CH342067A - Magnetische Aufspannvorrichtung - Google Patents

Magnetische Aufspannvorrichtung

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CH342067A
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Heinrich Meier Karl
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Herzer Alfred Emil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154Stationary devices
    • B23Q3/1546Stationary devices using permanent magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetic Brush Developing In Electrophotography (AREA)

Description


  Magnetische Aufspannvorrichtung    Es sind verschiedene magnetische Aufspannvor  richtungen bekanntgeworden, bei welchen anstelle  von Elektromagneten Dauermagnete verwendet wer  den. Diese Dauermagnete sind so zwischen einer Bo  denplatte und einer Polplatte angeordnet, dass durch  deren Verstellen der Haftfluss der Polplatte ein- bzw.  ausgeschaltet wird.  



  Diese bekannten Aufspannvorrichtungen weisen  allerdings den übelstand auf, dass das Magnetsystem  auf der Polplatte mit relativ hohem Druck anliegt,  wodurch zum Ein- bzw. Ausschalten oft recht erheb  liche Kräfte erforderlich sind. Überdies bedingt diese  Konstruktionsart ein gewisses Spiel zwischen Ma  gnetsystem, Polplatte und Grundplatte, um ein Ver  stellen des Magnetsystems zu ermöglichen. Dadurch  kann die Polplatte bei Belastung eine gewisse Durch  biegung erfahren, welche die Bearbeitungspräzision  der aufgespannten Werkteile begrenzt. Magnetische  Aufspannvorrichtungen wurden schon für andere  Zwecke als zum Aufspannen von Werkteilen ver  wendet, beispielsweise wurde schon vorgeschlagen,  biegsame Druckbildträger, welche wenigstens teil  weise magnetisierbar sind, durch Magnetzylinder am  Druckwerk der Druckmaschine anzubringen.  



  Allerdings wurden alle für diesen Zweck be  kanntgewordenen Magnetzylinder elektrisch erregt.  Solchen Magnetzylindern haftet der schwerwiegende  Nachteil an, dass sie bei Stromunterbrechung zu  schweren Unfällen führen können, da infolge der  hohen Geschwindigkeit des Druckbildträgers derselbe  beim Ausfallen der     magnetischen    Haftkraft mit  grosser Wucht vom Zylinder abgeschleudert wird.  



  Permanentmagnetische Aufspannvorrichtungen  und Magnetzylinder mit Oberflächen bis zu einigen  Quadratmetern lassen sich aber auf bekannte     Art     nicht mehr herstellen, da die zum Bewegen der Ma  gnetsysteme erforderlichen Kräfte so bedeutend wer-    den, dass sie mit den üblichen Mitteln nicht mehr  aufgebracht werden können. Zudem ist die Kon  struktion einer Vorrichtung mit so grosser Ober  fläche, sollen sämtliche an sie zu stellende Bedingun  gen erfüllt sein, nur mit einem ausserordentlichen.  Aufwand möglich.  



  Die vorliegende Erfindung soll diese Mängel be  seitigen und betrifft eine magnetische Aufspann  vorrichtung, bei der eine Aussenfläche durch eine  Polplatte gebildet ist, die mindestens einen nuten  ähnlichen Längskanal aufweist, in welchem ein als  Flachstab ausgebildeter, um die Mittelachse des  Längskanals drehbarer Erregermagnet angeordnet ist,  der zumindest an einem Ende mit einem Drehmecha  nismus verbunden ist.  



  Kennzeichnend hierbei ist, dass jeder als kreis  runde Bohrung ausgebildete Längskanal der Pol  platte das Drehlager für eine aus mindestens einem  permanentmagnetischen Flachstab und mindestens  einem im Querschnitt kreisrunden, nicht     magnetisier-          baren    Lagerungs- und Halterungsteil zusammen  gesetzte Erregermagneteinheit bildet, wobei der La  gerungsteil an der Bohrungswandung anliegt und  den permanentmagnetischen     Flachstab    mit allseiti  gem Zwischenraum zur Bohrungswandung in einer  zu einer Axialebene der Bohrung symmetrischen;  Lage abstützt.  



  Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbei  spielen der Erfindung an Hand der Zeichnung.  



  Fig. 1 zeigt eine Aufspannvorrichtung im Schau  bild. Die Fig. 2 und 3 erläutern den Flussverlauf bei  eingeschalteter bzw. abgeschalteter Polplatte. Fig. 4  zeigt einen     Führungszylinder    mit     Durchbrechungen     zur Aufnahme der Permanentmagnete.     Fig.    5 ist ein  Schnitt nach der Linie B -B in     Fig.    4. Die     Fig.        n     und 7 zeigen     Zentrierteile    für die Permanentmagnete.       Fig.    8 zeigt in perspektivischer Darstellung das Zu-      sammenkuppeln mehrerer Magnete durch     Führungs-          bzw.    Kupplungsteile.

   Fig. 9 stellt eine andere Zen  trieranordnung an einem Permanentmagneten dar.  Fig. 10 ist ein Längsschnitt durch ein Kupplungs  stück nach Fig. B. Fig. 11 ist eine Frontansicht des  Teils nach Fig. 10. Fig. 12 zeigt einen teilweisen  Längsschnitt durch eine Verbindungsanordnung nach  Fig. B. Fig. 13 zeigt eine Vorrichtung zum Verstel  len der Magnete zwecks Ein- bzw. Ausschaltens des  magnetischen Haftflusses in der Polplatte. Fig. 14  zeigt einen Teil des Schnittes nach der Linie<B><I>A -A</I></B>  in Fig. 13. Fig. 15 stellt einen Magnetzylinder zum  Aufspannen von magnetisierbaren und biegsamen  Druckbildträgern dar. Fig. 16 zeigt eine Vorrichtung  zum Verstellen der Magnete zwecks Ein- bzw. Aus  schaltens des magnetischen Haftflusses der Polfläche  eines Magnetzylinders. Fig. 17 zeigt schliesslich ein  weiteres Ausführungsbeispiel einer Anordnung zum  Ein- bzw.

   Ausschalten des magnetischen Haftflusses  der Polplatte eines Magnetzylinders.  



  In einem ferromagnetischen Grundkörper 1 ge  mäss Fig. 1, der vorteilhaft aus Weichstahl oder  Weicheisen, gegebenenfalls mit einem Legierungs  zusatz, wie z. B. Kobalt, besteht, sind parallel zur  Längsachse nutenförmige Vertiefungen und parallel  zur Breitenachse ebenfalls nutenförmige, aber  weniger tiefe Rillen eingearbeitet. In diese Rillen  sind ferromagnetische Teile 4 eingelegt. Diese Teile  bestehen aus einem Flachstab mit seitlichen, kamm  artig angeordneten Zähnen, die symmetrisch links  und rechts vom Stab verteilt sind. Die Dicke dieser  Teile entspricht der Tiefe der parallel zur Breiten  achse verlaufenden Rillen des Grundkörpers 1,  während ihre übrigen Dimensionen so bemessen sind,  dass, mit Ausnahme der Auflagefläche, eine Be  rührung dieser Teile mit dem Grundkörper vermie  den ist.  



  Nach dem Einlegen der Teile 4 in die Rillen des  Grundkörpers 1 werden die freien Zwischenräume  der Rillen mit einem nichtmagnetischen Material, wie  z. B. Weichlot, Kunstharz oder dergleichen, ausge  füllt, wodurch diese     Teile    gleichzeitig fest mit dem  Grundkörper verbunden werden.  



  In die so vorbereitete Aufspannplatte werden  zur Aufnahme von Permanentmagneten parallel und  symmetrisch zur Längsachse der Teile 4 Pol  bohrungen 6 bis 6" eingearbeitet. Die Dicke der  eingelegten Teile 4 und deren untere Fläche sind so  gewählt, dass diese Teile 4 einen Teil der Bohrungs  wandung bilden.  



