CH329390A - Verfahren zur Erzielung einer relativ unschädlichen Ablagerung von Feststoffen im Rohrsystem von Zwangdurchdampferzeugern - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer relativ unschädlichen Ablagerung von Feststoffen im Rohrsystem von Zwangdurchdampferzeugern

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CH329390A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/06Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes
    • F22B29/10Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes operating with sliding point of final state of complete evaporation

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Description


  Verfahren zur Erzielung einer relativ     unschädlichen        Ablagerung    von Feststoffen  im Rohrsystem von     Zwangdurchlaufdampferzeugern       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Erzielung einer relativ unschäd  lichen Ablagerung von Feststoffen im Rohr  system von bei mindestens kritischen Verhält  nissen betriebenen     Zwangdurchlaufdampf-          erzeugern    mit Hilfe der     Wasseraufbereitung.     Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass die Aufbereitung des  Speisewassers derart erfolgt, dass sein Rest  gehalt an chemischen Verbindungen vorwie  gend aus Verbindungen solcher     Alkalimetalle     besteht,

   deren     Atomgewiehte    grösser als das  jenige des Natriums sind. Die erfindungs  gemässe Wasseraufbereitung und insbesondere  die Regeneration der gegebenenfalls hierfür       verwendeten        Ionenaustauschmassen    kann zum  Beispiel mit     Kaliumverbindungen    erfolgen.  Bei Verwendung einer     Entsalzungsanlage    zur  Aufbereitung des Speisewassers durch Ionen  austausch wird mindestens die letzte der ver  wendeten     Anionenaustausehmassen    mit Ver  bindungen von     Alkalimetallen    regeneriert,  deren     Atomgewieht    grösser als 23 ist.

   Hierbei  kann so vorgegangen werden, dass die Rege  neration der letzten     Anionenaustausehmasse     mit Kalilauge erfolgt. Es kann sich auch emp  fehlen, das zu reinigende Wasser in einem       Basenaustauscher,        zii    dessen Regenerierung  Verbindungen von     Alkalimetallen    mit einem  grösseren Atomgewicht als 23 verwendet wer  den, zu enthärten und anschliessend zur weite  ren Reinigung zu verdampfen. Als     Alkaliver#       Bindung kann     Kaliumchlorid    verwendet wer  den.

   Die Wasseraufbereitung kann auch durch  Ausfällen der Härtebildner mittels Verbindun  gen von     Alkalimetallen    mit einem grösseren  Atomgewicht als 23 und anschliessender Ver  dampfung des enthärteten Speisewassers er  folgen. Es kann sich hierbei empfehlen, als       Alkaliverbindung    eine     Kaliumverbindung,     beispielsweise     Kaliumkarbonat,    zu verwenden.  



  Im Laufe der Erhitzung des Kesselspeise  wassers scheiden sieh bekanntlich die in ihm  enthaltenen Salze an den Rohrwänden der  Kesselanlage teilweise ab. Diese Salzablage  rungen können die Ursache von Rohrverbren  nungen sein. Es ist daher wichtig, das Kessel  speisewasser durch eine geeignete Aufberei  tung zu entsalzen. Soweit hierfür ein Ionen  austausch in Frage kommt, wird die Auf  bereitung des Speisewassers für mit hohem  Druck betriebene     Zwangdurchlaufdampferzeu-          ger    bis jetzt vorwiegend mit chemischen Ver  bindungen auf     Natriumbasis    durchgeführt.

    Die im     Reinwasser    dann immer noch verblei  benden Salzreste, die im wesentlichen aus Na  triumverbindungen bestehen, scheiden sich  nun bei unterkritischen Verhältnissen nicht  nur in einem Gebiet der Kesselanlage ab, in  dem das sogenannte      hite    out  auftritt, das  heisst, wo noch tropfbares oder flüssiges  Wasser vorhanden ist, sondern vor allem  auch im Überhitzungsgebiet. Die Erscheinung  des      hide    out  hängt mit der zunehmenden           Unlöslichkeit    der     Natr        iumverbindungen    bei  steigender Temperatur und steigendem Druck  zusammen.

   Zur     Vermeidung    dieses      hide        out -          Effektes    hat man zum Beispiel bei der  Aufbereitung des Speisewassers für einen  bei unterkritischen Verhältnissen betriebenen  Dampferzeuger mittels     Fällenthärtung    die  bisher benutzten     Natriumverbindungen    durch  entsprechende     Kaliumv        erbindungen        ersetzt,     weil die im allgemeinen grössere Löslichkeit  der     Kaliumsalze    gegenüber den entsprechen  den     Natriumsalzen    Vorteile bot.

