CH329756A - Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem optischen Gerät - Google Patents

Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem optischen Gerät

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CH329756A
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Herterich Walter
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Herterich Walter
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


  Durch Photozelle und     Drehspulensystem        einstellbare    Steuervorrichtung  an einem optischen Gerät    Die Erfindung bezieht sich auf eine durch  Photozelle und     Drehspulensystem    einstellbare       Steuexi,orrichtung    an einem optischen Gerät,  bei welcher ein     Abtastorgan    vorgesehen ist,  wobei ausser der für die     Abtastung    der Stel  lung des     Zeigers        des        Drehspulensystems    be  stimmten     Abtastzahnung    noch eine zweite  der Sperrung dienende Zahnung vorhanden       ist,

      welche durch eine vom Zeiger veranlasste       Richtungsänderung    des     Abtastorgans    mit  einem     Sperrzahn    in Eingriff kommt und da  durch den Zeiger freigibt sowie das     Abtast-          organ    an seiner     Weiterbewegung    hindert..  



  Es sind Steuervorrichtungen, z. B. für  Kameras, bekannt, bei denen der Zeiger eines  mit Photozelle versehenen     Drehspulensystems     durch ein gezahntes, von aussen zu spannen  des Organ abgetastet wird, welches ein Ein  stellmitt.el eines optischen Gerätes, beispiels  weise die Blende oder     Verschlusszeit    oder bei  des nach dem jeweiligen Belichtungswert       steuert.     



  Die Erfindung bezieht sich auf eine solche  Steuervorrichtung, welche gegenüber den be  kannten Ausführungen den Vorteil besitzt.,  sowohl den Zeiger wie das empfindliche     Dreh-          spulensystem    von den zum     Verstellen    der  Blende oder     des    Verschlusses usw. notwen  digen und auf die     übertragungsmittel    wirken  den Kräften fast vollständig zu entlasten und  dadurch die Präzision wie die Reaktionsfähig-         keit    der Steuervorrichtung zu erhöhen.

   Ein  weiterer Vorzug der letzteren     liegt    in ihrer  vereinfachten Konstruktion und in der den  Dauergebrauch ermöglichenden Betriebssicher  heit, denn die Verriegelung kann kräftiger       ausgebildet    und eine weit grössere Kraft ab  gebremst werden als bei den bekannten Aus  führungen, bei denen durch das Festlegen des       Zeigers    oder     seines    schwachen Drehspulen  systemsdie Steuerbewegungen eingeleitet wer  den müssen, während gemäss der Erfindung  der Zeiger nur das zum     Richtungswechsel    des       Abtastorgans    notwendige schwache Drehmo  ment aufzunehmen hat.

   Dieses ist im Verhält  nis zu den Steuerkräften des übrigen     Mecha-          nismusses    sehr klein.  



  Die Zeichnung zeigt. mehrere Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    schema  tisch, und zwar das erste  in     Fig.1    in Vorderansicht bei gespanntem       Abtastorgan    vor Beginn seiner     Abtastbewe-          gung,     in     Fig.    2 in Vorderansicht nach     Abtastung     der Zeigerstellung und Verriegelung des Ab  tastorgans, wobei der Deutlichkeit wegen die       hintereinanderliegenden    Teile durch unter  schiedliche     Schraffuren    kenntlich gemacht       sind,

       in     Fig.3    im Höhenschnitt mit teilweiser       Ansicht,         in     Fig.4    in Innenansicht bei entferntem  Magnetsystem, ferner das zweite     Beispiel    in  einem Belichtungsmesser eingebaut, und zwar  in     Fig.5    in     Innenansieht,     in     Fig.    6 das     Abtastorgan    allein mit seinem  Träger in     Ansicht.    und  in     Fig.    7 einen     Belichtungsmesser    in     Vor-          deransicht.     



       Fig.    8 und 9 veranschaulichen zwei Kombi  nationen der Steuervorrichtung mit synchron  arbeitenden     Übertragungseinrichtungen    auf  das Regelorgan der Belichtungszeit mit oder  ohne     Berücksichtigung    der Blende und der       Filmempfindlichkeit.     