  Fig. 1 zeigt den Grundkörper mit den eingelegten,  Teilen 4 nach der Herstellung der Polbohrungen 6  bis 6". Während die erste Polbohrung noch leer  ist, weisen die beiden andern Polbohrungen je eine  Erregereinheit 7 bzw. 8 auf. Bei lotrechter Stellung  des Magneten 7 ist in diesem Bereich der Polplatte  ein Haftfluss wirksam, wogegen bei waagrechter       Stellung    des Magneten 8 der magnetische Fluss voll  ständig innerhalb des Grundkörpers verläuft, so dass  dieser Teil der Polplatte nicht erregt wird. Bei er-    regter Polplatte werden die Haftpole der einen ma  gnetischen Polarität durch den Grundkörper selbst  und die Haftpole der entgegengesetzten Polarität  durch die Teile 4 gebildet. Der Lagerungs- und  Halterungsteil der Erregereinheit ist nicht darge  stellt.

      Der Verlauf des magnetischen Flusses ist in  Fig. 2 bei erregter und in Fig. 3 bei nichterregter  Polplatte noch gesondert wiedergegeben.  



  Bei grösserer Breite der Aufspannvorrichtung ist  es vorteilhaft, mehrere kurze Teilmagnete pro Pol  bohrung zu verwenden und durch Einfügen von  Führungs- und Verbindungsteilen eine Durchbie  gung der Magnete zu verhindern. Diese Durchbie  gung kann bei längeren Magneten durch die An  ziehungskräfte zwischen den Magnetpolen und der  Bohrungswandung zustande kommen. Auch aus Fa  brikationsgründen ist die Verwendung von mehre  ren, zusammengekuppelten Magneten vorzuziehen.  



  Die die Magnete 8 aufnehmenden Bohrungen 6  sind im Querschnitt kreisrund und dienen unmittel  bar als Lagerschalen für die Permanentmagnete, die  zu diesem Zweck in geeigneten Führungs- bzw.  Kupplungsgliedern     gehaltert    sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel eines solchen Führungs  zylinders ist in Fig. 4 dargestellt, während Fig. 5  einen Längsschnitt nach der Linie B -B der Fig. 4  zeigt. Der aus diamagnetischem Material bestehende  Führungszylinder 57 weist symmetrisch zu seiner  Zentralachse angeordnete, radiale und schlitzförmige  Durchbrechungen 58, 59 und 60 auf. Der in der  Zeichnung dargestellte Führungszylinder ist zur Auf  nahme dreier Magnete bestimmt. Er kann aber auch  für eine beliebige andere Anzahl von Magneten aus  gebildet sein. Anfang und Ende dieses Führungs  zylinders sind in der Zeichnung abgebrochen, ent  sprechen im übrigen aber der Ausführung der     Füh-          rungs-    und Kupplungsteile.  



  Der in die Durchbrechung 58 eingesetzte Magnet  20 weist eine Aussparung 21 auf, die zur Aufnahme  eines     Zentrierteils    dient. Eine gleiche Aussparung  befindet sich ebenfalls am nicht- sichtbaren Teil des       Magneten.    Der Führungszylinder 57 hat jeweils am  Anfang und am Ende einer seiner     Durchbrechungen     58, 59 und 60 senkrecht zu diesen orientierte, vor  teilhaft rechteckige Löcher     cc,   <I>b,</I> c und<I>d,</I> die zur  Aufnahme eines entsprechend geformten Zentrier  stabes dienen. Durch diese     Zentrierstäbe    werden die  Magnete in den     Zylinderdurchbrechungen    befestigt.  Allerdings können diese Löcher auch rund sein.

   In  diesem Falle ist der Durchmesser des Zentrier  bolzens gleich der Breite der Aussparungen 21 am  Magneten.  



