DE195943C - - Google Patents
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- Publication number
- DE195943C DE195943C DENDAT195943D DE195943DA DE195943C DE 195943 C DE195943 C DE 195943C DE NDAT195943 D DENDAT195943 D DE NDAT195943D DE 195943D A DE195943D A DE 195943DA DE 195943 C DE195943 C DE 195943C
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- DE
- Germany
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- driven
- friction
- belt
- centrifugal force
- transmission parts
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
- F16D43/14—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
- F16D43/18—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
ovviaufiicji bet OtT
f\'vL· ΊίηtVn.lvfa-3je
f\'vL· ΊίηtVn.lvfa-3je
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J\S 195943 KLASSE 47c. GRUPPE
Die nachstehend beschriebene Fliehkraftreibungskupplung, \velche sich ganz besonders
für Ein- oder Mehrphasenkurzschlußmotoren eignet, im übrigen aber eine beliebige Verwendung
zuläßt, verdankt ihre Entstehung dem Bestreben, ein stoßfreies Anlassen bei verhältnismäßig kleinem Anlaßstrom zu erzielen
und gleichzeitig eine Überlastung der Maschinen zu verhindern.
ίο Ihre Wirkungsweise beruht auf der Verwendung
von elastischen oder halbelastischen Stoffen als Übertragungsteile, welche durch
die Fliehkraft gegen eine hohlzylindrische Reibungsfläche der anzutreibenden Scheibe
angedrückt werden und diese durch die dabei auftretende Reibung mitnehmen.
Eine einfache Ausführungsart ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. In denselben bedeuten T
und G die beiden Kupplungshälften, deren Kränze gleichachsig zueinander angeordnet
sind, und zwar stellt T die treibende und G die getriebene Scheibe vor.
Als Übertragungsteile dienen hier die Riemen R aus Leder o. dgl., deren eines Ende
am Kranze der treibenden Kupplungshälfte T befestigt ist, während das andere» sich frei
bewegen kann. Dreht sich nun der Motor in der gezeichneten Drehrichtung, so werden
diese Riemen durch die Fliehkraft nach außen geschleudert und an die hohlzylindrische
Innenseite des Kranzes G angelegt und angedrückt, den sie alsdann infolge der Reibung
mitnehmen. Da der Druck vom Gewichte des Riemens abhängt und mit dem Quadrate der Geschwindigkeit wächst, hat man es in
der Hand, die Verhältnisse so zu wählen, daß das Mitnehmen bei einer bestimmten Geschwindigkeit
eintritt. So z. B. wird man es bei Einphasen- oder Drehstrommotoren mit Kurzschlußanker so einrichten, daß diese
kritische Geschwindigkeit nur wenig unter der normalen liegt. Der Motor läuft dann
nahezu unbelastet an und wird erst belastet, wenn er schon über dem Knie der Zugkraftkurve
angelangt ist. . Bei langsam laufenden Motoren empfiehlt sich die Verwendung von mehreren übereinandergelegten
Riemen, nötigenfalls mit dazwischengelegten Bleistreifen, um den für
den Mitnehmer erforderlichen Druck zu erreichen.
Der große Vorteil dieser Kupplung besteht zunächst in ihrer außerordentlichen Einfachheit,
Solidität und Billigkeit, ferner in 'der Unempfindlichkeit gegen Ungenauigkeiten
der Montage, indem die beiden Achsen ziemlich gegeneinander verschoben und sogar
unter einem gewissen Winkel stehen können, ohne daß dadurch der ruhige Gang beeinflußt
wird. Dies beruht auf der Fähigkeit der Riemenstücke, sich wie ein unterteilter Körper an die Innenfläche des zu treibenden
Kupplungsteils anzuschmiegen. Maschinengruppen, welche mit dieser Kupplung versehen
sind, brauchen daher nicht auf einer gemeinsamen Grundplatte befestigt zu werden,
sondern können einzeln auf je einen Zementsockel gestellt werden. Ferner wird die Maschine von plötzlichen Überlastungen
verschont, weil der Riemen nur für einen ganz bestimmten Höchstzug ausreicht und
bei Überlastungen einfach zu gleiten beginnt.
Die Erfindung läßt sich auch mit Vorteil auf Riemenscheiben, Zahnräder, Schwungräder,
Kurbelscheiben u. dgl. übertragen. Beispiele dieser Art zeigen die Fig. 3 und 4.
Die als Riemenscheibe ausgebildete Kupplungshälfte G ist hier direkt auf die Nabe
der treibenden Kupplungshälfte T gesteckt und wird durch eine Scheibe 5 gegen eine
axiale Verschiebung gesichert. Speziell die Anordnung Fig. 3 empfiehlt sich in allen
Fällen, wo ein besonders sanftes Anlassen Hauptbedingung ist, so z. B. beim Antrieb
von Ringspinnmaschinen.
Für Kupplungen, welche nach beiden Richtungen laufen sollen, wird der Riemen zweckmäßig
beiderseitig gehalten, wie Fig. 5 zeigt. Es kann aber auch die gleiche Anordnung
wie in Fig. 1 und 2 beibehalten werden, indem auch die einseitig gehaltenen Riemenstücke
die zu übertragende Umfangskraft statt durch Zug durch Druck oder Stoß zu
übertragen vermögen, sofern nur durch geeignete Verengung des von den Riemenstücken
eingenommenen Ringraums die Aufstauchung
oder Überstülpung verhindert wird, etwa so, wie es auf Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Eine andere Anordnung zeigen die Fig. 6 und 7; bei denselben werden als Übertragungsteile
gestanzte Scheiben aus Leder, Fiber
o. dgl. benutzt, welche um die treibende Scheibe angeordnet sind und durch die Fliehkraft
an die hohlzylindrische Innenseite des Kranzes der anderen Kupplungshälfte angepreßt
werden. Als Mitnehmer dienen hier die Bolzen D, die mit Rücksicht auf die Beweglichkeit
der Scheibe und die im Laufe der Zeit möglicherweise eintretende Abnutzung etwas Spielraum haben müssen.
Zum Zwecke der Vermehrung der Reibung können die Reibungsflächen durch Rillen oder
durch Zuführung von Adhäsionsmitteln wirksamer gemacht werden, insbesondere bei Kupplungen,
die in erster Linie nicht ein Gleiten zulassen, sondern eine Umfangskraft dauernd
übertragen sollen. Bei Kupplungen, von denen in erster Linie ein leichtes Gleiten und
ein allmähliches Mitnehmen verlangt wird, können die Reibungsflächen geschmiert werden
oder aus selbstschmierenden Stoffen, wie präparierte Rohhaut, gebildet werden.
Claims (1)
- Pate nt-An S-PRU CH:Reibungskupplung mit hohlzylindrischer Reibungsfläche des getriebenen Kupplungsteils, dadurch gekennzeichnet, daß am treibenden Teil (T) befestigte und geführte, an die getriebene zylindrische Reibungsfläche sich anschmiegende Übertragungsteile (R) aus elastischem Stoff, wie Leder, Preßspan, Holz u. dgl., durch die Fliehkraft an den getriebenen Hohlzylinder (G) angedrückt werden und ihn durch die dabei auftretende Reibung mitnehmen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195943C true DE195943C (de) |
Family
ID=458958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195943D Active DE195943C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195943C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032982B (de) * | 1954-07-20 | 1958-06-26 | Citroen Sa | Fliehkraftkupplung |
-
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- DE DENDAT195943D patent/DE195943C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032982B (de) * | 1954-07-20 | 1958-06-26 | Citroen Sa | Fliehkraftkupplung |
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