CH329830A - Magnetische Aufspannvorrichtung - Google Patents

Magnetische Aufspannvorrichtung

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CH329830A
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CH
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magnetic
magnet
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Inventor
Heinrich Meier Karl
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Herzer Alfred E
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1546Stationary devices using permanent magnets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B11/00Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
    • B25B11/002Magnetic work holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description


  Magnetische Aufspannvorrichtung    Die Erfindung bezieht, sich auf magne  tische Aufspannvorrichtungen, die zum Auf  spannen von Werkstücken bei deren Bearbei  tung, aber auch für andere Zwecke, beispiels  weise zum Aufspannen von Druckformträ  gern mit magnetisierbarer Unterlage in einer  Druckmaschine verwendbar sind.

   Bei allen  diesen Aufspannvorrichtungen ist es aus  Gründen der baulichen Vereinfachung und  der Betriebssicherheit. .erwünscht, für die Er  zeugung des Haftflusses Permanentmagnete  zu     verwenden.    Bei Druckmaschinen mit. ro  tierendem Druckformträger ist eine perma  nentmagnetische Aufspannung besonders  wichtig, weil bei elektromagnetischer Ruf  spannung eine Stromunterbrechung dadurch  zu schweren Unfällen führen     .kann,    dass der  Druckformträger infolge seiner hohen Rota  tionsgeschwindigkeit beim Ausfall der ma  gnetischen Haltekraft mit. grosser Wucht vom  Zylinder abgeschleudert wird.  



  Die Erfindung geht von jener Bauart  einer magnetischen Aufspannvorrichtung aus,  bei welcher sieh unter der magnetischen     Auf-          spa.nnfläelie    zumindest ein stabförmiger,  senkrecht zu seiner Längsachse magnetisier  ter Permanentmagnet befindet, der um seine  parallel zur Aufspannfläche verlaufende  Längsachse drehbar ist und dessen Fluss in  einer Winkelstellung des Magneten durch  unter der Aufspannfläche liegende     ferro-          magnetische    Teile geleitet wird, in der dazu  um     mindestens    annähernd 90  verdrehten    Winkelstellung hingegen über die Aufspann  fläche austritt.  



  Die bekannten Aufspannvorrichtungen  dieser Art weisen den Übelstand auf, dass das  Magnetsystem auf der Polfläche mit relativ  hohem Druck anliegt, wodurch zum Ein- und  Ausschalten oft recht erhebliche Kräfte er  forderlich sind. Aus diesem Grunde konnten  bisher vor allem permanentmagnetische Auf  spannvorrichtungen für magnetisierbare  Druckformträger, bei denen die erforderliche  Aufspannfläche ein Vielfaches der zum Auf  spannen von Werkstücken erforderlichen Flä  chenabmessungen beträgt, nicht gebaut wer  den.  



  Überdies bedingen die bekannten Auf  spa.nnvo:rrichtungen .ein gewisses Spiel     zwi-          sehen    Magnetsystem, Polplatte und Grund  platte, um ein Verstellen des Magnetsystems  zu ermöglichen. Dadurch kann die Polplatte  bei Belastung eine Durchbiegung erleiden,  welche die erzielbare Präzision der Rufspan  nung begrenzt.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt diese  Mängel und besteht darin, dass der Perma  nentmagnet in einer Bohrung eines     ferro-          magnetischen    Grundkörpers angeordnet ist,  deren Wandung mit Ausnahme eines parallel  zur Drehachse des Magneten verlaufenden  und durch die     Aufspannfläche    gegen aussen  begrenzten Kanals allseitig geschlossen ist,  und dass in diesem Kanal ein mit dem  Grundkörper durch nicht     maguetisierbares         Material verbundenes, längliches Polstück an  geordnet ist, wobei in der Einschaltstellung  des Magneten ein Pol des Magneten diesem  Polstück zugekehrt ist, in der dazu um min  destens annähernd 90  verdrehten Ausschalt  stellung hingegen die Wandung der Bohrung  die Magnetpole überbrückt.  