  Gemäss dem ersten     Beispiel    nach     Fig.    1-4       ist    um den     Objektivtubus    1 einer Kamera ein       Führungsring    2 schwenkbar gelagert und  durch den Griff 3 verstellbar. Der Ring 2  ist mit dem Regelorgan für die Belichtungs  zeiten (z. B. Ring eines     Objektivverschlusses)     gekuppelt.

   (nicht. gezeichnet) und wird durch  die Zugfeder 4 beeinflusst, ferner trägt er  einen Zapfen 5, auf     welchem    drehbar das       Abtastorgan    6 sitzt.     Dieses    ist ebenfalls als  Ring mit zwei     hint.ereinanderliegenden    Zahn  reihen 7 und 8     ausgebildet.    Hinter dem Ab  tastorgan 6 liegt das     Drehspulensyst.em    10  mit seinem Zeiger 9 und seinem     ringförmigen     Magnet 11. Der Zeiger 9 ist     zur    Schonung  des     S.pulenlagers    durch     Abwinkelung    entspre  chend abgefedert und in bekannter Weise  durch Führungsplatten abgestützt (nicht ge  zeichnet).  



  Die     Wirkungsweise    der Steuervorrichtung       ist    folgende:  Bei     Belichtung    der zum     Drehspulensystem     gehörenden Photozelle schlägt der Zeiger 9 im  Uhrzeigersinn mehr oder weniger weit aus.  



  Wird nun der Griff 3 im Uhrzeigersinn       bis    zu einem nicht. gezeichneten Anschlag  gedreht und dann     losgelassen,    so dreht. sich  das     Abtastorgan    6 unter dem Einfluss der  gespannten Feder 4 entgegengesetzt dem Uhr  zeigersinn um die Achse des     Objektivtubus    1  so lange,     bis    ein Zahn der Reihe 7 des     Abtast-          organs    den in seiner     Zwischenstellung    befind  lichen Zeiger 9 berührt und dadurch das         Abtastorgan    an seiner Weiterbewegung gehin  dert wird.  



  In     diesem    Augenblick ändert sich infolge  der aufgehaltenen Weiterdrehung des Füh  rungsringes 2 um den     Objektivtubus    1 ,die     Be-          wegungsrichtung    des     Abtastorgans,    welches  jetzt so lange um seinen Berührungspunkt  mit dem Zeiger 9 gedreht wird, bis die zweite  Zahnreihe 8 mit einem auf dem Magnet 11  sitzenden     Sperrzahn    12 in Berührung kommt.  Die Zahnflanken dieser Zahnreihe sind derart.  zum Mittelpunkt des     Abtastorgans    geneigt,  dass bei vollständigem Einrasten des Sperr  zahnes 12 in die Zahnreihe 8 der Zeiger 9 von  der Zahnreihe 7 entlastet und freigegeben  wird.

   Diese     Verriegelungsstellung    veranschau  licht     Fig.2.     



  In dieser Stellung ist der Zeiger 9     exit-          lastet    und die weitere Drehung des     Abtast-          organs    6 nun durch die Verriegelung 8, 7.2  verhindert, wobei der die Zahnreihe 8 tra  gende Teil des     Abtastorgans    auf Zug bean  sprucht wird. Eine Feder 13, welche zwischen  dem     Abtastorgan    und dem Führungsring 2  angeordnet ist, verhindert ein Einrasten der  Zahnreihe 8 an dem Sperrzahn 12, bevor das       Abtastorgan    durch den Zeiger angehalten  wird.  



  Die     Veru#iegelungselemente    - nämlich der  Sperrzahn 12 und die Zahnreihe 8 - können  auch     vertauscht    werden, in welchem Fall der  Sperrzahn 13 dann am     Abtastorgan    6 und die  Zahnreihe 8     fest    am Magnet 11 sitzt.  



