CH329549A - Vorrichtung mit einem photo-leitfähigen und einem mit diesem elektrisch in Reihe geschalteten elektrolumineszierenden Teil - Google Patents

Vorrichtung mit einem photo-leitfähigen und einem mit diesem elektrisch in Reihe geschalteten elektrolumineszierenden Teil

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CH329549A
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Diemer Gesinus
Anne Klasens Hendrik
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Philips Nv
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Description


  



  Vorrichtung mit einem   photo-leitfähigen    und einem mit diesem elektrisch in Reil geschalteten elektrolumineszierenden Teil
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einem   photo-leitfähigen Teil    und einem mit diesem elektrisch in   Reihe gesehal-    teten elektrolumineszierenden Teil und mit Alittel zum Anlegen einer Spannung an die beiden Teile in Reihe.



   Es wurde eine Vorrichtung der obener  wähnten    Art besehrieben, mit der kurzzeitig auftretende Spannungen angezeigt werden k¯nnen. An eine Reihensehaltung eines photoleitfähigen und eines elektrolumineszierenden I'aneels wird eine konstante Wechselspannung angelegt, die zum Erzeugen eines feststellbaren   Lenehtens    in elektrolumineszierenden Paneel gerade nicht ausreicht.

   Wird an die erwähnte    Reihenschaltung eine zusa. tzliche kurzzeitige    Spannung angelegt, so leuchtet das elektrolumineszierende Paneel auf und dieses Aufleuchten wird aufrechterhalten, indem das erzeugte Licht auf den   photo-leitfähigen    Teil auftrifft und dessen Impedanz derart   herab-    setzt, dass ein wesentlieh grösserer Teil der konstanten   Weehselspannung    an der Elektrolumineszenzschicht auftritt. Die Lichterzeu  gung in der Elektrolumineszenzschicht    wird daher aufreehterhalten, bis die konstante   Weehselspannung    an der Reihenschaltung herabgesetzt wird.



   Eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art kann zur Anzeige   einfallendler Strahlung    geeignet gemacht werden. Sol, dabei ausserdem die Intensität des erzeugten   Elektrolumines-      zenzlichtes    ein Mass für die Intensität der einfallenden Strahlung sein, so ist es erforderlieh, im Gegensatz zu der obenbeschriebenen Vorrichtung zur Anzeige kurzzeitig auftretender Spannungen, dass das erzeugte Elektro  lumineszenzlieht    nicht in solchem Masse auf die   photo-leitfähige    Schicht zurückwirkt, dass naeh Beseitigung des einfallenden Strahlenbündels die Elektrolumineszenz nicht abnimmt.

   Dies ist zum Beispiel verwirklichbar durch eine solche Anordnung des photo-leitfÏhigen Teils und des   eLektrolumineszierenden    Teils, dass das   Elektrolumineszenzlicht    den ersteren'Teil nicht oder nur in geringem   Masse    erreichen kann. Die beiden Teile können zum Beispiel räumlich getrennt angeordnet sein, so dass sich zwisehen ihnen ein grosser Abstand befindet. Wenn die beiden Teile aus flachen Schichten bestehen, können sie auch nebeneinander in derselben Ebene angeordnet werden, so dass das Elektrolumineszenzlicht nicht auf die   photo-leitfähige    Schicht auftrifft.



   Soll mit einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art ein   Elektrolumineszenzbild    erzielt werden, das in seiner örtlichen   Hellig-    keit eine Anzeige der örtlichen   Intensitäts-    verteilung eines auf eine   photo-leitfähige    Schicht auftreffenden Strahlenbündels erge ben muss, so muss zu diesem   Zweek    jedem Element der   photo-leitfähigen Schicht    ein Element einer elektrolumineszierenden Schicht zugeordhet sein, und eine   Impedanzänderung    des ersteren Elementes mu¯ ausschlie¯lich eine Änderung der Spannung am zweiten Element bewirken.

