CH329499A - Hochdruckpumpenanlage zur Erzeugung eines hochgespannten Mediums - Google Patents
Hochdruckpumpenanlage zur Erzeugung eines hochgespannten MediumsInfo
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Description
Hochdruckpumpenanlage zur Erzeugung eines hochgespannten ll1ediums In der Technik kommt. es häufig vor, dass man ein strömendes iIedium, zum Beispiel Wasser, welches in grösserer Menge und ge ringem Druck anfällt, in ein solches Medium umzuwandeln hat, das bei geringer Menge, aber höherem Druck anstehen soll.
Die bisher hierfür bekannten Einrichtungen befriedigen einerseits wegen des zu grossen apparativen Aufwandes, anderseits wegen des zu schlech ten Wirkungsgrades der ganzen Anlage nicht.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hoch druekpumpenanlage für die Erzeugung von hochgespanntem Medium, wobei .die- von einer Druckquelle kommende Mitteldruekleitung an eine Turbine angeschlossen ist, die unmittel bar oder über ein Getriebe mit einer Hoeh- druelzpumpe gekuppelt ist, die zweckmässig eine Kreiselpumpe ist.. Dabei kann die Turbine mit der Kreiselpumpe zu einer Baueinheit ver schmolzen werden, so dass sich ein geringer Platzbedarf ergibt.
Die Erfindung ist an Hand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfüh rungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig.1 eine von dem Mitteldruckwasser angetriebene Turbine mit danebenliegender Iloehclruckpumpe, 2.
eine Anlage mit einer mit der Turbine kombinierten IIoehdrmekpumpe und innen liegendem Pumpenteil, Fig.3 eine Abwandlung der Ausbildung nach der Fig. 2, Fig.4 eine Ausbildung, die mit verschie denen Mitteln in den beiden Stufen arbeitet, und Fig. 5 bis 7 drei Ausführungsformen von Überströmventilen, um bei Nullförderung der Anlagen nach den Fig.1 bis 4 eine unzu lässige Erwärmung der Anlagen zu verhin dern.
Bei einer Anordnung nach Fig.1 wird das von einer Pumpe oder sonstigen Druckquelle kommende Mitteldruekwasser durch eine Mit- teldruekleitung 1 einer Wasserturbine 2 zu- geführt, die mit einer Hochdruckpumpe 4, auf der gleichen -Welle 6 angeordnet ist. und diese antreibt. Das Abwasser der Turbine 2 gelangt durch die Leitung 5 wieder zum An- saugbehälter zurück.
Von der Leitung 1 ist eine Leitung 7 abgezweigt, die zu dem An saugstutzen der Hochdruckpumpe 4 geführt ist. Das von der Pumpe 4 erzeugte Hochdruck wasser wird durch eine Leitung 8 der Ver- braucherstelle zugeführt. Die bei laufendem Aggregat und abgesperrter Hochdruckleitung ; in der Kreiselpumpe 4 entstehende Wärme wird von dem Abwasser der Turbine 2 auf genommen und ist daher unschädlich.
Die Kreiselpumpe 4 ist hierzu in der Ab wasserleitung 5 der Turbine 2 angeordnet. Bei der Ausführung nach der Fig.2 ist in dem Mitteldruckrohr 9 eine Welle 10 ge lagert, welche die kombinierten Pumpen- und Turbinenschaufeln 11, 12 trägt, zwischen denen in dem Mitteldruckrohr 9 die Leit- schaufeln 14, 15 liegen. Die beiden Schaufel gruppen 11, 12 und 14, 15 sind durch Trenn ringe mit Labyrinthdichtung voneinander ge trennt.
Es ergibt sich somit in dem Rohr 9 ein äusserer Durchgang für das Mitteldruck wasser, der über die Turbinenlauf- und Leit- schaufeln 12, 13 führt. und an einen Auslass 16 angeschlossen ist, und ein innerer Durch gang über die Pumpenlauf- und Leitschaufeln 11, 14, an die sich die Hochdruckleitung 17 anschliesst.
Besondere Vorkehrungen zum Schutz der Anlage bei Nullförderung sind auch hier nicht notwendig, da die Pumpe 11, 14 durch das sie umströmende, dem Antrieb der Turbine 12,15 dienendeMitteldruekwasser ausreichend gekühlt wird.
Bei der Abwandlung nach der Fig.3 ist auf die Leiträder verzichtet, an deren Stelle gegenläufige Laufräder verwendet werden. Da die Energieübertragung von dem Tur binenteil auf den Pumpenteil innerhalb eines jeden Laufrades erfolgt und somit keine ein Drehmoment übertragende Welle notwendig ist, können diese gegenläufigen Laufräder 18 mit der Turbinen- und Pumpensehaufelung 22, 23, die durch den labyrinthgediehteten Ring 20 unterteilt sind, auf einer gemeinsamen festen Achse 19 mit Abstandshülsen aufge reiht sein.