  Die Zahnreihen 7 und 8 des     Abtastorgans     6 sind zweckmässig so, unterteilt, dass bei je einer  Verdoppelung der Beleuchtungsstärke auf die  Photozelle (welche beim Betätigen der Ein  richtung auf den     Aufnahmegegenstand    gerich  tet sein muss) das     Abtastorgan    6 mit je einem  weiteren Zahn der Reihe 8 am Sperrzahn 12  einrastet und der Griff 3 die Belichtungszeit  einstellung am     Kameraverschluss        jeweils    um  die Hälfte verkleinert.  



  Um     selbständig    die richtige Belichtungs  zeit einer Kamera einzustellen, genügt also  obige Anordnung unter der Bedingung, dass  die     Blendenöffnung    des Objektivs nicht geän  dert wird und die Filmempfindlichkeit immer      gleich ist. Unter     diesen    Bedingungen stellt  sich also, wenn der Griff 3 in Uhrzeigerrich  tung     gespannt        und    dann bis zum Einrasten  der Zahnreihe 8 am Sperrzahn 12 losgelassen  wird, die richtige Belichtungszeit selbsttätig  ein.

      Um die     Blendenemstellung    und die Film  empfindlichkeit zu     berücksichtigen,    wird der       3Tagnet    11 mit dem     Drehspulensystem    10 und       i    dem Sperrzahn 12 um die Achse des Tubus 1  um einen entsprechenden Winkel     verschwenkt,     welcher sich zu dem Winkel addiert, den der  Griff 3 nach der     Abtastung    mit dem Dreh  spulensystem 10 bzw. dem Sperrzahn 12 je  nach der     Beleuchtungsstärke    bildet.  



  Bei gleichmässiger Teilung der     Blenden-          skala    an der Kamera     kann    - vergleiche       Fig.    4 - das     Blendeneinstellorgan    bei 13 un  mittelbar mit. einem Hebel 14 verbunden sein.  Dieser trägt eine Nase 15, welche je nach  Filmempfindlichkeit in einer der Nuten 16       des    Formstückes 17, das am Magnet 11 be  festigt. ist, eingerastet werden kann, siehe auch       Fg.    3.  



  Bei ungleichmässiger Teilung der Blenden  skala     müssen    Organe     zwischengeschaltet    wer  den, die den Weg des     Blendeneinstellorgans     vor seiner Übertragung auf den Hebel 14 ent  sprechend der Teilung     einstellbar    machen.  Dies erfolgt gemäss     Fig.4    durch einen mit  dem     Blendeneinstellhebel    verbundenen Ring  18, welcher eine Steuerkurve 19 trägt, auf  welcher ein auf dem Lenker 20 befindlicher  Zapfen 21 aufliegt. Der Lenker     20@dreht    sich  um einen ortsfesten, z. B. an der Innenseite  der Rückwand 22 sitzenden Zapfen 23 und       ist    mit dem andern Ende über den Drehzapfen  13 mit dem Hebel 14 verbunden.

   Eine Feder  24 dreht den Ring 18 so, dass der Zapfen 21  immer an der Steuerkurve 19 anliegt.  



  Bei arretierter Steuervorrichtung, d. h.  wenn ein Zahn der Reihe 8 an dem Sperrzahn  12 eingerastet ist     (Fig.2),    kann durch mässi  ges Drehen des Griffes 3 im Uhrzeigersinn  (Verkürzen der Belichtungszeit) der durch  die Feder 24 über Kurvenscheibe 19, Lenker  20 und Hebel 14     gespannte        Magnet.    11 im    gleichen Sinn gedreht werden. Die Feder 24       entspannt    sich hierbei, und der Ring 18 dreht,  sich entgegen dem Uhrzeigersinn und bewirkt  ein öffnen der Blende.  



       Ebenso    kann durch Drehendes     Ringes    18       (Fig.    4) im Uhrzeigersinn (Schliessen der  Blende) eine entsprechende Verlängerung der  Belichtungszeit bewirkt werden; denn durch  den Zug der Feder 4 wird über den Führungs  ring 2, den Zapfen 5 und die Teile 8 und 12  der Magnet 11 entgegen dem Uhrzeigersinn  gedreht, sobald die Kurve 1.9 dem     Lenker    20  erlaubt, nach innen zu schwenken, wobei der  Zug der Feder 4 über die Teile 11, 17 und 14  auf den Lenker 20 übertragen wird.  



