegel 100 in ihrem obern Teil hohl und mit einem durchbohrten Zapfen 102 aus nachgiebigem Material, wie z. B. Gummi, ver sehen. Das zugehörige Zugorgan 101 geht durch diesen Zapfen 102 hindurch und ist in der Ausnehmung des Kegels 100 beim Um fallender Kegel gegen schädliche Quetschung und Abscherung geschützt.
Die Zugorgane 101 sind je durch eine Büchse 104 hindurchgeführt, welche gemäss Fig. 1 und 4 in einer horizontalen Platte 105 angeordnet und mit Hilfe einer zugehörigen Mutter 106 befestigt ist. Die Büchsen be stehen aus scheuerfestem Material, wie Kunst harz, Pressstoff oder Bronze und sind in der Platte 105 in bezug aufeinander gleich ange ordnet wie die Standplätze der Kegel 100 auf der Kegelbahn. Die Platte 105 mit den daran befestigten Seilführungen nennt man auch Karree. Sie ist an einem Traggestell 107 befestigt, das auf nicht näher gezeigte Weise am Ende der Kegelbahn in einigem Abstand vom Boden befestigt ist.
Die Zugorgane 101 laufen über am Ge stell 107 drehbar gelagerte Führungsrollen 108, 109 und 110, welche aus möglichst leich tem Material, wie Leichtmetall oder Kunst harz, bestehen und vorzugsweise auf Kugel lagern gelagert sind, damit sie beim Umfallen der Kegel 100 die Zugorgane 101 nicht bremsen und verhältnismässig rasch auf die Geschwindigkeit der Zugorgane beschleunigt werden können.
Die Ausbildung und Lage- rung der Führungsrollen geht noch näher aus den Fig. 5 und 6 hervor und wird mit Bezug auf diese weiter unten näher erläutert. Das von den Kegeln 100 abgekehrte Ende jedes Zugorgans 101 ist in einem zugeordneten Hebel 111 auf nicht näher dargestellte Weise lösbar festgeklemmt. Sämtliche Hebel 111 sind schwenkbar auf einer waagrechten Achse 112 am Gestell 107 gelagert und stehen je unter dem Einfluss einer Zugfeder 113, die bestrebt ist, den betreffenden Hebel bis zu einem Anschlag nach oben zu schwenken.
Am Traggestell 107 sind ferner zwei Stan gen 115 zu beiden Seiten aller Zugorgane 101 mit Hilfe von Gelenkzapfen 116 schwenkbar gelagert, derart, dass sie in vertikaler Rich tung schwenken können. In Fig. 1 ist nur die eine dieser Stangen 115 sichtbar, die par allel zueinander verlaufen und an ihrem freien Ende durch eine Achse 117 miteinan der verbunden sind. Die Stangen 115 bilden zusammen mit der Achse 117 einen bügel- förmigen Schwenkhebel, der um eine waag rechte Achse, welche durch die Gelenkzapfen 116 hindurchgeht, schwenkbar ist.
Auf der Achse 117 sind in den Bereichen der neun Zugorgane 101 zylindrische Walzen 118 dreh bar gelagert, welche beim Niederschwenken des Hebels 115, 117 auf die Zugorgane 101 einwirken können und dann als Mutnehmer für die Zugorgane dienen, um diese anzu spannen. Fig. 1 zeigt, dass die Mitnehmer walzen 118 zwischen den Fühlungsrollen 110 und den Klemmhebel 111 mit den Zugorganen 101 zusammenarbeiten können.
Auf dem Gestell 107 ist eine waagrechte Welle 120 drehbar gelagert. Das eine Ende derselben trägt ein Zahnrad 121, welches mit einem Ritzel 122 in Eingriff steht.. Das letz tere sitzt. auf der Antriebswelle eines auf dem Gestell befestigten Elektromotors 123. Das Zahnrad 121 ist niit einem Kurbelzapfen 124 versehen, der durch eine Pleuelstange 125 mit der benachbarten Stange 115 des Schwenkhebels 115, 117 in Verbindung steht. In analoger Weise ist die andere Stange <B>115,</B> welche in Fig. 1 nicht. sichtbar ist, durch eine Pleuelstange mit. einer zweiten Kurbel in Verbindung, die auf dem andern Ende der Welle 120 sitzt.
Die Länge der Pleuelstangen 125 liegt zwischen der ein fachen und der doppelten Länge des Kurbel armes, das heisst des Abstandes der Achse des Kurbelzapfens 124 von der Achse der Kurbelaehse 120.
Unterhalb der Platte 105 sind konzen trisch zu den Führungsbüchsen 104 Zentrier ringe 126 mit Hilfe von Halteorganen 127 befestigt.
Die Wirkungsweise des bisher beschrie benen Mechanismus ist wie folgt: Wenn die Kegel 100 aufgestellt sind, haben die Zug organe 101 zwischen den Führungsrollen 110 und den Klemmhebeln 111 je eine nach unten durchhängende Partie, wie deutlich Fig. 1 zeigt. Beim Kegel befindet sich der Sehwenkhebel 115, 117 ferner in einer hoch gehobenen Lage. Die Kegel 100 können somit praktisch ungehindert umfallen, wobei die durehhängende Partie der betreffenden Zug organe mehr oder weniger starb getreckt wird. Nach dem Kegeln beginnt der Motor 123 auf weiter unten im Zusammenhang mit der elektrischen Schaltung beschriebene Weise zu drehen, derart, dass die Kurbel 121, 124 sieh im Sinne des in Fig. 1 angedeuteten Pfeils bewegt.
Mittels der Pleuelstangen 125 wird der Schwenkarm 115, 1,17 zuerst lang sam und dann schneller nach unten gesenkt, wobei die Mitnehmerwalzen 118 zuerst sanft auf die Zugorgane 101 aufliegen und diese zwischen den Führungsrollen 110 und den Klemmhebeln 111, dann mit grösserer Ge schwindigkeit nach unten auslenken. Die Zugorgane 101 werden hierdurch angespannt und die Kegel 100 in das Karree gehoben, bis sie an den Zentrierringen 126 anstossen. Das ist dann der Fall, wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2 mit III bezeichnete Lage er reicht.
Da der Kurbelzapfen schon bald seine untere Totpunktlage IV einnehmen wird, er folgt die Abwärtsbewegung des Sehwenk- hebels 115, 117 in diesem Zeitpunkt nur mit verhältnismässig kleiner Geschwindigkeit, so dass die Kegel sanft in die Ringe 126 einge zogen werden. Bis die Kurbelzapfen 124 ihre untere Totpunktlage IV erreicht haben, schwenkt der Hebel 115, 117 noch ein wenig weiter nach unten. Hierbei werden die Zug organe 101 angespannt und die Klemmhebel 111 entgegen dem Einfluss der zugeordneten Federn 113 etwas nach unten verschwenkt. Auf diese Weise ergibt sich, dass alle Kegel 100 sicher in die Zentrierringe 126 eingezogen werden und die Zugorgane 101 dennoch nicht übermässig beansprucht werden.
Wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2 mit. V bezeichnete Stellung einnehmen, so hat der Druck auf die Zugorgane so weit nach gelassen, dass die Klemmhebel 111 wieder gegen ihren Anschlag anstossen und nachher die Kegel 100 abgesenkt werden, indem der Schwenkhebel 115, 117 sich nach oben be wegt. Die Absenkbewegung der Kegel erfolgt anfänglich wieder mit verhältnismässig ge ringer Geschwindigkeit. Wenn die Kegel 100 auf dem Boden abgestellt sind, hebt sich der Sehwenkhebel 115, 117 von den durchhängen den Partien der Zugorgane<B>101</B> ab und be weg sieh anschliessend mit grösserer Ge schwindigkeit nach oben als während der Ab wärtsbewegung nach unten.
Sobald die Kur belzapfen ihre in Fig. 1 dargestellte obere Totpunktlage erreichen, wird der Motor 123 auf weiter unten beschriebene Weise still gesetzt. Die Einrichtung befindet sieh jetzt wieder in ihrer Ausgangslage.
Sollte aus irgendeinem Grunde einmal ein umgefallener Kegel 100 irgendwo hängen bleiben, oder sollten sich die Zugorgane zweier oder mehrerer umgefallener Kegel mit einander verwickeln, so kann selbstverständlich der oben beschriebene Ablauf nicht. störungs frei erfolgen. Bei der Abwärtssehwenkung des Hebels 115,<B>117</B> wird dann ein steigender Zug auf die Zugorgane der gehemmten Ke gel ausgeübt werden. Dies kann jedoch nicht zum Zerreissen der Zugorgane führen, da die betreffenden Klemmhebel 111 entgegen dem Einfluss. der Federn 113 nachgeben können. Erst wenn einer oder mehrere dieser Klemm hebel 111 in unzulässigem Mass nach unten geschwenkt werden, erfolgt, ein automatisches Abschalten des Motors 123.
