CH330081A - Spulenkörper, insbesondere für Spulen zu Webschützen - Google Patents
Spulenkörper, insbesondere für Spulen zu WebschützenInfo
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Description
Spulenkörper, insbesondere für Spulen zu Webschützen
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spulenkorper, der insbesondere für Schussspulen zu Webschützen bestimmt ist und sieh dadurch auszeichnet, dass mindestens ein Teil des Spulenkörpers im Quersehnitt auf die Langsaxe des Korpers bezogen mindestens ; teilweise unrund ist, zum Zweeke, die Spule bei Förderung quer zur Langsaxe gegen Dre hung zu siehern.
Auf der beigefügten Zeichnung sind beispielsweise einige Ausführungsformen des En- i'indungsg'egenstandes dargestellt. Alle gezeig- ten Ausführungsbeispiele bezielen sieh auf Spulenkörper i'ür Schussspulen zu Webschüt- zen, und zwar für solehe Spulen, die auf Webstühlen mit automatischer Spulenwechsel einriehtung verwendbar sind und dabei in Magazinen freiliegend übereinandergestapelt werden können zweeks automatiseher Zufüh rung zur Spulenwechseleinrichtung.
Fig. 1 ist eine Seitenansiellt eines Spulenkörpers, dessen zu bewiekelnder Teil einseitig abgeplattet ist, wobei mit gestriehelten Linien die Wieklung der Spule angedeutet ist.
Fig. 2 zeigt den Quersehnitt nach der Linie II--II in Fig. 1 in grösserem Massstab.
Fig. 3 ist die zu Fig. 1 analoge Darstellung eines Spulenkorpers, dessen zu bewikkelnder Teil an zwei einander gegenüberlie- genden Seiten abgeplattet ist.
Fig. 4 zeigt den Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3 in grösserem Massstab.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsvariante, bei welcher sich der abgeplattete Teil schrauben- linienförmig um den zu bewickelnden Teil des Spulenkörpers hinzieht.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht eines Spulenkörpers, dessen zu bewiekelnder Teil drei Längskanten aufweist und die Querschnittsform eines Dreieeks hat.
Fig. 7 zeigt den Querschnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6 in grösserem Massstab.
Fig. 8 stellt einen analogen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform dar, bei weleher der zu bewiekelnde Teil des Spulen korpers eine einzige Längskante aufweist.
Fig. 9 ist eine Seitenansicht eines Spulenkörpers mit einem Bund, dessen Umfang teilweise unrund ist und über den Umfang der mit gestriehelten Linien dargestellten Spulenwicklung hinaus vorsteht, und
Fig. 10 zeigt den Schnitt nach der Linie -X in Fig. 9 in grösserem Massstab.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Spulenkörper unterscheidet sich von einer bekannten und gebräuchlichen Ausbildungsform nur dadurch, dass der zu bewiekelnde, gegen das eine Ende hin konisch verjüngte Teil 11 des Spulenkörpers an einer Umfangsstelle eine Abplattung 12 aufweist, die sich in Längs- riehtung des Spulenkörpers über die grösste Partie des zu bewiekelnden Teils 11 erstreckt.
Somit hat der zu bewickelnde Teil 11 grössten- teils zum Teil. unrunden Querschnitt in bezug auf die Längs-und Rotationsaxe des Spulen körpers, wie insbesondere Fig. 2 zeigt. Eine in üblicher Weise auf dem konischen Teil 11 an gebraehte Spulenwieklung 13 erhält demzu- folge ebenfalls einen Umfang mit einer ab geplatteten Stelle 14, welche das Rollen der Spule auf einer Unterlage erschwert.
Werden Spulen mit Spulenkörpern gemäss Fig. 1 und 2 in Magazinen übereinanderge- stapelt, in welchen die Spulen zum Beispiel unter dem Einfluss der Schwerkraft in zur LÏngsaxe der Spulenkörper rechtwinklig verlaufender Richtung gefördert werden, so liegen die Spulen mit den Aussenlagen ihrer Wicklungen aufeinander. Während der För- derung der Spulen haben diese die Tendenz, sich zu drehen und an den Führungswänden und aneinander abzuwälzen, Die abgeplatteten Stellen 14 der Spulenwicklungen bezwecken nun, die Spulen gegen Drehung während ihrer Förderung zu sichern.
