AT132282B - Anzeigevorrichtung für Programmanzeiger, Hotelrufanlagen u. dgl. - Google Patents

Anzeigevorrichtung für Programmanzeiger, Hotelrufanlagen u. dgl.

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AT132282B
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Description


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  Anzeigevorrichtung für   Programmanxeiger,     llotelrufanlagen   u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine   Anzeigevonichtung.   die als Programmanzeiger. Rufanlage für Hotels, für das Anzeigen von   Börsen-und Devisennotierungen, für Personensuchanlagen   usw. verwendet werden kann. Die bekannten Anzeigevorrichtungen werden meistens durch   Glühlampen   gesteuert, so dass leicht Nachteile durch Ausfallen der Ziffern beim Ausbrennen einzelner Lampen entstehen. Im übrigen ist für jede Ziffer stets eine besondere   Schanöffnuug erforderlich.   Verwendet werden weiters Scheiben aus Holz, Pappe od. dgl. mit meistens sehr primitiven Einrichtungen. 



   Der Gegenstand der Erfindung besteht aus beliebig vielen, nebeneinander liegenden, in Schienen geführten Stapeln von Anzeigeplatten, die vermittels an ihrem oberen Rand befindlicher Lappen durch hindurehgesteekte Stifte gehalten sind ; diese Stifte sind als Magnete ausgebildet und den Lappen entsprechend versetzt. Durch Steuerung mittels   Druckknöpfen   von einer Schaltplatte aus werden die Magnete aus den Lappen herausbewegt, so dass die jeweiligen Platten (infolge ihres Gewichtes) nach unten fallen und vor eine Schauöffnung zu liegen kommen. Soll eine neue Nummer angezeigt werden, 
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   knopfsteuerung   betätigt wird. 



   Die Anzeigevorrichtung   kann auch als Akt-und Szenenanzeiger für   Theater und Konzertlokale vorgesehen sein. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht ; es zeigen :
Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch die Anzeigevorrichtung mit im Ruhezustand befind- 
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 eine schematische Draufsicht auf die Anordnung des Relais mit dem   Aufzugsmotor,   Fig. 4 die Schaltung der Taster und der   Aufzugsvorrichtung   und Fig. 5 die Ansicht einer Nummernscheibe. 



   Die Anzeigevorrichtung besteht aus einzelnen Plattenstapeln, deren Platten mit 3 bezeichnet sind. 



  Die Platten werden durch Magnetstifte 6 ausserhalb der Sehauöffnung 9, also in angehobener Stellung gehalten. Eine Feder 7 (s. Fig. 2), die auf   den Magnetstiften   sitzt, bewirkt, dass die Stifte 6 nach erfolgtem Einziehen in die Magnetspule 8, wieder nach vorne gedrückt werden. Die Magnetstifte 6 besitzen aus diesem Grunde einen in einer Bohrung steckenden Querstift, mit welchem die Feder 7 beim Einziehen in die Spule 8 zusammengedrückt und gespannt wird. Das Einziehen der Magnetstifte erfolgt nach Schliessen des elektrischen Stromkreises für die Magnetspule 8 durch entsprechende Druckknöpfe, wodurch die Platten 3 freigegeben werden. Die Platte gleitet in den Führungen der Schienen 4 nach unten und vor die Sehauöffnung 9.

   Nach Öffnen des   Stromschlusses   lässt die Magnetspule 8 den : Magnetkern 6 wieder los, so dass die Feder 7   den : \Iagnet8tift   6 wieder nach vorne bringen kann. Die einzelnen Magnet- 
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 mit der sie auf die Spitze 5 der Magnetstifte zu liegen kommen. Es sind jeweilig neun oder zehn Anzeigeplatten zu einem Stapel vereinigt, wobei die oberen Lappen der Platten von einem der ebenfalls nebeneinanderliegenden Magnetstifte gehalten sind (Fig. 5). 



   Sofern durch einen Druckknopf eine Anzeigeplatte ausgelöst ist, und vor der Schauöffnung 9 erscheint, kann sie durch die Aufzugsvorrichtung wieder in ihre Ursprungslage auf den Magnetstift 6 zurückgebracht werden. Die Vorrichtung hiezu besteht aus einem   Hebelgestänge     10,   welches von einem Elektromotor 11 angetrieben wird.   Zwischengesehaltet   ist ein Reduziergetriebe 10a, welches mittels eines Exzenters lOb das Hebelgestänge 10 hebt und senkt. Der Strom für den Antriebsmotor wird mittels 

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 Druckknopfes über ein Relais 12 geschaltet. Zum Ausgleich des Kraftbedarfes an den Hebeln ist eine Feder 13 vorgesehen. 



