CH329642A - In verschiedenen Arbeitslagen verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut - Google Patents

In verschiedenen Arbeitslagen verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut

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CH329642A
CH329642A CH329642DA CH329642A CH 329642 A CH329642 A CH 329642A CH 329642D A CH329642D A CH 329642DA CH 329642 A CH329642 A CH 329642A
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CH
Switzerland
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wheels
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rake
ground
support
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English (en)
Inventor
Lely Cornelis Van Der
Lely Ary Van Der
Original Assignee
Lely Nv C Van Der
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/142Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms
    • A01D78/146Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms in a horizontal plane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  



  In   versehiedenen    Arbeitslagen verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut    I) ie Erfindung    betrifft eine in verschiedenen   Arbeitslagen    verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut, mit einem Gestell mit einer Anzahl von dureh Bodenberührung in Drehung versetzbaren Reehenrädern, wobei   Rechen-    rader in einer ersten, als   Seitenrechen    wirksamen Arbeitslage in einer Reihe das Erntegut abführen und in einer andern, als Sehwadenwender wirksamen Arbeitslage in zwei Reilien das Erntegut wenden, und das Gestell    wenigstens zwei l#ngliche Tragorgane auf-    weist, die je mit Lagern für   Rechenräder      versehen sind.

   und    das erste   Traaorgan    länger ist als das zweite.



   Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, wobei in der als   Seitenrechen    wirksamen Arbeitslage, bei der die Reehenräder in einer Reille   anaeordnet    sind, die Tragorgane an   n    beiden Seiten der   Rechenräderreihe    liegen.



     F : s    sind bei   solehen    Vorrichtungen über der Reehenräderreihe angeordnete Gestellteile erforderlieh, die die beiden Tragorgane verbinden ;   dadureh    entsteht ein ziemlich kompli  ziertes Gestell.   



   Erfindungsgemäss sind die Lager derart auf dem ersten Tragorgan befestigt, dass sich die Tragorgane auf derselben Seite der auf dem ersten Tragorgan montierten   Reehen-       räderreihe befinden Dureh diese Zlassnahme    kann ein sehr günstiger Aufbau des Gestelles erreicht werden.



   Damit in der als   Seitenrechen    wirksamen Arbeitslage keine Gestellteile vor der Reehenräderreihe angeordnet sind, die die Abfuhr des Erntegutes hemmen können, ist es vorteilhaft, wenn, in Fahrtrichtung gesehen, die   Rechenräder    an der Vorderseite des ersten Tragorgans gelagert sind.



   Die Erfindung wird an Hand der   Zeich-    nung an einigen einfachen   Ausf#hrungsbei-    spielen der Vorrichtung nach der Erfindung erläutert.



   Nach der Zeichnung weist ein Traktor   1    eine Vorderachse 2 und Vorderräder 3 auf, wobei die Vorderachse 2 zwei nach vorn und schräg nach oben gerichtete Stangen 4 trägt, deren Enden mit einem zur Vorderachse 2 parallelen Rohr 5 verbunden sind. Auf diesem Rohr sind zwischen Stellringen 7 und 8 eine Büchse 6 und zwisehen Stellringen 10 und   d    1 eine Biichse 9 angeordnet. Die   B#chsen    6 und 9 sind um die Achse des Rohres 5 drehbar, während der Abstand zwischen den Büchsen nötigenfalls dadurch geändert werden kann, da.   # die    eine Büchse einschliessenden Stellringe gemeinsam versetzt werden.



  Das Ende 12 des Rohres 5 ist zu diesem Zweek mit Locher 13 versehen, in welche die Schraube 14 des Stellringes 11 wahl weise durchgesteckt werden kann. Die Biichse 6 bzw. 9 trägt einen gabelförmigen Vorsprung 15 bzw.   16,    in welchem   ein Gelenk-    zapfen 17 bzw. 18 steckt. Um den Zapfen 17 ist ein zum Beispiel rohrförmiges, erstes Tragorgan 19 drehbar, während um den Zapfen 18 ein vorzugsweise ebenfalls   rohr-      formages,    zweites Tragorgan 20 in einer waagrechten Ebene schwenkbar ist. Das erste Tragorgan 19 wird'von einem Laufrad   21    derart unterstützt, dass dieses Tragorgan in normaler Lage waagrecht ist.

   Die waagrechte Achse   22    dieses Laufrades ist mit einer senkrechten Achse   23 verbunden,    die in einem mit dem Tragorgan 19 verbundenen Lager frei   dreh-    bar ist, wobei die Achsen 22 und 23 einander kreuzen, so dass das Laufrad   2'1      selbstein-    stellend ist. Gleichfalls wird in der in der Figur gezeigten   Schwadenwenderlage    der Vorrichtung das zweite Tragorgan 20. von einem Laufrad 24 mit einer waagrechten Achse   25       unterst#tzt, welche Achse 25 mit einer diese    Achse kreuzenden, senkrechten Achse 26 verbunden ist, welche Achse 26 in einem mit dem Tragorgan 20 verbundenen Lager gelagert ist, so dass auch dieses zweite   Lauf-    rad selbsteinstellend ist.



   Das erste Tragorgan 19 ist in der Nähe des   vordern    Endes mit einer Schiene   27    versehen, in der eine Anzahl von Lochern 28 angeordnet sind, in welchen Gelenkzapfen angebracht werden können. Mittels eines in einem dieser Löcher   angeordneten Gelenk-    zapfens 29 ist ein Arm   30    an dem Tragorgan 19 befestigt und in einer waagrechten Ebene schwenkbar. Das freie Ende dieser Stange ist mit einer Anzahl von Locher 31 versehen, in welchen ein Gelenkzapfen angeordnet werden kann. Mittels dieses Gelenkzapfens   32    ist im in der Zeichnung gezeigten Falle das gabelförmige, vordere Ende 33 des zweiten Tragorgans 20 gelenkig mit der Stange 30 verbunden.

   Der Abstand   zwisehen    den Gelenkzapfen 32 und 29 wird   vorzugs-    weise dem Abstand der Gelenkzapfen 17 und 18 gleich gewählt. Wird der letztere Abstand vergrössert, so erlauben die Locher 31, da.   #    auch der erste Abstand vergrössert wird. Auch ist der Abstand zwischen den Zapfen 29 und 17 dem Abstand zwischen den Zapfen   32    und 18 gleieh, so dass diese Zapfen immer die Winkelpunkte eines Parallelogrammes bilden können.

   Die Grosse der   Parallelogrammwinkel    wird mittels eines   Stützstabes 34 festgelegt,    dessen eines Ende in einem Punkt   35    des Armes 30 gelenkig mit diesem Arm ver  bunden    ist, während das andere Ende mittels eines in eines der   Locher 28 hineingesteckten    Gelenkzapfens 36 an dem ersten Tragorgan 19 befestigt wird. Durch die Wahl des   be-    treffenden Loches   28 können    die Winkel des Parallelogrammes auf eine Anzahl von bestimmten Werten eingestellt werden.



   Das erste Tragorgan 19 ist mit vierwaagrechten Lagern 37 bis 40 versehen, während das zweite Tragorgan   20    mit zwei   waag-    reehten   Lagern 41 und 42 versehen    ist. In den Lagern 37, 38,41 und 42 sind die Achsen der Kurbeln   43,      44,    45 und 46 aufgenommen, welche Kurbeln auf ihren Kurbelzapfen   Rechenr#der 47, 48, 49 und 50    tragen. Die Ebenen dieser Reehenräder sind in der in der Zeichnung dargestellten Lage alle einander parallel, und sie bleiben parallel, wenn man die in der normalen Lage etwa waagrechten Kurbeln aufwärts oder nach unten bewegt oder die Winkel des genannten   Parallelo-    grammes ändert.