Dadurch ergeben sich zerschiedene Vorteile : Die Aussenlagen der Spulenwicklungen 13 werden sich beträeht- lich weniger aneinander reiben, was bei emp findlichen Fäden, z. B. Seidenfäden, von erheblicher Bedeutung ist. Ferner werden die Enden der Spulenwicklungen nicht von der Spule abgewickelt, und schliesslich wird verhindert, dass Endpartien der Wickelfäden in umgekehrtem Drehsinn zur übrigen Wicklung der betreffenden Spule aufgewiekelt werden.
Bei Spulen der beschriebenen Art wird der Wickelfaden in der Regel am verjüngten Ende des konischen Teils 11 über Kopf abgezogen. Damit dieses Abziehen des Fadens bis zum vollständigen Verbraueh der Wiek lung 13 ungehindert und störungsfrei erfolgen kann, geht die Abplattung 12 am Spulenkörperteil 11 stufenlos in einen Endteil 15 mit rundem Querschnitt über.
Das in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausfüh- rungsbeispiel des Spulenkörpers unterscheidet sich vom beschriebenen nur dadurch, dampa hier am zu bewickelnden, konischen Teil 11 des Spulenkörpers zwei Abplattungen 12 vorhanden sind, die an einander diametral gegen überliegenden Stellen des Umfanges angeordnet sind, wie insbesondere Fig. 4 veranschaulicht. Eine auf den Teil 11 aufgebrachte Spulenwieklung 13 wird daher ebenfalls zwei abgeplattete Umfangsstellen 14 bekommen, welche die Spule bei ihrer Förderung gegen Drehung sichern können.
Beide Abplatíungen 12 gehen stufenlos in den runden Endteil 15 am verjüngten Ende des Spulenkörpers über, damit der Wiekelfaden stets ungehindert abgezogen werden kann.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem eine abgeplattete Partie 16 schraubenlinienförmig über einen Teil des Umfan- ges des konischen Spulenkörperteils 11 herum verläuft. Um auf diese Weise eine wirksame Sicherung der bewickelten Spule gegen Drehung bei ihrer Förderung zu erzielen, ist es nötig, die Abplattung 16 während ihres schraubenlinienförmigen Verlaufes um weniger als 360 des Umfanges des Spulenkörpers herumzuführen, vorzugsweise sogar um weni ger als 180 .
Analog zum Beispiel gemäss Fig. 1 und 2 kann der Spulenkörper nach Fig. 5 nur eine einzige Abplattung 16 aufweisen, oder er kann zwei einander diametral gegenüberliegende, sehraubenlinienförmig verlaufende Abplattungen besitzen in Analogie zum Ausführimgsbeispiel gemäss Fig. 3 und 4.
Bei nicht dargestellten Ausführungsformen kann der Spulenkörper an seinem koni- sehen zu bewiekelnden Teil auch drei am Umfang gleichmässig verteilte Abplattungen aufweisen, die entweder parallel zur Längs- axe des Spulenkorpers verlaufen wie die Ab plattungen 12, oder dann sehraubenlinienförmig verlaufen wie die Abplattung 16.
Der in Fig. 6 und 7 dargestellte Spulenkörper weist an seinem zu bewiekelnden Teil 21 drei gleichmässig über den Umfang verteilte Längskanten 22 auf. Im Bereich dieser Kanten 22 hat der Spulenkörper einen dreieekförmigen Querschnitt, wie Fig. 7 veran sehaulieht. Gegen das verjüngte Ende des Spulenkörpers hin gehen die unrunden Partien desselben stufenlos in den runden Endteil 15 über, wobei sieh die Kanten 22 in der Aussen- fläehe des Endteils 1 5 verlieren.
Beim Bewik keln eines derartig ausgebildeten Spulenkör- pers wird die Spulenwieklung einen teilweise unrunden Umfang erhalten, welcher die Spule gegen unerwünsehte Drehung bei ihrer For derung siehern soll.
In Abänderung zum zuletztbesehriebenen Ausführungsbeispiel kann der zu bewiekelnde Teil des Spulenkörpers auch nur eine einzige Längskante 23 aufweisen, wie in der Quer- sehnittsabbildung gemäss Fig. 8 dargestellt ist.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten Aus führungsform kann der Spulenkörper noch eine zweite Kante besitzen, welche der in Fig. 8 gezeigten Kante 23 diametral gegen überliegt.
