CH328450A - Mappe, insbesondere für Hängeregistraturen, zur Aufnahme von gelochtem Schriftgut - Google Patents

Mappe, insbesondere für Hängeregistraturen, zur Aufnahme von gelochtem Schriftgut

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CH328450A
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CH
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Broxten Rudolf Brinkmann To
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Broxten Rudolf Brinkmann To
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Description


  Mappe,     insbesondere        für        Hängeregistraturen,    zur.     Aufnahme    von gelochtem     Schriftgut       Bekannte Mappen zur Aufnahme von  gelochtem     Schriftgut    bestehen im allgemei  nen aus einem mit einem Rückenfalz     ver-          sehenen    Umschlag aus Pappe oder derglei  chen, wobei der     Rückenfalz    das     Aufreih-          mittel,    etwa     Metallbandzungen,

      trägt und  ausserhalb des Bereiches des     Aufreihmittels     mit dem Umschlagrücken     verheftet    ist. Diese  Ausbildung lässt     keine    geschlossene Heraus  nahme des in einer Mappe abgehefteten  Schriftgutes zu. Es sind ferner Ablageheft  mittel für erledigtes     Schriftgut    bekannt, die  aus einer mit einem Rückenfalz versehenen  Lasche und     in    den     Falz        eingezogener    Metall  bandzunge bestehen.

   Es ist somit an sich die  Möglichkeit gegeben, aus einer Mappe das  erledigte     Schriftgut    herauszunehmen und in  eine Ablagelasche     ümzuheften,    um hierdurch  die Mappe     für        die        Weiterverwendung    freizu  machen. Diese Massnahme ist jedoch um  ständlich. Ausserdem hat sich gezeigt, dass  die     Metallbandzungen    durch das häufige     Auf-          und        Zubiegen    für das     Aufreihen    des Schrift  gutes vielfach     verwinkelt    und gestaucht  werden, so dass sich neues Schriftgut nur  schlecht aufreihen lässt.  



  Die Erfindung betrifft     eine    Mappe zur  Aufnahme von gelochtem     Schriftgut,    die sich  in der Handhabung     in    keiner     Weise    von den  bekannten Mappen mit     Metallbandzunge    für       die    Aufnahme des Schriftgutes unterscheidet,  bei der aber das Schriftgut mit     seinem    Halter  in der     aufgereihten    Lage als Einheit ohne    weiteres herausgenommen und dieser Halter  durch     einen    neuen Halter ersetzt werden  kann.

   Die Mappe kann somit als Dauermappe  verwendet und nacheinander     für    die ver  schiedensten Vorgänge benutzt werden, in  dem nach der Hörausnahme des Halters mit  dem erledigten Schriftgut ein neuer Halter  eingesetzt     wird.    Die neue Mappe kann dem  zufolge auch aus stärkerem und festerem  Material gearbeitet sein.  



       Erfindungsgemäss    ist bei einer Mappe zur  Aufnahme von gelochtem     Schriftgut,    mit  einem Rückenfalz und     einem    von diesem  aufgenommenen Halter     für    das     Schriftgut,     die Mappe in dem Rückenfalz     mit        Winkel-          schlitzen    zur austauschbaren Aufnahme des       Schriftguthalters    versehen. Der Schriftgut  halter kann dabei aus einer Unterlage mit       eingezogener        Metallbandzunge    bestehen.

   Vor  teilhaft ist die Unterlage     als    sich auf den  Rückenfalz der Mappe aufsetzender     Falt-          streifen    ausgebildet, durch den die     Metall-          Bandzunge    durchgesteckt ist.

   Zweckmässig  ist die     Metallbandzunge    in doppelter Um  führung an dem Streifen gehalten, so dass das  Mittelstück der Zungenbrücke mit den Zun  genenden auf der gleichen Seite des Streifens       liegt.    Der     Faltstreifen.    kann noch     mit    einer  von     seiner        Rückseite    ausgehenden Lasche  versehen sein, die im Bereich der aus dem  Streifen     aufbiegbaren    Zungenenden     mit          Querschlitzen    versehen ist,

   so dass die     Rük-          kenlasche    nach dem Herausnehmen des      Faltstreifens aus der Mappe als Deckblatt  über den     Schriftgutstapel    gelegt und von den       Zungenenden    gehalten     werden    kann. Zweck  mässig     ist    die Lasche     mit    einer zu einer       Rückenbildung    führenden Faltprägung ver  sehen, die das Herausnehmen der Lasche auf  die Vorderseite des Faltstreifens erleichtert,  wobei dieser     Rückenteil    gegebenenfalls mit  einem     Vordruck    versehen sein kann, der eine  Beschriftung über die Art des aufgenomme  nen Schriftgutes zulässt.  