Ihre Anzahl richtet sich nach der Höhe des zu erzeugenden Druckes.
Die Achse 19 ist von Rippen 2'1 in dem Mitteldruekrohr 9 gehalten, wobei an den durch die 'Trennringe 2t0 bestimmten innern Pumpendurchgang die Hochdruckleitung 17 angeschlossen ist, während; der äussere Durch gang zu einem Rückführstutzen 16 führt.
Die Anlagen nach den Fig. 2 und 3 kön nen durch die mögliche VieLstufigkeit und die erzielbaren hohen Drehzahlen klein ge halten werden, so dass es möglich ist, sie in ein Wasserleitungsrohr einzubauen; man er hält hierbei durch entsprechende Ausgestal- tung der Auslässe ein Niederdruekwasser, das die Turbine durchströmt hat, und ein Hoch druckwasser, welches durch die Kreiselpumpe erzeugt ist.
Die gleiche Anordnung kann auch getrof fen werden bei dem Betrieb von Gasen unter 1@litteldruek, wobei man in ähnlicher konstruk tiver Ausbildung Niederdriiekgas in grösserer Menge und Hochdruckgas in geringerer Menge, welches durch das Kreiselgebläse erzeugt ist, erhält.
Auch kann mit zwei verschieden strömen den Medien gearbeitet werden, derart, dass zum Beispiel das Mitt.eldruckmedium eine Flüssigkeit, während das andere Medium ein Gas, zum Beispiel Luft, ist..
Fig.4 zeigt. eine Ausbildung, die bezüg lich der kombinierten Turbinen-Pumpenaus- führung derjenigen nach der Fig. 2 entspricht. Es ist dabei die das Mitteldi¯ueh-wasser füh rende Leitung 25 nur an den Pumpenteil<B>11,</B> 14 angeschlossen, den es durch das Auslass- rohr 2:6 verlässt. Der Hoehdruekteil 12, 17 ist- auf der Einlässseite an einen die Mittel druckleitung bildenden Saugstutzen 2'8 und an der Abgabeseite an einen Hochdruck stutzen 29 angeschlossen.
Wenn auch bei diesen Einrichtungen auf die an sieh auftretende Erwärmung der Me dien bei Nullförderung dadurch Rücksicht ge nommen ist, dass eine intensive Kühlung durch das stets durchtretende Medium für den An trieb der Turbine vorhanden ist, so kann es doch vorkommen, dass diese Kühlung unzu reichend ist. Um bei der Nullförderung mit Sicherheit eine ausreichende Kühlung sicher zustellen, ist ein Cberströmventil in die Hoch druckleitung eingeschaltet, das von dem Wirk druck eines in der Leitung angeordneten Ven- turirohres gesteuert ist.
So ist nach der Fig.5 in der Förderlei- tung 31 ein Venturirohr 32 eingeschaltet, von dessen engster Stelle eine Zweigleitung 33 ausgeht. In Förderrichtung vor dem Venturi- rohr ist von der Förderleitung 31 ein Aus lassstutzen 34 abgezweigt, dessen Auslass 35 von einem Ventilteller 3'Ü beherrscht ist. Der Ventilteller<B>36</B> ist durch eine Kolbenstange mit zwei Kolben 38, 39 gekuppelt, die von Zylindergehäusen 40, 41 aufgenommen sind.
Die beiden Zylindergehäuse 40, 41 stehen mit einander in freier Verbindung, wobei das Gehäuse 41 auf der einen Seite des Kolbens 39 an die Zweigleitung 33 und, an der andern Seite des Kolbens 39 an eine von der Förder- leitunä, vor dem Venturirohr 3?. ausgehende Nebenleitung angeschlossen ist. Der Kolben 39 ist auf der Unterseite durch eine Feder 43 belastet, welche dem Gewichtsausgleich dient.
Bei entsprechender Bemessung des Ventil tellers 36 und der Kolben 38, 39 wird erreicht, dass bei Absperrung der iFörderleitung oder deren Drosselung hinter dem. Venturirohr 32 über den Ventilteller eine von der Pumpe zu viel geförderte Flüssigkeitsmenge ausfliesst, die ausreicht, um eine unzulässige Erwärmung der Flüssigkeit und der Pumpe auszuschliessen.
Mit zunehmender Abnahme der von der Pumpe geförderten Flüssigkeitsmenge in der Förderleitung hinter dem Ventur irohr stellt sieh unter dem Kolben 39 infolge der Verbin dung mit. der engsten Stelle des Venturirohres infolge des Wirkdruckes ein gegenüber dem Druck in der Leitung 4'2 geringerer Druck ein, so dass der Kolben 39 mehr oder weniger nach unten geht und dabei den Durchgang über den Ventilteller 3,6 mehr oder weniger bzw. völlig abschliesst.
