CH330008A - Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten - Google Patents
Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen ProduktenInfo
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- A23P—SHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
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- A23P20/19—Coating with non-edible coatings
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B4/00—Preservation of meat, sausages, fish or fish products
- A23B4/10—Coating with a protective layer; Compositions or apparatus therefor
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A23C19/00—Cheese; Cheese preparations; Making thereof
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- A23C19/16—Covering the cheese surface, e.g. with wax coating compositions
- A23C19/163—Covering the cheese surface, e.g. with wax coating compositions with a non-edible liquid or semi-liquid coating, e.g. wax, polymer dispersions
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Description
Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten
Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, insbesondere von Fleisch, Käse, Butter und andern verderblichen Esswaren, ferner von pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten beschrieben, das darin besteht, dass eine wässrige Mischung, enthaltend ein Kunstharz und einen ungiftigen Weich maeher, derart auf das zu konservierende Produkt aufgebracht wird, z. B. durch Tauchen, Aufspritzen Aufstreichen, Aufpinseln, dass eine das Produkt engumschliessende, elastische und feuchtigkeitsdichte Schicht gebildet wird.
Als besonders geeignetes Kunstharz wird im Hauptpatent Polyvinylacetat, als Weich- macher Pektin, insbesondere Citruspektin, das in Glycerinacetat gelöst und mit Glycerin verdünnt ist, vorgeschlagen. Dieser Weichmacherlosung kann dann zum Beispiel noch Carboxymethylcellulose, Wasser und Casterol zugegeben werden.
Die versehiedenen in der Hauptpatent- sehrift genannten Ausführungsformen der Erfindung erfüllen zwar einen grossen Teil der Anforderungen, die an sie gestellt werden.
Insbesondere hat sich gezeigt, dass diese Um- hüllungen eine Eigenschaft besitzen, die z. B. für die Verpackung von Käse wichtig ist. Die Umhüllungen schützen nämlich das zu konservierende Gut nach aussen gegen Bakterien- und ähnliche Einflüsse recht gut, verhindern Verluste an Feuchtigkeit, lassen aber immerhin noch ein Atmen der Ware zu, wie dies z. B. beim Käse während der Beifelagerung notwendig ist.
Diese Eigenschaft ist u. a. darauf zurückzuführen, dass diese Umhüllung längere Zeit zum Trocknen benötigt, so dass sich Mikroporen bilden, die noch ein Atmen gewährleisten, da durch Reifungsgährung jeweils im Innern der Umhüllung ein Überdruck entsteht, durch welchen sich die Mikroporen erweitern und die Atmung zulassen.
Für gewisse Lebensmittel, z. B. Butter, Fleischwaren, ist jedoch von Anfang an eine dichtere Umhüllung zweckmässiger, weshalb die Trocknung beschleunigt werden muss. Im Hauptpatent sind bereits Mittel angegeben, wie dies erreicht werden kann.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zur Herstellung von Umhüllungen der genannten Art nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die zur Bildung der Umhüllung dienende wässrige Mischung eine Substanz enthält, welche die Trocknung des Uberzuges beschleunigt nnd die Umhül- lung praktisch gasdicht macht.
Mit Vorteil verwendet man zu diesem Zweek Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid oder Acrylderivate, z. B. Polymethyl- methaerylat, Polybutylacrylat oder Mischun en aus diesen Stoffen. Man kann z. B. einer der in der Hauptpatentschrift angeführten wässrigen Mischungen die genannten Stoffe in Form von Dispersionen zufügen, worauf die ganze Mischung in an sich bekannter Art auf das zu umhüllende Produit aufgebracht werden kann, z. B. durch Tauchen, Aufspritzen, Aufstreichen, Aufpinseln.
Da die Polyvinyl chlorid-, Polyvinylidenchlorid-und Acrylderi vat-Emulsionen sowie deren Mischungen nicht stabil sind und sich mit gewissen andern Kunstharzen, insbesondere dem hauptsächlich in Betracht kommenden Polyvinylacetat, nicht gut mischen lassen, ist es zweckmässig, Stoffe mitzuverwenden, welche stabilisierend und emulgierend wirken. Es wurde nun gefunden, dass sieh für diesen doppelten Zweek Polyvinylpyrrolidon sehr gut eignet. Je nach dem Mischungsverhältnis der verschiedenen Komponenten kann der Überzug mehr oder weniger gasdurchlässig für die Atmung des ver packten Produktes gemacht werden.
Fleischwaren zum Beispiel werden am be sten'sofort nach ihrer Bereitstellung zur Lagerung oder zum Versand mit einem tberzzlg aus einer wässrigen Mischung, enthaltend Polyvinylacetat und einen ungiftigen Weieh- maeher und ferner Polyvinylchlorid und Polyvinylpyrrolidon behandelt. Je nach dem Mischungsverhältnis trocknet nun dieser Uberzug mehr oder weniger schnell, dementspre- chend ist er auch mehr oder weniger gasdicht. Damit die Umhüllung ferner frostfest wird, z. B. bei Lagerung der Produkte in Kühl-oder Tiefkühlräumen, ist es zweck- mässig, dem wässrigen Gemisch Illypeöl beizu- mengen.
