CH329956A - Synchronisierschaltung in einem Fernsehempfänger - Google Patents

Synchronisierschaltung in einem Fernsehempfänger

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CH329956A
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CH
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circle
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Inventor
Milton Levine Arnold
Altman Harry
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • H04N5/21Circuitry for suppressing or minimising disturbance, e.g. moiré or halo
    • H04N5/213Circuitry for suppressing or minimising impulsive noise

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description


      Synchronisierschaltung    in einem Fernsehempfänger    Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Synchronisierschaltung    in einem Empfänger  einer Fernsehanlage, in welchem lokale Mittel  zur Erzeugung von     :Synehronisierimpulsen    in  Abhängigkeit der übertragenen     Synchronisier-          impulse    verwendet werden.  



  Mit der Erhöhung der Dichte von Fern  sehstationen in gewissen Ländern und der Ver  besserung der Fernsehempfänger hinsichtlich  Geräuschabstand sind viele Landgebiete für  das     Fernsehen    erschlossen worden, welche bis  her nicht in der Lage waren, Fernsehsendun  gen zu empfangen. In vielen dieser Gebiete  ist. es jedoch äusserst schwierig, eine zufrie  denstellende Synchronisierung zu erzielen, ins  besondere bei Verhältnissen     mit    schwachen  oder geräuschbehafteten Signalen, da die  Fernsehempfänger auf jede Beeinträchtigung  der Qualität des übertragenen     Synchronisier-          signals    äusserst empfindlich sind.

   Es ist üb  lich, in den meisten Fernsehempfängern einen       Synchron-Oszillator    zu verwenden, beispiels  weise eine bestimmte Abart     eines,Sperrschwin-          gers,    welcher auf die übertragenen     :Synchroni-          siersignale    anspricht und Impulse genügenden  Energieinhaltes erzeugt,     um    die ;Synchronisie  rung im Empfänger     einzuleiten.    Eine solche  Vorrichtung kann mit einer Frequenz betrieben  werden, welche beträchtlich von der Frequenz  der übertragenen     Synchronisiersignale    ab  weicht.

   Wegen     der    Einführung von detek-         tierten        Synchronisiersignalen    wird jedoch der       Oszillator    ausgelöst und erzeugt Synchronisier  impulse von bedeutend grösserem Energie  inhalt als die     det:ektierten        Synchronisier-          signale,    aber die erzeugten Impulse wieder  holen sich in gleichen Zeitintervallen mit den  empfangenen     Synchronisiersignalen.    Diese ört  lich erzeugten Impulse sind bedeutend wirk  samer als die empfangenen Signale bei der  Synchronisierung des Fernsehempfängers, und  zwar wegen ihres höheren Energiegehaltes.

    Selbstverständlich sind Massnahmen zu ergrei  fen, um die Auslösung des     Oszillators    durch  Geräusche oder Störsignale zu schützen und  ausserdem muss Gewähr dafür vorhanden sein,  dass der     Oszillator    auf die schwachen, emp  fangenen     Synchronisiersignale    anspricht.  



  Ein Nachteil eines solchen Systems beruht  auf der Tatsache, dass die freie Periode des  Sperrschwingers während des Betriebes so  variieren kann, dass die Vorrichtung nicht  mehr durch die empfangenen Synchronisier  signale synchronisiert werden kann, um ein  Impulssignal zu erzeugen, welches jedem emp  fangenen Signal entspricht.     Anderseits    können  die empfangenen     Synchronisiersignale    so klein  sein, dass sie zur Auslösung des     Oszillators     nicht mehr genügen.  



  Ein Zweck der     vorliegenden        Erfindung,     besteht in der Schaffung eines Synchronisier-           oszillators,    welcher gegenüber Geräuschsigna  len eine grössere     Immunität    aufweist.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht  in der Schaffung eines     Synchronisieroszillators     mit hoher Stabilität, so dass er     cUtreh        Ände-          rungen    der     Speisespannung    und der Eingangs  signale nicht     beeinflusst        wird.     



