Sicherheitssteuervorrichtung für ein durchfliessendes Medium Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sieherheitssteuervorrichtung für ein durehfliessendes Medium, z.
B. für Zünd- brenner mit einem Gehäuse, das einen Ventil sitz und einen verschiebbaren Ventilkörper, eine mit einem Betätigungselement versehene Sehnappvorrichtung, die mit dem Ventilkörper in Wirkungsverbindung steht, um denselben in Funktion einer einstellbaren;- auf die Schnappvorrichtung in einer Richtung wir kenden Kraft auf seinem Ventilsitz anzu pressen, sowie thermisch ansprechende Mittel, um diese Kraft, auf die Schnappvorrichtung zu übertragen, und einen von Hand betätig- baren Druckknopf aufweist, welcher Druck knopf derart mit dem Ventilkörper in Wir kungsverbindung steht, dass er denselben von seinem Ventilsitz heben kann.
Die erfindungsgemässe Sicherheitsstetter- vorriehtung ist dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Druckknopf und den Ventilkörper in der Stellung zu hal ten, in welcher der Ventilkörper vom Ventil sitz angehoben ist, wobei das Betätigungs element den Ventilkörper in Funktion der genannten Kraft in Schliessstellung bewegt..
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 schematisch einen @@'asserheizkessel mit einer Sicherheitssteuervorrichtung gemäss einem Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes, Fig. 2 einen Schnitt durch die Sieherheits- steuervorriehtung der Anlage nach Fig. 1, Fig.3 einen Schnitt entsprechend Fig.2, in dem verschiedene Teile der Vorrichtung in einer andern Arbeitsstellung dargestellt sind,
und Fig. 4 einen Schnitt durch ein zweites Aus führungsbeispiel.
Die Sicherheitssteuervorrichtung 24, die in- Fig. 1 schematisch dargestellt ist, steht in Ver bindung mit einem Wasserheizkessel, der einen Vorratsbehälter<B>10</B> für das Wasser aufweist, welcher an seiner Bodenfläche durch einen Hauptbrenner 12 erhitzt wird, der von einem Zündbrenner 14 entzündet werden kann. Eine Gaszuführungsleitung 16 ist mit dem Brenner 12 über ein Zündflammensicherheitssteuer- ventil 18 verbunden.
Letzteres kann in be liebiger, an sich bekannter Weise ausgebildet sein und arbeitet in Abhängigkeit von der Anwesenheit einer Flamme am Zündbrenner, so da.ss es normalerweise den Durchtritt des Brennstoffes von der Leitung 16 zum Brenner 7.2 gestattet, wobei jedoch der Brennstoff durchtritt verhindert wird, wenn die Zünd flamme erlischt.
Das Ventil 18, das auf das Erlöschen der Flamme anspricht, kann z. B. aus einer Vor richtung bestehen, die einen Bimetallstreifen oder eine Fühlvorrichtung mit einem sieh aus dehnenden Medium enthält; im vorliegenden Fall ist sie als thermoelektrische Einrichtung ausgebildet, die einen Elektromagneten 20 aufweist, der an ein. Thermoelement 22 an geschlossen ist und von diesem gespeist wer den kann, wenn dieses von der Zündflamme erhitzt wird. Solange das Thermoelement 22 erhitzt wird und der Magnet 20 erregt ist, bleibt die Durchlassöffnung für den Brenn stoff im Ventil 18 offen.
Bei einem Erlöschen der Zündflamme jedoch und somit einer Ab kühlung des Thermoelementes 22 wird der Elektromagnet 20 stromlos und der Durch tritt des Brennstoffes durch das Ventil 18 wird abgesperrt. Thermoelektrisehe Sicher heitsventile, wie sie hier schematisch beschrie ben sind, sind an sich bekannt (z. B. USA- Patent Nr. 2 603 509).
Der Brennstoff wird dem Zündbrenner 14 über eine Leitung 98 zugeführt, die mit der Zufuhrleitung 16 in Verbindung steht, wobei der Durchfluss des Brennstoffes in der Leitung 98 unter der Steuerwirkung der thermisch betätigten Sicherheitssteuervorrichtung 24 steht, die den Gegenstand der Erfindung bil det und die mit einem temperaturempfind lichen Fühler 26 versehen ist, der so angeord net ist, dass er im Wärmeaustausch mit dem Behälter<B>1.0</B> steht.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Vor richtung 24 weist ein Gehäuse auf, das aus zwei Hauptteilen, nämlich einem Ventil gehäuse 28 mit einem offenen Ende und einem haubenförmigen Verschlul'yteil 30 besteht, wel cher das offene Ende des Gehäuses 28 ab deckt. Diese Teile sind in geeigneter Weise miteinander durch Schrauben oder dergleichen verbunden und gegen das Entweichen des gasförmigen Brennstoffes an den Verbin dungsstellen abgedichtet.
