CH335306A - Kühlaggregat - Google Patents

Kühlaggregat

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Publication number
CH335306A
CH335306A CH335306DA CH335306A CH 335306 A CH335306 A CH 335306A CH 335306D A CH335306D A CH 335306DA CH 335306 A CH335306 A CH 335306A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
working medium
temperature
regenerator
cooling
heat exchanger
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Laurens Kohler Jacob Willem
Lange Leendert De
Frederik Schalkwijk Willem
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH335306A publication Critical patent/CH335306A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B9/00Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point
    • F25B9/002Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant
    • F25B9/004Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant the refrigerant being air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Kühlaggregat   Das Patent. bezieht sieh auf ein Kühlaggregat mit einem Motor und einer    Kaltgaskühl-      masehine,   die einen Expansionsraum und einen Kompressionsraum aufweist, welche ,Räume durch einen    Wärmeaustauscher   zur Wärmezufuhr an das Arbeitsmedium, einen aus Draht.

   mit einem hydraulischen Durchmesser    d   bestehenden    Regenerator   der Länge L und einen Kühler in offener Verbindung stehen und deren Volumina durch mindestens je einen    kolbenförmigen   Körper periodisch mit der Periodendauer    v   und mit konstanter Phasenverschiebung veränderlich sind, wobei im stationären Betriebszustand des Aggregates, in dem das immer gasförmig bleibende Arbeitsmedium in der Kühlmaschine einen    thermodynamischen      Kreisprozess   mit.

   einem    Maiimaldruek      pn,a.,   durchläuft, im Kühler eine Temperatur    Ti   und im    Wärmeaustau-      scher   eine Temperatur    T2   von weniger als 233  K herrscht und bei der mittleren    Regene-      ratortemperatur   1/2    (T1      -f-   T2) die bei Atmosphärendruck gemessene dynamische Zähigkeit des Arbeitsmediums    il   ist. Unter dem hydraulischen Durchmesser versteht man den Quotienten aus der vierfachen Querschnittsfliehe des Drahtes und seinem Umfang. Der Querschnitt kann dabei jede beliebige Form haben.

   Die Länge L des    Regenerators   ist    zwi-      schen   seiner  warmen  und seiner  kalten    Endfläche    zu messen. Eine    Kaltgaskühlmasehine   wird auch oft als eine nach dem umgekehrten    I3eissgaskol-      benmotorprinzip   arbeitende Kühlmaschine bezeichnet. 



  Eine    Kaltgaskühlmaschine   kann auf verschiedene Weise ausgebildet sein, z. B. als    Verdrängermaschine,   als Maschine mit auf beiden Seiten eines Kolbens vorhandenen Arbeitsräumen oder als Maschine, bei der zwei Zylinder einen Winkel miteinander einschlie- ssen. Mit einer solchen Kühlmaschine ist es möglich, in einem einzigen Schritt einen gro- ssen Temperaturunterschied, z. B. 100", in gewissen Fällen sogar noch mehr, z. B. 220 , zu überbrücken. So kann ein Kühlaggregat zum Beispiel bei 193  K oder auch bei 73  K einem zu kühlenden Mittel Wärme entziehen, und diese Temperaturen können von der Zimmertemperatur, z. B. 2930 K, aus in einer Stufe erreicht werden. 



     Kaltgaskühlmasehinen   kommen oft mit den Motoren zu Kühlaggregaten zusammengebaut auf den Markt. Ein solches Aggregat hat eine bestimmte Normaldrehzahl, die zum Beispiel durch die Netzfrequenz und die Polzahl gegeben ist, wenn die Kühlmaschine unmittelbar durch einen Elektromotor angetrieben wird und deren Kehrwert die Periodendauer    a   ist.    Setzt   man ein solches Aggregat in Betrieb, kann man eine Zeitlang an Thermometern, die im    Kühler      und   im Wärmeaustau- 

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 scher eingebaut sind, beobachten, dass sich die Temperaturen    T1   und    T2   ändern, bis schliesslich nach einiger Zeit.

   ein stationärer Zustand erreicht wird, bei welchem die Temperaturen    T1   und    TZ   konstant bleiben. . 