Um dies zu er möglichen, befindet sieh unterhalb der Kleinmliebel 111 eine waagrechte Stange 130, deren Enden an zwei zusätzlichen Schwenk hebeln 131 befestigt sind, welche mit einem elektrischen Schalter 132 in Verbindung stehen. Wird die Stange 130 durch Hebel 111 niedergedrückt, so wird der Schalter 132 betätigt, der seinerseits auf weiter unten be schriebene Weise den Motor 123 ausser Be trieb setzt, bis die unzulässige Zugbeanspru chung der Zugorgane 101 nachlässt und dann die Klemmhebel 111 unter dem Einfluss der Zugfedern 113 wieder nach oben schwenken.
Gemäss den Fig. 1, 5 und 6 sind die Füh rungsrollen 109 je mit Hilfe zweier Kugel lager 135 auf einer Achse 136 gelagert, welche an einer Winkelplatte 137 befestigt ist. Jede Führungsrolle 109 trägt ein kleines Zahnradritzel 138, mit welchem ein grösseres Zahnrad 139 zusammengreift. Dieses befindet, sich drehbar auf einer Büchse 140, die ihrer seits drehbar auf einer an der Winkelplatte 137 befestigten Achse 141 gelagert ist. Mit Hilfe einer die Büchse 140 umgebenden Druckfeder 142 wird das Zahnrad 139 gegen einen Flansch der Büchse 140 angepresst, derart, dass sich eine Rutschkupplung zwi schen dem Zahnrad 139 und der Büchse 140 ergibt. Die letztere ist mit einem Mitnehmer stift 143 versehen, welcher bei Drehung der Büchse im einen Sinn mit einem Betätigungs organ 144 eines elektrischen Schalters 145 zu sammenarbeitet.
Dieser Schalter ist an einem Winkelstück 146 befestigt und ist seinerseits mit der Winkelplatte 137 verbunden. Am Winkelstück 146 ist ferner ein Anschlag 147 festgeschraubt, welcher den Mitnehmerstift 142 am Bewegen im umgekehrten Sinn hin dert.
Wenn ein Kegel umgeworfen wird, so wird das betreffende Zugorgan 101 durch den Kegel nachgezogen und hierbei die Führungs rolle 109 im Sinne des Pfeils in Fig. 5 in Drehung versetzt. Das Zahnrad 139 wird daher in umgekehrtem Sinn in Drehung ver setzt, wobei die Büchse 140 mitgenommen wird, bis der Stift 142 das Betätigungsorgan 144 des Schalters 145 betätigt. Beim weiteren Ablauf des Zugorgans 101 über die Rolle 109 wird die Büchse 140 an der weiteren Drehung verhindert. Zufolge der Rutschkupplung zwi schen dem Zahnrad 139 und der Büchse 140 kann die Rolle 109 aber praktisch ungehin dert weiterdrehen. Die Übersetzung zwischen dem Ritzel 138 und dem Zahnrad 139 sorgt dafür, dass die auf die Rolle 109 ausgeübte Bremskraft vernachlässigbar klein ist. Mit Hilfe des Schalters 145 wird der Motor 123 auf weiter unten beschriebene Weise in Be trieb gesetzt.
Wenn nachher das Zugorgan durch den Schwenkhebel 115, 117 angespannt und der Kegel angehoben wird, so erfährt die Führungsrolle eine Drehung entgegen dem in Fig. 5 gezeichneten Pfeil. Der Mit nehmerstift 143 bewegt sich dann nur so weit, als es der Anschlag 147 gestattet.
Gemäss Fig. 1 ist am Traggestell 107 ein zweiarmiger Kugelrückstosshebel 150 um eine Achse 151 schwenkbar gelagert. Der nach unten weisende Arm des Hebels 150 trägt eine drehbar gelagerte Rolle 152 aus elastisch nachgiebigem Material. Der andere Arm des Hebels 150 ist gegabelt und schwenkbar mit einer Hülse 153 verbunden, die längsver schiebbar auf einer Stange 154 angeordnet ist, deren eines Ende gelenkig mit dem Kur belzapfen 124 des Zahnrades 121 in Verbin dung steht. Die Hülse 153 weist einen Feder teller auf, der gegen das eine Ende einer die Stange 154 umgebenden Druckfeder 155 an liegt.. Das andere Ende dieser Feder ist. gegen einen auf der Stange 154 festsitzenden Feder teller 156 abgestützt. Am freien Ende der Stange 154 ist ferner eine Pufferfeder 157 angeordnet.
Mit dem Hebel 150 ist eine Kol benstange 158 schwenkbar verbunden, die an einem Kolben 159 festsitzt. Dieser ist in einem schwenkbar am Traggestell 107 gela gerten Zylinder 160 versehiebbar, der an sei nem vom Hebel 150 abgekehrten Ende eine verhältnismässig kleine Lufteinlass- bzw. -aus- lassöffnung besitzt. Zylinder 160 und Kolben 159 wirken zusammen als pneumatiseher Puffer.
Gemäss den Fig. 1 und 7 ist am Kugel- rüekstossliebel 150 ein Organ 161 mit. einer Sperrnase 162 befestigt.. Mit dieser arbeitet eine Klinke 163 zusammen, welche zwei zu einander parallele Laschen 164 und eine da zwischen drehbar gelagerte Rolle 165 auf weist. Die Achse der Rolle 165 ist mit Hilfe von Kugellagern 166 in den Laschen 164 ab gestützt. Gemäss Fig. 7 und 8 ist die Klinke 763 mittels eines Bolzens 167 schwenkbar am einen Arm 168 eines Winkelhebels gelagert, der seinerseits mit Hilfe eines Bolzens 169 schwenkbar an einer Platte 170 gelagert ist. Die letztere ist fest in einer Mauer oder am Traggestell 107 verankert.
Der andere Arm 171 des Winkelhebels 168, 171 bildet den Anker eines Elektromagnetes 172, dessen Kern 173 an der Platte 170 festgeschraubt ist. Die Klinke 163 weist einen Mitnehmer bolzen 174 auf, gegen welche der Hebelarm 168 fährt, wenn der Magnet 172 erregt wird, so dass dann die Klinke 163 und der Hebel arm 168 miteinander nach oben schwenken. An der Platte 170 sind ferner zwei Anschlag stifte 175 und 176 vorhanden, welche die Aufwärtsbewegung der Klinke 163 bzw. die Abwärtsbewegung des Hebelarmes 168 be grenzen.
Im Boden ist ein elektrischer Schalter 177 eingelassen, der ein tellerförmiges Betäti gungsorgan 178 aufweist, welches von einer Kegelkugel niedergedrückt werden kann, wenn sieh diese Kugel in Rüekstosslage vor der Rolle 152 des Hebels 150 befindet und dieser durch die Klinke 163 zurückgehalten ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung zum automatischen Rüekstossen der Kugeln ist wie folgt: Beim Kegeln befin den sieh die Teile in der in Fig. 1 und 7 ge zeigten Lage. Die abgeschossene Kugel rollt durch das geeignet gewählte Gefälle des Bo- clens selbsttätig vor die Rolle 152 des Rück stosshebels 150, wo sie durch ihr Gewicht den Schalter 177 betätigt. Die Wirkungsweise dieses Schalters ist weiter unten mit Bezug auf das elektrische Schema beschrieben. Wenn nach dem Umfallen der Kegel der Motor 123 zu laufen beginnt, wird durch den Kurbel zapfen 124 die Stange 154 derart verschoben, dass die Feder 155 zusammengedrückt wird.
Der Federteller 156 bewegt sich nämlich mit der Stange 154 in Fig. 1 nach rechts, während der Hebel 150 durch die Klinke 163 gegen Bewegung gesichert ist und die Schiebehülse 153 dadurch im Raum nicht verschoben wer den kann. Wenn sich der Kurbelzapfen 124 in einer Lage zwischen den beiden in Fig. 2 mit I und II bezeichneten Stellungen befindet, ist die Feder 155 maximal gespannt. Jetzt kann durch Erregung des Magnetes 172 der Hebel 150 ausgelöst werden. Beim Anziehen des Ankers 171 bewegt sich der Hebelarm 168 etwas nach oben, wobei die Klinke 163 durch den Mitnehmerbolzen 174 ebenfalls nach oben bewegt wird. Sobald die Achse der Rolle 165 höher als die Oberkante der Nase 162 zu lie gen kommt, hört die sperrende Wirkung der Klinke 163 auf.