  Es ist also möglich, bei arretierter Steuer  vorrichtung,     wenn        also    die Zahnung 8 in Ein  griff mit dem Sperrzahn 12 ist,     .die    Belich  tungszeit und die Blende beliebig zu ver  stellen, jedoch sind beide Grössen dermassen  voneinander abhängig,     dass    die Belichtung     im-          rner    richtig ist.  



  Wenn der     Griff    3 im Uhrzeigersinn wei  tergeschwenkt wird, löst sich das     Abtastorgan     6 von dem     Sperrzahn    12; nach dem     Loslascben     stellt es sich auf den neuen     Belichtungswert     ein. Die Bewegung des Griffes 3 kann mit dem       Versehlussaufzug    oder dem     Filmtransport    ge  kuppelt sein.  



  Die Steuervorrichtung, welche nach dem       Ausführungsbeispiel    von     Fig.1-4    vor oder  hinter dem Verschluss in der     Achse    des     Objek-          tivtubus    liegt, könnte auch neben dem Ver  schluss     angebracht    sein, wobei die Übertragung  der     Drehbewegung    für Blende und Verschluss  beispielsweise durch Hebel oder Zahnräder  erfolgen könnte.  



  Bei Kinokameras entfällt     die        Einstellung     der     Belichtungszeit.    Die Vorrichtung hat hier  statt dieser nur die     Blendeneinstellung    zu       steuern,    welche     gegebenenfalls    durch eine dem  Ring 18 ähnliche     Kurvenscheibe    zu berich  tigen ist     (Linearisierung    der Blende).

   Durch  das Verdrehen des     Drehspulensystems    um den       Objektivtubus    1     (Fig.l)    kann die Filmemp  findlichkeit und' die     Bildwechselzahl    berück  sichtigt werden,      Beim zweiten Beispiel nach     Fig.5-7    ist  das     verschwenkbare        Abtastorgan    6     geradlinig     geführt und die dazugehörige zweite Zahn  reihe 8 für den am     Abtastorgan    sitzenden       Speimzahn    1.2 verläuft ebenfalls geradlinig.  



  Diese     Ausführung    eignet sich     besonders     für     Belichtungsmesser;    dabei ist es gleich  gültig, ob     diese    im Taschenformat ausgeführt  oder in einer Kamera eingebaut oder an einer  solchen angebaut sind und bedingt den Vor  teil,     da.ss        einerseits    der Schaltweg des     Abtast-          organs    gegenüber der     Drehbewegung        desselben     verlängert und ausserdem das Organ unmittel  bar mit dem     Zeitschieber    des Belichtungsmes  sers gekuppelt werden kann.  



  Bei dieser Ausführung ist das     Abtastorgan     6 aus Gründen der Gewichtseinsparung als  Rahmen     ausgebildet,    dessen Vorderkante mit  der     Abtastzahnung    7 versehen     ist.    Diese ver  läuft in einer beliebigen Kurve und die obern  Zahnflanken sind nach der Achse des Zeigers  9 zu gekrümmt. Am     Abtastorgan    6 sitzt ferner  der Sperrzahn 12, und zwar z. B. an der un  tern rechten Ecke des     Rahmens,    siehe beson  ders     Fig.    6.

   Mit 5     ist        wieder    der     feste    Dreh  punkt. des     Abtastorgans    6 bezeichnet, welcher  auf einem Schieber 25 angeordnet     ist,    auf  dessen Vorderseite die Skalen der Belichtungs  zeiten oder der     Blendeneinstellungen    reihen  weise untereinander sich befinden; in     Fig.    7       ist    eine     Skalareihe    26 im     Ausschnitt    der Au  ssenwand 33 ersichtlich.