   Eine solehe Vorrichtung ist dadurch verwirklichbar, dass eine photoleitfähige Schicht und eine elektroleuchtende Schicht von gleicher Grosse in direkter NÏhe voneinander und parallel angebracht werden.



  Dies ist bei einem in der   Literatur beschrie-    benen Bildschirm f r   R-öntgenstrahlen    durchgef hrt.



   Bei diesem Schirm ist eine Schicht mit einem   photo-leitfähigen Material,    in diesem Fall Cadmiumsulfid, auf einer Seite mit einer Elektrode aus Aluminiumfolie versehen und auf der andern Seite in direktem Kontakt mit einer Schicht mit einem elektrolumineszierenden Material. Letztere Schicht ist auf der von der   photo-leitfähigen    Schicht, abgekehrten Seite mit einer dünnen durchsichtigen Elektrode versehen. An die Elektroden wird eine Weehselspannung gelegt. Ein durch die Aluminiumelektrode hindurch auf die photo-leit  fähige    Schicht geworfenes R¯ntgenstrahlenb ndel mit einer von Stelle zu Stelle   wechselnden Intensität    bewirkt eine von Stelle   wu    Stelle   wechselndeWiderstandsänderung    der   photo-leitfähigen Schicht.

   Hierdurch wird    die Spannungsverteilung zwischen der photoleitfähigen Schicht und der elektrolumineszierenden Schicht stellenweise geändert und die elektrolumineszierende Schicht leuchtet auf gemäss dem   NI-Lister    der Intensitätsverteilung im einfallenden Röntgenstrahlenbündel.



   Bei einem Bildschirm mit einer photo-leitfähigen Schicht und einer elektrolumineszierenden Schicht in direkter NÏhe voneinander lässt sich eine st¯rende R ckwirkung des   Elek-      trolumineszenzlichtes auf    die   photo-leitfähige    Schicht auf versehiedene Weise vermeiden.



  So kann zum Beispiel das Material der photoleitfähigen Schicht. derart gewÏhlt werden, dass es f r Strahlung mit einer Spektralverteilung entsprechend der des   Elektrolumines-    zenzliehtes praktisch unempfindlich ist. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Stärke der photo-leitfähigen Schicht derart zu wÏhlen, da¯ auf diese Schicht   auft. reffendes Elek-    trolumineszenzlicht keine oder kaum eine Impedanzänderung dieser Schicht bewirkt. Die Vorrichtung kann dann nur auf eine   einfal-    lende Strahlung mit gro¯er Eindringungstiefe, wie zum Beispiel R¯ntgenstrahlen, ansprechen.



   Es ist einleuehtend, dass bei   Durehführung    dieser Massnahmen der Bildschirm sieh nicht zur Anzeige einer einfallenden Strahlung eignet, die wenigstens teilweise in demselben   Spektralbereieh liegt    wie das   EIektrolumines-    zenzlieht.



   Eine weitere   Möglichkeit zur Vermeidung    einer störenden R ckwirkung des Elektro  lumineszenzlichtes    auf die   photo-leittähige    Schicht besteht in der Anwendung einer dünnen, das   Elektrolumineszenzlieht abschir-    menden   Zwisehensehieht    zwisehen der photoleitfÏhigen Schicht und der elektrolumineszierenden Schicht.



   Bei allen diesen Vorrichtungen, bei denen die Intensität des Elektrolumineszenzliehtes mit der Intensität des auffallenden   Strahlen-    bündels Ïndern muss, hat die den   Zusammen-    hang zwischen diesen Tntensitäten darstellende Kurve einen besonders steilen Verlauf, was bei einem Bildschirm in   einem zu grossen Kon-    trast im Elektrolumineszenzbild zum Ausdruek kommt. Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der die Steilheit herabgesetzt ist.