  Nachstehend sind einige Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes an  Hand der Fig. 1 bis 9 näher erläutert.  



  Die Fig. 1 und 2 stellen zwei Herstellungs  phasen eines ferromagnetischen Grundkörpers  für eine magnetische Aufspannvorrichtung  gemäss dem ersten Beispiel dar. Fig. 3 zeigt  ferromagnetische Einlegeteile für diesen  Grundkörper, Fig. 4 den Grundkörper samt  den Einlegeteilen und Fig. 5 den fertigen  Grundkörper samt den in Bohrungen ange  ordneten Permanentmagneten. Die Fig. 6 und  7 erläutern den Verlauf des magnetischen  Flusses bei eingeschalteten bzw. abgeschalte  ten Pol- oder Aufspannflächen. Fig. 8 zeigt.  ein zweites Beispiel der erfindungsgemässen  Aufspannvorrichtung mit zwei voneinander  unabhängigen, einander gegenüberliegenden  Polflächen. Fig. 9 stellt ein drittes Beispiel  der erfindungsgemässen Aufspannvorrichtung  mit zylindrischer Polfläche zum Aufspannen  von magnetisierbaren und biegsamen Druck  formträgern dar.  



  In einem ferromagnetischen Grundkörper  1 gemäss Fig. 1, der vorteilhaft aus Weich  stahl oder Weicheisen, gegebenenfalls mit  einem Legierungszusatz, wie z. B. Kobalt, be  steht, sind parallel zur einen Hauptachse  nutenförmige Vertiefungen 2 bis 2"", z. B.  durch Fräsen, Hobeln oder auf andere Weise  ausgespart. Die Anzahl dieser Aussparungen  ist von den Dimensionen und der Feinheit  der Polteilung der Aufspannvorrichtung ab  hängig.  



  In Fig. 2 ist der gleiche Grundkörper  nach der     zweiten    Bearbeitungsphase darge  stellt. Hier sind parallel zur andern Haupt  achse ebenfalls nutenförmige Vertiefungen  3 bis 3" ausgespart, die allerdings weniger  tief sind als die senkrecht zu ihnen orientier  ten Aussparungen 2-2"".    Fig. 3 zeigt drei gleiche ferromagnetische  Einlegeteile. Diese Teile bestehen aus einem  Flachstab 4 mit seitlichen, kammartig ange  ordneten Zähnen 5 bis 5"", die symmetrisch  links und rechts vom Stab verteilt sind.

   Diese  drei Teile bilden zusammen mit dem beschrie  benen Grundkörper die Polplatte der     Auf-          spannvorriehtung.    Die Dicke dieser Teile  entspricht der Tiefe der parallel zur     Brei-          tenaehse    verlaufenden Aussparungen 3 bis  3", während ihre übrigen Dimensionen so be  messen sind, dass, mit Ausnahme der     Auflage-          fläehen    am Grund der     zugehörigen    Nute<B>3,</B>  eine     Berührung    dieser Teile 4 mit dem Grund  körper 1 vermieden ist.  



  Fig. 4 zeigt eine Ansieht des     Grundkör-          pers    nach dem Einlegen der Teile     4-.        Hierauf,     werden die freien Zwischenräume der Ausspa  rungen mit einem nichtmagnetischen Mate  rial, wie z. B. Weichlot, Kunstharz oder der  gleichen, ausgefüllt, wodurch diese Teile  gleichzeitig fest mit. dem     Grundkörper    ver  bunden werden. In die so vorbereitete Auf  spannplatte werden zur Aufnahme von Per  manentmagneten parallel und symmetrisch  zur Längsachse der Teile 4 Pollöcher 6 bis 6"  ausgebohrt. Die Dicke der     eingelegten    Teile  4 ist so gewählt, dass diese Teile 4 einen Teil  der Bohrungswandung bilden.  