      Mittels des vorstehenden Stiftes 5, siehe       Fig.5,        ist        däs        Abtastorgan    6, welches unter  dem Einfluss der Feder 27 steht, im senkrech  ten Schlitz 28 geführt, welcher in einer Ge  häusewand 29 angeordnet ist und in welchem  ein zweiter auf dem Schieber 25 befestigter  Stift 30 gleitet, an dem der vom Griff 3 ge  steuerte und federnd beeinflusste Winkelhebel  31     angreift.        Dieser        ist    um den auf der Ge  häusewand 29 sitzenden Stift. 32 drehbar und  steht mit seinem kürzeren Arm mit dem Griff  3 in Eingriff.  



  Die zweite, für den Sperrzahn 12 be  stimmte Zahnreihe 8 verläuft ebenfalls ge  radlinig und ist in der Wand 29 vorgesehen,    welche in     Verbindung    mit. der in Abstand  liegenden Aussenwand 33 als Führung für das  dazwischen gleitende     Abtastorgan    6 dient.  



  Die Wirkungsweise dieser Steuervorrich  tung ist die gleiche wie beim     vorbeschriebenen     Beispiel, indem durch Druck auf den Griff 3  über den Hebel 31 der     Skalenschieber    25 zu  sammen mit dem     Abtastorgan    6     bis    zum An  schlag     desselben    an den Belichtungszeiger 9       senkrecht    verschoben wird.

   Sobald ein Zahn  des     Abtastorgans    am Zeiger 9     anschlägt,    setzt  die Schwenkbewegung des Organs 6 bis zum  Einrasten     seines    Sperrzahnes 12 in einen Zahn  der zweiten Reihe 8 ein, wodurch     dasselbe     verriegelt wird und der Skalenschieber 25  endgültig eingestellt ist; eine     ;solche        Zwischen-          stellung    ist in     Fig.5    gezeichnet.. Der Zeiger  ist- inzwischen     wieder    freigegeben worden. An  der Skala 26 kann dann die Belichtungszeit  für die     zugehörige,    darüber befindliche Brenn  weite .abgelesen werden.

   Der Belichtungsmes  ser arbeitet also     vollautomatisch.       Es sei erwähnt, dass die beiden Zahnreihen  7 und 8     gegenseitig    in dem Sinn     vertauscht     werden können, als das     Abtastorgan    6 mit  seiner Zahnreihe 7     ortsfest.    und die Zahn  reihe 8 beweglich anzuordnen sind.  



  Ferner ist hervorzuheben, dass an Stehle  eines Schiebers 25 eine drehbare Scheibe für  die Skalen 26 vorgesehen sein kann, in wel  chem Fall der Winkelhebel 31 z. B. ein Räder  getriebe betätigt.  



  Bei einer     linearisierten    Blende ist bei  einem     Zentralverschluss    auch eine Anordnung  möglich,     wie    sie in     Fig.    8     veranschaulicht    ist  (drittes Beispiel).

   Ein Waagebalken 34 be  tätigt über eine Schubstange 35 auf einer  Seite mittels eines Lenkers 36 den Blenden  ring 37, auf der andern Seite mittels     eines     zweiten Lenkers 38 die     Zeitverstellung    39,     wo-          bei        analog        des     nach       Fig.    9 die Filmempfindlichkeit.     berücksichtigt.     werden kann. Das     Tastorgan    6 greift an die  federbelastete Schubstange 35 an, welche wie  der durch Fingerdruck von aussen betätigt  wird.

        Die     Wirkungsweise    dieser     Einrichtung    ist  die, dass beim öffnen der Blende die Belich  tungszeit entsprechend verkürzt. wird, voraus  gesetzt, dass das     Tastorgan    6 mit. seiner Stange  35 in Ruhe bleibt. Wird letztere jedoch mit.  verstellt, wie     punktiert    angedeutet, so ändert  sich das Verhältnis     Blendenöffnung    - Zeit  entsprechend dem Lichtwert.    Es ist manchmal vorteilhaft, das Magnet  :     system    mit. der Drehspule nicht verdrehen zu  müssen.

