CH328983A - Sicherheitssteuervorrichtung für ein durchfliessendes Medium - Google Patents

Sicherheitssteuervorrichtung für ein durchfliessendes Medium

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CH328983A
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CH
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valve body
control device
push button
actuating element
cup
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Inventor
J Dykzeul Theodore
L Schmidt Wilbur
Original Assignee
Robertshaw Fulton Controls Co
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Publication of CH328983A publication Critical patent/CH328983A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/08Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature with bimetallic element
    • G05D23/10Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature with bimetallic element with snap-action elements

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Description


      Sicherheitssteuervorrichtung    für ein     durchfliessendes    Medium    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine     Sieherheitssteuervorrichtung    für ein       durehfliessendes    Medium, z.

   B. für     Zünd-          brenner    mit einem Gehäuse, das einen Ventil  sitz und einen verschiebbaren Ventilkörper,  eine mit einem Betätigungselement versehene       Sehnappvorrichtung,    die mit dem Ventilkörper  in Wirkungsverbindung steht, um denselben  in Funktion einer einstellbaren;- auf die  Schnappvorrichtung in einer Richtung wir  kenden Kraft auf seinem Ventilsitz anzu  pressen, sowie thermisch ansprechende Mittel,  um diese Kraft, auf die Schnappvorrichtung  zu übertragen, und einen von Hand     betätig-          baren        Druckknopf    aufweist, welcher Druck  knopf derart mit dem Ventilkörper in Wir  kungsverbindung steht, dass er denselben  von seinem Ventilsitz heben kann.  



  Die erfindungsgemässe     Sicherheitsstetter-          vorriehtung    ist dadurch gekennzeichnet, dass  Mittel     vorgesehen    sind, um den Druckknopf  und den Ventilkörper in der Stellung zu hal  ten, in welcher der Ventilkörper vom Ventil  sitz angehoben ist, wobei das Betätigungs  element den Ventilkörper in Funktion der  genannten Kraft in Schliessstellung bewegt..  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind in der Zeichnung dargestellt. Es  zeigen       Fig.    1 schematisch einen     @@'asserheizkessel     mit einer     Sicherheitssteuervorrichtung    gemäss    einem Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes,       Fig.    2 einen Schnitt durch die     Sieherheits-          steuervorriehtung    der Anlage nach     Fig.    1,       Fig.3    einen Schnitt entsprechend     Fig.2,     in dem verschiedene Teile der Vorrichtung in  einer andern Arbeitsstellung dargestellt sind,

    und       Fig.    4 einen Schnitt durch ein zweites Aus  führungsbeispiel.  



  Die     Sicherheitssteuervorrichtung    24, die     in-          Fig.    1 schematisch dargestellt ist, steht in Ver  bindung mit einem Wasserheizkessel, der einen  Vorratsbehälter<B>10</B> für das Wasser aufweist,  welcher an seiner Bodenfläche durch einen  Hauptbrenner 12 erhitzt wird, der von einem  Zündbrenner 14 entzündet werden kann. Eine       Gaszuführungsleitung    16 ist mit dem Brenner  12 über ein     Zündflammensicherheitssteuer-          ventil    18 verbunden.

   Letzteres kann in be  liebiger, an sich bekannter Weise ausgebildet  sein und arbeitet in Abhängigkeit von der  Anwesenheit einer Flamme am Zündbrenner,  so     da.ss    es normalerweise den Durchtritt des  Brennstoffes von der Leitung 16 zum Brenner  7.2 gestattet, wobei jedoch der Brennstoff  durchtritt verhindert wird, wenn die Zünd  flamme erlischt.  



  Das Ventil 18, das auf das Erlöschen der  Flamme anspricht, kann z. B. aus einer Vor  richtung bestehen, die einen     Bimetallstreifen         oder eine     Fühlvorrichtung    mit einem sieh aus  dehnenden Medium enthält; im vorliegenden  Fall ist sie als     thermoelektrische    Einrichtung  ausgebildet, die einen Elektromagneten 20  aufweist, der an ein.     Thermoelement    22 an  geschlossen ist und von     diesem    gespeist wer  den kann, wenn dieses von der Zündflamme  erhitzt wird. Solange das     Thermoelement    22  erhitzt wird und der Magnet 20 erregt ist,  bleibt die     Durchlassöffnung    für den Brenn  stoff im Ventil 18 offen.