Das Ventilgehäuse 28 kann mittels einer Einlassöffnung 32 an dem einen Ende in die Leitung 98 eingesetzt sowie mittels einer Aus lassöffnung 34 am gegenüberliegenden Ende mit der Leitung 98 durch ein Gewinde ver bunden werden. Zwischen der Einlassöffnung 32 und der Auslassöffnung 34, befindet sich ein Ventilsitz 36, mit dein ein Ventilkörper 38 zusammen arbeitet, um den Durchtritt des Brennstoffes von der Einlassöffnung 32 zur Auslassöffnung 34 zu steuern. Der Ventil körper 38 kann vom Sitz 36 weg und auf ihn zu bewegt werden und wird von einem Stössel 40 getragen, der v ersehiebbar im Ge häuse 28 geführt ist.
Der Ventilkörper 38 wird in Richtung auf den Ventilsitz 36 durch eine Schraubenfeder 42 gedrückt, die zwischen dem Gehäuse 28 und dem Ventilkörper 38 an geordnet ist.
Der Stössel 40 hat einen nichtkreisförmi gen Querschnitt und ist in einer kreisförmigen Bohrung 44 verschiebbar angeordnet, die in einer Wand des Gehäuses 28 vorgesehen ist und eine Durehtrittsöffnung bildet, die vom Ventilsitz 36 umgeben wird und mit der Ein lassöffnung 32 in Verbindung steht. Das Ende des Stössels 40, das dem Ventilkörper 38 gegenüberliegt, ragt aus der Bohrung 44 in eine sieh nach aussen öffnende Vertiefung 46 im Gehäuse 28 hinein.
Um das Gehäuse 28 gegenüber der Boh rung 44 abzudichten, ist eine biegsame Mem bran 48 vorgesehen, die sieh über den Boden der Vertiefung 46 erstreckt und an einer Schulterfläche des Gehäuses 28 durch eine federnde Platte 50 ausgedrückt ist. Gegen die Innenseite der Membran 48 liegt der Stössel 40, und gegen die Aussenseite der Membran 48 kann der Vorsprang 52 eines in der Vertiefung 46 verschiebbar angeord neten Druckknopfes 54 angepresst werden.
In der unwirksamen Stellung des Druck knopfes 54 (Fig.2) ragt ein Teil desselben aus der Vertiefung 46 heraus, so dass er für den Benützer zugänglich ist. Wenn der Druck knopf 54 gegen den Boden der Vertiefung 46 gedrückt wird (Fig.3), kommt er mit der Membran 48 in Berührung, wobei eine wei tere Bewegung des Druckknopfes in die in Fig.3 dargestellte Lage den Stössel 40 nach rechts bewegt, so dass der Ventilkörper 38 ent gegen der Wirkung der Feder 42 von seinem Ventilsitz 36 gehoben wird.
Eine nachgiebige Sperrvorrichtung ist. vor gesehen, die den l)ruekknopf 54 in jeder seiner Stellungen festhält. Diese Vorrichtung besteht aus zwei Kugeln 56, die lose in einer Quer bohrung 58 des Druckknopfes 54 gelagert sind. Zwischen den Kugeln 56 befindet sich eine Schraubenfeder 60, die in der Bohrung 58 liegt und die Kugeln 56 radial nach aussen aus dem Druckknopf 54 herauszudrücken be strebt ist. Zwei diametral gegenüberliegende Rasten 62 sind in der Wand der Vertiefung 46 vorgesehen, um die Kugeln 56 in der einge drückten Stellung des Druckknopfes 54 auf zunehmen, wobei das Eingreifen der Kugeln 56 in die Rasten 62 die Wirkung hat, den Druckknopf 54 in der eingedrückten Stellung zu halten, und dadurch den Ventilkörper 38 in der geöffneten Stellung nach Fig. 3 zu halten.
Ein zweites Paar von diametral einander gegenüberliegenden Rasten 64 ist in der Wand der Vertiefung 46 vorgesehen, um die Kugeln 56 in der Lage des Druckknopfes 54 nach Fig.2 aufzunehmen. Die beiden Rasten 64 sind im Querschnitt vorzugsweise V-förmig, derart, dass Leitflächen für die Kugeln 56 ent stehen, welche den Druckknopf 54 nach aussen bewegen, sobald die Kugeln 56 in Berührung mit, diesen Leitflächen kommen.
