CH329706A - Verfahren zum Lagern von Silierfutter in Haufen - Google Patents

Verfahren zum Lagern von Silierfutter in Haufen

Info

Publication number
CH329706A
CH329706A CH329706DA CH329706A CH 329706 A CH329706 A CH 329706A CH 329706D A CH329706D A CH 329706DA CH 329706 A CH329706 A CH 329706A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piles
fodder
mass
stored
forage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pleunis Ir Kalis Kornelis
Original Assignee
Matepa Nv
Pleunis Ir Kalis Kornelis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matepa Nv, Pleunis Ir Kalis Kornelis filed Critical Matepa Nv
Publication of CH329706A publication Critical patent/CH329706A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description


  Verfahren zum Lagern von     Silierfutter    in Haufen    Die Erfindung bezieht sieh     auf    ein Ver  fahren zum Lagern von     Silierfutter    in Haufen.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, beim  Lagern von     Silierfutter    den Haufen     Silier-          futter    mit     einem    biegbaren, luftdichten Stoff  zu bedecken und darauf Erde aufzutragen, um  zu einer     Abdichtung    zu gelangen, die verhin  dert,     class    Luft von aussen her in das Silier  futter eindringt.

   Auf diese Weise erhält man  im allgemeinen kein günstiges Resultat, weil  die überdeckte     Grünfuttermasse    durch allerlei       Umstände,    die einen Unterdruck in der Masse  verursachen, Luft     ansangt,    während überdies  in der an das Deckmaterial grenzenden     Grün-          futtersehieht    Kondensationserscheinungen auf  treten, die ein Verfaulen dieser Schicht, för  dern.

   Zumal wenn man Haufen am Boden  oder in untiefen Mulden macht, wobei im letz  teren Falle jedoch die Haufen wenigstens zur  halben Höhe über das Erdreich hinausragen,  werden die Verhältnisse zum Abdichten des       Silierhaufens    so ungünstig, dass hierfür eine  einzige     Sehieht    aus     biegbarem,    luftdichtem  Stoff, wie     Kunststoff,    nicht     --genügt.    In der  Praxis besteht jedoch das Bedürfnis, solche       Haufen    am Boden oder in untiefen Mulden zu  errichten.  



  Es wurde nun gefunden, dass die vor  erwähnten Schwierigkeiten     überwinden    wer  den können, wenn gemäss der vorliegenden Er  findung die Bedingungen für eine reine     Mileh-          säuregärung    in dein Futter geschaffen wer-    den, welche das Futter einwandfrei konser  viert, indem das Futter vor der Lagerung zu  einer Masse     zerschnitzelt    wird, die beim La  gern weniger als 20%     nachsinkt,    alsdann ange  häuft und mit Bahnen aus einem biegsamen,  undurchlässigen Stoff überdeckt wird, auf die  eine Schicht Deckmaterial aufgetragen wird.  



  Für dieses Verfahren eignet sich jedes Fut  ter, das sich in wirtschaftlicher Weise     zer-          sehnitzeln    lässt und in diesem Zustande an  gehäuft nicht mehr als 20%     nachsinkt.    Diese  Voraussetzungen treffen z. B. auf vorgetrock  netes Gras nicht zu.  



  Das     Zersehnitzeln    zu einer Masse, die weni  ger als 20      !a        nachsinkt,    ist. an zwei Voraus  setzungen gebunden, welche einerseits den       Rohfasergehalt    und anderseits den Feuchtig  keitsgehalt des Ausgangsmaterials betreffen,  und zwar in dem Sinne, dass Rohfutter mit  einem hohen     Rohfasergefalt    und niedrigem  Feuchtigkeitsgehalt sich nicht in wirtschaft  licher Weise in eine wenig nachsinkende Masse  umsetzen lässt.  



  Im allgemeinen     besitzen    unterirdisch wach  sende Pflanzenteile - in denen Reservestoffe  angesammelt sind - wie z. B.     Knollen,    Rüben  und Zwiebeln, einen niedrigeren Rohfaser  gehalt als     oberirdisch    wachsende Pflanzenteile,  welch letztere, um standfähig zu sein, eine  gewisse Steifheit besitzen müssen, wozu mei  stens Gewebe dienen, die unter die Bezeich  nung  Rohfasern  fallen. Das Laub von Knol-           len,    Rüben und Zwiebeln ist in der Regel  saftreich, so dass Produkte wie Rübenköpfe,  Kartoffeln, Zwiebeln mit oder ohne Laub und  Kohlrabis zum Durchführen des Verfahrens  in Betracht kommen.  



  Wenn man jedoch Gras unter Zusatz von  z. B.     Stoppelknollen    quetscht und dabei diese       Produkte    zusammen unter den Einfluss eines       Quetschwerkzeuges    bringt, dann werden die  Knollen völlig     zerschnitzelt,    und die     Knollen-          sehnitzel    füllen dann die     Räuine    in der ge  quetschten Grasmasse aus, so dass man auf  diese Weise mit Gras in vielen Fällen doch  noch eine Masse erhalten kann, die weniger  als     20%        nachsinkt.     



  Falls man jedoch Haufen an Boden er  richtet, oder Haufen, die wenigstens zur halben  Höhe über das Erdreich hinausragen, so wird  eine     Überdeckung    mit Erde auf der Kunst  stoffabdeckung     praktisch    nicht mehr ausführ  bar. Das hängt damit     zusammen,        dass    zum     Dek-          ken    der steilen Seiten des Haufens mit. Erde eine  Erdschicht mit breiter Basis erforderlich ist,  was sehr viel Material und Arbeit fordert.  