       Fig.    8 zeigt in perspektivischer Darstellung eine  Verbindung mehrerer Magnete miteinander. Die  Flachmagnete 18, 19 und 20, deren Pole senkrecht  zur Längsachse der Magnete orientiert und entspre  chend abgerundet sind, weisen an ihren beiden  Enden Aussparungen 21 auf, die zur Aufnahme von      Zentrierteilen 22, 23 dienen. Ein solcher Zentrier  teil ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in  Fig. 6 dargestellt. Der prismatische Kopf 23, welcher  so     dimensioniert    ist, dass er spielfrei in die entspre  chend ausgebildeten Aussparungen 21 des Magneten  20 passt, weist einen Bolzen 22 auf, welcher in     einer     Zentrierbohrung 23' (Fig. 10) der Kupplungsteile 24  bzw. 24' steckt und damit den Magneten konzen  trisch in den Kupplungsteilen hält.

   Dieser Kupp  lungsteil, welcher in Fig. 10 im Längsschnitt und in  Fig. 11 in Frontansicht dargestellt ist, besteht aus  einer Walze, welche an ihren beiden Enden je einen  radialen Schlitz 25 bzw. 25' aufweist, dessen Breite  so bemessen ist, dass der flache Magnet spielfrei  hineinpasst. Ihr Durchmesser ist etwas grösser als der  Polkreisdurchmesser der Magnete, dagegen gleich  dem Durchmesser der Polbohrung. Hierdurch ist  eine direkte Berührung der Magnetpole mit Teilen  der Polbohrung ausgeschlossen. Alle diese Führungs  und Kupplungsteile sind aus diamagnetischem Ma  terial angefertigt.  



  Anstelle des Zentrierteils nach Fig. 6 kann auch  ein Zentrierzylinder 26, wie er in Fig. 7 dargestellt  ist, verwendet werden. In diesem Falle sind an den  Enden der Magnete entsprechende Bohrungen ange  bracht, wie dies beispielsweise aus Fig. 9 hervor  geht. Dieser Zentrierstift 26 passt wiederum in die  Bohrung 23' des Kupplungsstückes 24 nach den  Fig. 10 bzw. 11.  



  Bei schmalen Aufspannvorrichtungen, wo nur je  ein Magnet pro Polbohrung verwendet wird, werden  an den beiden Magnetenden Führungsteile nach den  Fig. 4 und 5 angebracht, durch welche, ähnlich  wie bei den Kupplungsteilen nach Fig. 8, die Ma  gnete konzentrisch in den Polbohrungen geführt sind.  Diese Führungsteile werden aber auch bei Zusam  menkuppeln mehrerer Magnete jeweils an den beiden  äussersten Magnetenden angebracht. Eine Magnet  anordnung mit einem Kupplungsteil und einem  Führungsteil ist in Fig. 12 im Längsschnitt darge  stellt.

   Die Magnete 18 und 19 sind durch den  Kupplungsteil 24 auf die bereits erwähnte Art mit  einander verbunden, während der Führungsteil 27  des Magneten 19, dessen Zentrieranordnung im  übrigen derjenigen des Kupplungsteils 24 entspricht,  einen zylinderförmigen Ansatz 28 aufweist, welcher  in eine Bohrung einer Lagerplatte, welche die Pol  bohrungen der Aufspannvorrichtung abdeckt, hinein  passt. Der Führungsteil 27 weist noch eine Aus  sparung 29 auf, welche zur Aufnahme eines     Ver-          stellwerkzeuges    dient, mit welchem der Halte  magnetfluss ein- bzw. ausgeschaltet wird.  



  Anstelle von Führungs- und Kupplungsteilen  können zum konzentrischen Halten der einzelnen  Magnete in den Polbohrungen auch durchgehende  Führungszylinder mit entsprechenden Durchbre  chungen zur Aufnahme der Magnete verwendet wer  den.  



  Im allgemeinen ist es erwünscht, dass durch  den Schaltmechanismus sämtliche Magnete gleich-    zeitig verstellt werden. Eine solche Schaltanordnung  ist in Fig. 13 teils schematisch und in Fig. 14 in  einer Schnittansicht nach der Linie A-A der Fig. 13  dargestellt.  