Diese Füh rungswirkung der Rasten 64 und Kugeln 56 dient dazu, die Bewegung des Druckknopfes 54 zu verstärken, wobei der Druckknopf über eine ..Strecke bewegt wird, die grösser ist als die Strecke, um die sich der Ventilkörper 38 beim Schliessen bewegt, so dass der Druck knopf 54 um ein beträchtliches Stück aus der Vertiefung 46 bei der inaktiven Lage nach Fig. 2 herausragt. Das Herausragen des Druck knopfes 54 über die Aussenfläche des Gehäuses 28 hinaus dient dazu, eine sichtbare Anzeige für den geschlossenen Zustand des Ventilkör pers 38 zu erzeugen, so dass der Benutzer darauf aufmerksam gemacht wird, dass das Erlöschen der Zündflamme von einem ab normalen Temperaturzustand herbeigeführt worden ist.
Im haubenförmigen Verschlussteil 30 ist eine thermisch ansprechende Schnappvorrich tung 66 vorgesehen, Diese Vorrichtung ent- hält einen verhältnismässig steifen becherför- migen Teil 68, an dem ein axial herausragen der Nippel 70 befestigt ist, der durch eine zentrale Öffnung 72 des Verschlussteils 30 hin durchgeschraubt ist. Eine Gegenmutter 74 ist auf den Nippel 70 aufgeschraubt und dient dazu, den Nippel gegenüber dem Verschluss teil 30 festzuklemmen.
Ein anderer becher- förmiger Teil 76 ist innerhalb des becher- förmigen Teils 68 angeordnet, wobei die Rän der der Teile durch Schweissen oder der gleichen verbunden sind. Die becherförmigen Teile 68 und 76 bilden eine geschlossene Deh nungskammer 77, welche mit dem temperatur empfindlichen Fühler 26 über eine Kapillar- röhre 78 und über eine axial verlaufende Boh rung 80 in Verbindung steht, die im Nippel 70 und dem becherförmigen Teil 68 vorgesehen ist.
Die aus der Kammer 77, der Kapillarröhre 78 und dem Fühler 26 bestehende Anordnung ist mit einem Medium gefüllt, welches den Druck in der Kammer 77 bei einer Zunahme der Temperatur am Fühler 26 erhöht, so dass eine Ausdehnung der Kammer 77 in an sich bekannter Weise stattfindet.
Der mittlere Teil 76' des becherförmigen Teils ist biegsam, indem der äussere mit radia len Rippen versehene Teil über eine Welle in den Mittelteil übergeht. Mit einer solchen Konstruktion wird durch die Zunahme des Druckes in der Kammer 77 der Mittelteil- 76' des becherförmigen Teils 76 vom becherförmi- gen Teil 68 weg bewegt, wobei unter Defor mation der Welle der Mittelteil immer weiter hineingedrückt wird, bis die Welle in der Schliessstellung des Ventilkörpers eine solche Form. aufweist, dass sie den Mittelteil noch weiter hineinzuschieben versucht, während sie in Offenstellung des Ventilkörpers eine Form hat, die versucht,
den Ventilkörper vom Sitz wegzuziehen. Die Welle wird daher zuerst radial leicht zusammengedrückt und dann unter Spannung gesetzt, so - dass sich eine Schnappbewegung ergibt.
Schnappmembranen wie beschrieben erfor dern eine bestimmte Kraft, um sie über die Mittellage hinauszubewegen, wobei die Grösse dieser Kraft von einer Reihe von Faktoren, wie z. B. dem Durchmesser, der Dicke und der Tellerhöhe der Scheibe abhängen. Die Kraft, die notwendig ist, um den Teil 76 aus der einen Stellung in die andere zu bewegen, wird durch den Druck in der Kammer 77 erzeugt, der sich beim Abfühlen einer bestimmten Temperatur durch den Fühler 26 ergibt.
Um. die Temperatur zu erniedrigen, bei welcher der Teil 76 umschnappt, sind Mittel vorgesehen, durch die der Teil 76 in Richtung einer Ausdehnung der Kammer 77 vorge spannt wird. Diese Mittel bestehen aus einer Blattfeder 82, deren äussere Enden sich gegen die Ränder der becherförmigen Teile 68, 76 legen, während der mittlere Teil eine Öffnung aufweist, die einen Gewindebolzen 84 auf nimmt, der durch Schweissen oder dergleichen mit dem Mittelteil 76' des becherförmigen Teils 76 verbunden ist. Eine Mutter 86 ist auf dem Gewindebolzen 84 aufgeschraubt und bildet einen einstellbaren Anschlag, gegen den die Blattfeder 82 anliegt.
