CH401571A - Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Materials - Google Patents
Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden MaterialsInfo
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Description
Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden hegenden Materials
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Materials, mit einem Gestell und. einer Anzahl Rechenräder, die m zwei Gruppen unterteilt sind und das Material in entgegengesetzten Richtungen abf hren, und die in jeder GruppsmeinerReiheliegen,sowiemittelsTrägem anparallelzudiesenReihenverladendenRahman- balken befestigt sind, und wobei die beiden Rechen raidreihen einen Winkel bilden, dessen Scheitelpunkt in Fahrtrichtung vorne liegt und wenigstens das vorderste Rechenrad einer Reihe in bezug auf das vor derste Rechenrad der anderen Reihe zurückveMetzt ist.
ErfindungsgemÏss ist der Rahmenbalken, an dem das vorderste Reche. nrad befestigt ist, mit einer Krümmung über eimen Teil (des zurückvarsetzten vor- dersten Rechenrades der ändern Reibe geführt und sind die RechenrÏder derart an den Rahmenbalkem befestigt, dass sie einander alle in gleicher Weise üb & rLappen. Auf diese Weise ist eine Vomchtung obenerwähnter Art zu erreichen, die einen relativ einfachen Aufbau aufweist, wobei die Reohenräder derart, angeordn'et sinid, dass das Erntegut auf regel- mässige Weise seitlich vecaetzt wenden kann.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungan eines vorteilhaften Ausfiihrungsbeispieis näher erläu- tert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Vornchtung mach der Erfindung, die auf der Vorderseite eines Schleppers angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt in grösserem Masstab den gekrümm- ten Teil an dem Vorderende eines Rahmenbalkens, an dem eine der Gruppen'von Reohenrädern der Vor- richtung. angebracht ist, in Richtung des Pfeiles II-II in Fig. 1 gesehen.
Fig. 3 zeigt in grösaerem Masstab das Blefiesti- gungsmittel f r eine VerlÏngerung, die an dem Ge stell'der Vorrichtung angebcacbt wenden kann,'um die Anzahl von RechenrÏdern der Vorrichtung zu erhöben.
Das in den Figuren'dargestellte AusfüJuiungsbei- spiel hat ein Gestell 1, das mit zwei laligen Rahmen Balken 2 und 3 versehan ist, die miteiniander einen Winkel von etwa 40 bilden ; in Fahrtrichtung gesehen, konvergieren diese Rahmenbalken nach vorne. Die Balken 2 und 3 sind in einem Abstand von ihren hinteren Enden durch einen Stegbalken 4 fest miteinander verbunden, der Befestigungsmittel 4A besitzt, durch welche die Vorrichtung mittels Stiften 5 im waagrechten Sinn unverrückbar mit einem vorn am Schlepper 6 befestigten Balken 6A verbunden ist. Die Verbindung zwischen. den Banken 2,3 und 4 Ist verstärkt mittels Balken 1a.
Nahe den Vorderenden der Balken 2 und 3 ist die Vorrichtung mit einem selbsteinstellden Laufrad 7 versehen, das an der vorderen Querverbin dun. g 8 der Balken 2 und 3 angebnachtist. Das Lauf- rad 7 ist nÏmlich drehbar um eine waagerechte Achse 7A, die mittels eines Gliedes 7B an einer senkrechten Achse 7C befestigt ist. Die Achse 7C ist in einem an dieQefverhuidung8'angebrachtenLager 7D angeordnet. An dem Balken@ 2 sind sieben RechenrÏder 9 und am Balken 3 sechs Rechenräder 10. angeordmet ; .all'eRechenräderNiod'gleichmSjgeMMet.Die RechenrÏder 9 und die RechenrÏder 10 sind miittels Kurbeln 11 in Lagern 12 angeordnet; die Lager 12 sind an den Balken 2 und 3 montiert.
Die RechenrÏder 9 und 10 sind, wie aus der Darstellung eines Rechenrads 10 in Fig. 2 hervorgeht, mit Zinken 13, Speichen 13A und einer Felge 13B versehen. Die Zinken sind im Drehsinn 14 des Rechenrades nach hinten gerichtet. Der Rahmenbalken 2 ist am Vorder ende mit einem gekrümmten Teil 15 versehen, der über das vordere Rechenrad 10 hinausführt. Der höchste Punkt des gekrümmten Teiles 15. liegt dabei in einem Abstand 18 ber dem Boden, der annÏ hernd gleich dem Abstand des höchsten Punktes eines Rechenrades vom Boden ist. Da die RechenrÏ . der eine senkrechte Lage einnehmen, ist dieser Abstand gleich dem Durchmesser eines Rechenrades.
Das Vorderende des Rahmenbalksms 3 ist. an einem nahe dem Vorderende des Balkens 2 befestigten Steg 16 befestigt. Der r Steg 16 ist mit einem Ende an dem Rahm'enbalksn 2 und mit dem anderen Ende an einem Balken 17 angebracht und liegt in der gleichen vertikalen Ebene wie der Balken 2. Der Balken 17 ist mit einem Lager 12 f das von vorn gesehen zweite Rechenrad 9 an dem gekr mmten Teil 15 befestigt.
Das vorderste Rechenrad 9 ist mit einem Lager r 12 verbunden, das'an dem über das Reohenrad 10 gebogenen Teil 15 des Rahmenbalkens 2 befestigt ist.
In Draufsicht. gesehen ist der : gekrümmte Teil 1-5 oberhalb. des vorderen Rechenrades 10 in einem Abstand 19 von der Drehachse des vorderen Rechenra- des 10 angeordnet; dieser Abstand ist annÏhernd gleich einem Drittel des Durchmessers dieses Rechenrades. Der Punkt 10A der vorderen Zinken des s vorderen Rechenrades 10 liegt dabei in einem Abstand 20 von dem Punkt 9A der vordenen Zinhe . des zweiten Rechenrads 9 ; dieser Abstand beträgt 'annähernd 1/13 des Durchmessers des Rechenrades.
Die Rahmenbalken 2. und 3'sind'an den neben dem Schlepper 6 liegenden. hinteren Enden mit Befe- stigungsmitteln 21 versehen, an denen. Verlängerun- gen 22 angebracht werden können,. die mit als Lager ausgebildeten Befestigungsgliedern 23 versehen sind, mit dene. n mitteIs Kurbeln 24A Rechenräder 24 gekuppelt werden können. Die Verlängerungen 22 sind gemÏss den Fig. 1 und 3 mit einer Platte 25 versehen, die mittels Bolzen 26 mit den ams Stegen bestehenden Befestigungsmitteln 21 gekuppelt wenden können.
Die Vorrichtung hat zwei Gruppen von Rech'en- rädern, wobei die Rechenräder 9 eine erste Gruppe und die Rschenräder 10 eine zweite Gruppe bilden.
Die RechenrÏder der ersten Gruppe sind parallel zueinander'und bilden eine Reihe, die in Draufsicht zum Balken 2 parallel liegt, während die Recbenrä- der 10 eine zweite Gruppe bilden, in der die Rschen- räder-sichauchparallelzueinandererstrecken'und eine Reihe bilden, die in Draufsicht parallel zu dem Balken 3 lient. Die beiden Gruppen von Rechenrä- dern bilden. dabei Reihen, die ähnlich wie die Rah 'metnbalken 2'und 3 einen Winkel von ietwa 40 ein- schliessen und nach vorn konvergieren.
Jede Reihe von Rechenrädern bildet dabei einen Winkel von 20 mitderFahrtrichtung,'undjedesRechenradbildet einen Winkel 27 von etwa 40 mit der Fahrtrichtung (siehe hinteres Recbsncad 10). Die den Balken 2 und 3 nächstliegenden Teile der Rechenräder 9 bzw. 10 liegen dabei in einem Abstand 28 von diesen Balken, der annÏhernd gleich einem Siebentel des Durchmessers eines Rechenrades ist. Das Gestell der Vorrichtung ist derart ausgebildet, dass eine Gruppe von RechenrÏdern auf einer Seite und die andere Gruppe von Rechenrädern auf'der anderen Seite'der durch die Läntgsachse des Schleppers und der Vorrichtung gehenden, vertikalen Ebene liegt.
Bei Fortbewegung der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles 29 werden die RechenrÏder 9 das am Boden liegende Material nach links und die Rechenräder 10 in entgegengesetzter Richtung, also nach rechts, seitlich versetzen.
Damit zwischen den beiden Gruppen von Rechenrädern kein von den Rechenrädem unbearbeiteter Geländestreifen bleibt, ist das vordere Rechenrad
10 der zweiten Gruppe unterhalb des gekrümmten Teiles 15 angeordnet. Das vordere Rechenrad 10 liegt somit nahe dem zweiten Rechenrad 9, wÏhrend es um einen erheblichen Teil, d. h. um den Abstand 30, der annÏhernd gleich einem F nftel des Durchmessers eines Rechenrades ist, von dem vorderen Rechenrad 9 überlappt wird. Der Abstand 20 zwischen dem Rechenrad 10 und dem zweiten Rechenrad 9, der in diesem Ausf hrungsbeispiel ein Dreizehntel das Durchmessers eines Rechenrades betrÏgt, ist vorzugsweise kleiner. als ein Achtel des Durchmes- sers eines Rechemiadas.
Da das vordere Rechenrad der Gruppe von Reohenrädern 10 somit möglichst nahe dem vorderen zweiten Rechennad 9 der Gruppe von Rechearäder'n 9 angeordnet werden kann, braucht eine der Reihen sich nicht ber einen grossen Abstand der anderen Reihe von RechenrÏdern vorbei zu erstrecken ; wie in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann der Lagenunterschied sich auf ein einziges Rechenrad beschränken. Auf diese Weise kann auf beiden Seiten der Vorrichtung annähernd eine gleiche Menge von Material abgeführt werden, und die beiden Gruppen von Rechenrädem können nahezusymmetrisch.ei.nta.mdergegenüber ;aufjeeiner Seite einer in Fahrtrichtung liegenden, senkrechten Ebene. angeordnet werden, in der. die Längsachse der Vorrichtung liegt.
Infolgedesae. n kann der bei der Fortbewegung auf die RechenrÏder ausge bte Widerstand vorteilhaft von dem Schlepper aufgenommen werden.
Durch Anordnung der Rechtenräder nahe am Schlepper haben die auf die RechenrÏder ausge btein und auf den Schlepper zu bertragenden KrÏfte in bezug auf den Schlepper eine günstige Lage. In die- sem Ausf hrungsbeispiel sind die RechenrÏder nahe dem Schlepper angeordnet, da das letzte Rechenrad jeder Gruppe von RechenrÏdern infolge der Konstruktion des Gestelles neben dem Schlepper liegt.
Dies'ergibt ausseidem den Vorteil, dass während der Kurvenfahrt keine Schwierigkeiten durch weit von dem Schlepper entfernte Rechenräder auftreten. Gegebenenfalls k¯nnte in diesem Ausf hrungsbeispiel der Rahmen'balken 4 in bezug auf den Rahmenbal- ke, n 2 und 3 weiter vorn angeordnet werden, so dass von jeder Gruppe von Rechenrädern die zwei letzben neben dem Schlepper wirksam sind, und die Rechenräder noch näher dem. Schlepper liegen.
Du Arbeitsbreite dssf Vorrichtung kann. auf anfa- che, vorteilhafte Weise durch Anbringung zusÏtzlicher RechenrÏder auf der R ckseite der Vorrichtung vergrössert werden. In dem dargestellten Ausf h rungsbeispiel ist jss. de Gruppe um ein Rechenrad 24 vepgrösseirt. Die zusätzlichen Rechenräder 24 liegen dabei unmittelbar neben dem Schlapper 6, so dass die Knaftlinie der wirkenden. gr¯sseren KrÏfte, welche der Schlepper 6 bei der Erh¯hung der Anzahl von RechenrÏdern aufnehmen muss, nicht beeintrÏchtigt wind.
Obgleich in diesem Ausf hrungsbeispiel die Anzahl von RechenrÏdern beider Gruppen um nur ein einziges Rechenrad erh¯ht wird, k¯nnen die Gruppen ulm zwei oder mehrere Recbenräder vergrossert wer- den.
Damit die Vorrichtung nach Entkupplung vom Schlepper bequem aufgestellt werden kann, ohne dass die RechenrÏder das Gewicht abst tzen m ssen, sind die Rahmenbalken 2 und 3 mit Stützen 31 venue- hen, die je einen senkrechten Stab 31A und eine am Ende des Stabes befestigte Platte 31C aufweisen.