  Die     erwähnte        Ausbildung    eignet sich  besonders für Hängeregistraturen, bei denen  die Mappen von Aufhängeträgern gehalten  sind,     die    in den Rückenfalz der Mappe ein  greifen und     mit        Winkelschlitzen    die den  Rückenfalz verbindenden Heft- und     Aufreih-          mittel        hintergreifen.    In diesem Falle sind die       Winkelschlitze    der Mappenträger und die  jenigen des     Rückenfalzes    der Mappe vorteil  haft einander entgegengesetzt gerichtet und  den gleichen     Durchdringungen    der Metall  bandzunge  <RTI  

   ID="0002.0020">   in    dem Faltstreifen zugeordnet,  so dass sich durch diese gegenständigen Win  kelschlitze bzw. den von     ihnen    gebildeten  Haken     eine    Verklammerung des aus dem  Faltstreifen und der     Metallbandzunge    be  stehenden Halters für das     Schriftgut    in der  Mappe ergibt, die ein     -ungewolltes    Lösen  verhindert.  



  Die beschriebene Ausbildung ist nach  stehend an Hand der Zeichnung näher er  läutert. Es zeigen       Fig.    1 die Mappe in geöffneter Lage ohne  den Halter für das     Schriftgut,          Fig.2    einen einfachen Halter     für    das  Schriftgut,       Fig.    3     inen    mit einer Umschlaglasche  versehenen Halter für das     Schriftgut,          Fig.4    die Mappe nach der     Fig.    1 mit  einem eingesetzten Halter' nach der     Fig.    2,

         Fig.    5 im Schaubild den zur Ablage des  Schriftgutes     fertigen    Halter nach     der-Fig.    3,  ->     Fig.    6 einen Mappenträger für die Ablage  des Halters nach der     Fig.    5 und       Fig.    7 einen Mappenträger für die Mappe  nach der     Fig.    1 bei deren Verwendung- in  einer Hängeregistratur.    Die Mappe besteht in an sich     bekannter     Weise aus einem Boden 1 und einem Deckel 2,  die unter Einschaltung eines Rückenfalzes 3  aus einem Streifen Pappe oder dergleichen  gefertigt ist.

   Der Deckel 2 ist nahe dem     Rük-          kenfalz    3     mit    einer Reihe von Einprägungen 4  versehen, damit der Deckel 2 sich der wach  senden Füllung der Mappe anpassen kann.  Der Rückenfalz 3 ist mit dem Boden 1 durch       Heftklammern    5 oder dergleichen     verheftet     und nimmt in der     Mitte    das     Aufreihmittel    auf.  Diese Mappenausbildung ist an sich bekannt.

    Während aber bei bekannten     Ausbildungen     das     Aufreihmittel,    etwa eine Metallband  zunge, in fester     Anordnung        durch    den     Rük-          kenfalz    3 gesteckt     ist,    ist bei der gezeichneten       Ausbildung    der     Rückenfalz    3     mit    zwei über  einander angeordneten     Winkeleinschnitten    6       und    7 versehen,     die    zur Bildung von Haken  nasen 8 und 9 führen.  



  Als Halter für das aufzunehmende Schrift  gut dient nach der     Fig.    2     ein    Faltstreifen 10,  durch den eine das     Aufreihorgan    bildende       Metallbandzunge    11 gesteckt ist.

   Dabei     ist     die     Metallbandzunge    11 im Bereich des       Durchtritts    ihrer Aufreihenden durch den  Faltstreifen 10 nochmals durch den     Falt-          streifen    10     geführt        und    liegt     somit        mit    einem  mittleren     Brückenteil    12 ebenfalls auf der  Oberseite des     Faltstreifens    10.  



  Die Ab-stände der verschiedenen Durch  gänge der     Metallbandzunge    11 durch den       Faltstreifen    10 und der Hakennasen 8 und 9  sind so     gewählt,    dass der Faltstreifen 10 mit  der     Metallbandzunge    11     reiterartig    auf den  Rückenfalz 3 aufgesetzt und so verschoben  werden kann, dass die Hakennasen 8 und 9  zwei     einander    benachbarte     Durchdringüngen     der     Metallbandzunge    in dem Faltstreifen 10       hintergreifen    und damit den Faltstreifen 10       mit    der     Metallbandzunge    11 festhalten.  



  Die Mappe kann somit     in        üblicher    Weise  zum Abheften von Schriftgut     verwendet     werden. Es kann jedoch das abgeheftete  Schriftgut mit dem von den     Teilen    10 und 11  gebildeten     Aufreihhalter    ohne jede sonstige  Sicherung aus der Mappe herausgenommen  und an anderer Stelle abgelegt werden, so dass      die Mappe mit einem neuen Halter 10, 11 für  die Aufnahme weiterer Schriftstücke be  reit ist.  



  Der Faltstreifen ist zweckmässig nach der       Fig.    3 mit einer Bodenlasche 16 versehen, die  annähernd in der Höhe des     Durchtritts    der  Aufreihenden     11a    und 11b der Metallband  zunge 11 Querschlitze 13 hat. Diese Boden  lasche 16 hat ferner     einige    dem Faltstreifen 10  benachbarte Faltprägungen 4, so dass sie  unter     Bildung        eines    Rückens 14 über den  Faltstreifen umgelegt werden kann, wobei  dann die Aufreihenden     llrz    und 11b der       Metallbandzunge    durch die Schlitze 13 hin  durchgeführt werden.  



  Die aus dem Faltstreifen 10 und der       Metallbandzunge    11     gebildete    Halterung für  das Schriftgut kann dann unter Verwendung  einer Hängeschiene 17 abgelegt werden. Die  Hängeschiene 17 ist hierfür mit der     Aufreih-          länge    der     Metallbandzunge    11 entsprechen  den Einschnitten 15 versehen.  



  Die beschriebene Ausbildung ist beson  ders geeignet für sogenannte Hängeregistra  turen, bei denen die Mappen von Trägern 17  aufgenommen werden, die mit Hakennasen  18 in den Rückenfalz der Mappe eingreifen  und die     Verheftung    des Rückenfalzes mit dem  Boden der Mappe und den Durchtritt der       Metallbandzunge        in    dem Rückenfalz hinter  greifen. In diesem Falle     sind    die Hakennasen  18 bzw. 8 und 9 des Mappenträgers 17 und  des Rückenfalzes 3 der Mappe     einander    ent  gegengesetzt gerichtet, so dass eine     wirksame     Verklammerung der Hefthalterung an der  Mappe erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mappe, insbesondere für Hängeregistra turen, zur Aufnahme von gelochtem Schrift gut, mit einem Rückenfalz und einem von diesem aufgenommenen Halter für das Schriftgut, dadurch gekennzeichnet, dass die Mappe im Rückenfalz mit Winkelschlitzen zur austauschbaren Aufnahme des Schrift- guthalters versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mappe nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schriftgut- halter aus einer Unterlage mit eingezogener Metallbandzunge besteht, die Winkelschlitze in dem Rückenfalz einander gleichgerichtet sind, und die Winkelschlitze die Metallband zunge an den Durchtrittsstellen durch die Unterlage hintergreifen. 2. Mappe nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Unterlage aus einem reiterartig auf den Rückenfalz aufgesetzten Faltstreifen besteht, durch den die Metallbandzunge in doppelter Umführung hindurchgesteckt ist. 3.
    Mappe nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Faltstreifen mit einer von seiner Rückseite ausgehenden Lasche versehen und diese in der Höhe der aufge bogenen Enden der Zunge mit Querschlitzen versehen ist. 4. Mappe nach dem@Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lasche mit einer zu einer Rückenbildung führenden Faltprägung versehen ist, die das Herumlegen der Lasche auf die Vorderseite des Faltstreifens erleich tert. 5. Mappe nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil der Lasche mit einem Vordruck für die Auf nahme einer Hinweisbeschriftung versehen ist.
CH328450D 1954-04-08 1955-02-17 Mappe, insbesondere für Hängeregistraturen, zur Aufnahme von gelochtem Schriftgut CH328450A (de)

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