   Die Vorrichtung naeh der Erfindung weist das s Kennzeichen auf, da¯ in der angelegten Spannung wenigstens zwei Komponenten mit   versehiedenen    Frequenzen vorhanden sind, die derart gewählt sind, da¯ die Kurven, die für jede Komponente den   Zusammenhang zwi-      schen    dem Logarithmus der Intensität einer auf den photo-leitfähigem Teil auffallenden Strahlung und den Logarithmus der Intensität des   folglich erzeugten Elektrolumineszenzlich-    tes darstellen, sich schneiden.

   Nachstehend wird an Hand einer Figur verdeutlicht, dass infolge des Vorhandenseins von Wechselspan   nungen    mit   versehiedener    Frequenz in der zugef hrten Spannung der gew nschte Effekt einer   \nderung    in   Zusammenhang zwisehen    der einfallenden Strahlung und dem Elektro  lumineszenzlicht    verwirklichbar ist. Vorher sei bemerkt, dass die angelegte Spannung   durci    gleichzeitige Zuführung und daher   Summierung    von zwei oder mehr   Wechsel-    spannungen mit verschiedener Frequenz erzielt sein kann.



   Es ist auch möglich, mit periodischer Wiederholung nacheinander mehrere Wechselspannungen mit versehiedener Frequenz der Rei  hensehaltmg    des   photo-leitfähigen    Teils und des elektrolumineszierenden Teils zuzuführen.



   Eine weitere Möglichkeit, die   als ein'Grenz-    fall der zuletztgenannten M¯glichkeit zu be  traehten    ist, besteht darin, die angelegte Span  nung aus    einer   frequenzmodulierten Wechsel-    spannung bestehen zu lassen.



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der   bei) legenden Zeichnung, welche    einige Ausf hrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellt, näher   erlWÅautert.   



   Fig.   I    zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung.



   Fig. 2 zeigt, glieiehfalls schematisch, ein zweites Ausführungsbeispiel.



   Fig. 3 zeigt, gleichfalls schematisch, ein drittes   Ausfiihrungsbeispiel.   



   Fig.   4    schliesslich ist eine graphische Darstellung, in der für   versehiedene    Verhältnisse der Zusammenhang   zwisehen    der auf den photo-leitfÏhigen Teil auffallenden Strahlung   und der folglieh    in einem mit ihm in Reihe    liegenden elektrolumineszierenden Teil erzeug- ten Elektrolumineszenzstrahlung dargestellt    ist.



   Die   Vorrichtung nach Fig. l    besitzt eine auf einen isolierenden flachen   Träger 1 auf-      gebraehte    Schicht aus   photo-leitfähigem    Material 2, auf der in einem gegenseitigen Abstand   l eit fähige streif enförmige Elektroden S    und 4 angebracht sind.



   Auf einem   zwisehen Träger    6, der isolie  rend und durehsiehtig    sein kann, jedoch auch leitfähig sein darf, sind mehrere   aufeinander-    liegende Schichten angebracht. Wenn der Träger 6 isolierend ist, so befindet sich auf dessen Oberfläche eine leitfähige Schicht 7. Diese Schicht kann aus einein Metall oder einem leitfähigen Metalloxyd bestehen. Auf der Schicht 7 liegt eine weitere Schicht 8, die im wesentlichen aus einem elektrolumineszierenden Material besteht. Dieses Material kann zum Beispiel aktiviertes Zinksulfid mit Kupfer sein. Auf die elektrolumineszierende Schicht 8 ist eine dünne   Elektrodenschicht      9    aufgebracht, die durchsichtig ist und in einem Abstand vom Rand der elektrolumineszierenden Schicht 8 endet.

   Die Schicht 9 kann zum Beispiel aus einer dünnen Zinnoxydschicht bestehen.



   Die   photo-leitfähige    Schicht 2, die zum Beispiel aus Cadmiumsulfid, jedoch auch aus einem andern leitfähigen Stoff, wie zum Beispiel Bleimonoxyd, Bleisulfid oder Selen bestehen kann, ist mit der elektrolumineszierenden Schicht 8 elektrisch in Reihe geschaltet., wobei die Stromrichtung in der   photo-leitfähi    gen Schicht in der Ebene dieser Schicht verlÏuft, wÏhrend bei der elektrolumineszierenden Schicht die Stromrichtung quer zu dieser Schicht steht.



   Die streifenförmige Elektrode 3 auf der   photo-leitfähigen Schicht 2    ist durch die Leitung 10 direkt mit der durchsichtigen Elektrode 9 auf der elektrolumineszierenden Schicht 8 verbunden. Die andere   streifenför-      mige    Elektrode 4 auf der   photo-leitfähigen    Schicht 2 und die Elektrode 7 auf der Unterseite der elektrolumineszierenden Schicht 8 sind mit der Sekundärwicklung 12 eines Transformators 13 verbunden, der zwei getrennte Primärwicklungen 14 und 15 besitzt.

   Mit der Primärwicklung   14    ist  ber einen   Regelwider-    stand 16 eine echselspannungsquelle   18    verbunden, die einen Wechselstrom mit einer Frequenz   f, liefert.    Mit der andern PrimÏr  wieklung    15 ist über einen Regelwiderstand 17 eine zweite Wechselspannungsquelle 19 verbunden, die einen Wechselstrom mit einer   Pre-    quenz   f2 liefert,    wobei f2 von f1 verschieden ist.   fi    kann   zum Beispiel'5000 Hz und f2    200 Hz sein.

   Die Spannung an der Se  kundärwickltmg, für welche    die photo-leit   fähige    Schicht und die elektrolumineszierende 'Schicht in Reihe geschaltet sind, besitzt daher in jedem Augenblick eine Komponente mit der Frequenz fl und eine Komponente mit der   Frequenz f 2.   



   Wenn infolge einer auf die photo leitfähige Schicht 8 auffallenden Strahlung mit der In  tensität      Li    der elektrische Widerstand dieser Schicht herabgesetzt wird, so nimmt die Spannung an der elektrolumineszierenden Schicht 8 in Abhängigkeit von   L,    zu und diese Schicht sendet demzufolge Elektrolumineszenzlicht mit einer Intensität L2 aus.

   Wie es nachstehend an Hand von Fig. 4 verdeutlicht wird, ist durch das Anlegen einer Wechselspannung mit zwei Komponenten verschiedener Frequenz an die Reihenschaltung der photo-leitfähigen Schicht und der   elektrolumineszieren.    den Schicht der Zusammenhang zwischen den Intensitäten   L undl L2    bei richtiger Wahl der verschiedenen Frequenzen mehr linear als bei Zuführung einer   Weehselspannung    mit nur einer dieser Frequenzen.



   Fig. 2 ist eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Bildwiedergabe entsprechend der Intensitätsverteilung in einem auf einen Bildschirm auftreffenden Strahlenbündel P.



   Auf die Vorderfläche einer Glasplatte 20 ist eine dünne durchsichtige flache Elektrode 21 aufgebracht. Die Schicht 21 kann aus einer dünnen Zinnoxydschicht bestehen, aber auch von einer leitfähigen   Oberfläehensehieht    des Glases gebildet werden.



   Auf die Elektrode 21 sind   versehiedene    weitere Schichten aufgebracht, nämlich eine im wesentlichen aus einem elektrolumineszierenden Material bestehende Schicht 22, eine für das in der Schicht 22 erzeugte Elektrolumineszenzschicht praktisch undurchlässige Zwischenschicht   23,    eine zum Beispiel aus Cadmiumsulfid bestehende   photo-leitfähige    Schicht 24, und schliesslich eine zweite   durch-      sichtige    Elektrode   25,    die aus   Zinnoxyd    bestehen kann. Die Zwischenschicht kann zum Beispiel aus einem schwarzen Lack bestehen und hat eine geringere Stärke als die elektrolumineszierende Schicht 22.