  Auf der zapfenförmigen Verlängerung 28 des  Führungsteils 27 (Fig. 14) ist ein aus diamagneti  schem Material bestehendes Zahnrad 31 aufgezogen.  Dieses Zahnrad steht mit zwei, ebenfalls aus dia  magnetischem Material bestehenden Zahnstangen 33  und 34 in     Eingriff.    Mit diesen Zahnstangen sind  noch die mit den Führungsteilen der übrigen Ma  gnete verbundenen Zahnräder 30 und 32 in     Eingriff.     Durch das Verstellen des Magneten bzw. des mit ihm  verbundenen Zahnrades 31 werden durch die Zahn  stangen auch die übrigen Zahnräder und somit die  entsprechenden Magnete ebenfalls mitverstellt.  



  Ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 13 ist  in Fig. 14 dargestellt. Die erwähnten Zahnstangen  bewegen sich in entsprechend     ausgebildeten    Füh  rungsteilen aus diamagnetischem Material, die durch  einen ebenfalls aus diamagnetischem Material be  stehenden Abschlussteil 35 am Grundkörper an  geschraubt sind. Beim Drehen des Zahnrades 31 be  wegen sich die beiden Zahnstangen bis zum     End-          anschlag.    Ihre Länge ist so bemessen, dass sich die  Magnete um einen Winkel von etwa 90  verstellen  lassen. Bei sehr breiten Aufspannvorrichtungen       kann    es vorteilhaft sein, auf beiden Seiten des  Grundkörpers eine Verstellvorrichtung anzubrin  gen.  



  In Fig. 15 ist ein Magnetzylinder zum Aufspan  nen von magnetisierbaren und biegsamen Druckbild  trägern dargestellt. Die Polteilung an der Magnet  zylinderfläche ist die gleiche wie beim Ausführungs  beispiel nach Fig. 1. In dem vollen Metallzylinder,  der hier als Grundkörper dient, sind axiale und ra  diale, nutenförmige Vertiefungen ausgespart, in  welche, ähnlich wie bei der Aufspannvorrichtung  nach Fig. 1, ferromagnetische Teile 36 bis 36"" mit       kammartig    angeordneten Zähnen eingelegt und mit  dem     Rotationsgrundkörper    des     Magnetzylinders     durch ein diamagnetisches Material verbunden sind.  



  Wenn die eingelegten Teile     flach    sind, stehen sie  auf der Zylinderoberfläche teilweise vor. Durch  Drehen oder Schleifen können diese Teile bis auf  den Zylinderdurchmesser abgetragen werden. Nach  erfolgtem Einlegen der Teile 36 bis     36'111        werden,     wieder symmetrisch und parallel zur Längsachse die  ser Teile Polbohrungen im Rotationskörper einge  arbeitet, in welche die Magnete in der beschriebenen  Art eingesetzt werden.  



  Der     Magnetzylinder    ist auf einer Achse 37 auf  gezogen. Zwei     Flanschteile    38 und 39     schliessen    den       Magnetzylinder    an seinen beiden Enden ab. In die  sen Teilen, welche ebenfalls aus nichtmagnetischem  Material, wie z. B. Messing, rostfreiem, nicht  magnetischem Stahl oder einem andern geeigneten  Material bestehen, sind     Verstellvorrichtungen    für die  Magnete eingebaut.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    einer solchen Verstell-      vorrichtung ist in Fig. 16 dargestellt. Bei dieser Vor  richtung sind auf den Führungsteilen der Magnete,  wie sie der Ausführungsform nach Fig. 12 entspre  chen, Zahnräder fest aufgezogen. Diese Zahnräder  40 bis 40"""' sind mit einem festen Zahnkranz 42  in Eingriff. Konzentrisch zu der Zylinderachse 37 ist  ein Zahnrad 43, welches ein Zahnkranzsegment 44  aufweist, angeordnet. Dieses Zahnrad     ist    ebenfalls  mit den Magnetzahnrädern 40 bis 40"""' in Eingriff.  



  Beim Drehen eines Verstellrades 41, welches in  das Zahnradsegment 44 eingreift, werden sämtliche  Magnete des Zylinders .gleichzeitig verstellt. Durch  eine Anschlagvorrichtung 45 wird der Verstellwinkel  des Zahnrades 43 begrenzt. Dieser Winkel ist so  bemessen, dass eine Verstellung der Magnete um  etwa 90  ermöglicht wird.  