  Es    ist   bekannt, dass bei    Heissgaskolben-      maschinen   und insbesondere bei    Kaltgaskühl-      maschinen   der    Regenerator   einen für den    wirtschaftlichen   Betrieb wesentlichen Teil der Maschine bildet. Der    Regenerator   wird vom Arbeitsmedium, welches in der Maschine einen    thermodynamischen      Kreisprozess   durchläuft, bei jeder hin und her gehenden Bewegung der kolbenförmigen Körper einmal abgekühlt und einmal aufgewärmt. Der dabei vom    Regenera-      tor   überbrückte Temperaturunterschied kann sehr gross sein und zum Beispiel 230  betragen.

   Es ist bekannt, den    Regenerator   einer    Kaltgaskühlmaschine   mit einer Füllmasse zu versehen, deren    Wärmekapazität   je Volumeneinheit einen den Betriebsbedingungen der Maschine angepassten Wert hat, damit die Maschine wirtschaftlich arbeiten kann. 



  Die    Anmelderin   fand, nachdem sie zahlreiche Kühlaggregate mit verschiedenen Eigenschaften gebaut und auf dem Prüfstand untersucht hatte, dass der Nutzeffekt des Kreisprozesses nicht nur von der Wärmekapazität je Volumeneinheit der    Regeneratorfüllmasse      abhängt,   sondern dass zur Wirtschaftlichkeit auch das Verhältnis zwischen der Länge des    Regenerators   und dem hydraulischen Durchmesser des Drahtmaterials zur Periodendauer    und   zu andern Betriebsgrössen in einem gewissen Zusammenhang stehen muss.

   Diese Betriebsgrössen sind der maximale Druck    p.""   den das Arbeitsmedium bei seinem Kreisprozess annimmt, und die mittlere    Regenerator-      temperatur,   welche man mit dem arithmetischen Mittel der im Kühler und im Wärmeaustauscher gemessenen Temperaturen    T1   und    T2   gleichsetzen darf und bei welcher die dynamische Zähigkeit (Viskosität) des Arbeitsmediums bei atmosphärischem Druck einen    Wert      /   hat (vgl. z. B.    William   H.    Me   Adams    Heat      Transmission,   2.    Aufl.   [1942], Seiten 410 und 411). 



  Gemäss der    Erfindung   ist. das    Aggregat   dadurch gekennzeichnet, dass folgende Beziehung erfüllt. ist: 
 EMI2.39 
 wobei 3,5    <    f < 10,5, vorzugsweise jedoch 4,3 < f    <    8,6 ist. 



  Die Erfindung wird anschliessend an Hand der    Zeichnung   beispielsweise erläutert. Die Zeichnung zeigt im Schnitt ein eine direkt mit einem Elektromotor gekuppelte, als    Ver-      drängermasehine   ausgebildete    Kaltgaskühl-      maschine   aufweisendes Kühlaggregat. 



  In einem Zylinder 1 der    Kühlmasehine   bewegen sieh ein    Verdränger   2 und ein Kolben 3 mit. konstantem    Phasenuntersehied   auf und ab. Der    Verdränger   2 verändert. dabei das Volumen eines Raumes 4 mit niedriger Temperatur, der als    Expansionsraum      bezeiehnet   wird, während der    Verdränger   2 und der Kolben 3 zusammen das Volumen eines Raumes 5 mit höherer Temperatur, des sogenannten Kompressionsraumes, verändern. 



  Die Räume 4 und 5 bilden zusammen mit einem sie verbindenden Ringkanal, in welchem keine .Ventile oder Schieber eingebaut sind und der deshalb als offene Verbindung bezeichnet wird, den Arbeitsraum der Kühlmaschine, in welchem ein    immer   im gasförmigen Aggregatzustand bleibendes Arbeitsmedium, z. B. Wasserstoff, welches im Raum 4 im wesentlichen expandiert und im Raum 5 im wesentlichen komprimiert. wird, einen thermodynamischen    Kreisprozess   durchläuft. Der diese Räume 4 und 5 verbindende Ringkanal enthält einen    Wärmeaustauscher   6 zur Wärmezufuhr an das Arbeitsmedium, einen    Regenerator   7 und einen Kühler 8, der dem Arbeitsmedium Wärme entzieht. 