   Dieses lässt sich mit der Anordnung  nach     d'em    ersten Beispiel     (Fig.    1-4) dadurch  erreichen, dass eine     linearisierte    Blende mecha  nisch zwischen dem Hebel 3 und dem Ring des       Kompurverschlusses    verwendet wird, was in  der Weise erfolgen kann, dass der eine     Stift-          bzw.    Lochkranz der Blende mit dem Aufzugs  hebel 3 und- der andere Stift- bzw. Lochkranz  mit dem     Verschlussring    des     Kompurverschlus-          ses    verbunden     ist.,    welcher dann direkt mit  dem Hebel 3 gekuppelt ist.

   Eine solche     Aus-          führung    zeigt     Fig.    9 als     viertes    Beispiel und  besitzt den Vorteil einer sehr einfachen Bau  art.  



  Wie aus     Fig.    9 ersichtlich, wird der     Blen-          denring    37 mit der Stiftreihe 41 über das  Zahngetriebe 42, 43 wieder durch das     Tast-          organ    6 betätigt und in seiner     Rüekwärts-          hewegung,        also    nach Freigabe des Zahntrie  bes, abhängig von der     Zeigerstellung    des In  strumentes, verriegelt. Die Stellung des zwei  ten Zahn- bzw. Lochkranzes 44 mit seiner  Stiftreihe 45 wird von der Belichtungszeit und  der Filmempfindlichkeit abhängig gemacht.