  Die erfindungsgemässe     @Synchronisierschal-          tung    in einem Empfänger     einer    Fernsehan  lage, welche     Synchronisiersignale    verwendet,  ist gekennzeichnet durch Mittel zur     Erzeugung     von Impulssignalen, deren Wiederholungsfre  quenz mit derjenigen der     Synchronisier-          signale    vergleichbar ist, eine     Elektronenent-.          ladungsröhre    mit einem     Gitterkreis,    weiter  durch einen     Zeitkonstantenkreis,    welcher mit  dem genannten     Gitterkreis    gekoppelt ist, und  durch Mittel,

   um die     Synchronisiersignale    dem  Gitterkreis     zuzuführen,    um die genannte Röhre  in den leitenden Zustand     überzuführen,    fer  ner durch Mittel, zur Verstärkung des     Aus-          gangssignals    der genannten Röhre und durch       Mittel,    um das verstärkte Ausgangssignal posi  tiv zum genannten -Gitterkreis rückzukoppeln.  



       Nachstehend    wird die Erfindung an Hand  eines     Ausführungsbeispiels    unter Bezugnahme  auf die Zeichnung näher beschrieben,  - Die     Fig.    1 zeigt ein Schaltschema eines       Synchronisieroszillatörs,    und die     Fig.2,    eine  Anzahl Kurven zur     Erläuterung    der Schaltung  nach     Fig.1.     



       Die    in der     Fig.1    dargestellte     Synchroni-          sierschaltung    dient als     Synchronisieroszillator     für die Vertikalablenkung in einem Fernseh  empfänger. Das empfangene Fernsehsignal  wird     detektiert,    und die vertikalen     Synchroni-          siersignale    gelangen an die Eingangsklemme 1  der Schaltung nach     F'ig.1,    um als     Auslöse-          signale    für den     :Synchronisieroszillator    zu  dienen.

   Das an die Klemme 1     angelegte    Signal  gelangt über den     Kondensator    2; das     Zeit-          konstanten-Netzwerk    4, welches aus einem  Kondensator und einem Widerstand besteht,  und über die Wicklung     5a    des     Transformators     5 an das Gitter 6 der Elektronenröhre 7,  deren Kathode 8 geerdet ist. Die Anode 9 der       Röhre    7 ist über den Kondensator 11 mit    der Kathode 12 der Elektronenröhre 13 ge  koppelt, deren Gitter 14 geerdet ist. Die Anode  15 der Röhre 13 ist über die zweite Wicklung       5b    des Transformators 5 mit der positiven  Klemme einer Spannungsquelle verbunden.  



  In der     Fig.    2 zeigt die Kurve A eine ty  pische     Wellenform,    welche die Gitterspannung  in Funktion der Zeit darstellt, wie sie in der       Fig.    1 im frei     schwingenden    Zustand auftritt,  d. h. in dem Zustand, in welchem keine Aus  lösesignale an die Eingangsklemme 1 gelangen.

    Der exponentielle Teil 20 der Kurve A entsteht  infolge der Entladung des     Kondensators    3  im     Zeitkonstantennetzwerk    4, und die     .Span-          nungswelle,    welche von der Zeitkonstanten ab  hängig ist, variiert zwischen einem weit unter  dem .Sperrpunkt liegenden Pegel bis zum Pe  gel der     Sperrpunktspannung,    welcher durch  die gestrichelte Horizontale 21 angedeutet ist.

    Wenn bei der Entladung     des    Kondensators 3  der     Sperrpunktpegel    21 erreicht wird, bewirkt  die     Vorspannung    am Gitter 6, dass die Röhre 7  in den leitenden Zustand übergeht, wie dies  durch den Impuls     22    der Kurve A dargestellt  ist. Wenn die Röhre 7 leitet, bewirkt ihr       Anodensignal    24, Kurve B,     dass    die Röhre 13  leitend wird und einen ähnlichen Impuls 25,  Kurve C, von grösserer     Amplitude    erzeugt,  welcher durch die Wicklung     .5.b    des Trans  formators 5 fliesst.