Bei der Abwandlung nach der Fig. 6 ist der Auslass 35 des Stutzens 34 von einem Ringschieber 44 gesteuert, der mit dem Kolben 39 gekuppelt ist. Der Ringschieber 44 ist so ausgebildet, dass er bei der Bewegung nach oben den Auslass 35 abschliesst. In die Lei tung 33 ist ein Drosselventil 45 eingeschaltet, durch das in der Leitung 33 ein erhöhter Strömungswiderstand getroffen werden kann, um ein weiches Arbeiten des Kolbens 39 zu erreichen.
Die Bemessung ist so getroffen, dass bei fehlender Strömung oder nur gerin ger Strömung in dem Venturirohr der Ring ; sehieber 44 den Auslass 35 mehr oder weniger freigibt, doch wird mit zunehmender Strö mung, das heisst Entnahme an der Förder leitung durch den Wirkdruck des Venturi- rohres die Oberseite des Kolbens 39 entlastet, der dann in obere Entstellung geht, in wel- eher der Ringschieber 44 den Auslass 35 ab schliesst.
Auch hier kann zur Einregelung der Kol ben 39 durch eine einstellbare Feder 46 be lastet sein.
Nae.h der Fig. 7 ist. der Kolben 39 durch eine Membrane 39a. ersetzt, und der Auslass 35 ist von einem mit der Membran 3-9a durch die Stange 3-7 gekuppelten Doppelsitzventil 47 beherrscht. Die Arbeitsweise dieser Aus bildung entspricht derjenigen nach der Fig. 6, wobei die Einregelung ebenfalls durch eine einstellbare Belastungsfeder 46 erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hochdruckpumpenanlage zur Erzeugung eines hochgespannten Mediums, dadurch ge kennzeichnet, dass die von einer Druckquelle kommende Mitteldruckl.eitung an eine Tur bine angeschlossen und diese mit einer Hoch druckpumpe gekuppelt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die llitt.eldruckleitung mit einem 'Teilrohr an die Turbine mit einem zweiten Teilrohr an die Hochdruckpumpe an geschlossen ist, '2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Hochdruckpumpe eine auf der Welle der Turbine sitzende Kreisel pumpe verwendet wird. 3.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitteldruckleitung auf einer zu dieser gleichachsigen Welle hin tereinander mehrere Laufschaufelkränze, die durch Leitschaufelkränze voneinander ge trennt sind, angeordnet, sind, jeder Laufschau felkranz eine Turbinen- und Pumpenbeschaiz- felung hat., diese durch 'Trennringe vonein ander abgeteilt. und der Auslass aus diesem Aggregat an besondere Stutzen angeschlos sen ist.. 4.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitteldruckleitung auf einer festen Achse hintereinander eine Mehrzahl gegenläufiger Schaufelkränze dreh- bar gelagert ist, jeder Kranz unter Zwischen schaltung von Dichtungsringen in eine Pum pen- und eine Turbinenbeschaufelung unter teilt ist und die Auslässe aus den beiden Be- schaufelungen an verschiedenen Leitungen angeschlossen sind. 5.Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbinenbescha.ufe- lung konzentrisch -um die Pumpenbeschaufe- lung gelegt ist. 6. Anlage nach Unteranspruch 3; dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenbeschaufelung konzentrisch um die Turbinenbeschaufelung angeordnet ist. 7. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe mit ihrem Gehäuse in dem Auslasskanal der Tur bine angeordnet ist. B.Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das kombinierte Tur- binen-Pumpenaggregat in die Rohrleitung eingebaut ist. 9. Anlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein in die Hochdruckleitung eingeschaltetes Überströmventil, das von dem Wirkdruck eines in der Leitung angeordneten Venturirohres gesteuert ist. 10.Pumpenanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassventil mit einem Steuerkolben gekuppelt ist, der auf der einen Seite von dem Druck in der För- derleitung und auf der andern Seite<B>voll</B> dem Druck an der engsten Stelle des Venturi- rohres belastet ist. 11. Pumpenanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausla.ssventil als Ringschieber ausgebildet ist. 12.Pumpenanlage nach Unteransprneh 9, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Steuerkol ben als Membran ausgebildet und mit einem den Überströmausla.ss steuernden Doppelventil gekuppelt ist. 13. Pumpenanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkol ben durch eine einstellbare Feder einseitig be lastet ist. 1-1. Pumpenanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeiebnet, dass das Gewicht des Steuerkolbens und des Absperrorgans durch eine Feder ausgeglichen, ist. 15.Pumpenanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in die den Steuer kolben beaufschlaaende Zweigleitung ein Re gelventil eingeschaltet ist.
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