Die Blattfeder 82 dient dazu, den Mittelteil 76' des becherför- migen Teils 76 nach links in Fig. 2 und 3 vor zuspannen, und sie übt daher eine Kraft auf den Teil 76 aus, welche die vom Druck in der Kammer 77 herrührende Kraft ergänzt. Es ist ersichtlich, dass durch axiale Einstellung der Mutter 86 auf dem Bolzen 84 die Vor spannung der Blattfeder 82 geändert wird, so dass der Druck sich ändert, der in der Kammer 77 entwickelt werden muss, um ein Umschnappen des Mittelteils76'hervorzurufen; die Mutter 86 kann daher zur Einstellung der Temperatur benutzt werden, die vom Fühler 26 abgefühlt wird und bei der der Teil 76 umschnappt.
Die Kammer 77, die Kapillarröhre 78 und der Fühler 26 sind vorzugsweise mit einem Drück belastet, der unter dem Atmosphären druck liegt, so dass bei einem Undichtwerden des Systems der Druck in der Kammer auf Atmosphärendruck ansteigt und ein Um schnappen des Mittelteils 76' hervorruft. Ein Versagen der temperaturempfindlichen Vor richtung 66 erzeugt daher eine Steuerwirkung, die identisch mit der durch eine anormale Temperatur erzeugten Bedingung ist, und das Ganze ist daher gegen Schaden im Falle eines Versagens geschützt.
Wenn beim Betrieb die verschiedenen Teile der Vorrichtung 24 die in Fig. 2 dargestellte Lage haben, wobei der Ventilkörper 38 sieh auf dem Ventilsitz 36 befindet, kann kein Brennstoff zum Zündbrenner 14 gelangen. Bevor das Gerät in Betrieb genommen wer den kann, muss sich das Wasser im Behälter 10 genügend abkühlen, um eine Abkühlung des Fühlers 26 und eine Druckverminderung in der Kammer 77 zu verursachen. Der Druckknopf 54 kann dann eingedrückt wer den, um über den Stössel 40 den Ventilkörper 38 nach Fig.2 und 3 nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 42 zu bewegen.
Wenn der Druckknopf 54 genügend eingedrückt ist, rasten die Kugeln 56 in die Rasten 62 ein, um den Druckknopf 54 in seiner innersten Stellung zu halten, so da.ss er über die Mem bran 48 in Berührung mit dem Stössel 40 bleibt, um den Ventilkörper 38 in seiner offenen Stellung zu halten. Die verschiedenen Teile der Vorrichtung 24 befinden sich dann in den Stellungen nach Fig. 3.
Der Brennstoff strömt dann zum Zünd- brenner 14, wo er entzündet werden kann, um eine Flamme zu erzeugen, die das Thermo- element 22 erhitzt und eine Erregung der Wicklung 20 des Elektromagneten verursacht. Das Ventil 18 wird dann geöffnet, so dass der Brennstoff dem Hauptbrenner 12 zu fliesst und wird durch den erregten Elektro magneten 20 in der offenen Stellung gehalten.
Wenn das Wasser im Behälter 10 eine anormal hohe Temperatur annimmt, bei der die temperaturempfindliche Schnappvorrich tung 66 entsprechend ihrer Einstellung an sprechen soll, dann erzeugt das Medium im Innern des Fühlers 26 einen Druck -in der Kammer 77, der genügt, um eine Kraft zu er zeugen, die in Verbindung mit der Blattfeder 82 genügt, ein Umschnappen des Mittelteils 76' des becherförmigen Teils 76 hervorzurufen.
Eine solche Bewegung des Mittelteils 76' be- wegt den Ventilkörper 38, den Stössel 40 und den Druckknopf 54 nach links, das heisst von der Stellung der Fig. 3 in diejenige der Fig. 2, wobei die Kugeln 56 aus den Rasten 62 in die Rasten 64 bewegt werden. Der Druckknopf 54 wird dann in seine äusserste Stellung nach Fig. 2 geführt, und der Ventilkörper 38 kann sieh unter der Wirkung der Feder 42 so be wegen, dass er auf dem Ventilsitz 36 liegt.