  Dünne und biegsame Druckbildträger, die z. B.  für Kupfertiefdruck aus einer kupferplattierten Stahl  folie bestehen, lassen sich durch das gleichzeitige  Aus- bzw. Einschalten des gesamten magnetischen  Haftflusses nur selten     vollkommen    plan auf den  Magnetzylinder     aufspannen.    Dies rührt daher, dass  die Folie beim Aufspannen auf den Magnetzylinder  sofort magnetisch an allen Berührungsteilen haftet,  wodurch kleine     Unebenheiten    infolge eines Luft  einschlusses zwischen Zylinder und Folie, oder die  infolge kleiner Spannungsdeformationen der Folie  selbst entstehen können, sich wegen der hohen Haft  reibung nur schwer ausglätten lassen.  



  Dieser Übelstand lässt sich durch eine weitere  Massnahme beheben. Sie besteht in einer schritt  weisen Einschaltung des magnetischen Haftflusses.  Eine Teilansicht einer Vorrichtung, bei welcher die  zu den einzelnen Magneten gehörenden Haftzonen  nacheinander eingeschaltet werden, ist in Fig. 17  dargestellt. Zur Vereinfachung der Darstellung  wurden alle für das Verständnis der Wirkungsweise  entbehrlichen Teile weggelassen.  



  Bei dieser Vorrichtung sind anstelle der Zahn  räder 40 bis 40"""' der Fig. 16 sogenannte Malteser  räder 46 bis 46"" mit den einzelnen Magnetführungs  teilen verbunden. Diese Malteserräder weisen neben  den beiden Sperrbahnen 47 und 48 noch eine Schalt  nute 49 auf, in welche ein Antriebsstift 54 einer  Schaltvorrichtung 53 eingreift.     Konzentrisch    zu der  Zylinderachse ist ein mit     einem    Zahnkranz 50     ver-          sehenes    Schaltrad 51 angeordnet. Dieses Schaltrad  weist eine abgerundete Aussparung 52 auf, deren  Durchmesser dem Krümmungsradius des Malteser  rades entspricht und seine Drehung während des  Schaltvorganges ermöglicht.  