   Die elektrolumineszierende Schicht, die ebenso wie die elektrolumineszierende Schicht bei der   Vorrich-    tung nach Fig.   1    aktiviertes Zinksulfid mit Kupfer enthalten kann, hat eine Stärke von etwa 50 Mikron, während die Stärke der photoleitfähigen Schicht   24    etwa   100    Mikron beträgt.



   Die Elektroden   21    und   25    sind mit dem Ausgang eines Verstärkers   26    verbunden, dessen Eingang abwechselnd mit zwei Oszillatoren   29    und 30 verbunden ist, die eine Wechselspannung mit einer Frequenz   f,    bzw. f2 liefern. Die Amplituden dieser Weehselspannun  gXen    sind getrennt einstellbar. Der Oszillator 29 ist über eine Torschaltung 27, und der Oszillator 30 über eine Torschaltung 28 mit dem Eingang des Verstärkers   26    verbunden. Die beiden Torschaltungen 27 und   28    werden abweehselnd durch von einem   VTultivibrator    31 herrührende Impulse geöffnet.

   Auf diese Weise wird an der Reihenschaltung der photoleitfähigen Schicht   24,    der Zwischenschicht 2'3 und der elektrolumineszierenden Schicht 22 abwechselnd eine Spannung mit einer Frequenz   fi    und einer Frequenz   f2    angelegt.



   Trifft auf die   photo-leitfähige    Schicht   24    durch die Elektrode 25 hindurch ein Strahlenbündel P mit sich von Stelle e zu Stelle ändernder Intensität, so wird der   elektrische Wider-    stand der   photo-leitfähigen    Schicht stellenweise mehr oder weniger herabgesetzt. Folg   lich ändert, sich stellenweise die Teilspannung    an der elektrolumineszierenden   Schicht29,    so dass in dieser Schicht ein   Leuchtbild    gemäss dem Muster der Intensitätsverteilung im B ndel P entsteht. Das   Elektrolxlmineszenzbild    ist durch die Elektrode 21 und die Glasplatte 20 hindurch sichtbar.

   Die Zwischenschicht 23 verhütet, dass das Elektrolumineszenzlieht den Widerstand der   photo-leitfähigen Schicht 24    beeinflussen kann. Infolge der abwechselnden Zuführung von Weehselspannungen mit Frequenzen   tt    und   2 ist    der Kontrast im Elektrolumineszenzbild mehr in Einklang mit dem im Bündel   P    vorhandenen Kontrast, als wenn ständig dieselbe Wechselspannung mit nur einer bestimmten konstanten Frequenz den Elektroden zugeführt würde. Es ist naturge mass   möglieh,    mehr als zwei   Wechselspannun-       E : en mit verschiedener Frequenz nacheinander    und periodisch wiederholt dem Eingang des VerstÏrkers 26 und somit den Elektroden 21 und 25 zuzuführen.

   Im allgemeinen ist es vor  teilhaft,    die Wechselspannungen mit einer Wiederholungsfrequenz (in Fig. 2   durez    den Multivibrator 31 bedingt) h¯her als   20    Hz zuzuführen, um ein   Flimmern    des Bildes zu vermeiden.



   Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung ist mehr oder weniger als ein Grenzfall der Vor  richtung nach Fig. 2 zu betrachten.    Hier wird (len   Elektroden 40 und 41    eines im ganzen mit 40 bezeichneten Bildschirmes, die eine verÏnderliche Frequenz besitzende Ausgangsspan   nung eines regelbaren Verstärkers 47 zuge-      Fiihrt.    Der Bildschirm 40 besteht aus der Rei  henschaltung    einer   photo-leitfähigen    Schicht   44,    einer das   Elektroluminssszenzlicht abschir-      menden Zwischenschicht 45 und    einer   Elek-      trolumineszenzschicht 46    ;