   Tatsächlich  hat sich diese Massnahme insoweit bewährt,  als hierdurch die im Speisewasser vorhan  denen Salze besser in Lösung gehalten und  damit die so angereicherten Salze aus der  Kesselanlage abgeschlämmt werden können.  



  Bei überkritischem Betrieb eines Dampf  erzeugers sind grundsätzlich andere Verhält  nisse als die vorstehend geschilderten vorhan  den. Vor allem besteht hier nicht mehr die  Möglichkeit der Anreicherung von Salzen im  Kesselspeisewasser und ihrer     Abschlämmung,     da im überkritischen Gebiet das Wasser nicht  mehr     gleiehzeitig    in     zwei        verschiedenen    Aggre  gatzuständen, sondern nur jeweils in einer  Phase allein auftritt. Deshalb ist die bei unter  kritischen Verhältnissen mit Erfolg benutzte  Methode der Salzanreicherung und     Abschläin-          mung    bei überkritisch betriebenen Dampf  erzeugern grundsätzlich nicht mehr anwend  bar.

   Bei dieser Art der Dampferzeugung muss  daher nach andern Mitteln gesucht werden,  um die Salzablagerungen im Rohrsystem nach  Möglichkeit zu verringern oder mindestens       unschädlich    zu machen.  



  Für den Betrieb von bei mindestens kriti  schen Verhältnissen betriebenen Dampferzeu  gern ist es ganz besonders     erwünseht,    ein  Speisewasser zu verwenden, das überhaupt  keine Salze mehr enthält, oder, falls dies nicht  möglich ist, dessen Restsalzgehalt keine schäd  lichen Wirkungen ausüben kann. Um diese  gewünschte hohe Reinheit des Wassers zu  erreichen, wird in der Regel die Wasserauf  bereitung mittels     Ionenaustausches    vorgenom  men, wobei üblicherweise Verbindungen des       .Natriums    zur Regeneration der Anionen-Aus-         tauschmasse    verwendet werden.

   Hierbei ge  lingt es aber grundsätzlich nicht, das Wasser  auch noch von den letzten Resten von N a  triumsalzen, wie etwa     Natriumchlorid,    zu be  freien. Auch derartige nur     geringe    Salzreste  machen sich bei     überkritischem    Betrieb des       Dampferzeu-ers    bei Vorhandensein von be  stimmten Betriebsbedingungen störend be  merkbar, da sie sich in Form von     Verkrustun-          gen    nach Art des Kesselsteins in den Kessel  rohren ablagern.

   Hierbei ist. besonders er  schwerend,     da.ss    sieh die     Natriumsalze    v     or-          zugsweise    im     Überhitzungsgebiet    gehäuft an  den Rohrwänden ablagern und nicht, wie auf  Grund von Erfahrungen im unterkritischen  Gebiet erwartet werden     könnte,    in der Gegend  der     Umwandlungszone.     



  Die im vorstehenden geschilderten Vor  gänge sind in der Zeichnung an Hand eines       Diagrammes    in     Fig.    1 deutlich gemacht. Über  der Schemazeichnung eines     Zwa.ngdurchlauf-          dampferzeugers    ist in dem Diagramm das  Gebiet und die Intensität. der Ablagerung von       Natriumsalzen    in Abhängigkeit von der Tem  peratur des Arbeitsmittels dargestellt.

   Wie  aus der mit.<I>Na</I>     bezeichneten    ausgezogenen  Kurve hervorgeht, erreicht. die     Ausscheidung     bestimmter noch im Wasser enthaltener Na  triuinsalze ihren höchsten Punkt nach der  mit     B        bezeichneten        Umwandlungszone,    das       heisst.    in der mit C bezeichneten Überhitzungs  zone des hier nur durch ein Rohr     dargestellten     Dampferzeugers.

   Ein     geringeres,    aber deut  liches zweites     Ausseheidun-smaximum    befin  det sich vor der     Uinwandlungszone    B, also in  der mit A bezeichneten Zone der     Vorwär-          niung.    Hierzu ist noch zu bemerken,     da.ss    von  einander verschiedene     Natriumsalze    sieh auch  an verschiedenen Stellen und auch mit v er  scliiedener Intensität     ablagern    und damit die  Lage und Grösse ihrer     Ausscheidungsmaxima     auch verschieden von dem gezeigten Beispiel  sein kann. Auf jeden Fall findet die Ablage  rung über ein sehr ausgedehntes Gebiet des  Rohrsystems statt.