       Fig.    5 zeigt den Grundkörper mit den  eingelegten Teilen 4 nach erfolgter Bohrung  der Pollöcher 6 bis 6". Während das erste  Polloch noch leer ist, weisen. die beiden. an  dern Pollöcher je einen Permanentmagneten  7 bzw. 8 auf. Bei lotrechter     Stellung    des     11Ia-          gneten    7 ist in diesem Bereich der Polplatte  ein     Haftfluss    wirksam, wogegen bei waagrech  ter Stellung des     11-lagneten    8 der     magnetische     Fluss vollständig innerhalb -des     Grundkörpers     verläuft, so     da.ss    dieser Teil der Polplatte  nicht erregt, wird.

   Bei erregter Polplatte wer  den die Haftpole der einen magnetischen Po  larität, durch den Grundkörper selbst und die  Haftpole der entgegengesetzten Polarität  durch die Teile 4 gebildet.  



  Der Verlauf des magnetischen Flusses ist.  in     Fig.    6 bei erregter und in     Fig.    7 bei nicht.      erregter Polplatte noch gesondert wiedergege  ben.  



  In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungs  beispiel einer Aufspannvorrichtung gemäss  der Erfindung dargestellt. Diese Vorrichtung  weist. gegenüber der bereits beschriebenen  einige Änderungen auf. So sind beispielsweise  die Einlegeteile 9 bis 9"" als gerade Stäbe  ausgeführt. Im Grundkörper sind daher nur    in einer Richtung orientierte nutenförmige  Aussparungen vorgesehen, in welche diese  Flachstäbe eingelegt sind. Mit. Ausnahme  ihrer Auflagefläche sind die eingelegten  Teile wieder berührungsfrei durch ein dia  magnetisches Material mit dem Grundkörper       verbunden.    Nach erfolgter Bohrung der Pol  löcher bilden die eingelegten Teile wieder       einen    Teil der Bohrungswandung.  



  Dieses Ausführungsbeispiel weist ferner  zwei voneinander unabhängige     und    entgegen  gesetzt orientierte Aufspannflächen auf, die  durch je ein eigenes     Magnetsystem    erregt  werden. Die durch die vorzugsweise einzeln  verstellbaren Magnete 10 bis 13 erregte un  tere Aufspannfläche dient zum magnetischen  Aufspannen der Vorrichtung auf einer Werk  zeugmaschine, wogegen die obere Aufspann  fläche zur Aufnahme eines Werkstückes dient.  



  Im allgemeinen genügt bei schmalen Auf  spannvorriehtungen eine Lagerung der Ma  gnete an ihren beiden Enden. Bei grösserer  Breite der Aufspannvorrichtung ist es da  gegen vorteilhafter, mehrere kurze Teil  magnete pro Polbohrung zu verwenden, um  durch Einfügen von Führungs- und Verbin  dungsteilen eine Durchbiegung der Magnete  zu verhindern. Diese Durchbiegung kann  bei längeren Magneten durch die Anziehungs  kräfte zwischen den Magnetpolen und der  Bohrungswandung zustande kommen. Auch  aus Fabrikationsgründen ist die Verwendung  von mehreren,     zusammengekuppelten    Magne  ten vorzuziehen.  



  In Fig. 9 ist ein Magnetzylinder zum Auf  spannen von magnetisierbaren und biegsamen  Druckformträgern dargestellt. Die Polteilung  an der Magnetzylinderfläche ist die gleiche  wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5. In    dem vollen Metallzylinder, der hier als  Grundkörper dient, sind in Richtung der  Achse und des Umfanges des Grundkörpers  verlaufende nutenförmige Vertiefungen aus  gespart, in welche, ähnlich wie bei der Auf  spannvorrichtung nach den Fig. 1 bis 5,  ferromagnetische Teile 36 bis 36"" mit kamm  artig angeordneten Zähnen eingelegt und  mit dem Rotationsgrundkörper des Magnet  zylinders durch ein diamagnetisches Material  verbunden sind.  