   Bei einem Erlöschen  der Zündflamme jedoch und somit einer Ab  kühlung des     Thermoelementes    22 wird der  Elektromagnet 20 stromlos und der Durch  tritt des Brennstoffes durch das Ventil 18  wird abgesperrt.     Thermoelektrisehe    Sicher  heitsventile, wie sie hier schematisch beschrie  ben sind, sind an sich bekannt (z. B.     USA-          Patent    Nr. 2 603 509).  



  Der     Brennstoff    wird dem Zündbrenner 14  über eine Leitung 98 zugeführt, die mit der       Zufuhrleitung    16 in Verbindung steht, wobei  der     Durchfluss    des Brennstoffes in der Leitung  98 unter der Steuerwirkung der thermisch  betätigten     Sicherheitssteuervorrichtung    24  steht, die den Gegenstand der Erfindung bil  det und die mit einem temperaturempfind  lichen Fühler 26 versehen ist, der so angeord  net ist, dass er im Wärmeaustausch mit dem  Behälter<B>1.0</B> steht.  



  Die in den     Fig.    2 und 3 dargestellte Vor  richtung 24 weist ein Gehäuse auf, das aus  zwei Hauptteilen, nämlich einem Ventil  gehäuse 28 mit einem offenen Ende und einem       haubenförmigen        Verschlul'yteil    30 besteht, wel  cher das offene Ende des Gehäuses 28 ab  deckt. Diese Teile sind in geeigneter Weise  miteinander durch Schrauben oder dergleichen  verbunden und gegen das Entweichen des  gasförmigen     Brennstoffes    an den Verbin  dungsstellen abgedichtet.  



  Das Ventilgehäuse 28 kann mittels einer       Einlassöffnung    32 an dem einen Ende in die  Leitung 98 eingesetzt sowie mittels einer Aus  lassöffnung 34 am gegenüberliegenden Ende  mit der Leitung 98 durch ein Gewinde ver  bunden werden. Zwischen der     Einlassöffnung     32 und der     Auslassöffnung    34, befindet sich    ein Ventilsitz 36, mit dein ein Ventilkörper 38  zusammen arbeitet, um den Durchtritt des  Brennstoffes von der     Einlassöffnung    32 zur       Auslassöffnung    34 zu steuern. Der Ventil  körper 38 kann vom Sitz 36 weg und auf  ihn zu bewegt werden und wird von einem  Stössel 40 getragen, der v     ersehiebbar    im Ge  häuse 28 geführt ist.

   Der Ventilkörper 38  wird in Richtung auf den Ventilsitz 36 durch  eine Schraubenfeder 42 gedrückt, die     zwischen     dem Gehäuse 28 und dem Ventilkörper 38 an  geordnet ist.  



  Der Stössel 40 hat einen nichtkreisförmi  gen Querschnitt und ist in einer kreisförmigen  Bohrung 44 verschiebbar angeordnet, die in  einer Wand des Gehäuses 28 vorgesehen ist  und eine     Durehtrittsöffnung    bildet, die vom  Ventilsitz 36 umgeben wird und mit der Ein  lassöffnung 32 in Verbindung steht. Das  Ende des Stössels 40, das dem Ventilkörper  38 gegenüberliegt, ragt aus der Bohrung 44  in eine sieh nach aussen öffnende     Vertiefung     46 im Gehäuse 28 hinein.  



  Um das Gehäuse 28 gegenüber der Boh  rung 44 abzudichten, ist eine biegsame Mem  bran 48 vorgesehen, die sieh über den Boden  der Vertiefung 46 erstreckt und an einer  Schulterfläche des Gehäuses 28 durch eine  federnde Platte 50     ausgedrückt    ist. Gegen  die Innenseite der Membran 48 liegt der  Stössel 40, und gegen die Aussenseite der  Membran 48 kann der     Vorsprang    52 eines  in der Vertiefung 46 verschiebbar angeord  neten Druckknopfes 54     angepresst    werden.  



  In der unwirksamen Stellung des Druck  knopfes 54     (Fig.2)    ragt ein Teil desselben  aus der Vertiefung 46 heraus, so dass er für  den Benützer zugänglich ist. Wenn der Druck  knopf 54 gegen den Boden der     Vertiefung    46  gedrückt wird     (Fig.3),    kommt er mit der  Membran 48 in Berührung, wobei eine wei  tere Bewegung des Druckknopfes in die in       Fig.3    dargestellte Lage den Stössel 40 nach  rechts bewegt, so dass der Ventilkörper 38 ent  gegen der Wirkung der Feder 42 von seinem  Ventilsitz 36 gehoben wird.  



  Eine nachgiebige Sperrvorrichtung ist. vor  gesehen, die den     l)ruekknopf    54 in jeder seiner      Stellungen festhält. Diese Vorrichtung besteht  aus zwei Kugeln 56, die lose in einer Quer  bohrung 58 des Druckknopfes 54 gelagert sind.  Zwischen den Kugeln 56 befindet sich eine  Schraubenfeder 60, die in der Bohrung 58  liegt und die Kugeln 56 radial nach aussen  aus dem Druckknopf 54 herauszudrücken be  strebt ist. Zwei diametral gegenüberliegende  Rasten 62 sind in der Wand der Vertiefung 46  vorgesehen, um die Kugeln 56 in der einge  drückten Stellung des Druckknopfes 54 auf  zunehmen, wobei das Eingreifen der Kugeln  56 in die Rasten 62 die Wirkung hat, den  Druckknopf 54 in der eingedrückten Stellung  zu halten, und dadurch den Ventilkörper 38  in der geöffneten Stellung nach     Fig.    3 zu  halten.  



  Ein zweites Paar von diametral einander  gegenüberliegenden Rasten 64 ist in der Wand  der Vertiefung 46 vorgesehen, um die Kugeln  56 in der Lage des Druckknopfes 54 nach       Fig.2    aufzunehmen. Die beiden Rasten 64  sind im Querschnitt vorzugsweise V-förmig,  derart, dass Leitflächen für die Kugeln 56 ent  stehen, welche den Druckknopf 54 nach aussen  bewegen, sobald die Kugeln 56 in Berührung  mit, diesen Leitflächen kommen.

   Diese Füh  rungswirkung der Rasten 64 und Kugeln 56  dient dazu, die Bewegung des Druckknopfes  54 zu verstärken, wobei der Druckknopf über  eine     ..Strecke    bewegt wird, die grösser ist als  die Strecke, um die sich der Ventilkörper  38 beim Schliessen bewegt, so dass der Druck  knopf 54 um ein beträchtliches Stück aus der  Vertiefung 46 bei der inaktiven Lage nach       Fig.    2 herausragt. Das Herausragen des Druck  knopfes 54 über die Aussenfläche des Gehäuses  28 hinaus dient dazu, eine sichtbare Anzeige  für den geschlossenen Zustand des Ventilkör  pers 38 zu erzeugen, so dass der Benutzer  darauf aufmerksam gemacht wird, dass das  Erlöschen der Zündflamme von einem ab  normalen Temperaturzustand herbeigeführt  worden     ist.     



  Im haubenförmigen     Verschlussteil    30 ist  eine thermisch ansprechende Schnappvorrich  tung 66 vorgesehen, Diese Vorrichtung ent-    hält einen verhältnismässig steifen     becherför-          migen    Teil 68, an dem ein axial herausragen  der Nippel 70 befestigt ist, der durch eine  zentrale Öffnung 72 des     Verschlussteils    30 hin  durchgeschraubt     ist.    Eine Gegenmutter 74 ist  auf den Nippel 70 aufgeschraubt und dient  dazu, den Nippel gegenüber dem Verschluss  teil 30 festzuklemmen.

   Ein anderer     becher-          förmiger    Teil 76 ist innerhalb des     becher-          förmigen    Teils 68 angeordnet, wobei die Rän  der der Teile durch Schweissen oder der  gleichen verbunden sind. Die     becherförmigen     Teile 68 und 76 bilden eine geschlossene Deh  nungskammer 77, welche mit dem temperatur  empfindlichen Fühler 26 über eine     Kapillar-          röhre    78 und über eine axial verlaufende Boh  rung 80 in Verbindung steht, die im Nippel 70  und dem     becherförmigen    Teil 68 vorgesehen  ist.

   Die aus der Kammer 77, der     Kapillarröhre     78 und dem Fühler 26 bestehende Anordnung  ist mit einem Medium gefüllt, welches den  Druck in der Kammer 77 bei einer Zunahme  der Temperatur am Fühler 26 erhöht, so dass  eine Ausdehnung der Kammer 77 in an sich  bekannter Weise stattfindet.  



  Der mittlere Teil 76' des     becherförmigen     Teils ist biegsam, indem der äussere mit radia  len Rippen versehene Teil über eine Welle in  den Mittelteil übergeht. Mit einer solchen  Konstruktion wird durch die Zunahme des  Druckes in der Kammer 77 der Mittelteil- 76'  des     becherförmigen    Teils 76 vom     becherförmi-          gen    Teil 68 weg bewegt, wobei unter Defor  mation der Welle der Mittelteil immer weiter  hineingedrückt wird, bis die Welle in der  Schliessstellung des Ventilkörpers eine solche       Form.    aufweist, dass sie den Mittelteil noch  weiter hineinzuschieben versucht, während sie  in     Offenstellung    des Ventilkörpers eine Form  hat, die versucht,

   den Ventilkörper vom Sitz  wegzuziehen. Die Welle wird daher zuerst  radial leicht zusammengedrückt und dann  unter Spannung gesetzt, so - dass sich eine  Schnappbewegung ergibt.  



  Schnappmembranen wie beschrieben erfor  dern eine bestimmte Kraft, um sie über die  Mittellage hinauszubewegen, wobei die     Grösse         dieser Kraft von einer Reihe von Faktoren,  wie z. B. dem Durchmesser, der Dicke und der  Tellerhöhe der Scheibe abhängen. Die Kraft,  die notwendig ist, um den Teil 76 aus der einen  Stellung in die andere zu bewegen, wird durch  den Druck in der Kammer 77 erzeugt, der sich  beim Abfühlen einer bestimmten Temperatur  durch den Fühler 26 ergibt.  



  Um. die Temperatur zu erniedrigen, bei  welcher der Teil 76     umschnappt,    sind Mittel  vorgesehen, durch die der Teil 76 in Richtung  einer Ausdehnung der Kammer 77 vorge  spannt wird. Diese Mittel bestehen aus einer  Blattfeder 82, deren äussere Enden sich gegen  die Ränder der     becherförmigen    Teile 68, 76  legen, während der mittlere Teil eine Öffnung  aufweist, die einen     Gewindebolzen    84 auf  nimmt, der durch     Schweissen    oder dergleichen  mit dem Mittelteil 76' des     becherförmigen     Teils 76 verbunden ist. Eine Mutter 86 ist  auf dem Gewindebolzen 84 aufgeschraubt und  bildet einen einstellbaren Anschlag, gegen den  die Blattfeder 82 anliegt.

   Die Blattfeder 82  dient dazu, den Mittelteil 76' des     becherför-          migen    Teils 76 nach links in     Fig.    2 und 3 vor  zuspannen, und sie übt daher eine Kraft auf  den Teil 76 aus, welche die vom Druck in der  Kammer 77 herrührende Kraft ergänzt. Es  ist ersichtlich, dass durch axiale Einstellung  der Mutter 86 auf dem Bolzen 84 die Vor  spannung der Blattfeder 82 geändert wird,  so dass der Druck sich ändert, der in der  Kammer 77 entwickelt werden muss, um ein       Umschnappen    des     Mittelteils76'hervorzurufen;     die Mutter 86 kann daher zur Einstellung der  Temperatur benutzt werden, die vom Fühler  26 abgefühlt wird und bei der der Teil 76       umschnappt.     



  Die Kammer 77, die     Kapillarröhre    78 und  der Fühler 26 sind vorzugsweise mit einem  Drück belastet, der unter dem Atmosphären  druck liegt, so dass bei einem     Undichtwerden     des Systems der Druck in der Kammer auf  Atmosphärendruck ansteigt und ein Um  schnappen des Mittelteils 76' hervorruft. Ein  Versagen der temperaturempfindlichen Vor  richtung 66 erzeugt daher eine Steuerwirkung,    die identisch mit der durch eine anormale  Temperatur erzeugten Bedingung ist, und das  Ganze ist daher gegen Schaden im Falle eines  Versagens geschützt.  



  Wenn beim Betrieb die verschiedenen Teile  der Vorrichtung 24 die in     Fig.    2 dargestellte  Lage haben, wobei der Ventilkörper 38 sieh  auf dem Ventilsitz 36 befindet, kann kein  Brennstoff zum Zündbrenner 14 gelangen.  Bevor das Gerät in Betrieb genommen wer  den kann, muss sich das Wasser im Behälter  10 genügend abkühlen, um eine Abkühlung  des Fühlers 26 und eine Druckverminderung  in der Kammer 77 zu verursachen. Der  Druckknopf 54 kann dann eingedrückt wer  den, um über den Stössel 40 den Ventilkörper  38 nach     Fig.2    und 3 nach rechts entgegen  der Wirkung der Feder 42 zu bewegen.

   Wenn  der Druckknopf 54 genügend eingedrückt ist,  rasten die Kugeln 56 in die     Rasten    62 ein,  um den Druckknopf 54 in seiner innersten  Stellung zu halten, so     da.ss    er über die Mem  bran 48 in Berührung mit dem Stössel 40  bleibt, um den Ventilkörper 38 in seiner  offenen Stellung zu halten. Die verschiedenen  Teile der Vorrichtung 24 befinden sich dann  in den Stellungen nach     Fig.    3.  



  Der Brennstoff strömt dann zum     Zünd-          brenner    14, wo er entzündet werden kann,  um eine Flamme zu erzeugen, die das     Thermo-          element    22 erhitzt und eine Erregung der  Wicklung 20 des Elektromagneten verursacht.  Das Ventil 18 wird dann geöffnet, so dass  der Brennstoff dem     Hauptbrenner    12 zu  fliesst und wird durch den erregten Elektro  magneten 20 in der offenen     Stellung    gehalten.  



  Wenn das Wasser im Behälter 10 eine  anormal hohe Temperatur annimmt, bei der  die temperaturempfindliche Schnappvorrich  tung 66 entsprechend ihrer Einstellung an  sprechen soll, dann erzeugt das Medium im  Innern des Fühlers 26 einen Druck -in der  Kammer 77, der genügt, um eine Kraft zu er  zeugen, die in Verbindung mit der Blattfeder  82 genügt, ein     Umschnappen    des Mittelteils 76'  des     becherförmigen    Teils 76 hervorzurufen.

    Eine solche Bewegung des Mittelteils 76' be-           wegt    den Ventilkörper 38, den Stössel 40 und  den Druckknopf 54 nach links, das heisst von  der     Stellung    der     Fig.    3 in diejenige der     Fig.    2,  wobei die Kugeln 56 aus den Rasten 62 in die  Rasten 64 bewegt werden. Der     Druckknopf     54 wird dann in seine äusserste Stellung nach       Fig.    2 geführt, und der Ventilkörper 38 kann  sieh unter der Wirkung der Feder 42 so be  wegen, dass er auf dem Ventilsitz 36 liegt.  



  Eine solche Bewegung des Ventilkörpers 38  in die geschlossene Stellung unterbricht die  Strömung des Brennstoffes zum     Zündbren-          ner    14 und löscht die Flamme     desselben,    so  dass das     Thermoelement    22 sieh abkühlt und  die Spule 20 des Elektromagneten stromlos  wird. Das Ventil 18 schliesst sich dann, um  den Brennstoff für den Hauptbrenner 12 ab  zusperren. Der Ventilkörper 38 wird durch  die Feder 42 in Berührung mit dem Sitz 36  gehalten und in seiner     geschlossenen    Stellung  festgehalten, bis er durch Bedienung des  Druckknopfes 54 von Hand wieder zurück  gestellt wird, unabhängig von der Abkühlung  des Wassers im Behälter 10 und der Druck  verminderung in der Kammer 77.

   Da die  Bedienung der Vorrichtung 24 durch den  Benutzer notwendig ist, um das Gerät wieder  betriebsfähig zu machen, wird die Aufmerk  samkeit des Benutzers auf die Tatsache hin  gelenkt, dass anormale Temperaturbedingun  gen vor dem Absperren des Brennstoffes ge  herrscht haben. Eine Bewegung des Knop  fes 54 in die äussere Stellung nach     Fig.    2 er  gibt ferner eine sichtbare Anzeige des Vor  handenseins von anormalen Temperaturbedin  gungen im Gerät.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Ausführungs  form, in der gleiche Bezugszeichen mit dem  Index     a    zur Bezeichnung entsprechender Teile  wie in der vorher beschriebenen verwendet  sind, ist. derjenigen nach     Fig.    2 und 3 ähnlich;  sie unterscheidet sich jedoch dadurch, dass  der Druckknopf     54a,    der Stössel     40a-und    der  Gewindebolzen     84a    miteinander zu gemein  samer Bewegung verbunden sind und dass der       beclierförmige    Schnappteil     76a    so ausgebildet  ist, dass er nicht selbsttätig zurückkehrt.

      Eine nicht selbst zurückkehrende Schnapp  vorrichtung ist an sich bekannt und enthält ein       Umschnappelement,    das von einer ersten in  eine zweite Stellung bewegt werden kann,  wenn eine äussere Kraft von vorbestimmter  Grösse in der einen Richtung einwirkt und  das von der zweiten zurück in die erste Stel  lung nur bewegt werden kann, wenn eine  äussere Kraft vorbestimmter Grösse in einer  umgekehrten Richtung angelegt wird.

   Bei  Verwendung einer solchen Schnappvorrich  tung kann die nachgiebige Sperrvorrichtung  der Ausführung nach     Fig.2    und 3 weg  fallen und die temperaturempfindliche       Schnappvorrichtung        66a    kann benutzt werden,  um den Ventilkörper     38a    in der offenen oder  in der geschlossenen Stellung zu halten.  



  Damit die Schnappvorrichtung 66a so  arbeiten kann, ist der Stössel     40a    mit abge  setzten Endteilen 88 und 90 versehen. Der  Endteil 88 des Stössels 40a ragt durch die  Membran     48a    hindurch und ist in eine passend  angeordnete Bohrung im Druckknopf 54a ein  geschraubt. Der Endteil 90 geht gleitend  durch den Ventilkörper     38cs    hindurch und ist  in eine geeignete Bohrung des Gewindebolzens       84a    eingeschraubt. Der Druckknopf 54a, der  Stössel 40a, der Ventilkörper     38a,    der Ge  windebolzen     84a    und der     beclierförmige    Teil  76a der temperaturempfindlichen Schnapp  vorrichtung 66a bewegen sich als eine Einheit.  



  Wenn die verschiedenen Teile der Vor  richtung die in     Fig.    4 dargestellte Lage ein  nehmen, dann hält die Schnappvorrichtung       66u    den Ventilkörper     38a    in offener Lage und  den Druckknopf     54tt.    in seiner innern Stellung.

    Wenn jedoch eine anormale Temperatur auf  tritt, dann nimmt der Druck im Innern der  Kammer     77a    zu, bis die dadurch ausgeübte  Kraft auf den Mittelteil     76'a    genügend gross       ist,    um ein     Umschnappen    hervorzurufen, wo  bei der Ventilkörper     38a    in Eingriff mit dem  Ventilsitz     36a    kommt und der     Druckknopf        54a     in seine äussere Stellung bewegt wird, in der  er aus der Vertiefung     46a    herausragt, so dass  er für- den Benutzer zwecks Rücksetzung von  Hand zugänglich ist.

   Wenn der Druckknopf       54a    beim Rückstellen eingedrückt wird,     wird         eine Kraft auf den     becherMrinigen    Teil     76a     ausgeübt, welche diesen in die ursprüngliche  Stellung zurückschnappen lässt und den Ven  tilkörper     38a    in die offene Stellung bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitssteuervorrichtung für ein durch fliessendes Medium mit einem Gehäuse, das einen Ventilsitz (36 bzw. 36a) und einen verschiebbaren Ventilkörper (38 bzw. 38a), eine mit einem Betätigungselement (76 bzw. 76a) versehene Schnappvorrichtung (66 bzw.
    66a), die mit dem Ventilkörper (38 bzw. 38a) in Wirkungsverbindung steht, um denselben in Funktion einer einstellbaren, auf die Schnappvorrichtung (66 bzw. 66a) in einer Richtung wirkenden Kraft auf seinem Ventil sitz (36 bzw. 36a) anzupressen, sowie ther misch ansprechende Mittel (26, 77, 78 bzw. 26, <I>77a, 78a),</I> um diese Kraft auf die Schnapp vorrichtung (66 bzw. 66a) zu übertragen, und einen von Hand betätigbaren Druckknopf (54 bzw.<I>54a)</I> aufweist, welcher Druckknopf (54 bzw. 54a) derart mit dem Ventilkörper (38 bzw.
    38a) in Wirkungsverbindung steht, dass er denselben von seinem Ventilsitz (36 bzw. 36a) heben kann, dadurch gekennzeich net, dass Mittel (56, 60, 62 bzw. 40a, 84a, 76a) vorgesehen sind, um den Druckknopf (54 bzw. 54a) und den Ventilkörper (38 bzw. 38a) in der Stellung zu halten, in welcher der Ventil körper vom Ventilsitz (36 bzw. 36a) ange hoben ist, wobei das Betätigungselement (76 bzw. 76a) den Ventilkörper (38 bzw. 38a) in Funktion der genannten Kraft, in Schliess stellung bewegt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitssteuervorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss einstellbare Mittel (82, 86 bzw. 82a, 86a) vor gesehen sind, um auf das Betätigungselement (76 bzw. 76a) eine Kraft auszuüben, die in der gleichen Richtung wirkt wie die genannte Kraft, jedoch kleiner ist. als diese.
    2. Sicherheitssteuervorrichtung nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement aus einem becherför- migen Teil (76 bzw. 76a) besteht, dessen mitt lerer Teil (76' bzw. 76'a) über eine Gleich gewichtslage schnappen kann, wobei die ge nannten einstellbaren Mittel (82, 86 bzw. 82a, 86a) aus einem diesen Mittelteil der Wand (76' bzw. 76'a) in einer Richtung belastenden Organ (82 bzw. 82a) und einem einstell baren Feststellorgan (86 bzw. 86a,) bestehen, um die Wirkung dieses Organs (82 bzw. 82a) einzustellen.
    3. Sicherheitssteuervorriehtung nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter becherförmiger Teil (68 bzw. 68a) vorgesehen. ist, dessen Umtang am Umfang des ersten beeherförmigen Teils (76 bzw. 76a) befestigt ist, so dass diese Teile eine abgedich tete Kammer (77 bzw. 77a) bilden, die selbst einen Teil der thermisch. empfindlichen Mit tel (26, 77, 78 bzw. 26, 77a, 78a) bildet, wobei das genannte Organ (82 bzw. 82a) den ersten beeherförmigen Teil (76 bzw. 76a,) im Sinne einer Ausdehnung der Kammer (77 bzw. 77a) belastet.
    4. Sieherheitssteuervorriehtung nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewindebolzen (84 bzw. 84a) sieh vom ersten becherförmigen Teil (76 bzw. 76a) aus erstreckt und das genannte Feststellorgan (86 bzw. 86a) für das aus einer Feder bestehende, den ersten, becherförmigen Teil (76 bzw. 76a.) belastende Organ (82 bzw. 82a) <U>trägt.</U> 5.
    Sicherheitsvorrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet., dass diese Feder (82 bzw. 82a) eine Blattfeder ist, deren Mittelteil in Kontakt mit. dem Feststellorgan (86 bzw. 86a) und deren Enden in Kontakt mit den Rändern der beeherförmigen Teile (68, 76 bzw. 68a, 76a) stehen.
    6. Sieherheitssteuervorriehtung nach Pa- tentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (56, 60, 62) aus einer Rastvorrichtung bestehen, deren Wirkung vom durch einen ersten becherförmigen Teil ge bildeten Betätigungselement (76), wenn es den Ventilkörper (38) in Schliessstellung brunzt, überwunden wird.
    'l. Sicherheitssteuerv orrichtung nach Pa tentanspruch, bei welcher sich das Betäti gungselement (76a) nicht selbsttätig in seine Anfangslage zurückbewegt, dadurch gekenn zeichnet, dass der Druckknopf (54a) mit dem Ventilkörper (38a) starr verbunden ist, welch letzterer mit dem Betätigungselement (76a) ebenfalls starr verbunden ist.
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