Diese wird durch die Wir kung der Feder 155 mittels der Nase 162 weiter nach oben geschnellt, soweit es der An schlagstift 175 gestattet. Der frei gewordene Hebel 150 schnellt unter dem Einfluss der Feder 155 in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete Lage, wobei die Kugel mittels der elastisch nachgiebigen Rolle 152 entsprechend dem in Fig. 1 eingezeichneten Pfeil weg geschnellt wird. Da. diese Rolle 152 drehbar i m Hebel 150 gelagert ist, wird die Kugel nicht am Abwälzen auf ihrer Rollbahn 179 gehindert. Die überschüssige kinetische Ener gie des Rückstosshebels 150 wird durch den pneumatischen Puffer 159, 160 und durch die Pufferfeder 157 aufgefangen.
Während der Bewegung des Kurbel zapfens 124 von seiner in Fig. 2 mit II be zeichneten Stelle an wird die Stange 151 in Fig. 1 nach links bewegt, wobei mit Hilfe der Pufferfeder 1.57 der Hebel 150 in die Ausgangslage zurückgeschwenkt wird. Die Feder 155 ist dann praktisch vollständig entlastet. Sobald die Rolle 165 der Klinke 163 auf die schräge Fläche der Nase 162 auf läuft, wird die Klinke angehoben, bis die Rolle 165 schliesslich hinter der Nase 162 ein fallen und den Hebel<B>150</B> sichern kann.
Zur elektrischen und vollautomatischen Steuerung der beschriebenen Kegelbahnein- riehtung ist beispielsweise die in Fig. 12 dar- gestellte elektrische Schaltung vorgesehen. Von den bereits beschriebenen Teilen findet man hier den Elektromotor 123, den Kugel rückstosshebel 150, die Klinke 163, den Elek tromagnet 172 und den Schalter 177 mit zwei Arbeitskontakten 177a und 177b. Der mit Bezug auf Fig. 1 schon erwähnte Sicherheits schalter 132 weist einen Arbeitskontakt 132a und einen Ruhekontakt 132b auf. Die Schal ter 145 (Fig. 1 und 5 und 6), von denen für jedes Zugorgan 101 ein gesonderter vorhan den ist, sind in Fig. 12 mit 1, 2, 3, ... 8, 9 bezeichnet entsprechend den neun Kegeln 100.
Die in den strichpunktiert umrandeten Feldern 190 und 191 eingezeichneten Ele mente befinden sich alle in entsprechenden Schaltkasten montiert in der Nähe des Ke gelstell- und Kugelrückstossmechanismus ge mäss Fig. 1 und 5-8. Auf der Achse 120 sitzen mehrere Nockenscheiben 201-205, die elektrische Kontakte 211, 212, 213, 214a, 214b und 215 steuern. Ferner ist ein Satz von Re lais A, B, C, D, E, F und G vorhanden, deren Kontakte mit a, b, b', c, d, e, f und g bezeich net sind. Zur Steuerung des Motors 123 sind zwei Schaltschütze H und J für Vor- und Rückwärtslauf vorhanden. Die zugehörigen Kontakte sind mit h, h', j und j' bezeichnet. Ein Schaltkontakt 220 ist derart angeordnet, dass er durch den Rückstosshebel 150 ge schlossen wird, wenn dieser nach vorn schnellt. Ein von Hand zu betätigender Um schalter 221 weist die Kontakte 221a, 221b und 221e auf.
Ferner ist ein Hauptschalter 222 vorhanden, der ebenfalls von Hand zu betätigen ist. Für den Anschluss der Speise leitungen zum Motor 123 ist ein Dreiphasen stecker 223 vorgesehen, während ein zweipoli ger Stecker 224 zum Anschliessen von Trans formatoren 225 und 226 an das Lichtnetz dient. Der Transformator 225 dient zur Spei sung eines Gleichrichters in Brückenschaltung 227, welcher eine Steuergleichspannung für den Betrieb der Relais liefert. Der andere Transformator 226 dient zur Speisung des Wechselstromrelais A und ist für besonders geringe Leerlaufverlustleistung gebaut. Fer ner sind Verzögerungskondensatoren 228, 229, 230 und Verzögerungswiderstände 231, 232 und 233 vorgesehen.
An derjenigen Stelle, an der die kegeln den Personen sich jeweils befinden, ist ein Kommandokasten 193 vorhanden, der durch ein dreiadriges Kabel 194 mit den Schalt kasten 190, 191 in Verbindung steht. Der Kommandokasten 193 enthält einen elektri schen Schalter 240, der mit Hilfe eines Si cherheitsschlüssels betätigt werden kann und zur Inbetriebsetzung der Einrichtung dient. Ferner ist. ein von Hand zu bedienender Um schalter 241 vorhanden, der wahlweise in eine Stellung für automatischen Betrieb, wie dar gestellt, oder eine andere Stellung für Aus schaltung des Automaten gebracht werden kann.
Ein weiterer, von Hand zu betätigen- der Umschalter 242 ermöglicht das Einschal ten .eines kleineren oder grösseren Verzöge rungswiderstandes 243 bzw. 244. Schliesslieh weist der Kommandokasten 193 noch einen Diuickknopfkontakt 245 auf.
Mit 20-27 und 40 sind Anschlussklem- men bezeichnet, die zum Verbinden des Kom mandokastens 193 mit den Schaltkasten 190, 191 sowie zur Verbindung der Schaltkasten teile 190 und 191 untereinander dienen. Zwei jeweils miteinander verbundene Klemmen haben stets die Bleiehe Bezeichnung. Die Klemmen 26 und 40 werden beim Ausfüh rungsbeispiel gemäss Fig. 12 nicht benützt, aber für die Erklärung anderer Ausführunas- beispi.ele benötigt werden.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschrlebenen elektrischen Einrichtung ist. wie folgt: Wenn der Hauptschalter 222 geschlossen ist, liegt der Steuertransformator 226 primär- seitig am Lichtnetz. Schliesst man hierauf mit Hilfe des zugehörigen Schlüssels den Schalter 240, so wird das Relais A erregt: Sekundär wicklung des Transformators 226, Relais wicklung A, Kontakte 20, Schalter 240, Kon takte 21 und Transformator 226. Der Kontakt a des Relais d. schaltet auch den Transforma tor 225 an das Lichtnetz an. Die Einrichtung ist nun zum Kegeln bereit. Es wird angenommen, die beiden Sehalter 241 und 242 seien in der dargestellten Stel lung.
Beim Kegelschub fallen einige Kegel um, wobei reit Hilfe der daran befestigten Zugorgane die betreffenden Schalter l45 bzw. 1 ... 9 geschlossen werden. Dadurch wird das Relais B mit einer Zeitverzögerung von bei spielsweise zwei Sekunden erregt, in welcher Zeit die Kegel vollständig fallen können. Es ergibt sich der Stromkreis: +Pol des Gleich richters 227, Relaiswicklung B, Klemmen 25, Widerstand 233, Schalter 1...9, Klemmen 23, Klemmen 22, Schalter 241 und 242, Wi derstand 243, Klemmen 21, -Pol des Gleich richters. Die Verzögerung des Relais B ergibt sieh durch die Ladezeit des Kondensators 230 über die Widerstände 233 und 243.
Der Relaiskontakt b schliesst den folgen den Stromkreis: +Pol, Relaiswicklung F, Kontakt 132b, Kontakt 221a, Kontakt 214a, Relaiskontakt b, Relaiskontakt e, -Pol. Da durch wird das Relais F erregt, dessen Kon takt f den Stromkreis des Schaltschützes H schliesst: + Pol, Wicklung H, Relaiskontakt ,j', Relaiskontakt f, -Pol. Das Schütz H wird somit erregt, und dessen Kontakte h setzen den Motor 123 für Vorwärtslauf in Betrieb.
Der Kegelstellmechanismus beginnt nun aus der in Fig. 1 dargestellten Lage heraus sieh zu bewegen, wie schon mit Bezug auf diese Fig. 1 beschrieben worden ist. Sofort nach Bewegungsbeginn der Welle 120 schliesst die Noekenscheibe 203 den zum Relaiskontakt b parallel liegenden Kontakt 213, so dass das Relais F und das Schütz H erregt bleiben, auch wenn das Relais B entregt wird. Dies ist der Fall, wenn die Schalter 1...9 alle wieder geöffnet haben, was durch das An ziehen der Zugorgane in der vorher beschrie benen Weise erfolgt.
