DE195943C - - Google Patents

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DE195943C
DE195943C DENDAT195943D DE195943DA DE195943C DE 195943 C DE195943 C DE 195943C DE NDAT195943 D DENDAT195943 D DE NDAT195943D DE 195943D A DE195943D A DE 195943DA DE 195943 C DE195943 C DE 195943C
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DE
Germany
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driven
friction
belt
centrifugal force
transmission parts
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DENDAT195943D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/14Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
    • F16D43/18Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

ovviaufiicji bet OtT
f\'vL· ΊίηtVn.lvfa-3je
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J\S 195943 KLASSE 47c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1906 ab.
Die nachstehend beschriebene Fliehkraftreibungskupplung, \velche sich ganz besonders für Ein- oder Mehrphasenkurzschlußmotoren eignet, im übrigen aber eine beliebige Verwendung zuläßt, verdankt ihre Entstehung dem Bestreben, ein stoßfreies Anlassen bei verhältnismäßig kleinem Anlaßstrom zu erzielen und gleichzeitig eine Überlastung der Maschinen zu verhindern.
ίο Ihre Wirkungsweise beruht auf der Verwendung von elastischen oder halbelastischen Stoffen als Übertragungsteile, welche durch die Fliehkraft gegen eine hohlzylindrische Reibungsfläche der anzutreibenden Scheibe angedrückt werden und diese durch die dabei auftretende Reibung mitnehmen.
Eine einfache Ausführungsart ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. In denselben bedeuten T und G die beiden Kupplungshälften, deren Kränze gleichachsig zueinander angeordnet sind, und zwar stellt T die treibende und G die getriebene Scheibe vor.
Als Übertragungsteile dienen hier die Riemen R aus Leder o. dgl., deren eines Ende am Kranze der treibenden Kupplungshälfte T befestigt ist, während das andere» sich frei bewegen kann. Dreht sich nun der Motor in der gezeichneten Drehrichtung, so werden diese Riemen durch die Fliehkraft nach außen geschleudert und an die hohlzylindrische Innenseite des Kranzes G angelegt und angedrückt, den sie alsdann infolge der Reibung mitnehmen. Da der Druck vom Gewichte des Riemens abhängt und mit dem Quadrate der Geschwindigkeit wächst, hat man es in der Hand, die Verhältnisse so zu wählen, daß das Mitnehmen bei einer bestimmten Geschwindigkeit eintritt. So z. B. wird man es bei Einphasen- oder Drehstrommotoren mit Kurzschlußanker so einrichten, daß diese kritische Geschwindigkeit nur wenig unter der normalen liegt. Der Motor läuft dann nahezu unbelastet an und wird erst belastet, wenn er schon über dem Knie der Zugkraftkurve angelangt ist. . Bei langsam laufenden Motoren empfiehlt sich die Verwendung von mehreren übereinandergelegten Riemen, nötigenfalls mit dazwischengelegten Bleistreifen, um den für den Mitnehmer erforderlichen Druck zu erreichen.
Der große Vorteil dieser Kupplung besteht zunächst in ihrer außerordentlichen Einfachheit, Solidität und Billigkeit, ferner in 'der Unempfindlichkeit gegen Ungenauigkeiten der Montage, indem die beiden Achsen ziemlich gegeneinander verschoben und sogar unter einem gewissen Winkel stehen können, ohne daß dadurch der ruhige Gang beeinflußt wird. Dies beruht auf der Fähigkeit der Riemenstücke, sich wie ein unterteilter Körper an die Innenfläche des zu treibenden Kupplungsteils anzuschmiegen. Maschinengruppen, welche mit dieser Kupplung versehen sind, brauchen daher nicht auf einer gemeinsamen Grundplatte befestigt zu werden, sondern können einzeln auf je einen Zementsockel gestellt werden. Ferner wird die Maschine von plötzlichen Überlastungen verschont, weil der Riemen nur für einen ganz bestimmten Höchstzug ausreicht und bei Überlastungen einfach zu gleiten beginnt.
Die Erfindung läßt sich auch mit Vorteil auf Riemenscheiben, Zahnräder, Schwungräder, Kurbelscheiben u. dgl. übertragen. Beispiele dieser Art zeigen die Fig. 3 und 4. Die als Riemenscheibe ausgebildete Kupplungshälfte G ist hier direkt auf die Nabe der treibenden Kupplungshälfte T gesteckt und wird durch eine Scheibe 5 gegen eine axiale Verschiebung gesichert. Speziell die Anordnung Fig. 3 empfiehlt sich in allen Fällen, wo ein besonders sanftes Anlassen Hauptbedingung ist, so z. B. beim Antrieb von Ringspinnmaschinen.
Für Kupplungen, welche nach beiden Richtungen laufen sollen, wird der Riemen zweckmäßig beiderseitig gehalten, wie Fig. 5 zeigt. Es kann aber auch die gleiche Anordnung wie in Fig. 1 und 2 beibehalten werden, indem auch die einseitig gehaltenen Riemenstücke die zu übertragende Umfangskraft statt durch Zug durch Druck oder Stoß zu übertragen vermögen, sofern nur durch geeignete Verengung des von den Riemenstücken eingenommenen Ringraums die Aufstauchung
oder Überstülpung verhindert wird, etwa so, wie es auf Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Eine andere Anordnung zeigen die Fig. 6 und 7; bei denselben werden als Übertragungsteile gestanzte Scheiben aus Leder, Fiber
o. dgl. benutzt, welche um die treibende Scheibe angeordnet sind und durch die Fliehkraft an die hohlzylindrische Innenseite des Kranzes der anderen Kupplungshälfte angepreßt werden. Als Mitnehmer dienen hier die Bolzen D, die mit Rücksicht auf die Beweglichkeit der Scheibe und die im Laufe der Zeit möglicherweise eintretende Abnutzung etwas Spielraum haben müssen.
Zum Zwecke der Vermehrung der Reibung können die Reibungsflächen durch Rillen oder durch Zuführung von Adhäsionsmitteln wirksamer gemacht werden, insbesondere bei Kupplungen, die in erster Linie nicht ein Gleiten zulassen, sondern eine Umfangskraft dauernd übertragen sollen. Bei Kupplungen, von denen in erster Linie ein leichtes Gleiten und ein allmähliches Mitnehmen verlangt wird, können die Reibungsflächen geschmiert werden oder aus selbstschmierenden Stoffen, wie präparierte Rohhaut, gebildet werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-An S-PRU CH:
    Reibungskupplung mit hohlzylindrischer Reibungsfläche des getriebenen Kupplungsteils, dadurch gekennzeichnet, daß am treibenden Teil (T) befestigte und geführte, an die getriebene zylindrische Reibungsfläche sich anschmiegende Übertragungsteile (R) aus elastischem Stoff, wie Leder, Preßspan, Holz u. dgl., durch die Fliehkraft an den getriebenen Hohlzylinder (G) angedrückt werden und ihn durch die dabei auftretende Reibung mitnehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032982B (de) * 1954-07-20 1958-06-26 Citroen Sa Fliehkraftkupplung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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