  Es     wurde    jedoch gefunden, dass man auf  die     Kunststoffüberdeclning    eine relativ leichte  Putzschicht aus z. B. Stalldünger oder Ton  oder auch aus Grasplaggen auftragen und so  mit die steilen Kanten ohne viel Material zu  decken kann. Eine solche leichte Überdeckung  presst wenig Feuchtigkeit. ans der Masse     und     verursacht nur ein geringes     Nachsinken    der       (Trünfuttermasse.     



  <I>Beispiel</I>  Gras wird sofort nach dein Mähen ge  quetscht. Es wird zusammen mit     30%    Stoppel-         knollen    (berechnet auf das Grasgewicht) durch  die     Quetsehinasehine    geführt. Alsdann wer  den die     Bedingungen    für eine reine     Milch-          säuregä.rung    geschaffen. Als Hilfsstoff wird  eine kleine Menge einer sauren Flüssigkeit,  z. B. 10 Liter     Normalsäure    pro Tonne, zu  gesetzt.

   Das in dieser Weise behandelte Gut  wird in flachen ][laufen am Boden gelagert  und durch ein     Pferd        angestampft    oder mit  Hilfe eines     Treekers        zusammengepresst.    Der  Haufen wird anschliessend mit Kunststoff  bahnen zugedeckt, die mit einer dünnen  Schicht aus Ton mit     Stalldünger    verputzt  wird.  



  Das vorgeschlagene Verfahren eignet sich  auch dazu, handelsfähige     Silierungen    herzu  stellen, die - nachdem sie einige Monate ge  lagert gewesen sind - nach andern Betrieben       verkauft    und dort weitergelagert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Lagern von Silierfutter in wenigstens zur halben Höhe über das Erd reich hinausragenden Haufen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bedingungen für eine reine Milchsäuregäi@unff@ in dem Futter ge schaffen werden, welche das Futter einwand frei konserviert, indem das Futter vor der Lagerung zu einer Masse zersehnitzelt %vircl, die beim Lagern weniger als 20 % naehsinkt, alsdann anueliäuft. und mit Bahnen eines bieg samen,
    undurchlässigen Stoffes überdeekt wird, auf die eine Schicht Matei,ial zur Ab- deekuna, aufaetragen wird.
CH329706D 1955-01-25 1955-01-25 Verfahren zum Lagern von Silierfutter in Haufen CH329706A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH329706T 1955-01-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH329706A true CH329706A (de) 1958-05-15

Family

ID=4501438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH329706D CH329706A (de) 1955-01-25 1955-01-25 Verfahren zum Lagern von Silierfutter in Haufen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH329706A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0356816B1 (de) Verfahren zur Umwandlung von Biomasse
CH329706A (de) Verfahren zum Lagern von Silierfutter in Haufen
DE673451C (de) Verfahren zur Gewinnung pilzlicher Futtermittel aus trockensubstanzarmen Fluessigkeiten
WO1996022011A1 (de) Unkrautunterdrückungsmittel, verfahren zu seiner herstellung sowie verwendung zur unkrautbekämpfung
CH647645A5 (de) Mittel fuer rationelle anpflanzung von rasen- und/oder gartenflaechen.
Wilsie et al. Hemp: a war crop for Iowa
DE1111918B (de) Verfahren zum Lagern von Silierfutter
DE851297C (de) Verfahren und Behaelter zur Konservierung von Gaerfuttermitteln
DE675472C (de) Verfahren zum Haltbarmachen von safthaltigem Gruenfutter
DE595060C (de) Verfahren zum Einfuellen und Haltbarmachen von Gruenfutter unter Zusatz einer Konservierungsfluessigkeit in einem Silo
Vooren Nature and origin of tree and branch fall in the Taï Forest (Ivory Coast)
DD230748A1 (de) Verfahren zur zucht von holzbewohnenden speisepilzen
Piggin Competitive growth of Echium plantagineum L. and Trifolium subterraneum L.
AT206157B (de) Silo zur Aufbereitung und Bevorratung von Gärfutter
DE934738C (de) Verfahren zum Konservieren von eiweissreichem Gruenfutter
DE4201973C1 (de)
AT393928B (de) Verfahren zum gemeinsamen anbau von mais und sorghum fuer die silofutterproduktion
DE2329654C3 (de) Konservierungsmittel für einsiliertes Viehfutter
DE2354270A1 (de) Verfahren zur schnellkompostierung und aufbereitung von schwimm- und wasserpflanzen
DE823084C (de) Verfahren zur Silage von pflanzlichen Stoffen
DE3420123A1 (de) Arbeitsverfahren zur aberntung von feldfruechten, zur optimalen verwertung von ernterueckstaenden bei gleichzeitiger bodenbearbeitung, zur saatbettherrichtung und bodenbedeckung
DE328781C (de) Verfahren zur Haltbarmachung von abgewelkten Futtergraesern durch Selbstgaerung
Cropsey et al. Making baled silage
CH270173A (de) Verfahren zum Einsilieren von Grünfutter.
CH343218A (de) Verfahren zur Silierung von Grünfutter durch Ansäuern der Grünfuttermasse unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff