CH329756A - Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem optischen Gerät - Google Patents
Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem optischen GerätInfo
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Description
Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem optischen Gerät Die Erfindung bezieht sich auf eine durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuexi,orrichtung an einem optischen Gerät, bei welcher ein Abtastorgan vorgesehen ist, wobei ausser der für die Abtastung der Stel lung des Zeigers des Drehspulensystems be stimmten Abtastzahnung noch eine zweite der Sperrung dienende Zahnung vorhanden ist,
welche durch eine vom Zeiger veranlasste Richtungsänderung des Abtastorgans mit einem Sperrzahn in Eingriff kommt und da durch den Zeiger freigibt sowie das Abtast- organ an seiner Weiterbewegung hindert..
Es sind Steuervorrichtungen, z. B. für Kameras, bekannt, bei denen der Zeiger eines mit Photozelle versehenen Drehspulensystems durch ein gezahntes, von aussen zu spannen des Organ abgetastet wird, welches ein Ein stellmitt.el eines optischen Gerätes, beispiels weise die Blende oder Verschlusszeit oder bei des nach dem jeweiligen Belichtungswert steuert.
Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Steuervorrichtung, welche gegenüber den be kannten Ausführungen den Vorteil besitzt., sowohl den Zeiger wie das empfindliche Dreh- spulensystem von den zum Verstellen der Blende oder des Verschlusses usw. notwen digen und auf die übertragungsmittel wirken den Kräften fast vollständig zu entlasten und dadurch die Präzision wie die Reaktionsfähig- keit der Steuervorrichtung zu erhöhen.
Ein weiterer Vorzug der letzteren liegt in ihrer vereinfachten Konstruktion und in der den Dauergebrauch ermöglichenden Betriebssicher heit, denn die Verriegelung kann kräftiger ausgebildet und eine weit grössere Kraft ab gebremst werden als bei den bekannten Aus führungen, bei denen durch das Festlegen des Zeigers oder seines schwachen Drehspulen systemsdie Steuerbewegungen eingeleitet wer den müssen, während gemäss der Erfindung der Zeiger nur das zum Richtungswechsel des Abtastorgans notwendige schwache Drehmo ment aufzunehmen hat.
Dieses ist im Verhält nis zu den Steuerkräften des übrigen Mecha- nismusses sehr klein.
Die Zeichnung zeigt. mehrere Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes schema tisch, und zwar das erste in Fig.1 in Vorderansicht bei gespanntem Abtastorgan vor Beginn seiner Abtastbewe- gung, in Fig. 2 in Vorderansicht nach Abtastung der Zeigerstellung und Verriegelung des Ab tastorgans, wobei der Deutlichkeit wegen die hintereinanderliegenden Teile durch unter schiedliche Schraffuren kenntlich gemacht sind,
in Fig.3 im Höhenschnitt mit teilweiser Ansicht, in Fig.4 in Innenansicht bei entferntem Magnetsystem, ferner das zweite Beispiel in einem Belichtungsmesser eingebaut, und zwar in Fig.5 in Innenansieht, in Fig. 6 das Abtastorgan allein mit seinem Träger in Ansicht. und in Fig. 7 einen Belichtungsmesser in Vor- deransicht.
Fig. 8 und 9 veranschaulichen zwei Kombi nationen der Steuervorrichtung mit synchron arbeitenden Übertragungseinrichtungen auf das Regelorgan der Belichtungszeit mit oder ohne Berücksichtigung der Blende und der Filmempfindlichkeit.
Gemäss dem ersten Beispiel nach Fig. 1-4 ist um den Objektivtubus 1 einer Kamera ein Führungsring 2 schwenkbar gelagert und durch den Griff 3 verstellbar. Der Ring 2 ist mit dem Regelorgan für die Belichtungs zeiten (z. B. Ring eines Objektivverschlusses) gekuppelt.
(nicht. gezeichnet) und wird durch die Zugfeder 4 beeinflusst, ferner trägt er einen Zapfen 5, auf welchem drehbar das Abtastorgan 6 sitzt. Dieses ist ebenfalls als Ring mit zwei hint.ereinanderliegenden Zahn reihen 7 und 8 ausgebildet. Hinter dem Ab tastorgan 6 liegt das Drehspulensyst.em 10 mit seinem Zeiger 9 und seinem ringförmigen Magnet 11. Der Zeiger 9 ist zur Schonung des S.pulenlagers durch Abwinkelung entspre chend abgefedert und in bekannter Weise durch Führungsplatten abgestützt (nicht ge zeichnet).
Die Wirkungsweise der Steuervorrichtung ist folgende: Bei Belichtung der zum Drehspulensystem gehörenden Photozelle schlägt der Zeiger 9 im Uhrzeigersinn mehr oder weniger weit aus.
Wird nun der Griff 3 im Uhrzeigersinn bis zu einem nicht. gezeichneten Anschlag gedreht und dann losgelassen, so dreht. sich das Abtastorgan 6 unter dem Einfluss der gespannten Feder 4 entgegengesetzt dem Uhr zeigersinn um die Achse des Objektivtubus 1 so lange, bis ein Zahn der Reihe 7 des Abtast- organs den in seiner Zwischenstellung befind lichen Zeiger 9 berührt und dadurch das Abtastorgan an seiner Weiterbewegung gehin dert wird.
In diesem Augenblick ändert sich infolge der aufgehaltenen Weiterdrehung des Füh rungsringes 2 um den Objektivtubus 1 ,die Be- wegungsrichtung des Abtastorgans, welches jetzt so lange um seinen Berührungspunkt mit dem Zeiger 9 gedreht wird, bis die zweite Zahnreihe 8 mit einem auf dem Magnet 11 sitzenden Sperrzahn 12 in Berührung kommt. Die Zahnflanken dieser Zahnreihe sind derart. zum Mittelpunkt des Abtastorgans geneigt, dass bei vollständigem Einrasten des Sperr zahnes 12 in die Zahnreihe 8 der Zeiger 9 von der Zahnreihe 7 entlastet und freigegeben wird.
Diese Verriegelungsstellung veranschau licht Fig.2.
In dieser Stellung ist der Zeiger 9 exit- lastet und die weitere Drehung des Abtast- organs 6 nun durch die Verriegelung 8, 7.2 verhindert, wobei der die Zahnreihe 8 tra gende Teil des Abtastorgans auf Zug bean sprucht wird. Eine Feder 13, welche zwischen dem Abtastorgan und dem Führungsring 2 angeordnet ist, verhindert ein Einrasten der Zahnreihe 8 an dem Sperrzahn 12, bevor das Abtastorgan durch den Zeiger angehalten wird.
Die Veru#iegelungselemente - nämlich der Sperrzahn 12 und die Zahnreihe 8 - können auch vertauscht werden, in welchem Fall der Sperrzahn 13 dann am Abtastorgan 6 und die Zahnreihe 8 fest am Magnet 11 sitzt.
Die Zahnreihen 7 und 8 des Abtastorgans 6 sind zweckmässig so, unterteilt, dass bei je einer Verdoppelung der Beleuchtungsstärke auf die Photozelle (welche beim Betätigen der Ein richtung auf den Aufnahmegegenstand gerich tet sein muss) das Abtastorgan 6 mit je einem weiteren Zahn der Reihe 8 am Sperrzahn 12 einrastet und der Griff 3 die Belichtungszeit einstellung am Kameraverschluss jeweils um die Hälfte verkleinert.
Um selbständig die richtige Belichtungs zeit einer Kamera einzustellen, genügt also obige Anordnung unter der Bedingung, dass die Blendenöffnung des Objektivs nicht geän dert wird und die Filmempfindlichkeit immer gleich ist. Unter diesen Bedingungen stellt sich also, wenn der Griff 3 in Uhrzeigerrich tung gespannt und dann bis zum Einrasten der Zahnreihe 8 am Sperrzahn 12 losgelassen wird, die richtige Belichtungszeit selbsttätig ein.
Um die Blendenemstellung und die Film empfindlichkeit zu berücksichtigen, wird der 3Tagnet 11 mit dem Drehspulensystem 10 und i dem Sperrzahn 12 um die Achse des Tubus 1 um einen entsprechenden Winkel verschwenkt, welcher sich zu dem Winkel addiert, den der Griff 3 nach der Abtastung mit dem Dreh spulensystem 10 bzw. dem Sperrzahn 12 je nach der Beleuchtungsstärke bildet.
Bei gleichmässiger Teilung der Blenden- skala an der Kamera kann - vergleiche Fig. 4 - das Blendeneinstellorgan bei 13 un mittelbar mit. einem Hebel 14 verbunden sein. Dieser trägt eine Nase 15, welche je nach Filmempfindlichkeit in einer der Nuten 16 des Formstückes 17, das am Magnet 11 be festigt. ist, eingerastet werden kann, siehe auch Fg. 3.
