CH328565A - Kaltgaskühlmaschine - Google Patents
KaltgaskühlmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B9/00—Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point
- F25B9/14—Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the cycle used, e.g. Stirling cycle
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- F25B9/002—Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant
- F25B9/004—Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant the refrigerant being air
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- F25B2309/00—Gas cycle refrigeration machines
- F25B2309/003—Gas cycle refrigeration machines characterised by construction or composition of the regenerator
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Description
Kaltgaskühlmaschine Die Erf ndung bezieht sich auf eine Kalt gaskühlmaschine. Eine solche Maschine be sitzt bekanntlich einen Expansionsraum und einen Kompressionsraum, die über einen Wärmeaustauscher zur Zufuhr von Wärme, einen Regenerator und einen Kühler mit einander in Verbindung stehen,
wobei ein immer in demselben Aggregatzustand be- findliches Gas in der Maschine einen geschlos senen thermodynamischenArbeitsprozess aus führt. Eine solche Kaltgaskühlm.aschine wird auch oft als nach dem umgekehrten Heissgas kolbenmotorprinzip arbeitende Kühlmaschi ne bezeichnet. Diese Maschinen können auf verschiedene Weise ausgebildet werden, z. B. als Verdrängermaschine, als Maschine mit auf beiden Seiten des Kolbens vorhandenen Arbeitsräumen oder als Maschine, deren Zy linder einen Winkel miteinander einschliessen.
Mit Kaltgaskühlmaschinen können von der Zimmertemperatur in einer Arbeitsstufe sehr tiefe Temperaturen, z. B. -80 C, erreicht werden, aber es ist mit zweckmässig aus gebildeten Maschinen auch möglich, noch bei -200 C Kälte zu liefern.
Mit Rücksicht auf die niedrige Temperatur im Expänsionsraum ist zu erwarten, dass die Schmierung des das Volumen dieses Raumes beeinflussenden kol benförmigen Körpers Schwierigkeiten verur sachen wird, da die Lauffläche für diesen Körper eine sehr niedrige Temperatur auf- weist. Diese Schwierigkeiten werden bekannt- lich dadurch behoben, dass der kolbenförmige Körper, mit dem das Volumen des Expan sionsraumes verändert wird, mit einer Kappe versehen ist, so dass die etwa vorhandenen Kolbenringe des genannten Körpers immer an einen Teil der Zylinderwand anliegen, deren Temperatur nicht zu niedrig ist.
Der kolbenförmige Körper kann dann normal ge schmiert werden. Diese lange Bauart des Kolbens hat aber zur Folge, dass auch die Zylinderwand verhältnismässig lang wird und als Begrenzung von mehreren Maschinen teilen mit ganz verschiedenen Aufgaben die nen kann, wie z. B. des Wärmeaustauschers zur Zufuhr von Wärme, des Regenerators und des Kühlers.
Die Anmelderin hat festgestellt, dass es insbesondere nachteilig ist, den die Lauf fläche des obiggenannten kolbenförmigen Körpers bildenden Zylinderwandteil und den die innere Regeneratorwand bildenden Zy- linderwandteil aus einem Stück herzustellen.
Nach der Erfndung ist die Kaltgaskühl- maschine dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Zylinders, in dem sich der mit der Kappe versehene kolbenförmige Körper hin und her bewegt und durch die der Expansions raum seitlich begrenzt ist, zwei axial hinter- einanderliegende,.nicht ein Stück bildende Teile aufweist, von denen der eine als Lauf- fläche für den kolbenförmigen Körper dient und der,
andere die innere Begrenzungswand des Regenerators bildet.
Es ist zweckmässig, den Regenerator hohl- zylinderförmig auszubilden und seine beiden Begrenzungswände aus einem nichtmetal lischen Material herzustellen. Vorzugsweise wird ein nichtmetallisches Material gewählt, dessen W ärmeleitkoeffizient kleiner als
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ist, also z. B. ein Polyamid wie Nylon gewählt.
Durch Verwendung des nichtmetallischen Materials kann der Wärme verlust von der warmen Seite des Regenera- tors zu seiner kalten Seite durch die Regene- ratorwände hindurch vermieden oder wenig stens beträchtlich herabgesetzt werden.
Die Erfindung wird an Hand eines Aus- führungsbeispiels näher erläutert.
In der Figur ist eine Kaltgaskühlmaschine der Verdrängerart dargestellt. Die Maschine besitzt einen Verdränger 1 und einen Kolben 2, die sich mit einem konstanten Phasen unterschied auf- und abbewegen.
Der Verdränger 1 ist durch ein Trieb- stangensystem 3 mit einer Kurbel, einer Kur belwelle 4, und der Kolben 2 ist .durch ein anderes Treibstangensystem 5 mit Kurbeln derselben Kurbelwelle 4 verbunden. Der Ver- dränger 2 verändert das Volumen des Ex- pansionsraumes 6, welcher der Raum mit niedrigerer Temperatur ist.
Der Kolben 3 und der Verdränger 1 verändern gemeinsam das Volumen des Kompressionsraumes 7, in wel chem eine höhere Temperatur als im Ex- pansionsraum 6 herrscht.
Der Expansionsraum 6 steht über einen Wärmeaustauscher 8 zur Zufuhr von Wärme, einen Regenerator 9 und einen Kühler 10 mit dem Kompressionsraum 7 in Verbindung.