Diese Stützen sind in der Höhe verschiebbar'und fest- stellbar in am Gestell angeordneten Lager 31B, wobei sie frei von dem Boden sein k¯nnen, wenn die Vorrichtung g mit dem Schlepper gekuppelt ist. Zum Abstützen der Vornichtung mach Lösung vom Schlep- per 6 können sie'gesenkt werden.
Das die Vorrichtung auf der Vorderseite st tzende Laufr, 7 7 liegt zwischen den beiden Reihen der Rechenräder, so dass die Wirkung der Reobenrä- der nicht beeinträchtigt wird.
Die Vormohtung mach der Erfindung lässt sich besonders erfolgreich zum seitlichen Abrechen von Rüben oder Rübenköpfen verwenden, wobei. die Rumen ader Rübenköpfe von mehreren Reihen seitlich versetzt werden. Diss Vorrichtung kann jedoch auch in der Heuwerbung zum Aufspaltan grosser Schwaden oder zum Zusammenrechen auf dem Boden verbreiteten Heues zu Schwaden ader zur Be arbeitung anderen. am Baden liegenden Materials be- nutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Materials, mit einem Gestell und einer Anzahl Rechenräder, die in zwei Gruppen. unterteilt sind und das Material in entgegengesetzten Richtungen abführen, und die in jeder Gruppe in, einer Reihe liegen, sowie mittels Trägern an parallel zu diesen Rei- hen verlaufenden Ranmen.balken befestigt sind, wobei die beiden Rechenradreihen einen Winkel bilden, dessen Scheitelpunkt in Fahrtrichtung vorne Hagt und wenigstens das vorderste Rechenpad einer Reihe in bezug auf das vorderste Rechenrad der anderen Raihe zurückversetzt ist, dadurch gekennzeich- net, dass der Ranmenbatken, an dem das vorderste Rechenrad befestigt ist, mit einer Kr mmung ber einen Teil dies zurückversetzten vordersten Rechenna- des der iaande, mReihegeführtist,.unddassdieRech- räder r tdenarit an den Rahmenbalken befestigt sind, dass sie einander alle in gleicher Weise berlappen.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspfpuoh, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der vorderen Zinke des vordersten Rechenrades einer Rechenradreihe einen Abstand von dem Ende der vorderen Zinke des zweiten Rechencades der andienen Rech'emnadneifhe aufweist, der kleiner ist als 1/8 des Durchmessers eines Rechenrades.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch tgekennzeichnet, dass m Draufsicht gesehen, der gekr mmte Teil oberhalb des vondersten Rechen. ra) ds einer Reihe in einem Abstand von der Drehachse liegt, der annÏhernd gleich einem Viertel des Durchmessers des Rechenrades ist.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch. gekennzeichnet, dass der h¯chste Punkt des gekr mmten Teils sich in einem Abstand (18) über dem Boden befindet, der. annähernd gleich dem Ab- stand des höchsten Punktes eines Rechenrades (9,10) vom Boden ist.4. Vorrichtung. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenbalken matbe dem Vorderende der Vorrichtung zusammentreffen und am r ckwÏrtigen Ende durch oimen Stagbalkem (4) fest verbunden sind, der mit Befestigungsmitteln versehen ist, durch die das Gesbell. in horizontaler Rich- tung unverrückbar'an die Vorderseite eines Schleppers (6) oder eines ähnlichen Zugfahrzenges. anzu- schliessen. ist, derart, dass die hintenen Rechenräder der beiden Reihen auf je einer Seite des Zu. gfahrzen- 'gens (6) liegen.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (1) vorzugsweise nable der Vorderseite mit einem Lau. fnad (7) versehen ist, das zwischen den Rechen@adreihen liegt.6. Vorrichtung nach Pabentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Rahmenbalken (2,3) an denen die RechenrÏder befestigt sind, an seinem hinteren Ende ein Befestigungsmittel (21) besitizt, das zum Befestigen einer VerlÏngerung (22) mit mindestens einem zusätzlichen Rechemad (24) bestimmt ist.7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der Reihen von Rechenrädem (9,10) jeter Gruppe einen Winkel von etwa 20 mit der Fahrtrichtung bildet, während jedas Recbenr) ad (9,10) einen Winkel von etwa 40 mit der Fahrtichtung bildet.
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