Bei ungleichmässiger Teilung der Blenden skala müssen Organe zwischengeschaltet wer den, die den Weg des Blendeneinstellorgans vor seiner Übertragung auf den Hebel 14 ent sprechend der Teilung einstellbar machen. Dies erfolgt gemäss Fig.4 durch einen mit dem Blendeneinstellhebel verbundenen Ring 18, welcher eine Steuerkurve 19 trägt, auf welcher ein auf dem Lenker 20 befindlicher Zapfen 21 aufliegt. Der Lenker 20@dreht sich um einen ortsfesten, z. B. an der Innenseite der Rückwand 22 sitzenden Zapfen 23 und ist mit dem andern Ende über den Drehzapfen 13 mit dem Hebel 14 verbunden.
Eine Feder 24 dreht den Ring 18 so, dass der Zapfen 21 immer an der Steuerkurve 19 anliegt.
Bei arretierter Steuervorrichtung, d. h. wenn ein Zahn der Reihe 8 an dem Sperrzahn 12 eingerastet ist (Fig.2), kann durch mässi ges Drehen des Griffes 3 im Uhrzeigersinn (Verkürzen der Belichtungszeit) der durch die Feder 24 über Kurvenscheibe 19, Lenker 20 und Hebel 14 gespannte Magnet. 11 im gleichen Sinn gedreht werden. Die Feder 24 entspannt sich hierbei, und der Ring 18 dreht, sich entgegen dem Uhrzeigersinn und bewirkt ein öffnen der Blende.
Ebenso kann durch Drehendes Ringes 18 (Fig. 4) im Uhrzeigersinn (Schliessen der Blende) eine entsprechende Verlängerung der Belichtungszeit bewirkt werden; denn durch den Zug der Feder 4 wird über den Führungs ring 2, den Zapfen 5 und die Teile 8 und 12 der Magnet 11 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, sobald die Kurve 1.9 dem Lenker 20 erlaubt, nach innen zu schwenken, wobei der Zug der Feder 4 über die Teile 11, 17 und 14 auf den Lenker 20 übertragen wird.
Es ist also möglich, bei arretierter Steuer vorrichtung, wenn also die Zahnung 8 in Ein griff mit dem Sperrzahn 12 ist, .die Belich tungszeit und die Blende beliebig zu ver stellen, jedoch sind beide Grössen dermassen voneinander abhängig, dass die Belichtung im- rner richtig ist.
Wenn der Griff 3 im Uhrzeigersinn wei tergeschwenkt wird, löst sich das Abtastorgan 6 von dem Sperrzahn 12; nach dem Loslascben stellt es sich auf den neuen Belichtungswert ein. Die Bewegung des Griffes 3 kann mit dem Versehlussaufzug oder dem Filmtransport ge kuppelt sein.
Die Steuervorrichtung, welche nach dem Ausführungsbeispiel von Fig.1-4 vor oder hinter dem Verschluss in der Achse des Objek- tivtubus liegt, könnte auch neben dem Ver schluss angebracht sein, wobei die Übertragung der Drehbewegung für Blende und Verschluss beispielsweise durch Hebel oder Zahnräder erfolgen könnte.
Bei Kinokameras entfällt die Einstellung der Belichtungszeit. Die Vorrichtung hat hier statt dieser nur die Blendeneinstellung zu steuern, welche gegebenenfalls durch eine dem Ring 18 ähnliche Kurvenscheibe zu berich tigen ist (Linearisierung der Blende).
Durch das Verdrehen des Drehspulensystems um den Objektivtubus 1 (Fig.l) kann die Filmemp findlichkeit und' die Bildwechselzahl berück sichtigt werden, Beim zweiten Beispiel nach Fig.5-7 ist das verschwenkbare Abtastorgan 6 geradlinig geführt und die dazugehörige zweite Zahn reihe 8 für den am Abtastorgan sitzenden Speimzahn 1.2 verläuft ebenfalls geradlinig.
Diese Ausführung eignet sich besonders für Belichtungsmesser; dabei ist es gleich gültig, ob diese im Taschenformat ausgeführt oder in einer Kamera eingebaut oder an einer solchen angebaut sind und bedingt den Vor teil, da.ss einerseits der Schaltweg des Abtast- organs gegenüber der Drehbewegung desselben verlängert und ausserdem das Organ unmittel bar mit dem Zeitschieber des Belichtungsmes sers gekuppelt werden kann.