   Die Kurbeln erlauben, dass jedes Rad, auch bei   unebenem    Gelände, am Boden ruhen bleibt. Zum Abnehmenlassen des Druckes jedes Rades auf dem Boden ist auf jeder Kurbel ein   ausbiegender    Kamm   51      angeord-    net, dessen oberes Ende mit einem Ende    einer Zugfeder 5@ verbunden ist. Die andern    Enden dieser Federn sind mit   Befestigungs-    gliedern 53 verbunden, von denen vier auf einer Stange 54 und zwei auf einer Stange   55    montiert sind. Diese Stangen sind in ihrer   Längsriehtung versehiebbar,    wobei sie in ihren auf den Lagern 37 bis   42    montierten Führungen 56 gleiten können.

   Wenn die Stangen   54    und 55 nach vorn bewegt werden, werden die Federn   52    gespannt und der Druck der Reehenräder 47 bis 50 auf den Boden vermindert. Wenn man die Stangen weit genug naeh vorn bewegt, berühren die Reehenräder den Boden sogar überhaupt nicht mehr, was für den Transport der   Vorrich-    tung wichtig ist.



   Die Versehiebung der Stangen 54 und 55 wird mittels Kurbeln oder Handrädern, die vom Führersitz auf dem Traktorbedient und clureh welche zwei Achsen 57 in Drehung versetzt werden können, bewirkt. Die Drehung dieser Achsen wird mittels   Kreuzge-      lenkkupp'lungen 58    oder mittels   Stüeken      bieg-    samer Welle auf zwei in mittels Streifen 59 an den Tragorganen 19 und 20 befestigten Lagern 60 liegende Achsen übertragen, deren Ende 61 mit Gewinde versehen ist und welche in axialer Richtung sich nicht verschieben können. Die   Stangen 54 und 55,    die selber   dure} l    ihre Form und durch die Form ihrer Führungen 56 nicht um ihre Achse drehen   k (illnen,    sind wenigstens am hintern Ende hohl und mit Innengewinde versehen.

   Die mit Gewinde versehenen Enden 61 passen   schrau-      i) end    in die hintern Enden der Stangen   54    und   55,    wodurch die Drehung der Achsen 57 eine   Versehiebung    der Stangen 54 und   55    bewirkt. Durch eine Änderung der Winkel des von den Tragorganen 19 und 20, vom Rohr 5 und vom Arm 30 gebildeten Par  allelogrammes ändert    sich die Lage der Re  chenräder    in bezug auf die Fahrtrichtung, so dass man auf diese Weise die Arbeitsbreite jedes Paar von   Rechenrädern    der Breite der zu bearbeitenden Schwaden anpassen kann.



  Durch Vergrösserung bzw. Verkleinerung des Abstandes der Gelenkzapfen 17 und 18 und zu   gleieher    Zeit der Gelenkzapfen   29    und   32,    kann man den   Schwadenwender    einem grosseren bzw. kleineren gegenseitigen Abstand der   Sehwaden    anpassen.



   Zur   Umwandlung des Schwadenwenders    in einen Seitenrechen werden die Kurbeln   45    und 46 mit den Rechenrädern 49 und 50 aus den Lagern 41 und 42 genommen und in die Lager 39 und   40    auf dem ersten Tragorgan 19 befestigt, wo diese Elemente dann die schematisch mit   45A    und 46A bzw. 49A und   50A    bezeichneten Lagen einnehmen. Auch die zu den Kurbeln 45 und 46 gehörenden Federn 53 werden versetzt. Ferner wird das Laufrad   24    dadurch entfernt, dass die Achse 26 aus ihrem an dem Tragorgan   20    befestigten Lager hinausgenommen wird.

   Der   Gelenk-    zapfen 32 und der Tragstab 34 werden entfernt, wonach der Arm 30 nach hinten geschwenkt und gegen das Tragorgan 19 gelegt werden kann ; der Arm 30 wird von einer an diesem Tragorgan befestigten Einklemmvorrichtung 61 in der Lage   SOA    gehalten.



  Alsdann kann das vordere Ende 33 des Tragorgans   20    zum Tragorgan 19 gebraeht werden. Nlittels des Gelenkzapfens 32 kann das Tragorgan 20 in der von der Herzlinie   20A    bezeichneten Lage am Tragorgan 19 befestigt werden, wobei dieser Zapfen   32    durch das Ende   3'3    des Tragorgans und durch eines der Locher 28 hindurehgesteckt wird. Durch die Wahl des Loches 28 wird die Lage des Tragorgans 19 bestimmt.



