Verfahren zum Lagern von Silierfutter in Haufen Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver fahren zum Lagern von Silierfutter in Haufen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, beim Lagern von Silierfutter den Haufen Silier- futter mit einem biegbaren, luftdichten Stoff zu bedecken und darauf Erde aufzutragen, um zu einer Abdichtung zu gelangen, die verhin dert, class Luft von aussen her in das Silier futter eindringt.
Auf diese Weise erhält man im allgemeinen kein günstiges Resultat, weil die überdeckte Grünfuttermasse durch allerlei Umstände, die einen Unterdruck in der Masse verursachen, Luft ansangt, während überdies in der an das Deckmaterial grenzenden Grün- futtersehieht Kondensationserscheinungen auf treten, die ein Verfaulen dieser Schicht, för dern.
Zumal wenn man Haufen am Boden oder in untiefen Mulden macht, wobei im letz teren Falle jedoch die Haufen wenigstens zur halben Höhe über das Erdreich hinausragen, werden die Verhältnisse zum Abdichten des Silierhaufens so ungünstig, dass hierfür eine einzige Sehieht aus biegbarem, luftdichtem Stoff, wie Kunststoff, nicht --genügt. In der Praxis besteht jedoch das Bedürfnis, solche Haufen am Boden oder in untiefen Mulden zu errichten.
Es wurde nun gefunden, dass die vor erwähnten Schwierigkeiten überwinden wer den können, wenn gemäss der vorliegenden Er findung die Bedingungen für eine reine Mileh- säuregärung in dein Futter geschaffen wer- den, welche das Futter einwandfrei konser viert, indem das Futter vor der Lagerung zu einer Masse zerschnitzelt wird, die beim La gern weniger als 20% nachsinkt, alsdann ange häuft und mit Bahnen aus einem biegsamen, undurchlässigen Stoff überdeckt wird, auf die eine Schicht Deckmaterial aufgetragen wird.
Für dieses Verfahren eignet sich jedes Fut ter, das sich in wirtschaftlicher Weise zer- sehnitzeln lässt und in diesem Zustande an gehäuft nicht mehr als 20% nachsinkt. Diese Voraussetzungen treffen z. B. auf vorgetrock netes Gras nicht zu.
Das Zersehnitzeln zu einer Masse, die weni ger als 20 !a nachsinkt, ist. an zwei Voraus setzungen gebunden, welche einerseits den Rohfasergehalt und anderseits den Feuchtig keitsgehalt des Ausgangsmaterials betreffen, und zwar in dem Sinne, dass Rohfutter mit einem hohen Rohfasergefalt und niedrigem Feuchtigkeitsgehalt sich nicht in wirtschaft licher Weise in eine wenig nachsinkende Masse umsetzen lässt.
Im allgemeinen besitzen unterirdisch wach sende Pflanzenteile - in denen Reservestoffe angesammelt sind - wie z. B. Knollen, Rüben und Zwiebeln, einen niedrigeren Rohfaser gehalt als oberirdisch wachsende Pflanzenteile, welch letztere, um standfähig zu sein, eine gewisse Steifheit besitzen müssen, wozu mei stens Gewebe dienen, die unter die Bezeich nung Rohfasern fallen. Das Laub von Knol- len, Rüben und Zwiebeln ist in der Regel saftreich, so dass Produkte wie Rübenköpfe, Kartoffeln, Zwiebeln mit oder ohne Laub und Kohlrabis zum Durchführen des Verfahrens in Betracht kommen.
Wenn man jedoch Gras unter Zusatz von z. B. Stoppelknollen quetscht und dabei diese Produkte zusammen unter den Einfluss eines Quetschwerkzeuges bringt, dann werden die Knollen völlig zerschnitzelt, und die Knollen- sehnitzel füllen dann die Räuine in der ge quetschten Grasmasse aus, so dass man auf diese Weise mit Gras in vielen Fällen doch noch eine Masse erhalten kann, die weniger als 20% nachsinkt.
Falls man jedoch Haufen an Boden er richtet, oder Haufen, die wenigstens zur halben Höhe über das Erdreich hinausragen, so wird eine Überdeckung mit Erde auf der Kunst stoffabdeckung praktisch nicht mehr ausführ bar. Das hängt damit zusammen, dass zum Dek- ken der steilen Seiten des Haufens mit. Erde eine Erdschicht mit breiter Basis erforderlich ist, was sehr viel Material und Arbeit fordert.
