CH330250A - Antrieb mit Schneckengetriebe - Google Patents
Antrieb mit SchneckengetriebeInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/08—Means for varying tension of belts, ropes or chains
- F16H7/10—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley
- F16H7/14—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley of a driving or driven pulley
- F16H7/16—Means for varying tension of belts, ropes or chains by adjusting the axis of a pulley of a driving or driven pulley without adjusting the driving or driven shaft
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Antrieb mit Schneckengetriebe
Die Erfindung betrifft einen Antrieb mit Schneckengetriebe, bei welchem Antrieb auf der Schneckenradwelle eine Scheibe angebracht ist und das Schneckenrad mit dieser Scheibe parallel zur Sehneekenaehse nach beiden Richtungen hin beweglich gelagert ist, so dass das Zugelement, welches diese Scheibe mit der angetriebenen Scheibe verbindet, automatisch und lastabhängig gespannt oder entspannt wird.
Gegenüber den bekannten Schneckenantrieben hat der erfindungsgemässe Antrieb für den Fall, dass ein elastisches Zugelement verwendet wird, den Vorteil, dass dieses alle Schläge und Stösse elastisch aufnimmt, so dass das Sehneekengetriebe wesentlich leichter und billiger gebaut werden kann.
Bei den bisher bekannten Sehneekengetrieben ist das Schneckenrad in einer bestimmten Stellung gegenüber der Schnecke fixiert und kann sieh in Richtung der Schneckenachse nicht bewegen. Bei dem erfindungsgemässen Antrieb kann sich das Schneckenrad parallel zur Schneckenachse hin und her bewegen. Auf der Schneckenradwelle ist eine Scheibe (z. B.
Flachscheibe oder Keilseheibe) angedreht oder befestigt. Auf dieser Scheibe läuft ein Zugelement (a.B. Flachriemen oder Keilriemen) zur angetriebenen Scheibe. Für die Führung der das Schneckenrad aufweisenden Einheit in Richtung der Schneckenachse können ein oder mehrere Gleit- oder Wälzlager vorgesehen sein.
Wenn sich nun die Schnecke zu drehen beginnt, so wird das Schneckenrad herangezogen, wodurch das Zugelement vorerst die richtige Spannung erhält. Im Moment wo das Spannungsgleichgewicht zwischen dem Kraftbedarf z B. der angetriebenen Masdiine und dem treibenden Schneckenrad hergestellt ist, beginnt sich das Schneckenrad zu drehen, wodurch sich auch die Abtriebsseheibe und somit der rotierende Teil der Arbeitsmasehine zu drehen beginnen.
Beim Entlasten der Arbeitsmaschine tritt der umgekehrte Effekt ein, das heisst das Sehneekenrad mit der auf seiner Welle angeordneten, z. B. flachen Scheibe wird sich in der Richtung zur angetriebenen Scheibe hin bewegen und z. B. den Riemen entspannen.
Das Schneckenrad kann durch einen Elektromotor oder Dieselmotor oder durch irgendeine andere Kraftquelle in Bewegung gesetzt werden.
Der erfindungsgemässe Antrieb bietet bei entsprechender Ausbildung eminente Vorteile, ganz besonders dort, wo ein sanftes Anfahren zu erfolgen hat und wo starke Belastungsschwankungen auftreten, wie dies z. B. bei Förderbändern der Fall ist.
Der Antrieb kann auch so gebaut sein, dass zwei Schnecken parallel zueinander liegen und beide Schneckenräder mit einer einzigen Welle verbunden sind, auf welcher eine Riemenscheibe befestigt ist.
Ein solcher Antrieb wird sich unter anderem auch hervorragend zum Antreiben von Förderbändern, ferner von Grosstrommeln oder Fässern, sowie zum Antrieb von Seilwinden, Kranen usw. eignen.
Ein besonderer Vorteil des erfindlfngs- gemässen Antriebes bei entsprechender Ausbildung und entsprechendem Zugband ist darin zu erblicken, dass das Zugband keinen Gleitsehlupf aufweist, sondern lediglich einen Dehnungsschlupf als Funktion der Elastizität des verwendeten Materials.
Wenn z. B. gummierte Stahlbänder verwendet werden, so ist der Dehnungssehlupf praktisch gleich Null. Ein weiterer grosser Vorteil des Antriebes besteht darin, dass das Getriebe wesentlich kleiner und schwächer dimensioniert werden kann, wenn zwischen der angetriebenen Scheibe und dem Getriebe ein elastisches Zugband eingeschaltet ist, wel ches Stösse und Schläge verhindert. Auch können hierbei teure Kupplungen vermieden werden. Der Platzbedarf ist sehr gering, wenn die angetriebene Scheibe so nahe an die treibende Scheibe auf der Welle des Schneckenrades herangebracht wird, dass sich die Scheiben fast berühren.
Der erfindungsgemässe Antrieb gestattet auch sehr grosse Übersetzungen, wenn ein flaches Zugband verwendet wird, das wegen der automatischen lastabhängigen Spannung nicht gleiten kann.
Durch die Bewegung der das Schneckenrad aufweisenden Einheit in Richtung der Schnekkenachse kann zum Beispiel die Zufuhr von Arbeitsmaterial zu einer Arbeitsmaschine auf einen konstanten Wert gesteuert oder das Abstellen einer Arbeitsmaschine bei tberlastung bewirkt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antrieb mit Schneckengetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sehneckenrad- welle eine Scheibe angebracht ist und das Schneckenrad mit dieser Scheibe parallel zur Schneckenachse nach beiden Richtungen hin beweglich gelagert ist, so dass das Zugelement, welches diese Scheibe mit der angetriebenen Scheibe verbindet, automatisch und lastabhängig gespannt oder entspannt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Antrieb nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das flache Zugelement ein Transportband ist.2. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Schneckenrad aufweisende Einheit durch mindestens ein Wälzlager in Richtung der Schneckenachse geführt ist.3. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Schneckenrad aufweisende Einheit durch ihre Bewegung in Richtung der Sehneckenachse die Arbeitsmaschine steuert.4. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Versehiebebewegung des Schneckenrades wenigstens in der einen Richtung gedämpft ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH330250T | 1955-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH330250A true CH330250A (de) | 1958-05-31 |
Family
ID=4501643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH330250D CH330250A (de) | 1955-05-26 | 1955-05-26 | Antrieb mit Schneckengetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH330250A (de) |
-
1955
- 1955-05-26 CH CH330250D patent/CH330250A/de unknown
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