  In den Zahnkranz 50 des Rades 51 greift ein  Zahnrad 55 ein, dessen Aussparung 56 zur Auf  nahme eines Verstellwerkzeuges dient. Beim Drehen  des Schaltrades 51 im Uhrzeigersinn werden alle  Magnete nacheinander verstellt. Nach einer voll  ständigen Drehung dieses Rades wird dasselbe, da  der Mitnehmerbolzen 54 auf der Rückseite des Mal  teserrades zum     Aufliegen    kommt, arretiert. Bei ent  gegengesetzter Drehung werden die Magnete wie-    derum nacheinander verstellt und nach einer voll  ständigen Drehung, das heisst wenn alle Magnete  wieder gleich ausgerichtet sind, wiederum arretiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetische Aufspannvorrichtung, bei der eine Aussenfläche durch eine Polplatte gebildet ist, die mindestens einen nutenähnlichen Längskanal auf weist, in welchem ein als Flachstab ausgebildeter, um die Mittelachse des Längskanals drehbarer Er regermagnet angeordnet ist, der zumindest an einem Ende mit einem Drehmechanismus verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder als kreisrunde Bohrung ausgebildete Längskanal das Drehlager für eine aus mindestens einem permanentmagnetischen Flachstab und mindestens einem im Querschnitt kreisrunden, nicht magnetisierbaren Lagerungs- und Halterungsteil zusammengesetzte Erregermagnetein heit bildet,
    wobei der Lagerungsteil an der Bohrungs wandung anliegt und den permanentmagnetischen Flachstab mit allseitigem Zwischenraum zur Boh rungswandung in einer zu einer Axialebene der Bohrung symmetrischen Lage abstützt. UNTERANSPRÜCHE 1. Aufspannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit einen Dreh körper bildet der aus flachen, stabförmigen Perma nentmagneten (18, 19) und aus Lagerungs- und Halterungsteilen (24, 27) zusammengesteckt ist. 2.
    Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Lagerungs- und Halterungsteilen (24, 27) ein Zentrierorgan (22, 23) vorgesehen ist, das in eine am Magnetstab (18, 19) angebrachte Vertiefung (21) eingreift, um eine zen trische Lage der Magnetstäbe relativ zu den Lage- rungs- und Halterungsteilen zu erhalten. 3. Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkörper Per manentmagnetstücke (18, 19) besitzt, die beidseits in zylindrische Lagerungs- und Halterungsteile (24) aus nicht magnetisierbarem Material spielfrei ein gesteckt sind, wozu dieselben an beiden Enden je einen radialen, nutenförmigen Schlitz (25, 25') auf weisen. 4.
    Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerungs- und Halterungsteile (24) eine zentrische Bohrung zur Aufnahme von Zentrierteilen (23) aufweisen, welche in die an den Enden der Magnetstäbe (18, 19) ange brachten Vertiefungen (21) passen. 5. Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkörper aus Permanentmagnetstücken und aus einem aus nicht magnetisierbaren Material bestehenden durchgehen den Lagerzylinder (57) besteht, welcher zur Auf nahme der Permanentmagnetstücke mit symmetrisch zu seiner Achse angeordneten, radialen, schlitzförmi- gen Öffnungen (58-60) versehen ist.
    6. Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 1, mit mehr als einem Drehkörper, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein gemeinsamer Antrieb wenigstens für einige der Drehmechanismen der einzelnen Dreh körper vorhanden ist. 7. Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 6, bei der zwei gegenüberliegende Aussenflächen als Polplatten ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmechanismen der Drehkörper der einen Polplatte einen zur gemeinsamen Betätigung geeig neten Antrieb aufweisen, während die Drehmecha nismen der Drehkörper der andern Polplatte einen zur aufeinanderfolgenden Betätigung ausgebildeten Antrieb besitzen. B.
    Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 6, mit ebenen Polplatten, dadurch gekennzeichnet, dass an den gemeinsam zu betätigenden Drehkörpern je ein Zahnrad befestigt ist, welche Zahnräder an zwei gegenüberliegenden Stellen ihrer Peripherie mit je einer gemeinsamen, gegenläufig verschiebbaren Zahnstange in Eingriff stehen. 9. Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 6, mit einer zylindrischen Polplatte, dadurch gekenn- zeichnet, dass an den gemeinsam zu betätigenden Drehkörpern je ein Zahnrad befestigt ist, welche Zahnräder an zwei gegenüberliegenden Stellen ihrer Peripherie mit einem aussengelegenen Rad mit Innenverzahnung bzw. einem innengelegenen Rad mit Aussenverzahnung in Eingriff stehen. 10.
    Aufspannvorrichtung nach Unteranspruch 1, mit mehr als einem Drehkörper, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens für einige der Drehmecha nismen der einzelnen Drehkörper ein zur aufeinan derfolgenden Betätigung ausgebildeter Antrieb vor handen ist. 11. Aufspannvorrichtung - nach Unteranspruch 10, mit einer zylindrischen Polplatte, dadurch ge kennzeichnet, dass die nacheinander zu betätigenden Drehkörper an je einem Malteserkreuzrad mit je einem Steuerschlitz befestigt sind, welche Malteser kreuzräder mit ihren Steuerschlitzen einem Nocken ring zugekehrt sind, bei einer Verdrehung desselben mit dessen Steuernocke nacheinander in Eingriff kommen und hierbei um etwa 90 verdrehbar sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN113334270A (zh) * 2021-05-24 2021-09-03 张天娇 一种可以自定心的液压工装固定调整装置

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CN113334270A (zh) * 2021-05-24 2021-09-03 张天娇 一种可以自定心的液压工装固定调整装置
CN113334270B (zh) * 2021-05-24 2023-08-01 临沂金瑞液压科技有限公司 一种可以自定心的液压工装固定调整装置

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