   diese Schicht samt den durchsichtigen Elektroden 41 und 42 sind   zwisehen    zwei Glasplatten 43 angebracht. Die Eingangsspannung des Verstärkers 47 wird über ein Tiefpassfilter 48 einer Ilischstufe 49   e ntnommen, der    zwei Hoehfrequenzspannungen zugef hrt werden. Die erstere dieser Span  nungen rührt von    einem Oszillator 50 her und hat eine konstante, im übrigen einstellbare Frequenz f1. Die zweite Spannung wird von einem zweiten Oszillator 51 geliefert, der einen die Frequenz P., dieser   Spannung bedingen-    den Resonanzkreis 52 mit einer durch Vormagnetisierung einstellbaren Induktivität 53   besitzt. Durch periodische Änderung der    Vormagnetisierung kann die Frequenz   2    gleichfalls periodisch geändert werden.

   An die Klemmen a und b einer Vormagnetisierungs   wieklung 54 kann durch niehtdargestellte Mit-    tel, zum Beispiel eine periodisch stufenweise   xunehmende    und abnehmende Spannung, angelegt werden. Diese Spannung kann auch   kontinuierlieh    veränderlieh sein, zum Beispiel sinusförmig mit einer gegebenenfalls  ber  lagerten Gleichspannung. In    allen diesen Fällen bewirkt der sich periodiseh ändernde   Vormagnetisierungsstrom durch    die   AVick-    lung 54 eine Frequenzmodulation der im Os  zillator    51 erzeugten   Hoehfrequenzspannung.   



  In der   Misehstufe      49    entsteht eine Spannung mit einer Frequenz F1-F2, die, da   Pi.      niclit    konstant ist, einen   Frequenzhub    aufweist.



  Der Frequenzhub ist durch die Amplitude der den Klemmen a und b zugeführten Spannung und die mittlere Frequenz durch Regelung   von F,    einstellbar. Die von der Mischstufe gelieferte Spannung mit veränderlicher Frequenz F1-F2, die im   Niederfrequenzbereich    liegt, wird vom Filter 48 durchgelassen und  ber den Verstärker 47 dem Bildschirm 40 zugeführt.



   Aus Fig.   4    ist ersichtlich, welchen Ein  fluez    das Vorhandensein von Spannungen mit versehiedenen Frequenzen in der an die   Elek-      troden    einer Reihenschaltung eines photoleitfähigen Teils und eines elektrolumineszierenden Teils angelegten Spannung haben kann. Log L2 ist gegenüber Log   L1    abgetragen, wobei   Li    die Intensität einer auf den   photo-l, eitfähigen Teil auffallenden    Strahlung und   L2    die Intensität des folglich erzeugten Elektrolumineszenzlichtes darstellen.

   Wenn die Amplitude und die Frequenz der an die Elektroden gelegte Spannung konstant sind, so hat die den Zusammenhang zwischen Log Li und Log L2 darstellende Kurve mehr oder weniger eine   S-Form.    F r   L2    ist die am elektrolumineszierenden Teil auftretende Spannung massgebend, und diese Spannung wird wieder durch die an die Elektroden gelegte Spannung und das Verhältnis zwischen den Impedanzen des elektrolumineszierenden Teils und des   photo-leitfähigen    Teils mit etwaigen andern zwischen den Elektroden liegenden Teilen, wie zum Beispiel einer undurchsichtigen Zwischenschicht, bedingt.

   Ist die Leitfähigkeit des   photo-leitfähigen    Teils im Dunkeln (Ll = 0) sehr gering, so ist für ein kleines   Li hauptsächlich    das Verhältnis zwi  schen    den kapazitiven Reaktanzen der ver  schiedenen    Teile f r die Spannung am elek  trolumineszierenden    Teil massgebend. Erst wenn Li einen solchen Einfluss auf den photoleitfähigen Teil ausübt, dass dessen Widerstand von etwa gleicher Höhe wird wie die kapazitive   Reaktanz dieses Teils, ist    eine Zunahme der Spannung am elektrolumineszierenden Teil und somit von L2 erkennbar. Der darauffolgende Teil der Log-L1-Log-L2 Kurve weist eine ziemlieh grosse Steigung auf, da   L2    einer grösseren Potenz als 1 der Spannung am elektrolumineszierenden Teil proportional ist.