Bei dieser Ausführung ist das Abtastorgan 6 aus Gründen der Gewichtseinsparung als Rahmen ausgebildet, dessen Vorderkante mit der Abtastzahnung 7 versehen ist. Diese ver läuft in einer beliebigen Kurve und die obern Zahnflanken sind nach der Achse des Zeigers 9 zu gekrümmt. Am Abtastorgan 6 sitzt ferner der Sperrzahn 12, und zwar z. B. an der un tern rechten Ecke des Rahmens, siehe beson ders Fig. 6.
Mit 5 ist wieder der feste Dreh punkt. des Abtastorgans 6 bezeichnet, welcher auf einem Schieber 25 angeordnet ist, auf dessen Vorderseite die Skalen der Belichtungs zeiten oder der Blendeneinstellungen reihen weise untereinander sich befinden; in Fig. 7 ist eine Skalareihe 26 im Ausschnitt der Au ssenwand 33 ersichtlich.
Mittels des vorstehenden Stiftes 5, siehe Fig.5, ist däs Abtastorgan 6, welches unter dem Einfluss der Feder 27 steht, im senkrech ten Schlitz 28 geführt, welcher in einer Ge häusewand 29 angeordnet ist und in welchem ein zweiter auf dem Schieber 25 befestigter Stift 30 gleitet, an dem der vom Griff 3 ge steuerte und federnd beeinflusste Winkelhebel 31 angreift. Dieser ist um den auf der Ge häusewand 29 sitzenden Stift. 32 drehbar und steht mit seinem kürzeren Arm mit dem Griff 3 in Eingriff.
Die zweite, für den Sperrzahn 12 be stimmte Zahnreihe 8 verläuft ebenfalls ge radlinig und ist in der Wand 29 vorgesehen, welche in Verbindung mit. der in Abstand liegenden Aussenwand 33 als Führung für das dazwischen gleitende Abtastorgan 6 dient.
Die Wirkungsweise dieser Steuervorrich tung ist die gleiche wie beim vorbeschriebenen Beispiel, indem durch Druck auf den Griff 3 über den Hebel 31 der Skalenschieber 25 zu sammen mit dem Abtastorgan 6 bis zum An schlag desselben an den Belichtungszeiger 9 senkrecht verschoben wird.
Sobald ein Zahn des Abtastorgans am Zeiger 9 anschlägt, setzt die Schwenkbewegung des Organs 6 bis zum Einrasten seines Sperrzahnes 12 in einen Zahn der zweiten Reihe 8 ein, wodurch dasselbe verriegelt wird und der Skalenschieber 25 endgültig eingestellt ist; eine ;solche Zwischen- stellung ist in Fig.5 gezeichnet.. Der Zeiger ist- inzwischen wieder freigegeben worden. An der Skala 26 kann dann die Belichtungszeit für die zugehörige, darüber befindliche Brenn weite .abgelesen werden.
Der Belichtungsmes ser arbeitet also vollautomatisch. Es sei erwähnt, dass die beiden Zahnreihen 7 und 8 gegenseitig in dem Sinn vertauscht werden können, als das Abtastorgan 6 mit seiner Zahnreihe 7 ortsfest. und die Zahn reihe 8 beweglich anzuordnen sind.
Ferner ist hervorzuheben, dass an Stehle eines Schiebers 25 eine drehbare Scheibe für die Skalen 26 vorgesehen sein kann, in wel chem Fall der Winkelhebel 31 z. B. ein Räder getriebe betätigt.
Bei einer linearisierten Blende ist bei einem Zentralverschluss auch eine Anordnung möglich, wie sie in Fig. 8 veranschaulicht ist (drittes Beispiel).
Ein Waagebalken 34 be tätigt über eine Schubstange 35 auf einer Seite mittels eines Lenkers 36 den Blenden ring 37, auf der andern Seite mittels eines zweiten Lenkers 38 die Zeitverstellung 39, wo- bei analog des nach Fig. 9 die Filmempfindlichkeit. berücksichtigt. werden kann. Das Tastorgan 6 greift an die federbelastete Schubstange 35 an, welche wie der durch Fingerdruck von aussen betätigt wird.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die, dass beim öffnen der Blende die Belich tungszeit entsprechend verkürzt. wird, voraus gesetzt, dass das Tastorgan 6 mit. seiner Stange 35 in Ruhe bleibt. Wird letztere jedoch mit. verstellt, wie punktiert angedeutet, so ändert sich das Verhältnis Blendenöffnung - Zeit entsprechend dem Lichtwert. Es ist manchmal vorteilhaft, das Magnet : system mit. der Drehspule nicht verdrehen zu müssen.