    Dies geschieht dadurch,     .d'ass    eine Raste 46  je nach Filmempfindlichkeit in verschiedene  Einkerbungen     des    Zeitringes     des        Zentralver-          schlusses    einrastet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem op tischen Gerät, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abtastorgan (6) vorgesehen ist, wobei ausser der für die Abtastung der Stellung des Zeigers des Drehspulensystems bestimm ten Abtastzahnung noch eine zweite der Sper- rung .dienende Zahnung vorhanden ist,
    wel che durch eine vom Zeiger veranlasste Rich tungsänderung des Abtastorgans mit einem Sperrzahn in Eingriff kommt und dadurch den Zeiger freigibt sowie das Abtastorgan an seiner Weiterbewegung hindert. UNTERA2NSPRLTCHE 1..
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch, an einer photographischen Kamera, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtastorgan (6) die Form eines Ringes hat, auf welchem die bei den Zahnreihen (7, 8) in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet. sind und welcher einerseits um die Achse eines Objektivtmbus (1) und anderseits um den neben dieser Achse liegenden Angriffspunkt der Abtastzahnung (7) am Zeiger (9) drehbar ist. 2.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeich net, dass zum Antrieb des Abtastorgans (6) während der Abtast- und Verriegelungsbewe- gung eine Feder (4) vorgesehen ist und als Kraftübertragungsorgan ein Zwischenring (2) dient., der mit dem Abtastorgan (6) über einen exzentrisch angeordneten Mitnehmer- zapfen (5) gekupplt ist. 3.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Abtastorgan (6) und dem Zwischenring (2) eine Feder (13) angeordnet ist, welche während der Ab tastbewegung des Abtast.organs (6) die eine Zahnreihe (8) ausser Eingriff mit dem Sperr zahn (12) hält.
    4. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Magnet (11) des Dreh- spulensystems (10) ringförmig und' konzen trisch zum Abtastorga-n (6) angeordnet ist und den .Sperrzahn (12) trägt.
    5. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Berücksichtigung des vor gewählten Blendenwertes beim automatischen Einregeln des Belichtungszeit-Einstellmittels der Magnet. (11) mit dem Sperrzahn (12) und dem Drelispulensystem (10) als Ganzes um seinen Mittelpunkt relativ zum Tastorgan <B>(6)</B> verdrehbar ist. 6.
    Steuerv orrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass bei einer Blendenskala mit gleich mässiger Teilung der Blendenstellhebel (14) mit. dem Magnet (11) in Verbindung steht. 7.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass bei einer Blendenskala mit. un gleichmässiger Teilung zur Ausgleichung der ungleichmässigen Blendeneinstellung der mit dem Magnet (11) verschieden kuppelbare Hebel (1.4) mit einem Lenker (20) verbunden isst, der einen Zapfen (21) trägt, an dem ein mit dem Blendeneinstellhebel verbundener Ring (18) mit einer. Steuerkurve (19) unter der Wirkung einer Feder (24) zum Anliegen kommt.
    B. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Belichtungszeit-Einstellliebel (3) durch eine Feder (4) und die Blenden- einstellungdurch eine zweite Feder (13) der massen gegeneinander in Spannung gehalten werden, d'ass ohne Lösen der Verriegelung [Zahnreihe (8) und Sperrzahn (12) ] durch Bewegen des einen Einstellorgans entgegen der Federwirkung sich das andere selbsttätig nachstellt, so da.ss die Belichtung bei jeder Stellung richtig ist. 9.
    Steuervorrichtung nach Patentanspi-Lich und Unteransprächen 1-8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sperrzahn (12) sieh auf dem Abtastorgan (6) befindet, während die dazu gehörige Zahnreihe (8) feststeht. 10. Steuervorrichtung nach Pal:entansprach und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekenn zeichnet, dass das versehwenkbaxe Abtastorgan (6) geradlinig geführt. und die für den am Abtastorgan sitzenden Sperrzahn (12) be stimmte Zahnreihe (8) ebenfalls geradlinig verläuft.
    11. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l-10, dadurch gekenn zeichnet, dass das Abtastorgan (6) an einem mit Skalen versehenen Sehieber (25) ver- schwenkbar gelagert. ist. 12. Stetiervorriehtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1-11, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerv orriclitung mit dem Objektivversehluss der Kamera zusammenge baut ist. 13.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1--11., dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuer vorriehtung für die Einstellung der Ableseskala in einem Belich tungsmesser eingebaut ist.. 14. nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-12, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zeiger stellung des Drehspulensystems durch über tragungsmittel (Hebelgestänge, Rädergetriebe) auf .die Blende übertragen wird. 15.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-12 und 14, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zeigerstellung des Drehspulensystems durch Übertragungsmittel (Hebelgestänge, Rä dergetriebe) auf die Blende mit BerÜcksichti- gung der Belichtungszeit und der Filmemp- findliehkeit übertragen wird.
    16. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unt.eransprüehen 1-14, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zeiger stellung des Drehspulensystems durch Über- tragzn.gsmittel (Hebelgestänge, Rädergetriebe) auf das Regelorgan der Belichtungszeit über tragen wird.
    1.7. Steuervorriebtung nach Patentanspruch und Untera.nsprüehen 1-12, 14 und 1.6, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Zei-erstellung des Drehspulensystems durch Übertragungsmittel (Hebelgestänge, Rä dergetriebe) auf das Regelorgan der Belieli- tungs7eit. mit Berücksichtigung der Blende und der Filmempfindlichkeit übertragen wird. 18.
    Steuervorrichtung nach Patentansprncli und Unteran;s:prüehen 1.4 und 16, dadurch ge kennzeichnet, dass das Übertragungsmittel 7w4- sehen der Steuenvorriehtung und dem Ein stellmittel ans einem Waagebalken (34) be steht, an welchem die zum Abtastor,-an sowie zur Blende (40) und zum Regelorgan der Belichtungszeit führenden Verbindungsglie- der (35, 36, 38) in der Weise angreifen,
    dass letztere dürch das Abtast.organ (6) dem Licht wert entsprechend gesteuert werden. 19. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 14 und 16, dadurch gekennzeichnet., dass die Steuervorrichtung mit dem einen Kranz (41) einer linearisierten Blende (40) und der andere Kranz (45) mit den Zeiteinstellmitteln (44, 46) des Objektiv- verschlusses verbunden ist.
CH329756D 1953-07-03 1954-06-24 Durch Photozelle und Drehspulensystem einstellbare Steuervorrichtung an einem optischen Gerät CH329756A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1174149B (de) * 1958-07-10 1964-07-16 Optique Et Prec De Levallois S Vorrichtung zur selbsttaetigen Einstellung der Objektivblende in einem Photoapparat mit Belichtungsmesser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1174149B (de) * 1958-07-10 1964-07-16 Optique Et Prec De Levallois S Vorrichtung zur selbsttaetigen Einstellung der Objektivblende in einem Photoapparat mit Belichtungsmesser

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