Befinden sieh die Kurbelzapfen 124 zwi schen den beiden in Fig. 2 mit I und II be zeichneten Stellungen, so schliesst die Nocken seheibe 202 den Kontakt 212. Wenn die Ke gelkugel vorher auf das Betätigungsorgan des Schalters 177 gerollt ist und durch ihr Ge wicht dessen Kontakte 177a und 177b ge- schlossen hat, so wird der Auslösemagnet 172 erregt: + Pol, Schalterkontakt 177a, Magnet 172, Kontakt 212, -Pol. Dadurch wird der Rückstosshebel 150 freigegeben, so dass dieser die Kugel an die Abschussstelle zurück schnellt. Hat aus irgendeinem Grunde die Kugel jedoch nicht rechtzeitig das Betäti gungsorgan 178 des Schalters 177 erreicht, so bleibt dessen Kontakt 177a offen und der Stromkreis des Magnetes 172 unterbrochen.
Wenn die Rückstossfeder 155 etwa maximal gespannt ist, lässt die Nockenscheibe 204 den Kontakt 214a in die Offenstellung gehen, wo durch der Stromkreis des Relais F unter brochen wird. Mittels des Schützes H wird dann der Motor 123 stillgesetzt, bis die Kugel auf das Betätigungsorgan 178 des Schalters 177 gerollt ist. Die Kugel betätigt dann die Kontakte 177a und 177b, wobei der Kontakt 177a in der schön beschriebenen Weise den Rückstoss der Kugel herbeiführt.
Der Kontakt 214b hat gleichzeitig mit dem Stillsetzen des Motors 123 den Stromkreis zum Relais C über den Verzögerungswiderstand 232 ge schlossen. Die Aufladezeit des Kondensators 229 ist auf etwa drei Sekunden bemessen, weshalb das Relais C erst ,erregt wird, nach dem der Motor 123 zwei bis drei Sekunden stillgestanden hat. In der Zwischenzeit findet die Kugel immer genügend Zeit, um auf das Betätigungsorgan des Schalters 177 zu rollen. Wenn das Relais C erregt wird, schliesst sein Kontakt c den Stromkreis des Relais F wie der, wodurch das Schütz H erregt und der Motor 123 wieder in Betrieb gesetzt wird.
Das letztere ist auch der Fall, wenn gar keine Kugel in der vorgesehenen Zeit das Betäti gungsorgan des Schalters 177 erreicht.
Wenn während des Stillstandes des Mo tors 123 die Kugel auf das Betätigungsorgan des Sehalters 177 rollt, so wird mittels des Kontaktes 177b der Stromkreis des Relais F sofort wieder geschlossen, schon bevor die an gegebene Zeitspanne von etwa drei Sekunden verflossen ist. Der Motor 123 wird dann schon früher wieder in Drehung versetzt.
Ist der Rückstoss der Kugel schon erfolgt, bevor mittels,der Nockenscheibe 204 der Kon- takt 114a geöffnet wird, so wird der Motor 123 überhaupt nicht stillgesetzt. Dann schliesst der Rückstosshebel 150 nämlich den Kontakt 220, welcher den Kontakt 214a über brückt.
Wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2 mit II bezeichnete Lage durchlaufen haben, lässt die Nockenscheibe 202 den Kontakt 212 in die Offenlage zurückgehen, wodurch ein Rückstossen der Kugel verunmöglicht wird, für den Fall, dass dies noch nicht stattgefun den haben sollte. Diese Massnahme ist dafür vorgesehen, dass das Auslösen des Rückstoss hebels 150 jeweils nur während einer gewissen Zeitdauer erfolgen kann, innerhalb welcher die Feder 155 wenigstens annähernd maximal gespannt ist.
Überschreitet beim Kegelstellen die Zug kraft der Zugorgane 101 infolge gegenseiti ger Verhängung von Kegeln den maximal zu gelassenen Wert von z. B. 6 kg, so wird in vorher schon erwähnter Weise der Sicher heitsschalter 132 betätigt. Sein Ruhekontakt 132b unterbricht dann den Stromkreis des Relais F, wodurch mittels des Schützes H der Motor 123 stillgesetzt wird. Gleichzeitig schliesst der Arbeitskontakt 132a den Strom kreis des Relais E : + Pol, Relaiswicklung E, Verzögerungswiderstand 231, Kontakt. 132a, -Pol. Das Relais E wird mit einer Verzöge rung von etwa 3 Sekunden erregt, was durch die Aufladezeit des Kondensators 228 be wirkt wird. Entwirren sich jedoch in der Zwischenzeit die miteinander verhängten Kegel, so sinkt sofort die Belastung der Zug organe 101 derart, dass der Schalter 132 wie der seine Ruhelage einnimmt.
Sein Kontakt 132b schliesst den Stromkreis des Relais F wieder, das seinerseits über das Schütz H den Motor wieder in Betrieb setzt. Dauert die unzulässige Belastung der Zugorgane jedoch länger an, so wird das Relais E erregt, dessen Kontakt e umschaltet und dabei den Strom kreis des Relais F unterbricht und denjeni gen des Relais C schliesst. Der ebenfalls im zuletztgenannten Stromkreis liegende Kon takt 211 wurde schon vorher durch die Nockenseheibe 201 geschlossen, als das Heben der Kegel effektiv begann. Der Relaiskontakt g schliesst folgenden Stromkreis: + Pol, Wicklung des Schützes J, Kontakt h' des Schützes H, Relaiskontakt g, -Pol. Das Schütz J wird demzufolge erregt, wobei sein Ruhekontakt j' den Stromkreis zum Schütz H unterbricht und die Kontakte ,j den Motor 123 für Rückwärtslauf in Betrieb setzen.
Die Kegel werden nun wieder abgesenkt, wobei sie Gelegenheit haben, sich zu entwirren. Wenn die Kegel bei der Abwärtsbewegung den Boden berühren, lässt die Noekenscheibe 201 den Kontakt 211 in die Offenlage gehen, wodurch der Stromkreis zum Relais C unter- broehen und durch das Schütz J der Motor 123 stillgesetzt wird. Die unzulässige Zug beanspruchung der Zugorgane lässt dann oder gegebenenfalls schon früher - nach, so dass der Schalterkontakt 132a sieh öffnet und das Relais E entregt wird. Sobald dessen Kontakt e umschaltet, wird der Stromkreis des Relais F geschlossen, das seinerseits über das Schütz H den Motor 123 wieder auf Vor wärtsgang einschaltet.
Sollte die Verwicklung der Zugorgane immer noch andauern, so wiederholen sich die oben beschriebenen Vorgänge automatisch so lange, bis die Verwicklung sich gelöst hat.
Sind die Kegel 100 richtig in das Karree hinaufgezogen und dann auf den Boden ab gestellt worden, so lässt die Noekenscheibe 203 den Schalter 213 in die Offenstellung gellen, sobald die Kurbelzapfen 124 ihre obere Tot punktlag,e gemäss Fig. 1 erreichen. Die: Ein richtung ist dann wieder in ihrer Anfanos- lage, und ein nächster Kegelschub kann er folgen. Wird eine Kugel geworfen, ohne dass ein Kegel fällt, so schaltet, wenn die Kugel das Betätigangsorga.n des Sehalters 177 erreicht, dessen Kontakt <I>177b</I> den.
Stromkreis des R#-- la.is F ein: + Pol, Relaiswicklung F, Kontakt. 221a, Sellalterkontakt 117b, Relaiskontakt e, -Pol. Das Relais F setzt dann mittels des Schützes H den Motor 123 für Vorwärtslauf in Betrieb, wonach sieh die oben besellriebe- nen Vorgänge des Rüelzstosses der Kugel, des Anhebens und Wiederabsenkens der Kegel abspielen.
Wenn man am Kommandokasten 193 den Schalter 242 umlegt, so wird an Stelle des Widerstandes 243 der Widerstand 244 einge schaltet. Dieser bewirkt eine grössere Verzö- gesang der Erregung des Relais B, so dass der Ablauf der oben beschriebenen Bewegsngen nach jedem Kegelschub erst nach einer Zeit spanne von z. B. vier Sekunden beginnt.
Es ist noch zu bemerken, dass das Relais D bei der dargestellten Stellung des Schalters 241 dauernd unter Strom ist, aber nicht er regt wird, weil jeweils der Widerstand 243 oder 244 vorgeschaltet ist.
Öffnet man am Kommandokasten 193 den Schalter 241, so beginnt der Mechanismus nach dem Kegelschub jeweils nicht selbst tätig zu laufen, weil der Stromkreis des Re lais B unterbrochen ist. Um den Mechanismus in Betrieb zu setzen, muss dann der Druck sehalter 245 von Hand betätigt werden. Das Relais D wird dann über den folgenden Stromkreis erregt: + Pol, Relaiswicklung D, D, Klemmen 22, Kontakt 245, Klemmen 21, -Pol. Der Kontakt d des Relais D liegt par allel zum Kontakt b und leitet dann an dessen Stelle den Ablauf der Funktionen durch Schliessen des Stromkreises für das Relais F ein. Sobald die Achse 120 zu drehen begon nen hat, schliesst die Nockenscheibe 203 den Kontakt 213, welcher den Relaiskontakt d überbrückt. Man kann nachher den Druck kontakt 245 loslassen.