Dieses lässt sich mit der Anordnung nach d'em ersten Beispiel (Fig. 1-4) dadurch erreichen, dass eine linearisierte Blende mecha nisch zwischen dem Hebel 3 und dem Ring des Kompurverschlusses verwendet wird, was in der Weise erfolgen kann, dass der eine Stift- bzw. Lochkranz der Blende mit dem Aufzugs hebel 3 und- der andere Stift- bzw. Lochkranz mit dem Verschlussring des Kompurverschlus- ses verbunden ist., welcher dann direkt mit dem Hebel 3 gekuppelt ist.
Eine solche Aus- führung zeigt Fig. 9 als viertes Beispiel und besitzt den Vorteil einer sehr einfachen Bau art.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich, wird der Blen- denring 37 mit der Stiftreihe 41 über das Zahngetriebe 42, 43 wieder durch das Tast- organ 6 betätigt und in seiner Rüekwärts- hewegung, also nach Freigabe des Zahntrie bes, abhängig von der Zeigerstellung des In strumentes, verriegelt. Die Stellung des zwei ten Zahn- bzw. Lochkranzes 44 mit seiner Stiftreihe 45 wird von der Belichtungszeit und der Filmempfindlichkeit abhängig gemacht.
Dies geschieht dadurch, .d'ass eine Raste 46 je nach Filmempfindlichkeit in verschiedene Einkerbungen des Zeitringes des Zentralver- schlusses einrastet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem op tischen Gerät, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abtastorgan (6) vorgesehen ist, wobei ausser der für die Abtastung der Stellung des Zeigers des Drehspulensystems bestimm ten Abtastzahnung noch eine zweite der Sper- rung .dienende Zahnung vorhanden ist,wel che durch eine vom Zeiger veranlasste Rich tungsänderung des Abtastorgans mit einem Sperrzahn in Eingriff kommt und dadurch den Zeiger freigibt sowie das Abtastorgan an seiner Weiterbewegung hindert. UNTERA2NSPRLTCHE 1..Steuervorrichtung nach Patentanspruch, an einer photographischen Kamera, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtastorgan (6) die Form eines Ringes hat, auf welchem die bei den Zahnreihen (7, 8) in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet. sind und welcher einerseits um die Achse eines Objektivtmbus (1) und anderseits um den neben dieser Achse liegenden Angriffspunkt der Abtastzahnung (7) am Zeiger (9) drehbar ist. 2.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeich net, dass zum Antrieb des Abtastorgans (6) während der Abtast- und Verriegelungsbewe- gung eine Feder (4) vorgesehen ist und als Kraftübertragungsorgan ein Zwischenring (2) dient., der mit dem Abtastorgan (6) über einen exzentrisch angeordneten Mitnehmer- zapfen (5) gekupplt ist. 3.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Abtastorgan (6) und dem Zwischenring (2) eine Feder (13) angeordnet ist, welche während der Ab tastbewegung des Abtast.organs (6) die eine Zahnreihe (8) ausser Eingriff mit dem Sperr zahn (12) hält.4. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Magnet (11) des Dreh- spulensystems (10) ringförmig und' konzen trisch zum Abtastorga-n (6) angeordnet ist und den .Sperrzahn (12) trägt.5. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Berücksichtigung des vor gewählten Blendenwertes beim automatischen Einregeln des Belichtungszeit-Einstellmittels der Magnet. (11) mit dem Sperrzahn (12) und dem Drelispulensystem (10) als Ganzes um seinen Mittelpunkt relativ zum Tastorgan <B>(6)</B> verdrehbar ist. 6.Steuerv orrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass bei einer Blendenskala mit gleich mässiger Teilung der Blendenstellhebel (14) mit. dem Magnet (11) in Verbindung steht. 7.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass bei einer Blendenskala mit. un gleichmässiger Teilung zur Ausgleichung der ungleichmässigen Blendeneinstellung der mit dem Magnet (11) verschieden kuppelbare Hebel (1.4) mit einem Lenker (20) verbunden isst, der einen Zapfen (21) trägt, an dem ein mit dem Blendeneinstellhebel verbundener Ring (18) mit einer. Steuerkurve (19) unter der Wirkung einer Feder (24) zum Anliegen kommt.B. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Belichtungszeit-Einstellliebel (3) durch eine Feder (4) und die Blenden- einstellungdurch eine zweite Feder (13) der massen gegeneinander in Spannung gehalten werden, d'ass ohne Lösen der Verriegelung [Zahnreihe (8) und Sperrzahn (12) ] durch Bewegen des einen Einstellorgans entgegen der Federwirkung sich das andere selbsttätig nachstellt, so da.ss die Belichtung bei jeder Stellung richtig ist. 9.Steuervorrichtung nach Patentanspi-Lich und Unteransprächen 1-8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sperrzahn (12) sieh auf dem Abtastorgan (6) befindet, während die dazu gehörige Zahnreihe (8) feststeht. 10. Steuervorrichtung nach Pal:entansprach und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekenn zeichnet, dass das versehwenkbaxe Abtastorgan (6) geradlinig geführt. und die für den am Abtastorgan sitzenden Sperrzahn (12) be stimmte Zahnreihe (8) ebenfalls geradlinig verläuft.11. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l-10, dadurch gekenn zeichnet, dass das Abtastorgan (6) an einem mit Skalen versehenen Sehieber (25) ver- schwenkbar gelagert. ist. 12. Stetiervorriehtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1-11, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerv orriclitung mit dem Objektivversehluss der Kamera zusammenge baut ist. 13.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1--11., dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuer vorriehtung für die Einstellung der Ableseskala in einem Belich tungsmesser eingebaut ist.. 14. nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-12, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zeiger stellung des Drehspulensystems durch über tragungsmittel (Hebelgestänge, Rädergetriebe) auf .die Blende übertragen wird. 15.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-12 und 14, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zeigerstellung des Drehspulensystems durch Übertragungsmittel (Hebelgestänge, Rä dergetriebe) auf die Blende mit BerÜcksichti- gung der Belichtungszeit und der Filmemp- findliehkeit übertragen wird.16. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unt.eransprüehen 1-14, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zeiger stellung des Drehspulensystems durch Über- tragzn.gsmittel (Hebelgestänge, Rädergetriebe) auf das Regelorgan der Belichtungszeit über tragen wird.1.7. Steuervorriebtung nach Patentanspruch und Untera.nsprüehen 1-12, 14 und 1.6, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zei-erstellung des Drehspulensystems durch Übertragungsmittel (Hebelgestänge, Rä dergetriebe) auf das Regelorgan der Belieli- tungs7eit. mit Berücksichtigung der Blende und der Filmempfindlichkeit übertragen wird. 18.Steuervorrichtung nach Patentansprncli und Unteran;s:prüehen 1.4 und 16, dadurch ge kennzeichnet, dass das Übertragungsmittel 7w4- sehen der Steuenvorriehtung und dem Ein stellmittel ans einem Waagebalken (34) be steht, an welchem die zum Abtastor,-an sowie zur Blende (40) und zum Regelorgan der Belichtungszeit führenden Verbindungsglie- der (35, 36, 38) in der Weise angreifen,dass letztere dürch das Abtast.organ (6) dem Licht wert entsprechend gesteuert werden. 19. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 und 16, dadurch gekennzeichnet., dass die Steuervorrichtung mit dem einen Kranz (41) einer linearisierten Blende (40) und der andere Kranz (45) mit den Zeiteinstellmitteln (44, 46) des Objektiv- verschlusses verbunden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329756X | 1953-07-03 | ||
| DE50454X | 1954-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH329756A true CH329756A (de) | 1958-05-15 |
Family
ID=25749128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH329756D CH329756A (de) | 1953-07-03 | 1954-06-24 | Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem optischen Gerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH329756A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174149B (de) * | 1958-07-10 | 1964-07-16 | Optique Et Prec De Levallois S | Vorrichtung zur selbsttaetigen Einstellung der Objektivblende in einem Photoapparat mit Belichtungsmesser |
-
1954
- 1954-06-24 CH CH329756D patent/CH329756A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174149B (de) * | 1958-07-10 | 1964-07-16 | Optique Et Prec De Levallois S | Vorrichtung zur selbsttaetigen Einstellung der Objektivblende in einem Photoapparat mit Belichtungsmesser |
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