   Infolgedessen ist es bei  Vorhandensein von     Natriumsalzen    im Wasser  weder     möglieh,    die durch die Salzablagerun  gen besonders gefährdeten Rohrteile in ihrer           (lesamtheit    aus demjenigen Teil der Kessel  anlage herauszunehmen, in dem eine beson  ders starke Hitzeeinwirkung erfolgt, noch die  gefährdeten Rohrteile abzudecken, weil sonst  zu wenig Verdampfer- oder Kesselrohre für  den eigentlichen     Dampferzeugungsprozess    zur       Verfügung    bleiben.

   Das Vorhandensein von       Natriumverbindungen    kann zudem auch die  Ausscheidung anderer     Nicht-Natriumsalze    an  diesen bevorzugten Stellen begünstigen, an  denen sich diese Salze sonst nicht ablagern  würden. Hiermit steigert sich die     Ver-          krustungsgefahr    dieser Rohrteile ganz be  trächtlich. Mit Rücksicht auf die Beherr  schung der Dimensionierung bzw. Betriebs  sicherheit des Dampferzeugers ist es aber       zweckmässig,    die Salzausscheidung so zu     be-          einflussen,    wie es für die jeweilige Kessel  bauart am günstigsten ist.

   Vom Standpunkt  des Kesselkonstrukteurs ist es daher sehr vor  teilhaft, wenn es gelingt, die Zone der an  sieh unvermeidlichen Salzablagerungen bei  spielsweise auf ein tiefes und noch dazu eng  begrenztes Temperaturgebiet in dem Rohr  system     des    Dampferzeugers zu beschränken,  um dadurch die Konstruktionsschwierigkeiten  zu vermeiden, die sieh zum Beispiel daraus       ergeben    würden, wenn die Salzablagerung be  sonders im     L'berhitzer    stattfinden würde.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  kann man in einfacher Weise die an sich auch       bei    Verwendung von relativ reinem Kessel  speisewasser auftretenden Ablagerungen von  Salzen     und"oder    Basen in den Kesselrohren  derart beeinflussen, dass diese Ablagerungen  sieh entweder höchstens mit sehr geringer In  tensität oder Dichte über ein verhältnismässig       --rösseres    Gebiet dieses Rohrsystems erstrecken  oder aber, dass sie auf eine relativ kleine Zone,  die vorteilhaft in einem verhältnismässig tiefen  Temperaturgebiet des Rohrsystems liegt, zu  sammengedrängt werden, wobei die sich hier  aus ergebenden Vorteile darin liegen, dass eine  solche kleine Zone leichter überwacht und im  Kessel selbst oder ausserhalb desselben derart  beheizt werden kann,

   dass sie nicht auch durch  Ablagerungen gefährdet wird. Sofern aber die       Ablagerung    über ein     gTosses    Gebiet des Rohr-         sy        stems    verteilt ist und sie dabei nur eine  kleine örtliche Intensität hat, kann diese geringe  Ablagerung auch kaum mehr Rohrschäden  durch Rohrverbrennungen hervorrufen.  



  Die erfindungsgemässe Wasseraufbereitung  kann so weit getrieben werden, dass in dem  erhaltenen     Reinwasser    praktisch keine Na  triumverbindungen mehr anwesend sind. Dies  kann beispielsweise dadurch erreicht werden,  dass das zu reinigende Wasser nur mit Kalium  verbindungen in Berührung gebracht wird  oder zum Beispiel im Falle einer Entsalzung  durch Austausch der Kationen und Anionen  mindestens die letzte der hierbei verwendeten       Anionenaustausehmassen    mit     Kaliumverbin-          dungen    regeneriert wird.

   Ein derart behan  deltes Wasser besitzt einen Restgehalt an che  mischen Verbindungen, der vorwiegend aus       Kaliumsalzen    besteht, die sich im Verlauf der  Dampferzeugung entweder auf einer im Ver  gleich zu     Natriumrestsalzen    nur sehr zusam  mengedrängten kleinen Fläche im Rohr  system des Dampferzeugers oder aber auf  einer grösseren Fläche, jedoch nur mit sehr  geringer örtlicher Intensität, niederschlagen.  Zum Vergleich mit der     Ausscheidungskurv    e  der     Natriumsalze    sind zwei schematische Aus  scheidungskurven von     Kaliumverbindungen     ebenfalls in dem Diagramm der     Fig.    1 einge  zeichnet.

   Man erkennt hiernach, dass die ge  strichelt gezeichnete Kurve     K1    der sich bei  spielsweise vorwiegend als     Kaliumsulfat    aus  scheidenden     Kaliumsalze    ungefähr an der  Stelle des Ausscheidungsminimums der Na  triumsalze ihr Maximum erreicht und dass sich  die Zone der Ausscheidung nur über einen  verhältnismässig kleinen eng begrenzten Teil  des     RohrsvstenLs    erstreckt. Für einen andern.

    Fall, in dem nach einer erfindungsgemässen  Wasseraufbereitung beispielsweise vorwiegend       Kaliumhydroxyd    in den Kesselrohren abge  lagert wird, gibt die andere verhältnismässig  flach verlaufende, ebenfalls gestrichelt, ge  zeichnete Kurve     K,    die ungefähre Intensität  der abgeschiedenen     Kaliumverbindungen    und  ihre Verteilung über ein grösseres Gebiet des  Rohrsystems wieder. Wesentlich ist, wie auch  aus den beiden dargestellten Beispielen hex-      vorgeht, dass die Intensität der     Abscheidun-          gen    bedeutend geringer ist als die der ent  sprechenden     Natriumverbindungen.     



  Man kann zur Ausführung der Erfindung  die Wasseraufbereitung als Ganzes von Na  triumbasis auf     Kaliumbasis    umstellen. Da  jedoch     Kaliumverbindungen    im allgemeinen  wesentlich teurer sind als     Natriumverbindun-          gen,    wird eine solche Aufbereitungsart in vie  len Fällen nicht in Frage kommen. Es besteht  aber auch die Möglichkeit, beispielsweise im  Falle einer Vollentsalzung, durch     Ionenaus-          tausch    die Wasseraufbereitung zur Haupt  sache auf     Natriumbasis    vorzunehmen und nur  die letzte Stufe der Behandlung auf Kalium  basis durchzuführen.  



  Eine praktische Anwendungsmöglichkeit  dieser Erkenntnisse bei der Wasseraufberei  tung ist in den     Fig.    2 bis 6 dargestellt. Den  dort gezeigten     Wasseraufbereitungsanlagen     wird das Rohwasser über die Leitung 1 zuge  führt und das gereinigte Wasser durch die  Leitung 2 abgeführt. In     Fig.    2 besteht die       Wasseraufbereitungsanlage    3 aus einem     Kat-          ionenaustauscher    4 und einem nachgeschalte  ten     Anionenaustauscher    5. Der     Anionenaus-          tauscher    wird mit Verbindungen eines Alkali  metalles mit höherem Atomgewicht als Na  trium, z. B. Kalilauge, regeneriert.

   Das diesen       Austauscher    verlassende     Reinwasser    kann  daher nur noch Spuren von     Kaliumverbin-          dungen    enthalten, die sich im Kesselbetrieb  nicht mehr ungünstig auswirken. In     Fig.    3 ist  eine     Entsalzungsanlage    dargestellt, die aus  einer     Zweibettgruppe    3' mit getrennten Kat  ionen- und     Anionenaustauschanlagen    4 bzw.  5 besteht und der zuletzt noch eine Mischbett  anlage 6 nachgeschaltet ist.

   Während die       Anionenaustauschmasse    der     Zweibettgruppe     wie bisher zum Beispiel mit Natronlauge rege  neriert wird, erfolgt die Regeneration der       Anionenaustauschmasse    der     Mischbettanlage     mit Kalilauge. Die gegebenenfalls von einem  Überfahren der     Zweibettanlage    her stammen  den Verunreinigungen sowie die von der Rege  neration dieser Anlage her stammenden Na  triumsalze können mit Sicherheit im nach-    geschalteten Mischbett aufgefangen werden.

    Die allfällig nach der Regeneration der Misch  bettanlage im     Reinwasser    möglicherweise noch  auftretenden     verunreinigenden        ionogenen    Ver  bindungen können in diesem Fall also nur       Kalhxmverbindungen    sein, die sich im Kessel  betrieb nicht so ungünstig auswirken wie die  entsprechenden     Natriumverbindungen.    In       Fig.    4 ist ein     Basenaustauseher    7 gezeigt, dem  ein Verdampfer 8 nachgeschaltet ist.

   In dem  Verdampfer bleiben die von dem     Basenaus-          tauscher    her stammenden Salze bei der Ver  dampfung des Wassers so weit zurück, dass  in dem verdampften Wasser nur Salzspuren,  und zwar von     Kaliumverbindungen,    enthalten  sind, sofern der     Austauscher    mit     Kaliumver-          bindungen    regeneriert wurde. In     Fig.    5 ist  der     Basenaustauseher    durch eine     Fällenthär-          tungsanlage    9 ersetzt, in der das Rohwasser  durch Ausfällen der Härte bildenden Salze  mittels     Kaliumverbindungen,    z.

   B.     K2C0,1     oder     KOH,    enthärtet wird. Nach der anschlie  ssenden Verdampfung im Verdampfer 8 kann.  auch hier der Dampf nur Spuren von     Ka-          liumverbindungen    enthalten. In     Fig.    6 ist eine  Dampfkraftanlage dargestellt. Der Zwang  durchlaufdampferzeuger ist mit 10, die Haupt  dampfleitung mit 1.1, die     Turbinenanlage    mit  12 und der Kondensator mit. 1.3 bezeichnet.  Von diesem führt eine Leitung 1 zu der       Ionenaustauschanlage    14, von der die Bein  wasserleitung 2 zu dem Speisewasserbehälter  15 führt, der über die Speisepumpe 16 mit.  dem Dampferzeuger 10 verbunden ist.

   Die       l%egeneration    der     Anionenaustausehmasse    der  in diesem Beispiel verwendeten     Misehbett-          anlage    14 wird mit Kalilauge durchgeführt.  In diesem Fall können also mit dem in dieser       Entsalzungsanlage    gereinigten Wasser nur  Spuren von     Kaliumverbindungen    in das     Rohr-          des    Kessels gelangen.

   Wenn zum Bei-,  spiel Einbrüche von Kühlwasser in den Kon  densator stattfinden oder eine     sonstige    Ver  unreinigung des Speisewassers etwa durch das  Nachspeisewasser erfolgt, so  -erden die schäd  lichen Salze mit     Sicherheit    durch die Ionen  austausehanlage abgefangen, ohne dass im  Restsalzgehalt des gereinigten Wassers Na-           triumv        erbindungen    vorhanden sind, die in das  Kesselrohrsystem gelangen könnten.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist von  besonderer , Wichtigkeit bei neuzeitlichen  Dampferzeugern, die beispielsweise bei einem  Druck von über 300     at    und einer über 600   liegenden Temperatur betrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Erzielung einer relativ un schädlichen Ablagerung von Feststoffen im Rohrsystem von bei mindestens kritischen Ver hältnissen betriebenen Zwangdurchlaufdampf- erzeugern mit Hilfe der Wasseraufbereitung, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufberei tung des Speisewassers derart erfolgt, dass sein Restgehalt an chemischen Verbindungen vorwiegend aus Verbindungen solcher Alkali metalle bestellt, deren Atomgewichte grösser als dasjenige des Natriums sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wasseraufbe reitung mit Kaliumv erbindungen erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aufbereitung des Speisewassers durch Ionenaustausch in einer Entsalzungsanlage erfolgt, wobei min destens die letzte der verwendeten Anionen austausehmassen mit Verbindungen von Alkalimetallen regeneriert wird, deren Atom gewicht grösser als 23 ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aufbereitung des Speisewassers mit Ionenaustauschmassen erfolgt, die mit Kaliumverbindungen regene riert werden. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass als Regenerations- mittel der Anionenaustauschmassen Kalilauge verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zu reinigende Wasser in einem Basenaustauscher, zu dessen Regenerierung Verbindungen von Alkali metallen mit einem grösseren Atomgewicht als 23 verwendet werden, enthärtet und anschlie ssend zur weiteren Reinigung verdampft wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass Kaliumchlorid ver wendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wasseraufbe reitung durch Ausfällen der Härtebildner.
    mittels Verbindungen von Alkalimetallen mit einem grösseren Atomgewicht als 23 und an- s schliessende Verdampfung des enthärteten Speisewassers erfolgt. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass als Alkaliverbin- dung eine Kaliumverbindung verwendet wird. e 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass Kaliumkarbonat verwendet wird.
CH329390D 1954-10-15 1954-10-15 Verfahren zur Erzielung einer relativ unschädlichen Ablagerung von Feststoffen im Rohrsystem von Zwangdurchdampferzeugern CH329390A (de)

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