Die Kühlmaschine wird von einem Motor 11 angetrieben, und infolge der auf- und ab gehenden Bewegung des Verdrängers 1 und des Kolbens 2 erfolgt im Expansionsraum 6 im wesentlichen eine Ausdehnung und im Kompressionsraum 7 im wesentlichen eine Kompression des Gases, das in der Maschine einen geschlossenen thermodynamischen Kreisprozess ausführt und sich immer in dem selben Aggregatzustand befindet.
Der Verdränger 1 ist mit einer Kappe 12 versehen, so dass er eine wesentliche Höhe auf weist. Die Zylinderwand besteht aus drei adal hintereinander liegenden Teilen. Der erste Teil 13 reicht bis zur Höhe des Kühlers 10 und dient als Lauffläche für Verdränger 1 und den Kolben 2. Der Hub der Maschine wird vorzugsweise derart gewählt, dass der die Kolbenringe tragende Verdrängerteil diesen Wandteil 13 nie verlässt.
Die Wandung kann aus einem Metall mit guten Laufeigen schaften, z. B. aus Gusseisen, hergestellt sein.
Oberhalb dieses Wandteils 13 befindet sich ein zweiter Wandteil 14, der auf gleicher Höhe wie der Regenerator 9 liegt. Dieser Wandteil 14 ist aus Hartpapier hergestellt und weist eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf; dabei wird unter Hartpapier eine mit einem wärmebeständigen Kunstharz ge tränkte Fasermasse verstanden.
Auf diese Weise wird ein Wärmeverlust durch die In nenwand des Regenerators 9 hindurch weit gehend vermieden. An diese Wand 14 schliesst sich oben eine dritte Wand 15 an, die den Raum mit niedrigerer Temperatur der Ma schine, d.h. den Expansionsraum 6, umgibt. Diese Wand 15 kann zugleich als Teil des Wärmeaustauschers 8 ausgebildet sein.
So isst eine Wärme-Isolierung der innern Regeneratorwand gegenüber der Wand des Expansionsraumes 6 möglich, der im Betrieb eine sehr niedrige Temperatur aufweist, die von der Temperatur des Wärmeaustauschers 8 abweicht, an dem der Regenerator 9 an geschlossen ist.
Der Regenerator 9 besitzt eine Aussen wand 16, die hier gleichfalls aus Hartpapier hergestellt ist. Die beiden Wände aus Hart papier bilden einen Halter für die zwischen ihnen sich befindende Füllmasse, so dass eine Regeneratoreinheit entsteht, die als Ganzes aus der Kühlmaschine herausgenommen wer den kann.
Zu diesem Zweck befindet sich die Regeneratoreinheit in einem Gehäuse 17, wobei sowohl der Wärmeaustauscher 8 als auch der Regenerator 9 und der Kühler 10 durch Schraubenbolzen 18 miteinander ver bunden sind. Solche Regeneratoreinheiten können auf Lager gehalten werden, so dass ein Regenerator durch einen andern in ein facher Weise ersetzt werden kann.
Bei dieser Ausführungsform besteht also die Zylinderwand aus drei Teilen. Es ist aber auch möglich, dass die Wandteile 14 und 15 ein Ganzes bilden. In diesem Falle soll der Wandteil 15 nicht einen Teil des Wärme- austauschers 8 bilden oder wenigstens mit diesem nicht fest verbunden sein.
Obwohl das beschriebene Ausführungs beispiel eine Verdrängermaschine darstellt, kann die erfindungsgemässe Bauart auch bei anderen Kaltgaskühlmaschinen, insbesondere bei Maschinen mit auf beiden Seiten des Kol bens vorhandenen Arbeitsräumen angewendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kaltgaskühlmaschine mit einem Expan sionsraum und einem Kompressionsraum, die über einen Wärmeaustauscher zur Zufuhr von Wärme einen Regenerator und einen Kühler miteinander in Verbindung stehen, wobei ein immer in demselben Aggregatzu stand befindliches Gas in der Maschine einen geschlossenen thermodynamischen Arbeits- prozess ausführt und der das Volumen des Expansionsraumes verändernde kolbenför- mige Körper mit einer Kappe versehen ist, dadurch gekennzeichnet,dass die Wand des Zylinders, in dem sich der mit der Kappe ver sehene. kolbenförmige Körper hin und her bewegt und durch die der Expansionsraum seitlich begrenzt ist, zwei axial hinterein- anderliegende, nicht ein Stück bildende Teile aufweist, von denen der eine als Lauffläche für den kolbenförmigen Körper dient und der andere die innere Begrenzungswand des Re- generators bildet.UNTERANSPRÜCHE 1. Kaltgaskühlmaschine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen dritten Zylinderwandteil, der die seitliche Begren zung des Expansionsraumes bildet. 2. Kaltgaskühlmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Begrenzungswand des Regenerators aus einem nichtmetallischen Material besteht. 3. Kaltgaskühlmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Begrenzungswand des Regenerators aus Hartpapier besteht.4. Kaltgaskühlmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regenerator hohlzylinderförmig ist, in einem Gehäuse liegt und eine Innenwand aus einem nichtmetallischen Material besitzt.
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