Um ein neues Zugorgan 101 anbringen oder die Zugorgane frisch einrichten zu kön nen, wird der Handschalter 221 betätigt. Da durch wird das Relais F erregt: + Pol, Re- laiswieklung F, Kontakt 132b, Schalterkon takt 221b, Kontakt 215, Relaiskontakt e, -Pol. Über das Schütz H wird somit der Motor 123 für Vorwärtslauf eingeschaltet, bis die Nockenscheibe 205 den Kontakt 215 in Offenlage gehen lässt. Dadurch wird der beschriebene Stromkreis unterbrochen. Weil der Sehalterkontakt 221a jetzt offensteht, kann das Relais F auch nicht über die für den automatischen Ablauf benützten Stromwege erregt werden.
Diese Stillsetzung des Mo tors erfolgt bei einer solchen Stellung des Schwenkhebels 115, 117, die für das Anbrin gen und Ordnen der Zugorgane am günstig sten ist. Wenn diese Arbeiten beendigt sind, legt man den Schalter 221 wieder in seine ursprüngliche Lage um, wonach automatisch der Motor 123 vorwärts läuft, bis die in Fig. 1 gezeigte Ausgangslage des Mechanis mus erreicht ist.
Beim Ausführungsbeispiel der Kegelbahn einrichtung gemäss Fig. 9-11 ist an der Vor derwand 250 des Kegelstellmechanismus ein Signalkasten 251 befestigt. Dieser weist vorn eine Mattscheibe 252 auf, hinter welcher eine aus undurchsichtigem Material bestehende Maske 253 angebracht ist. Diese weist mehrere Ausschnitte auf, hinter welchen elek trische Lampen 41, 42, ... 48 und 49 in der Anordnung der Standplätze der Kegel 100 -,orhanden sind. Ferner hat die Maske 253 einen kranzförmigen Ausschnitt, hinter wel chem mehrere Lampen 254 angeordnet sind.
Ein weiterer Ausschnitt der Maske 253 hat die Form eines . Glückschweinch.ens, hinter welchem eine elektrische Lampe 255 sich be findet. Die zu den einzelnen Maskenausschnit ten gehörenden Lampen sind voneinander durch Abschirmungswände 256 getrennt, wie am deutlichsten Fig. 10 erkennen lässt. Der Signalkasten 250. enthält überdies zwei aku stische Signalgeber 257 und 258, die elek trische Glocken mit unterschiedlichem Ton sein können. Das Ganze dient zur optischen und akustischen Anzeige der jeweiligen Re tultate eines Kegelschubes.
Die entsprechende elektrische Einrich tung ist in Fig. 13 gezeigt. Hier ist wieder der Kommandokasten 193 zu finden, der genau gleich wie in Fig. 12 ausgebildet ist, ferner der Schaltkastenteil 190, der ebenfalls völlig mit demjenigen gemäss Fig. 12 überein stimmt.. An Stelle des Schaltkastenteils 191 ist hier ein anders ausgebildeter Teil 195 vor handen, welcher mittels der Klemmen 23-27 mit dem Teil 190 in Verbindung steht. Von letzterem sind nur die Relais<I>B</I> und<I>D</I> des besseren Verständnisses wegen angedeutet.
Im Schaltkastenteil 195 befinden sich wieder die neun Schalter 1... 9, welche von den Zugorganen 101 beim Umfallen der Kegel geschlossen werden. Ferner sind die Signal lampen 41 ... 49, 254 und 255 sowie die aku stischen Signalgeber 257 und 258 im Schema gemäss Fig. 13 zu finden. Weiters sind neun Relais K1, K2, ... K8, K9 vorhanden, deren Kontakte mit k1, k1', k1'', k2, k2', k2'' usw. bezeichnet sind. Die Schaltung enthält ferner einen Kontakt 216, der durch eine auf der Welle 120 sitzende Nockenscheibe 206 betä tigt wird, zwei von Hand zu betätigende Schalter 260 und 261, einen Verzögerungs kondensator 263 und zwei Verzögerungs widerstände 264 und 265.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Wenn bei einem Kegelschub einige Kegel umfallen, so werden die entsprechenden Schalter 1 ... 9 geschlossen. Dadurch werden die entspre chenden Relais K1 ... K9 erregt, z. B. über folgenden Stromkreis: + Pol, Relaiswicklung K1, Schalter 1, Kontakt 216, -Pol. Diese Relais K1 ... K9 weisen je einen Selbsthalte kontakt k1 ... k9 auf, der den zugehörigen Schalter 1... 9 überbrückt. Wenn die Schal ter 1 bis 9 später geöffnet werden, bleiben die Relais El ... K9 gleichwohl erregt. Par allel zu den Relaiswicklungen sind die Si gnallampen 41...49 angeschlossen, so dass die Lampen der umgefallenen Kegel jeweils aufleuchten. Durch Erregung eines oder mehrerer der Relais K1 ...
K9 wird much der Stromkreis des Relais B geschlossen: + Pol, Relaiswicklung B, Klemmen 25, Verzöge rungswiderstand 265, geschlossene Kontakte k1' ... k9', Klemmen 23 und dann gemäss Fig. 12 Klemmen 22, Widerstand 243, Schal ter 242, Schalter 241, Klemmen 21, -Pol. Das Relais B wird mit der gewünschten Zeit verzögerung erregt und dadurch der automa tische Ablauf der mit Bezug auf Fig. 12 be schriebenen Vorgänge eingeleitet. Kurz bevor die Kurbelzapfen 124 nach einem Umgang ihre obere Totpunktlage wieder erreichen, lässt die Nockenscheibe 206 den Schalter 216 kurzzeitig in die Öffnungslage gehen, wobei der Strombreis der Relais K1...K9 unter- brochen wird und diese Relais entregt wer den.
(Die Schalter 1... 9 haben bekanntlich schon kurz nach Beginn des Kegelstellvor ganges durch das Anspannen der Zug organe 101 wieder geöffnet.) Die Relais des Schaltkastenteils 195 nehmen dann wieder ihre ursprüngliche Stellung ein und die Si gnallampen 41...49 löschen aus.
Werden in einem Kegelschub alle äussern Kegel mit Ausnahme des sogenannten Kö nigs umgeworfen, so werden alle acht Relais K1 bis K8 erregt und deren Kontakte k1'' bis k8'' geschlossen. Es schliesst sich der Stromkreis: + Pol, Schalter 260, Signallam pen 254 und Signalgeber 257, Ruhekontakt k9''', Kontakte k9'', k8'', ... k1'', -Pol. Da durch werden die Signalgeber 254 und 257 in Betrieb gesetzt. Die Lampen 254 zeigen optisch den sogenannten Kranz an.
Wenn in einem Kegelschub sämtliche neun Kegel umgeworfen werden, so ergibt sieh ein analoger Stromkreis über alle Relaiskontakte k1'' bis k9'' zu den Signalgebern 255 und 2.58, welche die Erzielung eines sogena.nnten Ba- belis anzeigen. Der Ruhekontakt k9<B>'</B> unter bricht. dabei den Stromkreis der zur Anzeige des Kranzes dienenden Signalgeber 254 und 257.
Durch Öffnen der beiden Schalter 260 und 261 von Hand, können die Signalgeber 254, 255, 257 und 258 wahlweise ausser Be trieb gesetzt werden.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel hat gegenüber demjenigen gemäss Fig. 12 den Vorteil der optischen Anzeige der jeweils umgeworfenen Kegel.
Es ist noch zu bemerken,- dass durch den Ruhekontakt b' beim Einregen des Relais B jeweils der Verzögerungskondensator 263 und der Verzögerungswiderstand 264 abgeschaltet werden, damit die Entregung des Relais B nicht auch verzögert ist.
Das in Fig. 14 und teils auch in Fig. 5 und 6 veranschaulichte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem soeben beschrie benen durch eine weitere Z'ein,ollkommnun'-. An Stelle des Schaltkastenteils 195 ist. ein an derer 7.96 vorhanden. Dieser weist wieder die gleiehen optischen und akustischen Signal geber 41 ... 49, 254, 255, 257 und 258 auf, ferner die zugehörigen Handschalter 260 und 261 sowie den durch die Nockenscheibe 206 betätigbaren Kontakt 216. An Stelle der neuen Relais K1 ... K9 sind hier neun andere Relais N1 ...