Es wurde jedoch gefunden, dass man auf die Kunststoffüberdeclning eine relativ leichte Putzschicht aus z. B. Stalldünger oder Ton oder auch aus Grasplaggen auftragen und so mit die steilen Kanten ohne viel Material zu decken kann. Eine solche leichte Überdeckung presst wenig Feuchtigkeit. ans der Masse und verursacht nur ein geringes Nachsinken der (Trünfuttermasse.
<I>Beispiel</I> Gras wird sofort nach dein Mähen ge quetscht. Es wird zusammen mit 30% Stoppel- knollen (berechnet auf das Grasgewicht) durch die Quetsehinasehine geführt. Alsdann wer den die Bedingungen für eine reine Milch- säuregä.rung geschaffen. Als Hilfsstoff wird eine kleine Menge einer sauren Flüssigkeit, z. B. 10 Liter Normalsäure pro Tonne, zu gesetzt.
Das in dieser Weise behandelte Gut wird in flachen ][laufen am Boden gelagert und durch ein Pferd angestampft oder mit Hilfe eines Treekers zusammengepresst. Der Haufen wird anschliessend mit Kunststoff bahnen zugedeckt, die mit einer dünnen Schicht aus Ton mit Stalldünger verputzt wird.
Das vorgeschlagene Verfahren eignet sich auch dazu, handelsfähige Silierungen herzu stellen, die - nachdem sie einige Monate ge lagert gewesen sind - nach andern Betrieben verkauft und dort weitergelagert werden.
Method for storing silage forage in heaps The invention relates to a method for storing silage forage in heaps.
It has already been proposed when storing silage forage to cover the pile of silage forage with a flexible, airtight material and to apply earth to it in order to achieve a seal that prevents air from entering the forage from outside.
In this way one does not generally get a favorable result because the covered green fodder mass attracts air through all sorts of circumstances, which cause a negative pressure in the mass, while in addition condensation phenomena occur in the green fodder adjacent to the cover material, which causes rottenness of this layer , promote.
Especially if you make piles on the ground or in shallow hollows, but in the latter case the piles protrude at least half the height above the ground, the conditions for sealing the silage pile are so unfavorable that a single sight made of flexible, airtight material, like plastic, not enough. In practice, however, there is a need to build such piles on the ground or in shallow hollows.
It has now been found that the aforementioned difficulties can be overcome if, according to the present invention, the conditions for pure lactic acid fermentation are created in your feed, which preserves the feed properly by adding the feed before storage is shredded into a mass that sinks less than 20% at La, then piles up and is covered with sheets of flexible, impermeable material on which a layer of cover material is applied.
Any food that can be chewed up economically and that does not sink by more than 20% in this state is suitable for this process. These requirements meet z. B. not to vorgetrock netes grass.
Decisaling to a mass that sinks less than 20! A is. tied to two prerequisites, which on the one hand concern the crude fiber content and on the other hand the moisture content of the raw material, namely in the sense that raw feed with a high crude fiber fold and low moisture content cannot be converted economically into a little sinking mass.
In general, have underground growing plant parts - in which reserve materials are accumulated - such. B. tubers, beets and onions, a lower crude fiber content than above-ground growing parts of the plant, which the latter must have a certain rigidity in order to be stable, including mostly tissues that fall under the designation crude fibers. The foliage of bulbs, beets and onions is usually rich in juice, so that products such as beet heads, potatoes, onions with or without foliage and kohlrabis can be used to carry out the process.
However, if you grass with the addition of z. B. squeezes stubble bulbs and brings these products together under the influence of a squeezing tool, then the tubers are completely shredded, and the tuber sehnitzel then fill the ranks in the squeezed grass mass, so that you can with grass in many cases can still get a mass that sinks by less than 20%.
However, if you do pile on the ground, or pile that protrude at least halfway above the ground, a cover with earth on the plastic cover is practically no longer executable. This has to do with the fact that to cover the steep sides of the pile with. Earth a layer of earth with a broad base is required, which requires a lot of material and labor.
It has been found, however, that a relatively light layer of plaster made of z. B. apply manure or clay or from grass plumes and so can cover the steep edges without much material. Such a slight covering does not press much moisture. ans of the mass and causes only a slight sinking of the (turkey feed mass.
<I> Example </I> Grass is squeezed immediately after you mow. It is passed through the Quetsehinae together with 30% stubble (calculated on the weight of the grass). Then the conditions for pure lactic acid fermentation are created. A small amount of an acidic liquid, e.g. B. 10 liters of normal acid per ton.
The goods treated in this way are stored in flat tunnels on the ground and tamped by a horse or pressed together with the help of a treeker. The heap is then covered with plastic sheeting, which is plastered with a thin layer of clay with manure.
The proposed method is also suitable for making tradable ensiling, which - after they have been stored for a few months - are sold to other companies and stored there.