   Durch     Mitkopplung    über  die     Transformatorwicklung        5a    fliesst im Git  terkreis der Röhre 7 ein Strom, wodurch der  Kondensator 3 wieder negativ aufgeladen  wird, wie dies durch den Teil 23 der Kurve A  zum Ausdruck kommt. Sobald der Kurven  teil 23 unterhalb den Sperrwert fällt, ist die  Röhre 7 nicht mehr leitend, wie dies aus dem  Diagramm 3 des Anodenimpulses 24 ersicht  lich ist. Der an den Transformator '5 angelegte  Impuls bewirkt eine Reihe von gedämpften  Schwingungen im Gitterkreis, die in der  Kurve A mit 26 bezeichnet sind.

      Die Zeitkonstante des     R-C-Netzwerkes    4  wird für eine frei schwingende Frequenz ein  gestellt, welche etwas kleiner ist als die Wie  derholungsfrequenz der     Synchronisierimpuls-          signale    2<B>7</B> der Kurve D, Wie aus der Kurve E      ersichtlich ist, wird die Röhre 7 früher lei  tend, als dies im Zustand freier Schwingungen  der Fall wäre, und der     Auslöseimpuls   <B>27</B> be  wirkt ausserdem, dass die Röhre 7 mehr     .Strom     liefert, wie dies bei 28 dargestellt ist.

   Dieser  Umstand bewirkt eine     entsprechende    Zunahme  des Ausgangsimpulses der Röhre 13, wodurch  die Amplitude der anfänglichen Schwingun  gen des Transformators ebenfalls erhöht wer  den, wie dies im Kurventeil 29 der Kurve E  gezeigt ist. Infolge dieser zusätzlichen, in den  Gitterkreis der Röhre 7 eingeführten Energie  führt das Gitter einen grösseren Strom, als  dies im Zustand freier Schwingungen der-Fall  ist, wodurch der     Kondensator    3 eine grössere  Ladung aufnimmt, wodurch ferner die nega  tive     Vorspannung    am Gitter 6 im Vergleich  zum Kurventeil     2!0    für freischwingenden Be  trieb ebenfalls erhöht wird, wie dies durch  den Kurventeil 30 der     Kurve    E zum Aus  druck kommt.

   Bei der Entladung des     Kon-          densators    3 nähert sich die exponentielle  Kurve 30 im Zeitpunkt des Auftretens des  nächsten     Auflöseimpulses    27a dem Sperrpegel  weniger, als dies im Zustand freier Schwin  gungen der Fall wäre. Wie     bereits    erwähnt,  wird das     Ausgangssignal    der Röhre 7 an die  Kathode 12 der Röhre 13 angelegt, wo dieses  verstärkt und das Ausgangssignal der Röhre  13 positiv an den Gitterkreis der Röhre 7  über den Transformator 5 rückgekoppelt wird,  wodurch der .Stromstoss erhöht wird, wenn  die Röhre 7 bei Eintreffen eines Auslöse  impulses in den leitenden Zustand übergeht.

     Infolge der erhöhten Ladung im Kondensator  3, welche bewirkt, dass sich die exponentielle  Kurve 3.0 dem Sperrpegel weniger nähert,  versteht man, dass     unter    diesen Bedingungen  die Schaltung vor dem Auftreten eines     Syn-          chronisierimpulses    nur durch einen Geräusch  impuls von genügender Amplitude ausgelöst  werden kann, welcher .den Pegel von der     ex-          ponentiellen    Kurve 30 bis zum Sperrpegel 21  anhebt.

   Tatsächlich ist die     Gittervorspan-          nungskurve    bezüglich des Zeitpunktes der       Eingangssynchronisierimpulse        erniedrigt    wor  den, wodurch die Möglichkeit der Auslösung  des     Oszillators    durch Geräuschenergie, welche    vor einem     Auslöseimpuls    auftritt, vermindert  wird.  



  Sollte das     Synchronisiersignal    kurzzeitig  verlorengehen, kehrt der     Oszillator    unmittel  bar in seinen freischwingenden Zustand zu  rück, wodurch die     Rückführzeit    des     Oszilla-          tors    erhöht werden     kann.,    was einem schnell  wirkenden System gleichkommt. In den voran  gehenden Ausführungen wurde vorausgesetzt,  dass vor der Eingangsquelle 1 eine geeignete  Begrenzung stattfindet, was     gewöhnlich    der  Fall ist, da die Geräuschspitze die Spitze der       Synchronisierimpulse    nach er Begrenzung  nie übersteigt.