  Der    Verdränger   2 ist durch ein    Triebstan-      gensystem   9 mit einer Kurbel einer Kurbelwelle 10 und der Kolben 3 durch ein Triebstangensystem 11 mit andern Kurbeln derselben Kurbelwelle 10 verbunden. Die Kühlmaschine wird durch einen Elektromotor 19 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 angetrieben. Der    Regenerator   7 hat zwischen seiner untern  warmen  und seiner obern  kalten Endfläche  eine Länge L, die mit 13 bezeichnet ist. 



     Infolge   des    thermodynamisehen      Kreispro-      zesses,   den das Arbeitsmedium durchläuft, herrscht im    Wärmeaustauseher   6 im stationären Betriebszustand eine niedrigere Temperatur als 233     K,   so dass es möglich ist, durch ihn ein sich ausserhalb des Arbeitsraumes der Maschine befindendes Mittel zu kühlen. 



  Wenn man den Motor 12 an das Netz legt und dadurch das Aggregat in Betrieb setzt, stellt sich nach einiger Zeit ein stationärer Betriebszustand ein. Dann herrscht zum Beispiel im Kühler 8 eine Temperatur    Ti   von 300  K und im    Wärmeaustauseher   6 eine Temperatur    T2   von 75  K. Die durch die Netzfrequenz, die Bauart und Polzahl des Motors 12 (und gegebenenfalls das Übersetzungsverhältnis eines    Getriebes)   festgelegte Periodendauer der    Kühlmaschine   betrage    i/25   Sekunde.

   Bei der mittleren    Regeneratortemperatur   1/2 (300 + 75) -    187,5    K und Atmosphärendruck beträgt die dynamische Viskosität    27   des als    Arbeitsmedium   verwendeten Wasserstoffes 3,5    .10-5      Poise,   und der    lfaximaldruek   erreiche 3,5.106    dyn/em2.   Dann fällt das Kühlaggregat. unter dieses Patent, wenn 
 EMI3.22 
 < 4320 ist, was man durch Einsetzen in die die Erfindung kennzeichnende Beziehung mit. 3,5 < - f    -'   10,5 erhält. Im bevorzugten Bereich liegt das Aggregat, wenn 
 EMI3.24 
 ist, wie sich daraus mit 4,3 < f    < '   8,6 ergibt.

   Beträgt also der hydraulische Durchmesser d des Drahtmaterials zum Beispiel 2 - 10-3 cm, so fällt das Aggregat unter das Patent, wenn 2,88 cm --- L < 8.64    ein,   und in den bevorzugten Bereich, wenn 3,54 cm <    L   < 7,8    ein   ist. Im dargelegten Beispiel sind alle Grössen im    egs-System   angegeben. Man könnte sie auch in andern Einheiten ausdrücken, sofern diese Einheiten zu einem und demselben    Ein-      heitensy      stem   gehören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kühlaggregat mit einem Motor und einer Kaltgaskühlmasehine, die einen Expansionsraum und einen Kompressionsraum aufweist, welche Räume durch einen Wärmeaustauscher zur Wärmezufuhr an das Arbeitsmedituu, einen aus Draht mit einem hydraulischen Durchmesser d bestehenden Regenerator der Länge L und einen Kühler in offener Verbindung stehen und deren Volumina durch mindestens je einen kolbenförmigen Körper peri- odiseh mit der Periodendauer z und mit konstanter Phasenv ersehiebung veränderlich sind, wobei im stationären Betriebszustand des Aggregates,
    in dem das immer gasförmig bleibende Arbeitsmedium in der Kühlmaschine einen thermodynamischen Kreisprozess mit einem Maximaldruck p"" durchläuft, im Kühler eine Temperatur T, und im Wärmeaustau- scher eine Temperatur T2 von weniger als 233 K herrscht und bei der mittleren Regene- ratortemperatur 1/@ (TI + T,) die dynamische Zähigkeit des Arbeitsmediums bei Atmosnhä- rendruch n ist, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Beziehung erfüllt ist:
    EMI3.58 UNTERANSPRUCH Kühlaggregat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 4,3 < f < 8,6 ist.
CH335306D 1954-01-19 1955-01-15 Kühlaggregat CH335306A (de)

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NL335306X 1954-01-19

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