   Das Relais 12 besteht aus   dem Magnetkern. M, welcher   an seinem unteren Ende einen bewegliehen   Hebel 15 trägt,   der eine Schaltröhre 16 aufweist, die zum Einschalten des Aufzugsmotorstromkreises dient. An seinem andern Ende ist der Hebel 15 an einem senkrecht geführten Auslösehebel 17 angelenkt, der in seinem unteren Ende 18 gekröpft ist und eine Spitze trägt, um von dem Stift 19 des Aufzugshebels betätigt zu werden. Die Hebel 10, welche auf der Welle 20 befestigt sind, sind gemeinsam mit dem Hebel 21 drehbar. Die Hebel 10 bewegen einen fahrstuhlartig ausgebildeten Teil 22, der in den Schienen 4 geführt ist und heben mit diesem die Platten 3 in ihre ursprüngliche Lage auf die Magnetstifte 6.

   Die Wirkungsweise der Aufzugsvorrichtung ist wie folgt :
Der Aufzugsmotor 11 ist derart an das   Kraftnetz angeschlossen,   dass sein Strom iiber die Schaltröhre 16 geht, die auf dem Hebel 15 kippbar angeordnet ist. Der Hebel 15 wird in seiner Lage durch das Relais   12,   welches durch Schwachstrom gesteuert wird, verändert. Die Schwachstromzuleitung erfolgt durch einen Transformator 23. Die Inbetriebsetzung der Anzeigeplatten durch die einzelnen Taster 24 ist bereits beschrieben. Sollen die Platten in ihrer Anfangslage wieder angehoben werden, so wird der Nullknopf (d. i. der Schalter für das Relais   12)   betätigt, wodurch das Relais 12 Strom erhält und seinen Kern 14 anzieht.

   Die   Sehaltröhre   16 gelangt dadurch in eine waagerechte Lage und schliesst nunmehr den Stromkreis für den Aufzugsmotor 11. Der Motor läuft an und der Stift 19 gibt den Aus-   lösehebel 17   frei, so dass beim Loslassen des Nulldruckknopfes der Magnetkern 14 auf seinen Anschlag 14a herunterfällt und gleichzeitig der Auslösehebel 17 entsprechend seiner schlitzartig ausgeführten Begrenzung   17 a   mit heruntergeht, so dass die   Schaltröhre   16 noch ihre waagerechte Lage beibehält. Der Motor läuft weiter, und es hebt die Scheibe lOb über den Hebel 21 die ausgelösten Anzeigeplatten 3 bei einer Hebelumdrehung an.

   Bei der weiteren halben Umdrehung gehen die Hebel 10 wieder   zurück,   u. zw. wird beim Ausschalten der Stift 19 den   Auslösehebel 77 wieder   anheben, so dass die Schaltröhre 16 in die in der Fig. 1 dargestellte Lage kommt, in welcher   der 1Iotorstromkreis unterbrochen   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anzeigevorrichtung für Programmanzeiger, Hotelrufanlagen u. dgl., gekennzeichnet durch beliebig viele, ebeneinander gelagerte, in Schienen (4) geführte, durch Magnetstifte (6) in angehobener Stellung gehaltene und bei deren Auslösung herunterfallende, durch eine Aufzugsvorriehtung   (10,     11)   wieder anzuhebende Anzeigeplattenstapel.

Claims (1)

  1. 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugsvorriehtung aus einem Hebelgestänge (10, lOb, 21) besteht, welches von einem Antriebsmotor (11) über ein Reduziergetriebe (10a) angetrieben wird, wobei der Antriebsmotor über ein durch Schwachstrom betätigtes Relais (12) Strom erhält, während die Auslösung der unter Federwirkung (7) stehenden Stifte (6) elektromagnetisch erfolgt.
    3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeplatten (3) an ihren oberen Rändern mit Verlängerungen versehen sind, die derart gegeneinander versetzt sind, dass sie nebeneinander zu liegen kommen und durch ihre Ausnehmungen (5a), die gleichfalls nebenein- anderliegenden Magnetstifte (6) hindurchführen können.
AT132282D 1929-12-27 1929-12-27 Anzeigevorrichtung für Programmanzeiger, Hotelrufanlagen u. dgl. AT132282B (de)

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