N9 vorhanden, die aber teils die gleichen Funktionen ausüben wie die Relais K 1 ... K9 des vorigen Beispiels. Die durch die Zugorgane betätigten Schalter 1... 9 die nen hier nicht mehr zum Einschalten der Selbsthalterelais N1 ... N9, sondern sie befin den sieh in den Stromkreisen von neun zu sätzlichen Relais P1 ... P9, die wieder einen Teil der Funktionen der Relais K1 ... K9 des vorigen Beispiels übernehmen. Die Kontakte dieser Relais sind analog zu vorher mit n1, n1', u1'', n2, n2', n2'' ... p1, p1', p1'' ... usw. bezeichnet. Ein weiteres Relais V hat neun Umsehaltekontakte v1, v2, ... v9. Ferner sind Relais R, S, T und U vorhanden, deren Kon takte mit r, s, t, t', u und u' bezeichnet sind.
Ein Kontakt 217 ist durch eine auf der Achse 120 sitzende Nockenscheibe 207 betä- tigbar. Zur Verzögerung der Erregung des Relais B sind ein Kondensator 230 und ein Widerstand 233 vorhanden, während für die Verzögerung der Entregung der Relais R, S und T weitere Kondensatoren 270, 271 und 273 diesen Relais parallel geschaltet sind. Als Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels sind ferner neun Elektromagnete M1 ... M9 vor handen, die je zur Betätigung einer Klemm- v orrichtung für ein jedes der Zugorgane 101 bestimmt sind.
Eine einzelne dieser Klemmvorrichtungen ist in Fig. 5 und 6 sichtbar, zusammen mit dem zugehörigen Magnet M. An der Winkel platte 137, an welcher auch die Führungs rolle 109 gelagert ist, befindet sieh eine fest stehende Klemmbacke 275, welche das betref fende Zugorgan 101 oben übergreift. Die Klemmbacke 275 ist aus einem an der Win kelplatte 137 festgeschraubten Winkelstück 276 und einer nachgiebigen Gummimanschette 277 gebildet, welche über den vorspringenden Schenkel des Winkelstückes geschoben ist. Unterhalb des Zugorgans 101 ist eine zweite Klemmbacke 278 um einen Bolzen 279 schwenkbar gelagert, der an der Winkelplatte 137 befestigt ist. Diese Klemmbacke besteht aus einem Klotz 280 und einem nachgiebigen Gummibelag 281.
Mit Hilfe eines Lenkers 282 ist die Klemmbacke 278 mit dem Anker 283 des Elektromagnetes M gekuppelt, dessen Kern 284 an der Winkelplatte 137 fest geschraubt ist.
Durch Erregung des Magnetes M kann die Klemmbacke 278 nach oben gegen die fest stehende Klemmbacke 275 geschwenkt wer den, wobei das Zugorgan 101 zwischen den Backen 278 und 275 eingeklemmt wird. Die Klemmvorrichtung ist selbsthemmend für Be wegungen des Zugorgans 101, welche die Rolle 109 im Sinne des in Fig. 5 eingezeich neten Pfeils antreiben. Der Magnet M kann dann entregt werden, ohne dass die Klemm- wirkung verlorengeht. Bewegt sich das Zug organ 101 hingegen im entgegengesetzten Sinn, so wird die Backe 278 in lösendem Sinn mitgenommen und die Klemmvorrichtung bei entregtem Magnet .1T gelöst.
Gemäss Fig. 14 ist der Kommandokasten 193 durch einen Teil 197 erweitert, welche einen von Hand zu betätigenden Schalter 290 zum wahlweisen Ein- und Ausschalten der zusätzlichen Automatik, einen doppelpoligen Schalter 291 mit zwei Kontakten 291a und 291b sowie neun einzeln betätigbare Schalter 11, 12 ... 19 aufweist. Ferner ist ein -Wider stand 292 vorhanden. Ein zehnadriges Kabel 198 verbindet die Anschlussklemmen 30, 31, 32 ... 39 des Kommandokastenteils 197 und des Scha.ltkastenteils 196. Mit dem Kasten 193 ist der Teil 197 über Anschlussklemmen 40 verbunden.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht ausser der optischen bzw. akustischen Anzeige der jeweils umgeworfenen Kegel den so genannten Spick beim Kegelspiel, bei wel chem die gefallenen Kegel jeweils entfernt werden und weiter gekegelt wird, z. B. bis sämtliche Kegel gefallen sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: Befinden sich die Schalter 290 und 291 in der in Fig. 14 dargestellten Lage, so ist die Einrichtung für vollautomatischen Spick eingestellt. Das Relais U wird dann über den folgenden Stromkreis erregt: + Pol, Relaiswicklung U, Klemmen 29, Kontakt 221c, Klemmen 30, Widerstand 292, Schal ter 290, Klemmen 40, -Pol. Die Wicklung des Relais V liegt parallel zu derjenigen des Relais U, ist aber für eine höhere Arbeits spannung dimensioniert als diese. Durch den Vorschaltwiderstand 292 wird nämlich die Spannung an den Relaiswicklungen U und V so weit herabgesetzt, dass wohl das Relais U, nicht aber das Relais V erregt wird.
Die Re laiskontakte u und<I>u'</I> sind somit geschlossen, was vorläufig aber noch ohne Einfluss auf die Stromkreise ist.
Wenn nun bei einem Kegelschub durch Umfallen der entsprechenden Kegel z. B. die Schalter 1, 2 und 8 geschlossen werden, so werden die Relais P1, P2 und P8 erregt, so lange die Schalter 1, 2 und 8 geschlossen sind. Die Relaiskontakte p1', p2' und p8' schliessen in Parallelschaltung den Erregerstromkreis des Relais B, das wie beim vorherigen Aus- führungsbeispiel mit einer Verzögerung an zieht, wodurch der Motor 123 indirekt in Be trieb gesetzt wird, wie vorher beschrieben.
Durch die Relaiskontakte p1,<I>p2</I> und p8 werden auch die Erregerstromkreise der Re lais N1, N2 und N8 geschlossen: + Pol, Klem men 24, Wicklung N1, Relaiskontakt v1, Re laiskontakt p1, Relaiskontakt t, Relaiskontakt u, Klemmen 27, -Pol (und analog für die Relais N2 und N8) . Die den Relaiswicklungen N1, N2 und N8 parallel geschalteten Signal lampen 41, 42 und 48 werden dadurch eben falls eingeschaltet zur optischen Anzeige des Kegelschubresultates. Die Relaiskontakte n1', n2' und n8' bewirken Selbsthaltung der Re lais N1,<I>N2</I> und N8, auch für den Fall, dass die Relais P1, P2 und P8 beim Beginn des Kegelstellens wieder entregt werden. Die Si- gnallampen 41, 42 und 48 bleiben über die Kontakte n1', n2' und n8' ebenfalls einge schaltet.
Wenn die Kurbelzapfen 124 ihre untere Totpunktlage IV erreichen und die Kegel vollständig in das Karree hochgezogen sind, wird durch die Nockenscheibe 207 der Kontakt 217 geschlossen, wodurch die Ma gnete M1, M2 und M8 zum Betätigen der entsprechenden Klemmvorrichtungen erregt werden. Zum Beispiel für den Magnet M1 er gibt sich der Stromkreis: + Pol, Kontakt 217, Magnet M1, Relaiskontakt n1'', Relaiskontakt t', Relaiskontakt u', Klemmen 27, -Pol. Die den Schaltern 1, 2 und 8 entspreehenden Ke gel können daher nicht nach unten gehen, während die übrigen Kegel auf ihre Stand plätze abgesenkt werden.
Die Magnete 1I1, 312 und 1178 werden nur kurzzeitig erregt; die zugehörigen Klemmvorrichtungen bleiben wegen der Selbsthemmung aber in Wirkung.
Kurz bevor die Kurbelzapfen 124 wieder ihre obere Totpunktlage erreichen, lä.sst die Nockenscheibe 206 den Kontakt 216 vorüber gehend in die Offenlage gehen, was aber ohne Einfluss auf die immer noch erregten Relais <I>N1, N2</I> und NS bleibt, weil der Kontakt 216 durch die beiden Relaiskontakte<I>t.</I> und 1c über brückt ist.
Werden bei einem zweiten Keglschub weitere vier Kegel umgeworfen, denen z. B. die Kontakte 3 bis 6 zugeordnet sind, so werden vorübergehend die Relais P3 bis P6 erregt, welche. ihrerseits die Erregung der Selbsthalterelais N3 bis N6 in der vorher er läuterten Weise herbeiführen. Dann leuchten zusätzlich zu den bereits brennenden Signal lampen noch die weiteren Signallampen -13 bis 46 auf.
Die zu Fall gebrachten Kegel wer den durch die zugeordneten Klemmvorrich tungen ebenfalls in der hochgehobenen Lage festgeklemmt, so dass nur noch die zwei Kegel auf ihre Standplätze abgesenkt werden, die den Schaltern 7 und 9 entsprechen.
Der Kegelschub kann in analoger Weise weitergehen, bis sämtliche Kegel umgefallen sind und zuletzt, alle Signallampen 41 bis 49 brennen. Dann sind alle neun Relais N1 bis N9 erregt, und deren Kontakte. 7i1 bis n9, die alle in Reihe liegen, schliessen folgenden Stromkreis: + Pol, Relaiswicklung T, Relais kontakt v, Relaiskontakte n1 <I>... n9,</I> Kontakt 216, Klemmen 27, -Pol. Dadurch wird das Relais<I>T</I> erregt, dessen Kontakt<I>t'</I> .den Strom- kreis der Magnete M1 ... M9 unterbricht.
Wenn durch die Nockenscheibe 207 der Kon takt 217 geschlossen wird, werden die Ma gnete M1...M9 daher nicht erregt, und alle Kegel können somit auf ihre Standplätze ab gesenkt werden. Kurz bevor die Kurbelzapfen 124 ihre obere Totpunktlage erreichen, lässt die Nockenscheibe 206 vorübergehend den Kontakt 216 in die Offenstellung gehen, wo durch die Erregerstromkreise sämtlicher Selbsthalterelais N1 bis N9 unterbrochen und diese Relais entregt werden. Gleichzeitig wer den auch die Signallampen 41 bis 49 ausge löscht. Wenn sieh die Relaiskontakte n1 bis n9 öffnen, wird auch der Stromkreis des Relais T unterbrochen, das mit einer durch den Kon densator 273 gegebenen Verzögerung abfällt.
Werden in einem einzigen Kegelschub acht Kegel entsprechend den Schaltern 1 bis 8 umgeworfen, so schliessen die in Reihe mit einander liegenden Relaiskontakte p1'' bis p8'' vorübergehend den folgenden Strom kreis: + Pol, Relaiswicklung R, Ruhe kontakt p9''', Relaiskontakte p8'', p7'' ... p1'', Klemmen 27, -Pol. Dadurch wird das Re lais R erregt, dessen Kontakt r die den so genannten Kranz anzeigenden Signalgeber 254 und 257 in Betrieb setzen, sofern der zu gehörige Handschalter 260 geschlossen ist. Wenn beim Anziehen der Zugorgane 101 die Relais P1 bis P8 entregt werden, wird auch der Stromkreis des Relais R unterbrochen, das aber nur mit einer durch den Kondensa tor 270 gegebenen Verzögerung entregt wird, so dass die Signalgeber 254 und 257 einige Sekunden wirksam bleiben.
Werden alle neun Kegel in einem einzi gen Kegelschub umgeworfen, so wird über die Relaiskontakte p1'' bis p9'' das Relais S er regt, das seinerseits die Signalgeber 255 und 258 einschaltet, sofern der zugehörige Hand sehalter 261 geschlossen ist. Durch den Ver zögerungskondensator 271 wird erreicht, dass auch diese Signalgeber noch einige Sekunden wirksam bleiben, nachdem die Relais P1 bis P9 schon entregt worden sind. Der Ruhe kontakt p9''' unterbricht beim Erregen des Relais S jeweils den Stromkreis zum Relais R. Legt man am Kommandokasten 197 den Sehalter 291 in die andere Schaltstellung um, so wird der Vorschaltwiderstand 292 im Stromkreis der beiden Relais U und V über brückt.
Die Spannung an den Wicklungen dieser Relais ist daher jetzt bedeutend höher als im vorigen Fall, was zur Folge hat, dass sowohl das Relais U als auch das Relais V erregt werden. Das letztere unterbricht mit seinem Ruhekontakt v den Erregerstromkreis zum Relais T und die Relaiskontakte v1 bis v9 schalten die Relaiswicklungen N1 bis N9 von den Kontakten n1' bis n9' und p1 bis p9 ab, um sie dafür mit den Schaltern 11 bis 19 des Kommandokastens 197 zu verbinden. Die Einrichtung ist nun für den sogenannten Spick durch Handebetätigung eingestellt.
Die Wirkungsweise ist jetzt wie folgt: Werden am Kommandokasten 197 beispiels weise die Schalter 11, 13 und 14 geschlossen, so werden die Relais N1, N3 und N4 erregt und zugleich die Signallampen 41, 43 und 44 eingeschaltet. Für das Relais N1 z. B. ergibt sich der Stromkreis: + Pol, Relaiswicklung 1V1, Relaiskontakt v1, Klemmen 31, Schalter 11, Schalter 291a, Schalter 290, -Pol.
Wenn nachher durch Betätigung des Druckschalters 245 am Kommandokasten 193 (Fig. 12) der Kegelstellmechanismus für eine Umdrehung .der Welle 120 in Betrieb gesetzt wird, wer den die Magnete H1, 1123 und 114 erregt, sobald die Nockenscheibe 207 den Kontakt 217 schliesst. Die .entsprechenden Kegel Nr. 1, 3 und 4 werden somit in hochgehobener Stel lung festgeklemmt, so dass nur die übrigen sechs Kegel auf ihre Standplätze abgesenkt werden.
Durch entsprechende Betätigung der Schalter 11 bis 19 am Kommandokasten 197 ist es also möglich, durch Fernsteuerung wahlweise irgendwelche Kegel in hochgezo gener Lage festzuklemmen. Diese Betriebs möglichkeit wird insbesondere beim Üben des Kegelschubes von Nutzen sein. Es ist noch zu bemerken, dass das Relais T zufolge Erre gung des Relais V beim Drehen der Nocken scheibe 206 nicht erregt werden kann. Sofern sämtliche neun Schalter 11 bis 19 am Kom mandokasten 197 geschlossen sind, bleiben somit sämtliche neun Kegel in hochgezogener Lage festgeklemmt.
Der Handschalter 221 im Schaltkastenteil 190 weist einen Kontakt 221e auf, welcher den Erregerstromkreis der Relais U und V zu unterbrechen gestattet, wenn der Schalter 221 zwecks Einziehens neuer Zugorgane 101 oder zwecks Ausriehtens derselben umgelegt wird. Dadurch wird verhindert, dass bei die ser Arbeit die Magnete M1. .. M9 erregt und die Zugorgane festgeklemmt werden, sofern am Kommandokasten 197 der Schalter 291 auf Spick mit Handbetätigung umgelegt ist und einzelne der Schalter 11 bis 19 ge schlossen sind.
Wenn man den Schalter 290 am Kom mandokasten 197 öffnet, ist die Einrichtung für die gleichen Funktionen geeignet, wie sie mit Bezug auf Fig. 13 beschrieben worden sind. Die Relais U und V sind dann nicht er regt, so dass die Magnete M1 bis M9 in kei nem Fall erregt werden können und die Re laiskontakte v1 bis v9 die in Fig. 14 gezeigte Lage behalten. Fallen bei einem Kegelsehub einzelne oder alle der Kegel um, so werden mittels der entsprechenden Zugorgane die zu gehörigen Schalter 1, 2...9 geschlossen und die mit diesen verbundenen Relais P1, P2 bis P9 erregt. Über die geschlossenen Relaiskontakte p1', p2' bis p9' wird das Relais B mit Verzöge rung erregt und der Mechanismus in der Folge eingeschaltet.
Die geschlossenen Relaiskon takte p1, p2 ... p9 schliessen die Erreger stromkreise der entsprechenden Selbsthalte relais N1, N2 ... N9 und schalten die Signal lampen 41, 42 ... 49 ein. Kurz vor Beendi gung des Kegelstellvorganges lässt die Nocken- Scheibe 206 den Schalter 216 vorübergehend öffnen, wodurch die Stromkreise der erreg ten Selbsthalterelais N1 ... N9 unterbrochen und diese Relais entregt werden, wobei auch die Signallampen 41 ... 49 auslöschen.
Das in Fig. 15 dargestellte Ausführungs beispiel der Kegelbahneinrichtung unterschei det sich von demjenigen gemäss Fig. 13 nur durch eine andere Ausbildung des zur opti schen Anzeige des Kegelresultates dienenden Apparateteils. An Stelle des in Fig. 13 ge- zeigten Schaltkastenteils 195 ist ein anderer vorhanden, der in Fig. 15 mit 199 bezeichnet ist. Er weist die Schalter 1 bis 9 auf, die je durch eines der Zugorgane 101 betätigt wer den können. Mit jedem dieser Schalter ist ein Widerstand 51, 52 ... bzw. 59 in Reihe ge schaltet. Es haben alle diese Widerstände den gleichen elektrischen Widerstandswert. Sie stehen mit der einen Wicklung eines Brücken relais X in Verbindung, das zwei einander entgegenwirkende Wicklungen aufweist.