   Daher wird im hier beschrie  benen     Synchronisieroszillator    der Bereich der  Geräuschempfindlichkeit auf ein - Minimum  herabgesetzt, und infolge der grösseren     :Sta-          bilität    ist     -dieser-        Oszillator    von Änderungen  der Speisespannung und Heizspannung unab  hängig.

   Infolge der hohen     Mitkopplungsver-          stärker    der Impulse ist die Wiederholungsfre  quenz sehr hoch und wird weitgehend unab  hängig von -der     Auslöseimpülsform.            Zusammenfassend    erkennt -man, dass im  beschriebenen Beispiel ein sehr stabiler Sperr  schwinger verwendet     wird,    welcher durch  das empfangene     Synchronisiersignal    ausgelöst  wird. .     Das    empfangene Signal wird auch ver  wendet, um die     Entsperrungsperiode    festzu  legen, während welcher der     Oszillator    leitend  werden kann.

   Das empfangene     Synchronisier-          signal    wird an das Gitter einer Elektronen  röhre gekoppelt, deren Gitterkreis eine Zeit  konstante aufweist. Diese Elektronenröhre ar  beitet als Begrenzungsverstärker; dessen Aus  gangssignal in einer zweiten Elektronenröhre  verstärkt und induktiv an das Gitter - der  ersten Röhre, zusammen mit dem     Synchroni-          siersignal    zurückgekoppelt wird.

   Die     @Selbst-          entsperrung    des Sperrschwingers geschieht  durch Einkopplung des Ausgangssignals des       Begrenzungsverstärkers    in den zweiten Ver-     i     stärker, dessen     Ausgangssignal        an.    den Be  grenzungsverstärker positiv     rückgekoppelt     wird; wodurch der Begrenzungsverstärker nur  während demjenigen     Zeitabschnitt    leitend  werden kann, während welchem das Ausgangs-<B>!</B>      Signal des zweiten Verstärkers in diesen ein  gekoppelt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Synchronisierschaltung in einem Empfän ger einer Fernsehanlage, welche Synchroni- siersignale verwendet, gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung von Impulssignalen, deren Wiederholungsfrequenz mit derjenigen der Syuchronisiersignale vergleichbar ist, eine Elektronenentladüngsröhre mit einem.
    Gitter kreis, weiter durch einen Zeitkonstantenkreis, welcher mit dem genannten Gitterkreis gekop pelt ist, und durch Mittel, um die Synchroni- siersignale dem Gitterkreis zuzuführen, um die genannte Röhre in den leitenden Zustand überzuführen, ferner durch Mittel zur Ver stärkung des Ausgangssignals der genannten Röhre und durch Mittel,
    um das verstärkte Ausgangssignal positiv zum genannten Gitter kreis rückzukoppeln. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel zur Verstärkung des Ausgangsmaterials der genannten Elektronenröhre eine zweite Elektronenröhre (13) mit mindestens einer Kathode, einer Anode und' einem. geerdeten Gitter aufweisen, und dass ferner Mittel (11) vorhanden sind, um das Ausgangssignal der ersten,Elektrodenröhre mit der Kathode der:
    zweiten Elektronenröhre zu koppeln, und dass schliesslich Mittel (5) vorhanden sind, um das Ausgangssignal der zweiten Elektronenröhre mit dem Gitterkreis der ersten Röhre zu kop peln. 2. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel zur Rückkopplung des verstärkten Aus gangssignals mit dem Gitterkreis einen Kopp lungstransformator aufweisen, dessen eine Wicklung im Ausgang der genannten zur Ver stärkung dienenden Mittel liegen, und eine zweite Wicklung aufweist, die im genannten Gitterkreis liegt. 3.
    Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der genannte Zeit konstantenkreis einen Kondensator und einen zu diesem parallel geschalteten Widerstand aufweist. 4. Schaltung nach den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode der zweiten Elektronenröhre über einen Widerstand geerdet ist, und dass der Ausgang der Schaltung mit der Anode der zweiten Elektronenröhre verbunden ist.
CH329956D 1953-10-02 1954-10-02 Synchronisierschaltung in einem Fernsehempfänger CH329956A (de)

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