  Wenn die eingelegten Teile flach sind,  stehen sie auf der     Zylinderoberfläche    teil  weise vor. Durch Drehen oder Schleifen kön  nen diese Teile. bis auf den Zylinderdurch  messer abgetragen werden.  



  Auch bei diesem Magnetzylinder sind die  beiden Arten von Aussparungen verschieden  tief. Im übrigen entsprechen die Herstellungs  phasen dieses Magnetzylinders vollständig  denjenigen des     bereits    beschriebenen Aus  führungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 5.  



  Ebenso werden nach erfolgtem Einlegen  der Teile 36 bis 36"" wieder symmetrisch  und parallel zur Längsachse dieser Teile Pol  löcher im Rotationskörper ausgebohrt, in wel  che die Magnete in der beschriebenen     Art    ein  gesetzt werden.  



  Der     Magnetzylinder    ist auf einer Achse  37 aufgezogen. Zwei Flanschteile 38 und 39  schliessen den     Magnetzylinder    an seinen bei  den Enden ab. In diesen Teilen, welche eben  falls aus nichtmagnetischem Material, wie  z. B. Messing, rostfreiem,     nichtmagnetischem     Stahl oder einem andern geeigneten Material,  bestehen, sind Verstellvorrichtungen für die  Magnete eingebaut.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetische Aufspannvorrichtung, bei welcher sich unter der magnetischen Auf- spannflä.che zumindest ein stabförmiger, senkrecht zu seiner Längssachse magnetisier ter Permanentmagnet befindet, der um seine parallel zur Aufspannfläche verlaufende Längsachse drehbar ist.
    und dessen Fluss in einer Winkelstellung des Magneten durch unter der Aufspannfläche liegende ferro- magnetische Teile geleitet wird, in der dazu um mindestens annähernd 90 verdrehten Winkelstellung hingegen über die Aufspann fläche austritt, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (8) in einer Bohrung (6) eines ferromagnetischen Grundkörpers (1) angeordnet ist, deren Wandung mit.
    Aus nahme eines parallel zur Drehachse des Ma gneten verlaufenden und durch die Aufspann fläche gegen aussen begrenzten Kanals all seitig geschlossen ist, und dass in diesem Kanal ein mit dem Grundkörper durch nicht magnetisierbares Material verbundenes, läng liches Polstück (4) angeordnet ist, wobei in der Einschaltstellung des Magneten ein Pol des Magneten diesem Polstück zugekehrt ist, in der dazu um mindestens annähernd 90 verdrehten Ausschaltstellung hingegen die Wandung der Bohrung die Magnetpole über brückt. UNTERANSPRÜCHE 1. Magnetische Aufspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) zwei einander ge genüberliegende Aufspannflächen aufweist (Fig. 8). 2.
    Magnetische Aufspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper die Form eines Zylinders (38) hat, dessen Mantelfläche die Aufspann fläche bildet (Fig. 9). 3. Magnetische Aufspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl parallel als au.eh senkrecht zur Längss achse des Grundkörpers notenförmige Ka näle vorgesehen sind, wobei die nach einer Richtung orientierten Kanäle eine andere Tiefe aufweisen als die nach der andern Rich tung orientierten Kanäle (Fig. 4, 5).
CH329830D 1954-11-29 1954-08-12 Magnetische Aufspannvorrichtung CH329830A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010125592A1 (en) * 2009-04-29 2010-11-04 Tecnomagnete S.P.A. Magnetic apparatus for clamping ferromagnetic workpieces

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2010125592A1 (en) * 2009-04-29 2010-11-04 Tecnomagnete S.P.A. Magnetic apparatus for clamping ferromagnetic workpieces

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