   In der Arbeitslage als   Seitenrechen    liegen die Reehenräder   47,      48,      49A    und 50A, in Fahrtriehtung gesehen, vor den beiden Tragorganen   19    und   20.    In der Arbeitslage als Schwadenwender befinden sieh die Rechenrader 49 und 50 zwischen den beiden Tragorganen 19 bzw. 20. Da die   Rechenräder    49 und 50 nur eine kurze Reihe bilden, kann man leicht um diese Reihe herum die beiden Tragorgane miteinander verbinden.



   Es ist klar, dass man die Vorrichtung aueh derart ausführen kann, dass ein erstes Tragorgan   für sechs Rechenräder    Raum hat, ein zweites Tragorgan für zwei   Rechenräder    und ein drittes Tragorgan, das den beiden erstgenannten Tragorganen parallel ist und dessen hinteres Ende in derselben Linie mit den hintern Enden der ersten zwei Tragorgane liegt, gleichfalls für zwei   Rechenräder    Raum hat. In den Rechenlagen befinden   sieh    dann alle   Rechenräder    auf dem ersten Tragorgan, während in der'Schwadenwenderlage jedes Tragorgan nur zwei   Rechenräder    trägt. In diesem Falle können drei Schwaden zu gleicher Zeit gewendet werden.



   Der beschriebene   Seitenrechen    kann ohne über die Reehenräder hinreichende Bügel ausgeführt sein. Dies ermöglicht es, den   Seitenrechen    derart zu wenden, dass die im Anfang oben befindliche   Gestellseite    nach unten kommt. Das Gestell muss dann zum Beispiel mit einer Vorrichtung versehen sein, die ermöglicht, das Laufrad   21    an die andere Seite der Fläche des Gestelles anzuordnen.



  Der gemäss der Zeichnung ursprünglich nach links abführende Rechen kann dann in der Schwadenwenderlage zum Abführen nach rechts benutzt werden, was die Gebrauchs  moglichkeit    des Rechens sehr vergrössert. Um   daf#r    sorgen zu können, dass sowohl in der einen als aueh in der andern Gebrauchslage des Rechens die schrägen Zähne am Umfang der   Rechenr#der    die gewünschte Lage haben, müssen die auf den Zapfen befindlichen Re  chenräder    mit Rücksicht auf ihre Fläche umgekehrt werden können. Natürlich müssen ausserdem Vorkehrungen getroffen sein, um auch beim nach rechts Abführen den Raddruck der Rechenräder vermindern zu   k#n-      nen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH In verschiedenen Arbeitslagen verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut, mit einem Gestell mit einer Anzahl von durch Bodenberüh- rung in Drehung versetzbaren Rechenrädern, wobei Reehenräder in einer ersten, als Seitenrechen wirksamen Arbeitslage in einer Reihe das Erntegut abführen und in einer andern, als Schwadenwender wirksamen Arbeitslage in zwei Reihen das Erntegut wenden, und das Gestell wenigstens zwei länglieheTragorgane aufweist, die je mit Lagern für Rechenräder versehen sind, und das erste Tragorgan länger ist als das zweite, dadureh gekennzeichnet, dass die Lager (37 bis 40) derart auf dem ersten Tragorgan (19) befestigt sind,
    dass sich die Tragorgane (19 und 20) auf derselben Seite der auf dem ersten Tragorgan (19) montierten Reehenräderreihe (47, 4S, 49A und 50A) befinden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass, in Fahrtriehtung gesehen, die Reehenräder (47, 48, 49A und 50A an der Vorderseite des ersten Tragorgans (19) gelagert sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da# wenigstens ein Rechenrad (49 und'50) am zweiten Trag- organ (20) so gelagert ist, dass es sich zwi schen den beiden Tragorganen (19 und 20) befindet.
CH329642D 1953-10-31 1954-10-25 In verschiedenen Arbeitslagen verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut CH329642A (de)

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