Die andere dieser Wicklungen ist mit neun Wi derständen 61 bis 69 verbunden, die an Kon takte eines Schrittschalters 300 angeschlossen sind. Die beiden Widerstände 51 und 61 sind einander elektrisch gleich. Der Widerstand 62 hat denselben Wert, wie die Parallelschal- tung von zweien der Widerstände 51 bis 59, der Widerstand 63 hat den gleichen Wert, wie die Parallelschaltung von dreien der Wider stände 51 bis 59 usw. Der Widerstand 69 hat den gleichen Wert wie die Parallelschaltung sämtlicher Widerstände 51 bis 59.
Der Schrittschalter 300 kann in an sieh bekannter Weise durch einen Drehmagneten yTr schrittweise betätigt werden. Mit dem Anker dieses Drehmagnetes IV ist noch ein Ruhekontakt w verbunden. Mit dem Schritt schalter 300 ist eine kreisrunde Scheibe 301 starr gekuppelt, welche transparente Ziffern 0, 1, 2 ... 9 trägt., deren Teilung derjenigen der feststehenden Kontakte des Schrittschalters 300 entspricht. Im Bereich der Scheibe 301 be findet sich eine elektrische Lampe 302, welche imstande ist, jeweils eine der Ziffern 0, 1 bis 9 zu beleuchten und -dadurch für die Kegel spieler sichtbar zu machen. Zum Beispiel können diese Ziffern einzeln auf eine Matt scheibe projiziert werden.
Der Sehaltkastenteil 199 enthält ferner ein Relais Y und ein Relais Z, deren Kon takte mit y, z und z' bezeichnet sind. Zur Anzugsverzögerung des Relais Y sind ein Kondensator 303 und ein Widerstand 304 vorhanden und für die verzögerte Erregung des Relais B ein Kondensator 230 und ein Widerstand 233. Auf der Welle 120 des Ke- gelstellmeehanismus sitzen ferner zwei Nocken- Seheiben 208 und 209, die zum Betätigen von Kontakten 218u, 218b und 219 dienen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Ein richtung ist wie folgt: Werden bei einem Ke gelschub z. B. die Schalter 1, 4 und 5 ge schlossen, so werden die drei Widerstände 51, 54 und 55 miteinander parallel geschal tet und zugleich das Relais X erregt: + Pol, Schalter 1, 4, 5 und Widerstände 51, 54, 55, linke Wicklung des Relais X, Kontakt 218b, -Pol. Über den Relaiskontakt x wird der Er regerstromkreis des Relais Z wie folgt ge schlossen: +Pol, Kontakt x, Kontakt 218a, Relaiswicklung Z, Kontakt 218b, -Pol. Das Relais Z wird demzufolge erregt, wobei sein Selbsthaltekontakt z geschlossen wird.
Sein zweiter Kontakt z' schliesst den Erregerstrom kreis des Relais B, das mit einer Zeitverzöge rung erregt, wird und seinerseits den Kegel stellmechanismus in Betrieb setzt. Über den Relaiskontakt x wird aber auch der Strom kreis des Relais Y geschlossen: + Pol, Relais kontakt x, Widerstand 304, Relaiswicklung Y, Kontakt w, -Pol. Das Relais Y wird mit einer Verzögerung von etwa 0,1 Sekunden er regt, wobei sein Kontakt y den Stromkreis des Drehmagnetes W schliesst. Dieser wird erregt, schaltet den Schrittschalter um einen Schritt auf den Widerstand 61 und öffnet zu gleich den Kontakt w, welcher den Strom kreis des Relais Y unterbricht.
Mit einer Zeit verzögerung von etwa 0,1 Sekunde wird das Relais Y wieder entregt, so dass auch der Stromkreis des Drehmagnetes W unterbro- ehen wird. Dadurch schliessen sich der Kon takt w und der Erregerstromkreis des Relais Y von neuem, dessen Kontakt x seinerseits wieder den Magneten W erregt. Der Schritt schalter führt dabei einen zweiten Schritt auf den Widerstand 62 aus, wobei der Kontakt w wieder geöffnet und das Relais Y wieder ent- regt wird.
Diese Vorgänge wiederholen sich automatisch so lange, bis der Schrittschalter denjenigen Widerstand 63 erreicht hat, wel- eher der Parallelschaltung der angeschlosse nen Widerstände 51, 54 und 55 gleich ist. Dann fliesst durch die rechts gezeichnete Wicklung des Relais X der gleich starke Strom wie durch die andere Wicklung dieses Relais. Die magnetischen Wirkungen der bei den Relaiswicklungen heben sich dann gegen seitig auf, so dass das Relais X entregt wird. Wenn der Kontakt x öffnet, wird der Strom kreis des Relais Y unterbrochen mit dem Er gebnis, dass der Schrittschalter 300 in der zuletzt eingenommenen Stellung stehenbleibt.
Mit dem Schrittschalter 300 hat sich die Scheibe 301 so weit gedreht, dass nun die Ziffer 3 im Wirkungsbereich der Lampe 302 liegt.
Mittlerweile ist der Kegelstellmechanismus in Betrieb gesetzt worden. Kurze Zeit nach dem die Achse 120 zu drehen begonnen hat, werden durch die Nockenscheibe 208 die Kon- takte 218a und 218b geöffnet, wobei die Stromkreise der Relais X und Z unterbrochen werden. Etwa gleichzeitig wird durch die Nockenscheibe 209 der Kontakt 219 geschlos sen, wodurch die Lampe 302 eingeschaltet wird. Dieselbe lässt die Ziffer 3 der Scheibe 301 sichtbar erscheinen zur optischen Anzeige der Anzahl der umgeworfenen Kegel.
Beim Anziehen der Zugorgane 101 wer den die Schalter 1, 4 und 5 wieder geöffnet, was die Ausschaltung der links gezeichneten Wicklung des Brückenrelais X zur Folge hat. Wenn der Vorgang des Kegelstellens beendet ist, lässt die Nockenscheibe 209 den Kontakt 219 wieder öffnen, wodurch die Lampe 302 gelöscht wird. Gleichzeitig werden durch die andere Nockenscheibe 208 die Kontakte 218a und 218b geschlossen, über deren letztgenann ter die rechts gezeichnete Wicklung des Re lais<I>X</I> erregt wird.
Sein Kontakt<I>x</I> schaltet den Erregerstromkreis des Relais Y ein, das in wechselseitiger Zusammenarbeit mit dem Drehmagneten W den Schrittschalter 300 schrittweise betätigt, bis er wieder die in Fig. 16 dargestellte Ausgangslage erreicht, in welcher der Stromkreis durch das Relais X unterbrochen ist. Solange der Relaiskontakt x geschlossen ist, ist auch das Relais Z erregt. Lange bevor das verzögert ansprechende Re lais B jedoch erregt. wird, ist der Schrittschal ter 300 in seine Ausgangslage gesteuert, wo nach auch das Relais Z entregt wird.
Es ist selbstverständlich möglich, die zu letzt beschriebene Ausführungsform mit irgendeiner gemäss Fig. 12 bis 14 zu kombi nieren, oder auch nur mit Teilen derselben, beispielsweise zur optischen und akustischen Anzeige des Umwerfens der acht, den soge nannten Kranz bildenden Kegel, oder des Umwerfens aller neun Kegel.
Bei der praktischen Ausführung der be schriebenen Kegelbahneinrichtungen können die in den strichpunktiert umrandeten Fel dern 190, 191, 195, 196 dargestellten Elemente räumlich voneinander getrennt angeordnet und soweit dies zweckmässig erscheint, in getrennten Kästen untergebracht sein. So werden die durch die Nockenscheiben 201 bis 209 betätigten Kontakte mit Vorteil auf dem Stützgestell 107 angebracht, während sämt liche Relais in einem separaten Kasten ange ordnet werden können. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen der Einrich tung erfolgen zweekmässigerweise mit Hilfe von Kabeln, die mittels Steckern und Steck dosen lösbar mit den Schaltkastenteilen ver bunden werden.
Dadurch wird es möglich, die ganze elektrische, Verdrahtung am Her stellungsort der Einrichtung nur die einzel nen Teile zusammenzustecken. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der verhältnismässig kurzen Montagezeit, die für das Aufstellen der Einrichtung erforderlich ist.