Eine solche Bewegung des Ventilkörpers 38 in die geschlossene Stellung unterbricht die Strömung des Brennstoffes zum Zündbren- ner 14 und löscht die Flamme desselben, so dass das Thermoelement 22 sieh abkühlt und die Spule 20 des Elektromagneten stromlos wird. Das Ventil 18 schliesst sich dann, um den Brennstoff für den Hauptbrenner 12 ab zusperren. Der Ventilkörper 38 wird durch die Feder 42 in Berührung mit dem Sitz 36 gehalten und in seiner geschlossenen Stellung festgehalten, bis er durch Bedienung des Druckknopfes 54 von Hand wieder zurück gestellt wird, unabhängig von der Abkühlung des Wassers im Behälter 10 und der Druck verminderung in der Kammer 77.
Da die Bedienung der Vorrichtung 24 durch den Benutzer notwendig ist, um das Gerät wieder betriebsfähig zu machen, wird die Aufmerk samkeit des Benutzers auf die Tatsache hin gelenkt, dass anormale Temperaturbedingun gen vor dem Absperren des Brennstoffes ge herrscht haben. Eine Bewegung des Knop fes 54 in die äussere Stellung nach Fig. 2 er gibt ferner eine sichtbare Anzeige des Vor handenseins von anormalen Temperaturbedin gungen im Gerät.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungs form, in der gleiche Bezugszeichen mit dem Index a zur Bezeichnung entsprechender Teile wie in der vorher beschriebenen verwendet sind, ist. derjenigen nach Fig. 2 und 3 ähnlich; sie unterscheidet sich jedoch dadurch, dass der Druckknopf 54a, der Stössel 40a-und der Gewindebolzen 84a miteinander zu gemein samer Bewegung verbunden sind und dass der beclierförmige Schnappteil 76a so ausgebildet ist, dass er nicht selbsttätig zurückkehrt.
Eine nicht selbst zurückkehrende Schnapp vorrichtung ist an sich bekannt und enthält ein Umschnappelement, das von einer ersten in eine zweite Stellung bewegt werden kann, wenn eine äussere Kraft von vorbestimmter Grösse in der einen Richtung einwirkt und das von der zweiten zurück in die erste Stel lung nur bewegt werden kann, wenn eine äussere Kraft vorbestimmter Grösse in einer umgekehrten Richtung angelegt wird.
Bei Verwendung einer solchen Schnappvorrich tung kann die nachgiebige Sperrvorrichtung der Ausführung nach Fig.2 und 3 weg fallen und die temperaturempfindliche Schnappvorrichtung 66a kann benutzt werden, um den Ventilkörper 38a in der offenen oder in der geschlossenen Stellung zu halten.
Damit die Schnappvorrichtung 66a so arbeiten kann, ist der Stössel 40a mit abge setzten Endteilen 88 und 90 versehen. Der Endteil 88 des Stössels 40a ragt durch die Membran 48a hindurch und ist in eine passend angeordnete Bohrung im Druckknopf 54a ein geschraubt. Der Endteil 90 geht gleitend durch den Ventilkörper 38cs hindurch und ist in eine geeignete Bohrung des Gewindebolzens 84a eingeschraubt. Der Druckknopf 54a, der Stössel 40a, der Ventilkörper 38a, der Ge windebolzen 84a und der beclierförmige Teil 76a der temperaturempfindlichen Schnapp vorrichtung 66a bewegen sich als eine Einheit.
Wenn die verschiedenen Teile der Vor richtung die in Fig. 4 dargestellte Lage ein nehmen, dann hält die Schnappvorrichtung 66u den Ventilkörper 38a in offener Lage und den Druckknopf 54tt. in seiner innern Stellung.
Wenn jedoch eine anormale Temperatur auf tritt, dann nimmt der Druck im Innern der Kammer 77a zu, bis die dadurch ausgeübte Kraft auf den Mittelteil 76'a genügend gross ist, um ein Umschnappen hervorzurufen, wo bei der Ventilkörper 38a in Eingriff mit dem Ventilsitz 36a kommt und der Druckknopf 54a in seine äussere Stellung bewegt wird, in der er aus der Vertiefung 46a herausragt, so dass er für- den Benutzer zwecks Rücksetzung von Hand zugänglich ist.
Wenn der Druckknopf 54a beim Rückstellen eingedrückt wird, wird eine Kraft auf den becherMrinigen Teil 76a ausgeübt, welche diesen in die ursprüngliche Stellung zurückschnappen lässt und den Ven tilkörper 38a in die offene Stellung bewegt.