   Nach diesem steil ansteigenden Teil biegt sieh die Kurve wieder in die waagrechte Richtung, da eine Änderung in der durch einen hohen   Ll    bereits wesentlich herabgesetzten Impedanz des   photo-leitfähigen    Teils auf die Spannungsverteilung einen immer ge  ringeren    Einfluss ausübt.



   Eine solche Kurve, die also erreicht wird, wenn an die Reihenschaltung eine konstante Spannung mit einer konstanten Frequenz, zum Beispiel f1, gelegt wird, ist in Fig.   4    mit 60 bezeichnet. Der senkrechte Abstand s zwischen den beiden etwa waagrechten Teilen dieser Kurve wird nur durch das Verhältnis zwi  schen    den Impedanzen des elektrolumineszierenden Teils und des   photo-leitfähigen    Teils   in unbestrahltem Zustand    zusammen mit etwaigen andern zwischen den Elektroden angebrachten Teilen, also durch die Geometrie der Anordnung, bedingt.



   Wird die Spannung an den Elektroden erhöht oder herabgesetzt, so   versehiebt    sieh die   Log-L2-Log-Ll-Kurve unter Beibehal-    tung ihrer Form senkrecht naeh oben bzw. nach unten. Wird nur die Frequenz der angelegten Spannung geändert, so versehiebt sieh die Kurve in einer Richtung, die sowohl mit der Log-L1-Achse als auch mit der Log  L2-Achse    einen Winkel von   45     einschliesst.



  Die Versehiebung ist dann also in senkrechter und in waagrechter Richtung gleich, und zwar gleich der Differenz der Logarithmen der neuen und der alten Frequenz. So ist in Fig.   4    mit 61 die Kurve bezeichnet, die f r die gleiehe Anordnung, für welche die Kurve 60 gilt, gefunden wird, wenn die Frequenz der an die Elektroden angelegten Spannung von f1 auf f2 (wobei Log F2/f1 = 1, 2) gebracht wird. Wird daher f r eine bestimmte Reihenschaltung bei   200    Hz die Kurve 60 gefunden, so wird bei einer Frequenz von   3200    Hz die Kurve 61 gefunden.



   Aus Fig.   4    ist ersichtlich, dass sich die Knrven   60    und 61 in zwei Punkten schneiden, so dass f r einen niedrigen und hohen   Li    die Kurve 61 oberhalb der Kurve 60 liegt, während es in einem   Zwisehenbereieh    gerade umgekehrt ist. Wird an die Reihenschaltung, f r welche die f r die Frequenzen f1 und f2 geltenden Kurven 60 und 61 den   Zusammen-      hang zwisehen Log L2 und    Log   lI    darstellen, eine Spannung angelegt, welche die beiden Frequenzen f1 und f2 einhÏlt, zum Beispiel durch   Summierungen    oder abweehselnde Zuführung von   Weehselspannungen    mit diesen Frequenzen, so wird der Zusammenhang zwisehen Log L1 und Log L2 durch die Kurve 63 von Fig. 4 dargestellt.

   Diese Kurve folgt im wesentlichen der obern der Kurven   60    und 61 und weist in der Nähe der   Schnittpunkte    dieser Kurven eine Abrundung auf. Ein sol  cher    Verlauf ist leieht verständlich, wenn man   erwägt,    dass der Logarithmus der Intensität abgetragen ist und der Logarithmus des Mittelwertes der verschiedenen, je einer be  stimmten Frequenz    der   Elektrodenspannung    entsprechenden Intensitäten im wesentlichen durch die grösste von ihnen bedingt wird, wenn die Differenz gegenüber den andern nicht zu klein ist.