Selbstverständlich kann auch in diesem Fall der wässrigen Mischung oder der wäss- rigen Emulsion oder der Mischung aus beiden eine schimmelabstossende Substanz beigemengt werden, die verhindert, dass sich auf der Aussenseite der Umhüllung Schimmel bildet.
Die Schimmelbildung kann zum Beispiel unterdrückt werden, wenn der wässrigen Mi sehung oder der wässrigen Emulsion oder dem Gemisch aus beiden etwa 0,05-5 I/o, bezogen auf das Gewicht der Cxesamtsubstanz, von Sor binsäure beigefiigt wird.
Beispiele 1. 59 Gew.-Teile Polyvinylacetat,
5 x-eines Mischpolymerisates aus
Vinylehlorid und Vinyliden ehlorid,
14 einer 6 /oigen wässrigen Lo- sung von Celluloseester oder Äther,
2 Polyvinylpyrrolidon,
8 'Stärke,
12 eines ungiftigen Weich machers.
2. Gleich Beispiel 1 mit Ausnahme, dass die
5 Gew.-Teile in Zeile 2 aussehliesslich Poly vinylchlorid sind.
3. Gleich Beispiel l mit Ausnahme, dass die
5 Gew.-Teile in Zeile 2 ausschliesslich Poly methylmethaerylat sind.
4. 31 Gew.-Teile Polyvinylacetat,
33 eines Misehpolymerisates aus
Vinylehlorid und Vinyliden chlorid u. Methylmethaerylat oder eines Polymerisates aus einem einzigen dieser Stoffe,
14 einer 6''/eigen wässrigen Lo- sung von Celluloseester,
3 Polyvinylpvrrolidon,
7 Stärke,
12 eines ungiftigen Weich machers.
5.15 Gew.-Teile Polvvinylacetat,
49 eines Mischpolymerisates aus
Vinylehlorid und Vinyliden chlorid u. Methylmethacrylat oder eines Polymerisates aus einem einzigen dieser Stoffe,
13 einer 6 /oigen wässrigen Lo- sung von Celluloseester,
4 Polyvinylpyrrolidon,
7 Stärke,
12 eines ungiftigen Weich- machers.
6.15 Gew.-Teile Polyvinylacetat,
59 eines Mischpolymerisates aus Vinylchlorid vmd Vinyliden chlorid u. Methylmethacrylat oder eines Polymerisates aus einem einzigen dieser Stoffe,
3 Gew.-Teile einer 6"Augen wässrigen Lo- sung von Celluloseester,
6 Polyvinylpyrrolidon,
5 Stärke,
12 eines ungiftigen Weich- machers.
Der genannte imgiftige Weichnacher hat dabei folgende Zusammensetzung :
3 Gew.-Teile Citruspektin,
65 Glycerintriacetat,
25 Glycerin,
2 Carboxymetliylcellulose
PH Wert 7 ;
5 Illypeol.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, insbesondere von Fleiseh, Käse, Butter und andern verderblichen Esswaren, ferner von pharmazeutischen, kosmetisehen und dergleichen Produkten, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung der Umhüllung dienende wässrige Mischung eine Substanz enthält, welche die Trocknung des Auftrages beschleunigt und die Umhüllung praktisch gasdicht macht.UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Dispersion von Polyvinylehlorid mit einer wässrigen Mischung, enthaltend ein. anderes Kunstharz und einen Weichmacher. vermischt und die Mischung auf das zu umhüllende Gut aufbringt.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Dispersion von Vinylidenchlorid mit einer wässrigen Mischung, enthaltend ein anderes Kunstharz und einen Weichmacher, vermischt und die Mischung auf das zu umhüllende Gut aufbringt.3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Dispersion von Acrylderivaten mit. einer wässrigen Mischung, enthaltend ein anderes Kunstharz und einen Weichmacher, vermischt und die Mischung auf das zu umhüllende Gut aufbringt.4. Verfahren nach Unteranspruch 3, daclurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Dispersion von Methylmethacrylat mit einer wässrigen Mischung, enthaltend ein anderes Kunstharz und einen Weichmacher, vermischt und die Mischung auf das zu umhüllende Gut aufbringt.5. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Dispersion von Polybutylacrylat mit einer wässrigen Mischung, enthaltend ein anderes Kunstharz und einen Weichmacher, vermischt und die Mischung auf das zu umhüllende Gut aufbringt.6. Verfahren nach einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Mischung ausserdem einen Stabilisator enthält.7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Stabilisator Polyvinylpyrrolidon verwendet wird.8. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der wässrigen 33mulsion eine schimmelabstossende Substanz beigefügt wird.9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem wässrigen Ge- misch Illypeöl beigefügt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH330008T | 1956-04-25 | ||
| CH313774T | 1956-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH330008A true CH330008A (de) | 1958-05-15 |
Family
ID=25735976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH330008D CH330008A (de) | 1956-04-25 | 1956-04-25 | Verfahren zur konservierenden Umhüllung von Nahrungsmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und dergleichen Produkten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH330008A (de) |
-
1956
- 1956-04-25 CH CH330008D patent/CH330008A/de unknown
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