Die Kanten 22 und 23 könnten, anstatt in Radialebenen des Spulenkörpers zu verlau fen, auch sehraubenlinienförmig um einen Teil des Umfanges des zu bewiekelnden Spulenkörperteils 21 herumgeführt sein, zweekmässi- gerweise jedoch über weniger als 360 des Umfanges.
Bei der in Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsform weist der Spulenkörper einen gegenüber dem bekannten unveränderten, konisehen Teil 31 auf, der zum Bewiekeln bestimmt ist. Am diekeren Ende dieses Teils 31 ist ein Bund 32 vorhanden, der einen teilweise unrv den Umfang besitzt und zu diesem Zweck eine Abplattung 33 aufweist. Der Bund 32 ragt von der Längsaxe des Spulenkörpers radial weiter naeh aussen als die auf dem Spulenkörperteil 31 anzubringende Spu- lenwicklung 13, wie insbesondere Fig. 10 ver ansehaulieht.
Werden Spulen mit Spulenkörpern gemäss Fig. und 10 in einem Magazin übereinander- gestapelt, so liegen die Spulenkörper mit ihren Bünden 32 aufeinander auf. Weil deren Um- fangsflächen teilweise unrunden Verlauf haben, sind die Spulen daher gegen uner wünschte Drehung gesichert, wenn sie in zu ihrer Längsaxe rechtwinklig verlaufender Richtung gefördert werden.
Es sind auch nicht dargestellte Ausfüh- rungsformen des Spulenkorpers möglich, bei denen der Bund zwei oder drei oder noch mehr abgeplattete Umfangsstellen aufweist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spulenkörper, insbesondere für Spulen zu Webschützen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Spulenkörpers im Querschnitt auf die Längsaxe des Körpers bezogen mindestens teilweise unrund ist, zum Zwecke, die Spule bei Förderung quer zur Ijängsaxe gegen Drehung zu siehern.UNTEBANSPRÜCHE 1. Spulenkörper naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bewickelnde Teil (11 bzw. 21) des Spulenkörpers mindestens teilweise unrunden Querschnitt aufweist.2. Spulenkörper nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens teilweise unrunde Partie (12, 16 bzw. 22) gegen das eine Ende des Spulenkörpers hin, über welches der Wiekelfaden über Kopf abgezogen werden soll, stufenlos in einen run- den Endteil (15) übergeht.3. Spulenkörper nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bewikkelnde Teil (11) an mindestens einer Umfangsstelle (12, 16) abgeplattet ist.4. Spulenkörper nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeplattete Stelle (16) sehraubenlinienförmig über weniger als 360 um den Spulenkörper herum verläuft.5. Spulenkörper nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bewikkelnde Teil (11) an zwei einander diametral gegenüberliegenden Umfangsstellen (12) abgeplattet ist.6. Spulenkörper nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bewikkelnde Teil an drei Umfangsstellen abgeplat tet ist.7. Spulenkörper nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bewikkelnde Teil (21) mindestens eine Langskante (22 bzw. 23) aufweist.8. Spulenkörper nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Längskante (22 bzw. 23) in einer Ebene durch die Längs- axe des Spulenkörpers verläuft.9. Spulenkörper nach Unteranspruch 7, dadurch. gekennzeichnet, dass die Längskante schraubenlinienförmig über weniger als 360 um den Spulenkörper herum verläuft.10. Spulenkorper nach Unteransprueh 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bewikkelnde Teil (21) einen dreieckförmigen Quer- schnitt (Fig. 7) aufweist.11. Spulenkorper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Ende des zu bewickelnden Teils (31) des Spulenkörpers ein Bund (32) mit mindestens-teil- weise unrundem Umfang vorhanden ist, der liber den Umfang der Spulenwieklung (13) hinaus vorsteht.12. Spulenkorper nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (32) an mindestens einer Umfangsstelle (33) abgeplattet ist.13. Spulenkorper naeh Unteransprueh ll, dadurch gekennzeiehnet, dass der Bund an zwei einander diametral gegenüberliegenden Umfangsstellen abgeplattet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH330081T | 1955-05-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH330081A true CH330081A (de) | 1958-05-31 |
Family
ID=4501564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH330081D CH330081A (de) | 1955-05-16 | 1955-05-16 | Spulenkörper, insbesondere für Spulen zu Webschützen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH330081A (de) |
-
1955
- 1955-05-16 CH CH330081D patent/CH330081A/de unknown
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