   Der ansteigende Teil der Kurve 60 kann   dureh    die gerade Linie I und derjenige der Kurve 63 durch die gerade Linie II angenähert werden. Es ist deutlich ersichtlich, dass die   Steigung der Linie II geringer    als die der Linie I ist, was bedeutet, dass für die Kurve 63 der Zusammenhang zwischen Log L2 und Log Li linearer als für die Kurve 60 ist. Ein völlig linearer Zusammenhang müsste in einem Steigungswinkel   von 45 , und    bei einem Bildsehirm wie bei der Vorriehtung nach den Fig. 2 und 3 dargestellt, in einem gleichen Kontrast im einfallenden Lieht und im elektrolumineszierenden Bild zum Ausdruck kommen.

   Es ergibt sich also, dass infolge des Vorhandenseins versehiedener Frequenzen in der   Elektrodenspannung    eine bessere AnnÏhe  rung eines    linearen Zusammenhangs erzielt werden kann. Dazu ist erforderlich, dass die für die einzelnen Frequenzen geltenden Kurven sich   sehneiden.    Wie oben bemerkt wurde, ist jede Kurve durch eine   Xnderung    der Span  nung und    der Frequenz oder einer von beiden verschiebbar. Es ist daher immer möglich,   diireli    eine richtige Wahl der Frequenz und der Amplitude der Komponenten in der an die Elektroden gelegten Spannung den gew nschten weniger steilen Verlauf von Log L2 mit Log L1 zu erzielen.



   Der mit der Erfindung beabsichtigte Effekt ist vorstehend mit einer Elektrodenspannung mit zwei in der Frequenz verschiedenen Komponenten zum Ausdruck gebracht.



  Es ist einleuchtend, dass mehr als zwei Komponenten zu einem gleichen Ergebnis führen können, wobei dann noch der aussteigende Teil ; der resultierenden Kurve einen etwas   fliessenderen    Verlauf als bei der Kurve 63 erhalten kann. Ein solcher Effekt ist auch   erreiehbar,    wenn die Frequenz der angelegten Spannung zwischen zwei bestimmten Grenzen ständig geÏndert wird, also die angelegte Spannung eine in der Frequenz modulierte Wechselspannung ist.



      PATENTANSPUCIH   
Vorrichtung mit einem   photo-leitfähigen    Teil und einem mit diesem elektrisch in Reihe   gesehalteten elektrolumineszierenden    Teil und Mitteln zum Anlegen einer elektrischen Spannung an die beiden Teile in Reihe, dadurch   gekennzeiehnet,    dass die angelegte Spannung wenigstens zwei Komponenten mit   verschie-    denen Frequenzen enthält, die derart gewählt sind, dass die Kurven, die f r jede Komponente den Zusammenhang zwischen dem Logarithmus der Intensität einer auf dem photoleitfähigen Teil auftreffenden Strahlung und dem Logarithmus der Intensität des folglich erzeugten Elektrolumineszenzlichtes darstellen, sich schneiden.

Claims (1)

  1. UNTEBANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'aI3 die angelegte Spannung die Summe wenigstens zweier gleichzeitig vorhandener Weehselspannungen mit versehiedener Frequenz ist.
    2 Vorrichtung nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass an die Reihenschaltung nacheinander und periodisch wiederholt mehrere Wechselspannungen je mit einer eigenen bestimmten Frequenz angelegt werden.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Reihensehaltung zugeführte Spannung eine konti nuierlich in der Frequenz modulierte Wechselspannung ist.
    4. Vorrichtung nach Patentansprueh und einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen gleichartigen Grössen der Komponenten einstellbar ist.
CH329549D 1954-06-10 1955-06-08 Vorrichtung mit einem photo-leitfähigen und einem mit diesem elektrisch in Reihe geschalteten elektrolumineszierenden Teil CH329549A (de)

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